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Miraculous- Kampf um Leben und Tod

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7 Kapitel - 8.793 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 931 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hawk Moth hat jeglichen Skrupel verloren- Ladybug und Cat Noirs Miraculous möchte er um jeden Preis haben. Ob tot oder lebendig, das einzige was er seinen Schurken befiehlt ist, sie ihm zu bringen. Und für die Superhelden wird es immer schwieriger ihre Identität geheim zu halten... Eine FF zum Mitmachen über Miraculous!

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    ((big))((bold))Einführung((ebold)) ((ebig)) Ihr könnt sehr gerne mitmachen! Dafür müsst ihr die Regeln akzeptieren und den Steckbrief ausfüllen!
    Einführung
    Ihr könnt sehr gerne mitmachen! Dafür müsst ihr die Regeln akzeptieren und den Steckbrief ausfüllen!

    Die Regeln:
    -Wenn ihr mehrere Charaktere macht, ist das okay. (Bitte nicht mehr als drei. Wenn ihr einen Superhelden macht, zählt der Kwami nicht einzeln!)
    -Ihr nehmt bitte kein Miraculous, das schon einen Besitzer hat! Ihr könnt gerne Miraculous aus der Schatulle verwenden, aber bitte nicht z.B. den Fuchs!
    -Ihr könnt sehr gerne Klassenkameraden nehmen, aber auch eure eigenen Charaktere erfinden.
    -Bitte mal nicht so viele Superhelden! Nur ein Superheld pro Person!
    -Bitte nehmt euch (besonders mit der Persönlichkeit) eurer Figur Zeit, damit ich die Figur nachher auch gut in der Geschichte umsetzten kann!

    Wichtig!
    Dies ist kein RPG! Es ist eine Fanfiktion, aber euer ausgedachter Held kann gerne in der Geschichte vorkommen!

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    Der Steckbrief:

    Vorname: (Bitte keinen Namen, den es schon in der Serie gibt! Wenn es zwei Marinettes gibt ist das am Anfang zwar lustig aber irgendwann nur noch verwirrend.)
    Nachname: (Jeder hat einen Nachnamen! Bitte nicht „unbekannt“. Sonst denkt euch halt einen aus, auch wenn es vielleicht nur ein falscher Name ist damit die Anderen keine Fragen stellen. ^^)
    Spitzname: (Muss natürlich nicht umbedingt sein.)
    Geschlecht: (Weiblich, Männlich oder divers...)
    Alter: (Zwischen 14-25)
    Persönlichkeit: (Je genauer ihr beschreibt, desto besser kann ich am Ende eure Figur in der Geschichte nach euren Vorstellungen darstellen.)
    Mag: (Hobby vielleicht oder einen bestimmten Gegenstand? Das Miraculous oder den Kwami?)
    Mag nicht: (Kann alles mögliche sein...)
    Familie: (Ihr müsst nicht die Namen von allen aufschreiben. Aber bitte beschreibt: Einzelkind, oder allein erziehende Mutter oder irgendwas anderes? ^^)
    Aussehen: (Haarfarbe, Figur, Hautfarbe etc.)
    Vergangenheit: (Wie hat die Person ihr Miraculous gefunden? Oder findet sie es noch? Hat die Person eine schlimme Vergangenheit?)
    Verliebt in: (Könnt ihr auch streichen. Eure Figur kann sich auch im Laufe der Geschichte in eine Person verlieben.)
    Miraculous: (Ja oder Nein?)
    Sonstiges:

    Verwandelt:
    Name: (Name als Held/Schurke usw.)
    Held/Schurke/Neutral?: (Ihr könnt Held oder Schurke sein, aber auch die Seiten wechseln oder euch aus Kämpfen raushalten.)
    Fähigkeit: (Nicht zu stark und jeder verwandelt sich nach 5 Minuten zurück!)
    Waffe: (Kann alles sein ^^)
    Charakter: (Wenn er sich wie z.B. Bei Marinette ändert.)
    Aussehen: (Anzug und Maske? Vielleicht andere Frisur?)
    Sonstiges: (Da brauche ich nichts zu sagen, oder? XD)

    Kwami:
    Name: (Jeder Kwami hat einen Doppelbuchstaben im Namen!)
    Persönlichkeit: (Beschreibt bitte auch die Persönlichkeit eurer Kwamis, da ich auch Kapitel über sie machen werde!)
    Art: (Wolf, Skorpion- denkt euch was aus!)
    Aussehen: (Muss nicht so genau sein, aber z.B. Hörner oder die Farbe?)
    Isst: (Jeder isst ja irgendetwas, es kann auch etwas sein, was man nicht erwartet!)
    Miraculous: (Wie sieht es verwandelt und in der getarnten Form aus?)

    Link zum Bild: (Habt ihr ein Bild, nutze ich es gerne für das erstes Auftauchen eurer Person ;) Wenn ihr keines habt ist es nicht schlimm, dann streicht diesen Punkt einfach.)

    Zum Kopieren:

    Vorname:
    Nachname:
    Spitzname:
    Geschlecht:
    Alter:
    Persönlichkeit:
    Mag:
    Mag nicht:
    Familie:
    Aussehen:
    Vergangenheit:
    Verliebt in:
    Miraculous:
    Sonstiges:

    Verwandelt:
    Name:
    Held/Schurke/Neutral?:
    Fähigkeit:
    Waffe:
    Charakter:
    Aussehen:
    Sonstiges:

    Kwami:
    Name:
    Persönlichkeit:
    Art:
    Aussehen:
    Isst:
    Miraculous:

    Link zum Bild:

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    Marinettes Sicht

    Gerade noch hörte ich die Schulglocke aus der Ferne, dann schimpfte Tikki los. „Marinette, das ist das fünfte Mal in einer Woche, dass du zu spät kommst! Also bist du jeden Tag zu spät gekommen... Ach Mari...“ Ich hörte nicht weiter zu, sondern sprang auf. „Tikki, du musst verstehen, dass ich müde bin, wenn ich nachts Schurken jage!“, rief ich, während ich die Treppe hinuntereilte. „Aber die Schule darf nicht darunter leiden!“, stellte Tikki sachlich fest und verschränkte ihre winzigen Arme. „Nein, darf sie wohl nicht...“, murmelte ich und stieß die Tür auf. „Marinette, jetzt hör mir zu!“, rief Tikki wütend, versteckte sich dann jedoch lieber in meiner Tasche, als ich auf die Straße eilte. Ich streichelte sie sanft, was bei dem Tempo, mit dem ich zur Schule eilte gar nicht so einfach war. „Tikki, es tut mir leid. Aber Paris geht vor, meinst du nicht?“, flüsterte ich, gerade so laut, dass Tikki es hören konnte. Mein Kwami schwieg. Wahrscheinlich schmollte sie. Es war ja wirklich nicht böse gemeint, aber ich brauchte eben auch meinen Schlaf! „Marinette Dupain-Cheng!“, riss mich eine vertraute Stimme aus meinen Gedanken. „Wieder mal zu spät...“ Ich sah Chloé überrascht an, ich hatte mit unsere Lehrerin gerechnet. „Ja liebste Chloé, das hat wichtige Gründe.“ Mit diesen Worten setzte ich mich auf meinen Platz- die Lehrerin war anscheinend noch gar nicht da. „Noch einmal Glück gehabt!“, wisperte ich Tikki zu. „Stimmt“, meinte Alya, die gerade neben mir saß und offensichtlich glaubte, ich hätte mit ihr geredet. Ich lächelte irritiert und nickte. „Wo ist unsere verehrte...“ Weiter kam ich nicht, denn in diesem Moment wurde die Tür geöffnet und die Antwort auf meine Frage kam herein. „Oh“, machte ich leise und schwieg dann. „Guten Morgen liebe Schüler!“, meinte Madame Bustier fröhlich und schien es anscheinend gar nicht für nötig zu halten, uns über ihre Verspätung aufzuklären. „Schlagt bitte die Seite 109 auf, wir machen genau da weiter, wo ihr gestern aufgehört haben. Na los, schnell!“ Ich seufzte. Manchmal konnte man Lehrer wirklich nicht verstehen. Alya rückte näher zu mir. „Und, warum bist du heute zu spät gekommen?“, wisperte meine beste Freundin mir zu und grinste ein wenig. Ich seufzte. „Ich habe verschlafen“, antwortete ich wahrheitsgemäß und holte mein Buch aus der Tasche. Damit war unser Gespräch beendet.

    Tikkis Sicht
    Als alle Schüler mit der Arbeit beschäftigt waren, schlüpfte ich aus der Tasche und flog in das Klassenzimmer unter Marinettes, in dem zum Glück gerade kein Unterricht statt fand. „Zuckerschnute!“, vernahm ich eine Stimme hinter mir und ich wirbelte herum. Plagg. Wer auch sonst. Ich schüttelte missbilligend den Kopf. „Plagg, nenn mich einfach Tikki!“ Plagg lachte vergnügt. „Komm meine Liebe, eigentlich liebst du den Namen, nicht wahr?“ Ich gab auf. Er würde nie damit aufhören, und wenn ich ehrliche war, hatte er ein wenig Recht. Der Spitzname schmeichelte mir ein wenig. Was natürlich nicht hieß, dass ich in ihn verliebt war, absolut nicht! Plagg war eingebildet, arrogant aber er tat gefühlt nichts, außer Käse zu fressen! „Gut Käsefresser“, meinte ich und lächelte honigsüß. „Das liebe kleine Kätzchen.“ Plagg grinste und stopfte sich Camembert in den Mund. „So gefällt mir das“, meinte er mit vollem Mund und schluckt. „Wir können aber auch bei dem üblichen Plagg bleiben.“ „Sehr gut.“ Wir schwiegen. „Plagg, hast du das auch gespürt?“, fragte ich dann plötzlich, als mir die letzte Nacht wieder einfiel. Als ich schon fast eingeschlafen war, hatten mich plötzlich tausend Gefühle überschwemmt, die nicht meine eigenen waren und ich hatte die Auren unzähliger Kwamis gespürt. Plagg wusste sofort was ich meinte. „Ja, ich habe die Kwamis auch gespürt“, meinte er leise. „Neue Miraculous in der Stadt Tikki!“ Seine Augen begannen zu leuchten. „Weißt du was das bedeutet? Wir können so viel Verstärkung bekommen!“ „Oder viele neue Gegenspieler“, warf ich ein. „Überleg mal Plagg, was wenn die Schatulle in den Händen eines Schurken ist?“ Er nickte. „Sicher, sicher aber das wird schon nicht sein!“ Ich lächelte grimmig. „Das letzte mal als du das gesagt hast Plagg, hast du Atlantis versenkt.“ Er schüttelte verärgert den Kopf und flog um mich herum. „Zucky, wir können mit den anderen Kwamis Kontakt mit Nooroo aufnehmen- und nicht einmal Hawk Moth kann uns noch daran hindern!“ Seine Zuversicht war ansteckend trotzdem... „Plagg, das Risiko können wir nicht eingehen“, meinte ich mit fester Stimme. Er sah mich verwundert an und wollte etwas sagen, doch ich fuhr schon fort: „Es sind schon viele Miraculous in der Stadt und wir könnend das Risiko nicht eingehen, dass Hawk Moth auch diese Neuen bekommt. Lass uns Kontakt mit den Kwamis aufnehmen und sie bitten, dass sie versuchen aus der Stadt zu verschwinden!“

    Plaggs Sicht
    „Tikki, dass ist die größte Chance seit langem!“, fauchte ich. „Zu riskant Plagg“, meinte sie knapp und drehte sich weg. Ich wusste, dass sie es nur gut meinte, dass sie sich um uns alle sorgte aber trotzdem- das war nicht fair! „Tikki, du bestimmst nicht allein!“, rief ich aufgebracht. Ich schäumte vor Wut und das war gefährlich. Das letzte Mal, dass ich so sauer war, musste der Turm von Pisa es aushalten. Damals war er noch gerade. „Plagg.“ Ihre Stimme war sanft aber herrisch. „Ich bin der Kwami der Erschaffung. Ich bin der älteste und mächtigste Kwami. Und wenn ich das sage, dann wird das auch so gemacht.“ Ich schüttelte den Kopf und packte sie am Arm. „Tikki bitte. Lass uns dieses Risiko eingehen!“, flehte ich. Als sie sich zu mir umdrehte sah sie fast so aus, wie in ihren jungen Jahren, als sie vielleicht gerade mal eine knappe Millionen Jahre alt war. „Plagg, bitte. Vertrau mir.“ Ich seufzte und gab mich geschlagen. Tikki tat immer süß und sie wirkte manchmal vielleicht sogar ein wenig kindlich, aber sie war immer besorgt um ihre Freunde. „Gut Tikki“, meinte ich leise. „Hoffen wir, dass sie auf uns hören.“ Sie nickte. „Vor allem sollte der Hüter darauf hören“, murmelte sie noch, bevor sie sich auf den Weg nach oben, zurück in Marinettes Tasche machte. Ich folgte ihr nicht. Einen Moment brauchte ich noch, um meine Gedanken zu ordnen und so ließ ich mich auf dem Pult nieder. Das war die Chance und Tikki wollte sie nicht nutzen! Das machte mich unfassbar wütend- gleichzeitig konnte ich sie verstehen. Sirrend erhob ich mich in die Luft und setzte dazu an, Tikki zu folgen, als ich plötzlich den lieblichen Duft von Rosen wahrnahm und die Welt um mich herum verschwand. Als ich wieder halbwegs etwas erkennen konnte, war die Welt nicht mehr die selbe. Es war düster und das einzige Licht ließ den Ort, an dem ich mich befand unheimlich und gespenstisch erscheinen. Außerdem stank es ganz erbärmlich. Es war ein Wald, daran gab es keinen Zweifel, aber etwas war faul. Und plötzlich taumelte ich erschrocken zurück, als ich begriff. Ich war allein. Kein einziges Tier strich durch diesen Wald.

    Adriens Sicht
    „Plagg?“, wisperte ich, als ich die Tür zu meinem Spind öffnete. Als ich meinen Kwami nicht in der Tasche gefunden hatte, hatte ich vermutet, dass er sich in meinen Spind verkrochen hatte, wo jederzeit ein Käsevorrat lagerte. Doch auch hier war keine Spur von einem schwarzen Kater zu sehen. „Plagg, das ist nicht mehr...“ Ich verstummte, als Sabrina um die Ecke bog und tat stattdessen so als suche ich etwas im Spind. „Adrien!“ Ein begeisterter Schrei unterbrach meine vorgetäuschte Suche. Chloé stürmte auf mich zu und warf sich mir um den Hals. „Adrien!“ Ich war froh, dass sie mich nicht mehr Adrichéri nannte, seid ich mit Kagami zusammen war. „Chloé!“ Ich zwang mich zu einem Lächeln, doch meine Gedanken wanderten zu meinem Kwami. „Adrien, ich habe dir etwas wichtiges zu sagen! Ich habe nämlich meinem Vater gesagt, er solle mir...“ Was er solle erfuhr ich nicht mehr, denn ein plötzliches Beben erweckte sowohl meine, als auch ihre Aufmerksamkeit. Ein lächelndes Mädchen stand oben an der Treppe, in der Hand hielt sie eine Rose. Ich begutachtete sie. Ich hatte sie hier noch nie gesehen, das wusste ich mit Sicherheit, ein so schönes Mädchen hätte ich mir gemerkt. Bei diesen Gedanken schoss mir die Schamesröte ins Gesicht aber es war die Wahrheit- sie glich einer Göttin. Schnell konzentrierte ich mich aber wieder auf das plötzliche Beben und wollte mir schon einen Platz zum Verwandeln suchen, als mir Plagg wieder einfiel. Verdammt, wieso konnte der nie dort sein wo er sein sollte? „Plagg, komm raus wo immer du bist!“, zischte ich, als ich den Rücken an die Wand gepresst in meinem zugegeben etwas behelfsmäßigem Versteck ausharrte, das nur aus der Seite der Spinds bestand, bei der sich gerade niemand aufhielt. „Du bist also der berühmte Adrien Agreste...“, flüsterte eine Stimme nah an meinem Ohr und ich erschrak. Das fremde Mädchen lehnte neben mir an einem Spind und stieß sich lässig davon ab um sich vor mich zu stellen. „Tut mir leid!“, lächelte sie. „Möchtest du nicht einmal an meiner Rose riechen? Ihr Duft ist wirklich... bezaubernd.“

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    ((bold))((big))Asamis Sicht((ebold))((ebig)) Ich lächelte und streichelte meinen Kwami. Aquaa entschwebte meiner Hand und zischte dicht an meinem Ges
    Asamis Sicht
    Ich lächelte und streichelte meinen Kwami. Aquaa entschwebte meiner Hand und zischte dicht an meinem Gesicht vorbei. „Kriegerin! Ich habe die Anwesenheit von Kwamis in dieser Stadt gespürt!“, meinte er mit erstaunlich hoher Stimme. Ich lächle. „Natürlich, darum sind wir doch hier. Weil du hier etwas gespürt hast!“ Aquaa schüttelte jedoch verärgert den Kopf. „Kriegerin, ich habe die Miraculous gespürt! Das Marienkäfer- und das Katzenmiraculous! Die beiden mächtigsten Miraculous aus der Schatulle die Meister Fu mitnahm, an jenem schicksalhaften Tag...“ „Du meinst, sie sind aktiviert?“, fragte ich staunend und lächelte dann in mich hinein. „Sehr gut.“ Er nickte. „Ja, das sind sie. Die Aura des schwarzen Katers ist schwach, aber ich spüre ihn.“ „Schwach?“ Ich horchte auf. „Meinst du, er ist krank?“ Mein Kwami blickte traurig in die Ferne. „Er ist weit entfernt, aber ich kann keinen Ort für seine Aura ausmachen. Tut mir leid.“ Ich nickte und seufzte. „Er ist in einer anderen Dimension gefangen“, meinte ich und schnalzte mit der Zunge. „Eine andere Dimension? Könntet ihr ihn befreien, Kriegerin?“, keuchte Aquaa erschrocken und ich lächelte. „Ich könnte mein Lieber. Aber ich denke, wenn der kleine Marienkäfer auch in der Stadt ist, dann sollte er es erledigen.“ „Meint ihr wirklich?“, fragte er leise doch ich nickte nur. Plötzlich bebte die Erde und ich musste mich an einem Laternenpfahl festhalten. Erschrocken blickte ich Aquaa an. „Kriegerin, seid ihr euch eurer Meinung immer noch sicher?“, fragte er und ich hörte ein Zittern in seiner Stimme. „Aquaa, ich bin sicher, dass sie es schaffen werden. Und wenn nicht...“ Ich lächelte. „...werde ich ihnen natürlich unterstützend zur Seite stehen. Aber hast du vergessen wie mächtig das Marienkäfer-Miraculous ist? Der kleine Fu hatte schon immer ein gutes Gespür für Menschen, denen er vertrauen kann. Er wird die richtigen ausgewählt haben“, meinte ich zuversichtlich. „Ich habe übrigens gehört, die Hüter wären in den Tempel zurückgekehrt, als die Helden Feast besiegt haben?“ Aquaa nickte und Ich seufzte erleichtert. „Ich dachte der Kleine und ich wären die einzigen Überlebenden- und die Miraculous sind auch alle wieder an ihrem Platz, ja?“ Wieder nickte mein Kwami und ich lächelte. „Dann ist ja jetzt alles wieder gut.“

    Adriens Sicht
    Aus irgendeinem Grund misstraute ich diesem Mädchen. Sie war irgendwie- unnatürlich schön. Sie lächelte mich honigsüß an und kam näher. „Es ist eine seltene Art...“fuhr sie fort. „Nein danke, eigentlich nicht gerade... ich...“ Wieso stotterte ich so! Ich musste schnell hier raus und Plagg finden! Ich straffte die Schultern und richtete mich auf, sank jedoch genau so schnell wieder in mich zusammen, als sie noch näher kam und mich gegen den Spind presste. Was hatte ich zu verlieren? Ich nickte und sie hielt mir die Rose unter die Nase. Sie duftete herrlich und ich schloss vor Genuss die Augen. „Danke, sie duftet wirklich wunderbar! Was ist es für eine Rose?“, fragte ich sie lächelnd und schlug die Augen auf. Doch das Mädchen war nicht mehr da. Überhaupt war nicht mehr viel da, weder andere Schüler noch die Decke oder Wände. Statt an einem Spind lehnte ich jetzt an einem Baum. Ich verfluchte mich selbst dafür, dass ich so gutgläubig gewesen war. Sie sah vielleicht hübsch aus, doch ich war sicher, dass sie von Hawk Moth geschickt worden war. Während ich noch da stand und in Selbstmitleid versank hörte ich eine Stimme. „Cat Noir? Cat Noir, bist du das?“ Mir fiel ein Stein vom Herzen. Plagg! Ich sah mich zu allen Seiten um und erkannte meinen Kwami der auf mich zu zischte. „Adrien!“, flüsterte er und ich strahlte. Hier, in dieser seltsamen Welt, die ganz sicher nicht mal in irgendeiner Welt lag, war ich zumindest nicht allein. „Plagg!“, flüsterte ich und strich ihm fast zärtlich über den Kopf. Er seufzte leise. „Adrien, wir stecken in ernsthaften Schwierigkeiten, dass ist dir bewusst, oder?“, fragte er und schwebte vor mir herum. Ich nickte, doch jetzt wo mein Kwami bei mir war, erschien mir alles einfacher. Als Cat Noir würde ich einen Weg hinaus finden. „Soll ich mich verwandeln?“, fragte ich und wollte schon meinen Spruch sagen, als Plagg den Kopf schüttelte. „Nein. Spare deine Kräfte noch ein wenig.“ Ich nickte Gehorsam und zog meine Hand zurück, dann zögerte ich. „Wie sollen wir dann hier rauskommen?“

    Marinettes Sicht
    Die Erde bebte und ich stach mir mit der Nadel vor Schreck in den Finger. „Au, verdammt!“, fluchte ich und betrachtete die blutende Wunde. Sie war winzig klein, tat aber trotzdem ziemlich weh. Tikki lugte besorgt aus meiner Tasche hervor und blickte auf meinen Finger. „Marinette, verwandle dich!“, forderte sie mich auf, doch ich war noch mit meinem Finger beschäftigt. Sie seufzte und schwebte zu meiner Hand. Fürsorglich pustete sie über die Wunde und im nächsten Augenblick war nicht mal der kleinste Kratzer mehr zu sehen. Ich betrachtete sie erstaunt. Mein Kwami besaß gewaltige Kräfte und ich kannte sie lange nicht alle. „Danke Tikki!“ Ich lächelte, dann fiel mir das Beben wieder ein. „Tikki, verwandle mich!“ Ein rosaroter Schimmer umhüllte mich und Tikki wurde in den Ohrring gezogen. Fast wie ferngesteuert begann ich, meine Maske und meinen Anzug aus glitzernder, reiner Energie zu formen. Mit meiner typischen Pose beendete ich die Verwandlung und sprang über den Balkon nach draußen. Auf einem Dach blieb ich stehen. Ich wusste nicht, wohin ich laufen sollte, schließlich konnte das Erdbeben von überall gekommen sein. Und wo blieb Cat Noir? Wahrscheinlich war er bereits am Tatort und kämpfte allein gegen den Schurken... Ein Schrei lenkte meine Aufmerksamkeit auf das Collège Françoise Dupont. Da versteckte sich der Übeltäter also! Ich ließ mein Jo-Jo kreisen und landete im Schulhof. Ich blickte mich voller Erwartung um. Rose kam mir aufgescheucht entgegen. „Ladybug, Ladybug, Adrien hat sich in Luft aufgelöst!“ Ich blickte sie geschockt an. Nicht Adrien! Hinter Rose bemerkte ich ein anderes Mädchen, dass aus dem Gebäude kam. Ich hatte sie hier noch nie gesehen, sie war- hübsch. Nein, mehr als das, sie war wunderschön. „Ladybug!“, rief sie und eine Träne glitzerte in ihrem Augenwinkel. „Adrien, er hat sich in Luft aufgelöst! Hoffentlich geht es ihm gut!“ Sie sank auf die Knie und weinte hinter vorgehaltenen Händen. „Gerade noch hat er an meiner Rose gerochen und dann- dann war er weg!“ Einen Moment purer Angst später verstand ich, was sie gesagt hatte. „Du!“, fauchte ich. „Du hast das zu verantworten, du, du, du! Und der Akuma ist also in der Rose, hmm?“ Das Mädchen richtete sich lächelnd auf und wischte sich die Krokodilstränen ab. Sie grinste. „Bist ja doch nicht auf den Kopf gefallen, Pünktchen.“

    Hawk Moths Sicht
    Ich lächelte. Meine Schurkin- ich hatte sie Pandora genannt- war einfach perfekt. Nicht einmal Ladybug, dessen war ich mir sicher, könnte sie aufhalten. Natürlich sagte ich Pandora nicht, dass ich ihr ihre Kräfte sofort wieder nehmen würde, wenn sie ihren Zweck erfüllt hatte. Sie war erst gestern mit dem Flugzeug angekommen und ich hatte sie noch nie gesehen, ihr Zorn jedoch war unvergleichlich. „Vergiss nicht meine Liebe, Deine Kräfte sind außergewöhnlich aber mache nicht den Fehler, den schon viele gemacht habend unterschätze Ladybug nicht!“ Sie lächelte und spielte an den Blättern der Rose. „Keine Sorge Hawk Moth. Ich lerne aus Fehlern. Und ich habe schon viele Fehler gemacht“, fügte sie bitter hinzu. Ich horchte auf. Sie war- interessant. Und vielleicht würde sie eine Verbündete darstellen. Ich kannte ihren Namen nicht, doch ich nahm mir vor, ihn herauszufinden. Ladybug stürzte auf Pandora zu, die im letzten Moment auswich. „Oh, daneben!“, kommentierte sie trocken und ich grinste. Das Jo-Jo verfehlte nur knapp ihren Kopf, sie stand jedoch noch ganz ruhig da. „Gib dir etwas mehr Mühe!“, schnauzte ich sie an. Sie lächelte nur und schüttelte den Kopf. „Sie wird mich unterschätzen- und dann werde ich sie besiegen“, hauchte sie. „Was redest du da?“, fauchte Ladybug und griff Pandora wieder und wieder an. „Du solltest dich auf mich konzentrieren, wenn du nicht getroffen werden willst!“ Ich stutzte. Das war nicht die Ladybug, die ich kannte, die überlegte, kluge Ladybug. Sie handelte ohne groß nachzudenken und das sah ihr nicht ähnlich. Irgendetwas hatte sie blind vor Wut gemacht... „Pandora, sie ist nicht konzentriert, das ist deine Chance!“, rief ich. „Sei still“, zischte sie wütend. So hatte ja noch niemand mit mir gesprochen! „Ich lebe lange genug auf dieser Erde um meine Gegner während des Kampfes zu beobachten und ihre Schwächen zu erkennen. Und wenn du mich fragst, is es ganz offensichtlich, dass sie die Sache mit Adrien wütend macht“, lächelte Pandora. Sie lebte lange genug! Ich schnaubte. Sie konnte nicht älter als 18 Jahre alt sein- was bildete sie sich ein! „Konzentrier dich auf Ladybug, sonst nehme ich dir deine Kräfte wieder weg!“, schrie ich und zwang ihr Schmerzen auf. Sie verzog das Gesicht. „Bilde dir nicht zu viel auf dein Miraculous ein!“, flüsterte sie und ging zum Angriff über.

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    ((bold))((big))Chloés Sicht((ebold))((ebig)) Das war ja nicht auszuhalten, dieser Lärm! Empört wandte ich mich an das Mädchen, dass neben mir saß
    Chloés Sicht
    Das war ja nicht auszuhalten, dieser Lärm! Empört wandte ich mich an das Mädchen, dass neben mir saß. „Mach das Fenster zu, dieser Lärm ist ja schrecklich!“ Das Mädchen sah mich überrascht an und ich besah sie genauer. Ich hatte sie hier noch nie gesehen! „Das heißt Bitte“, meinte sie ungerührt und machte keine Anstalten, das Fenster zu schließen. Was für eine Frechheit! „Ich bin Chloé Bourgeois, die Tochter des Bürgermeisters und ich befehle dir, das Fenster zuzumachen, wenn du nicht von der Schule fliegen möchtest! Mein Vater hat großen Einfluss auf das College!“, meinte ich spitz und wandte mich ab. „Es freut mich dich kennenzulernen Chloé. Ich habe schon viel von dir gehört. Allerdings, das muss ich dir leider gestehen, nicht allzu viel Gutes. Dennoch freue ich mich dich nun zu treffen!“, meinte sie und auch ohne sie anzusehen, konnte ich das gekünstelte Lächeln aus ihrer Stimme heraushören. Ja, hatte sie denn gar keine Angst? Ich hätte gern etwas erwidert, doch sie sprach bereits weiter. „Nun sehe ich leider, dass mein Vater dich ziemlich gut so beschrieben hat, wie du bist.“ „Wer bist du und wer ist dein Vater, dass er mich so gut glaubt zu kennen?“, fragte ich und meine Stimme bebte vor Zorn. Ich liebte das Gefühl von Macht und das sie nicht einmal Angst zu haben schien machte mich fuchsteufelswild. Langsam drehte ich mich wieder zu ihr um und blickte ihr in die Augen. Sie lächelte noch immer und verbeugte sich leicht. „Gestatten? Mein Name ist Alyssa von Floresundantia. (Bild) Gräfin vom Floresundantia, wenn du es genau wissen wolltest.“ Ich erschrak. Es hatte mich immer gewurmt, dass ich keinen Adelstitel trug. Dieses Mädchen, die Tochter einer der besten Freunde meines Vaters durfte sich Gräfin nennen. Das war absolut lächerlich! Und mein Vater würde sie nie von der Schule verweisen, das wussten wir beide genau. Es war zum verrückt werden! „Du bist also die Gräfin. Interessant“, meinte ich und lächelte eisig. „Es freut mich eigentlich nicht, dich kennenzulernen.“ Alyssa schnalzte verärgert mit der Zunge. „Du weißt aber auch wirklich nicht, wie man sich benimmt, was?“

    Ladybugs Sicht
    Adrien. Nichts anderes schien mehr von Bedeutung zu sein. Dieses Mädchen hatte Adrien etwas angetan. Hatte er so geschrien? Ich wusste es nicht. Ich musste sie besiegen und einen Weg finden, Adrien zurückzuholen. „Ladybug!“ Ein verzweifelter Schrei lenkte meine Aufmerksamkeit wieder auf meine Gegnerin. Sie hatte Sabrina gefangen und lächelte mich an. „Wenn du nicht möchtest, dass sie in einer anderen Dimension landet, dann wirst du mir wohl dein Miraculous geben müssen...“, meinte sie und schüttelte bedauernd den Kopf. „Aber das wirst du nicht tun.“ Ich nickte. „Du hast recht meine Liebe, das werde ich nicht tun.“ Ich setzte zum Sprung an und verfehlte sie nur knapp, doch dabei ließ sie Sabrina los. Perfekt, mehr hatte ich nicht gewollt. „Hawk Moth nannte mich Pandora, also nenn mich auch so.“ „Wer bist du?“, fragte ich, obwohl ich keine großen Hoffnungen hatte, dass sie meine Frage wahrheitsgemäß beantworten könnte. „Ich weiß nicht, ob jemand dir schon einmal von mir erzählt hat. Man nannte mich die Magierin.“ Urplötzlich mache sie einen Satz auf mich zu und ich nächsten Moment presste sie mich zu Boden. „Ladybug, glaub mir, es ist einfacher wenn du aufgibst.“ Ich schlug mit meiner bloßen Faust zu, an mein Jo-Jo, das an meiner Hüfte hing kam ich nicht. Sie ließ mich nicht los. „Warum tust du das?“, fragte ich, um einen Hinweis auf ihre Identität zu erlangen. „Hat jemand dein Herz gebrochen? Hast du bei etwas verloren? Alles lässt sich klären aber“- bei diesen Worten versuchte ich wieder, mich zu befreien-„Gewalt ist keine Lösung!“ Sie lächelte ein grausames, kaltes Lächeln. „Ja, mein Herz wurde gebrochen. Vor langer Zeit, von einer Person der ich mein Leben anvertraut hätte. Und nun werde ich ihres nehmen.“ Mit einem Stoß befreite ich mich und kam wieder auf die Füße, endlich konnte ich auch mein Jo-Jo greifen. Vielleicht war es ihre Schwester, oder ihre beste Freundin, oder sie war lesbisch... Eine besondere Verbindung hatten die beiden auf jeden Fall. Aber das Pandora sie umbringen wollte versetzte mir einen Schock. Viele der Akumatisierten wollten von ihren Opfern Gerechtigkeit, sie wünschten sich das ihnen das Selbe geschehen sollte was sie ihnen zugefügt hatte. Was auch immer vorgefallen war, diese Schurkin wünschte sich den Tod ihres Opfers.

    Pandoras Sicht
    Ich konnte ihr den Schock ansehen. Vielleicht war sie einfach verweichlicht. Vor langer Zeit wurde mein Herz gebrochen, von einem Mädchen, dem ich vertraute, von einem Mädchen, dass ich ich liebte, von meiner Schwester. Ich hatte mir geschworen, ihr den Garaus zu machen, sollte ich sie je in die Finger kriegen. Jahre war ich nun schon auf der Suche nach ihr. „Pandora, rede nicht so viel, kämpfe!“, schrie Hawk Moth zum wiederholten Mal und ließ mich nach Luft ringen. Ich nickte. „Ist klar Hawk Moth. Ich kämpfe ja schon!“ Er schien immer noch nicht zufrieden zu sein, also zeigte ich ihm meinen guten Willen, indem ich Ladybug angriff. Sie schien mit meinem Angriff gerechnet zu haben und parierte ihn mit ihrem Jo-Jo. Wieso hatte mir Hawk Moth eigentlich kein Schwert oder vielleicht sogar ein Katana? Stattdessen hatte er mir eine absolut sinnlose Rose gegeben! Ich wirbelte mit einem Salto durch die Luft und lächelte Ladybug dabei honigsüß an. Dann strich ich mit der Rose unter ihrer Nase entlang, kurz bevor sie zur Seite sprang. Doch sie erreichte den Boden nicht mehr, denn langsam begann die Superheldin, sich aufzulösen. Sie wurde durchsichtig und verschwand schließlich ganz. Okay, ganz nutzlos war die Rose nicht. Aber man konnte nicht damit kämpfen. „Was wartest du noch? Los, folge ihr und hol dir ihr Miraculous, Cat Noir wird auch noch auftauchen!“ Ich legte den Kopf schief und leckte strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Zuerst werden wir diese Stadt gründlich aufmischen. Wie wollen doch nicht, dass unsere Beiden Helden die einzigen Opfer bleiben?“ „Vielleicht finde ich so auch sie“, dachte ich bei mir. „Gut. Ich gebe dir eine Viertelstunde Zeit in Paris so viel Unheil zu verbreiten wie du magst. Ladybug wird dich nicht mehr aufhalten und Cat Noir wird auch auftauchen!“ Ich lächelte Hawk Moth mit bezauberndem Lächeln an und nickte. „Ja Hawk Moth. So werden wir ihre Miraculous bekommen!“ Ganz sicher war ich mir da zwar nicht, aber Spaß würde es sicher trotzdem machen.


    Adriens Sicht
    „Adrien, Ladybug kommt!“, informierte mich Plagg und verschwand in meiner Jackentasche. „Ladybug?“ Ich fuhr erschrocken zusammen, als sich vor mir eine Gestalt materialisiert die ich nur allzu gut kannte. Sie landete auf dem Waldboden und sah sich verwirrt um. „Pandora, wo bist du!“, rief sie wütend und ich sah ihr die Verwirrung an. „Was ist das jetzt für ein bescheuerter Trick?“ Dann bemerkte sie mich. „Adrien! Ein Glück, es geht dir gut! Man hat mir gesagt du hättest dich in Luft aufgelöst!“ Ich lächelte schief. „Hallo Ladybug. Tja, dieses Mädchen- halt, wie hattest du sie gennant?“ „Sie sagt, Hawk Moth hätte sie Pandora genannt. Sie wollte mir ihren eigentlichen Namen nicht verraten, aber sie sagte man nannte sie die Magierin- und ob mir schon einmal jemand von ihr erzählt hat.“ Dann brach sie ab und sah zu Boden. Sie wirkte verlegen. „Oh. Du bist ja gar nicht Cat Noir, dich interessiert das ja bestimmt alles gar nicht.“ Ich versuchte mir ein Grinsen zu verkneifen. „Oh doch, das interessiert mich. Wie alt war sie?“ Ladybug legte den Kopf schief. „Eigentlich kann sie kaum älter als 18 gewesen sein, vielleicht 17...“ Ich dachte angestrengt nach. „Vielleicht ist sie eine berühmte Sängerin oder so“, schlug ich vor. Sie nickte. „Kann sein, aber ich konnte nichts erkennen, sie war...“ Vielleicht suchte sie nach dem richtigen Wort, vielleicht wollte sie es nicht aussprechen. „Wunderschön“, flüsterte ich. „Wie Pandora.“ Sie sah mich fragend an und ich erklärte ihr, was es mit Pandora aus griechischen Mythen auf sich hatte. Sie schien sich nicht besonders für Sagen und Legenden zu erzählen, ich dagegen hatte das Thema erst vor wenigen Wochen in der Schule gehabt. „Oh, stimmt“, meinte sie. „Habe ich neulich erst etwas drüber gelesen- ich muss aber jetzt Cat Noir finden!“ In diesem Augenblick fing die Luft an zu vibrieren und mindestens ein Dutzend Schüler des Collège Françoise Dupont materialisierten sich vor den Beiden. „Hoffentlich ist Cat Noir nicht auch schon in diese Welt gelangt!“, murmelte Adrien, fast mehr zu sich als zu Ladybug.

    So, jetzt melde ich mich auch mal!:) Ich hoffe, ihr habt viel Spaß dabei, ich lade so oft ich kann neue Geschichtenteile hoch!

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    Alyssas Sicht
    „Vielleicht.“. Chloé wandte sich ab. „Das ist doch lächerlich, mach endlich das Fenster zu!“, fuhr sie mich dann an. Ich schüttelte den Kopf und versteckte meinen Ärger hinter einem Lächeln. „Ich denke es ist angemessen wenn du mich darum bittest, anstatt wenn du es wie einen Befehl formulierst.“ Chloé schien jedoch gar nicht daran zu denken. „Miss Bourgeois, geschätzte Chloé, ich denke es würde dein Leben erleichtern wenn du ein wenig...“-ich suchte nach einem passenden Wort- „höflicher wärst.“ „Für wen hältst du dich?“, keifte sie. „Du führst dich auf als wärst du meine Mutter! Du bestimmst rein gar nichts über mich, hast du verstanden! Rein gar nichts!“ Ihr Gesicht war wutverzerrt, ich hingegen lächelte noch immer. „Aber Chloé, ich dachte die Tochter eines so hohen Mannes hätte eine gute Erziehung erhalten, doch du erscheinst mir, bitte fasse das nicht böse auf, eher arrogant und eingebildet.“ Sie schwieg. „Weißt du was?“, fragte sie dann in erstaunlich ruhigem Tonfall und blickte mir direkt in die Augen. „Wenn ich nicht möchte, dann muss ich zu niemandem nett sein. Ich überlege schon lange ob ich meinen Papa nicht fragen soll, ob er mir Privatunterricht bezahlt. Was er zweifellos tun würde.“ Ein verschlagenes Grinsen stahl sich auf ihr Gesicht, dass mir ganz und gar nicht gefiel. „Ich stehe auf Hawk Moths Seite hast du vergessen? Da ist es doch nur recht und billig wenn man mich hasst.“ „Chloé.“ Ich sprach den Namen langsam, kostete jeden Buchstaben aus. „Das ist mein Name, ja?“, fragte sie arrogant. „Was erhoffst du dir von der Zusammenarbeit mit Hawk Moth?“ „Macht“, antwortete sie schlicht und sah zum Fenster hinaus. Auf einmal schien ihr auch der Lärm gar nichts mehr aus zu machen. „Ich glaube du hast genug Macht“, fuhr ich langsam fort. „Du kannst tun und lassen was du willst und wenn du deinem Papa sagst, dass du etwas möchtest, dann wird er es dir geben. Du manipulierst deine Feinde und deine Freunde, du hast eine ergebene Dienerin in der Schule und zuhause sowieso. Was möchtest du noch?“ Chloé seufzte. Sie wandte den Blick wieder mir zu; fast wirkte sie verträumt. „Ich möchte, dass mich jemand würdigt. Ich möchte gefürchtet werden. Ich möchte Aufmerksamkeit.

    Ladybugs Sicht
    „Hoffentlich ist Cat Noir nicht auch schon in diese Welt gelangt!“, murmelte Adrien leise. „Vielleicht aber...“ Ich zögerte. „Wie können Pandora doch nicht bekämpfen, wenn wir in diesem Wald feststecken!“ Er schüttelte leicht den Kopf. „Wenn sie unsere Miraculous will, dann muss sie auch in diese Welt kommen“, meinte er, diesmal etwas lauter. „Unsere Miraculous?“, fragte ich und runzelte die Stirn, doch bevor er noch etwas sagen konnte, materialisierten sich weitere Einwohner Paris vor unseren Augen. „Ich muss los!“, rief ich und ließ Adrien allein. Moment, was tat ich da! Adrien allein lassen, der Pandora nun schutzlos ausgeliefert war? Andererseits hatte sie wahrscheinlich das Interesse an ihm verloren. Sie verfolgte also nur noch drei Personen, wenn ich es mir recht überlegte, Cat Noir und mich und... dieses andere Mädchen. „Cat Noir?“, rief ich leise. „Cat Noir, bitte, Cat Noir, bist du hier?“ Verzweifelt ließ ich meinen Blick über die verwirrten Menschen schweifen, die mich hoffnungsvoll ansahen. Manche hatten Tränen in den Augen. „Ladybug, wie schön“, hörte ich eine Stimme- sie schien aus dem Nichts zu kommen, trotzdem hallte sie im ganzen Wald wieder. „Pandora, zeig dich!“, sagte ich mit fester Stimme und wirbelte mein Jo-Jo eindrucksvoll durch die Luft. „Du willst dich keinen Kampf austragen, hier, wo so viele Menschen verletzt werden könnten!“, höhnte sie, dann schien die Stimme sich zu entfernen. „Folge mir.“ War das eine Falle? Wahrscheinlich. Aber hatte ich etwas zu verlieren? Wenn ich sie nicht bekämpfen würde, würden wir alle auf ewig hier feststecken. Ich überlegte schon, meinen Glücksbringer einzusetzen aber dafür war es eigentlich noch zu früh. Was, wenn ich mich sonst während des Kampfes zurückverwandeln würde? „Pandora!“, rief ich deshalb. „Ich werde kämpfen- aber keine miesen Tricks!“ In einem Wirbel aus Licht erschien Pandora vor mir. „Vergiss nicht Ladybug, dies ist meine Welt. Sie verleiht mir ungeheure Kräfte. Und nun folge mir“, wies sie mich an. Ich hatte keine Wahl und so folgte ich ihr tiefer hinein in den Wald, der totenstill dalag. Nur ab und zu hörte ich das Knacken Weinen eines Menschen, weit in der Ferne. Und ich war entschlossen sie zu retten. Sie alle.

    Hawk Moths Sicht
    Pandora war ein absolutes Meisterwerk, ihr Zorn war unvergleichlich. So viel über Jahre aufgestaute Wut, durchtränkt von Trauer, die sie schon vor Jahren hinter ihrem Zorn versteckt hatte. Es schmeckte geradezu köstlich für meinen Akuma. Trotzdem, besonders unterwürfig war sie nicht. Sie war abgehoben und die Schmerzen, die ich ihr gelegentlich aufzwang schienen sie nicht besonders zu beeindrucken. Und dann dieser Name... Die Magierin. Der Name klang bedeutend, er konnte jedoch auch ein einfacher Künstlername sein. „Pandora, du hast die Erlaubnis, Ladybug zu töten“, teilte ich ihr mit und ein grausames Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. Ich erschauderte- war es falsch gewesen, die beiden Helden dem Tod preiszugeben? Andererseits... Diese Beiden hatten schon so oft verhindert, dass ich wieder mit meiner geliebten Emilie zusammen sein könnte, nun würde ihnen der gleiche Schmerz widerfahren. „Bist du sicher Hawk Moth?“, fragte sie mir gefährlich leiser Stimme. „Es ist lange her, seit ich jemanden oder Etwas getötet habe. Ich bin vermutlich doch etwas aus der Übung...“ Sie hatte schon einmal jemanden getötet? Ich überlegte fieberhaft weiter, wer sie sein konnte. Als ich sie akumatisiert hatte, hatte sie schneeweißes Haar gehabt, die ihr etwas über die Schultern gingen, und grüne herausstechende Augen. Sie sah etwas ungewöhnlich aus, kein Zweifel aber nicht... bedrohlich. Es sei denn, sie besaß ein Miraculous. Ich schüttelte über mich selbst den Kopf. Wenn sie das wirklich tun würde, wäre sie nicht auf meine Hilfe angewiesen. Eine Idee zuckte durch meinen Kopf. Was wenn sie auch mich dazu brachte, sie zu unterschätzen? Sie hatte gesagt, das man seine Gegner am Besten dazu brachte, sie zu unterschätzen um dann... Nein. So ein Blödsinn. Sie war nur irgendein eingebildetes Mädchen, dass irgendwelche blutrünstigen Fantasien hegte und dass sich selbst die Magierin nannte. „Mir egal!“, schnauzte ich. „Bring mir ihr Miraculous, wa mit ihr geschieht ist mir absolut egal!“ Das war es mir eigentlich nicht. Ich war einmal ein liebender Ehemann, ein liebender Vater und ein liebender Bürger Paris gewesen. Was war nur aus mir geworden? Ich legte die Hand auf mein Herz. Dort, wo ich meine Trauer und all meine Tränen verschlossen hatte.

    Adriens Sicht
    „Plagg, wir müssen etwas tun!“, flüsterte ich. Mein Kwami nickte und stopfte sich Käse in den Mund. „Moment- nur noch diesen Camembert!“ Nach wenigen Augenblicken war nichts mehr übrig. Ich schlich mich vorsichtig hinter mehrere dicke Bäume. Niemand konnte mich sehen. Sehr gut. „Plagg, verwandle mich!“, flüsterte ich und hoffte inständig, dass niemand das Licht bemerkte, dass hinter den Bäumen aufleuchtete. „M‘Lady, ich komme!“, rief ich und reckte kriegerisch eine Faust gen Himmel, bevor ich mich auf den Weg machte und Ladybugs Spur folgte. „Wie kämpfen fair, nur damit du das verstanden hast“, hörte ich ihre Stimme schroff zu jemandem sagen. „Natürlich kämpfen wie fair lieber Marienkäfer. Aber was heißt schon fair? Du darfst deine Kräfte benutzen, also darf ich auch meine benutzen. Aber keine Fallen oder sonstigen Tricks- einverstanden“, hörte ich Pandoras honigsüße Stimme und ohne das ich es wollte fing ich an leise zu schnurren. Ich erschauderte. Sie war eine Schurkin, nur weil sie hübsch war, war sie doch immer noch der Feind! Nun ja, hübsch traf es nicht ganz, sie war unnatürlich schön. Eine echte Pandora eben. „Ich werde Ladybug zur Seite stehen!“, rief ich laut und trat aus dem Gebüsch hervor. „Kätzchen!“ Sie lächelte mich erfreut an und seufzte beglückt. „Wie schön dich auch noch anzutreffen! Ich hatte doch schon fast Angst, du würdest nicht mehr zu uns stoßen.“ „Das sagst du nur, weil du von Hawk Moth die Anweisung hast, mein Miraculous zu bekommen!“, meinte ich mit fester Stimme und versuchte nicht in ihre strahlenden, goldenen Augen zu sehen... „Das Kätzchen ist wohl besonders klug“, lächelte sie und wirkte plötzlich nicht mehr halb so freundlich. „Natürlich darfst du mitkämpfen Kätzchen. Zwei gegen Einen ist vielleicht ein wenig unfair aber dies ist meine Welt, hier mache ich die Regeln!“ „Gut!“, mischte sich Ladybug ein. „Gut Gut, dann führe uns jetzt zum Kampfplatz!“ Pandora lächelte wieder himmlisch und auf einmal tat sich die Erde unter uns auf. „Wir hatten gesagt keine miesen Tricks!“, rief Ladybug wütend und versuchte, mit ihrem Jo-Jo irgendwo Halt zu finden.

    Hey! Falls ihr Spaß am Lesen habt, hinterlasst doch bitte einen Kommentar, damit ich weiß das auch irgendwer das hier überhaupt ließt! ;) Viel Spaß noch weiterhin!

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    Pandoras Sicht
    Ich hörte wütendes Geschrei aus der riesigen Schlucht, die nun vor mir klaffte und lächelte. Hawk Moth hatte mir ein bezauberndes Lächeln gegeben. „Ich breche niemals ein Versprechen Ladybug“, flüsterte ich, doch meine Stimme hallte weit durch die Schlucht. Ich hörte, wie die Beiden unten aufschlugen und hoffte, dass sie sich nicht allzu schwer verletzt hatten. Das wäre dann ja doch irgendwie Betrug gewesen. Mit einer Handgeste teleportiert ich mich nach unten zu den beiden Helden, die sich gerade ein wenig verwirrt und definitiv zornig in der Arena umsahen. „Entschuldigt den eventuellen Schmerz“, lächelte ich und legte den Kopf leicht schief. Dann meinte ich mit der schönsten Stimme die ich hervorbringen konnte: „Wir könnten ein Team bilden, ein unbesiegbares Team. Ich bin sicher, es wäre ganz in Hawk Moths Interesse wenn nicht ganz Paris zerstört wird und wir werden es gemeinsam schützen...“ Ich mochte nicht die Kraft haben, Menschen zu kontrollieren, zu beeinflussen aber schon- und wie! Ich lächelte zu Cat Noir. Er war einfacher zu beeinflussen als Ladybug, denn obwohl er sich cool gab merkte ich die ganze Zeit bereits, wie er meinem Blick auswich. „Ladybug trifft die Entscheidung“, meinte er leise und schenkte mir tatsächlich ein Lächeln. „Cat Noir!“, schrie Ladybug und wandte sich wutentbrannt zu ihrem Partner um. „Sie lügt! Und du- lächelst sie an!“ Cat Noir klang fast kleinlaut. „Tut mir leid. Ihr Lächeln ist so...“ „Wie schade“, unterbrach ich den Streit der Zwei. „Wie überaus schade, dann werde ich euch eben beseitigen müssen.“ „Pandora.“ Cat Noirs Augen versengten sich zu Schlitzen. „Du hast ein Herz aus Stein!“ Ich lachte, ein melodisches, hohes Lachen und legte den Kopf schief. „Damals vielleicht, aber doch nicht heute. Als Hephaistos Panodora schmiedete und sie zum Leben erweckt wurde, damals hatte sie ein Herz aus Stein. Ich bin nicht aus einer Statue, sondern aus einem Menschen entstanden.“ „Moment, du willst also behaupten dass es tatsächlich mal eine Pandora gegeben hat! Wer soll denn das glauben!“, fragte Ladybug und ließ ihr Jo-Jo kreisen. „Lass uns endlich kämpfen!“

    Ladybugs Sicht
    Pandora lachte wieder. Es klang wirklich schön, auch wenn sie natürlich nicht auf unserer Seite stand. „Du bist eine Superheldin, verwandelt von einem Kwami und kämpfst gegen eine Superschurkin die Jahrhunderte älter ist als du- wer soll denn das glauben?“ Woher wusste sie, was ein Kwami war! „Du bist nicht Jahrhunderte alt Pandora. Das war das Vorbild nach dem Hawk Moth dir deine Kräfte gegeben hat. Der Akuma verwirrt dir schon deine Sinne.“ Pandora lächelte nur und schüttelte den Kopf. „Aber du verstehst, was ich meine? Wieso sollte es unmöglich sein Stein zum Leben zu erwecken wenn ihr euch gerade erst mithilfe eines Schmuckstückes verwandelt habt? Und überlegt mal- Miraculous gibt es schon sehr lange...“ „Wow“, entfuhr es Cat Noir und in diesem Moment begriff auch ich. „Sehr schön und gut“, meinte ich, nachdem ich mich gefasst hatte. „Aber jetzt lass uns kämpfen Pandora! Oder hast du vor, hier ewig zu bleiben?“ Sie nickte. „Aber ich muss euch warnen. In dieser Welt verfüge ich über unglaubliche Kräfte, unser Kampf vorhin war im Vergleich dazu nichts!“, fügte sie mit einem Blick auf mich hinzu. „In dieser Welt?“, fragte Cat Noir und seine Augen blitzten schelmisch auf. „Natürlich! Wieso bin ich nicht früher darauf gekommen- Katerklysmus!“ Ich seufzte erleichtert. Natürlich, wieso war uns das vorher noch nicht aufgefallen? Cat Noir konnte diese Welt einfach zerstören! Mit einem Triumphschrei ließ er die Erde erbeben- und wir stürzten ein weiteres Mal in die Tiefe. Wir hatten uns geirrt. Als wir endlich wieder Boden unter den Füßen hatten standen wir auf einer Lichtung im Wald- eigentlich wunderschön, trotzdem niederschmetternd. „Diese Welt besteht aus mehr als nur aus der Arena. Ihr müsst ihr Herz zerstören“, flötete Pandora und hielt uns die Rose entgegen. Cat Noir wirkte etwas verwirrt, während ich mich sofort wieder mit meinem Jo-Jo schützte. „In Ordnung Pandora“, meinte ich ruhig. „Dann kämpfen wir eben hier.“ „Verflucht, ich verwandle mich in fünf Minuten zurück M‘Lady!“, rief Cat Noir doch ich nickte nur. „Niemand verlässt das Schlachtfeld bevor nicht einer gesiegt hat“, flüsterte Pandora und auf einmal fuhren Gitter aus dem Boden die bis zu den Wollen zu reichen schienen. Wenn wir den Kampf nicht unter Fünf Minuten schafften, würde Cat Noir sich zurückverwandeln... „Gut“, meinte ich und trat vor. „Fangen wie an.“

    Aychens Sicht
    Was war das denn jetzt schon wieder für ein Mist! Da lernte man mal für die Schule und dann erlaubt einem das Schicksal nicht mal das! „Entschuldigung?“ Ich wirbelte herum. Eine rundliche Frau mit schwarzen, kurzen Haaren stand vor mir und lächelte entschuldigend. „Tut mir leid. Kannst du mir sagen wo wir hier sind?“ Eine dumme Frage bedurfte einer dummen Antwort. „Nach reichlicher Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass wir uns in einem Wald befinden“, meinte ich kühl und wandte mich ab. Sie lief einfach um mich herum. „Natürlich“, presste sie angestrengt hervor und seufzte. „Aber in welchem Wald?“ „Ich weiß nicht, vielleicht in der Antarktis“, lächelte ich eisig. „Danke!“, meinte die Frau und klopfte mir auf die Schulter. Irgendwie schien ihre Intelligenz tatsächlich nicht besonders ausgeprägt zu sein. Ich ließ mich an einem Baumstamm zu Boden sinken und blickte auf das Portmonee, dass ich ihr aus der Tasche gezogen hatte. Es war eigentlich hübsch, schwarz mit Stickereien übersäht. Ich beschloss, es zu behalten. Zufrieden stellte ich fest, dass es nicht nur schön aussah, sondern auch reich gefüllt war. Plötzlich erzitterte die Erde und Schreie hallten zu uns herüber. Wieder einmal schwor ich mir, mich niemals von Hawk Moth akumatisieren zu lassen, niemals. Ich würde ihn knallhart abblitzen lassen; bei dem Gedanken daran lächelte ich schon fast. „Was soll das ganze eigentlich?“, hörte ich eine Stimme zetern, die ich leider nur zu gut kannte. „Hawk Moth hätte diesem Mädchen verbieten sollen mich auch nur anzurühren- ich bin schließlich seine Verbündete!“ „Chloé!“, meinte eine andere Stimme sanft, aber bestimmt. „Ich glaube nicht, dass du das vor all den Menschen hier zugeben solltest.“ In dieser zweiten Stimme, die ich gar nicht kannte lag irgendetwas Frostiges- hinter vorgetäuschter Wärme. Ich lauschte weiter. „Es sollen ruhig alle hören!“, protestierte Chloé. „Und sie werden alle zu mir aufschauen- ich weiß gar nicht wieso ich mich mit dir abgebe!“ „Weil du noch viel von mir lernen kannst“, war die schlichte Antwort die sie bekam. „Du hast dich für ein einsames Leben entschieden und wenn Ladybug und Cat Noir Hawk Moth besiegt haben wird niemand je mehr etwas mit dir zu tun haben wollen liebe Chloé.“

    Chloés Sicht
    „Ladybug und Cat Noir, die sind doch einfach lächerlich! Sie werden Hawk Moth nie besiegen, nie nie nie!“ Ein wenig Trotz schwang in meiner Stimme mit als ich Alyssa wütend anstarrte. „Sie suchen sich außerdem immer die falschen Verbündeten aus- diese Alya oder diesen Max... Also bitte! Außerdem sind sie noch Kinder!“ „Und darum sollen sie jetzt dich aussuchen?“, fragte Alyssa ruhig und seufzte. „Chloé, von Alya wissen sie doch z.B. dass sie alles für Ladybug tun würde- man sehe sich nur mal den Ladybugblog an! Und was wissen sie von dir?“ „Ich bin Ladybgus größter Fan!“, empörte ich mich. „Reicht das etwa nicht?“ Sie lächelte traurig. „Chloé, wegen dir wurden schon so viele Menschen akumatisiert und du bist dafür bekannt immer deinen Kopf durchsetzten zu wollen- und denk daran, was beim ersten Mal passiert ist, als du eine Superheldin warst!“ Ich schüttelte den Kopf; sie hatte ja Recht. Aber das wollte ich schon gar nicht vor ihr gestehen. Unter einem Baum saß Aychen und hörte offenbar zu. „Aychen Crown!“, fuhr ich sie an. Sie zuckte nicht einmal mit der Wimper. „Was willst du?“, fragte sie schroff. Aychen war absolut lächerlich. Genau wie alle anderen in unsere Klasse, mal abgesehen von Adrien. „Du bist Aychen?“, fragte Alyssa und sofort lächelte sie wieder. „Ich heiße Alyssa, es freut mich dich kennenzulernen!“ Doch bei Aychen traf ihre Freundlichkeit auf Eis. Insgeheim konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Wer bist du?“ „Ich bin Alyssa von Floresundantia, ich bin neu in dieser Stadt und werde ab nächster Woche auch auf das Collège Françoise Dupont... „Ich heiße Crown, Aychen Crown, aber Chloé hat mich ja auch schon so reizend vorgestellt...“ Ich hasste diese Ironie und jetzt wusste ich auch wieder warum ich sie so sehr verachtete. Ich wandte mich an Alyssa. „Wie schade, das werde ich nicht mehr mitbekommen, ich werde sicher nächste Woche schon Privatunterricht bekommen- ich werde keine Kerze für dich anzünden!“ „Wir auch nicht“, erwiderte Aychen kühl. „Aber soweit ich weiß zündet man eine Kerze vor allem für jemanden an, der verstorben ist. War das etwa eine geheime Botschaft?“ Ich hatte fast das Gefühl, Alyssa würde grinsen, doch sie war so schnell wieder ernst, dass ich es mir nur eingebildet haben konnte.

    Ich muss sagen ich war etwas nervös bei diesem Teil, da ich nicht sicher war ob ich Aychen gut beschrieben habe... ^^ Bitte gebt mir Rückmeldung!

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Kommentare (16)

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vor 20 Tagen flag
Die Geschichte ist gut geschrieben.
Es ist spannend und sehr interesannt. Man konnte gut sehen,
wie Es in der Sicht von Ladybug,Cat Noir,Chloe,die Schurkin Pandora,Hawk Moth,Adrien usw
Gute Geschichte ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
7 von 10 Sterne
vor 38 Tagen flag
Sehr schade. Ich habe das hier wirklich gemocht.
vor 110 Tagen flag
Hey. Warum kommt nichts mehr? Ich gucke immernoch keden tag nach. :-(
vor 132 Tagen flag
Hey. Es ist jetzt 6 Tage nichts mehr gekommen...
Du machst aber noch weiter, oder? :-(
vor 137 Tagen flag
Übrigens: Aychen besitz zwar kein Miraculous, sie würde ihm aber sofort helfen wenn Cat Noir sie im etwas bittet. (Aber warscheinlich erdt nachdem sie sich in ihn verliebt hat) Sie würde auch nicht davor zurückscheien sich ihn Gefahr zu bringen, um ihm zu helfen.
vor 138 Tagen flag
Perfekt! Genau so hatte ich mir sie vorgestellt!
vor 140 Tagen flag
Wie läuft die Geschichte eigentlich? Ich will unbedingt wissen wie es weitergeht! ^^
vor 140 Tagen flag
(Wäre gut, ich habe bei dem Steckbrief jetzt auch „Aussehen:“ hinzugefügt.)
vor 140 Tagen flag
Soll ich dann bei meinen Charaktern Aussehen dazuschreiben?
vor 140 Tagen flag
Danke ^^ Stimmt, ich hatte vergessen beim Steckbrief nach dem Aussehen zu fragen, das hatte ich eigentlich noch vor, sorry! ^^‘
vor 140 Tagen flag
Übrigens verliebt sie sich in Cat Noir nach dem sie zum 1.Mal akumatisiert wird.
vor 140 Tagen flag
Wow, danke! Könnte ich vielleicht noch ihr Aussehen beschreiben? Ich machs einfach mal.

Aychen hat rote, extrem lockige Haare. Sie erinnern ein bisschen an die Frisur von Bellatrix Lestrange. Ihre Haare sind hüftlang. Sie ist extrem gebräunt und ein wenig größer als der Durchschnitt. Außerdem ist ihr linkes auge dunkelbraun und ihr die Farbe ihres rechten Auges ähnelt einem Smaragt, wenn man ihn gegen die Sonne hält.

Ich hoffe du kannst etwas damit anfangen^^
vor 140 Tagen flag
@Combi007 Okay, dann kommt sie bald mal in der Geschichte vor!

@Trixi Klar, gerne!
vor 140 Tagen flag
Ich finde diese Idee echt cool und wollte fragen, ob ich einen Held und einen Schurken erstellen darf^^
vor 140 Tagen flag
Vorname:Aychen
Nachname:Crown
Spitzname:Sie hasst Spitznamen
Geschlecht:weiblich
Alter:16
Persönlichkeit:Aychen ist unglaublich aufbrausend. Sie verliert extrem schnell die Fassung und rastet schnell aus, weshalb sie für Howt Moth ein leichtes Opfer ist. Sie ist kühl und sarkastisch und wirkt unantastbar. Aber wenn man sich mit ihr anfreundet kann sie unglaublich nett sein und würde absulut alles für dich tun. Ausnahmelos.
Mag:Ihre Freunde, Superhelden
Mag nicht:Selbstverliebte Menschen, Hawt Moth, akumatisierung, Leute die sie aus der Fassung bringen
Familie: Sie lebt alleine mit ihrer Mutter. Keine Geschwister.
Vergangenheit: Ihr Vater starb an Krebs als sie 4 war. Danach begann ihre Mutter zu trinken und interessierte sich einen Dreck für Aychen. Aychen musste immer für sich selbst sorgen und begann zu stehlen, weil ihre Mutter arbeitslos war. So entwickelte Aychen irgentwann Kleptomanie.
Verliebt in:Sie ist in Cat Noir verliebt.
Miraculous:Sie besitz kein Miraculous und Meister Fu würde ihr auch keines anvertrauen, weil sie ein zu leichtes Opfer für Hawt Moth ist.
Sonstiges:Sie geht in Marinettes Klasse
vor 140 Tagen flag
Hey. Sehr coole Geschichze. Ich arbeite gerade an einem stecki^^