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Die 32.Hungerspiele: Erntefest

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9 Kapitel - 3.322 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 446 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wir schreiben die 32.Hungerspiele. Heute ist der Tag der Tage. Heute werden 24 Tribute ausgewählt die in die Arena müssen. Doch nur einer von ihnen wird gewinnen.

    1
    Distrikt 1: Silver

    Ich wache auf. Ich bin in meinem Zimmer. Nicht zu Hause. In einem Internat in dem ich für die Spiele vorbereitet werde. Ich wohne in einem 4er Zimmer. Mein Bett ist an der Wand, an der linken Seite des Zimmers. Neben mir liegt meine Freundin Veronica, haben ihr Aurora und ganz rechts im Zimmer ist Violetts Bett. Ich bin als einzige wach. Aber ernsthaft: Wie können die anderen HEUTE nur schlafen? Heute ist der Tag der Ernte, der Tag an dem ich als zukünftige Siegern der 32.Hungerspiele in die Arena gehe. Ich weiß, ich werde noch die einzige Freiwillige sein, aber ich habe eine sehr gute Chance. Da klopft es an der Tür.,, Aufstehen!" Das ist einer der Stylisten. Sie werden uns heute einkleiden. Die anderen schrecken hoch. Ich bin schon auf den Beinen und schlage die Tür auf. Alle Mädchen auf dieser Schule gehen jetzt in den Ankleideraum. Zuerst bekomme ich ein schönes, silbernes Kleid und silberne Ballerinas. Ich freue mich schon auf den Luxus im Kapitol! Meine hüftlangen, blonden Haare werden kunstvoll geflochten und dann bin ich fertig. Ein wenig später ertönt das Horn. Endlich!
    Wir gehen alle los. Nachdem sie mein Blut haben stelle ich mich schnell zu den anderen 17-järigen. Da betritt auch schon die Betreuerin des Kapitols die Bühne. Zuerst erklärt sie wie jedes Jahr ewig lang die Hungerspiele.,, Los! Rede nicht so viel, ziehe endlich einen Namen damit ich mich melden kann!" denke ich. Da zieht sie endlich das Mädchen. Sie zieht Veronica. Die Arme. Da sie gezogen wurde kann sie sich nicht freiwillig melden und es ist ihr letztes Jahr. Jetzt wird sie nie teilnehmen können. Meine Hand schießt kurz vor den anderen in die Luft.,, Ich melde mich freiwillig!" rufe ich laut. Und ich werde wirklich genommen! Als Veronica die Bühne verlässt wirft sie mir einen wirklich wütenden Blick zu.
    Wenn Blicke töten könnten...
    Doch jetzt wird ein Junge gezogen. Gezogen wird ein kleiner 12-järiger. Na egal, lange steht er da oben nicht. Der freiwillige ist ein Typ namens Jason. Ich kenne ihn nicht, er ging nicht auf meine Schule. Wir schütteln uns die Hand. Er ist also mein Gegner. Nun, in spätestens 3 Wochen ist er tot.

    2
    Distrikt 2: Dylan

    Heute ist mein großer Tag! Heute ist das Erntefest. Distrikt 1 hat schon Tribute. Mir eigentlich egal wer. Sie sind sowieso bald tot. Ich werde schließlich gewinnen! Ich sitze in meinem und Chloes Zimmer. Chloe ist meine Schwester. Sie ist 17, also ein Jahr jünger als ich. Sie will sich auch melden. Früher wohnte auch noch unsere Schwester Anissa in diesem Zimmer, sie starb vor drei Jahren mit 17 als viertplatzierte. Sehr traurig. Ich mochte sie sehr. Meine Geschwister sind mir generell alle sehr wichtig. Außer Chloe und mir lebt noch meine 19-jährige Schwester Soda. Sie ist schon zu alt für die Spiele und nahm nie teil. Sie hat sich letztes Jahr gemeldet, wurde aber nicht genommen. Meine Eltern sind Friedenswächter. Sie wohnen im Kapitol. Als Soda volljährig wurde haben sie uns einfach alleingelassen. Soda kommt ins Zimmer.,, Ihr seid ja noch gar nicht fertig! In fünf Minuten ist die Ernte!'' Mit diesen Worten wirft sie mir und Chloe unsere Sachen zu und wir ziehen uns schnell um. Mein Outfit ist wie jedes Jahr einfach nur hässlich. Ich freue mich schon aufs Kapitol, da kriege ich endlich was Ordentliches zum Anziehen. Sobald ich meinen Blutenden Finger aufs Papier gepresst habe geht es auch schon los. Ich husche schnell auf meinem Platz, bei den 18jährigen. Dann wird auch schon das Mädchen gezogen. Sie ist etwa 16.,, Gibt es freiwillige?" fragt die Betreuerin. Sofort schießen tausend Hände in die Höhe.,, Du! Komm nach vorne." gespannt lehne ich mich vor um zu sehen welches das arme Mädchen ist, das ich leider töten muss. Mein Herz bleibt fast stehen. Es ist Chloe! Siegessicher steht sie vorne. Als der Junge gezogen ist, ist er noch nicht mal auf der Bühne als ich rufe das ich mich freiwillig melde. Die Kapitolsfrau winkt mich nach vorne und schon stehe ich auf der Bühne. Als ich meinen Namen nenne sagt die Kapitolsfrau:,, Oh. Dann seid ihr Geschwister?" Ich nicke nur.,, Na dann einen großen Applaus für die Geschwister aus Distrikt 2!" Applaus trat auf. Ich reiche Chloe meine Hand. Dann sind wir wohl beide Tribute.

    3
    Distrikt 3: Arista

    Ich schrecke aus einem furchtbaren Alptraum auf. Ich bin es geworden! Ich merke das heiße Tränen meine Wangen runterlaufen. James kommt sofort an mein Bett. Er ist mein großer Bruder.
    Er ist schon 18.,, Hast du es etwa wieder geträumt?" Ich nicke.,, Hey. Du wirst nicht gezogen. Du bist dich erst 12." Er hat Recht. Ich in erst 12. Ich will noch nicht sterben.,, Hier." Er gibt mir ein Kleid.,, Zieh das an." Ich nehme das Kleid und ziehe mich um. Dann mustere ich meinen Bruder. Er sieht gut aus. Er trägt ein weißes Hemd und eine schwarze Hose. Glücklicherweise stammen wir nicht aus einem Armen Distrikt. Wir hatten eigentlich immer alles was wir wollen.,, Du siehst sehr schön aus." lächelt er.,, Du auch." Ich schaffe es einfach nicht zu lächeln. Ich habe viel zu viel Angst.,, Warte, ich mache dir jetzt deine Haare." Er nimmt zwei Strähnen meines schulterlangen, kastanien -braunen Haars und macht mir einen Halbzopf. Ich schaue mich im Spiegel an. Ich trage ein langes, blass rosa Kleid und pinke Ballerinas. Da hören wir das Horn. Als ich schließlich vor dem Tisch stehe bei dem ich eingelesen werde, sehe ich plötzlich das man dafür Blut braucht.,, Nein!" schreie ich und will abhauen. Ich kann kein Blut sehen. Zwei Friedenswächter kommen auf mich zu und halten mich fest. Als sie mein Blut haben, wimmere ich nur noch still vor mich hin. Da kommt eine Frau auf die Bühne. Sie trägt ein kurzes, zitronengelbes Kleid.,, Wie immer Ladys first!" Ruft sie und zieht einen Zettel. Als sie ihn Vorliest breche ich weinend zusammen. Ich wurde gezogen. Doch es hilft nichts. Wieder kommen zwei Friedenswächter und ziehen mich auf die Bühne. Dann wird der Junge gezogen. Er heißt Justin. Er ist groß und muskulös. Er ist bestimmt schon 18. Doch da schießt James Hand nach oben.,, Ich melde mich freiwillig! Ich werde an Justins stelle in die Arena gehen!" Er betritt die Bühne. Ich schmeiße mich in seine Arme.,, James!",, Es ist alles gut. Alles ok. Ich werde dich beschützen, Arista." Ja, er wird mich mit seinem Leben beschützen. Das weiß ich.

    4
    Distrikt 4: Mike

    Heute ist das Erntefest. Ich bin erst 14 und werde mich nicht melden. Aber ich habe trotzdem nichts zu befürchten. Es gibt genug Jungen die sich melden wollen. Ich ziehe mich gerade um. Ich trage ein blass gelbes Hemd und eine dunkelblaue Hose. Meine Mittellangen, blonden Haare binde ich zu einem Zopf. Meine Mutter kommt rein.,, Bist du fertig?" Ich nicke. Ich bin Einzelkind, somit bin ich der einzige um den sich meine Eltern kümmern müssen. Da höre ich das Horn. Schnell gehe ich auf den großen Platz mit der Bühne. Als ich eingetragen wurde, gehe ich schnell zu den anderen 14-jährigen. Dort wartet schon mein bester Freund Finn auf mich. Er lächelt mir zu.,, Mal sehen wer sich dieses Jahr meldet." Ja, mal sehen. Finn ist ein typischer Karrieretribut. Ich nicht. Ich werde mich auch niemals freiwillig melden. Ich weiß genau das ich das nicht überleben werde. Da kommt diese Kapitoltussi auf die Bühne, die jedes Jahr die Tribute zieht.,, Wie üblich natürlich Ladys first!" ruft sie nachdem sie wie jedes Jahr stundenlang die Hungerspiele erklärt hat. Ein Mädchen namens Yara wird gezogen. Sie müsste ungefähr in meinem Alter sein, sie ist nicht besonders groß. Sie stolziert selbstsicher auf die Bühne, aber ich sehe ihr an was sie wirklich denkt.
    ,, Bitte meldet euch freiwillig!" Ich kann sie sehr gut verstehen.,, Gibt es denn freiwillige?" fragt die Kapitolsfrau. Niemand meldet sich. Das ist sehr seltsam. In unseren Distrikt melden sich immer ganz viele Leute freiwillig. Warum heute nicht? Doch jetzt kommt der Junge und... Mein Name wird vorgelesen! Ich stolpere zur Bühne, jedoch ebenfalls mit einem selbstsicheren Grinsen. So viele Jungs haben damit angegeben das sie gewinnen werden. Doch auch bei mir meldet sich keiner. Langsam verblasst mein Lächeln und ich schaue mich hilflos um. Warum meldet sich keiner!
    ,, Na da hat Distrikt 4 ja zwei wunderbare Tribute ausgewählt." Die Kapitolsfrau. Sie schiebt uns jetzt von der Bühne.
    ,, Ich werde sterben" das ist mein Letzter Gedanke bevor ich in das Haus gehe, in dem meine Eltern mich verabschieden werden.

    5
    Distrikt 5: Vera

    Ich nehme einen kleinen Rucksack, packe ein wenig Essen und Trinken rein und laufe los. Das Horn wird jeden Augenblick geblasen. Dann werden zwei Tribute gewählt und wie beinahe jedes Jahr werden die beiden sterben. Ohne mich! Denn ich haue jetzt ab! Ich bin allerdings gerade erst hinter dem Gebäude in dem meine Eltern arbeiten, da entdecken mich vier Friedenswächter. Ich hetze los und sie hinter mir her. Da bläst auch schon das Horn. Doch ich höre nicht darauf und renne weiter. Ivh kann in der Ferne schon die Grenze meines Distrikts sehen. Tschüß Distrikt 5! Doch da stolpere ich und lande schmerzhaft auf dem Boden. Die Friedenswächter packen mich und ziehen mich auf die Beine. Ich versuche mich zu wehren, aber vier gegen einen ist zu viel für mich. Die Wächter zerren mich weiter und irgendwann kommen wir auf dem Platz an, auf dem die zwei neuen Tribute schon warten. Es ist ein kleines Mädchen, das mich ängstlich ansieht und ein Junge, ein bisschen älter als ich. Warscheinlich 16 oder 17. Die Friedenswächter machen ein paar seltsame Zeichen mit der Kapitolsfrau. Die sieht mustert mich und meint dann schließlich:,, Nun gut. Aufgrund von... besonderen Vorkommnissen wird das der neue Tribut von Distrikt 5! Wie heißt du denn?",, Vera" antworte ich knapp. Irgendwo in der Menge der Erwachsenen kann ich meine Mutter aufkeuchen hören. Jetzt ziehen mich ein paar Friedenswächter in das Haus hinter der Bühne. Ich ahne zu diesem Zeitpunkt bereits das niemand mich verabschieden werden darf. Das was ich so unbedingt vermeiden wollte ist passiert. Ich bin ein Tribut.

    6
    Distrikt 6: Jack

    ,, Jack! Steh endlich auf!" Wie jeden Morgen werde ich unsanft von der Betreuerin geweckt. Aber dieses Jahr ist etwas Besonderes. Es ist das erste Jahr in dem ich gezogen werden kann. Warscheinlich passiert das nicht, aber wenn doch freue ich mich. Nicht weil ich ernsthaft denke das ich eine Chance habe. Ich werde direkt am Füllhorn sterben. Das ist ja das tolle. DasLKeben hier ist einfach nur schrecklich. Wobei, eigentlich ist es gar kein Leben. Meine Eltern wurden vom Kapitol umgebracht als ich 3 war. Seitdem lebe ich im Waisenhaus. Jeden Tag heißt es überfrüh aufstehen, kein Frühstück sondern lernen. Aber nichts nützliches wie zum Beispiel die Hungerspiele gewinnen, sondern wir lernen wie toll das Kapitol doch ist. (Ja richtig, so toll das wir hungern müssen) Dann kriegen wir wenn wir schön brav waren eine Scheibe Brot. Dann werden verschiedene Arbeiten verteilt wie zum Beispiel putzen oder auf dem Markt Sachen verkaufen. Dann machen wir noch unsere Schulaufgaben die beispielsweise so lauten:,, Schreibe einen Aufsatz über die Großartigkeit des Kapitols." Ja, ja. Ohne mich! Dann haben wir eine halbe Stunde Freizeit und schon müssen wir wieder in Bett und alles wiederholt sich. Warum wir überhaupt diese Bescheuerten Aufgaben machen müssen? Jeder in Distrikt 6 weiß doch die Wahrheit. Ganz einfach! Das Waisenheim wird vom Kapitol geführt! Genau deshalb melde ich mich freiwillig. Weil ich das alles einfach nicht mehr möchte. Die geben mir jetzt ein graues Hemd und eine kackbraune Hose. Meine widerspenstigen strohblonden Haare werden versucht tu kämmen. Aber es sind nun mal meine Haare, die kann man nicht kämmen. Da ertönt auch schon das Horn. Schnell gehe ich auf den Platz und lasse mich eintragen. Dann gehe ich zu den anderen 12-jährigen. Sie alle haben Angst. Ich nicht. Zuerst wird ein Mädchen gezogen. Sie heißt Juniper und ist mindestens 16. Dann wird ein Junge gezogen. Sein Name ist Dave und er ist nur ein bisschen älter als ich. Meine Hand schießt nach oben.,, Ich gehe in die Arena!" Alle starren mich ungläubig an. Dich ich marschiere ohne umschweife nach vorne. Die Frau die die Tribute zieht sieht mich verwirrt an.,, Wir haben wohl einen Freiwilligen. Wie ist denn dein Name?",, Ich heiße Jack." erwidere ich. Ich und Juniper werden in das kleine Haus gebracht in dem Juniper ihre Familie Warscheinlich zum letzten Mal sehen wird. Mich verabschiedet keiner. Wer denn auch?

    7
    Distrikt 7: Olivia

    ,, Liv. Aufstehen" werde ich von meiner Mutter geweckt. Ich schlage die Augen auf. Neben mir liegt meine kleine Schwester Coda. Sie ist 13. Es ist mittlerweile ihr 2.Jahr. Meine Mutter gibt uns jetzt zwei Kleider. Ein langes, mintgrünes für Coda und ein olivgrünes für mich. Danach macht Mum uns noch Frisuren. Codas kurze braune Haare bindet sie zu einem Seitenzopf und meine mittellange braunen werden zu einem Dutt hochgesteckt. Ein wenig später ertönt das Horn und Coda zuckt wie letztes Jahr zusammen. Zusammen laufen wir zu dem großen Platz, auf dem die Ernte abgehalten wird. Er ist riesig und wunderschön. Vielleicht der schönste Ort in ganz Distrikt 7. Aber es wird komplett dadurch zerstört, das hier jedes Jahr zwei Kinder ausgewählt werden und in einen tödlichen Wettkampf geschickt werden. Schließlich trennen Coda und ich uns. Sie geht zu den anderen 13jährigen und ich stelle mich in meine Reihe. Um Coda mache ich mir keine Sorgen, sie hat erst zwei Lose. Ich hatte das Glück ebenfalls nie Teressasteine nehmen zu müssen. Deshalb habe ich jetzt 5 Lose. Sind das zuviel? Könnte ich gezogen werden? Ich bin extrem nervös.
    Wie üblich hält der Bürgermeister erst eine Lobrede auf das Kapitol. Ich könnte jedes Jahr k*tzen. Dann geht Ophelia, unsere Betreuerin, langsam und feierlich zur Lostrommel. Sie macht den Job erst seit letztem Jahr und man sieht wie nervös sie ist.,, N-Nun dann. Ziehen wir unsere mutige Tributin!" Mutige Tributin. Das klingt als würde die, mutige Tributin' sich aussuchen gezogen zu werden. Da zieht Ophelia einen der vielen Zettel. Langsam entfaltet sie ihn. Ich platze vor Anspannung. Da sagt sie endlich den Namen. Es ist nicht meiner. Es ist Codas. Nein. Das... das kann nicht sein! Sie hat nur zwei Lose! Zwei. Lose. Ohne Nachzudenken hebe ich meine Hand und schreie über den gesammten Platz. Ich schreie das ich mich freiwillig melde. Irgentwie komme ich zur Bühne. Schließlich wird der Junge gezogen. Der kleine, veröngstige Junge bricht in Tränen aus und versucht wegzurennen. Aber sie zerren ihn zur Bühne. Zum Schluss wünscht uns Ophelia noch fröhliche Hungerspiele. Ja, fröhliche Hungerspiele. Und viel Freude beim sterben.

    8
    Distrikt 8: Polyester

    Ich stehe auf dem riesigen Platz. Was mache ich hier bloß? Ich gehöre hier einfach nicht her. Ich bin der Sohn des Bürgermeisters, ich werde sowieso nicht gezogen. Paps steht mit unserem Betreuer auf der Bühne. Männer als Betreuer sind selten. Soweit ich weiß sind wir der einzige Distrikt mit einem Mann. Er grinst dümmlich. Die ganzen Kapitolsidioten sind einfach nur verachtenswert und ekelhaf. Außerdem scheinen sie alle einen Intelligenzquotienten von -1000. Und dieser Akzent! Einfach nur nervtötend. Gelangweilt sehe ich mich um. Gleich werden wie jedes Jahr zwei Leute gezogen. Die werden dann wie beinahe jedes Jahr sterben. Hmpf. Wie auch immer. Die sind mir um ehrlich zu sein egal. Jetzt wird ein Mädchen gezogen. Sie heißt Keira. Geschockt geht sie zur Bühne. Dort bricht sie in Tränen aus. Kindisch. Sie ist bereits circa 14 Jahre alt. Da muss man echt nicht mehr rumflennen. Ugh. Jetzt wird der Junge gezogen. Im Schneckentempo entfalltet der Betreuer den Zettel.,, Mach schon, du Idiot!" denke ich. Er holt tief Luft und ich verdrehe genervt die Augen. Da schallt endlich der Name über den Platz. Aber... es ist meiner! Wie... wie geht das? Das kann nicht sein! Das geht nicht! Irgentwie komme ich zur Bühne, während mein Vater geschockt auf seinem Stuhl zusammen sinkt. Den Rest der Zeremonie bekomme ich nicht mehr wirklich mit. Die ganze Zeit wiederhilen sich Worte in meinem Kopf.,, Du bist Tribut. Du bist Tribut. Du bist Tribut. Du bist Tribut. Du bist Tribut..."

    9
    Distrikt 9: Kara

    Heute. Heute ist es soweit. Ich werde ein Tribut. Meine Mutter hat keine Ahnung. Aber mein Vater... er... Ich muss es einfach tun. Mich melden. Es ist mir egal ob ich dort sterbe oder nicht. Auch wenn ich mir wünsche dort zu sterben, tief im Inneten habe ich Angst. Soll ich es wirklich tun? Ich muss einfach. Mein Vater... er würde mich umbringen wenn ich es nicht tue. Er hat mich schon immer gehasst. Wie oft hat er mich geschlagen, wie oft ohne Essen in mein Zimmer eingeschlossen, wie oft sagte er mir das ich wertlos bin? Ich habe irgentwann aufgehört zu zählen. Ich möchte daraus. Ich MUSS da raus. Außerdem will mein Vater das ich mich melde. Ich habe keine Ahnung ob er denkt das ich eine Chance hätte, oder er mich einfach nur tot sehen will. Warscheinlich letzteres. Jetzt wird ein Mädchen gezogen. Sie ist warscheinlich 15, also ein Jahr älter als ich. Ich zögere. Mache ich das jetzt wirklich? Da bemerke ich jemanden. Einen älteren Mann der mich unverwandt anstarrt. Dieser Mann ist mein Vater. Sein Blick sagt alles.,, Tu es! Tu es, oder du wirst dir wünschen nie geboren zu sein." Voller Panick schießt meine Hand nach oben.,, Ich gehe in die Arena!" Zufrieden lächelt mein Vater, während ich ängstlich zur Bühne laufe. Wer der Junge ist bekomme ich nicht mehr mit. Schließlich werde ich in das Rathaus geführt. Es kommt keiner. Keiner verabschiedet mich. Weinend breche ich zusammen. Ich sterbe. Ich sterbe. Ich sterbe. Ich sterbe... Mir war von Anfang an klar das dieser Tag kommen würde. Und jetzt ist er da. Ich bin Tribut. Bald werde ich in die Arena geschickt in der ich sterben werde. Und ich kann daran absolut nichts ändern.

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