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I'll be back

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12 Kapitel - 794 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 59 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In dieser Geschichte geht es um eine verwirrende Zeitreise zu den Beatles.

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Es war an einem regnerischen Tag, als ich das erste Mal von den Beatles hörte. Es war Freitag und ich war mit meinem Vater in der Küche und buk Pizza. Eigentlich alles wie immer. Nur eins war anders; normalerweise hörten wir immer Schallplatten von ABBA, doch an jenem regnerischen Tag meinte Papa zu mir: "Heute will ich Dir mal etwas von meiner Lieblingsgruppe vorspielen, den Beatles!"
Und so hörten wir statt 'SOS' 'Penny Lane' und statt 'Fernando' 'Help!'. Ich werde diesen Tag nie vergessen. Bis spät in den Abend hörte ich diese Lieder. Sie gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. Es war wie eine Krankheit, wie eine Sucht, aber ich wollte es gar nicht mehr anders. Durch den Wechsel aufs Gymnasium habe ich meine zwei besten Freundinnen verloren und so freundete ich mich mit den Beatles an. Natürlich nur in meinem Kopf. Mein Englisch wurde von Tag zu Tag besser, da ich mich ja jeden Tag auf Englisch unterhielt. Wenn ich ein Wort nicht wusste, schlug ich es im Wörterbuch nach.
Nun bin ich 15 Jahre alt, in der 9. Klasse. Es hat sich nicht viel verändert. Auf dem Schulhof stehe ich immer noch alleine und unterhalte mich mit George oder Paul. Ich habe auch eine echte Freundin, wenn man das so nennen kann, denn unterschiedlicher könnten wir gar nicht sein; sie liebt BTS, ich die Beatles, sie findet die Digitalisierung großartig, ich verabscheue sie, sie möchte Influenzerin werden, ich denke bei dem Wort immer noch an eine Krankheit. Ja, ich weiß, die Grippe wird hinten mit -a und nicht mit
-er geschrieben, aber es hört sich so gut wie gleich an.
Während andere in meinem Alter Shoppen gingen oder sich stundenlang mit ihren Freunden unterhielten, hockte ich in meinem Zimmer, spielte Beatles-songs nach oder hörte zum 20sten mal das 'Abbey Road' Album.
Wenn man meine Eltern fragte wie es mir so ginge, meinten sie ich sei in einer schwierigen Phase.
Vielleicht bin ich das auch, aber ich bin glücklich so.

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