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The New Vision - RPG

New York, 1944. Ein Jahr, in dem der Luftkrieg tobt und sich eine zweite Front gegen das Deutsche Reich bildet. Ein Ende des Krieges ist noch nicht abzusehen und selbst jene, die momentan weitestgehend von den direkten Auswirkungen verschont bleiben, wie etwa die jungen Studenten der Columbia University, ziehen als selbsternannte Soldaten in ihren ganz eigenen Krieg. Vielleicht ist diese Ära des Chaos genau der richtige und der wohl einzige Zeitpunkt, eine Revolution zu starten. Eine Revolution der Wörter. Eine handvoll werdender oder bereits tätige Schriftsteller, sowie längst vergessene Träumer, ergreifen diese Chance.

"It's our duty to break the law. It's how we make the world a better place." ~ Lucien Carr, [Kill Your Darlings]

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    ((big))Vorbemerkung((ebig)) ((bold)) Da das Schreiben in diesem RPG nicht nur in der Handlungsgeschichte essentiell ist, sondern auch außerhalb - son

    Vorbemerkung

    Da das Schreiben in diesem RPG nicht nur in der Handlungsgeschichte essentiell ist, sondern auch außerhalb - sonst würde es ja erst gar nicht bestehen - die wichtigsten Grundregeln zuerst:


    • Zeitform: Präsens
    • Perspektive: 1. Person (Ich-Perspektive)
    • Sprechen: Ohne Symbole
    • Handlung: *[Text]*
    • Denken: //[Text]//
    • Außerhalb des RPG's: ( [Text] )


    Ausdrückliche Anmerkung: Ich weiß, dass sich viele mit der Perspektive schwer tun, aber - nennt mich ruhig altbacken - früher war das hier Gang und Gebe. Und ich habe mit daran gewöhnt und zudem kein Interesse, mich anzupassen. Das wär's.

    „𝑴𝒂𝒍 𝒎𝒖𝒔𝒔 𝒎𝒂𝒏 𝒘𝒂𝒈𝒆𝒎𝒖𝒕𝒊𝒈 𝒔𝒆𝒊𝒏 𝒖𝒏𝒅 𝒎𝒂𝒍 𝒗𝒐𝒓𝒔𝒊𝒄𝒉𝒕𝒊𝒈. 𝑾𝒆𝒓 𝒌𝒍𝒖𝒈 𝒊𝒔𝒕, 𝒘𝒆𝒊ß 𝒘𝒂𝒏𝒏 𝒘𝒂𝒔 𝒂𝒏𝒈𝒆𝒃𝒓𝒂𝒄𝒉𝒕 𝒊𝒔𝒕.“ - Club Der Toten Dichter

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    ((big)) Die zweitrangigen Regeln((ebig)) ((bold)) Und nun, zu den eher zweitrangigen Regeln. Das bedeutet nicht, dass sie nicht wichtig sind. Aber ebe

    Die zweitrangigen Regeln


    Und nun, zu den eher zweitrangigen Regeln. Das bedeutet nicht, dass sie nicht wichtig sind. Aber eben auch nicht unheimlich weltbewegend.


    • Bitte. Ein Kommentar muss nicht so minimalistisch wie möglich gehalten werden. Fürchtet euch nicht vor Sätzen, die sich aneinander reihen. Eine Handlung darf ruhig ausführlicher sein. Oder ein Gespräch. Aber sowas wie:
    *lache* Hi. *grinse* Wie gehts? *lächle wieder*
    IST NICHT AKZEPTABEL.
    Schön, dann hätten wir das geklärt.

    • Dasselbe gilt für Steckbriefe. Eure Charaktere sind eure Waffe im Kampf gegen Austauschbarkeit.

    • Nicht jeder Charakter muss in Schwarz oder Weiß gehalten sein - metaphorisch gemeint. Ihr müsst keinen perfekten Gutmenschen, aber auch keine fiesen Widerlinge erstellen. Es gibt durchaus ein Dazwischen und niemand ist fehlerlos.

    • Benehmt euch. Ich will keine Bauklötzchen fliegen sehen. 

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    ((big))Eine gekürzte Übersicht((ebig)) ((bold)) Und nun, zu den drittra- nein, kleiner Scherz. Wir kommen jetzt zur Universitätsordnung. Da diese f

    Eine gekürzte Übersicht

    Und nun, zu den drittra- nein, kleiner Scherz. Wir kommen jetzt zur Universitätsordnung. Da diese für gewöhnlich 30 Seiten in Kleindruck umfasst, hier die gekürzte Version (Gerngeschehen, denn Durchlesen ist Pflicht.)


    • Die Sperrstunde beginnt um Punkt 21.00 Uhr, das heißt, dass sich jede(r) Student_in ab deren Eintritt in seinem Zimmer zu befinden hat. Verstöße werden augenblicklich beim Dekan gemeldet und notiert.

    • Der Aufenthalt außerhalb des Schulgeländes wird an Werktagem bis Punkt 19.00 Uhr geduldet, an den Wochenenden bis 20.00 Uhr. Auch hier führen Verstöße umgehend zu Konsequenzen.

    • Alkohol, sowie illegale Substanzen jeglicher Art, sind in den Zimmern ausdrücklich verboten. Bei einem Verstoß folgt der unmittelbare Kontakt zur örtlichen Polizei.

    • Die Geschlechteraufteilung gilt zu jeder Zeit. Jungen und Mädchen haben sich lediglich auf neutralem Grund, das bedeutet außerhalb ihrer Flügel, zu treffen.

    • Student_innen haben ihre Kurse zu belegen, sowie ihre Arbeiten rechtzeitig einzureichen. Fehlzeiten und Versäumnisse können zum Verweis führen.


    Anmerkung: Gut, zugegeben, eine sehr grobe Übersicht. Aber sie sollte genügen. Und eure Charaktere sollten sich bei eventuellen Verstößen geschickt anstellen.

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    ((big))Angebote gegen Langeweile((ebig)) ((bold)) AG's und Clubs ((ebold)) ((cur)) Es ist keine Pflicht, einem Club beizutreten oder an einer AG

    Angebote gegen Langeweile

    AG's und Clubs


    Es ist keine Pflicht, einem Club beizutreten oder an einer AG teilzunehmen, wer jedoch seine Freizeit damit verzieren will, dem sei kein Einhalt geboten.

    Clubs:
    • Football
    • Basketball
    • Boxen
    • Schach

    AG's:
    • Kunst
    • Chor
    • Turnen
    • Theater
    • Labortechnik [Chemie]

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    ((big))Euer Ein und Alles((ebig)) ((bold)) Die Erstellung eines Charakters. ((ebold)) ((cur)) Grundsätzlich kann ich euch sagen, dass nur eine Person

    Euer Ein und Alles

    Die Erstellung eines Charakters.


    Grundsätzlich kann ich euch sagen, dass nur eine Person erlaubt ist. Dafür dürft ihr euch umso mehr um diese eine Person kümmern. Im Sinne von künstlerischer Freiheit. Haucht diesem Charakter ein Fünkchen Leben ein, indem ihr euch dessen Persönlichkeit hingebungsvoll ausmalt, ihre äußerlichem Erscheinungsmerkmale individuell gestaltet. Ich will jetzt keine blauhaarigen Farbkleckse hier herumhüpfen sehen. Bedenkt, wir haben 1944. Es gibt andere Wege, nicht in der Masse unterzugehen. Anbei eine kleine Anregung zur Steckbriefgestaltung:


    Vorname, Name:
    ¹Spitzname:
    Geschlecht:
    Alter:
    Herkunft:
    ²Semester:
    Familie:

    Persönlichkeit:
    Äußerliches Erscheinungsbild:
    Kleidung:
    Stärken:
    Schwächen:
    Hobbies:
    Club/AG:
    ³Sonstige Vorlieben:
    ⁴Abneigungen:
    ⁵Strafpunkte:
    Playlist:
    Gespielt von:


    [Evtl. Bild]

    Anmerkung: Euer Steckbrief darf ggf. abweichen, aber nicht allzu sehr. Wichtige Informationen, wie etwa der Name, das Aussehen usw. dürfen natürlich nicht fehlen.

    ¹Falls vorhanden
    ²Bedenkt bitte, dass die Columbia natürlich sehr vielseitige Studiengänge anbietet, jedoch fokussiert sich dieses RPG auf die Literaturwissenschaft. Dieser Studiengang besteht aus sechs Semestern.
    ³Falls vorhanden
    ⁴Falls vorhanden
    ⁵ Ein Strafpunkt pro Verstoß. Bei 5 registrierten Strafpunkten fliegt man. Aktualisierungen werden zuverlässig vorgenommen.



    „𝑫𝒐𝒄𝒉 𝒏𝒖𝒓 𝒊𝒎 𝑻𝒓𝒂𝒖𝒎 𝒅𝒖 𝒘𝒊𝒓𝒌𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒇𝒓𝒆𝒊 𝒏𝒐𝒄𝒉 𝒃𝒊𝒔𝒕, 𝒔𝒐 𝒘𝒂𝒓 𝒆𝒔 𝒔𝒕𝒆𝒕𝒔 𝒖𝒏𝒅 𝒂𝒖𝒄𝒉 𝒅𝒊𝒆 𝒁𝒖𝒌𝒖𝒏𝒇𝒕 𝒏𝒐𝒄𝒉 𝒔𝒐 𝒊𝒔𝒕.“

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    ((bold)) Die Columbia University((ebold)) ((cur)) Die Columbia University (offiziell Columbia University in the City of New York oder Columbia-Un


    Die Columbia University

    Die Columbia University (offiziell Columbia University in the City of New York oder Columbia-Universität in der Stadt New York) zählt zu den ältesten und renommiertesten Universitäten der Vereinigten Staaten. Die Einrichtung ist älter als die Vereinigten Staaten. Die Columbia University liegt im Stadtteil Morningside Heights des New Yorker Bezirks Manhattan. Sie ist Mitglied der Ivy League und der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten.

    Das Motto der Universität ist in lumine tuo videbimus lumen (Ps 36,10 VUL in der Vulgata; dt. In deinem Licht werden wir Licht sehen).


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Columbia_University

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    ((bold)) Die Große Treppe ((ebold)) ((cur)) Wer die Columbia zum ersten Mal betritt, der ist sich einer bittersüßen Melodie gewahr, ganz gleich, ob


    Die Große Treppe

    Wer die Columbia zum ersten Mal betritt, der ist sich einer bittersüßen Melodie gewahr, ganz gleich, ob tatsächlich irgendwo Musik gespielt wird oder nicht. Die Große Treppe ist der erste, charmante Blick, und macht jeden Studenten verliebt. Vielleicht wurde dieser Ort deshalb zum unmittelbaren Ausgangspunkt sämtlicher, wichtiger Ereignisse erklärt. Zumindest trifft man sich dort, wenn ein rasanter Abend ansteht.

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    ((bold)) Die Bibliothek, heiligster Ort ((ebold)) ((cur)) "Dies hier, ist unsere Kirche. Und die Bücher sind die Sakrilegien." So manch ein


    Die Bibliothek, heiligster Ort

    "Dies hier, ist unsere Kirche. Und die Bücher sind die Sakrilegien."

    So manch einer behauptet, die Bibliothek hätte schon immer in irgendeiner Form akzeptiert, und aufgrund ihrer enormen Anziehungskraft hätte sich alles Übrige mit der Zeit um sie herum gebildet. Das ist natürlich völliger Schwachsinn. Aber wer sich in ihr aufhält, ertappt sich dabei, dieser Behauptung Glauben zu schenken. Der autoritäre Duft schwerer Bücher, das knarzende, wissende Holz unter den vielen Schritten - und schließlich das Gewahrsein über einen kollektiv wachsenden Verstand. Nur, wer sich längst dem Teufel verschrieben hat, stellt hier etwas an.

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    ((bold)) Die Korridore ((ebold)) ((cur)) Es fällt schwer, sich in den Korridoren zu verlaufen. Zum einen ist das Studentenabteil in zwei Flügel aufg


    Die Korridore


    Es fällt schwer, sich in den Korridoren zu verlaufen. Zum einen ist das Studentenabteil in zwei Flügel aufgeteilt - Mädchen und Jungen - zum anderen ist jedes Stockwerk nummeriert. Wer sich zufällig zu lange in der falschen Gegend aufhält, der wird förmlich von einer ganzen Armee, bestehend aus Hausmeistern, freundlichst in sein Zimmer verwiesen.

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    ((bold)) Die Zimmer ((ebold)) ((cur)) Die Zimmer dürfen ganz individuell eingerichtet werden. Erstaunlicherweise hat jeder Student dabei so gut wie a


    Die Zimmer

    Die Zimmer dürfen ganz individuell eingerichtet werden. Erstaunlicherweise hat jeder Student dabei so gut wie alle Freiheiten, ausgenommen das Beherbergen illegaler Gäste oder Objekte. Jedes Zimmer umfasst an die 20 m², hat einen Laminatboden, rauverputzte Wände und hohe, altertümliche Fenster. Ein Einzelbett, zwei Regale und einen kleinen Schrank. Alles Übrige ist Gestaltungssache des Bewohners.

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    ((bold)) Der Garten ((ebold)) ((cur)) Eine kleine Oase in dieser steinernen Wüste gefällig? Ob es sich bei dem Flecken Grün, inklusive der vier sch


    Der Garten


    Eine kleine Oase in dieser steinernen Wüste gefällig? Ob es sich bei dem Flecken Grün, inklusive der vier schlanken Bäume im Innenhof tatsächlich um einen richtigen Garten handelt, ist diskutierbar. Aber es ist dennoch ein Ort der Ruhe, den so ziemlich jeder gern einmal aufsucht.

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    ((bold)) Der kleine See ((ebold)) ((cur)) Der kleine See, der jedoch eher einem Teich gleicht, liegt nördlich der Schulmauer, versteckt zwischen erha


    Der kleine See

    Der kleine See, der jedoch eher einem Teich gleicht, liegt nördlich der Schulmauer, versteckt zwischen erhabenen Trauerweiden. Dort baden zu gehen, ist nur bedingt eine gute Idee.

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    ((bold)) Das Wäldchen ((ebold)) //Beschreibung folgt//


    Das Wäldchen

    //Beschreibung folgt//

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    ((bold)) Manhatten ((ebold)) //Beschreibung folgt//


    Manhatten

    //Beschreibung folgt//

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    ((bold)) The Dead Rabbit ((ebold)) //Beschreibung folgt//


    The Dead Rabbit

    //Beschreibung folgt//

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    ((ecur))((bold)) Erster Eintrag: Quinn ((ebold)) Name: Quinn Taylor Spitzname: Moi. Keiner weiß, woher und wieso. Vermutlich nicht einmal sie selbst
    Erster Eintrag: Quinn



    Name: Quinn Taylor
    Spitzname: Moi. Keiner weiß, woher und wieso. Vermutlich nicht einmal sie selbst  Aber eine ganze handvoll Leute scheint sie so zu nennen.
    Geschlecht: Weiblich (Obwohl ihr Erscheinungsbild nicht wirklich darauf hinweist)
    Alter: 20
    Herkunft: Manhattan
    Familie: Ihre Eltern sind schlichtweg durchschnittlich. Sie verdienen genug, um nicht zu jammern und haben ihre eigenen kleinen Probleme. Quinns Vater, Arnon Taylor, arbeitet als Abteilungsleiter in einer Fabrik, die Teile für Straßenbeleuchtungen herstellt. Seine Ehefrau Ella Taylor bewährt sich als Hebamme. Beide sind, wie es sich gehört, überaus stolz auf ihre Tochter, auch wenn stets die Sorge um ihre Entwicklung besteht. Siehe Persönlichkeit und äußerliche Merkmale.
    Semester: 2

    Persönlichkeit: Quinn ist nicht nur höchst sensibel, sondern auch sehr emotional. Und unglücklicherweise auch äußerst sonderbar. Das bedeutet, dass sie nicht unbedingt Anklang bei ihren Mitmenschen findet. Zumindest nicht bei der breiten Masse. Es gibt durchaus Ausnahmen, und so beschränkt sich ihr Freundeskreis auf nur wenige, aber authentische Persönlichkeiten. Und sie ist angeblich glücklich damit. Ich sage angeblich, weil es da einen weiteren Teil ihres Charakters gibt, der dagegen spricht. Wie es die menschliche Psyche so will, hat sie es sich angewöhnt, mit der Zeit eine Abneigung gegenüber 'gewöhnlicher' Personen zu entwickeln. Ihr Urteil ist dabei schnell und nicht unbedingt gerecht. Vielleicht verbirgt sich dahinter Unsicherheit, denn sie kann nicht immer einschätzen, wie sie auf ihr Gegenüber wirkt. So mancher beschreibt sie als unnahbar, arrogant, wortkarg oder tatsächlich einfach nur andersartig. Das lässt immerhin die Vermutung zu, ihre Isolation sei selbstverschuldet. Und eventuell sieht sie sich selbst, tief in ihrem Wesenskern, in der Tat als ein klein wenig überlegen an.
    Dazu passend ist ihr bloßes Verhalten zurecht als narzisstisch geprägt zu bezeichnen. Die meiste Zeit widmet sie sich ihren eigenen Gedanken und Gefühlen und stößt sie auf Ablehnung, zieht sie selten in Betracht, sich selbst falsch verhalten zu haben. Sie glaubt eher, falsch zu sein. Und damit spricht sie sich von jeder Verantwortung los. Kurz gesagt, ist sie das Zentrum. Um sie herum geschieht und nicht außerhalb. Und alles bezieht sie auf sich selbst. Wie allmählich klar wird, lauert hinter ihrer kühlen und exzentrischen Fassade ein geplagter und verzweifelter Mensch. So viel dazu. Um sie nun etwas positiver zu beleuchten: Sie hat der typischen Rolle der Weiblichkeit schon als Kind den Rücken zugekehrt. Sie selbst würde sich nicht einmal als Frau bezeichnen, sondern viel eher als geschlechtslos. Das sagt sie natürlich keinem so offen ins Gesicht, um nicht noch eingewiesen zu werden. Jedoch wird jeder, der kein Blinder ist, eine ähnliche Vermutung zulassen - ein androgyner Kleidungsstil kombiniert mit einem frechen Kurzhasrschnitt und einer unbetonten, schlacksigen Figur sprechen nunmal für sich. Und wäre das nicht genug, spricht sie sich relativ offen gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Geschlechterrollen aus. Damit muss sie natürlich vorsichtig sein, denn nicht jeder teilt ihre Meinung. Ansonsten findet sie sich selbst gern in der Natur wieder und hat die seltsame Angewohnheit, Brot zu zerkrümeln, bevor sie es isst. Und sie schreckt nicht vor bewusstseinserweiternden Substanzen zurück.

    Äußerliches Erscheinungsbild: Wie bereits angedeutet, ist auf den ersten Blick nicht ganz klar, welchem Geschlecht sie nun angehört. Allein das löst bei den meisten Menschen Empörung aus. Quinn ist groß, sehr schlacksig und hat so gut wie keine richtigen Kurven. Und sie macht sich nicht die geringste Mühe, diese künstlich herbeizuführen. Man möchte meinen, sie bewege sich eher eckig und ungeschickt, aber wer sie nur wenige Augenblickr beobachtet, kommt zu einem völlig anderen Schluss. Ihre Bewegungen sind fließend und trotzdem energisch, getrieben. Es scheint, als sei sie immer auf der Flucht, und würde doch stets in aller Seelenruhe tanzen. Schlanke Hände können ohne zu zittern einen Pinsel führen, aber auch mit eisernem Griff zupacken. Filigrane Schlüsselbeine führen zu einem schmalen Hals, der schließlich in ein unheimlich trotziges Gesicht übergeht. Selbst, wenn sie lächelt, ist da ein eigentümlicher, aufsässiger Ausdruck. Vielleicht liegt es an den kühn geschwungenen, schwarzen Brauen, der unübersehbaren Stupsnase oder dem markanten Kiefer, oder alles in der Kombination. Ihre Augen bewusst ausgelassen, denn diese widersprechen jedem Deutungsversuch. Sollten sie tatsächlich die Fenster zur Seele sein, ist ihre irgendwo weit zwischen den Sternen, nicht wirklich fassbar und hinter einem wuchtigen Sturmgrau verborgen.
    Ihre Frisur ist da schon einfacher zu deuten - sie ist ganz und gar nicht, wie sie sich gehört. Sehr kurz, im unteren Bereich rasiert, rabenschwarz und zottig. Quinns ganzer Stolz.
    Kleidung: Auch hier macht sie natürlich keinen Halt vor einer kleinen Rebellion. Hemden, Hosenträger, Slacks und Stiefel gehören zur Tagesordnung. Zumeist bevorzugt sie eher dunklen Stoff.
    Stärken: Nun, sie weiß sich gegen gesellschaftliche Normen und Regeln zu wehren, die sie persönlich nicht nachvollziehen kann. Sie ist gut darin, sich zu behaupten. Davon abgesehen kennt sie sich unheimlich gut mit der Flora und Fauna aus und hat ein kleines, geheimes Schreibtalent
    Schwächen: Wie bereits beschrieben, tut sie sich mit direktem, persönlichen Kontakt sehr schwer und missversteht das Verhalten ihrer Mitmenschen gern mal, oder verhält sich sehr verletzend, ohne es wirklich zu bemerken. Außerdem vergisst sie sehr gerne und hinterlässt überall Unordnung. Und sie ist miserabel im Kochen.
    Hobbies: Sie hat ein Faible für Musik aus den 20ern entwickelt, welche lediglich auf Schallplatten laufen darf. Sie hört sie besonders gerne, wenn sie gerade dabei ist, irgendwelche Pflanzen zu trocknen und zu kategorisieren, oder zu lesen. Womit sie die meiste Zeit verbringt. Daneben raucht sie sehr viel und schreckt nicht vor dem ein oder anderen Streich zurück.
    Club/AG: //
    Sonstige Vorlieben: Kojoten
    Abneigungen: Menschen, die Kojoten erschießen. Und auch der ganze Rest.
    Strafpunkte: 2
    Playlist:
    TV On The Radio - Wolf Like Me
    Saint Motel - A Good Song Never Dies
    GAB - Not Yours
    Himalayas - Sigh On A Hurricane
    Gespielt von: Blackmooncreature (mir)

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    ((bold)) The New Vision - Die Neue Vision ((ebold)) ((cur)) "Da draußen kämpfen sie gegen die Nazis, aber die Faschisten sind längst hier.&quo

    The New Vision - Die Neue Vision

    "Da draußen kämpfen sie gegen die Nazis, aber die Faschisten sind längst hier."

    Die Literatur ist geprägt von unbeweglichen Reimschemata und Vereinheitlichung. Es wird nicht gelehrt, wirklich zu schreiben, sondern abzuschreiben. Ohne eine Faser Herz und ohne eine Art der Erkenntnis.

    Kommen wir also zum wirklich essentiellen Teil des RPG's. Der Bewegung gegen die Elite. Angefangen bei den Professoren, über den Dekan, bis zu den Zeitungen. Veränderung im freikünstlerischen Sinne ist das Stichwort. Ob du dich anschließt oder nur Beobachter bist, ist dir überlassen. Und noch befindet sich alles in der Schwebe. Es wird eine Revolution geben, die mehr Freiheit für die Literatur verspricht...

    Aber wie, wo und wann, das obliegt euch.

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    Zweiter Eintrag:

    Vorname, Name: Jack,, The Melone'' Butches

    Spitzname: Melone, nur enge Freunde wissen warum

    Geschlecht: Männlich

    Alter: 22

    Herkunft: Halb-Ire, halb-Deutsch

    Semester: 1

    Familie/Geschichte: Im 19. Jahrhundert kamen seine Irischen Großeltern nach New York, sein Vater der später Architektur studierte, heiratete daraufhin die Schneiderin Margarethe Kreuzburg, Jack's Mutter. Jack wuchs in der Bronx auf wo er schon als Kind mit Kriminalität in Berührung kam. Als er 16 war, arbeitete er in eine der Ceasar's Chicken Buden, bis 2 tote Jazzmusiker in ihrer Wohnung gefunden wurden. Die Schachteln der Imbissbude waren nicht nur mit Hühnchen voll gestopft sondern man fand auch am Boden der Schachtel mit Klebestreifen angebrachte Päckchen, in denen Morphium-Spritzen angebracht waren. Die gleichen Spritzen welche einige Tage vorher aus militärischem Vorrat entwendet wurden. Als man ihn damit in Verbindung brachte floh er nach Deutschland. Niemand weiß wirklich was er dort gemacht hat, vermutlich hat es ihm nicht wirklich gefallen. Seit einem Jahr ist er nun wieder in New York und hat vor Journalist zu werden, weshalb er Literaturwissenschaften studiert.

    Persönlichkeit: In erster Linie ist Jack sehr kontaktfreudig, mag vielleicht auch an seinem gelegentlichen Konsum von Alkohol oder anderen Sachen liegen. Er hat oft ein breites Grinsen im Gesicht, macht oft nur Mist und geht durch die Welt als würde er alles so nehmen wie es kommt. Am ausschlaggebendsten ist allerdings seine Wortgewandtheit, welche nicht gerade mit goldenen Schnörkeln verziert ist.
    Egal mit wem er redet, er redet offen und ehrlich, er sagt das was er denkt und denkt er mal schlecht über eine Person, so wird die Person es merken und sich vermutlich erschrecken mit welcher Schnelligkeit er Schimpfwörter aneinander reiht. Spätestens wenn die Person seine Faust im Gesicht hat weiß sie, sie ist nicht erwünscht, dies kommt aber eher seltener vor.
    Doch jedes Sonnenlicht wie man ihn so nennen mag hat auch seine Schattenseite. Er sitzt manchmal in irgendeiner heruntergekommen Spelunke mit feuchten Augen und trinkt ein Glas nach dem anderen, niemand weiß warum. Ausserden bevor ich es vergesse, hat er einen sehr starken drang zu rebellieren.

    Äußerliches Erscheinungsbild: Er ist eher Größer als der Durchschnitt, so um die 1,83. Er ist sehr dünn, allerdings nicht schmächtig, mag komisch klingen aber er sieht für einen ziemlich dünnen Menschen sehr widerstandsfähig, ja fast schon athletisch aus. Sein Gesicht ist ziemlich schmal und kantig, seine Nase ist leicht stupsig, dennoch markant und seine lebendigen meeresblauen Augen werden von zwei dunklen herausstechenden Augenbrauen,,überstrichen,,. Seine hell-blond-rötlichen Haare sind alle gleich lang und reichen ihm bis zur Schulter, er Schmiert sich gerne irgend was klebriges rein damit sie etwas zerzaust aussehen. Das letzte erwähnenswerte wären seine Tattoos, eine Rose ungefähr auf Herzhöhe und auf seinem rechten Handgelenk stehen die Zahlen 7-1846.

    Kleidung: Weil seine Mutter Schneiderin war hat er kein Problem damit sich seine Hosen zu Flicken auch wenn er manchmal zu faul dafür ist weswegen seine Hosen oft Löcher haben, wenn man ihn darauf anspricht antwortet er meistens genervt mit,, Siehst du meinen ***?''.
    Er trägt fast bei jedem Wetter, ausser es ist wirklich zu warm, seinen schwarzen Ledermantel. Das Leder ist schon verdammt weich und an Achseln und anderen Stellen wo man sich oft bewegt ist das Leder schon leicht aufgerieben. Darunter trägt er oft nur ein Unterhemd, worauf er oft irgendwelche sachen näht. Seine Füße stecken in Soldatenstiefeln welche er mal irgendwo,, gefunden,, hat.
    Manchmal trägt er Bandagen um seine Fingerknöchel, ihr wisst vermutlich warum.

    Stärken: Er ist ein ausgezeichneter Schneider, zwar kein gelehrter, aber ein guter. Auch sein politisches Verständnis ist überdurchschnittlich und er kann einigermaßen gut schreiben, er wirft nur nicht gerne mit Fachbegriffen um sich weil er meint das die schlauen genug wissen, die dummen sollten auch was verstehen. Sein Kampfgeschick ist auch stark ausgeprägt, ob im Box Club der Universität, in einer Gasse Freitag-nachts oder mit der Pistole, viele behaupten sein Spitzname ist Melone weil er eine Wassermelone auf einer Entfernung von 40 Metern mit dem ersten Versuch zerschoss. Wenn man ihn drauf anspricht grinst er nur und sagt,, Wenn du meinst...''.

    Schwächen: Er überschätzt sich oft selber, vor allem wenn es um schlechte Witze oder Alkohol geht. Er wirkt vor allem oft desinteressiert und sein Verständnis für Empathie oder Sarkasmus ist auch nicht gerade hervorragend, obwohl er selber oft sarkastisch ist. Meistens denkt er auch nicht nach bevor er redet weshalb es entweder zusammenhangloses Zeugs ist oder etwas, das andere Verletzt.

    Hobbies: Och, da gibt es vieles, Rumschlendern, Auf Häuser klettern, Sachen kaputt machen wie Fensterscheiben leerstehender Fabriken, stehlen oder mal irgendwo in der Pampa mit seinem Revolver auf leere Bierflaschen schießen.

    Club/AG: Box-Club

    Sonstige Vorlieben: Schnelle Musik, egal was Hauptsache Schnell, vor allem Jazz, oft wird er deswegen blöd angemacht mit Bemerkungen wie "N€gerfreund'', da sagt er meistens nur,, Du hast fast recht, sie sind meine Freunde, doch keine Neger.'', und wenn er das gesagt hat sollte derjenige seine Beine in die Hand nehmen. Dann gibt es noch seine Luci, sprich sein Revolver, ungefähr so schlank wie er und mit einem Lauf von 20 cm. Ausserden geht er sehr oft abends weg und geht mit einer Hand nach Hause, manchmal Frau, manchmal Mann.

    Abneigungen: Viel, vorallem Menschenverachtende Ideologien

    Strafpunkte: 2

    Playlist: The Benders - Can't Tame Me
                   Ray Charles - Mess Around
                   Pulp - Sing
                   Iggy Pop - Lust for Life
                   Johnny Cash - The Man Comes
    Around
                   Slime - Störtebecker

    Gespielt von: Randalratte

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    Dritter Eintrag:


    Vorname, Name: Jonathan Fox

    Spitzname: Er wird manchmal Jon genannt, eigentlich ist er jedoch kein Fan von Spitznamen und wird am liebsten mit seinem vollständigen Namen angesprochen.

    Geschlecht: männlich

    Alter: 21

    Herkunft: Charleston

    Semester: 2

    Familie: Jonathans Vater Paul Fox ist Polizist, seine Mutter Catherine Fox arbeitet als Verkäuferin in einem Blumenladen. Jonathan hat außerdem eine ältere Schwester, Hannah, und einen jüngeren Bruder namens Benjamin. Jonathans Eltern haben eine sehr traditionelle und in vielen Punkten altmodische Weltsicht. Sie sind daher enttäuscht, dass Jonathan sich für eine Karriere als Schriftsteller entschieden hat. Allgemein sind sie zwar sehr gute Eltern, aber sie können sehr streng sein und unterstützen wie gesagt Jonathans Berufswunsch nicht, weshalb er seit seinem Schulabschluss keine besonders gute Beziehung zu ihnen hat. Zu seinen Geschwistern hat Jonathan jedoch einen ziemlich guten Kontakt, Hannah besucht er jedes zweite Wochenende.

    Persönlichkeit: Jonathan ist ein eher ruhiger, nachdenklicher Typ. Er ist Fremden gegenüber sehr höflich und würde vermutlich von den meisten Professoren als stiller, aber sehr zuverlässiger Schüler eingestuft werden. Tatsächlich ist Jonathan ziemlich schüchtern und kommt nicht schnell mit Leuten ins Gespräch. Wenn es allerdings um ein Thema geht, welches ihn interessiert, zeigt er eine andere Seite von sich. Er liebt es, über Themen wie Literatur, Kunst oder bestimmte politische Themen zu diskutieren. Er kann auch sehr offen seine Meinung sagen und sogar einigermaßen rebellisch sein. Wie gesagt ist das eine ganz andere Seite von ihm, die mit seinem schüchternen, zurückhaltenen Selbst eher im Gegensatz steht. Diese Seite zeigt Jonathan allerdings nur, wenn er sich wirklich sicher fühlt und die Leute, mit denen er redet, ehrliches Interesse zeigen.

    Äußerliches Erscheinungsbild: Jonathan überragt mit seinen 1,92m die meisten seiner Kommlitonen. Trotz seiner Größe sticht er in der Menge jedoch nicht besonders hervor. Er hat ein eher langes, kantiges Gesicht mit scharfen Wangenknochen. Seine hohe Stirn wird von seinen lockigen, hellbraunen Haaren abgerundet. Jonathan hat relativ kleine braune Augen, welche von seinen dichten, ebenfalls braunen Augenbrauen betont werden. Das alles verleiht seinem Gesicht einen nachdenklichen Gesichtsausdruck. Trotz oder gerade wegen seiner Größe hat Jonathan einen dünnen, schon fast schlaksigen Körperbau. Ein Merkmal, das an seinem Aussehen noch am ehesten heraussticht sind seine großen, kräftigen Hände, die nicht wirklich zu seinen eher nachdenklichen Gesichtszügen passen.

    Kleidung: Auch Jonathans Kleidungsstil würde bei den meisten wohl kaum Aufmerksamkeit erregen. Er trägt meistens eine braune oder graue Stoffhose und dazu einfarbige blaue Hemden. Ein Kleidungsstück, das scheinbar untrennbar mit Jonathan verbunden ist, ist sein schwarzer Mantel, den er zu jeder Gelegenheit trägt. Er hat tiefe Taschen und einen hohen, aufstellbaren Kragen. Einige würden diesen Kleidungsstil vermutlich als langweilig beschreiben, aber Jonathan legt nicht besonders viel Wert auf ausgefallene Kleidung. Ihm ist es nur wichtig, mit seiner Kleidung einen ordentlichen Einruck zu machen und nicht negativ aufzufallen.

    Stärken: Jonathan hat ein außergewöhnliches Gefühl für Sprache. Wenn er spricht, hat er manchmal Schwierigkeiten, sich auszudrücken, aber beim Schreiben scheint er immer die richtigen Worte zu finden. Es fällt ihm sehr leicht, auch komplizierte Texte zu verstehen. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass Jonathan relativ sprachbegabt ist, neben Englisch spricht er Französisch, Spanisch und Russisch.

    Schwächen: Jonathan ist manchmal etwas zu schüchtern. Besonders gegenüber Fremden hat er Probleme, sich zu öffnen und ist oft nervös, wenn er neue Menschen trifft. Sein Talent scheint außerdem mehr oder weniger auf Sprachen beschränzt zu sein, er war zwar immer sehr gut in der Schule, hatte aber in den Naturwissenschaften große Schwierigkeiten, nicht zuletzt, weil er sich Sachen, die ihn nicht interessieren, absolut nicht merken kann.

    Hobbies: Es wäre nicht übertrieben zu sagen, dass Jonathan eigentlich sein gesamtes Leben damit verbringt, zu lesen. In den weiten Taschen seines Mantels hat er immer ein Taschenbuch, was er in so ziemlich jeder Situation rausholt. Häufig handelt es sich dabei um Gedichte, aber auch Dramen. Ein weiteres Interesse von Jonathan ist nämlich das Theater, auch wenn er selber kein sehr guter Schauspieler ist. Jonathan schreibt auch selbst gerne, weshalb er immer einen kleinen Notizblock und einen Bleistift dabeihat.

    Club/AG: Tatsächlich ist Jonathan in der Theater-AG. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass er sich sehr dafür interessiert und auch viele seiner Freunde dort sind. Er selber wäre aber viel zu schüchtern, um tatsächlich als Schauspieler aufzutreten. Daher macht er meistens irgendwelche Arbeiten im Hintergrund oder hilft seinen Freunden, die Stücke vorzuberieten.

    Sonstige Vorlieben: Kaffee. Jonathan trinkt jeden Tag mindestens fünf Becher Kaffee, in einem solchen Ausmaß, dass schon einige versucht haben, es ihm auszureden, weil sie es für ungesund halten. Für Jonathan gehört Kaffee aber fest zu seinem Tagesablauf und er könnte nicht mehr darauf verzichten.

    Abneigungen: Rassismus und Vorurteile. Ist realativ eindeutig, aber in der damaligen Zeit nicht immer selbstverständlich.

    Strafpunkte: 1

    Playlist:
    The sky is crying – Gary B. B. Coleman
    Moon over Bourbon Street – Sting
    Let it go – Erick the Architect ft. Loyle Carner, FARR
    Block Party – CJ Fly ft. Kirk Knight
    Lighters up – Snoop Lion ft. Mavado, Popcaan
    Renegades – X Abassadors

    Gespielt von: Die weiße Loth-Katze

    20
    ((bold)) Vierter Eintrag: ((ebold)) Vorname, Name: Elisabeth Franziska Hofmann Spitzname: Sie nutzt die englischen Spitznamen Beth und Frances. Geschl


    Vierter Eintrag:


    Vorname, Name: Elisabeth Franziska Hofmann
    Spitzname: Sie nutzt die englischen Spitznamen Beth und Frances.
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 20
    Herkunft: Sie stammt aus der hessischen Stadt Gießen, zog jedoch 1936 mit ihren Eltern nach Ozone Park.
    Semester: 2
    Familie: Beth stammt aus recht wohlhabenden Verhältnissen. Sie ist die Tochter von Ludwig Hofmann, einem 52-jährigen Juristen und Veteranen des Ersten Weltkriegs. Ihre Mutter ist Margarete Hofmann, geborene Heerwagen, eine 48-jährige Krankenschwester und Urenkelin der Schriftstellerin Louise Aston, was Beth mit einem gewissen Maße an Stolz erfüllt.
    Fragt man sie, so ist ihr Vater ein sozialistischer Publizist, welcher vor dem nationalsozialistischen Regime in die Vereinigten Staaten floh. Tatsächlich aber unterstützt dieser den NS-Staat, wenn auch nicht aktiv, und war zeitweise gar Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei.
    Beths Familie zog vor acht Jahren in die Staaten, auf der Suche nach einem Neuanfang nach dem Suizid von Beths damals 17-jährigen Bruder, welcher ebenfalls den Namen Ludwig trug. Sein Tod war ein Wendepunkt in Beths Leben und hatte teilweise einen starken Einfluss auf ihre Persönlichkeit und ihre heutigen gesellschaftlichen und politischen Ansichten.

    Persönlichkeit: Beth ist eine recht extrovertierte Person. Dies ist gut, solange man sie nicht auf dem falschen Fuß erwischt. Da sie eine eher niedrige Toleranzgrenze hat, neigt sie zu Drama, falls man sie reizt, was schnell in einer körperlichen Auseinandersetzung enden kann. Dies mag daran liegen, dass sie großen Wert auf Eigenständigkeit und charakterliche Stärke legt. Sie hält sich selbst für einen sehr unabhängigen Menschen und strebt nach Selbstverwirklichung.
    Daraus resultiert auch ihr großer Ehrgeiz. Beth verfolgt ihre Ziele ohne Unterlass und ist bereit, vieles dafür zu tun. Sie ist sich ihrer eigenen Stärken stets bewusst und heuchelt keine falsche Bescheidenheit.
    Womöglich ist es ihr großer Stolz, welcher zuweilen in Arroganz umschlägt. Diese Seite an sich schätzt Beth weniger als andere, nimmt sie jedoch als notwendiges Opfer in Kauf. Sie neigt zu Narzissmus und hört nicht gerne auf Kritik. Das mag auch daran liegen, dass sie einiges nicht aufgearbeitetes Trauma in sich trägt, welches sie nach haußen teilweise abhärten lässt.
    Trotz alldem ist Beth eine angenehme Gesellschaft. Wenn sie glücklich ist, wird sie zu einem großen Menschenfreund und findet Freude an Sarkasmus und Rebellion. Tatsächlich liegt ihr recht viel an Menschen, weshalb sie trotz ihrer oft überheblichen Art nie an Hilfsbereitschaft verliert. Sie hat ein sehr progressives, demokratisch-sozialistisches Weltbild, für das ihr Vater sie womöglich auf die Straße setzen würde. Beth findet zunehmend Gefallen an Kapitalismuskritik und setzt sich stets für ethnische Minderheiten und Homosexuelle, vor allem aber für Frauen ein. Sie verachtet Religion, Konservatismus und Ethnozentrismus. Sie kann oft stundenlang in philosophische Gedankenspiele verfallen. Außerdem neigt sie oftmals zu großer Leidenschaft.
    In Gegenwart von Personen, welche ihr nahestehen, kann sie zudem auch recht kindisch werden. Sie ist zudem sehr beschützend und wird schnell eifersüchtig, da sie Verlustängste hat.
    Äußerliches Erscheinungsbild: Mit etwa 5’10 (178cm nach europäischem Maß) ist sie für ihr Geschlecht überdurchschnittlich groß. Sie ist außerdem sehr schlank gebaut, mit langen Beinen und langem Hals, und hat nur wenig ausgeprägte Kurven, welche hin und wieder vollständig unter ihrer Kleidung verschwinden. Sie hat weiche Gesichtszüge mit hohen Wangenknochen und abgerundetem Kinn, Stupsnase und kurzen Lippen. Ihre aschbraunen dicken Haare sind schulterlang und ihre Stirn wird von einem Pony bedeckt. Ihre Augen haben einen kühlen Braunton und wirken stets etwas unnahbar. Beth hat einige vereinzelte Sommersprossen im Gesicht und ihr gesamter Körper, besonders ihre Arme, ist hier und da mit Muttermalen verziert.
    Kleidung: Beth hat sich von Kleidern und Röcken abgewandt, da sie diese für zu unpraktisch hält. Sie bevorzugt weite Kleidung aus leichtem, weichem Stoff. Dazu gehören weite Hemden und Hosen mit Hosenträgern. Ihre Kleidung ist weder teuer noch vornehm. Dazu trägt sie braune Stiefel. Ihre Kleidung ist meist in Weiß und Schwarz gehalten, ihre Hosen nehmen auch warme Grün- und Brauntöne an. Aus offensichtlichen Gründen meidet sie braune Jacken und die Farbe Rot.

    Stärken: Man könnte anmerken, dass Beth ein Talent für das Schreiben hat, jedoch ist das für eine Literaturstudentin wohl eine Voraussetzung.
    Beth ist recht scharfsinnig und clever. So gelang es ihr bisher einwandfrei, Strafpunkten aus dem Weg zu gehen, wenngleich sie diese oft genug riskiert.
    Sie hat ein ausgeprägtes Talent für das Theaterspiel und hätte dieses wohl auch studieren können. Zudem ist sie sprachlich begabt – der viele Unterricht, in den ihre Eltern sie zerrten, hat sich schließlich ausgezahlt – und spricht neben Englisch und Deutsch auch fließend Französisch und Russisch, sowie ein etwas holpriges Italienisch.
    Schwächen: Beth hat sich noch nie für Naturwissenschaften interessiert und sich dementsprechend auch nie die Mühe gemacht, ein Talent für diese zu entwickeln. Auch Sport liegt ihr nicht. Zwar gelingt es ihr (oft durch schmutzige Tricks) in Auseinandersetzungen oft genug die Oberhand zu behalten, jedoch ist sie weder sonderlich stark noch schnell oder ausdauernd. Sie ist außerdem vergesslich und neigt zu selbstverletzendem Verhalten, wenn sie gestresst ist.
    Hobbies: Sie hat ein Faible für Literatur und Schauspiel. Außerdem besitzt sie eine kleine Kollektion an Schallplatten, seit sie einige US-amerikanische Bluesmusiker entdeckte, vorzugsweise Memphis Minnie und Robert Johnson, jene Musik, welche ihr Vater als „Ni****musik“ bezeichnen und aus seinem Haus verbannen würde. Den Rest der Zeit verbringt sie zuweilen damit, zu rauchen oder sich in irgendwelchen Kneipen zu betrinken und ihr Geld bei Glücksspielen zu verlieren.
    Club/AG: Die Theater-AG hilft ihr, sich von dem Ernst des Lebens und den Pflichten die dieser mit sich trägt zu lösen. Außerdem imitiert sie gerne männliche Rollen.
    Sonstige Vorlieben: Sie hat eine Vorliebe für Frauen, die kleiner sind als sie. Außerdem liebt sie Dunkelheit, scharfes Essen, Regen und Krähen.
    Abneigungen: Sie hat eine grundsätzliche Abneigung gegen die alte Ordnung, den überwältigenden Prozentsatz von Männern in Machtpositionen, Kapitalismus und die Herrschaft weniger. Außerdem ist sie empfindlich gegen Licht und Hitze.
    Strafpunkte: 0

    Playlist:

    Beth’s Playlist: https://open.spotify.com/playlist/1rSjySutxIcU6sf7iInhq5

    u.a.
    - Charley Patton – A Spoonful Blues
    - Memphis Minnie – I’m a Bad Luck Woman
    - Scrapper Blackwell – Nobody Knows You When You’re Down and Out
    - Robert Johnson – Preachin’ Blues
    - Lead Belly – Where Did You Sleep Last Night

    Beth’s Themesongs: https://open.spotify.com/playlist/1QwbOOwVQzmaT9BhogV5vR

    u.a.
    - Metallica – …And Justice for All
    - Pink Floyd – Careful With That Axe Eugene
    - Anti-Flag – Die for the Government
    - Slayer – Hell Awaits
    - Rammstein – Links 2 3 4
    - Pink Floyd – Sheep
    - Radiohead – Subterranean Homesick Alien
    - Rage Against the Machine – Testify
    - Megadeth – Take No Prisoners
    - Pink Floyd – The Gunner’s Dream

    Gespielt von: _._curtain_._

    21


    Fünfter Eintrag:

    Vorname, Name: Camshroin, Deenah Iona
    Spitzname: -
    Geschlecht: w
    Alter: 23
    Herkunft: Schottland
    Semester: 4
    Familie: Deenah ist ein Einzelkind. Ihre Eltern waren beide relativ erfolgreiche Wissenschaftler. Deenahs Mutter, Aileen Mackenzie Camshroin, arbeitete als Mikrobiologin, Deenahs Vater, Gregor Camshroin, als theoretischer Physiker. Beide sind jedoch bereits vor 18 Jahren bei einem Zugunglück ums Leben gekommen. Da sich nie ein weiteres Familienmitglied gemeldet hat, welches sich um Deenah hätte kümmern können, wuchs diese also als Waise auf, ohne wirklich jemals etwas Genaueres über ihre Eltern zu erfahren. Mehr als einige verschwommene Erinnerungen sind ihr nicht geblieben.

    Persönlichkeit: Deenah ist eher introvertiert. Das heißt nicht, dass sie schüchtern ist, sondern einfach nicht allzu gerne redet. Allgemein sind ihre sozialen Fähigkeiten nicht die Großartigsten. Ihre Erfahrung in diesem Bereich lässt nunmal zu Wünschen übrig. Gefallen lässt sich Deenah jedoch nichts. Obwohl ihre puppenartige Gestalt es nicht vermuten lässt, ist sie doch ziemlich schlagfertig, sowohl physisch als auch psychisch. An Humor mangelt es ihr eher, sie ist niemand der gerne lauthals lacht und erfreuen tut sie, wenn überhaupt, das Leid anderer, weshalb ihre Witze, wenn man dann mal einen von ihr zu hören bekommt, doch einen eher düsteren Touch haben. Im Großen und Ganzen gleicht Deenah also mehr einem einsamen Wolf.
    Äußerliches Erscheinungsbild: Deenah ist eine eher zierliche Frau von durschnittlichen 1,67 m. Ihr Gewicht liegt leicht unter dem Durchschnitt, was zu ihrem puppenhaften Aussehen beiträgt. Zwar ist sie nicht mager, aber alles andere als muskulös. Ihre Hautfarbe ist eher blass, nur unter ihren Augen scheinen immer dunkle Schatten zu liegen. Deenahs schmales Gesicht wird von wilden, brustlangen, haselnussbraunen Locken umgeben, die lediglich ein paar Nuancen dunkler als ihre großen, runden Augen sind. Einige vordere Strähnen hat sie jedoch in einem hellen blau gefärbt. Als wäre dies nicht schon rebellisch genug, trägt sie ihre Haare einfach immer offen und vollkommen unfrisiert. Geziert wird ihr Gesicht ebenfalls von einer Stupsnase und eher schmalen, rosigen Lippen. Während ihre Haut an den meisten Stellen makellos erscheint, wird sie in ihrem Gesicht jedoch durch eine Brandnarbe verunstaltet, welche sich über den Großteil ihrer rechten Gesichtshälfte über ihren Hals bis knapp unter ihren untersten, rechten Rippenbogen zieht. Ebenfalls auffällig ist wohl auch, dass ihre Fingernägel bis aufs Fleisch abgekaut sind.
    Kleidung: Auch hier hält sich Deenah nicht an die Mode. Für sie ist es vor allem wichtig, dass ihre Kleidung praktisch ist. Röcke oder Kleider sind also genauso ein Tabu wie Absätze oder schicke Hüte. Manchmal geht Deenah sogar so weit, Männermode zu tragen.
    Solange sie von ihrer Kleidung nicht eingeschränkt wird, ist es Deenah dann auch schon wieder gleichgültig wie sie aussieht. Dementsprechend sieht man sie also öfters in Farb- und/oder Schnittkombinationen, welche sich deutlich beißen.
    Stärken: Deenah ist sehr selbstsicher. Muss sie ja auch, so, wie sie sich über irgendwelche gesellschaftlichen Normen hinwegsetzt. Beleidigung oder Ähnliches prallen meistens einfach an ihr ab. Naturwissenschaften gehören außerdem zu ihren besonderen Begabungen. Vor allem in der Chemie kennt sie sich gut aus. Sportlich ist Deenah ebenfalls, wobei sie hier weniger auf Kraft, sondern auf Schnelligkeit und Wendigkeit setzt. Besonders im Klettern und Turnen legen hier ihre Stärken.
    Schwächen: Es mangelt Deenah deutlich an einer sozialen Begabung. Sie weiß einfach nicht, mit anderen Menschen umzugehen und ist allgemein nicht wirklich redegewandt. Mit emotionalen Ausbrüchen ist sie auch deutlich überfordert, vor allem, wenn sie selbst solche mal wieder ungewollt verursacht. Dies macht sie auch ziemlich naiv. Bei Deenah reicht bereits ein bisschen Zuneigung, ein bisschen Sicherheit und sie vertraut einer anderen Person hoffnungslos, würde nahezu alles für diese tun.
    Da sie diese nie trägt, kann Deenah nicht mit hohen Schuhen gehen. Auch andere,,, typisch weibliche" Dinge wie gutes Benehmen, tanzen usw. erschienen ihr nie als besonders wichtig und liegen ihr deshalb einfach nicht.
    Hobbies: Die Natur mag Deenah sehr. Während sie unter Menschen hoffnungslos überfordert ist, fühlt sie sich in der Gesellschaft von Tieren umso wohler. In ihrer Freizeit ist sie also oft lange draußen unterwegs. Außerdem vergräbt Deenah ihre Nase gerne in Sachbüchern oder trainiert. Manchmal wagt sie sich auch an irgendwelche Experimente, welche nicht immer gut enden, wie man an ihren Narben ja sieht.
    Club/AG: Turnen, Boxen, Labortechnik
    Sonstige Vorlieben: Süßigkeiten, Herausforderungen, Zuneigung
    Abneigungen: der Stereotyp Frau, allgemein Vorurteile
    Strafpunkte: 3
    Playlist: Rain On Me - Lady Gaga, Ariana Grande
    Levitating - Dua Lipa
    Dance Monkey - Tones and I
    Calypso - Luis Fonsi
    Gespielt von: Chesh

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