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Steckbriefe

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    ((bold))Rowan Theodore Ashfield((ebold)) Name: Rowan Theodore Ashfield. Viele bezeichnen seinen Namen als komisch, wenn sie den ganzen erst einmal ken
    Rowan Theodore Ashfield

    Name: Rowan Theodore Ashfield. Viele bezeichnen seinen Namen als komisch, wenn sie den ganzen erst einmal kennen, doch das interessiert ihn nicht wirklich. Sein Zweitname ist kaum jemandem geläufig.

    Spitzname: Für Rowan lassen sich allerhöchstens verdammt unkreative Spitznamen zusammenreimen. Etwas wie Rowy, mehr gibt mein Hirn gerade nicht her. Äußerst cringe, wie ihr feststellen solltet, deshalb darf nur ich ihn so nennen. Wenn man seinen Zweitnamen mit einbeziehen sollte, wäre noch Theo eine Möglichkeit, aber ihr lebt sicherer, wenn ihr bei Rowan bleibt.

    Alter: Rowans Alter beträgt 19 ½ Jahre, womit er eindeutig zu den älteren Schülern gehört und dies nicht auch selten ausnutzt, weil er andere nun einmal gerne herabwürdigt und das geht bei jüngeren eben leichter.

    Geschlecht: Male.

    Geburtsdatum: Er wurde am 28. Oktober geboren, allerdings verachtet er seinen Geburtstag eher, anstatt ihn zu mögen, feiern kommt erst recht nicht in Frage.

    Klasse: Er besucht demzufolge die 8. Klasse.

    Ruf in der Schule: Er hat den Ruf, andere Schüler gerne zu verletzen und mit seiner Fähigkeit zu spielen, also ist sein Ruf vielleicht nicht unbedingt der beste, aber das interessiert ihn recht wenig. Ansonsten ist Rowan noch für seine Unnahbarkeit bekannt, das gehört vielleicht auch noch dazu. Wenn ihr aber mehr über ihn herausfinden wollt, lest euch seinen Charakter durch.

    Aussehen: Rowan ist in erster Linie eine eher eindrucksvolle Erscheinung, womit ich nicht meine, dass er sofort heraussticht. Nein, dies tut er nur wenn ihm kleinere Schüler im Weg stehen und er sie zur Seite schubsen muss. Dann werfen ihm diese oder andere Personen im Umfeld gerne einmal einen wütenden, missmutigen oder ein wenig verängstigten Blick hinterher. Aber mit seinem Aussehen allein fällt er nicht auf, so viel dürfte an dieser Stelle klar geworden sein. Die Tatsache, dass er noch weniger in der Menge untergeht, hat er wohl in erster Linie seiner Größe zu verdanken, denn mit seinen 1, 93 m übertrifft er doch die meisten, auch wenn es sich bei ihm nicht um einen Riesen handelt. Viel größer wird er wohl kaum werden, doch seine jetzigen Maße reichen ihm vollkommen, so lange sie ihm dabei behilflich sind, andere einfach weg zu schieben. Wenn man sagen würde, er mache sich seine Größe nicht zunutze, so wäre das eine glatte Lüge. Nein, gerne setzt er sowohl sie als auch das breit gebaute und muskulöse Kreuz ein, um bei anderen Eindruck zu schinden und kleineren, zierlichen Menschen vielleicht auch ein wenig Angst zu machen. Klappt nicht immer, aber wenn der Gegenüber Furcht verspüren sollte, dann ist diese in jedem Falle berechtigt. Wie schon erwähnt besitzt er breite Schultern, welche so manch eine Last stemmen könnten und mit Sicherheit einiges an Gewicht aushalten. Dass diese in schlanke, lange aber dennoch muskulöse Oberarme übergehen, macht den ersten Eindruck bei ihm noch ein wenig einnehmender. Man kann gut erahnen, wie stark er mit solchen langen Armen ausholen kann, um dir direkt ins Gesicht zu schlagen. Die Muskeln sind zwar ausgeprägt sowie deutlich zu erkennen, doch nicht mehr und nicht weniger. Richtig kommen sie auch erst zum Vorschein, wenn Rowan diese kräftig anspannt, und das ist dann der Moment, in dem 7 von 10 Leuten ein kalter Schauer den Rücken hinunter läuft. Die Unterarme des jungen Mannes gehen hierbei regelrecht unter, da diese sehr schmal und allgemein eher schlank sind, wenn sie auch feste sowie widerstandsfähige Knochen haben. Seine Handgelenke wirken verhältnismäßig fast schon ein wenig zierlich, doch schaut man sich diese im Vergleich zu den von anderen an, sind sie wieder im guten Durchschnitt. Es überrascht, wie eine so eindrucksvolle Person an einzelnen Stellen des Körpers so verletzlich und beine zerbrechlich wie Porzellan wirken kann. Seine Hände erscheinen auch recht schmal, dafür hat er lange und eher knochige Finger. Diese sind nicht so knochig, dass man kaum mehr Haut erkennen kann, aber an den Seiten stechen die Knorpel schon häufig heraus. Was er sich gerne einmal zunutze macht, ist die definitiv unterschätzte Greifkraft der Finger, denn obwohl sie manchmal geradezu skelettartig wirken, können sie dennoch ziemlich fest zupacken und man munkelt, er könnte versuchen, dich mit bloßen Händen zu erwürgen, und es würde klappen. Die Nägel des Mannes sind manchmal kurz und gepflegt, allerdings kommt es genau so gut vor, dass sie eingerissen oder abgekaut wirken. Das hängt meist davon ab, ob er sich nun die Zeit nimmt, sie zu feilen, oder eben nicht. Ähnlich wie mit seinem Armen verhält es sich auch mit Rowans Beinmuskulatur, die Oberschenkel lassen die Unterschenkel etwas schmaler und zerbrechlicher wirken, obwohl diese dennoch nicht schwach aussehen und sich durchaus behaupten können. Allgemein erinnern seine Beine an die eines Sprinters, wenn ihm dazu doch noch viel an Muskeln fehlt, was aber nicht unbedingt auffällt. Man hat eben keinen richtigen Vergleich dabei und da wird man schon mal solche Behauptungen zu Ohren bekommen. Er besitzt feste Kniescheiben, die relativ viel aushalten, weshalb er sich auch immer mit den Knien abfängt, wenn er zu Boden geht. Auf seinem Bauch zeichnet sich ein leichtes Sixpack ab, obwohl man genauso gut nur von definierten Muskeln sprechen könnte, er ist eben kein Profisportler und wird dies bedauerlicherweise auch nie sein. Allgemein handelt es sich bei ihm um eine sehr schlanke Person, und wenn er etwas breiter aussieht, dass sind es Muskeln und kein Fett.
    Sein Hals wirkt schmal und ein wenig länger als bei den meisten anderen, diesem verdankt er noch einmals ein paar Zentimeter seiner Körpergröße. Der stetig angehobener Kopf ist wohl ein Zeichen der Arroganz seinerseits, da er sich gerne ein wenig überlegen gegenüber anderen fühlt und dies perfekt zur Geltung bringt. Auch wenn schon so die meisten zu ihm hinaufschauen, und den Kopf heben müssen, um sich in den Seelenspiegeln des Mannes wieder zu finden können, woraufhin sie gleich erneut von ihnen abgeschreckt zu werden. Allgemein sind seine Gesichtszüge sehr maskulin und stechen unter denen des Durchschnitts heraus. Dies wohl, weil man selten einen so klar definierten Kiefer zu Gesicht bekommt, der irgendwie einprägsam und gleichzeitig auch hervorstechend wirkt. Sollte er jemandem also auffallen, dann könnte der Grund dafür genauso seine Jawline sein und man muss nicht die überdurchschnittliche Größe oder den Körperbau des Mannes dafür verantwortlich machen. Die Kieferpartie Rowans ist also ein wenig breiter und in leichten Linien zeichnen sich die Züge nach oben ab, so hat sein Gesicht eine eher kantige, aber auch leicht spitze Wirkung, welche schwer zu beschreiben ist. Prägnant sind auch die klischeehaft hohen Wangenknochen, typische Schöheitsideale eben. Jedoch fällt an ihnen noch eher auf, dass sie auch nach hinten gut ausgeprägt sind und sich klar und deutlich definieren. Schaut man sich seinen Kopf von der Seite an, so fallen auch die kantigen und abrupt endenden Kinnknochen ein wenig ins Auge, die wohl Teil des ausgeprägten Kiefers sind. Irgendwie haben diese Züge etwas ebenmäßiges und fast klinisch reines, gleichzeitig wirken sie hart, so fest wie bei einer Eisskulptur oder einem aus Holz geschnitzten Gesicht, das nie eine Emotion preisgibt oder auch nur die kleinste unbedachte Bewegung macht, als wäre all dies nahezu zwanghaft unter einer Art Kontrolle, die man nicht mehr als gesund beschreiben kann, für den kleinsten Fehler in diesem Bildnis würde er sich demnach getrost ohrfeigen. Aber es fällt ihm auch nicht schwer, diese kühle Maske auf dem Gesicht zu wahren und keine weitere Regung von sich zu geben, eingefroren und dunkel lauert etwas hinter dem, was seine förmlich spürbare Fassade, über die du mit dem Finger streichen und ihre unnachgiebige Härte fühlen kannst, von ihm und seiner Persönlichkeit preisgibt. Dort wartet dieser finstere Sturm darauf, entdeckt und erforscht zu werden, erkundet bis ins letzte Detail, wenngleich dies wohl niemand so schnell schaffen wird, aber der Ausdruck an sich gibt einem jeden eine kleine Kostprobe davon, mag der Gegenüber dies auch nicht zur Kenntnis nehmen. Seine dünnen und zumeist leicht rauen Lippen sind einzig und allein ein Teil von dem Großen Ganzen, und kühl wie sie auch so zu sein scheinen, passen sie geradezu perfekt in sein Gesicht hinein. Auch wenn diese von einer gewissen Fülle zeugen, überwiegt hier der schmale und irgendwie stetig zusammengepresst wirkende Look, ein weiteres Indiz dafür, dass sich mehr hinter diesen Lippen verbirgt. Bei ihrer Pflege ist es so ähnlich wie bei seinen Fingernägeln: Sie können gleichmäßig und glatt wirken, doch manchmal hat er schlichtweg keine Lust dazu, seine Lippen zu pflegen, weshalb sie oft leicht aufgeplatzt wirken, zumindest nicht sanft sondern eher leicht rissig, wenn nicht sogar blutig. Das unwillkürliche Beißen auf die Unterlippe ist nämlich so eine schlechte Angewohnheit von ihm. Die Farbe dieser wirkt zumeist etwas ausgeblichen, wie ein verblasster, alter Roséfarbton. An den Rändern wohl etwas dunkler gehalten als auf den Lippenbögen selbst, wie es so üblich ist, allerdings scheint der Unterschied nur minimal zu sein, daher auch nicht weiter wichtig. Nur selten gibt er hinter den Lippen seine geraden sowie fast schon chirurgisch geschnittenen, festen Zähne frei. Nur sind diese vielleicht etwas kleiner als im Idealfall, sein Gebiss erinnert also nicht an das eines Raubtieres, und darüber ist er auch froh, denn das würde wohl eher abstoßend wirken. Wenige Zentimeter darüber befindet sich seine eher längliche, dafür auch sehr schlicht gehaltene Nase. Diese ist nicht mehr ganz so gerade wie die weißen Zahnreihen, da er sich schon mehrmals das Nasenbein gebrochen hat. Zwar gibt es noch immer schiefere Nasen und man merkt ihm diese kleine Unförmigkeit erst an, wenn man ihm direkt ins Gesicht sieht, aber schön ist sie dennoch keineswegs. Dafür jedoch auch nicht besonders auffällig, was er den eher schmal gehaltenen Nasenflügeln zu verdanken hat. Im Verlauf des Knochens zeigt sich auch eine minimale Einkerbung in der Nase, sodass dort weniger ein Huckel, sondern eher ein Kuhle zu erkennen ist. Die Nasenspitze ist leicht abgerundet, von einer Stupsnase aber noch weitgehend entfernt, allgemein sieht sie einfach wie die eines Durchschnittstypen aus. Kommen wir nun zu dem wichtigsten Teil seines Gesichts zumindest meines Erachtens nach. Und das sind -wer hätte es gedacht- seine irgendwie faszinierenden und gleichzeitig bedrohlich wirkenden Seelenfenster. Wenn dir sein markantes Gesicht nicht aufgefallen ist, so werden es diese durchleuchtenden Augen definitiv tun. Das passiert aber erst dann, wenn sein Blick sofort den deinen trifft und man sich lediglich ein Blickduell mit ihm liefern könnte. Schon die Farbe ist ziemlich selten und prägnant, aber die Wirkung der intensiven Färbung reißt noch einmal alles heraus. Sie sind in einem klaren und beinahe schon stechend wirkenden smaragdgrün gehalten, welches tatsächlich zu leuchten scheint oder von dem ein gewisses Licht ausgeht. Im Kontrast dazu wirkt ohr Eindruck an sich aber eher verachtend oder distanziert, von innen heraus wird allerdings eine gewisse Energie an die Außenwelt transportiert. Selbst, wenn er müde oder demotiviert ist, wird diese Energie nicht schwächer und brennt wie grünes Feuer (Seefeuer *hust*). Das heißt aber noch lange nicht, dass sich Emotionen in ihnen wiederfinden, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Sie wirken kalt und doch brennen sie sich in deine Seele, saugen jedes Detail auf und lassen sich nichts entgehen. Für den seltenen Fall, dass die Gefühlswelt des jungen Mannes sich dort doch einen Platz verdient, ist der Ausdruck in ihnen noch viel stärker und kräftiger. Wenn, dann ist es aber höchstens eine negative Wut oder auch Belustigung über das Leiden andere, denn solche Gefühle bringen seine Augen sehr gut rüber, so lange er sich keine Mühe dabei gibt, sie zu verstecken. Sie wirken aber nur so durchdringlich und geradezu einprägsam, weil kein richtiges Muster in ihnen zu erkennen ist. Existieren tut dieses zwar schon, aber man sieht es erst beim Näherkommen, und selbst dann nur verschwommene Linien. Tatsächlich kann dieses aber gelegentlich ausgeprägter denn je sein und sich in kleineren Einzelheiten verlieren, nur würde man solche Details nur unter dem Mikroskop erkennen. Ist man ihm so nahe gekommen, dass man seine Nase mit der eigenen berührt, so kann man eine minimal dunklere Umrandung der Iris ausmachen, welche von einem schlichtweg dunkleren Smaragdgrün bis zu hellem Waldgrün geht, sich also von dem Rest deutlich abhebt. Geht man mehr auf die tintenschwarze Pupille zu, so kann man auch einige hellere Flecken erkennen, die aber für eine Sekunde da zu sein scheinen und im nächsten Moment wieder weg sind, wie eine Illusion. In seinen Augen finden sich noch mehr Farben wieder, als man es auf den ersten Blick vermuten würde, aber da man kaum die seichten Strichmusterungen erkennen kann, welche sich wie Adern durch seine Iriden ziehen, sind weitere Schattierungen kaum von Belang. Allgemein kann man also sagen, dass sie einen Farbverlauf nach innen beinhalten und immer heller werden. Seine Pupille ist verhältnismäßig normal groß und hat die typische, runde Form. Die Form der Augen selbst erinnert ein wenig an eine Mandelform, auch wenn sie im Bereich der Iris ein wenig größer ist. Da er seine Augen meist vor Misstrauen zusammenkneift, erkennt man dies kaum und sie wirken ein Stück weit schmaler, als sie wirklich sind. Auch kann man eine leichte Neigung zur Nase hin erkennen. Umrahmt werden diese Seelenspiegel von dichten und geschwungenen, aber dafür eher dünnen sowie geradezu kurzen Wimpern. Die einzelne an sich ist ziemlich fein, dafür wird dies mit einer hohen Anzahl von ihnen ausgeglichen. Wirklich feminin scheinen sie nicht auszusehen, nur wenn man sich diese aus der Nähe ansieht. Interessieren tun ihn seine Wimpern so oder so eher weniger. Nicht selten wird sein Gesicht von dunklen Augenringen verziert, die aber meist nicht wirklich auffallen, da sie mehr oder minder untergehen. Kombiniert mit der blassen Haut, welche gelegentlich irgendwie leblos wirken kann, hat er den Vampirlook schon fast getroffen. Seine Brauen erscheinen irgendwie dicht und gleichzeitig nicht zu auffällig, da sie eher schmal gehalten sind. Keine verblassenden Nebelstreifen, aber eben auch nicht diese krass buschigen Augenbrauen, welche sofort Blicke auf sich ziehen. Hier fällt besonders auf, dass diese nach außen hin schmaler wirken, während sie innen, zur Nase hin, noch ein wenig mehr mit ihrer Dicke auffallen. Der Unterschied ist zwar nicht besonders prägnant, dennoch wird man es mit hoher Wahrscheinlichkeit zwar bemerken, aber gleich darauf wieder vergessen, weil man sich auf die Augen selbst konzentriert. Generell hat er gut gezupfte Brauen, auch wenn er damit nicht allzu viel Zeit seines Lebens verbringt, sie wirken geradezu perfekt in Form und jener Anblick wird wenn überhaupt nur durch kleinere Makel gestört. Im Gegensatz zu seinen Haaren haben die Augenbrauen eine kräftige, dunkelbraune Färbung, die an Milchschokolade erinnert. Apropos Haare, machen wir doch gerade an dieser Stelle weiter.
    Die Haare des Schülers sind etwas länger als bei dem Durchschnittstypen, wenn dies auch nie auffällt. Zudem wirken sie recht anschmiegsam sowie weich und passen sich auch gut an Rowans Schädelform an, sodass es das Gesamtbild ziemlich harmonisch aussehen lässt. Zwar sind sie leicht gewellt und haben einen gewissen Schwung in sich, jedoch wirkt seine Frisur immer ordentlich und es treten nur Strähnen heraus, wenn er Sport macht, schnell läuft oder einfach gerade aus dem Bett gestiegen ist. Diese Tatsache ist fast schon verwunderlich, denn eigentlich gibt er sich dabei nicht so viel Mühe oder könnte definitiv mehr Zeit in seine Haare investieren. Meist sind sie einfach nach hinten gekämmt, damit kein großer Aufwand betrieben werden muss und die Frisur dennoch hält und nicht unpraktisch ist. Von Haargels oder -sprays hält er eher weniger bis gar nichts. Obwohl seine Haare sehr weich erscheinen und jeder Berührung ohne weiteres nachgeben, so sind sie dennoch recht fest und halten einiges aus. Vor allem am Ansatz merkt man ihnen ihre ursprüngliche Dichte besser denn je an, die Spitzen sind etwas feiner wenn auch nicht spröde. An den Seiten hat Rowan etwas kürzer geschnittene Haare, der Unterschied ist jedoch nicht weiter prägnant. Fährt man mit der Hand hindurch, können diese auch irgendwie flüssig wirken. Die Farbe der Haare würde man wohl als dunkles kastanienbraun beschreiben, wenngleich der Ton etwas dunkler ist als bei dem typischen Fall dieser Haarfarbe, und eher in Richtung dunkelbraun geht. Der Rotstich ist aber noch sehr gut zu erkennen und wird auch nicht so schnell wieder verblassen, da er einfach dazu gehört und es eigentlich auch mehr als ein unscheinbarer Schimmer ist. Es erinnert tatsächlich ein wenig an die Farbe von Kastanien, wenn dies doch nicht zu 100 % zutrifft. Im Sonnenlicht erscheint seine Haarfarbe hingegen fast schon an Kupfer, welches ein wenig glänzt, dennoch sieht es irgendwie immer relativ matt und nie vollkommen voluminös aus. Und solch ein Eindruck verschwindet, sobald sich eine Wolke vor die Sonne schiebt. Am Ansatz allerdings sind seine Haare fast schwarz, oder eben dunkelbraun, doch verliert sich dies recht schnell. Färben würde er sie nicht, und das hat er auch noch nie.
    Rowans Haut ist ziemlich blass, wie ich es schon weiter oben erwähnt habe. Ob dies noch gesund aussieht, hängt meist auch mit der Jahreszeit zusammen, oder ob er gerade einfach müde, niedergeschlagen und ausgelaugt ist. Sollte letzteres der Fall sein, dann ist sein Teint noch bleicher und wirkt einfach nur kränklich, wie bei einer Leiche. Und nicht nur das, genauso scheint die Haut dünner mit einem Mal zu sein, obwohl sie dies zuvor auch schon war. Zwar hat er auf den ersten Blick weiche und seidige Haut, um die man ihn beneidet, doch nimmt man diese genauer unter die Lupe, so wirkt sie fahl, papierartig und einfach nur ungesund. Auch zeichnen sich die blauen Adern unter ihr an einigen Stellen erkenntlich ab, sodass der Fokus auf diese gelenkt wird, was viele nur abstoßend finden. Ebenfalls kann sie gut und gerne rau sein, besonders an Stellen wie Ellbogen oder Kniescheiben fällt dies zeitweise auf und sobald man sie erst anfasst, erlebt man was sich tatsächlich dahinter verbirgt und dann beneidet man ihn nicht mehr um seine Haut. Zum pflegen dieser ist er allerdings ein wenig zu faul und groß interessieren tut ihn sein äußerlicher Eindruck oder wie er auf Menschen wirkt kaum.
    Auch dass seine Haut makellos sein soll, ist ein Gerücht. Sie wirkt nicht unbedingt verunstaltet, allerdings sollte man vielleicht mal etwas genauer hinschauen, dann würde man einige Ungereimtheiten schon erkennen. Ein gutes Beispiel wären seine Muttermale, so befindet sich eines unter dem linken Auge und ebenso eines auf der linken Wange, welches allerdings erkennbar kleiner ist. Dann hat er noch drei von ihnen auf dem Hals. Narben besitzt Rowan auch einige, so beispielsweise ein dünner und fast verblasster Strich am rechten Handgelenk, welcher sich fast bis zur Mitte des Unterarms zieht. Auch zeichnet sich eine etwas weniger feine Narbe zwischen Brust- und Bauchmuskulatur an der Seite seines Körpers ab, etwa auf der Höhe des linken Ellbogens. Da er nicht selten in Prügeleien oder sonstige Auseinandersetzungen gerät, schmücken gerne einmal hübsche Blutergüsse seinen Körper, und weil diese aufgrund der teilweise auftretenden Hämophilie (siehe "Fähigkeit" und " Nebenwirkung") des öfteren nur sehr langsam heilen, trägt er fast immer welche mit sich herum.
    Seine Nebenwirkung ist auch der Grund dafür, dass er manchmal einfach aus Schutz oder weil diese soeben zum Einsatz gekommen ist, Verbände an den Handgelenken trägt. Ansonsten hat er noch ein Schlangentattoo, welches auf Höhe des rechten Schlüsselbeins beginnt und sich bis über den Oberarm zieht, die Schlange ist schlicht und in schwarz gehalten, aber die Schuppenmusterung und auch die Form des Körpers kann man gut erkennen. Schmuck trägt er keinen, das wäre ihm zu aufwendig und nervig, obwohl man ihn gerne mal mit einigen Siegelringen zu Gesicht bekommt, die mag er echt gerne. Vor allem, weil man damit viel besser Menschen verprügeln kann. Der Schlag, den man austeilt, wird dann ja viel heftiger und schmerzvoller. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, Blut zu sehen, und wenn er wütend ist, dann befriedigt ihn das Blut anderer in seinem Zorn. So ein sAdIsTiScHeR pSyChOpAth. Wobei er eher ein Soziopath ist. Anderes Thema.

    Fähigkeit: Ich würde sagen, seine Fähigkeit und sein Charakter ergänzen sich ganz gut. Er liebt es nämlich, anderen weh zu tun und sich ihnen überlegen zu fühlen, und genau das wird ihm durch seine Fähigkeit ermöglicht. Sowohl physisch als auch psychisch, da er durch einen einfachen Schlag seinem Gegenüber enorme seelische Schmerzen zufügen kann. Das Leiden des Körpers wird dann sozusagen auf die Seele projiziert und lässt die andere Person schreckliche Dinge sehen. Diese können traumatische Ereignisse aus der Vergangenheit sein, aber auch schlimme Albträume, Horrorillusionen oder die größte Angst einer Person. Dies passiert nicht nur durch einen Schlag, sondern auch, sobald er auf andere Art und Weise körperliche Gewalt anwendet. Nun, einige halten dies länger aus als andere, viele unterliegen allerdings schon nach kurzer Zeit starken Schweißausbrüchen oder Zitteranfällen bis hin zu Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Kurz gesagt: Er prügelt den Schmerz sozusagen in andere hinein und lässt sie leiden, weil es ihm Spaß macht oder er so seine Ruhe hat und sich niemand mit ihm anlegt. Wenn das doch jemand wagen sollte, so wird diese Person es ganz schnell bereuen, oder sie ist ziemlich unintelligent.

    Nebenwirkung: Wenn Rowan seine Kraft auslastet oder sie anwendet, wenn er gestresst ist, zeigt sich seine Nebenwirkung, welche weniger schön ist. Genauer gesagt fangen dann einige Stellen an seinem Körper ohne triftigen Grund an zu bluten, man kann es also mit Hämophilie gleichsetzen. Dies geschieht insbesondere an den Handgelenken und der Heilungsprozess dieser blutenden Wunden nimmt dann sehr viel Zeit in Anspruch oder kommt gar nicht zustande, das kann also für ihn recht unschön werden. Da seine Fähigkeit sofort in Kraft tritt, wenn er jemanden schlägt oder auf irgendeine andere Art und Weise körperliche Schmerzen zufügt. Heißt, sobald er in eine Prügelei mit jemandem gerät, fängt er an zu bluten, da besagte Fähigkeit nach etwa fünf Schlägen ausgelastet ist und er vorerst eine Pause machen muss, damit die Nebenwirkung nicht auftritt. Allerdings ist es auch so schon recht schwer, ein paar Hieben seinerseits standzuhalten, die meisten ergreifen zumindest nach dem dritten Schlag die Flucht, da sie sich von dem körperlichen Schmerz mal abgesehen, diese psychische Qual nicht länger antun wollen.

    Charakter: Rowan ist sehr von sich selbst überzeugt - an diesem Fakt führt kein Weg vorbei und das sollte sich auch niemand schön reden. Mit einer gewissen Überheblichkeit geht er an jede Art von Konversation heran und mit dieser tritt er auch aus den meisten von ihnen wieder hinaus. Er selbst würde es als gesunden Stolz bezeichnen, objektiv gesehen ist es jedoch ein wenig zu stark und ausgeprägt, um diese Charaktereigenschaft noch als gut zu bezeichnen. Seine Arroganz kann man nicht in die Knie zwingen - einige zumindest haben es versucht und wurden mit nicht mehr als einem abfälligen Lachen seinerseits belohnt. Das ist den Aufwand wohl nicht wert, denn dieses abwertende und auch schadenfrohe Lachen bekommt man auch ohne großen Aufwand. Genau genommen ist ein desinteressiertes Grinsen meist das, womit er sich durch den Tag arbeitet, mehr Beachtung bekommt man seinerseits nicht - und wenn doch, dann nur, weil er jemandem unmissverständlich klar machen will, dass er über ihm steht und von einem deutlich höheren Wert ist. Leute daran zu erinnern, dass sie nicht mehr als der Dreck unter seinen Schuhen sind, macht er mittlerweile unglaublich gerne, da es auch sein Ego ungemein pusht. Es scheint ihm einfach Spaß zu machen, andere in die Enge zu treiben und förmlich dabei zuschauen zu können, wie ihr Selbstwertgefühl zugrunde geht, nur um noch einmal nach diesem Selbstwertgefühl zu treten, bis nur noch Asche und Staub übrig ist. Durch seine vernichtenden Bemerkungen, die manchmal tiefgehender sind als ein Dolch ins Herz, fühlen sich viele seiner Mitmenschen verletzt oder gar verängstigt. Doch das scheint ihn nicht wirklich zu interessieren, oder zumindest tut er nichts, um seinen Ruf wieder gut aussehen zu lassen. Der Grund für dieses Handeln ist recht simpel: Es interessiert ihn einfach nicht, was andere denken und wieso sie es tun. So lange er das richtige von sich hält und weiß, was er erreichen möchte, spielt alles andere keine Rolle und rückt nahezu schon in den Hintergrund, wenn es nicht ganz verschwindet. Rowan ist mehr oder minder ein Außenseiter, wobei diese Bemerkung in seinem Fall nicht einmal negativ gemeint ist, im Gegenteil. Er ist sogar ein wenig stolz darauf. Wenn er sich mit Menschen umgibt, dann nur, um sie mit verachtenden Kommentaren zu durchlöchern und seine stetig präsente Schlagfertigkeit erneut unter Beweis zu stellen. Darf man es als Hobby bezeichnen, mit den Füßen nach am Boden liegenden Opfern der Gesellschaft zu treten, die es ohne ihn schon nie einfach hatten? Vermutlich nicht, eher grenzt dies an grundlose Beleidigung der Mitschüler. Natürlich sucht er sich nicht gezielt kleine und schwache Leute aus, aber mit ihnen verbringt er oft mehr Zeit, da es mehr Spaß macht. Sollte ein Mensch allerdings etwas von ihm wollen oder kläglich versuchen, ein Gespräch mit Rowan anzufangen, hat er meist nur noch den ausgestreckten Mittelfinger für den anderen übrig. Ob dieser dadurch verletzt wird, kann ihm egal sein. Dann weiß er zumindest, dass dieser Jemand verdammt nah am Wasser gebaut ist, und das gibt ihm einen Grund dazu, ihn noch mehr zu verachten, als er es schon sowieso tut, ohne den Hauch von Ahnung über die Person dahinter zu haben. Es ist mehr als kompliziert, sich bei ihm beliebt zu machen, es ist unmöglich. In keinster Art und Weise lässt er andere Menschen an sich oder seine Persönlichkeit heran, am Ende bringt Rowan ihre Hoffnungen ohne weiteres zum zerschmettern, bis nur noch Scherben davon übrig sind, die dann auch von der Person selbst zusammengekehrt und beseitigt werden können, ohne, dass eine Sekunde seiner kostbaren Zeit vergeudet wird. Auf lange Sicht hält er all die anderen von sich fern. Vielleicht bekommt man Bruchstücke von seiner Gedankenwelt als Kostprobe, mehr jedoch nicht. Und ob jene auch nur eine Prise Wahrheit enthalten, ist und bleibt ungewiss, immerhin lügt er nicht schlecht.
    Ansonsten handelt es sich bei ihm allerdings um einen verdammt ehrlichen Menschen, der vielleicht ein wenig sensibler mit anderen verfahren sollte. Lügen sind oft schöner als die Wahrheit, und das weiß er. Aber wieso sollte Rowan einem anderen Menschen eine schöne, makellose Welt präsentieren, oder so tun, als wäre er nicht angewidert von ihm? Er ist nicht der Überzeugung, dass man sich von falscher Freundlichkeit etwas kaufen kann, den seiner Meinung nach führt diese allerhöchstens dazu, dass man nicht verletzt wird, aber diesem Schicksal soll früher oder später jeder einmal unterliegen. Kurz gesagt sieht er keinen Sinn darin, seine Mitmenschen zu verschonen, indem seine Meinung bei ihm bleibt, also vertritt er diese meist vollkommen von sich selbst überzeugt. Ihn von der eigenen Meinung abzubringen, würde wohl kaum jemandem gelingen, so dickköpfig und auch durchsetzungsfähig ist dieser junge Mann. Seine Direktheit wurde ihm allerdings auch nicht selten zum Verhängnis, da er mit Autoritätspersonen, besonders Lehrern, nicht selten aneinander gerät, da es Meinungsverschiedenheiten gibt. Und dieses Wort ist nur ein schön klingender Ausdruck für die simple Tatsache, dass er sich in 9 von 10 Fällen nicht den Vorschriften der Lehrer fügen kann, da es seine Freiheiten einschränkt und ihn zwanghaft zu einer Person werden soll, die er nicht ist und von sich selbst aus nie sein würde. Wenn man Rowan kennt, weiß man, dass er ein sehr unberechenbarer Mensch ist, und nebenbei bemerkt einer von denen, der sein eigenes Selbstbild über das stellt, was er werden sollte oder was andere von ihm verlangen. Man würde es als große Herausforderung bezeichnen, Einfluss auf das Handeln dieses Mannes zu nehmen, da ihn Außenstehende nicht im geringsten interessieren. Gerade deshalb wird er es auch im Berufsleben nie einfach haben - er sieht alles mit einer gewissen Gleichgültigkeit, fast schon Emotionale Kälte scheint bei ihm vorherrschend zu sein, wenn sich nicht noch mehr dahinter verbirgt. Was er benötigt, ist schlicht und ergreifend ein festes Ziel, eine Struktur, einen Plan. Und so lange es ihm nicht ermöglicht wird etwas derartiges zu entwickeln, nimmt er die Dinge auf die leichte Schulter und macht sich mit seinen Kommentaren nicht selten sehr unbeliebt. Seine Erfolgschancen sind daher begrenzt, aber das schmettert ihn nicht nieder oder befördert ihn in ein emotionales Tief, eher im Gegenteil. Er scheint daran zu glauben, dass er spüren wird, wenn er einer Sache nachgeht, die am Ende mehr in seinem Leben sein könnte, als ein erlischender Funken Hoffnung auf etwas, mit dem er nichts anfangen kann. Sobald er den Sinn an einer Sache entdeckt und bemerkt, dass es sich lohnt, etwas für diese Sache zu tun, dann kann seine Persönlichkeit schon einmal eine starke Wendung machen. Dinge wie Selbstliebe oder schwarzer Humor rücken in den Hintergrund, und ein praktisch anderer Mensch präsentiert sich der Öffentlichkeit. Das schadenfrohe Grinsen wird zu einer ernsten, konzentrierten und eisernen Miene, die man noch schwerer dazu bringen kann, eine Emotion an die Außenwelt durchringen zu lassen.
    Denn sobald er erst einmal etwas gefunden hat, für das es sich seiner Meinung nach zu kämpfen lohnt kommt er nicht so schnell davon ab und wirkt ziemlich zielstrebig, als gäbe es nichts anderes in seinem Leben, was je von Wert war, als dieser eine Erfolg. Und selbst sein eigener Stolz ist dann weniger von Belang als das, was Rowan erreichen kann, auch wenn dieser natürlich noch immer bei dem Handeln seinerseits berücksichtigt wird. Obwohl es ihm leicht fällt, andere zu unmoralischen oder weniger gut durchdachten Taten zu bewegen, ist er selbst eine ziemlich rationale Person, die in erster Linie logisch denkt und auch nicht über den Horizont des Möglichen hinauszusehen scheint. Aus seiner Perspektive kommt es ihm selbst nicht zugute, wenn sein Gedankengang von dem abschweift, was er selbst eindeutig zu glauben scheint oder nicht anzweifelt. Denn sobald es in den Bereich der möglichen Verschwörungstheorien geht, wendet er sich davon ab. Zwar hat er durchaus Interesse für diese Bereiche, aber sobald sie Teil seiner Arbeitsweise werden und ihn im Denken beeinflussen, hat er keine Verwendung für so etwas. Sich selbst dabei gut zu organisieren und eine feste Struktur in das sonst recht wenig geplante Leben zu bringen, fällt ihm erstaunlich leicht. Immerhin weiß er, dass dies nicht umsonst getan wird, und es tatsächlich etwas anzustreben gibt, für das sich der Aufwand lohnt. Spricht man als Kooperationspartner oder einfach nur als Mittel zum Zweck dann mit ihm, so wirkt er kühl und fast beherrscht sowie recht distanziert, der provokante Unterton entfällt jedoch, so lange er keinen Grund dazu hat, diesen anzuschlagen. Meist spricht er ruhig und fast schon monoton, die Emotionen dabei bleiben aus oder verstecken sich hinter einer eisigen Kälte, von dem frechen Typen scheint kaum noch etwas übrig zu sein - dieser Rowan vermittelt einen strengen und in gewisser Weise autoritären Eindruck, der es ihm leichter macht, andere Menschen seinem Willen in Windeseile zu unterwerfen. Die meisten gehorchen ihm daher, und auch wenn er von seiner anfänglichen Ehrlichkeit noch ziemlich überzeugt ist und diese auch anwendet, kann er gerne einmal zu einem hinterhältigen Lügner werden, der mit dir spielt und gewisse Dinge verspricht oder gezielt versucht, dich zu beeinflussen, und in dieser Vorhergehensweise schlägt er sich sogar ziemlich gut. Seine Lügengeschichten wirken authentisch und gehen bis unter die Haut, so realitätsnah sowie fast schon greifbar, sodass kaum jemand daran zweifeln würde, selbst ein misstrauischer Mensch würde sich davon hinters Licht führen lassen. Die Kontrolle über all ihre Handlungsschritte zu übernehmen oder
    die Dinge, die sie tun, zumindest in einer gewisse Richtung zu lenken, scheint ihm unglaublich Spaß zu machen, da es aus seiner Sicht die niedrige Intelligenz der Menschheit noch einmals unter Beweis stellt und ihm etwas zu lachen gibt. Allerdings zeigt Rowan hier eine Eigenschaft vor, die gegensätzlich zu seinem sonstigen Charakterbild ist: Obwohl er noch immer an seiner Meinung festhält und diese bis zum Ende vertreten will, ist er fügsamer und weniger stur. Regeln sind bei ihm dann nicht mehr nur dazu da, um gebrochen zu werden, da sie einen wichtigen Punkt in einer strukturierten Arbeitsweise darstellen. Solch einen Punkt braucht man, um überhaupt etwas zu erreichen, und dessen ist er sich durchaus bewusst. Jede seiner Entscheidungen in solch einer Situation sind bedacht getroffen und kostet ihn viel Überlegung, auch wenn er sie schneller trifft denn je. Rowans Gedächtnis arbeitet sehr rasant und folglicherweise scharf ist auch sein Verstand. Es gelingt ihm binnen weniger Sekunden, Schlüsse zu ziehen, selbst wenn diese nicht ganz so offensichtlich sind und sich einige davon nur mit dementsprechender Hintergrundkenntnis auch nur im Ansatz erahnen lassen. Man kann ihn insgesamt als ziemlich intelligente Person bezeichnen, die nicht davor zurück schreckt, selbst nachzudenken, bevor sie an eine Behauptung glaubt. Dies kann sich sowohl auf den Unterricht, als auch auf seinen sonstigen Alltag oder das Privatleben beziehen. Konkret gemeint ist damit, dass Rowan alles, was er hört oder anderweitig aufschnappt zuerst überprüft, bevor er daran glaubt. Er gleicht die Informationen und Fakten, welche ihm verkauft werden, mit seinen bisherigen eigenen Erfahrungen ab, und wenn die in jenem Bereich nicht existieren, kommt seine Vorstellungskraft zum Einsatz und er versucht sich basierend auf logischen Erkenntnissen, einen eigenen Weg zu suchen, um sich selbst etwas zu erklären. Die vorgegebenen Gründe seiner Lehrer oder Mitmenschen, von denen die Information stammt, interessieren ihn hier eher weniger. Zwar spielen sie durchaus eine Rolle, doch sind sie bei weitem nicht so relevant wie seine eigenen Eindrücke, da es sich bei ihm um eine sehr Ich-fokussierte Person handelt, die sich selbst als Mittelpunkt aller Ereignisse sieht und letztendlich die eigene, vollkommen subjektive Meinung zurückgreift, da die Ansichten seiner Mitmenschen ihm nicht vertraulich genug sind. Obwohl er eigentlich so gut wie immer versucht, alles objektiv zu sehen, als wäre er ein Außenstehender. Das gelingt ihm auch, da er gut das große und Ganze betrachten kann, ohne die Liebe zum Detail und jeder Einzelheit, jedem Rad im Uhrwerk, zu berücksichtigen. Sobald er die Aussagen anderer nicht glaubt und er keine sinnvolle Erklärung gefunden hat, stellt er diese ohne weiteres in Frage, selbst wenn es dabei um sehr grundsätzliche Dinge geht, die jeder mit gesundem Menschenverstand glauben sollte. Sein vorherrschendes Misstrauen mag in manchen Situationen zielführend sein und auch andere Menschen in seinem Umfeld dazu bewegen, Dinge zu hinterfragen. Oft ist es jedoch etwas, worüber man sich lustig macht. Es gibt Leute die denken, er sei minderbemittelt, nur weil Rowan keinerlei Angst davor hat, seine Meinung preis zu geben und einmal selbst geprüft hat, ob etwas nun stimmt oder es sich um eine Lügengeschichte handelt. Die verurteilenden Blicke der anderen machen ihm jedoch nichts aus und lassen ihn regelrecht kalt, weil er sich seltener bis nie für die Sichtweise eines Menschen interessiert, der ihm nicht in den Kopf schauen und so seine Schlussfolgerungen nachvollziehen können. So lange man ihn kaum kennt und keine Ahnung davon hat, wie sein Hirn arbeitet, wird einem dies auch nie gelingen. Man kann also zusammenfassend sagen, dass er eine gewisse Distanz zu den kritischen Aussagen seiner Mitmenschen wahrt und sich viel mehr über sie lustig macht, weil sie selbst es wagen, sich aus ihrer niederen Position über ihn, den intelligentesten und weisesten Menschen im ganzen Raum aufzuregen und seine Meinung oder besser gesagt das Gesetz abstreiten. Zu Herzen nehmen tut er sich wirklich nichts davon.
    Eine weitere Eigenschaft, welche bei ihm zum Vorschein kommt, sobald er sich an ein Ziel heran arbeitet, ist sein Hang zur Manipulation. Er nutzt andere nicht selten aus und spielt mit ihren Gefühlen, um an Informationen oder andere Druckmittel zu kommen. Dabei stellt er sich geschickter an, als man es vielleicht bei einem Typen wie ihm vermuten würde. Denn sobald es ihm ernsthafte Vorteile verschafft oder ihm hilft, seine Ziele zu erreichen - welche Art von Zielen es auch sein mag - kann er andere mit einem großen Talent um den Finger wickeln. Solange sich dieser junge Mann alle Worte sorgfältig zurecht legt und sie mit dementsprechender Freundlichkeit ausspricht, kann er wie der sympathischste junge Mann auf Erden wirken. Zwar ist er oft genug bei dem Versuch, jemandem etwas in diese Richtung vorzuspielen gescheitert, aber er wurde besser und besser, sodass die Maske des charmanten Jungen von nebenan perfekt in sein Gesicht passen würde. Er kann Gefühle gut zum Ausdruck bringen, ohne selbst auch nur eine Kostprobe davon zu haben, dann wirkt diese Schauspielerei täuschend echt und man kauft ihm alles ab. Vor allem sehr naive Menschen sind hier leichte Beute für ihn und daher wird es ihnen oft zum Verhängnis, dass Rowan ziemlich rücksichtslos bei sowas ist. Sogar lügen fällt hier in den Rahmen des Möglichen, und ihr könnt es mir glauben oder nicht, aber er ist ein guter Lügner. Die Wahrheit zu vertuschen und mehr oder minder schlüssige Geschichten zu erfinden, welche die Dinge genau so erklären, fiel ihm selten schwer. Vor allem, um sein oft sehr herablassendes und rücksichtsloses Verhalten zu rechtfertigen, dies wurde ihm nämlich mehr oder minder zur Aufgabe. Heute weiß er jedoch, dass man keine Rechtfertigungen anstellen muss, um sich selbst gegenüber unwürdigen Miststücken zu erklären. Verstehen würden sie es so oder so nicht, zumindest ist das seine Meinung.
    Zusammenfassend kann man also sagen, dass er bei solchen Angelegenheiten ein geradezu strategisch vorgeht und immer einen kühlen Kopf bewahrt, ganz egal, wie unausweichlich eine Niederlage erscheint, er arbeitet konzentriert und voller Ehrgeiz weiter, bis er das hat, was er will. Sollte es ihm tatsächlich nicht gelingen, würde das Rowan einen ganz schönen Dämpfer versetzen. Mehr, als ein anderer Mensch ihm je wehtun könnte, ob nun mit Fäusten oder einfach durch Worte. Denn ja, das Verlieren eines wichtigen Kampfes oder einer Debatte ist eine ziemlich große Angst seinerseits. Es fällt ihm dann oft schwer, wieder aufzustehen und einfach weiter zu machen, sich in den nächsten Wettstreit zu stürzen, da ihn eine kleine Niederlage fast umhauen kann. Er beginnt fast, an sich zu Zweifeln, und auf diese Art von Selbstzweifeln folgen oft Grundexistenzfragen wie: Was ist der Sinn meines Lebens? Wäre die Welt ohne mich besser dran oder würde ich eine Lücke im System bilden? Rowan kann sehr philosophische Charakterzüge aufweisen und diese auch dementsprechend ausleben, auch wenn niemand von seinen inneren Kämpfen oder gar abstrusen Gedankengängen erfährt, sie dringen einfach nicht an die Außenwelt. Warum, weiß er nicht. Man könnte vermuten, es sei ihm peinlich. Vielleicht fürchtet er sich wenn auch nur ein klein bisschen davor, dass man ihn auslachen könnte und er in der Situation nicht genug Kraft hat, um dieser Welle von Spott zu wiederstehen. Denn ja, und wer hätte es geglaubt, er ist nicht komplett der Typ, der er vorgibt zu sein. Ich würde nicht sagen, dass sich hinter seiner Maske ein komplett anderer Mensch versteckt, das wäre zu übertrieben. Aber zumindest grundlegend unterscheidet sich seine Denkweise von dem des selbstverliebten, arroganten Idioten. Und was ist Rowan Theodore Ashfield nun hinter dieser Fassade? Nun, ich würde sagen, er ist auf gewisse Art und Weise ein gebrochener Mensch. Nicht so kaputt, wie viele von euch vielleicht denken. Nein, er ist nicht depressiv. Nein, er hatte bisher keine zehn Selbstmordversuche hinter sich. Nein, er ritzt sich nicht. Nein, er ist nicht drogenabhängig. Das einzige, was man an seiner physischen sowie psychischen Gesundheit bemängeln könnte ist, dass er vielleicht ab und an ein wenig zu tief ins Glas schaut. Doch kommt es eben seltener vor, dass er seine Probleme im Alkohol ertränkt und sich selbst aus dem Leben katapultiert. Eine andere Sache, die vielleicht nicht wirklich gut für seinen Körper ist, ist das häufige Rauchen. Zwar ist er nicht immer mit einer Zigarette in der Hand zu erblicken, aber er hat zumindest eine Packung dabei. Abgeben würde er dir natürlich nichts, aber vielleicht ist es gut zu wissen. Er findet es eben entspannend und die kleinen Rauchschwaden in der Luft, die er mit einem tiefen Atemzug ausstößt, zeugen in seinen Augen von einer gewissen Ästhetik. Aber es hat auch seine nicht so schönen Seiten, so hat er manchmal Hustenanfälle oder kriegt plötzlich keine Luft mehr, zumindest für ein paar Sekunden. Seine Stimme klingt daher auch ziemlich rau, zumindest rauer als die der meisten anderen Jugendlichen seines Alters. Davon Mal ab kann er bei plötzlich aufsteigenden Aggressionen, die seine Selbstbeherrschung zertrümmern, gerne Mal dem Gegenüber eine scheuern, oder den nächstbesten Spiegel zu Bruch gehen lassen. Meist ist jedoch eher letzteres der Fall, denn seiner Meinung nach ist Wut automatisch mit Schwäche verbunden, und es sieht im sehr unänlich, Dinge wie diese zu zeigen. Wenn er zornig ist, ist er automatisch auch verletzt, und seine inneren Risse werden größer und größer, bis ein Brocken der Fassade abbricht. Sieht man ihn bei einer Prügelei oder wenn er jemandem die Fresse poliert, hat der Schüler seine eiserne Festung schon verlassen, und sobald dies einmal geschehen ist, wird der Weg wieder hinauf lang und beschwerlich. Zumindest, so lange man von dem Pöbel aufgehalten wird und es keinen erkennbaren Weg hinter die schützenden Mauern gibt. Daher schlägt er einfach auf Gegenstände ein, sobald er allein ist und niemand ihn sieht - oder eben auf einen Boxsack. Doch auch seine Wut dient, um etwas anderes, tiefer sitzendes in ihm zu verstecken. Diese Frust und beinahe schon einfach nur Verlorenheit ist tief in ihm verankert und wenn man es genau nimmt, war sie schon immer ein Teil von ihm. Schon, als seine Eltern gedanklich so fern von ihrem jüngsten Sohn waren, dass sie ihn nicht mal anschauen konnten, ohne verurteilend zu wirken. Schon, als er mit seiner Familie an einem Tisch saß und so beklemmendes Schweigen herrschte, dass es ihn zu erdrücken drohte. Schon, als er in der Elementary School auf Leute losging, mit denen er nicht mal ein Wort gewechselt hatte, ohne selbst den Grund für die plötzliche Aggression zu kennen und um sich nach der Schlägerei oder besser gesagt Tortur für sein Opfer die schmerzenden Fingerknöchel zu reiben und das aschfahle Gesicht im Spiegel zu betrachten, von dem er nicht wusste, ob es zu einem Grundschulkind oder einem Monster gehörte. Man merkt hier, dass er bei weitem nicht die schönste Kindheit hatte, obwohl es bei Weitem schlimmere gab. Aber nun ja, bei ihm haben kleinere Dinge eine größere Wirkung hinterlassen. Dazu komme ich allerdings bei der Beschreibung seiner Vergangenheit noch zu. Vielleicht kann ich dem Leser dadurch allerdings die Motive seines sehr asozialen Verhaltens nahebringen, damit man ihn ein klein wenig besser verstehen kann. Immerhin gibt es auch Gründe dafür, dass er der Mensch geworden ist, dem man heute gegenübertritt. Letztendlich ist es schwer, Rowan zu verstehen, da er nunmal kein einfacher Mensch mit einer mindestens genauso komplexen Charaktervorstellung ist. Aber was wäre aus diesem Menschen, wenn ihm seine Erzeuger auch nur das kleinste bisschen Liebe oder Zuneigung entgegengebracht hätten? Wenn sie seine gelegentlichen Prügeleien in der Schule nicht mit weiteren Schlägen, herabwürdigenden Blicken und Hausarrest, sondern mit Vorträgen über soziales und anpassungsfähiges Verhalten gestraft hätten? Wenn sie ich gezeigt hätten, wie man mit Menschen umgeht und sich Freunde, anstatt Feinde macht? Wir wissen es nicht, denn all dies ist nie passiert. Ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, er wäre ein komplett anderer Mensch geworden, aber zumindest wäre seine verachtenden Ader längst nicht so ausgeprägt und dominant. Seine Kindheit formte ihn, doch teilweise übernahm er dies auch selbst. Zumindest hätte er kaum Probleme damit, sich in die Gesellschaft zu integrieren und Kontakte zu knüpfen. Zum Teil ist er so ein ziemlich krasser Mobber, weil es ihm Spaß macht, andere leiden zu sehen, er ist auf den Geschmack gekommen. Zum anderen Teil allerdings ist es ein purer Akt des Schutzes seiner selbst, wie ein schweres Eisenschild. Fakt ist jedenfalls: Er ist kein Monster, kein Soziopath und er hat keine Persönlichkeitsstörung, er ist einfach im falschen Umfeld aufgewachsen und eignete sich das Verhalten an, welches man zum Überleben an den Tag legen muss. Seine Schale wurde immer härter, der Kern hingegen weich wie geschmolzene Butter. So oder so kann man sagen, dass er sich vor dieser einen Seite seiner selbst fürchtet und auch so gut es geht nicht damit auseinandersetzt. Folglicherweise hat er noch nie mit jemandem darüber gesprochen, was in ihm vorgeht, und ich denke, seine bisherige Charakterbeschreibung sollte als Erklärung dafür ausreichen. Oder kurz gefasst: Er hat niemandem, mit dem er sprechen könnte, weil Rowan ein Mensch ist, der keine sozialen Kontakte pflegt oder sich gar für seine Mitmenschen interessiert. Das, was er braucht, ist jemand, dem er einfach so alles erzählen kann, seine Gefühle ausschütten darf, ohne dafür verurteilt oder ausgelacht zu werden. Dann wäre es leichter, ihn von dunkleren Charakterzügen abzubringen, wenn man erst einmal in Kenntnis gesetzt wird, dass er nicht nur aus dieser dunklen Persönlichkeit besteht und auch andere Seiten hat.
    Jetzt wisst ihr aber schon (mehr als) genug über seine fast angreifbaren Charakterzüge, und ehe ich mich hier reinsteigere und der ganzen eigentlich unbekannten Seite von ihm zu viel Bildfläche verleihe, machen wir lieber an einer anderen Stelle weiter. Nämlich bei seinem Verhalten gegenüber Freunden, von denen er bisher einen hatte.
    Sollte es also wirklich jemand schaffen, die Mauer zu durchbrechen und sich langsam an Rowan heran zu schleichen, um seine sanften Seiten kennenzulernen und von einem unvorstellbar großen Beschützerinstinkt überrascht zu werden. Tatsächlich ist es noch schwieriger als gedacht, ihn zu einem freundlichen Menschen zumindest gegenüber sich selbst zu machen, und wenn, dann kostet es viel Geduld, Aufwand sowie Einfühlungsvermögen. Anders ist es nicht möglich, sich zu ihm durchzukämpfen - doch hast du ihn einmal dazu gebracht, dich in sein kleines, verkümmertes Herz zu schließen, so lässt er dich nur ungern wieder heraus. Das Wort ist zu schwach dafür, denn sobald man ernsthaft mit ihm Bekanntschaft gemacht hat, soll dieser Bekannte nicht einfach wieder aus seinem Kopf geschafft werden, als wäre er nie da gewesen. Gehen wir jetzt mal davon aus, Rowan hat solche "Freunde". Für diese wenigen, besonderen Menschen würde er wohl sein Leben lassen, wenn ihm dies nicht zu kostbar ist. Fast scheint er schon fast Leben seiner Freunde zu kontrollierten, so versessen ist er darauf, dass ihnen nichts zustößt und sie nicht unüberlegt handeln und so in Gefahrensituationen geraten. Er sieht es mehr oder minders als seine Verantwortung, so zu handeln und sich nichts entgehen zu lassen. Fast schon ein wenig nervig kann er dann werden, obwohl er es innerlich nur gut meint. Solange man sich dessen bewusst ist, stellt es für niemanden ein Problem dar. Man müsste nur eine seiner Bezugspersonen schief anschauen und kommt am nächsten Morgen mit einem blauen Auge, einer gebrochenen Nase und Würgmalen am Hals in den Unterricht, und das ist noch die sanfte Variante. Für einige Leute würde er sogar so tun, als könnte er mit ihnen fühlen, sobald sie traurig sind. Er versucht, ihnen emotional näher zu treten und kümmert sich um sie, als wären sie der Mittelpunkt der Welt. Selbst, wenn seine Versuche oft nicht mehr als erbärmlich für ihn endeten. Zumindest jedoch, probiert er es, und man kann sich sicher sein, dass er nochmehr für einzelne Mitschüler tun würde. Er sorgt sich sehr um seine Freunde und könnte es sich wohl nie verzeihen, sollte einem dieser Menschen etwas zustoßen. Dann macht er sich selbst sofort verantwortlich, selbst wenn er nicht weniger mit dem Ereignis zu tun haben könnte. Sobald ihm jemand wichtig ist, kümmert er sich darum, diese Person zu beschützen und ihre Existenz wie die eigene zu verteidigen. Dann wird er zu einer pflichtbewussten und allem voran hartnäckig arbeitenden Person. Nur ist bisher nur ein Junge aus seiner Klasse in der Elementary-School in Genuss dessen gekommen, und den hat er irgendwann doch im Stich gelassen, weil es ihn langweilte. Insgesamt handelt es sich bei Rowan um einen sehr facettenreichen Menschen. Ob man diese Facetten kennenlernen will, ist jedoch ein anderes Thema.

    Hobbys: Nun ja, tatsächlich hat er keine festen Hobbys, zumindest gibt es da nichts, was er spezifisch als solch eines bezeichnen würde. Dennoch sitzt er nicht den ganzen Tag in seinem Zimmer herum, obwohl das durchaus eine schöne Vorstellung für ihn wäre, auf der anderen Seite aber sucht er auch nach Mobbingopfern, das ist lustiger, und sonst würde sich dieser junge Mann wohl den ganzen Tag langweilen. Sobald er jemanden erniedrigt hat oder Zeuge davon wurde, wie er denjenigen erkenntlich mit seinen nicht ganz so freundlichen Worten verletzen konnte, pusht dies sein Ego ungemein, und genau das braucht er. Seinen recht muskulösen Körper hat er nicht nur den guten Genen, sondern auch dem gelegentlichen Treiben von Sport zu verdanken. Kickboxen macht er, weil er Aggressionen ablassen kann, damit keine Spiegel oder Knochen zu Bruch gehen müssen. Das Joggen hilft ihm, seine Ausdauer und somit auch die körperliche Belastbarkeit zu trainieren, welche ihn teilweise auch dabei unterstützt, in Konversationen ruhiger und gelassener zu bleiben, die frostige Maske zu wahren und tief durchzuatmen, während er sich einredet, er dürfte die Kontrolle nicht verlieren. Er hat in der Schule früher einmal im Baseball-Team mitgespielt, doch das ist nun schon ein wenig her. Allgemein ist er oft in Schlägereien verwickelt, meist geht er aus ihnen doch glücklicherweise als Sieger hervor, obwohl er einige unschöne blaue Flecken oder Blutergüsse mit sich trägt. Man könnte es als sein Hobby bezeichnen, andere zu provozieren und zu mobben, regelrecht Spielchen zu spielen, aus purer Belustigung. Er hat immer ein kleines Messer dabei und dieses wirft er so präzise wie kaum ein zweiter in das Herz eines Idioten, zumindest könnte er das. Ein älterer Junge an der Highschool hat ihm diese Kunst einmal beigebracht, genauer gesagt, weil Rowan ihn dazu gezwungen hat. Der gleiche Typ brachte ihm auch das Tätowieren bei, sodass er für einige Zeit als Hilfskraft in einem Tattoostudio arbeitete, wo er einiges gelernt hat. Von dem Geld, was er sich verdiente, konnte sich der junge Rowan dann Alkohol oder Zigaretten kaufen. Praktisch, oder? Ein weiteres Hobby von ihm ist das Lesen, dabei ist es ihm auch herzlich egal, welches Genre, so lange das Buch gut und fesselnd ist.

    Stärken: Als Stärke würde ich unter anderem sein äußerlich sehr stabiles Selbst bezeichnen, welches die meisten von ihm kennen, obwohl ein Großteil davon nur Fassade und nicht mehr ist. Aber wenigstens schafft er es, diese zu wahren, und das würde ich objektiv gesehen als stark bezeichnen, da er sich von so gut wie nichts emotional berühren lässt und andere Menschen von sich wegstößt. Letzteres ist nicht immer positiv anzumerken, denn er hat aufgrund dessen weder Freunde, noch gute Bekannte. Allerdings hält es auch eine große Anzahl von Idioten und Heuchlern auf Abstand, und solange niemand an ihn heran kommt, kann niemand etwas gegen ihn einsetzen und ihm einen so harten Schlag verpassen, dass er auch nur für eine Sekunde Schmerzen zeigt.
    Apropos Schmerzen, er ist verdammt abgehärtet in diesem Bereich, immerhin hatte er bereits die ein oder andere härtere und verheerendere Schlägerei hinter sich. Kaum jemand ist so schmerzresistent wie dieser Schüler. Dennoch kann man ihm diesen manchmal in den Augen ansehen, würde man nur hinschauen. Allgemein zeigt dieser junge Mann kaum bis nie Gefühle, wie ich bereits bei seinem Charakter erwähnt habe.
    Dazu kommt eine sehr umfangreiche Körperliche Kraft, denn schon allein von der Größe her ist er den meisten überlegen und macht sich dies auch ohne weiteres zunutze. Wäre er kein kräftiger, muskulöser Typ, würde er auch nicht dermaßen minderbemittelt sein und einfach auf andere einprügeln, denn solange seine Mitschüler dann größer oder kräftiger als er sind, würde er sich ziemlich blamieren und einige Schäden davontragen. Zwar hat er sich auch schon mit rein körperlich überlegenen Jugendlichen angelegt, doch dies tut er nur, wenn ihm wirklich langweilig ist oder sein Selbstschutzinstinkt auf Null sinkt. Dann ist er zu alldem fähig und seine Verletzungen interessieren ihn rückwirkend genauso wenig.
    Sieht man mal davon ab, ist Rowan auch ziemlich intelligent, was einigen seiner Konkurrenten in einem Wettstreit nicht selten zu spüren bekommen. Diese Intelligenz kommt ihnen dann natürlich nicht zugute, aber würde er sich für die moralisch gesehen richtigen Dinge einsetzen, dann könnte nicht nur er, sondern auch viele andere davon profitieren. Einziges Problem: Er setzt sich nicht für die moralisch gesehen korrekten Dinge, wie die Rechte des einzelnen ein. Daher können wir diesen Gedankengang an der Stelle bereits abbrechen. Noch dazu kann er gut lügen und eine nahezu perfekt generierte Maske von sich zur Schau stellen, sodass niemandem auffallen sollte, was sich dahinter verbirgt.
    Rowan verfügt über eine unglaubliche Auffassungsgabe, so gut wie nie ist ihm bisher ein Detail entgangen, denn er ist eine wirklich aufmerksame Person. Selbst, wenn es so aussieht, als hätte er nichts gesehen, sollte man sich vor ihm in Acht nehmen. Nur, weil er nicht reagiert, heißt das noch lange nichts. Denn er kennt sich aus und weiß, dass Reaktionen viel über ihn verraten, weshalb er oft welche vorspielt oder sich in eisiges Schweigen hüllt. Dank seines auf Einzelheiten fokussierten und sehr … gefilterten Denkens kann er gut mit Informationen umgehen und diese auf den Wahrheitsgehalt prüfen.
    Nebenbei hat er eine ziemlich gute Überzeugungskraft und kann ein sehr talentierter Redner sein, wenn er es denn will. Meist kommt es seltener vor.

    Schwächen: Das naheliegendste ist wohl seine soziale Inkompetenz, welche demzufolge auch die größte Schwäche des jungen Mannes umfasst. Zwar kann er gut mit Worten umgehen und diese gegen den einzelnen einsetzen, doch verstehen tut er sich mit diesen Menschen wohl kaum. Und noch dazu bringt er gar nicht erst den Aufwand zustande, den man benötigen würde, um sich auch nur im Ansatz beliebt oder zumindest nicht zu einem unbeliebten Idioten zu machen, den alle mit einem missbilligenden Blick betrachten, denn genau so macht er es immerhin bei ihnen, und wie man in den Wald hineinruft, so schallt es nach dem guten alten Sprichwort auch wieder zurück. Daraus lässt sich schließen, dass er keine Freunde hat und wohl etwas wie ein Außenseiter ist, anders kann ich es nicht beschreiben. Dies bringt ihm nicht nur in seinem rein sozialen Umfeld erhebliche Nachteile ein, sondern könnte auch seinen zukünftigen Weg im Berufsleben beeinflussen. Rowan ist ein einsamer Wolf und somit kein Mensch, der bei Teamarbeit sonderlich produktiv ist, eher im Gegenteil. Wenn es um etwas geht, dass ihm wirklich wichtig ist, kann er zwar auch Sozialkompetenz vortäuschen und auf seine Teammitglieder eingehen, doch fällt es ihm meist ziemlich schwer, und in seltenen Fällen erkennt man auch, dass es nichts weiter als ein Schauspiel ist. Rowan ist mehr oder minder ein Rebell, wenn auch nicht so zynisch wie diese und viel gelassener, ebenso kein festes Ziel verfolgend und fast schon gleichgültig, doch er lehnt sich praktisch gegen das System auf und bricht - mal beabsichtigt, mal unbeabsichtigt - die ein oder andere Regel. Entweder zum Vergnügen, zur Provokations der Lehrkraft. Damit diese tatsächlich ausrastet und er sich noch mehr darüber lustig machen kann. Oder eben mit rein praktischem Vorwand. Dies ist der Fall, wenn er etwas anstrebt und die Verhaltensvorgaben der Autoritätspersonen ihm im Weg stehen. Wer Rowan kennt, der weiß, dass er alles, was ihn an der Ausführung eines Planes hindert, von jetzt auf gleich beseitigt. Man könnte also sagen, dass er niemandem Respekt entgegenbringt, auch nicht Höhergestellten. Selbst nicht in solchen Situationen, in denen andere längst den Schwanz eingezogen hätten, ist seine Sturheit dominanter als die Vernunft, und bei seinen offensiven Beleidigungen handelt er sich schneller denn je Probleme ein.
    Genauso ist dies mit anderen Mitschülern, denn aus einer kleinen Stichelei kann bald schon eine Schlägerei auf sehr unschönem Niveau werden, falls sich der Angesprochene ernsthaft von ihm gekränkt oder in dessen Stolz verletzt fühlt. Dank seiner Fähigkeit sind diese Auseinandersetzungen nicht ganz so langatmig und das Opfer seiner körperlichen sowie seelischen Foltermethoden gibt schon bald klein bei - sollte es jedoch nicht so sein, wird es unangenehmer für Rowan.
    Dies hat er in erster Linie der Hämophilie zu verdanken, welche ihm ganz schön zu schaffen macht, sollte sie erst einmal auftauchen. Denn dann ist er unglaublich verletzlich, und sobald man ihm offene Wunden zufügt, wird es noch ein klein wenig hässlicher. Kann er daran sterben? Vermutlich, wenn es sich in die Länge zieht und niemand seine Wunden verbindet, ist das Risiko, zu verbluten, höher denn je. Wahrscheinlich ist es jedoch nicht, dafür müsste er sich nämlich verdammt ungeschickt anstellen.
    Natürlich gibt es noch weitere, tiefe psychische Schwächen in Anbetracht zu ziehen. Da wäre nicht nur seine riesengroße Angst, von einem Mitmenschen verletzt zu werden, sondern auch, dass er mit niemandem über die eigenen Gefühle oder Gedanken spricht, da die anderen Menschen ihn verachten und dies wohl auf Gegenseitigkeit beruht. So kann er je nach eigener Stimmung entweder extremst müde und erschöpft, geistesabwesend oder komplett leer wirken, wobei er sich irgendwann keine Mühe mehr gibt, diese zu verbergen. Da gibt es auch noch diese Momente, in denen sich ein klein bisschen Verletzlichkeit in seine Augen schleicht und er fast schon schwach und hilflos wirkt.
    Mal ganz davon ab tut Zigarettenrauch seiner Lunge nicht gut und daher hat er desöfteren einfach plötzliche Hustenanfälle oder ringt von der einen Sekunde auf die andere annähernd panisch nach Luft. Es ist nichts weiter dramatisches, jedoch durchaus erwähnenswert. Wo wir schon mal dabei sind - meist leidet er unter Schlafmangel oder -störungen, die tiefen Augenringe und die blasse Haut sind nur Zeugen dessen. Ebenso seine schlechte Stimmung, obwohl die kaum etwas damit zu tun hat.
    Außerdem ist er wirklich schlecht im Klettern wie auf Bäumen, da seine Statur einfach zu massig dafür ist und er sich in den vielen Ästen eingeengt fühlt. Wenn er also mal auf einen Baum fliehen muss, dann ist der Schüler froh, sobald er wieder herunterkommt. Auch kann er sich nicht gut leise und unbemerkt forbewegen, das hat er zwar schon versucht, genügend Geduld hatte er jedoch nie. Daher hört man ihn meist, wenn er nachts durch die Gänge schleicht, obwohl er sich sonst geschickt bei verbotenen Ausflügen bei Nacht anstellt und all seine Spuren verwischt, wird ihm dies oft zum Verhängnis.

    Vorlieben: Ich würde mal sagen, dass er mehr mag, als man vermuten würde. Doch die Dinge, die ihm gefallen, sind meistens jene, welche andere verabscheuen. Darunter fallen beispielsweise Zigaretten, er genehmigt sich ab und an doch mal gerne eine. Einfach, weil es ihm gefällt und er das Gefühl von Rauch in den Atemwegen mag, auch wenn es eher weniger leicht, sondern oft sehr beklemmend ist, aber ihm gefällt es. Kriegt er für eine Woche keine Kippen mehr, kann er schon Mal leicht reizbar und genervt sein, sodass er schnell aus der Fassung gerät. Er mag nebenbei erwähnt Alkohol recht gerne, wenn auch nicht so sehr wie das Rauchen. Wie oft er etwas trinkt, ist nun von der Situation abhängig, aber bisher war es nur ein- oder zweimal so viel, dass er sich daraufhin übergeben musste. Mehrmals reichte es allerdings aus, um ihm den Orientierungssinn zu nehmen und seinen mit kaltem Schweiß überzogenen Körper zum Zittern zu bringen. Ernsthafte Alkoholprobleme hat er meines Erachtens daher nicht.
    Ansonsten mag er sich selbst echt gerne, zumindest mehr als jeden anderen in seiner Umgebung. So wirkt er jedenfalls und das trifft auch in gewisser Art und Weise zu. Es gefällt ihm sehr gerne, anderen Leid zuzufügen, wobei er von seiner Fähigkeit unterstützt wird. Seine Mitmenschen zu erniedrigen, füllt einen Großteil seiner Freizeit aus und ist somit auch die Bühne für seine sadistische Ader, denn wenn er will, kann Rowan diese verdammt intensiv ausleben.
    Ansonsten mag er eventuell noch Bücher, zumindest die meisten von ihnen. Wie bereits erwähnt, bevorzugt er kein bestimmtes Genre und gibt jedem Buch eine Chance - bei Menschen sieht es da anders aus. Lesen tut er am liebsten bei Nacht, die zieht er dem hellichten Tag vor. Genauso mag er Regen, Gewitter und Stürme recht gerne, so lange er nicht raus muss und selbst nass wird. Dieses Gefühl kann allerdings auch wirklich entspannend sein, meist jedoch wiedert es ihn an.
    Ich sollte hier noch erwähnen, dass Rowan ein Fable für Kaffee hat. Ohne seine morgendliche Dosis Koffein kann er noch unangenehmer sein, als sowieso. Einen dermaßen asozialen und hasserfüllten Menschen kann man sich schwer vorstellen, daher sollte man ihm wohl lieber nicht über den Weg laufen, wenn er keinen Kaffee getrunken hat. Neben Kaffee und Alkohol ernährt sich der Schüler außerdem von Fast-Food, das war's dann aber auch. Am liebsten mag er in dieser Kategorie noch kalte Pizza vom Vortag. Bestes Essen.

    Abneigungen: Hier würde ich sagen, dass die Liste deutlich länger ist. Als erstes wären da Menschen allgemein erwähnenswert. Dabei ist es nun ganz egal, welches Verhalten diese an den Tag legen, obwohl es da natürlich noch Differenzierungen gibt. Hier ist von "Hasse ich" bis "Hasse ich so sehr, dass ich ihr mit meinem Messer den Schädel in zwei symmetrische Hälften zerschlagen und beide in einem Antiquitätengeschäft verkaufen will" so gut wie alles dabei. Am wenigsten mag er mit hoher Wahrscheinlichkeit kleinere und schwächere Menschen, die sich nicht zur Wehr setzen können, wobei diese hingegen die besten Mobbingopfer abgeben. Was er auch aus tiefstem Herzen verabscheut, sind diese Menschen, die sich für etwas besseres als er halten. Insgeheim sollten diese Idioten doch wissen, dass sie alle nicht mehr und nicht weniger als der Dreck unter seinen Schuhen sind, oder? Am meisten widern ihn kleine Kinder an, die dann auch noch laut sind. Oder die Leute, die ihm vorschreiben wollen, wie er sich zu verhalten hat. Gegenüber denen zeigt er dann wie zum Trotze noch weniger Toleranz. Das kommt eben davon, wenn man bei ihm ein Machtwort sprechen will.
    Ganz nebenbei bemerkt mag er grelles Licht nicht, es widert ihn einfach restlos an, oder er bekommt Kopfschmerzen davon. Mit warmen Temperaturen und Hitze kann er genauso wenig anfangen, dementsprechend hasst er den Sommer und alles, was damit in Verbindung steht, abgrundtief. Zu dieser Jahreszeit ist er meist gestresst und an besonders warmen Tagen verschlimmert sich das ganze noch einmal.
    Eine andere Sache, die er hasst, sind Feiern und Events. Dies resultiert wohl aus seiner fast schon krankhaften Abneigung gegenüber Menschen, denn auf einer Party sind noch einmals massenweise Menschen vorhanden, denen er am liebsten allesamt die Kehle durchtrennen würde. Tanzende Menschen, feiernde Menschen, betrunkene Menschen, fröhliche. Alles nichts für ihn, denn er ist ein negatives und von Abschaum zerfressenes Monster. Auch Geburtstage hasst er, was wohl auf gewisse Ereignisse in seiner Kindheit zurückzuführen ist. Kurz gesagt: An Geburtstagen haben seine Eltern immer diese schrecklich bedeutungslosen Feiern veranstaltet, die keiner sich zunutze machen konnte und die einfach nur zur Höflichkeitsform dazugehörten. Sie waren ein tristes Abbild seiner Familie, blass und bedeutungslos.
    Oh, wo wir schonmal bei seiner Familie sind. Diese verabscheut er auch, in erster Linie seine Eltern. Dies hat allerdings einen tiefer sitzenden Grund, der in seiner Vorgeschichte noch einmals aufgegriffen wird. Er findet einfach, dass sie ein unnötiger Haufen privilegierter Speichellecker sind, das ist die Kurzfassung der Meinung über seine eigenen Erzeuger. Lehrer und Autoritätspersonen verabscheut er natürlich noch ein kleines bisschen mehr, da sie ihm Regeln und Vorschriften zum Leben hinhalten, welche er nur mit den Füßen tritt. Etwas anderes, das er hasst, sind Trends oder eben die Dinge, die alle lieben, denn er ist nicht der Typ für Mainstream-Stuff. Er mag Müsli nicht, findet er ekelhaft. Da isst er lieber trockenen Toast.
    Und ja, ich könnte die Liste noch ewig weiterführen, aber ich denke, das würde den Rahmen an der Stelle sprengen.

    Familie: Er hat eine ganz normale Familie, denke ich. Sein Vater (Laurence Ashfield) ist ein Geschäftsmann und hat sich in einer recht polpulären Firmaeeinen ziemlich hohen Rang verdient. Seine Mutter (Cassandra Ashfield, geb. Bolton) ist Rechtsanwältin und beide Eltern verdienen recht gut. Ansonsten gibt es da nichts weiter anzumerken … außer vielleicht, dass seine Eltern ihm und auch seinen Geschwistern psychisch ferner denn je zu sein schienen, aber insbesondere bei Rowan war es eher Verachtung als Kälte, denn seine Geschwiste wurden zumindest unterstützt und respektiert.
    Die ältestesten Kinder der beiden sind Zwillinge (Daryl & Junia Ashfield), welche wohl auch ihre Lieblingskinder sind und in der gesamten Familie die meiste Popularität und Bewunderung genießen, insbesondere sein Bruder Daryl. Dann hat er noch eine zweite ältere Schwester (Eleanor Ashfield).

    Vorgeschichte: Nun … ich würde seine Kindheit eher weniger als schön bezeichnen, erfüllt war sie erstrecht nicht, doch von sonderlichen Schicksalsschlägen kann man nicht sprechen, genauso wenig von Traumata.
    Rowan wurde in eine Familie hinein geboren, die sehr wohlhabend und privilegiert ist, dementsprechen legten seine Eltern schon damals viel Wert auf Dinge wie gutes, gefügiges Benehmen, und wenn man sich als Kind einen Fehler erlaubte, durfe man mit dem ein oder anderen Schlag als Strafe rechnen. Doch das passierte Rowan nicht, denn er war alles, was man sich von einem guten Sohn erhoffen konnte. Vielleicht sogar besser als Daryl, Junia und Eleanor es je gewesen waren. Sein einziges Problem war, dass er erst später in die Familie hineingeboren wurde und seine Eltern somit schon die Musterkinder hatten. So merkte Rowan im Laufe der Jahre, dass sie ihm für sein respektvolles und unterwürfiges Verhalten nichts zurück gaben, ihn immer mit einem anderen Blick als seinen Bruder oder die Schwestern ansahen. Sie hatten ihm kein erfülltes Leben zu bieten, und so war auch die Beziehung zwischen ihnen. Bedeutungslos. Gleichgültig. Nie wurde er wirklich geliebt oder unterstützt, sondern immer nur mit geistesabwesenden Blicken durchlöchert, wenn überhaupt. Langsam wurden sie für ihn wirklich zu Geistern, durchsichtig und tot. Auf die Regeln von Toten muss man nicht hören, deshalb gehorchte er auch seinen Eltern nicht mehr, als er es begriff. Nie diese Anerkennung zu bekommen und regelrecht eine Enttäuschung zu sein, verletzt ihn offen gesagt bis heute ein wenig, auch wenn er sich keineswegs so benimmt.
    Jedenfalls, etwa zu dem Zeitpunkt, zu dem er in die Schule kam, machten sich seine Fähigkeiten bemerkbar. Denn ab da war erst einmalder brave Sohn tot, oder er schlief zumindest. Geboren wurde ein kleines Problemkind, das sich oft in Schlägereien verwickelte. Und die Leute, mit denen er sich schlug, berichteten ihren Freunden danach von schweren psychischen Schmerzen, sobald sie einen Schlag abbekamen. Natürlich hielten die anderen es für eine Lüge und machten sich vorerst darüber lustig, doch wenn die anderen seine nächsten Opfer waren, lachten sie danach nicht mehr. Daher nahm er in der Schule eine Art Sonderrolle ein, niemand wollte sich mit ihm anlegen und daher blieben seine Mitschüler auf Distanz. Dennoch wurde jeder einmal zumindest mit einem Schlag von ihm belohnt. Zu dieser Zeit verlor er doch auch sehr oft die Beherrschung und wurde ohne Grund handgreiflich. Waren das die Schläge, welche für seine Eltern bestimmt sein sollten? Die aufgestaute Wut, welche in ihm brodelte? Jedenfalls gab es da diese Momente, in denen er selbst nicht wusste, was mit ihm los war und sich fragte, ob er ein Monster sei. Kurz gesagt: Er fürchtete sich vor seiner Gewalttätigkeit. Bis er dann lernte, damit umzugehen. Dies sollte aber noch eine ganze Weile dauern.
    Dementsprechend war Rowan sehr unbeliebt bei den Lehrern, und da ihn Schule nicht interessierte, blieben die Noten trotz hoher Intelligenz schlecht. Wenn er mal wieder bei einer Prüfung durchgefallen war, erwartete ihn Zuhause eine schöne Tracht Prügel als Methode der Züchtigung. Dummerweise hat das nie auch nur im Ansatz funktioniert, eher das Gegenteil war dann der Fall.
    Die Prügeleien wurden mehr, das respektvolle Verhalten gegenüber seinen Eltern weniger, und um Rowan entwickelte sich eine eiserne Fassade, die er trug, um sich selbst zu schützen. Er wollte nicht auf soziale Kontakte eingehen und das zeigte sich auch. Nun, irgendwann begann dann das Rauchen und das Trinken und mit der Zeit verlor sich der kleine Rowan mehr und mehr. Dies merkte auch die Familie des Jungen, welche ihm fortan öfter denn je Hausarrest erteilte und ihm mehr und mehr von dem verbot, was er gerne machte. Aber denkt ihr, er hat sich daran gehalten? Oh nein, Fehlanzeige. Nun ja, und irgendwann erfuhren auch seine Eltern von der Fähigkeit. Das war an einem Abend im Herbst, Rowan war fast vierzehn Jahre alt und kam nach einer Schlägerei mit übermäßig stark blutenden Wunden an Knöcheln, Armen, Handgelenken sowie im Gesicht von der Schule nach Hause. Seine Hämophilie war eingetreten, und das auf die grausamste Art und Weise. Er sah so aus, als würde er verbluten, um es kurz zu fassen. Seine Schwester Eleanor, zu der er noch das am wenigsten schlechte Verhältnis aus der Familie hatte, fragte ihn, was passiert sei und wollte die Wunden verbinden, doch nachdem sie den ersten Verband angelegt hatte, wurde dieser augenblicklich wieder rot von Blut. Also ging sie mit ihm zum Arzt, welcher Hämophilie feststellte. Zuhause angekommen erzählte ihre Schwester die Geschichte den Eltern, welche anmerkten, dass Rowan zuvor nie so stark geblutet hätte. Er wusste damals bereits von der Kraft. Also quetschten sie ihn so lange aus, bis er nun schließlich nachgab und ihnen erzählte, was er fühlte und was es damit auf sich hatte, auch wenn er natürlich nicht alles sachlich wiedergeben konnte. Jedenfalls kauften seine Eltern ihm dies vorerst nicht ab, doch seine Schwester informierte sich, um den beiden Belege für seine Behauptungen zu liefern, immerhin war sie vermutlich der einzige gute Mensch in dieser Familie. Auf irgendeine Art und Weise erfuhr sie dann von dem Internat. Vorerst wollten die beiden Rowan nicht dahin schicken, und behielten es für sich. Obwohl es schön wäre, ihn los zu werden, wären ihm dort seine Freiheiten gewährt und sie hätten ihn nicht mehr unter Kontrolle.
    Das ausschlaggebende Ereignis war ein anderes, welches sich vor etwa 2 ½ Jahren ereigntete, demzufolge war Rowan 17. Er war auf einer Familienfeier, die Hochzeit seines Cousins zweiten Grades, oder so. Bei solch einer wichtigen Feier musste die ganze Familie anwesend sein, demnach auch der von allen Seiten verachtete Rowan. Er mochte Feiern nicht besonders, und wenn es dann auch noch Feste seiner Familie waren … man kann sich vorstellen, dass er frustriert und genervt, vor alldm aber wütend gewesen sein musste. Was ist also passiert? Nun, die Hochzeit ereignete sich in einem Schloss in England, da dieser Zweig der Familie noch reicher war als der von Rowan. Er war also auf einer Treppe im oberen Teil des wunderschönen Gebäudes, und zufälligerweise lief sein Bruder vor ihm. Da kam ihm, wie aus dem nichts, ein böser Gedanke. Rowan ist ein Mensch, bei dem sich böse Gedanken von jetzt auf gleich in böse Taten verwandeln. So war es auch hier. Er machte ein paar Schritte nach vorne und stieß seinen Bruder mit aller Kraft die Treppe hinunter, welcher nicht mehr ausweichen konnte und so unglücklich auf dem Arm landete, dass er sich den Knochen brach. Nun … es hätte viel schlimmeres passieren können, aber für seine Eltern war das schlimm genug. Es sah aus wie eine Rebellion gegen die Familie, er war gegenüber einem Familienmitglied offensichtlich gewalttätig geworden, und es konnte noch viel schlimmeres passieren. So kamen seine Eltern und ein Großteil der anderen Hochzeitsgäste aufgrund des Aufpralls zu der Treppe - und sahen einen sadistisch lachenden Rowan auf der obersten Stufe stehen. Sie fuhren ihn nach Hause und sperrten ihn ins Hotelzimmer ein, wo er auch erst einmal blieb. Als die Hochzeitsfeier vorbei war, einigten sich die beiden darauf, dass er in dieses Internat geschickt werden sollte, von dem sie vor zwei Jahren gehört hatten, was dann auch geschah.
    Naja, vielleicht erklärt seine Vergangenheit etwas besser, warum Rowan so geworden ist, wie er nun einmal ist. Vielleicht aber auch nicht.

    Sexualität: Rowan ist bisexuell, doch hat er sich bisher noch nie zu einer Person hingezogen gefühlt. Wenn er betrunken war und über seine Berührungsängste hinwegsehen konnte, gab es schon mal den ein oder anderen One Night Stand, mehr aber auch nicht.

    Beziehungsstatus: Single, es ist wohl mehr als kompliziert, mit ihm zusammen zu kommen und die Fassade zu sprengen, aber nichts ist unmöglich.

    Besonderheiten: Mir fällt nichts mehr ein, traurig. Er trägt oft Siegelringe, die teuer aussehen. Er kann wie bereits gesagt Tattoos stechen.

    Sonstiges: Let's find it out.

    Wird gespielt von: Winter.

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