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Rotpfotes Kraft

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3 Kapitel - 1.646 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 185 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine Geschichte

    1
    Einführung:
    Rotpfote ist ein Schüler des BlitzClans. Doch plötzlich wurde seine Macht zu groß...


    1.Kapitel
    Rotpfote blickte stolz seinen Vater an. Hagelstern sah auf ihn herab.,, Ich bin so stolz auf dich. Nun bist du ein Schüler!" Traurigkeit war in seinen Augen zu sehen. Rotpfote wusste, das er an Erdbeerschweif dachte. Rotpfotes Mutter war schon kurz nach der Geburt gestorben. Ebenso Blaujunges, Rotpfotes Schwester.,, Ich hoffe, Fleckenblitz wird seine Aufgabe als Mentor gut machen.",, Das werde ich." Fleckenblitz, der die Unterhaltung mitangehört hatte, kam herüber und blieb bei Hagelstern, seinem Bruder, stehen.,, Morgen gehen wir auf die Jagd, Rotpfote."

    Der Morgen war kalt und klar. Rotpfote war schon lange wach. Er hatte Hellpfote beim Jagdtraining zugesehen und versucht, ihre Lauerstellung nachzuahmen. Allerdings hatte er nur fieses Gelächter geerntet. Wieso sind alle nur so gemein zu mir? Ich habe ihnen nichts getan! Oder doch? Während er noch überlegte, was er wohl falsch gemacht hatte, kam Fleckenblitz aus dem Kriegerbau.,, Wollen wir los? Hellpfote und Gelbschweif werden uns heute übrigens begleiten." Na toll! Hoffentlich schaffe ich das alles... Hellpfote trottete vor ihm her. Seit die Jagdpatroullie das Lager verlassen hatte, schwiegen die beiden Schüler. Rotpfote sah Hellpfote an.,, Ist jagen einfach?" Hellpfote sah nun ihn an.,, Wenn man es kann; ja.",, Und wenn man es nicht kann?" Rotpfote erwartete eine Antwort wie: Dann bist du zu blöd! oder einfach keine Antwort, doch das was Hellpfote sagte überraschte ihn.,, Dann muss man es üben. Solange bis man es kann. Alle habe einmal klein angefangen." Sprach sie ihm Mut zu? Rotpfote war verwirrt. Vor den Schülern waren Fleckenblitz und Gelbschweif stehen geblieben.,, Horcht und Riecht." Rotpfote öffnete das Maul und schnupperte. Maus! Er kannte diesen moschusartigen Geruch vom Frischbeutehaufen im Lager. Fleckenblitz flüsterte ihm zu:,, Schleich dich langsam an. Setze deine Pfoten möglichst leicht. Lass den Schwanz unten und pass auf, das du deine Pfoten nicht auf Welke Blätter setzt. Das schreckt die Maus auf. Sieh erstmal Hellpfote zu." Hellpfote konzentrierte sich. Dann hob sie die Pfoten. Plötzlich schoss Wasser aus ihren Pfoten. Das Wasser umschloß die Maus, dann Flog die Wasserkugel zu Hellpfote zurück. Diese brach der Maus blitzschnell das Rückrat. Rotpfote war verblüfft. Was war das! Manchmal hatte er im Lager gesehen wie Krieger ihre Elemente benutzten. Doch er hatte gedacht, so etwas gäbe es nur bei Kriegern!,, Du wirst auch dein Element finden. Und zwar noch heute Nacht."

    2. Kapitel

    Die Nacht war klar und das Silbervlies leutete silbern über Rotpfote und Fleckenblitz. Hellpfote hatte Rotpfote von der Element-Zeremonie erzählt. Sie lief immer so ab: Der Schüler ging in eine dunkle Höhle. Dort gab es vier Steine. Ein Aquamarin für Wasser, ein Bernstein für Erde, ein Rubin für Feuer und ein Diamant für Luft. Der Schüler geht an den Steinen vorbei und je nachdem welches Element der Schüler hat, leuchtet der entsprechende Stein auf und fliegt hoch. Dann gibt es vier Tunnel. Der Schüler sucht einen aus und läuft hinein. Der Luft-Tunnel erfordert Geschicklichkeit, der Feuer-Tunnel Mut, der Erd-Tunnel Willen und der Wasser-Tunnel Stärke. Wählt der Schüler den falschen Tunnel, stirbt er. Wählt er aber den richtigen Tunnel, erscheint am Ende des Tunnels sein Seelen-Verwandter, kurz SeeVer. Der SeeVer hilft und beschützt einen. Rotpfote konnte sich nicht vorstellen, wer wohl sein SeeVer war.,, Ab hier musst du allein gehen. Vertraue darauf, das unsere Krieger-Ahnen dich leiten und folge deinem Instinkt." In der Höhle war es kalt. Rotpfote lief durch den Tunnel und fragte sich, welches Element er wohl bekommen würde. Erde war am häufigsten, dann kam Wasser, dann Feuer und am seltensten war Luft. Jemand der alle Elemente hatte, hieß Avatar. Fliederschweif war Avatar. Sie war außerdem Älteste, noch ziemlich jung und Rotpfotes Beste Freundin. Ihr verletztes Bein hielt sie davon ab zu laufen und eine Kriegerin zu sein. Heilerin wollte sie nicht werden. Also war sie Älteste. Der Gang vor Rotpfote weitete sich und vor ihm lag eine Höhle. Vier Steine legen dort. Ich muss einfach nur an ihnen Vorbei gehen. Ganz einfach. Er lief los. Plötzlich schnellte der Rubin in die Höhe, fing an zu tanzen und leutete. Feuer! Mein Element ist Feuer! Der Rubin schwebte vor ihn und Rotpfote berührte ihn. Alles drehte sich und wurde schwarz.
    Rotpfote lag in einer weiteren Höhle. Vier Tunnel zeigten davon ab. Rotpfote streckte die Nase in die Luft. Ein Tunnel roch nach frischer Luft. Das musste der Luft-Tunnel sein.Der zweite roch muffig. Der Erd-Tunnel. Der dritte Tunnel roch nach Wärme. Der Feuer-Tunnel! Rotpfote atmete tief durch dann trat er in die Finsternis

    3. Kapitel

    Rotpfote folgte dem Tunnel. Nach rechts, dann nach links. Wieder geradeaus und noch einmal rechts... Rotpfote versuchte sich den Tunnel zu merken, da überall kleine Abzweigungen waren. Doch das war unmöglich! Wo muss ich denn hin? Ein scharfer Knick nach links und Rotpfote stand in einer weiteren Höhle. Vor ihm stand eine kleine, blau-graue Kätzin.,, Hallo, mein Name ist Blaujunges." Blaujunges!,, Hallo Blaujunges! Schön dich kennen zu lernen! Aber du bist doch bestimmt schon Schülerin, oder nicht? So groß wie du bist? Wo ist Erdbeerschweif? Bist du mein SeeVer?",, Das sind aber viele Fragen. Um sie dir zu beantworten: Ich bin noch ein Junges, aber wenn du willst, kannst du mich Blaupfote nennen. So nenne ich mich manchmal selber. Ich bin dein SeeVer und Erdbeerschweif ist nicht da. Sie ist Höhle jagt dort ihre Lieblingsbeute, Höhlenmäuse." Blaupfote schnurrte und um Rotpfote drehte sich alles. Dann wurde die Welt schwarz.

    4. Kapitel
    Rotpfote kehrte mit einer mageren Drossel im Maul zum Lager zurück.,, Toller Fang!", hörte er Hagelsterns Stimme.,, Du bist jetzt auch hervorragender Jäger. Ich bin stolz, einen so talentierten Sohn wie dich zu haben." Rotpfote lief mit stolzgeschwellter Brust weiter.,, Wirklich toller Fang. Damit kriegen wir bestimmt das GANZE Lager satt." Rabenpfote kam über die Lichtung stolziert.,, Ja, er ist wirklich GROßARTIG!" Auch Gras, Stein, Gold und Dachspfote kamen hinter Rabenpfote her und blieben vor Rotpfote stehen.,, Rotpfote, ich gehe auf Patrouille. Nachher teilen wir uns die Drossel, okay?" Ohne eine Antwort abzuwarten, verließ Hagelstern das Lager. Hagelstern, geh nicht weg! Die Schüler umkreisten ihn jetzt. Da begann Rabenpfote ihn zu schubsen und zu beschimpfen. Plötzlich schoss Wut in Rotpfote hoch. Er hob die Pfoten und richtete sie auf Rabenpfote, der in einem rasanten Tempo nach oben flog und dort, eine Fuchslänge über den verblüfften Katzen, in der Luft stehen blieb. Rotpfote nahm nichts mehr wahr. Er wollte nur Rabenpfote verletzen, dessen Pelz schon in Flammen stand. Rabenpfote krümmte sich vor Schmerz.,, Hör auf Rotpfote!" Erst Hellpfotes Miauen riss ihn aus seiner Konzentration. Überall hatten die Katzen die Pfoten erhoben und versuchten Rabenpfote wieder auf die Lichtung zu bringen. Doch Rotpfote verstärkte seine Kraft. Ich will Rabenpfote töten! Töten! Was denke ich da? Rotpfote hörte auf und Rabenpfote fiel auf die Lichtung zurück, wo er dampfend und wimmernd liegen blieb.,, Komm mit in meinen Bau." Wie in Trance (schreibt man das so?) folgte er Hagelstern in seinen Bau.,, Du verstehst das ich dich bestrafen muss?"

    5. Kapitel
    ,, Die Bestrafung hätte deutlich schlimmer ausfallen können!" Ich weiß, dachte Rotpfote. Seit zwei Monden durfte nicht mit zur großen Versammlung und musste sich um die Ältesten und deren Bau kümmern, was bedeutete; das er die alten Blüten des Buches unter dem die Ältesten schliefen ab- und aufsammeln musste.,, Der Clan möge sich versammeln!" Hagelsterns Stimme hallte durch des Lager. Kurze Zeit später wurden Hellpfote zu Hellklang, Rabenpfote, der inzwischen wieder trainierte, zu Rabenfell, Graspfote zu Grasmaul und Steinpfote zu Steinauge ernannt. Toll, jetzt werden sie noch gemeiner sein. Nur Hellklang gönnte er es eine Kriegerin zu sein. Plötzlich fasste Rotpfote einen Entschluss.

    Der Abend war klar und kühl. Das Wasser in der Schlucht floss schnell. Am Rand stand Rotpfote und Starrte hinunter.,, Nein! Rotpfote tu das nicht! Warum willst du das überhaupt tun!" Hellklang war hinter ihn getreten.,, Ich habe fast einen meiner Clangefährten getötet. Ich verdiene es zu sterben. Außerdem schweigt Blaupfote, mein See-Ver." Erschrocken sah Hellklang Rotpfote an. Seinen Seelenverwandten durfte man niemals jemandem verraten. Rotpfote nahm alle Kraft zusammen und sprang in die Schlucht.,, Nnnneeeeeeiiiiiiiiiiinnnnnn!" Hellklangs Schrei zerriss die Luft.

    Epilog
    Hellklang schaute in die Schlucht. Sie war völlig geschockt. Gerade war der Kater den sie liebte in die Schlucht gesprungen. Und ich habe ihm nicht mal meine Liebe gestanden! An diesem Tag lernte Hellklang das es nichts brachte heimlich zu lieben. Dem Clan erklärte sie, Rotpfote habe ein Eichhörnchen gejagt und hätte nicht auf die Schlucht geachtet. Der Clan glaubte ihr. Rotpfote jedoch hatte den Sprung überlebt und war heimlich zum Clan zurückgekehrt und hatte gehört wie Hellklang ihn verteidigte. Er schwor sich ihr immer zu helfen.

    ENDE

    2
    Später

    3
    Später

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