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Cursed darkness

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3 Kapitel - 760 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 125 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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((unli))((bold))Kapitel 1 - Raven:((ebold))((eunli)) Der Nachmittag war grau. Regen prasselte gegen die Fensterscheibe der U-Bahn. Ich starrte aus dem
Kapitel 1 - Raven:

Der Nachmittag war grau. Regen prasselte gegen die Fensterscheibe der U-Bahn. Ich starrte aus dem Fenster. Die Kapuze meines langen, schwarzen Mantels, hatte ich mit tief ins Gesicht gezogen. Ich konnte nicht riskieren das irgendwer mich sah. Die U-Bahn rauschte durch einen Tunnel und es wurde dunkel. Ich konnte die restlichen Fahrgäste nicht mehr sehen, aber ich konnte sie riechen. Besser gesagt, ich konnte ihr Blut riechen. Ich leckte mir die Lippen. Ich hatte schon so lange kein frisches Menschenblut mehr kosten dürfen. Ich war kurz davor mich auf einen der Fahrgäste zu stürzen, doch ich riss mich zusammen. Ich durfte keine Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Schweigend starrte ich also weiter die schwarzen Wände des Tunnels an. Das Wasser lief mir im Mund zusammen und ich biss mir auf die Zunge. Die U-Bahn fuhr aus dem Tunnel raus und hielt an einer neuen Station. Ein paar Leute, die vermutlich gerade von der Arbeit kamen, stiegen ein. Ich drehte mich kurz zu den Neuankömmlingen um und wandte mich dann wieder dem Regen zu. Eine Station weiter stieg ich aus. Ich lief still die Treppen der U-Bahn -Station hoch und trat ins Freie. Der Regen hatte sich beruhigt, rieselte jedoch immer noch auf mich hinab. Ich sorgte dafür, das ich weit genug von der Station entfernt war und nahm dann endlich meine Kapuze ab. Es war befreiend wie der frische Wind mir durch meine langen, schwarzen Haare wehte. Ich sog stark die Luft ein. London. Plötzlich erstarrte ich. Ich roch etwas. Etwas, leckeres. Meine Sinne schärfsten sich. Ich könnte den Herzschlag meines Opfers hören. Und da sah ich ihn. Es war ein großer Mann in einem dunkelblauen Regenmantel. Ich leckte mir die Lippen. Ich warte schon so lange kein frisches Blut mehr zu schmecken bekommen, dass es langsam Zeit wurde. Ich lief vorsichtig auf ihn zu. Er schien mich nicht bemerkt zu haben. Gut. Meine Augen wurden zu Schlitzen und ich spürte wie die spitzen Zähne an den Seiten meines Oberkiefers, aus ihrem Versteck fuhren.

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