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Dunkelblatts Entscheidung

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2 Kapitel - 1.673 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 394 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das ist eine Warrior Cats Geschichte, die aufgrund eines Schreibwettbewerbs geschrieben wurde.

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    Dunkelblatt öffnete die Augen und blinzelte, da warme Sonnenstrahlen durch das Blätterdach des Kriegerbaus fielen. „Dunkelblatt, du kommst mit mir und Ahornschweif auf Morgenpatrouille.“, sagte der braune, mit eichelförmigen Flecken besprenkelte Kater Eichelfleck und trat wieder nach draußen. Dunkelblatt wusch schnell sein dunkelbraunes - fast schwarzes - seidiges Fell. Er war noch ziemlich müde, aber er stand auf, da er den zweiten Anführer des DornenClans nicht verärgern wollte. Wenn er dem Clan treu ergeben war, würde er vielleicht einmal zweiter Anführer und danach Anführer werden. In Gedanken versunken tappte er auf die grasbewachsene Lichtung und stieß fast mit einem weißen herumtollenden Jungen zusammen. Das riss ihn zurück in die Wirklichkeit und er schüttelte den Kopf, um die Gedanken zu verdrängen. Der besorgte Blick einer rotbraunen Kätzin streifte ihn. „Ist alles in Ordnung?“, fragte sie ihn. Dunkelblatt nickte. Er konnte die Sorge von Kastanienfell einfach nicht leiden! Wann würde sie endlich verstehen, dass er sie nicht liebte. Jetzt war er schon wieder in seine Gedanken geschweift! Also verpasste sich der dunkelbraune Kater selbst einen Pfotenhieb auf die Schnauze und hoffte, dass niemand ihn gesehen hatte. Leider hatte er kein Glück gehabt, denn er hörte das belustigte Schnauben von Efeustern. Na toll, seine Anführerin hatte ihn dabei gesehen. Mit vor Scham gesenktem Kopf tappte er weiter zu seinen Clangefährten, um auf Patrouille zu gehen. „Da bist du ja endlich! Lass uns aufbrechen.“ Eichelfleck lief in den Tunnel aus Dornen, der das Lager vor Eindringlingen schützte und Dunkelblatt folgte ihm mit Ahornschweif. Langsam liefen sie an der Grenze entlang und hielten manchmal inne, um zu schnuppern. Dunkelblatt tat alles nur halbherzig und hing seinen Gedanken nach. Plötzlich rempelte Ahornschweif ihn an und er fiel mit einem lauten Platschen in den Tümpel, an dem sie gerade vorbei liefen. Eiskaltes Wasser drang in seinen Pelz ein und der Kater keuchte erschrocken. „Was sollte das?“ Dunkelblatt kämpfte sich mit großer Anstrengung aus dem Wasser. Ahornschweifs Augen blitzten schadenfroh. „Ich wollte dich nur mal aufwecken.“ Sie schnurrte belustigt. Dunkelblatt war nicht so begeistert davon und schüttelte sich, um das Wasser los zu werden. In hohem Bogen flogen winzig kleine schillernde Tropen durch die Luft. Da Ahornschweif sehr in der Nähe von Dunkelblatt stand, bekam sie einen großen Teil davon ab. Sie schnaubte und ging weiter. „Eichelfleck wartet bestimmt schon.“, antwortete sie schnippisch auf Dunkelblatts Rache. Also gingen die beiden weiter zu Eichelfleck und setzten die Patrouille fort.
    Die Patrouille kehrte ins Lager zurück. Sofort kam Kastanienfell auf Dunkelblatt zu gerannt. Schnell drehte sich der Kater um und ging wieder aus dem Lager. „He, wo willst du denn hin?“, fragte ihn die rotbraune Kätzin. Dunkelblatt antwortete zwischen zusammengebissenen Zähnen: „Nichts spannendes, Kastanienfell. Ich gehe Mäusegalle sammeln.“ Das war das Beste, was ihm eingefallen war, um Kastanienfell abzuschütteln. „Oh, achso…“ Zum Glück blieb drehte sie sich um und ging zurück. Schnell preschte Dunkelblatt los. An vielen Bäumen vorbei. Außerdem noch an den Mäusewurzeln, die so hießen, weil sich Mäuse dort sogar in der Blattleere versteckten. Plötzlich fiel etwas direkt auf seine Augen und er rannte blind durch den Wald. Plötzlich verlor Dunkelblatt das Gleichgewicht und rutschte immer weiter auf den Fluss zu, der die Grenze zwischen DornenClan und BlütenClan markierte. Mit einem lauten Platschen fiel er nun das zweite Mal an diesem Tag in das eiskalte Wasser. Allerdings war hier die Strömung sehr stark und Dunkelblatts Kopf tauchte oft unter Wasser. Irgendwann schaffte der Kater es nicht mehr an die Oberfläche und voller Panik ersuchte er sich durch die gewaltigen Wassermassen zu kämpfen. Seine Lungen drohten zu zerreißen, als ein starker Kiefer sein Genick packte und an Land schleifte. Hustend und spuckend setzte Dunkelblatt sich auf und musterte seine Retterin. Sie hatte hellbraunes kurzes Fell mit einer dunkelbraunen Tigerung. Ihr Bauch und ihre Pfoten waren weiß, genauso ihre Schwanzspitze und die Ohrenspitzen. „Ich bin Fliederherz.“, sagte sie. „Und wer bist du?“ Sie roch nach BlütenClan und Dunkelblatt meinte sich zu erinnern, sie schon einmal auf einer großen Versammlung gesehen zu haben. „Ich bin Dunkelblatt. Du bist aus dem BlütenClan, nicht wahr?“ Fliederherz nickte. Eigentlich müsste Dunkelblatt jetzt sofort wieder auf sein Territorium, aber sein Bauch fühlte sich an, als wären Schmetterlinge darin. Außerdem waren seine Knie so weich wie Honig. Heiliger SternenClan, hatte die Katze schöne Augen! Du darfst nicht in sie verliebt sein! Schalt Dunkelblatt sich selbst. Aber er hatte das Gefühl, sich nie mehr von dieser Katze trennen zu können. „Komm doch heute Abend zu den Sandhügeln.“, sagte die wunderschöne Kätzin. Dunkelblatt konnte nur ein „Ja“ hauchen. Dann half ihm Fliederherz hoch und sagte: „Bald wird hier die Abendpatrouille vorbei kommen! Ich warte bei Mondhoch auf den Sandhügeln auf dich!“
    Es war Mondhoch, als sich Dunkelblatt aus dem Lager schlich. Zum Glück hatte ihn niemand bemerkt. Auf leisen Pfoten huschte er durch die Schatten bis zu den Sandhügeln. Er hoffte, dass es kein Hinterhalt war. Als er Fliederherz erblickte schmolzen seine Bedenken dahin. Wie hatte er nur so etwas denken können? Die braune Kätzin kam auf ihn zu gerannt. Sofort verschlungen sie ihre Schwänze ineinander. „Ich könnte dir schwimmen beibringen!“, sagte sie und zog ihn schon sanft mit ihrem Schwanz zu einem kleinen Teich. „Stell dir vor, du würdest laufen. Es ist ganz einfach. Schau!“ Fliederherz sprang in den Teich und vollführte einige Schwimmbewegungen, bevor sie wieder hinaus kam. Dunkelblatt setzte vorsichtig eine Pfote in das kühle Nass. Eigentlich hatte er für heute schon genug Wasser abbekommen. Der Tigerkätzin zuliebe sprang er dann mit einem Satz ins Wasser. Der Kater schloss die Augen und stellte sich vor, mit Fliederherz über die Sandhügel zu laufen. Und tatsächlich! Er schwamm, als er die Augen öffnete. Da das Schwimmen sehr anstrengend war, sprang er einige Zeit später wieder hinaus und schüttelte sich. „Lass uns einen Schlafplatz für die Nacht bauen.“, miaute er. Am Ufer wuchs Moos, welches sie unter dem großen Blätterdach einer Eiche ausbreiteten. Sie kuschelten sich dicht aneinander und schliefen mit verschlungenen Schwänzen ein.

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    „Angriff!“, rief der zweite Anführer des DornenClans. Es war nun schon ein Mond vergangen, seit Fliederherz Dunkelblatt geholfen hatte. Nun mussten die Clans wegen angeblichen Beutediebstahls gegeneinander kämpfen. Dunkelblatt war verzweifelt. Er hoffte, nicht gegen Fliederherz antreten zu müssen. Der dunkelbraune Kater preschte nach vorne. Eine kleine weiße Kätzin sprang ihm auf den Rücken. Dunkelblatt tat so, als würde sie ihn besiegen, auch wenn es ihm schwerfiel, da ihre Krallen sich tief in seine Haut bohrten. Plötzlich war er sich auf den Rücken und die weiße Kätzin keuchte unter dem Gewicht des Katers. Einige Zeit blieb er noch auf ihr liegen, bis er von ihr runter sprang und fauchte. Die Kätzin verschwand sofort im BlütenClan-Territorium. Die war leicht zu besiegen gewesen. Dunkelblatt rannte weiter nach vorne, wo die schwarze DornenClan Kätzin Nachtfell von einem muskulösen getigerten Kater angegriffen wurde. „Such dir jemanden in deiner Größe!“, fauchte Dunkelblatt und stürzte sich auf ihn. Durch die Wucht wurde der Tigerkater umgeworfen. Doch er biss Dunkelblatt tief in sein Bein und Blut quoll in Wellen daraus hervor. Obwohl sein Bein brannte, kämpfte er weiter, bis auch dieser Feind endlich das Weite gesucht hatte. In einer kurzen Verschnaufpause schaute Dunkelblatt sich nach Fliederherz um. Sie kämpfte gerade erbittert mit der braunen DornenClan-Anführerin. Keine von beiden schien Hilfe zu brauchen. Dunkelblatt wurde zu Boden gerissen. Ein starker weiß-braun gefleckter Kater saß auf ihm und nagelte ihn auf den Boden. Dunkelblatt bearbeitete mit den Krallen seinen Bauch, bis dieser blutete und keinen Schimmer mehr weiß war. Doch trotzdem ließ der Kater nicht ab. Plötzlich hörte er einen schrillen Angstschrei. Er kam von Fliederherz! Der Kater war eine Sekunde lang abgelenkt und Dunkelblatt konnte ihn von sich stoßen. Sofort stand er auf und wollte wissen, was passiert war. Er sah es direkt. Fliederherz und Efeustern waren in den Fluss gestürzt und wurden von den reißenden Fluten einfach weiter gezogen. Da sie von Kämpfen geschwächt waren, konnten sie nicht schwimmen. Dunkelblatt rannte am Flussufer her. Oh nein! Sie schwammen geradewegs auf den Wasserfall zu! Die beiden Kätzinnen schafften es, sich an einem langen Stock festzubeißen und stürzten danach fast den Wasserfall runter. Doch der Stock hatte sich an einem Stein verfangen. Das war Dunkelblatts Chance! Er preschte nach vorne und kletterte auf einem umgefallenen Baumstamm bis zu der Stelle an der die beiden Kätzinnen waren. Erst dort wurde ihm bewusst, dass er nur eine retten konnte. Sobald eine der beiden Kätzinnen nicht mehr am Stock hing, würde sich der Stock lösen und die andere in den Tod stürzen. Verzweifelt dachte er nach. Wen sollte er retten. Dann besann er sich auf das Gesetz der Krieger und packte Efeustern am Nackenfell. „Es tut mir Leid, Fliederherz.“, wisperte er traurig und zog seine Anführerin auf den Baumstamm. Er fühlte sich, als würde ihm das Herz herausgerissen. Als sie festen Boden unter den Füßen hatten, schrie Dunkelblatt voller Qual: „FLIEDERHERZ!“ Dann brach er am Boden zusammen.

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Kommentare (11)

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vor 181 Tagen flag
Wer sagt denn, dass Fliederherz stirbt *zwinker* Soll ich eine Fortsetzung schreiben? Also außerhalb des Wettbewerbs?
vor 187 Tagen flag
Ui... meine Geschichte ist tatsächlich so ähnlich. Nur das der Geliebte des Protagonisten nicht stirbt.
vor 195 Tagen flag
Danke für das ganze Lob! Habt ihr noch etwas, was ich besser machen kann? Ich habe übrigens auch noch begonnen, eine andere FF zu schreiben. Ihr könnt ja mal auf meinem Profil schauen. Sie heißt "Der EfeuClan".
vor 195 Tagen flag
Gute Story! Mach weiter so😊
vor 195 Tagen flag
Danke!
vor 195 Tagen flag
@Josia: Die Geschichte ist wirklich gut gelungen!
vor 195 Tagen flag
@Blaui: Das war sicher gut gemeint, aber bitte überlass das mir, ok?
vor 195 Tagen flag
Vielen Dank!
vor 195 Tagen flag
Die Geschichte ist gut! @smaug: weißt du wie sehr du silbi verletzt hast?
vor 195 Tagen flag
WOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOWWWWWWWWWWW!!!!!!!!
This Story ist very good!
vor 196 Tagen flag
Wow, schöne Geschichte! 🙂