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Mitternacht: Das Gesetz der Sterne-WaCa

Ein Clan. Eine Vision. Eine Prophezeiung. Ein Schicksal. Eine Katastrophe! Der Nacht Clan lebt schon seit Generationen in dem dunkeln Nadelwald, in der Nähe des Sees. Sie wurden verstoßen, verstoßen von den anderen Clans und haben eine lange Reise hinter sich bringen müssen, um in ihr neues zu Hause zu gelangen! Doch was sollen sie tun, wenn dieses auf einmal zerstört wird? Wenn eine Krankheit den Nadelwald heimsucht? Alle Beute verschlingt und auch eine Katze nach der anderen zu ihren Ahnen schickt?

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    ((big))((red))Einleitung & Hierarchie((ered))((ebig)) Hallo! Ich heiße Silbi und habe diese FF geschrieben, da ich ziemlich große Langeweile hatte u
    Einleitung & Hierarchie

    Hallo! Ich heiße Silbi und habe diese FF geschrieben, da ich ziemlich große Langeweile hatte und mir dachte: „Hey! Vielleicht wird es mal wieder Zeit für eine Geschichte!“ Früher wollte ich immer unbedingt Autorin werden, aber ich konnte nie eine Geschichte zu Ende schreiben… Aber wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja endlich mal eine Geschichte zu beenden? Auf jeden Fall würde ich mich echt darüber freuen, wenn du dir die Geschichte durchliest und mir vielleicht auch ein Feedback geben könntest! Es ist meine erste FF, weshalb es sein kann, dass sie nicht perfekt ist! Deshalb bin ich für Verbesserungen und vielleicht auch Vorschläge für eine Fortsetzung offen! Ich wünsche dir viel Spaß beim lesen und vielleicht treffen wir ja bei den Kommis erneut aufeinander!
    Liebe Grüße
    Silbi

    Die Hierarchie des Nacht Clans:
    Anführer:
    -Nachstern/M großer Kater, lackschwarzes Fell, blaue, glühende Augen

    2. Anführer:
    -Rehsprung/W zierliche Kätzin, hellbraunes Fell, Bernsteinaugen

    Heiler:
    -Knospenschweif/W weißes Fell, mittelgroß, Bernsteinaugen

    Heilerschüler:
    -Schattenpfote/M klein, schwarzes Fell, grüne Augen

    Jägerinnen:
    -Blumenfell/W klein, gelbliches Fell, Bernsteinaugen
    -Strauchfall/W groß, kräftig, graues Fell, blaue Augen
    -Schwarztanz/W mittelgroß, pechschwarzes Fell, weiße Pfoten, grüne Augen
    -Funkenflamme/W rötliches Fell, klein, grüne Augen
    -Jadesprenkel/W weißes Fell, graue Sprenkel, mittelgroß, blaue Augen

    Nachtwächter:
    -Tigersturm/M dunkel gestreiftes Fell, groß, breitschultrig, Bernsteinaugen
    -Stachelfrost/M hellbraunes Fell, steht vom Körper ab, mittelgroß, Bernsteinaugen
    -Honigkralle/M cremefarben, groß, Bernsteinaugen
    -Dunkelfell/M dunkles Fell, groß, braune Augen

    Tagwächter:
    -Kirschblüte/W weißes Fell, braune Tupfen, klein, Bernsteinaugen
    -Nachtschatten/W schwarzes Fell, mittelgroß, blaue Augen
    -Mondschweif/M graues Fell, groß, grüne Augen
    -Eschenfall/M dunkelbraunes Fell, klein, Bernsteinaugen

    Schüler:
    -Blattpfote/W weiß-grau gefleckt, klein, Bernsteinaugen
    -Laubpfote/M hellbraunes Fell, mittelgroß, braune Augen
    -Nebelpfote/W hellgraues Fell, mittelgroß, blaue Augen
    -Moospfote/W mattes, schwarzes Fell, klein, Bernsteinaugen

    Königinnen:
    Eichhornstreif/W rötliches Fell, mittelgroß, grüne Augen

    Junge:
    -Glanzjunges/W silbriges Fell, klein, blaue Augen
    -Nachjunges/M dunkelgraues Fell, schwarze Tigerung, groß, grüne Augen
    -Streifenjunges/M groß, graugestreift, Bernsteinaugen
    -Stupsjunges/W weißes Fell, Bernsteinaugen, mittelgroß

    Älteste:
    -Graufuß/M graues Fell, Bernsteinaugen, mittelgroß
    -Schimmerwolke/W hellgraues Fell, blaue Augen, klein
    -Holzschweif/M braunes Fell, Bernsteinaugen, groß

    (Ich werde versuchen jede Woche 1-2 Kapitel rauszubringen, allerdings möchte ich ja auch, dass sie halbwegs gut gelingen, weshalb ihr mir bitte nicht böse sein dürft, wenn es mal nur eins wird oder vielleicht auch al 1,5 Wochen dauert, bis das nächste rauskommt!)

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    PROLOG

    -Aus der Sicht von Nachtstern-
    Dunkle Wolken bedeckten den Himmel. Die Nacht wirkte düster und nicht mal das Licht des hellen, runden Vollmonds konnte diese Nacht erleuchten. Nachtstern saß auf dem Clanfelsen. Dem Stein, der sich in der Mitte ihres Lagers befindet. Während sich unter dem Felsen sein Clan zusammentummelt, blickte er auf sie hinab. Er hörte ein Kraxeln, wie wenn Pfoten über Stein scharren und blickte sich um. Knospenschweif kam den Felsen hinaufgeklettert. „Schön, dass du da bist Knospenschweif!“ schnurrte Nachtstern und blickte die Kätzin an. Knospenschweif nickte knapp: „Ich habe leider nicht so gute Nachrichten!“ sagte sie leise „Unsere Ahnen schickten mir so eben eine beunruhigende Version…“ sprach sie weiter und ihre Stimme erstarb. Mit einem Blick auf den sich versammelnden Clan sagte Nachtstern: „Erzähl mir mehr, oder sprich am besten sofort mit dem gesamten Clan!“
    Nachtstern drehte sich um, währen Knospenschweif hinter ihm Platz nahm. „Diese Nacht scheint düster!“ fing er an „Und offenbar sehen das auch unsere Ahnen so! Bevor wir die Schülerzeremonie durchführen, hat Knospenschweif eine beunruhigende Nachricht zu verkünden!“ beendete er seinen Satz. Knospenschweif rappelte sich auf und trat neben Nachtstern: „Unsere Ahnen haben mir eine Vision gesandt. Ich sah unseren Wald und konnte von oben auf ihn hinabblicken! Schwarzer Nebel hing in der Luft und eine riesige Pfote erschien, welche ausgestreckte, lange, spitze Krallen hatte. Sie zerschlug unseren Wald mit einem Schlag und die Dunkelheit hüllte mich ein. Dann erwachte ich.“ erzählte die Heilerin beunruhigt. „Wir wissen also, dass uns etwas Dunkles erwartet! Achtet bei euren Patrouillen auf jede Veränderung und erstattet mir bei eurer Heimkehr Bericht!“ rief Nachtstern aus und redete weiter „Nun aber zurück zum eigentlichen Anlass der Versammlung! Blattjunges, Laubjunges, tretet vor!“ Die beiden Junge traten gehorsam aus der Katzenmenge und schauten mit großen Augen zu ihrem Anführer empor. „Von nun an, bis ihr eure Ausbildung zur Jägerin oder zum Wächter abgeschlossen habt und eure vollen Namen erhaltet, werdet ihr Blattpfote und Laubpfote heißen! Blattpfote, komm zu mir!“ Die jetzige Schülerin machte einen Schritt nach vorne. „Funkenflamme! Du bist nun bereit dazu, einen neuen Schüler auszubilden und wirst daher die Mentorin von Blattpfote!“ rief der Anführer. Funkenflamme kam, mit stolz geschwellter Brust, aus der Katzenmenge gelaufen und stellte sich neben Blattpfote. Anschließend legte sie ihre Schnauze auf Blattpfotes Kopf und die Schülerin leckte über die Schulter ihrer neuen Mentorin. Nachtstern nickte zufrieden und wandte sich wieder an den Clan: „Laubpfote komm her!“ rief er, als Funkenflamme und Blattpfote zurück in die Katzenmenge gelaufen sind und sich hingesetzt haben. „Honigkralle, du wirst der Mentor von Laubpfote werden! Du bist nun bereit deinen ersten Schüler auszubilden! Ich hoffe, du bringst ihm alles bei, was er wissen muss!“ sagte Nachtstern. Honigkralle tappte verwundert aus der Menge und gesellte sich zu Laubpfote. Auch er legte dem Schüler die Schnauze auf die Stirn und Laubpfote leckte ihm über die Schulter. Nachdem sie sich wieder zurückgezogen haben rief der Clan: „Blattpfote, Laubpfote, Blattpfote, Laubpfote!“ und jubelte. „Hiermit erkläre ich die Versammlung für beendet!“ rief Nachtstern. Der Clan strömte auseinander. Viele waren immer noch geschockt von der ersten Nachricht und der Vision von der Heilerin des Clans. Andere wiederum taten sich gelassen zu kleineren Gruppen zusammen und teilten sich ein Stück Frischbeute.
    Mit einem unguten Gefühl im Magen wendete Nachtstern sich erneut an Knospenschweif: „Können wir in meinem Bau reden?“ fragte er sie. „Natürlich!“ antwortete die Kätzin und drehte sich um, um in den Bau des Anführers zu gelangen. Nachtstern folgte ihr. „Also, erzähl mir noch mal genauer von der Vision!“ bat er, nachdem sie sich gesetzt hatten. „Also wie gesagt, konnte ich von oben auf unseren Wald hinabblicken. Dann sah ich die Pfoten mit den ausgestreckten Krallen, welche unseren Wald zerstörte. Als mich der schwarze Nebel dann vollständig eingehüllt hatte, sagte eine düstere Stimme zu mir: `Eine Dunkelheit nähert sich!´ Sie wiederholte den Satz immer öfters, wurde jedoch immer leiser und dann erwachte ich.“ Beendete Knospenschweif ihren Bericht. „Hast du eine Ahnung, was es sein könnte?“ fragte Nachtstern. Die Heilerin schüttelte enttäuscht den Kopf. „Leider nicht, ich hatte nur diese Vision, weder eine Prophezeiung, noch ein weiteres Zeichen!“ sagte sie. „Okay, Knospenschweif! Du kannst gehen!“ sagte Nachtstern freundlich zu der Heilerin. Nachdem sie seinen Bau verlassen hatte, rollte er sich in seinem Nest zusammen und versuchte ein kleines bisschen Schlaf zu finden, jedoch vergeblich. Er hatte unruhige Träume und welzte sich die ganze Nacht über hin und her…

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    Das wäre der Prolog^^ Ich hoffe, er hat euch gefallen und ich hoffe ebenfalls, dass ihr mir ein kurzes Feedback dalasst!

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    -Aus der Sicht von Blattpfote-
    Das helle Licht des Mondes ergoss sich über das Lager. Es ist nun einen Mond her, seid Knospenschweif die Vision erwähnt hat und Blattpfote eine Schülerin geworden ist. Auch in dieser Vollmondnacht gab es eine Versammlung unter dem Clanfelsen. Blattpfote setzte sich feinsäuberlich an den Rand der Katzenmenge, neben ihren Bruder Laubpfote. Um sie herum hörte man aufgeregtes Getuschel, worum es wohl heute gehen wird. Einige Herzschläge später, sprang Nachtstern auf den Clanfelsen und rief den gesamten Clan zur Ruhe. „Heute Nacht habe ich euch zusammengerufen, damit wir gemeinsam herausfinden können, was es mit Knospenschweifs Version auf sich hat. „Wie denn?“ fragte eine großer, dunkelgetigerter Kater aus der Katzenmenge. Auch andere Katzen gaben Protestgeschrei von sich. Nachtstern hob seinen Schweif, zum Zeichen, dass sie ruhig sein sollen: „Das reicht!“ knurrte er „Wir müssen etwas tun! Also fangen wir damit an!“ sagte er bestimmt und funkelte den dunklen Kater an. „Also, gibt es irgendwelche Vorschläge?“ fragte er, an den Clan gewandt. „Vielleicht befindet sich unter uns ein Verräter!“ rief eine Kätzin laut aus. „Ja!“ stimmte ein Kater zu. Blattpfote stöhnte genervt und drehte sich weg. „Ruhe!“ rief Nachtstern „Einer nach dem anderen!“ Nach einem Moment der Stille erhob sich schwarze Kätzin aus der Menge und schaute zu Nachtstern auf: „Was ist, wenn eine Krankheit kommen wird oder fremde Katzen, Streuner?“ fragte sie. In ihrer Stimme schwang ein ängstlicher Unterton mit, welchen sie offenbar zu unterdrücken versuchte. „Da könntest du richtig liegen Schwarztanz!“ sagte Nachtstern beunruhigt. Der Clan schnappte erschrocken nach Luft. „Was sollen wir tun?“ krächzte ein Kater, vom Rand der Lichtung. „Ich weiß es nicht…“ antwortete Nachtstern und wandte sich an Knospenschweif „Hast du irgendeine Idee?“ fragte er die Heilerin. Die kam aus den Schatten getappt, ihr Blick traurig und enttäuscht: „Ich denke, Schwarztanz hat recht…“ fing sie an zu sprechen „Eine Krankheit könnte und auslöschen, sie soll die Kralle sein, welche unseren Wald zerfetzt. Eine Zeit ohne Beute steht uns bevor. Eine Zeit des Verlusts und des Trauerns! Viele werden sich zu unseren Ahnen gesellen und finden wir keine Lösung, wird es den Nacht Clan eines Tages nicht mehr geben!“ sagte Knospenschweif unheilvoll. Die Heilerin blickte zum Himmel hinauf. Tiefe Trauer spiegelte sich in ihren Augen wieder. Blattpfote brach es das Herz sie so zu sehen. //Wie man sich wohl fühlen muss, wenn man nicht weiß, was man tun kann…// dachte sie und starrte auf den Boden. „Die Versammlung ist beendet!“ rief Nachtstern mit erstickender Stimme und wendete sich ab. Blattpfote drehte sich um und schlüpfte in den Schülerbau. Dort rollte sie sich in ihrem Nest zusammen und schloss die Augen. Wenige Augenblicke später war sie schon eingeschlafen und versank in einem Traum. Sie stand auf einer Klippe, hoch über einer riesigen Wasserfläche. Die Sonne hing über dem Wasser, doch es war dunkel. Der Himmel war mit dunklen Wolken bedeckt und es regnete. Langsam sah Blattpfote zu, wie di Sonne hinter dem Horizont verschwand und der Umgebung auch das letzte Licht raubte. >Hallo Blattpfote!< flüsterte eine Stimme. Sie war kalt und schnitt in die Nacht. Blattpfote zuckte zusammen. Mit angsterfülltem Blick, schaute sie sich um. „Wer ist da?“ fragte sie in die Dunkelheit hinein. >Ich bin ein alter Freund< antwortete die Stimme, leise flüsternd. „Nein! Ich kenne dich nicht! Ich habe deine Stimme noch nie gehört!“ rief Blattpfote aus. >Bist du dir da so sicher?< fragte die unheilvolle Stimme und lachte höhnisch. >Was ist mit Stachelkralle?< fragte sie flüsternd. Blattpfote hielt inne. Sie blieb stocksteif stehen und wagte es kaum zu atmen. //Stachelkralle? Nein, das kann nicht sein!// dachte sie sich. Alles um sie herum drehte sich und sie schloss die Augen. Blattpfote spürte den harten Stein unter ihren Gelenken und wusste, dass sie gerade in sich zusammensackte. Alles wurde schwarz. Es war nur noch das höhnische Lachen der fremden Katze zu hören und auch das verschwand kurz darauf.

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    -Aus Laubpfotes Sicht-

    Laubpfote fuhr hoch. Neben ihm ertönte der laute Schrei seiner Schwester Blattpfote, welche ebenfalls aus dem Nest hochfuhr und mit aufgerissenen Augen im Bau herumschaute. „Blattpfote?“ fragte er flüsternd „Was ist los?“ Seine Schwester blickte ihn mit angsterfüllten Augen an „Stachelkralle“ hauchte sie „Er ist zurück!“ Laubpfote sah sie ängstlich an „Wie meinst du das? Blattpfote was ist passiert?“ fragte er seine Schwester. „Ich hatte einen Traum. Ich stand auf einer Klippe und schaute auf ein unendlich weites Gewässer. Auf einmal konnte ich eine Stimme hören. Erst erkannte ich sie nicht, aber dann…dann sagte sie, dass sie Stachelkralle ist. Die Stimme lachte die ganze Zeit höhnisch und dann wurde alles um mich herum schwarz und ich wachte auf!“ erklärte sie Laubpfote. „Aber, das kann doch nicht sein! Wir haben ihn das letzte mal besiegt! Er kann nicht zurückgekehrt sein, er ist tot!“ rief Laubpfote laut aus. „Schrei nicht so rum!“ fauchte Blattpfote „Er ist jedenfalls wieder da und wir müssen irgendetwas unternehmen!“ Blattpfote zitterte neben Laubpfote und er legte ihr beruhigend die Schweifspitze auf die Schulter: „Wir sollten mit Nachtstern reden!“ sagte Laubpfote entschieden. „Aber er kennt Stachelkralle doch gar nicht!“ protestierte Blattpfote. „Das ist egal!“ rief Laubpfote „Wir brauchen Hilfe! Und wenn Stachelkralle zurück ist, dann kann sonst noch was passieren!“ beendete er seinen Satz und stand auf.
    Die Lichtung wurde in Mondlicht getaucht, doch am Horizont konnte man schon die ersten Sonnenstrahlen erkennen. „Komm mit!“ sagte er zu seiner Schwester. „Jetzt?“ fragte Blattpfote ihn. „Es dämmert schon! Wir gehen jetzt!“ sagte er standhaft. Blattpfote stand auf: „Na schön!“ willigte sie ein. Laubpfote nickte und schlüpfte aus dem Bau. Hinter sich hörte er die Schritte seiner Schwester und leise tappten sie über die Lichtung. Dunkelfell stand am Lagereingang und bewachte diesen. Laubpfote lief weiter. Nach wenigen Herzschlägen waren die beiden Geschwister vor dem kleinen Hang, der zu Nachtsterns Bau führte. Nachdem sie sich zustimmend zugenickt hatten, kraxelten sie die Steinfälle hinauf. Laubpfote spähte über die Steinkante in den Bau und hiefte sich schließlich das letzte Stück hinauf, bevor er dann in den Anführerbau purzelte. Nachtstern schreckte hoch und sprang auf die Pfoten: „Wer ist da?“ Fragte er knurrend. Laubpfote rappelte sich auf: „Ich bin es, Laubpfote! Zusammen mit meiner Schwester Blattpfote!“ antwortete er freundlich. „Was macht ihr hier? Es ist mitten in der Nacht!“ rief der Anführer. „Es dämmert schon leicht!“ protestierte Laubpfote „Wir sind hier, weil Blattpfote einen Traum hatte! Einen unheilvollen!“ sagte er. Nachstern seufzte und setzte sich gepflegt auf den Boden seines Baus. „Na schön! Setzt euch und erzählt mir von Blattpfote Traum“ sagte er. Laubpfote setzte sich und Blattpfote kauerte sich neben ihn. „Ich habe geträumt, dass ich auf einer Klippe stand und dann hörte ich eine Stimme! Sie sagte, dass sie Stachelkralle wäre!“ flüsterte Blattpfote. Nachtstern unterbrach sie: „Wer ist denn jetzt Stachelfrost?“ fragte er verwirrt. Laubpfote beschloss zu übernehmen: „Als wir geboren wurden, hatten wir beide immer denselben Traum. Jede Nacht besuchte uns ein Kater namens Stachelkralle. Er hat wohl einmal hier gelebt und laut ihm hat er auch zum Clan gehört. Stachelkralle wollte, dass wir ihm helfen sich an dem Clan zu rechen. Blattpfote und ich weigerten uns jedoch und in der Nacht darauf besuchte er uns erneut. Nur diesmal war es kein Traum. Er hat uns hier in der Kinderstube besucht und wollte uns zwingen mit ihm zu trainieren um den Clan Schande anzutun. Wir hatten keine andere Wahl, als das er uns trainiert! Nach zwei Monden hatte er uns alle Kampftricks beigebracht und wir beschlossen, zu versuchen ihn zu besiegen. Die Wahrscheinlichkeit das wir es schafften war gering, wir waren schließlich erst 3 Monde alt. Trotzdem probierten wir es. Letzt endlich schafften wir es auch und er löste sich in Luft auf! Bis heute…Blattpfote hat ihn offenbar wiedergefunden!“ beendete Laubpfote ihren Bericht. „So…“ sagte Nachtstern „Und wie soll ich euch helfen?“ fragte er die beiden Schüler. „Wir wollten es dir nur sagen! Vielleicht möchte er uns wieder hier trainieren, dann brauchen wir Hilfe!“ flüsterte er. Blattpfote zitterte neben Laubpfote. Ihre Augen waren weit aufgerissen und offenbar war sie nicht ansprechbar. „Bring deine Schwester in den Heilerbau!“ ordnete Nachtstern an. „Mache ich!“ rief Laubpfote und stützte Blattpfote gegen seine Schulter. Diese starrte geradeaus und wurde immer schlaffer. Schließlich schaffte Laubpfote es und Blattpfote sinkte in ein Nest im Heilerbau. Laubpfote tappte zu Knospenschweif und tippte ihr auf die Schulter.

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