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Der Mörder aus der Stadt

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1 Kapitel - 832 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 85 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der kleine Junge Liam will das Grab seiner Eltern zum ersten Mal alleine besuchen. Dann wählt er eine Abkürzung durch den Wald und kommt an einer Hütte vorbei, doch dann kommt der Mörder aus der Hütte raus.

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    Der Mond stand über den Baumwipfeln und warf ein fahles Licht in den Wald. Einige Wolken zogen über den Himmel. Liam war auf dem Weg zu dem Friedhof hinter dem Wald. Der Tod seiner Eltern ist erst ein Jahr her, damals war er erst 7. Sonst ging seine Oma mit ihm durch den Wald. Doch heute war sein Opa krank und sie kümmerte sich um ihn. Liam sollte nicht alleine durch den Wald laufen. Aber er besuchte das Grab seiner Eltern jeden Samstag und er wollte, dass es so bleibt. Er hatte gewartet bis die beiden vor dem Fernseher saßen um aus dem Fenster zu klettern. Als der Junge aus dem Wald rauskam lief er noch einige Minuten. Er öffnete das Tor des Friedhofs welches sich hinter ihm quietschend schloss. Eine Gänsehaut überzog Liam‘s Arme. Eine Eule rief aus dem Wald heraus und Liam beeilte sich. Bald würden seine Großeltern im eine gute Nacht wünschen wollen. Er rannte zum Grab seiner Eltern und kniete sich nieder. Dort flüsterte er ein paar Worte und legte die Lieblingsblumen seiner Mutter drauf. Drei Lilien, eine blau, eine lila und eine in weiß. Liam stand wieder auf. Er erinnerte sich an eine Abkürzung, welche an einer alten Hütte vorbei führte. Seine Oma hatte ihn davor gewarnt. Aber einmal dort vorbei gehen wird doch nicht schlimm? Liam schaute auf die Uhr der Kirche neben dem Friedhof. In schon zehn Minuten müsste er ins Bett. Er rannte die Abkürzung entlang als vor ihm die Hütte erschien. Er blieb stehen und ging zögerlich näher. Das morsche Holz knarzte im Wind die Tür schwang langsam auf und zu. Sie ging wegen einem Baum nur einen dünnen Spalt auf. Der Baum schien älter zu sein als der ganze Wald und seine Äste Bögen sich tief zum Dach der Hütte. Liam versuchte einen Blick in die Hütte zu werfen. Es war dunkel innen doch weit in drinnen flackerte eine Kerze auf einem Tisch. Ein schwarzes Buch lag daneben und als Liam fast auf der Terrasse stand sah er eine dünne Gestalt in einem Schaukelstuhl schaukeln. Er schien ein Mann zu sein, schwarz gekleidet mit einer Kapuze auf dem Kopf. Liam wollte weiter gehen und drehte sich um. Nichts schien zu passieren, bald war er weit genug weg dass er rennen konnte ohne das dies bemerkt wird. Doch dann sah er es. Zu spät. Sein Fuß landete auf einem Ast und schon ging ein lautes knacken durch die Nacht. Im Haus ertönte ein Knarren. Und ein weiteres Mal. Der Mann lief zur Tür. Liam rannte los und in dem Moment in dem er zurück schaute schwang die Tür auf. Der Mann sah Liam an. Sein Gesicht war unter der Kapuze nicht zu erkennen. Liam sprintete davon. Er müsste bald aus dem Wald raus sein. Hinter ihm waren Schritte zu hören. Der schwarz Gekleidete folgte ihm. Was wollte er? Liam sah schon das kleine Dorf und das Haus seiner Großeltern. Seine Ausdauer würde nicht mehr lange halten. Der Mann packte nur Liam‘s Schulter und riss ihm rum. Liam schrie und versuchte sich los zu bekommen. Die Hand lies nicht los. Der Junge biss dem Mann in den Arm und der Griff an seiner Schulter lies nach. Liam nutze die Gelegenheit sofort und rannte davon, doch die Gestalt folgte ihm noch immer. Er sah sich um. Dann bekam er große Augen. Der Mann zog hinter einem Mantel eine Waffe hervor und schoss einmal an Liam vorbei. Liam zuckte zusammen und rannte schneller. Er hörte wie der Mann die Waffe nachlud. „Bleib stehen oder stirb!“ sagte eine dunkle Stimme hinter ihm. Es klang wie aus einem Stimmenverzerrer. Liam rannte nur weiter. Ein Auto fuhr an ihm vorbei. Sah der Fahrer die Waffe nicht? Liam hatte nicht die Zeit darüber nachzudenken. Sein Haus kam näher und näher. Das Gartentor stand noch offen. Ein Klick erklang hinter hinter Liam. Der Mann hatte abgedrückt. Kein Schuss war zuhören, er hatte einen Blindgänger gewischt. Doch erneut wurde nachgeladen. Liam sah nun auch dass sein Zimmerfenster noch geöffnet war, er konnte direkt rein. Dann hörte er einen Schuss hinter sich. So laut, so nah.

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