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Notruf Hafenkante M&M Story

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14 Kapitel - 4.073 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 485 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Mattes fühlt sich immer mehr zu Melanie hingezogen, aber aus Liebe oder Freundschaft?
Und da ist ja auch Eva, seine Freundin, die sich immer komischer verhält!
Mattes steht eine schwierige Entscheidung bevor!

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    Der Anfang.
    ,, Melanie, Mattes, Einsatz in der Wincklerstrasse 3, eine Passantin hat Schreie aus Keller 1 gehört!", rief Wolle.
    Wir fuhren sofort los.,, Wie Geht es Eva?", fragte Melanie.,, Nicht so gut, aber ist ja verständlich, wenn man verdächtigt wird, bei einer OP eine Frau Querschnittsgelähmt gemacht zu haben!", sagte ich.,, Ja, aber ich trau ihr das nicht zu, dafür liebt sie ihren Job zu sehr, jedenfalls tut es mir leid für sie!", sagte Melanie Mitfühlend.,, Irgendwie ist Eva in letzter Zeit so komisch, ich hab das Gefühl sie vertraut mir nicht mehr, vielleicht bilde ich mir es auch nur ein", sagte ich und mein Blick verschwand in die Ferne.,, Wahrscheinlich nimmt sie das Ganze ziemlich mit, gib ihr Zeit", sagte sie mitfühlend.

    Als wir da waren, stiegen wir aus. Eine Passantin zeigte auf ein eher verlassenes Fabrikgebäude, als ein Keller. Wir gingen mit gezückter Waffe rein. Der Keller war stock dunkel. Es gab kein Licht. Wir teilten uns auf. Ich ging einen Flur entlang. Auf einmal hörte ich ein Rumpeln und dann ein Fluchen. Ich sah ein Mädchen, etwa 19 Jahre alt, wie es in einem Karton grub. Ich wollte mich von hinten anschleichen, doch ich stiess mit meinem Fuss gegen etwas schweres. Das Mädchen blickte sich um und ergriff die Flucht nach draussen. Zu meinem Glück vergass sie die Treppe die von der Eingangstüre nach unten auf den Boden führte und so fiel sie. Ich band sie mit einer Hand am Gelände an und ging wieder rein um Melanie zu suchen.

    Nachdem ich 10 Meter von der Eingangstür entfernt war, hörte ich ein Schlüssel drehen. Ich lief zur Eingangstür zurück und versuchte sie aufzumachen.,, Verflucht, ich hätte sie mit beiden Händen festmachen sollen!", fluchte ich und suchte Melanie.

    Ich holte min Funkgerät raus und wollte Melanie erreichen, aber hier war kein Netz.
    Als ich sie fand, erzählte ich ihr was passiert war.

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    Der Kuss.
    Es war schon 1h vorbei.
    ,, Aber was machen wir jetzt, wir sind eingesperrt, hier gibt es kein anderer Weg zurück, unsere Funkgeräte funktionieren nicht, weil wir kein Netz haben, wie sollen den unsere Kollegen davon erfahren!", Sagte Melanie panisch. Ich hab sie noch nie so in Panik gesehen.,, Man Melanie, beruhig dich, unsere Kollegen werden in ein paar Stunden kommen und uns befreien!", sagte ich.

    Es waren jetzt schon 2 Stunden. Umso länger wir drin waren umso mehr wuchs Melanies Panik.,, Man was machen wir denn jetzt?", sagte sie mit Panik in der Stimme.,, Melanie alles wird gut, unsere Kollegen werden bestimmt bald da sein, sie wissen ja wo wir uns aufhalten, sie werden kommen!", sagte ich und als ich sah das sie zitterte, gab ich ihr meine Jacke. Aber irgendetwas in ihrem Blick zog mich auf magische Art an. Ich packte mit meiner Hand ihren Nacken, die andere Hand legte ich an ihre Taille. Dann sah ich in ihre Augen, sie schien leicht verwirrt. Ich legte meine Lippen an die ihre. Es fühlte sich einfach richtig an.
    5min später:
    Auf einmal hörte ich Franzi:,, Melanie, Mattes!"
    Ich liess langsam von ihr ab. Ich sah in ihre wunderschönen Augen und für einen Moment verlor ich mich in ihren Augen. Bis sie ihren Blick abwandte. Was war mit Eva, wen sie das erfuhr, würde sie Schluss machen. Es würde ihr das Herz brechen.
    Ich bemerkte das der Notarzt Haase, ebenfalls hinter Franzi aufgetaucht war und Hans dabei war. Franzi nahm Melanie in den Arm. Haase untersuchte uns noch einmal, Melanie war ein wenig unterkühlt, aber sonst war mit ihr nichts.

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    Was nun?
    Auf dem Weg zur Wache, vermied sie Blickkontakt. Als wir in der Kabine waren, fragte ich sie:,, ignorierst du mich jetzt?" Sie blickte mich an und sagte:,, Es tut mir leid wegen vorhin, du hast eine Freundin, ich hätte nicht…" Ich unterbrach sie und kam näher:,, Das ist nicht deine Schuld, ich habe dich geküsst, ausserdem tut es mir leid, wenn du jetzt ein schlechtes Gewissen wegen Eva hast, aber das brauchst du nicht, ich habe dich verführt, nicht du mich!",, Nein, zum Kuss gehören immer 2 dazu, ausserdem musst du jetzt entscheiden ob du es Eva sagst oder nicht", sagte sie.,, Ich weiss es nicht, es würde ihr das Herz brechen, was meinst du?", fragte ich sie.,, Also ich werde es ihr nicht sagen, ich weiss nicht, es gibt den Spruch Ehrlichkeit währt am längsten, aber in dieser Zeit, wo sie sich von allen Verraten fühlt, was ja verständlich ist, glaub ich auch das sie ein Schlussstrich zieht, wenn sie das erfährt, aber vielleicht verzeiht sie dir irgendwann, jedenfalls sag ich ihr es nicht, Indianerehrenwort!", sagte sie mir.

    Wir gingen schweigend ins Büro nach oben und setzten uns aufs Sofa.,, Willst du ein Kaffee?", fragte ich sie. Sie nickte. Schon wieder verlor sich mein Blick in ihren Augen, ich setzte mich wieder und kam ihr näher. Ich wusste auch nicht mehr was mit mir passiert, wenn ich in ihre wunderschönen Augen sah. Doch bevor ich sie wieder küssen konnte, rutschte sie ein wenig weg.,, Mattes du bist doch sonst nicht so, du würdest Eva doch nie betrügen?", sagte sie.,, Ich weiss nicht, ich weiss gar nichts mehr, irgendwie spür ich in letzter Zeit überhaupt keine Verbindung mehr zu Eva!", sagte ich. Sie seufzte;,, Hör auf dein Herz!" Dann ging sie raus. Wenig später kam sie mit 2 Kaffees zurück.,, Danke das du nichts sagst, du bist eine wunderbar tolle Freundin!", sagte ich.,, Bitte, ausserdem, was würde es mir bringen?", fragte sie.,, Na ja, du könntest mich erpressen, aber das würdest du niemals tun!", sagte ich.

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    Zuhause.
    Ich lief nach Hause, Eva stand vor der Tür und erwartete mich schon.,, Hi Mattes!", sagte sie. Sie wollte mich küssen, aber ich lief an ihr vorbei.,, Ist was?", fragte sie.,, Nee, bin nur müde!", sagte ich. Auf dem Tisch standen 2 Teller mit Spätzlen und Fleischsauce. Sie setzte sich gegenüber von mir und durchbohrte mich mit Fragen wie, wo warst du, was hast du gemacht, hast du neue Ermittlungen wegen der Frau und so weiter. Ich stocherte in meinem Essen herum und antwortete sehr kurzbündig. Als mir ihre Fragen zu viel wurden, stand ich auf und wollte meinen Teller verräumen.,, Wo willst du den hin, hab ich was falsch gemacht?", fragte sie. Ich blickte in ihre Augen, fühlte mich aber nicht angezogen. Ohne ein Wort verschwand ich im Bad und ging ins Bett. Nach einer Weile spürte ich wie sie ihre Arme um meinen Oberkörper schob und ich tat so als ob ich schon schliefe.

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    Ein weiterer Tag
    Am nächsten Tag konnte ich nicht anders als mich bei Melanie darüber auszuheulen.,, Ich weiss einfach nicht mehr weiter, irgendwie geht sie mir grad nur noch auf die Nerven, ich weiss echt nicht, ob ich noch mit ihr zusammen sein will!", sagte ich. Melanie nahm mich in den Arm. Ich drückte sie fest an mich, einfach weil es sich so richtig anfühlt. Ich blickte wieder in ihre Augen, und dann passierte es schon wieder. Ich legte meine Lippen auf die ihre. Für den Moment waren wir Eins. Dann ging die Tür auf und …

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    Franzi weiss Bescheid
    Franzi stand in der Tür und starrte auf uns. Es vergingen bestimmt Monate, bis jemand von uns etwas sagte. Franzi war die Erste, wo etwas herausbrachte:,, Ist das jetzt das wonach es aussieht?"
    Wir erzählten ihr alles und fragten sie um Rat.,, Also ich würd es ihr sagen, wenn sie es von jemand anders erfährt, ist sie garantiert weg, aber wenn du es ihr sagst, besteht die Chance das sie dir irgendwann verzeiht!", ratet sie mir.,, Aber ich muss mir auch im Klaren sein, ob ich überhaupt noch mit ihr zusammen sein will!", sagte ich.,, Das kann nur dein Herz entscheiden, da können wir dir nicht helfen!", sagte Melanie.
    Sie stand auf und setzte sich an den Schreibtisch. Franzi schien nachdenklich. Schliesslich sagte sie:,, Du musst dich entscheiden und zwar bald!" Ich nickte, sie stand auf als ihr Funkgerät klingelte und sie zum Einsatz gerufen worden war.

    7
    Der Streit mit Eva
    Am Abend als ich nach Hause kam. Stand Eva am Fenster. Eigentlich hatte sie immer was gekocht wenn er nach Hause kam, aber heute war es anders.
    ,, Mattes, was soll das, du weisst genau, das es mir scheisse geht, bin ich dir eigentlich egal?", fragte Eva.,, Nein…" Sie unterbrach mich:,, Scheint aber so, du könntest ruhig mal ein wenig früher kommen und bei mir sein, mir beistehen und dich mal ein wenig um mich kümmern!",, Ich hab einen Anstrengenden Tag gehabt, da bin ich nun mal müde und will schlafen!", sagte ich.,, Vielleicht will ich mal dich für mich haben!", sagte sie.,, Nimm dir doch ein paar Tage für mich frei!", sagte sie.,, Nein, ich hab fast keine Ferientage mehr frei und ich will ja noch mit meinen Eltern nach Sylt mal!", sagte ich, irgendwie hatte ich keine Lust auf Ferien und so log ich das mit Sylt.,, Ach ja, du denkt immer nur an dich, nie an mich, du weisst nicht wie schlecht ich mich fühl, ich weiss nicht wieso du auf einmal so abweisend bist, aber eins weiss ich!", sie machte eine kurze Pause,,, das diese Frau nicht wegen mir Querschnittsgelähmt ist, das war ein Aktenfehler, von einer Krankenschwester, die neidisch auf meinen Job ist und ich weiss auch genau wer, Katharina Engelfeld, eigentlich hat sie die Ausbildung zur Assistenzärztin, aber Jasmin kann nur eine Assistenzärztin nehmen und die bin ich und wetten wir das sie zur Zeit meinen Job übernimmt!", sie machte wieder eine kleine Pause,,, Und Essen kannst du dir selbst machen, ich bin nicht deine Dienerin!", rief sie während sie ihre Tasche nahm und während sie sich die Schuhe anzog sagte sie:,, Ich geh zu meinem besten Kumpel Jason, wenn du dich wieder wie ein normaler Freund verhältst, kannst du dich bei mir melden!"

    Damit schloss sie die Tür hinter sich und verschwand.
    Was war das bitte? Ich wusste nicht was ich machen sollte, ich war hin und hergerissen. Jason war verliebt in sie, das wusste ich, nur Eva sah es nicht. Wenn Eva Jason erzählte was passiert war, würde er das Eiskalt ausnutzen. Aber das war mir im Moment egal.
    Aber wieso war es mir egal, wenn es sein könnte, dass er sich an meine Freundin ranmachte? Liebte ich sie noch? Sollte ich überhaupt noch mit ihr zusammen sein? Was war mit Melanie? Bin ich in Melanie verliebt? Was würde Eva tun wenn ich ihr sagen würde, das ich sie nicht mehr liebe? Würde Eva Suizid (Selbstmord) begehen, wenn ich ihr sage das ich Melanie liebe? Zu was ist sie fähig?
    Solche Fragen stellte ich mir die ganze Zeit, doch ich wusste keine Antwort.
    Aber wenn ich eins weiss, dann das auf Melanie immer Verlass war.
    Und so ging ich noch am selben Abend zu ihr.

    8
    Bei Melanie
    Ich klingelte. Sie öffnete mir die Tür. Sie hatte ein Sommerkleid an, ein schwarzes mit rosa und weissen Blumen drauf. Es ging ihr bis zu den Knien.
    ,, Hi Mattes, alles gut?", fragte sie.,, Nein, ich hab mich mit Eva gestritten!", ich erzählte ihr alles. Sie hörte mir zu, während sie mir Nudeln mit Bolognese in einen Teller gab, die ich dann auch gierig verschlang. Die Bolognese schmeckte leckerer als die von Eva, fiel mir auf.,, Danke für das Essen, es war köstlich!", bedankte ich mich.,, Bitte sehr", sagte sie. Wir redeten den ganzen Abend lang. Wir vergassen die Zeit. Immer wieder musste ich in ihre schöne warmen Augen blicken und nach einiger Zeit konnte ich es nicht mehr aushalten.
    Ich küsste sie einfach. Eine Zeit lang machte Melanie mit. Aber dann stiess sie in sanft weg.,, Mattes du hast eine Freundin und du kannst mich nicht küssen wann immer du magst!", sagte sie und sie hatte Recht, wie immer.
    Ich wusste nicht mehr weiter. Melanie und ich haben noch bis um Mitternacht Notruf Hafenkante geschaut. Danach bin ich nach Hause. Ich fühlte mich allein. Ich merkte das ich nicht die Nähe von Eva vermisste, sondern die von Melanie.

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    Jason
    Ich fasste einen Entschluss. Ich wollte Eva besuchen und schauen wie es ihr geht. Auch wenn ich zu spät zur Arbeit komme.
    Ich fuhr mit dem Taxi zu Jasons Wohnung. Ich schrieb Melanie ne Nachricht das ich mich womöglich etwas verspäte.
    Als ich bei Jason klingelte, machte er auf.,, Hallo Jason, ist Eva hier?", fragte ich.,, Und wenn, dann möchte sie dich nicht sehen?", sagte er. Er wollte schon wieder die Türe schliessen, doch ich tat meinen Fuss dazwischen.,, Ist sie hier oder nicht?", fragte ich. Nach einem kurzen Schweigen antwortete er;,, Ja, aber sie will dich nicht sehen!"

    Wieder versuchte er die Tür zuzumachen.
    Als Eva rief wer da sei, rief er direkt;,, Nur ein Penner, wo die falsche Tür erwischt hat!" Dann schubste er mich nach hinten, da ich darauf nicht vorbereitet bin, taumelte ich nach hinten. Er schloss die Türe hinter sich und packte mich am Kragen;,, Halt dich von Eva fern oder dies ist erst der Anfang!" Dann schlug er mich ins Gesicht. Aus meiner Nase lief Blut. Ich rief Melanie an und fragte sie ob sie mich abholte, denn auf Melanie war immer Verlass.

    10
    Das Aus von Eva und Mattes?
    10 Minuten später kam sie mit dem Peterwagen. Als sie meine Nase sah, hielt sie mir ein Taschentuch hin. Im Peterwagen hatte sie zum Glück Verarztungssachen und hielt mir noch ein kühler Lappen hin.
    ,, Danke Melanie!", sagte ich.,, Was suchst du bei Jason?", fragte sie.,, Ich wollte noch einmal mit Eva sprechen…" und ich erzählte ihr was passiert war.,, Du musst Anzeige erstatten, wegen Körperverletzung und Drohung!", sagte sie.,, Ausserdem sollten wir Eva aufklären oder weiss sie das er dich geschlagen und bedroht hat?", fuhr sie fort.,, Sie weiss nichts davon, aber müssen wir ihr davon erzählen?", fragte ich sie.

    Wir gingen hoch zu Jason. Als er die Tür öffnete und mich sah wollte er die Tür schliessen, doch Melanie war schneller.,, Eva?", fragte sie. Sie erschien am Ende des Flurs.,, Ja?", fragte sie.,, Mattes wollte noch einmal mit dir reden!", sagte sie und gab mir ein Zeichen vorbei zu gehen. Melanie kümmerte sich um Jason.
    Eva führte mich in ein enges Wohnzimmer. Ich verstand nicht, wieso sie hier in dieser engen Wohnung leben wollte.,, Wer war das?", fragte sie und deutete auf meine Nase.,, Jason, ich war vorher da und wollte mit dir reden, da hat er mich aber geschlagen!", sagte ich.
    ,, Das sagst du nur, weil du eifersüchtig bist, du warst doch schon immer eifersüchtig auf Jason, immer wenn ich mit ihm abgehängt bin, versuchtest du mich davon abzuhalten!", sagte sie.,, Ja, aber nur weil er was von dir will Eva, das sieht doch jeder Blinde!", sagte ich.,, Nein, wir sind nur Freunde, was willst du eigentlich wirklich von mir, oder bist du nur hier her gekommen um mir das zu sagen?", schrie sie.,, Geh jetzt!", sagte sie.,, Nur zu gern"!, sagte ich, stand auf und ging auf den Flur. Ich sagte zu Melanie:,, Komm wir gehen!" Sie sah ihn verwirrt an und sagte noch was zu ihm bevor sie ging. Im Auto fragte sie was passiert sei. Ich erzählte ihr wiederum alles. Bei Melanie hatte ich das Gefühl das ich ihr alles anvertrauen konnte, sie hörte mir immer zu, egal was ich sagte, egal was zwischen uns passiert war, ihr konnte ich einfach vertrauen.


    Sie schwieg, sie schien nachzudenken.,, Vielleicht lasst du ein paar Tage Gras drüber wachsen!", schlug sie vor.
    ,, Wie soll ich Gras drüber wachsen lassen, wenn sie mir nicht zuhört, mir Eifersucht vorwirft und sie nicht einmal merkt das er sich an sie ranmacht. Nicht einmal glauben tut sie mir, die Verletzung würde ich ihm anhängen, weil ich eifersüchtig wär …!" Sie unterbrach mich:,, Jetzt komm mal runter!",, Wie soll ich runterkommen, wenn sie mich so behandelt, eigentlich sollte ich die beleidigte Leberwurst sein, nicht sie, wenn sie sich so verhält!", sagte ich. Sie schwieg. Auf einmal merkte ich das Schlechte Gewissen in mir Nagen, ich hätte Melanie nicht so anfahren sollen, sie hatte es ja nur gut gemeint!,, Melanie, es tut mir leid, ich hätte dich nicht so anfahren dürfen, schliesslich hast du es nur gut gemeint!", sagte ich.,, Schon gut, versteh dich ja!", sagte sie mitfühlend.


    11
    Bei Haller
    Auf dem Revier soll ich sofort zu Haller kommen. Ich öffnete die Tür.,, Ah Mattes, schön das du es auch noch einrichten konntest!", sagte er.,, Was gibt’s?", fragte ich.,, Na ja, dein zu spät kommen ist mir auch nicht ganz entgangen!",, Tut mir Leid, kommt nicht mehr vor!", sagte ich.,, Von leidtun, werden auch keine Fälle gelöst!", sagte er,,, aber du hast Glück das ich einen guten Tag erwischt hab, kannst gehen! "

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    Die Entscheidung
    In dieser Nacht hatte ich viel nachgedacht und ich bin zu einem Entschluss gekommen. Ich werde mich von Eva trennen. Bei Melanie fühl ich mich einfach wohler, glücklicher und sicherer. Ich kann Melanie einfach nicht vergessen. Sie ist mir so wichtig und ich werde um sie kämpfen!
    Als ich ins Büro kam, stand Melanie am Fenster. Ich ging zu ihr und nahm ihre Hände. Ich sah in ihre Augen.,, Melanie, ich muss dir was sagen, DANKE DASS DU MICH SO MAGST, WIE ICH BIN, DASS DU DICH ENTSCHULDIGST, WENN ICH ZU STUR DAFÜR BIN, DASS DU MICH ZUM LACHEN BRINGST, DASS DU IMMER ZU MIR HÄLTST, DASS DU MIENE KLEINEN MACKEN ERTRÄGST, FÜR DEINE OFFENHEIT UND DEIN VERSTÄNDNIS, DASS ICH MIR BEI DIR JEDERZEIT GEBORGEN FÜHLEN KANN, FÜR DEINE WUNDERVOLLEN WORTE, DASS DU MIR VERTRAUST UND ICH DIR VERTRAUEN KANN, FÜR DEINE ZÄRTLICHEN UMARMUNGEN, DASS DU DER MENSCH BIST, DER DU BIST. LASS MICH DAS KISSEN SEIN, DIE DECKE DIE DICH WÄRMT, WENN DU SCHLÄFST, UND DER SONNSENSTRAHL DER DICH WACHKÜSSEN DARF. MELANIE, ICH LIEBE DICH UND ICH LIEBE DICH NICHT NUR, WEIL DU BIST WIE DU BIST, SONDERN AUCH, WEIL ICH BIN WIE ICH BIN, WENN ICH BEI DIR BIN!", sagte ich ihr und wusste das ich diese Entscheidung niemals bereuen werde.,, Matt… Mattes, äh, das war die schönste Liebeserklärung die ich jemals gehört hab, aber was ist mit Eva, sie braucht dich jetzt mehr denjeh, lass mir Zeit darüber nachzudenken!, sagte sie. Ich erwiderte:,, WENN ICH DIR SAGE, DAS ICH DICH LIEBE, DANN SAG ICH ES DIR NICHT NUR AUS GEWOHNHEIT ODER UM MIT DIR INS GESPRÄCH ZU KOMME. ICH SAGE ES, UM DICH DARAN ZU ERINNERN, DAS DU DAS BESTE BIST, WAS MIR JE PASSIERT IST. ICH WILL NICHT IRGENDEINEN DUFT RIECHEN, SONDERN DEINEN DUFT, ICH WILL NICHT IRGENDWELCHE LIPPEN KÜSSEN, SONNDERN DEINE LIPPEN, ICH WILL NICHT IRGENWELCHE STIMMEN HÖREN, SONDERN DEINE STIMME, ICH WILL NICHT IN DEN ARMEN VON IRGENDJEMAND EINSCHLAFEN, SONDERN IN DEINEN ARMEN, DEN ICH LIEBE NICHT IRGENDWEN, SONDERN DICH!" Sie sah mich an, ihr Blick war undeutbar.,, Melanie, ich will nur dich, niemand anders, Eva wird sich besser fühlen, wenn sie weiss das ich nicht aus Mitleid mit ihr zusammen geblieben war, ich werde mich von ihr trennen, ich weiss das sagen viele, doch ich mache es, ich muss sie nur sehen können!", sagte ich ihr. Ich strich ihr zart über die Wange.
    Dann kam ich näher und zog sie sanft an mich. Ich küsste ihre zarten Lippen. Sie hörte kurz auf und sagte:,, Ich liebe dich auch! Ich bin der glücklichste Mensch der Welt, so hat es sich jedenfalls angefühlt, ich schwebte auf Wolke 7!

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    Das Foto
    Wir hatten uns an der Elbe verabredet. Da gab ich ihr einen Kuss auf den Mund. Wir gingen zu Fuss zur Wache, natürlich ohne Auffälligkeiten. Wir arbeiteten uns durch unzählige Mappen durch. Ich hatte gestern versucht mit Eva zu reden, sie waren aber beide nicht da gewesen. Ich werde es heute Abend noch einmal versuchen.
    Melanie ging kurz runter, sie musste schnell einen Bericht bei Haller schreiben.
    Auf einmal platzte die Tür auf. Eva stürmte herein und gab mir erstmal eine Backpfeife.,, Du Arsch, du hast mich betrogen!" Sie hielt mir ein Foto von heute Morgen wo ich Melli geküsst hatte unter die Nase.,, Ja, ich hab mich in Melanie verliebt, ich wollte es dir gestern ja sagen, aber du warst ja nicht da!", sagte ich.,, Weisst du was, ist mir egal, ich hab ja jetzt Jason!", sie gab mir noch einmal eine Backpfeife, dieses Mal allerdings rann mir Blut aus der Nase und dem Mund,,, Und wenn es dich interessiert, ich schnapp mir jetzt Jason, der ist wenigsten für einen da, wenn man jemanden braucht, du Penner, ich will mit dir, Arschloch, nichts mehr zu tun haben!"
    Eigentlich interessiert es mich wenig, das sie jetzt mit Jason zusammen kommt, nur meine Nase und mein Mund bluten.

    14
    Das Ende
    Nach einer Weile kam Melanie zurück.,, Mattes was ist passiert?", fragte sie.,, Eva, sie … sie hat ein Foto gesehen… von uns … wie wir uns ge… geküsst haben", stotterte ich, den der Schlag war schon ganz schön heftig gewesen, sie desinfizierte die Wunden und hielt mir ein Taschentuch ran, während sie mir aufmerksam zuhörte,,, wahrscheinlich hat… hat Jason uns gesehen, jedenfalls hat sie mir eine geballert!" Schloss ich.
    ,, Mist!", sagte sie.,, Kannst du laut sagen!", entgegnete ich.


    Am Abend gingen wir schick essen und danach, ja den Schluss könnt ihr euch selbst ausdenken.




    Ich hoffe es hat euch gefallen und lasst bitte ein Kommentar da, auch wenn ihr etwas nicht so toll fandet, danke fürs lesen!

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