Übermenschliches- Märchen

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über die Grenzen der menschlichen Natur hinausgehend.

  • 1
    Hänsel und Gretel ist ein Märchen. Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm?
  • 2
    Hänsel und Gretel sind die Kinder eines armen Holzfällers, der mit seiner Frau im Wald lebt. Als die Not zu groß wird, überredet sie ihren Mann, die beiden Kinder im Wald auszusetzen. Der Holzfäller führt die beiden am nächsten Tag in den Wald. Doch Hänsel hat die Eltern belauscht und legt eine Spur aus kleinen weißen Steinen, anhand derer die Kinder zurückfinden. So kommt es, dass der Plan der Mutter scheitert. Doch der zweite Versuch, die Kinder auszusetzen, gelingt: Dieses Mal haben Hänsel und Gretel nur eine Scheibe Brot dabei, die Hänsel zerbröckelt, um eine Spur zu legen. Die wird jedoch von Vögeln aufgepickt. Dadurch finden die Kinder nicht mehr nach Hause und verirren sich. Am dritten Tag stoßen die beiden auf ein Häuschen, das ganz aus Brot, Kuchen und Zucker hergestellt ist. Zunächst brechen sie Teile des Hauses ab, um ihren Hunger zu stillen. In diesem Haus lebt jedoch eine Hexe, die eine Menschenfresserin ist?
  • 3
    Das Märchen stammt aus mündlicher Überlieferung und wurde außer von den Brüdern Grimm und Bechstein von Franz von Pocci nacherzählt und illustriert?
  • 4
    In der Urfassung der Brüder Grimm, ebenso wie in Ludwig Bechsteins Märchensammlung, ist es statt einer Stiefmutter noch die eigene Mutter, was dem Märchen eine eher sozialkritische Bedeutung gibt. Die Kinder werden ausgesetzt, weil die Familie verhungert. Bei Bechstein stirbt die Mutter nicht, sondern macht sich zusammen mit dem Vater Sorgen um die Kinder und bereut, sie fortgeschickt zu haben. In diesem Moment betreten die Kinder das Haus, und die Not hat ein Ende?
  • 5
    Bei Pulmonaria-Arten handelt es sich um ausdauernde, krautige Pflanzen mit kriechendem Rhizom. Die oberirdischen Pflanzenteile sind meist rau behaart. Die Stängel sind nicht verzweigt und auch rau. Die Laubblätter sind einfach und rau behaart. Die relativ großen Rosettenblätter sind gestielt, die wechselständigen Stängelblätter sitzend oder undeutlich gestielt und ganzrandig?
  • 6
    Ein Königspaar kriegt endlich ein Kind. Zur Taufe sollen sieben Feen der Tochter Gaben wie Schönheit und dergleichen verleihen. Da kommt eine alte, vergessene Fee dazu, beleidigt, weil kein Goldbesteck übrig ist, verflucht sie das Kind, am Stich einer Spindel zu sterben. Doch eine der jungen Feen hat ihren Wunsch aufgespart und mildert den Tod zu hundertjährigem Schlaf, aus dem ein Prinz sie erwecken wird. Der König verbannt alle Spindeln. Nach 15 oder 16 Jahren findet das Kind einen Schlossturm, wo eine freundliche Alte spinnt, greift nach der Spindel und sinkt hin. Man legt sie aufs Bett. Damit sie beim Erwachen nicht allein ist, lässt die Fee alle im Schloss auch schlafen und Bäume dicht umher wachsen, dass niemand sie stört. Nach 100 Jahren jagt dort ein Prinz und wundert sich über die Türme im Wald. Die meisten meinen, da hause ein Menschenfresser, nur ein alter Bauer weiß von der schlafenden Schönheit. Die Bäume, Brombeeren und Dornbüsche machen dem Prinzen Platz, er findet alle schlafend, schließlich die Prinzessin. Sie erwacht und spricht lange mit ihm, es gibt ein Festmahl mit Trauung?
  • 7
    Fertig?
  • 8
    Acob Grimms handschriftliche Urfassung von 1810 beruht offenbar auf Marie Hassenpflugs Kindheitserinnerung an Perraults Märchen, das sie sehr weitgehend schrumpfen ließ. Bei Perrault verheimlicht der Prinz die Liebschaft vor seiner Mutter, die dann seine Kinder und Frau zu fressen versucht, als er im Krieg ist. Dieser brutale zweite Teil fehlt hier. Schon das Hängenbleiben der Freier ist nur kurz erwähnt.[1] Die Pointe, dass eine Fee ihren Wunsch noch übrig hat, wurde zur Druckfassung 1812 wieder ergänzt, im Übrigen die kurze Handlungsskizze nun in Wilhelm Grimms Sinne ausgestaltet. Hans-Jörg Uther bemerkt die leitmotivhafte Wiederholung von Dornröschens Schönheit.[2]?
  • 9
    Es war Winter als die Königin am Fenster saß, nähte und dabei davon sang, wie sehr sie sich ein Kind wünsche. Als sie sich in den Finger stach, fielen drei Tropfen Blut in den weißen Schnee und die Königin seufzte: „Ach hätte ich doch ein Kind so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Ebenholz an diesem Fenster.“ Der hinzutretende König meinte, es müsse schon ein Wunder geschehen, wenn wahr würde, worauf man zehn Jahre vergebens gehofft habe. Aber die Königin bekam tatsächlich ein Töchterlein, das genau so war, wie von ihr erhofft. Deshalb bekam die kleine Prinzessin den Namen „Schneewittchen“. Schon kurz nach der Geburt des kleinen Mädchens starb die Königin. Schneewittchen wuchs heran und wurde von Tag zu Tag schöner. Als sie 16 war, nahm der König sich eine neue Frau und Schneewittchen war voller Freude und ließ alles liebevoll zu ihrem Empfang vorbereiten?
  • 10
    Die sich bislang in der Probezeit befundene Emma Mayer wurde nach ihrem ersten Einsatz, wo sie es mit einer Geiselnahme zutun hatte, fest als Psychologin beim Radio angestellt und moderiert nun regelmäßig ihre Sendung Emma nach Mitternacht. Diesmal meldet sich eine Anruferin mit dem Namen Katharina Holl. Die Frau hatte sich von zwei Wochen schon einmal gemeldet und hat offensichtlich noch immer Redebedarf. Holl ist in den Medien bekannt als „Frau Hölle“ und gilt allgemein als selbstmordgefährdet. Holl war für die Sicherheitsprüfung einer Schwimmhalle zuständig, deren Dach unter Schneelast einstürzte und dadurch zwölf Hallenbadbesucher, darunter sehr viele Kinder und Jugendliche, ums Leben kamen. Die Psychologin Emma Mayer möchte Holl helfen. Sie trifft sich mit ihr und erfährt, dass in Kürze der Prozess gegen sie beginnt. Emma ist davon überzeugt, dass es Mitverantwortliche für das geschehene Unglück geben muss und die Schuld nicht nur auf einer Prüferin lasten kann. Sie redet Holl zu, dass sie mit ihrer Verantwortung durchaus leben könne, aber nicht für die Schuld der anderen sterben sollte. Besonders belastend ist allerdings, dass die Polizei seinerzeit bei einer Hausdurchsuchung belastendes Material gefunden hatte, woraus hervorging, dass sich Holl hatte „schmieren lassen“, damit sie bei der Prüfung nicht zu genau hinsehen sollte. Emma erscheint das schon mysteriös, denn offensichtlich hat sich da jemand viel Mühe gemacht, die alleinige Schuld auf Holl abzuwälzen?
  • 11
    Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich ist ein Märchen. Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an erster Stelle?
  • 12
    Einer Prinzessin fällt ihre goldene Kugel beim Spiel in den Brunnen, und ein Frosch bietet an, ihr zu helfen. Sie muss ihm dafür versprechen, seine Freundin zu werden und Teller und Bett mit ihm zu teilen. Als sie die Kugel zurück hat, geht sie nach Hause und vergisst den armen Frosch in seinem Brunnen. Doch der Frosch kommt an die Tür des Königsschlosses und auf Drängen ihres Vaters bekennt sie sich widerwillig zu ihrem Versprechen. Sie muss ihren Tisch mit dem Frosch teilen. Als jedoch der Frosch fordert, dass sie ihn mit in ihr Bett nehmen solle, ist ihre Abscheu so groß, dass sie den schleimigen und hässlichen Frosch an die Wand wirft. Im gleichen Augenblick verwandelt sich der Frosch in einen Prinzen. Er war von einer bösen Hexe verwünscht worden. Nach dem Willen ihres Vaters führt er die Königstochter als seine Gemahlin in einer Kutsche in sein Königreich. Während der Fahrt springen Heinrich, dem treuen Diener des jungen Königs, aus Freude über die Erlösung seines Herrn mit lautem Krachen die drei eisernen Ketten entzwei, die er (der „eiserne Heinrich“) sich hatte um sein Herz legen lassen, als sein Herr in einen Frosch verwandelt worden war. Sie leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage?
  • 13
    Grimms Anmerkung verortet das Märchen in Hessen, wo sie es wohl von Familie Wild hörten, und erzählt Der Froschprinz aus der Erstauflage nach. Eine dritte Erzählung aus dem Paderbörnischen (von Familie von Haxthausen) setzt so fort: Der erlöste Prinz gibt seiner Braut ein Tuch mit seinem Namen in Rot, das schwarz wird, wenn er tot oder untreu ist (vgl. KHM 56, 60, 89). Als er eine falsche Braut hat, folgt ihm die rechte mit ihren Schwestern als Reiter verkleidet und entgeht der Entlarvung, indem sie beim Sturz über ausgestreute Erbsen wie Männer fluchen (vgl. KHM 67). Er erkennt sie, als es unterwegs kracht und er dreimal ruft „Halt, der Wagen bricht“, worauf sie jeweils antwortet: „Ach nein, es bricht ein Band von meinem Herzen.“ Die Brüder Grimm schätzen das Märchen besonders alt, mit Verweis auf Georg Rollenhagen (Froschmeuseler, 1595), und sammeln epische Beispiele von harten Banden ums Herz. Sie zitieren auch den Kommentarteil von John Leydens Ausgabe von John Bellendens Complayant of Scotlande, der das Märchen mit einer Geschichte vom Wolf am Brunnen am Weltende in Verbindung bringt:?

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