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Frieden oder Kampf? (Lange Warrior Cats Fanfiktion)

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5 Kapitel - 4.147 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 890 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Streunerin Milkshake streift auf Fischclan Territorium rum und wird gefangen genommen. Wird sie entkommen können und wie geht es weiter?

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    ((bold))Kapitel 1: Aller Anfang ist schwer((ebold)) Ich stand auf und gähnte. Meine Glieder schmerzten und ich schüttelte mich. Ich krabbelte unter
    Kapitel 1: Aller Anfang ist schwer

    Ich stand auf und gähnte. Meine Glieder schmerzten und ich schüttelte mich. Ich krabbelte unter dem Busch hervor und dehnte mich. *Wo bin ich? *
    Fragte ich mich und dann fiel es mir wieder ein. Ich war gestern hierhergelaufen und versteckte mich vor Katzen. *Ich muss wohl eingeschlafen sein...*
    Erst jetzt merkte ich, dass ich Hunger hatte, also sog ich die Luft ein und identifizierte eine Maus, die an einer Haselnuss knabberte. Ich schlich mich an und sprang. Ich erwischte die Maus und durchbohrte ihre Kehle. Danach nahm ich meine Beute und schleppte sie zu dem Busch zurück. Es war schon Sonnenhoch und ich setzte mich in die Sonne, wo ich genüsslich meine Maus vertilgte. Plötzlich raschelte hinter mir im Wald etwas und ich wurde angegriffen. Mein Angreifer, eine Katze, drückte mich auf den Boden und ich hatte keine Chance zu entkommen.
    "Wer bist du? "
    Knurrte die Katze und ich wusste nicht ob ich reden oder schweigen sollte. Ich entschied zu reden.
    "I... Ich bin Milkshake... "
    Die Katze sah mich verwirrt an und drehte den Kopf zum Wald hin.
    "Sonnenherz keine Angst, es ist nur irgendein Hauskätzchen. "
    Sprach die Katze und kurz danach tauchte eine zierliche, kleine Kätzin mit sandgelbem Fell aus dem Unterholz auf. Sie ging zögerlich zu der Katze auf meinem Rücken und schnuppert an mir.
    "Das riecht nicht nach Hauskätzchen... "
    Murmelt sie und ich begann zu sprechen.
    "Das liegt daran das ich keines bin, meine Zweibeiner haben mich vor langer Zeit rausgeschmissen. Seitdem lebe ich allein und ziehe umher. "
    Ich versuchte aufzustehen doch die Katze saß immer noch auf meinem Rücken und schnürte amüsiert.
    "Dann also eine Einzelläuferin. Sieh mal an. "
    Er sprang von meinem Rücken und ich stand auf. Erst jetzt sah ich die Katze genauer. Es war ein dunkel getigerter Kater mit blauen Augen.
    "Geh lieber oder ich zerfetzte dich in hundert Stücke!"
    Er fauchte mich an, aber ich blieb standhaft und fauchte zurück. Ich fuhr meine Krallen aus und mein Fell sträubte sich.
    "Ich gehe wann ich will du Mäusehirn!"
    Der Kater spannte seine Muskeln an und wollte springen doch Sonnenherz die Kätzin stieß ihn weg.
    "Wir sollten sie zu Mondstern bringen und sie nicht zerfleischen Tigerfang! "
    Fauchte sie ihn an und Tigerfang nickte nach kurzer Zeit.
    "Nie lässt du mir meinen Spaß aber gut, für dich tu ich alles. "
    Schnurrte er, doch Sonnenherz ließ nur die Augen rollen. Tigerfang hörte auf zu schnurren und zog seinen Kopf beschämt weg. *Der arme... Aber geschieht ihm recht...*
    "Nun gut... Folge mir, Milkshake "
    Das Wort Milkshake betonte er schadenfroh und ging dann los. Ich ging ihm hinterher und Sonnenherz ging zuletzt. Wir liefen durch den Wald, sprangen über Baumstämme und über Steine. Plötzlich war dort ein Fluss. Nicht sehr groß, aber tief. Tigerfang schwamm ohne Probleme durch, doch ich stand am Ufer. Sonnenherz prallte gegen mich und ich stürzte in den Fluss. Oh, ich vergaß zu sagen das ich weder Schwimmen noch Tauchen konnte so ging ich unter wie ein Stein…

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    Kapitel 2: Der Fischclan

    Ich wachte hustend uns klatsch nass am anderen Ufer auf und roch Tigerfang und Sonnenherz. Ich öffnete die Augen und sah wie Tigerfang mit Sonnenherz diskutierte. Ich hievte mich auf die Pfoten und schüttelte mir das Wasser aus dem Fell. „Was ist passiert?“ sprach ich und die beiden Katzen fuhren herum. „Du bist aufgewacht, endlich.“ miaute Tigerfang stumpf und Sonnenherz trat ihm leicht in die Rippen. „Du bist naja… Untergegangen. Ich habe dich gerettet. Wieso sagtest du nicht, dass du nicht schwimmen kannst?“ Fragte sie mich freundlich. „Weil du mich in den Fluss geschubst hast bevor ich etwas sagen konnte!“ knurrte ich und hustete noch ein bisschen Wasser. Tigerfang ging los und ich stolperte hinter ihm her. „Daran bist du schuld und nicht Sonnenherz.“ Meinte er und beschleunigte. Ich versuchte ihm zu folgen, doch er war zu schnell. Tigerfang drosselte das Tempo und wir gingen durch einen Tunnel in die Erde. *W…Wo sind wir? * Ich wurde in eine Höhle geschubst und der Eingang wurde verschlossen von einem Stein. Ich sah mich um, konnte aber nur die Dunkelheit sehen. Plötzlich hörte ich eine Stimme. Sie war alt und krächzte. „Ein wenig Gesellschaft, wie schön… Der Fischclan hat nicht oft Gefangene.“ Erst verstand ich nicht. *Gefangene? Fischclan? Warum ich? * Als ich nicht antwortete sprach die Katze weiter. „Du wunderst dich warum du eine Gefangene bist. Du warst unerlaubt auf Clanterritorium.“ Sagt die Katze. Ich verstand immer noch nichts plötzlich rollte der Stein weg und es war ein stämmiger Kater mit braunem Fell. „Du da! Komm raus.“ Rief er und ich gehorchte. Er nahm mich mit in einen Bau. Dort sah ich eine Kätzin mit silbernem Fell die mich musterte.
    „Wer bist du?“ fragte sie mich und ich antwortete. „I…ich bin Milkshake…“ „Milkshake? Was ist das den für ein Name? Egal. Warum bist du hier? Spionierst du uns nach?“ fragte die Kätzin aufdringlich. „N…Nein keines Wegs… ich bin nur eine Einzelläuferin...“ stammelte ich und wich ein paar Schritte zurück. „Eine Einzelläuferin also… Wenn das so ist, Teichlicht! Bring sie in den Wald!“ rief sie. Eine graublaue Kätzin erscheint am Eingang. „Du hast nach mir gerufen, Mondstern?“ miaute sie. *Mondstern? Tigerfang? Sonnenherz? Was sind das für Namen? * „Bring sie zum Bau!“ sagte Mondstern und Teichlicht führte mich aus ihrer Höhle und ich dachte ich wäre frei, doch Teichlicht lief bis zu einem gut bewachten Bau. „Da soll ich rein?“ miaute ich unglaubwürdig. Ich roch mehrere Katzen und wusste das ich nicht allein sein werde. Teichlicht antwortete mir nicht, sondern ging stumpf weiter. Plötzlich saßen dort Katzen. Beide guckten uns an und nickten Teichlicht zu. „Ihr Name? Einzelläuferin?“ fragte die eine Kätzin, die ein dunkelbraunes, fast schwarzes Fell hatte. „Mein Name i…“ ich wollte selbst antworten, aber Teichlicht stieß mir eine Pfote in die Rippen und ich schwieg. „Ihr Name ist Milkshake, sie ist eine Einzelläuferin. Mondstern sieht sie nicht als Bedrohung.“ Ich rollte bei den Worten mit den Augen und der Kater stand auf. Er hat ein langes, verfilztes, braunes Fell. Er ging auf mich zu und schubste mich in den Bau. Ich fauchte und schlug nach ihm. „Lass mich du Fellball!“ fauchte ich, aber es interessierte ihn nicht. Er stieß mich rein und ich knurrte ärgerlich. Plötzlich hörte ich eine Stimme. Ich drehte mich um und sah drei Katzen. Ein Kater und eine Kätzin. Sie saßen dicht zusammen gerückt an einander. Nur der eine Kater saß etwas weiter entfernt. „Wer bist du?“ fragte er und ich setzte mich hin. „Milkshake und ihr?“ miaute ich gelassen. „I.…Ich bin Minnie u…und das ist Tommy. Der da hinten ist Joker.“ stotterte die Kätzin und zeigte zum Schluss auf den Kater in der Ecke mit dem verfilzten grauen Fell. „Warum sind hier alle so ängstlich?“ murmelte ich und der Kater hinten antwortete. „Die beiden sind Hauskätzchen, sie haben vor allem Angst. Du bist kein Hauskätzchen, oder?“ bevor ich antworten konnte, protestierte Tommy. „Wir haben keine Angst! Wir sind nur vorsichtig.“ Fauchte er. „Ich bin eine Einzelläuferin, das stimmt. Wo bin ich hier?“ fragte ich und ignorierte die Hauskätzchen. „Du bist im Gefangenen Bau für Einzelläufer und Hauskätzchen. Sie bringen uns Essen und Trinken, lassen uns aber selten raus.“ Antwortete Joker. „Ich will hier weg! Warum bin ich hier! Ich habe nichts gemacht.“ Miaute ich verärgert. Nun sprach Minnie und trat vor. Sie hat kurzes, karamellfarbenes, glänzendes Fell mit einem pinken Halsband. „Du warst auf ihrem Territorium. Sie nehmen jeden einfach mit. Joker ist schon lange hier. Fast einen Blattwechsel lang.“ Miaute sie schüchtern. „Ich komme hier raus! Das sag ich euch!“ knurrte ich und legte mich in ein Nest. Ich wollte nur meine Ruhe

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    Kapitel 3: Entkommen?

    Ich wachte auf als mir jemand schmerzhaft in die Seite trat. Ich öffnete die Augen und sah den braunen Kater, dem eine Maus im Maul baumelte. „Dein Teil.“ Miaute er kühl. „Muss wer auf den Schmutzplatz?“ fragte er, ich aber interessierte mich nur für meine Maus. Minnie und Tommy gingen zum Schmutzplatz und Joker war mit mir allein. Er kam zu mir und setzte sich mit seiner Maus hin. „Also, was ist dein Plan?“ fragte er. Ich war verblüfft nickte aber. „Noch habe ich keinen, was weißt du über die Wachen. Wann sind sie da? Wann machen sie Pause? Haben sie Schwachstellen?“ antwortete ich. Joker musste kurz überlegen, dann aber antwortete er. „Es gibt Zwei Schichten, die erste sind Kieselstein und Adlerruf. Dann kommen die von gestern früh. Das sind Wacholderast und Rauchpelz. Sie tauschen an Sonnenhoch und bringen Frischbeute mit. Es gibt ein sehr kleines Zeitfenster wo niemand hier ist. Wenn die Frischbeute mitgenommen wird. Das ist eine sehr kurze Zeit, aber zu schaffen.“ Sagte er und ich hörte ihm gut zu. „Wir warten bis morgen…. Dann rennen wir los. In welche Richtung kommen wir weg?“ sagte ich nach einiger Zeit. Jocker antwortete nach kurzem Überlegen. „Zum Sonnenaufgang… Dann kommt ein Fluss. Denn müssen wir überqueren und dann den Abhang hoch. Danach kommt das Territorium des Fuchsclanes. Sie haben bessere Manieren und werden uns nicht einsperren. Das hoffe ich zumindest.“ Ich nickte. „Perfekt! So machen wir das. Ich muss dich warnen… Ich kann nicht schwimmen.“ Jockers Schnurrhaare zuckten amüsiert. „Dann muss du es wohl lernen. Was nicht geht aber egal. Ruh dich aus. Es wird morgen anstrengend.“ Flüsterte er mir ins Ohr und ich nickte. Jocker hatte etwas, etwas was man nicht beschreiben konnte. Er strahlte immer und tat so selbstsicher. Ich schüttelte mich und putzte mein rotbraunes Fell. Danach meine rechte Pfote an der es nur schwarzes Fell gab. Jocker beobachtet mich und putzte sich auch. Minnie und Tommy kamen zurück. Minnie flüsterte mir was zu. „Wie hast du das geschafft? Jocker hat sich noch nie geputzt…“ Ich schmunzelte. „Das war einfach. Wir haben einen Plan und er will wohl gut aussehen.“ Minnie nickte abwesend und ging weiter. Ich rollte mich nach meiner Fellwäsche zusammen und schlief ein.

    Am nächsten Morgen wurde ich von einem leichten Rütteln wach. Ich öffnete ein Auge und sah Jocker. Er hatte strahlend hellblaue Augen und sein Fell sah sehr gepflegt aus. „Lass mich schlafen…“ miaute ich verschlafen und drehte mich um. Jocker seufzte und haute mir ganz leicht gegen die Flanke und ich sprang auf. „Ich sagte lass mich schlafen!“ Jocker sah mich an. „Was ist mit dem Plan? Sie holen bald das Essen!“ hauchte Jocker mir zu damit die Wachen es nicht hören. Ich schielte zum Eingang und sah Kieselstein und Adlerruf. Sie saßen da wie Steine. Ich stand auf und schlich dort hin. Jocker folgte mir und wir warteten. Etwa bei Sonnenhoch sah der Kater, vermutlich Kieselstein auf und bewegte sich. Die Kätzin folgte ihm und ich schlich weiter. Sie verschwanden hinter einem Baum. Ich raste los, Jocker lief neben mir. Er war kräftiger als gedacht und sprang ohne Probleme über den Boden, ich dagegen war nicht gerade muskulös und stolperte oft. Wir kamen zum Fluss und ich sprang einfach. Ich klatschte auf die Wasseroberfläche und paddelte panisch. Plötzlich wurde ich oben gehalten und ich wurde ans Ufer getragen. Jocker hatte mich am Nackenfell genommen und weggetragen. "D...danke Jocker...." miaute ich verlegen und schüttelte mich. "Da rauf Milkshake!" Jocker zeigte den steilen Hang hoch und ich musste Schlucken. *Steiler als gedacht....* Ich kletterte los.

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    Kapitel 4: Der Fuchsclan


    Ich rannte weiter. Jocker neben mir. Plötzlich hörte ich ein Wimmern. Instinktiv blieb ich stehen und schaute nach. Da lag ein Junges, ich ging näher ran und sah, dass es schwer verletzt war. „Jocker! Hol Spinnenweben schnell!“ fauchte ich und Jocker lief los. Ich schnupperte an dem Jungen. *Fuchs…. Das arme…* „Jocker ein Fuchs wollte es holen… Wie schrecklich.“ Jocker kam wieder zurück gab mir die Spinnenweben. „Findest du auch Ringelblumen?“ Jocker nickte und ich leckte die Wunden der kleinen Kätzin. „Wie heißt du Kleine?“ Fragte ich freundlich. Das Junge wimmert leise. „I… Ich bin F… Fuchsjunges…“ wimmert die Kleine. „Fuchsjunges? Du wirst dein ganzes Leben Fuchsjunges heißen?“ fragte ich verblüfft. Fuchsjunges sah mich verwirrt an und Jocker, der wiedergekommen war, rollte belustigt mit den Augen. „Nicht ganz. Die Clankatzen bekommen, wenn sie geboren werden ihren ersten Namen. Bei Fuchsjunges eben Fuchs. Dahinter kommt Junges. Wenn sie älter werden bekommen sie Pfote als Zweitname. Wenn sie ihre Ausbildung zum Krieger fertig haben, bekommen sie ihren Krieger Namen. Verstehst du?“ erklärte er. Statt zu antworten, schnappte ich mir die Ringelblumen und habe sie zerkaut und in die Wunde geträufelt. Danach legte ich Spinnenwebe drauf. „Ok… Fuchsjunges? Wohin geht es zu eurem…Ähm Lager?“ fragte ich danach. Fuchsjunges überlegte. „Ich glaube da lang…“ murmelte das Junge. *Na großartig… Ein Junge, was nicht weiß wo es hin geht. * „Gut dann geht es wohl da lang.“ Sagte ich und stand auf. Ich nahm das Junge hoch und ging los. Jocker folgte mir. Wir folgten einem Pfad bis wir Katzen riechen konnten. Es war Angstgeruch und ich hörte aufgeregte Stimmen. Jocker ging vor. Wir gingen durch einen Tunnel und sahen, dass dahinter viele Katzen standen. Sie fauchten uns an oder beobachteten uns interessiert. Dann viel der Blick auf Fuchsjunges. „Was habt ihr Fuchsjunges angetan!“ rief eine Kätzin und fauchte uns an. „N…nichts! Wir haben sie gefunden! Ein Fuchs griff sie an, wir fanden sie und ich habe sie behandelt… ehrlich!“ miaute ich, legte Fuchsjunges ab und trat zurück. Die Kätzin sprang vor und nahm sich Fuchsjunges. Eine andere rannte zu ihr und leckte dem Jungen das Fell. Danach trat ein großer Kater mit silbernem Fell vor und beäugte uns. „Wer seid ihr?“ fragte er. Ich wollte antworten, doch Jocker trat vor. „Wir sind Jocker und Milkshake, zwei Einzelläufer. Der Fischclan nahm uns gefangen doch wir flüchteten und fanden das Junge.“ Miaute er und ich bewunderte sein selbstsicheres Auftreten. Der Kater schwieg und nickte dann. „Ich bin Buchenstern.“ Sagte er. „Ich bin der Anführer des Fuchsclans. Ihr dürft hier bleiben… Erstmal. Das ist keine Bitte.“ Er sah mich an und drehte um. „Folgt mir.“ Er ging zu einem Bau. „Hier werdet ihr schlafen. Ruft uns, wenn ihr was braucht.“ Mit diesen Worten ging er weg und Jocker schaute mich an. „Was jetzt?“ Ich scharrte mit der Pfote in der Erde und sah Jocker an. „Ich ähm…“ stammelte er. Die Kätzin, die dem Jungen das Fell geputzt hat, ging auf uns zu. „Ich danke euch, dass ihr Fuchsjunges gerettet habt… Ich bin Beerenherz, ihre Mutter.“ sagte sie. Beerenherz war eine Schildpattfarbende Kätzin mit gelben Augen. Sie setzte sich hin und drehte sich um. Beerenherz schnippte mit dem Schwanz und die andere Kätzin trat vor. Ihr Pelz war pechschwarz, man sah nur ein paar silberne Punkte an der Flanke die wie Halbmonde aussahen. Sie sah uns skeptisch an und setzte sich dann. „Auch ich danke euch. Ich heiße Halbmondpelz, die zweite Anführerin.“ Stellte sie sich vor. „Bitte schön. Es ist mir eine Freude sie kennenzulernen.“ miaute Jocker freundlich und ich nickte nur. Ich sah mich um. Fast alle Blicke waren auf uns gerichtet. „Ähm… könnten wir was zu essen bekommen? Wir haben seit gestern nichts gegessen.“ Fragte ich und Halbmondpelz nickte, sie schnippte mit dem Schwanz und ein kleiner Kater kam. Er hatte einen sandgelben Pelz und orangen Augen. Er nickte uns zu und sah Halbmondpelz an. „Was ist Halbmondpelz?“ miaute er etwas unfreundlich. „Das ist Sandpfote, er soll sich um euch kümmern. Als Strafe. Er erweist älteren Katzen keinen Respekt und ignoriert die Regeln. Sandpfote holst du den beiden zwei Mäuse?“ miaut sie und guckt ihn auffordernd an. *Wow… Eine Katze die sich um uns kümmert. Warum sind die so freundlich? * Sandpfote nickte und ging los. Er holte zwei Mäuse und brachte sie ihnen. „Da.“ Er wollte weggehen, doch Halbmondpelz schüttelte den Kopf. „Sandpfote. Ich hoffe du gehst, um Mäusegalle für Jocker und Milkshake zu holen. Ich wette sie haben ein paar Zecken.“ Rief sie ihm nach. Ich war verblüfft und Sandpfote fauchte. „Halbmondpelz, warum sind sie so freundlich zu uns? Im Fischclan wurden wir ignoriert und eingesperrt.“ fragte verwundert. Sie antwortete: „Wir sind nicht der Fischclan. Wir sind freundlich und kümmern uns um unsere Gäste. Außerdem braucht Sandpfote eine Beschäftigung. Jetzt esst und ruht euch aus. Morgen wird Buchenstern Fragen stellen.“ Wir nickten und legten uns mit den Mäusen hin. Sandpfote kam wieder und tupfte die Mäusegalle auf unsere Zecken. Als er fertig war, sagte ich danke und er sah mich verwirrt an. „Danke? Warum bedankst du dich? Mir dankt niemand…“ miaut er leise und ich schnurrte mitleidig. „Warum? Es ist selbstverständlich dir zu danken, für deine Dienste.“ Sandpfote schaute auf und nickte. Er ging schnell weg. „Er tut mir leid… Er ist so jung und unerfahren. Hast du gesehen wie verblüfft er über das Danke war?“ Fragte ich mitleidig und Jocker nickte nur. Wir aßen unsere Mäuse und legten uns in dem Bau schlafen.

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    Kapitel 5: Jetzt schon ein Platz?


    Am nächsten Morgen wurde ich von dem Zwitschern der Vögel wach. Ich stand auf und schüttelte mir Moosfetzen aus dem Fell. Jocker sprang zur Seite. „Wie ich sehe bist du wach.“ Schnurrte er und ich nickte. Er hat sich geputzt und wir gingen raus. Buchenstern ging auf uns zu und ich neigte den Kopf. „Wie ich sehe, seid ihr Wach. Erzählt mir vom Fischclan.“ Fragte er uns. Ich schaute Jocker an. „Sie haben einen Extra Bau für Hauskätzchen und Einzelläufer, außerhalb des Lagers. Er ist streng bewacht.“ Miaute er und ich fügte etwas dazu. „Außerdem einen Gefangenen Bau im Lager. Es ist eine Höhle mit einem Stein davor. Es ist dort drinnen sehr dunkel.“ Buchensterns Augen wurden groß. „Woher weißt du das? Warst du da drin? Oder spioniert ihr für den Fischclan.“ Fragte er uns. Ich schüttelte den Kopf. „Natürlich nicht! Ich wurde dort reingestoßen und dann zu ähm… Mondstern? Gebracht. Von dort aus zum Einzelläufer und Hauskätzchen Bau.“ Miaute ich unsicher. Buchenstern nickte und seufzte. „Meine Gefährtin ist da… sie ist gefangen genommen worden… Sie muss da sein.“ Murmelte er und stand auf. Jocker und ich sahen uns verwirrt an und ich legt mich vor dem Bau in die Sonne. Plötzlich sprang mir wer in die Seite und ich schreckte auf. Dabei purzelte Fuchsjunges von meinem Rücken. „Du hättest dich auch ankündigen können. Darfst du überhaupt schon wieder spielen?“ miaute ich sanft und Fuchsjunges nickte eifrig. „Minznase hat es mir erlaubt.“ Sagte sie freudig und ich legte mich wieder auf den Boden. „Dann ist Minznase wohl eure Heilerin?“ miaute ich freundlich und Fuchsjunges nickte. Sie kletterte auf meinem Rücken und krallt sich fest. „Ich will einen Dachsritt!“ miaute sie und ich erhob mich. Ich ging los und plötzlich stand ein Kater vor mir. Seine gelben Augen funkelten zornig und er fauchte. „Lass mein Junges in Frieden!“ fauchte er mich an. Daher ließ ich Fuchsjunges vom Rücken. Der Kater nahm Funkenjunges und leckte ihr das Fell. Danach widmete er sich mir. Er baute sich vor mir auf und knurrte. „Wohin wolltest du mein Junges entführen? Zum Fischclan? Ich wusste es war ein Fehler euch hier aufzunehmen, aber Buchenstern wollte nicht hören!“ faucht er mich an und ich zuckte zusammen. „Ich habe nichts getan! Fuchsjunges wollte einen Dachsritt also wollte ich auch einen mit ihr machen. Ich hätte nicht wissen können, dass du was dagegen hast!“ fauchte ich ihn an und auch er zuckte zusammen. Zu meiner Erleichterung kam Beerenherz auf uns zu. „Feuerpelz streitest du dich etwa mit unserem Gast? Denk daran, sie hat unserem Jungen das Leben gerettet.“ Miaute sie ihm zu und Feuerpelz nickte. „Ist ja gut… Ich dachte sie würde Fuchsjunges entführen…“ Er steht auf und trabt weg. Beerenherz sah ihm nach und drehte ihren Kopf danach zu mir. „Minznase wollte dich sehen, sie wohnt in dem Bau neben eurem.“ Mit den Worten stupst sie Fuchsjunges an und bietet ihr einen Dachsritt an. Ich ging zum Heilerbau und traf auf eine schneeweiße Kätzin, die hellbraune und rote Flecken hat. In ihren Maulwinken hingen Reste von Kräutern. *Daher also der Name. * Ich nickte ihr zu und sie setzte sich. Ihre Augen strahlten in einem fröhlichen Blau. „Du musst die berüchtigte Milkshake sein.“ Miaute sie freundlich und ich nickte höflich. „Ich muss dir sagen, du hast eine gute Arbeit mit Fuchsjunges gemacht und ihr Leben gerettet. Erzähl mir, woher du wusstest, was zu tun war?“ fragte sie mich und blickte mich interessiert an. Also antwortete ich: „Ich bin immer herumgewandert und Katzen brachten mir was bei. Sie zeigten mir das Jagen als auch Kämpfen. Aber eben auch ein paar Heilkräuter… Ich hatte oft Kämpfe, da musste ich mich selbst heilen. Also lernte ich immer mehr. Das bei Fuchsjunges war ein Instinkt.“ Erklärte ich ihr und Minznase nickte. Sie stand auf und ging weiter auf mich zu. Erst sah ich, dass sie humpelte. Ihr rechtes Vorderbein fehlte. Minznase sah meinen erstaunten Blick. „Ist schon gut. So reagiert jeder, es ist schon normal für mich. Ich wurde ohne rechtes Vorderbein geboren.“ Miaute sie und ich nickte nur. Minznase stand nun genau vor mir und betrachtete mich. „Würdest du meine Schülerin werden?“ fragte sie höfflich und ich war etwas verwundert. Ohne nachzudenken nickte ich. „Gut. Ich sage es schnell Buchenstern.“ Sie eilte los und ich blickte ihr nur verdutzt nach. *Habe ich gerade genickt! Warum tu ich sowas?* Ich setzte mich hin und wartete. Nach einer Weile, kam Minznase und Buchenstern auf mich zu. „Minznase meinte, du würdest ihre Schülerin werden.“ Miaute er und ich nickte. Minznase strahlte und humpelte in den Bau. Sie deutet mir zu folgen und dies tat ich auch. Buchenstern blieb draußen sitzen. Minznase brachte mich zu einem Stein, auf dem Haufen von Kräutern lagen. Ich erkannte ein paar. Minznase sah mich prüfend an und deutete auf einen Haufen. „Was ist das?“ Ich sah es mir genauer an. Die Blätter sahen aus, wie die von Minze, doch es waren rosa-weiße Blüten dran. „Das müsste Bachminze sein.“ Antwortete ich und sie nickte. Sie deutete auf einen weiteren Haufen und fragte wieder: „Was ist das?“ Es war ein Gewächs mit Orangenen Blüten. „Es ist ein Haufen voll Ringelblumen.“ Danach zeigte sie auf einen kleinen Haufen mit Farn artigen Blättern. „Weißt du auch was das ist?“ Ich sah es mir genauer an. Dann schüttelte ich den Kopf. „Tut mir leid, nein. Es könnte aber für Fieber sein.“ Miaute ich und die Schnurrhaare von Minznase zuckten amüsiert. „Aber nein! Es hat eigentlich die gleiche Wirkung wie Ringelblumen, nur nicht so stark.“ Sie schüttelte nur den Kopf und ich senkte ihn beschämt. „Ehm ich geh mal lieber wieder.“ Damit schlich ich aus dem Bau.

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