Draco und du: Liebe in Zeiten der Dunkelheit (langer Test mit langer Lovestory)

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemale
21 Fragen - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 4.002 mal aufgerufen - mit langer Auswertung - 9 Personen gefällt es

Willkommen, Suchende! Du bist sicher für Draco Malfoy hier. Ja, da bist du genau richtig. Hier erfährst du von Magie, die nichts mit Zaubersprüchen zu tun hat. Es geht um euch beide: Eure einzigartige Geschichte, deine Geschichte in der Welt, die wir alle so gut kennen, und doch wirst du sie hier ganz neu erleben...
Bereit für ein Quiz, mit Herzblut erstellt, für Abenteurer und Leidenschaftliche? 3 Profile mit 3 extrem langen, ausführlichen Geschichten!
Genieß deine Reise!

  • 1
    Hey.:)
    Bevor du deine persönliche Lovestory mit Draco Malfoy (von 3 möglichen) bekommst, gibt es schon mal eine lange Vorgeschichte mit vielen Handlungsoptionen. Sie beginnt im 6. Schuljahr, du bist Dina Cooper und in Slytherin. Aber du wirst gleich mehr über dich erfahren. Oder eher ich über dich - denn du bestimmst, wie es weitergeht!
    Viel Spaß!:)
  • 2
    Ich schlendere durch die Gänge von Hogwarts und überlege, wie ich in Verteidigung gegen die Dunklen Künste noch auf ein O kommen kann. Mir war das Fach schon immer besonders wichtig und ich war auch eigentlich immer gut darin. Aber dieses Jahr läuft es nicht ganz so gut. Das liegt daran, dass ich nicht mit ungeteilter Aufmerksamkeit bei der Sache bin. Der Unterricht teilt sich meine Aufmerksamkeit nämlich unfreiwillig mit Draco Malfoy, der ein paar Plätze weiter in meiner Reihe sitzt. Ich weiß nicht mal genau, was es ist, das mich an ihm fasziniert, aber ich muss ihn ständig beobachten. Ich weiß, ich klinge wie eine Stalkerin. Ich habe aber ein eigenes Leben und man muss keine Angst vor mir haben. Ich finde ihn nur irgendwie...
  • 3
    Wie dem auch sei, ich sollte mich eigentlich nicht von ihm ablenken lassen. Es gibt überhaupt keinen Grund dazu, ich hatte nie etwas mit ihm zu tun und er hat definitiv kein Recht, meine Note in meinem Lieblingsfach zu ruinieren. Er wirkt selbst nicht besonders konzentriert, das ist es wahrscheinlich auch, was mir dieses Jahr so an ihm auffällt. Er war immer ein arroganter, selbstbewusster Typ, der Aufmerksamkeit suchte, indem er andere beleidigte, um sich besser zu fühlen. Doch erst seit diesem Schuljahr habe ich den Eindruck, dass er eigentlich gar nicht so ist. Oder zumindest nicht mehr. Er wirkt viel ruhiger, eher in sich gekehrt. Er scheint sich auch von den anderen zurückzuziehen, ich sehe ihn viel öfter allein. Oder gar nicht. Was er wohl die ganze Zeit macht?
  • 4
    Das geht mich eigentlich ja gar nichts an. Selbst wenn er es mir sagen würde, will ich es eigentlich auch nicht wissen. Ich will, dass er aus meinem Kopf verschwindet. Ich kenne seine Eltern, Lucius Malfoy war schon ein paar Mal in der Schule.
  • 5
    Narzissa hingegen habe ich noch nie gesehen. Und das muss ich auch in Zukunft nicht. Ich bin zwar auch stolze Slytherin, aber ansonsten habe ich mit der Familie der Malfoy nichts gemeinsam. Sie sind viel zu stolz auf ihr reines Blut. Ich fühle mich anderen nicht wegen meines Blutes überlegen. Es ist doch der Charakter, der die Menschen ausmacht. Ich komme mit Halbblütern genauso gut zurecht. Muggelgeborene gibt es hier in Slytherin nicht, also ich kenne keine. Ich habe aber eine klare Meinung zu ihnen.
  • 6
    Hier geht es aber nicht um Muggelstämmige, sondern um Malfoy. Ähhh, ich meine natürlich, um mich. Es geht hier um mich. Jap. Kein Malfoy. Malfoy wer?
  • 7
    Die Stimme meiner Nachbarin reißt mich aus meinen Tagträumen. "Dina, denk an dein O!" Ich nicke und komme langsam wieder in der Realität an. Panisch schaue ich mich um, aber möglichst unauffällig. Wie lange war ich gerade in Gedanken versunken? Ich werfe einen raschen Blick zu Draco hinüber. Er starrt aus dem Fenster und scheint nicht zuzuhören. So wie ich...
  • 8
    Endlich ist die Stunde vorbei. Ich reiße meine Tasche an mich und stürme aus dem Raum. Ich will ihm nicht begegnen. Aber er ist schneller als ich. In der Tür pralle ich gegen ihn. Meine Tasche fällt zu Boden, er strauchelt, stürzt, ich hintendrein.
    "Hast du es so eilig, Cooper?" Ich hebe meinen Blick und merke, dass ich rot werde. Seine sturmgrauen Augen fixieren mich. Aber seltsamerweise wirkt sein Gesichtsausdruck nicht unfreundlich. Vielleicht etwas genervt. Er schien mir mit den Gedanken ja sowieso schon die ganze Zeit woanders zu sein. Beschäftigt ihn irgendetwas?
  • 9
    Ich rolle mich von ihm und rapple mich auf. Verlegen klopfe ich mir Staub von der Schuluniform. Ich habe ihn tatsächlich einfach über den Haufen gerannt. Zeit für eine Entschuldigung.
  • 10
    Er mustert mich mit hochgezogener Augenbraue. Sein Gesicht verspannt sich. "Schon okay." So viele Worte habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht mit ihm gewechselt. Er liegt immer noch am Boden. Ich fühle mich ein bisschen schlecht, aber andererseits ist es auch nur Malfoy...
  • 11
    Als auch er wieder auf beiden Beinen steht und sich den Staub von den Klamotten gewischt hat (und vielleicht das ein oder andere Einhornhaar, wer weiß), mustert er mich wieder mit diesem angespannten Blick. Ich weiß nicht so ganz, wie ich ihn interpretieren soll. Plötzlich nimmt er mir diese Aufgabe ab und fängt an, mit mir zu reden. "Danke."
    Ich bin kurz sprachlos. Ist das noch Draco Malfoy vor mir? Okay, wäre ich kein Reinblut, würde er sicher anders mit mir reden, aber auch so... Wir kennen uns doch gar nicht. Warum so nett?
    Er starrt mich an. Panik, Panik, ich muss antworten. Schneller, verdammt.
    Was hat er noch einmal gesagt?
  • 12
    Ich habe Draco Malfoy noch nie lächeln gesehen. Geschweigedenn "Danke" sagen gehört. Ich hatte immer den Eindruck, er würde nur lächeln, wenn...
  • 13
    Einen Moment stehen wir uns noch gegenüber und starren uns an. Schließlich räuspere ich mich, sehe verlegen zu Boden und werfe mir meine Tasche über die Schulter. "Also dann", sage ich und bereue im nächsten Moment, überhaupt etwas gesagt zu haben. Was tue ich hier? Schnell weg.
    Einen Tag später laufe ich ihm wieder über den Weg. Bzw. fällt er mir jetzt auf, begegnet bin ich ihm sonst ja auch oft. Nur habe ich es nie so bewusst gemerkt wie jetzt, weil... naja, ich schätze, weil er mir immer egal war. Aber jetzt hält mich sein Blick gefangen, wenn er meinen streift, auch wenn es nur Sekundenbruchteile sind und wir danach wieder Fremde sind. In diesen paar Sekunden fühlt es sich so... vertraut an.
    Ich ertappe mich dabei, wie ich mir in Gedanken ausmale, wieder direkt vor ihm zu stehen, nur noch viel näher, sodass wir uns fast berühren...
  • 14
    Im Gemeinschaftsraum hoffe ich überall, sein Gesicht zu sehen. Aber es ist vermutlich besser, dass das nicht passiert. Ich sollte mich eigentlich von ihm fernhalten. Ich verwerfe den Gedanken wieder. Dina Cooper, mehr oder weniger stolze Slytherin, läuft nicht Draco Malfoy hinterher. Nicht wie jedes andere x-beliebige Mädchen. Die schlimmste ist sowieso...
  • 15
    Ah, ich seh schon. So würden vermutlich viele antworten. Viele aber auch nicht.
    Aber die Mädchen sind gar nicht das Thema heute, hier geht es um dich und Draco. Du würdest ihn gern wiedersehen, das gestehst du dir ein. Es macht keinen Sinn, das Offensichtliche zu leugnen. Also wartest du darauf, ihm zu begegnen.
    Er ist nicht im Gemeinschaftsraum. Tagelang. Auch nicht im Unterricht. Du siehst ihn nirgends. Du fängst sogar schon an, ihn in Fächern zu vermissen, die du gar nicht mit ihm hattest. Zaubertränke beispielsweise fand er wohl bei der Wahl nach den Zwischenprüfungen nicht mehr ansprechend. Trotzdem wirkt Professor Slughorns Unterricht seit ein paar Tagen leer und irgendwie... sinnlos.
  • 16
    Nach dem Unterricht läufst du an der Malfoy-Clique vorbei: Blaise Zabini, Pansy Parkinson und ein paar andere, die immer mit ihm rumhängen. Nur in letzter Zeit weniger... Du hörst Pansy sagen: "Er schottet sich von uns ab. Ich verstehe das nicht, wir sind doch seine Freunde, wir können ihm helfen! Warum lässt er uns-"
    Blaise fährt dazwischen: "Niemand darf ihm dabei helfen! Er muss das alleine machen, so wie ER es beschlossen hat."
    Plötzlich verstummt er und dreht sich zu die. "Belauschst du uns, Cooper?"
    Du schluckst. "Nein, ich hab... die Wand beobachtet", stammelst du. Im Lügen bist du für eine Slytherin erstaunlich unbegabt. Du setzt noch einen drauf.
  • 17
    Blaise sieht dich mit hochgezogener Augenbraue an. "Verschwinde."
    Das lässt du dir nicht zweimal sagen. Du rennst durch den Gang und erstmal nach draußen. Dort rennst du einem anderen Schüler direkt in die Arme, murmelst hastig "Tschuldigung" und willst weiter rennen, einfach irgendwohin. Doch du spürst, wie du am Arm festgehalten wirst.
    Du willst dich losreißen und drehst dich zu ihm, dann erstarrst du für einen Moment. Es ist er. Und er mustert dich wie ein Beutetier.
    "Pass auf, wo du hinrennst, Cooper", sagt er und du kannst seinen Gesichtsausdruck nicht recht deuten. "Scheint eine Angewohnheit von dir zu sein, Leute umzurennen."
    "Naja, ganz umgerannt hab ich dich diesmal nicht", erwiderst du und lächelst. Sekunden verstreichen, es wird unangenehm, dann plötzlich: Er erwidert das Lächeln. Schon wieder. Es ist genau die gleiche Situation wie im Flur letztes Mal. Du räusperst dich. "Soo, und du bist auch mal wieder in der Schule?"
    Er zieht eine Augenbraue hoch. Du lachst und hebst beschwichtigend die Hände. "Kein Smalltalk. Nur Interesse." Jetzt grinst er und wirkt amüsiert. "So. Interesse also."
    "Nicht in dem Sinn", sagst du verlegen. Doch es ist ein bisschen zu spät, um sich noch rauszuwinden. Sein Grinsen bleibt, dir fällt auf, dass seine Augen ein bisschen weniger strahlen als letztes Mal. Bei eurem letzten Zusammenstoß wirkte er nicht so... erschöpft. Matt. Irgendwie müde.
    "Ich musste ein paar Dinge erledigen", antwortet er schließlich.
    "Ah, haben diese Dinge versucht, dich umzubringen? So siehst du nämlich aus."
    Verwundert über deine Schlagfertigkeit, die so langsam wieder durchkommt, entgegnet er: "Ja, irgendwie... ich weiß nicht. Aber danke... schätze ich." Er lächelt schwach.
    "Du sahst schon besser aus", erwiderst du mit einem Lächeln. Er sieht zu Boden. Wirkt fast schon verlegen. "Ich hab etwas wenig geschlafen in letzter Zeit."
  • 18
    Er erwidert deinen Kommentar nur mit einem schwachen Lächeln. "Sagen wir mal, ich habe viel um die Ohren und es ist nicht ganz einfach, dem Druck standzuhalten."
    "Welchem Druck? Wird viel von dir erwartet?"
    Er starrt an dir vorbei ins Leere. "Oh ja, das kann man so sagen." Er zögert kurz. Dann setzt er sich ins Gras und sieht dich erwartungsvoll an. Du lässt dich neben ihn fallen und lässt deinen Blick über den Schwarzen See schweifen, hinter dem die Sonne untergeht. Sie wirft ihre letzten Strahlen übers Wasser und färbt es dunkelgelb. Du musst an zuhause denken, wo du im Garten Blumen mit einer ähnlichen Farbe angepflanzt hast. Sie fressen Nargel, hieß es zumindest beim Kauf. Du hast eigentlich nicht mal einen blassen Schimmer, was ein Nargel sein soll.
    Draco gewinnt deine Aufmerksamkeit wieder für sich, indem er dich direkt anschaut und fragt: "Hältst du es aus, dir meine Probleme anzuhören? Ich kann sonst auch was anderes machen. Potter die Nase brechen, zum Beispiel. Nochmal."
    Du musst lachen, obwohl er es so sarkastisch sagt. Aber es stimmt ja, du weißt von dem Vorfall im Hogwarts Express zu Beginn des Schuljahrs. Draco kann brutal sein, wenn es sein muss. Die kleine Begegnung mit Potter hat sich im Slytherin-Gemeinschaftsraum schnell rumgesprochen.
    Aber du solltest antworten. Und zwar jetzt. Ähm, wie war das noch einmal, ob du seine Problem aushältst?
  • 19
    Und obwohl du dachtest, du wärst darauf vorbereitet, hättest du niemals damit gerechnet, was Draco dir jetzt erzählt.
    "Du weißt ja, dass meine Eltern Todesser sind." Du musst kurz grinsen. "Ja, das weiß so ziemlich jeder."
    Dracos Mundwinkel verziehen sich kurz, dann fährt er fort. "Der dunkle Lord hat jetzt auch mich... berufen. Und er hat mir eine Aufgabe gegeben... Ich muss sie erfüllen, auch wenn ich es nicht will, und ich weiß nicht, wie. Aber du weißt nicht wie er ist, ich habe keine Wahl, er..."
    Draco zittert am ganzen Körper. So schwach, so verletzlich hast du ihn noch nie erlebt. Du legst beruhigend eine Hand auf seine Schulter. "Hey. Ich bin da, alles gut. Versuch, ruhig zu bleiben. Du musst das nicht alleine machen."
    Er ringt nach Luft, dann fängt er sich und nickt. "Meine Aufgabe ist..." Es fällt ihm sichtlich schwer, es auszusprechen. Du siehst ihn an und versuchst, ermutigend auszusehen. Was angesichts dieser Situation nicht leicht ist. Du hättest ja niemals damit gerechnet, mal mit Draco Malfoy in einer Wiese zu sitzen und ihm mit seinen Problemen zu helfen.
    Er holt Luft. "Ich muss Dumbledore töten."
  • 20
    Draco schüttelt verzweifelt den Kopf. Als er dich ansieht, erkennst du Tränen in seinen Augen. "Ich bin so überfordert. Ich kann das nicht. Ich weiß nicht wie, aber ich muss es tun, wenn ich es nicht schaffe, dann..."
    Du kannst es dir schon denken. Es geht hier um weitaus mehr als um Dracos eigenes Leben. Es geht auch um das seiner Eltern. Und Todesser hin oder her (denn Draco wirkt davon jetzt plötzlich weniger begeistert als in all den Jahren zuvor, in denen er gegen Schlammblüter gewettert hat), sie sind seine Familie.
    Draco hat keine Wahl... Aber wie soll er es schaffen?
    "Wie soll ich das schaffen", sagt er und seine Stimme bricht. Er sieht zu Boden, wirkt in sich zusammengefallen, überhaupt nicht mehr so stolz und arrogant. Du legst deine Hand an seine Wange und drehst sein Gesicht zu dir.
  • 21
    Seine Augen glitzern. "Das kann ich nicht von dir verlangen." -"Tust du doch auch gar nicht." Du lächelst. Ein schwaches Lächeln erscheint auf seinen Lippen. "Meinst du das ernst? Wir kennen uns quasi gar nicht. Und du willst das für mich tun?"
    Du zuckst mit den Schultern. Deine Hand liegt noch an seiner Wange.

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare autorenew