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Die Wölfe der Zeit die Reise ins Herzland von William Horwood

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3 Kapitel - 844 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 282 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Geheimnisvoll ertönt von weiter Ferne ein mächtiges Wolfsgeheul. Endlich ist für die Wölfe die Zeit da, von ihrem alten Herzland wieder Besitz zu ergreifen. Vor tausend Jahren waren sie von den Menschen daraus verjagt worden. Wulf nämlich, der größte und mächtigste der Wolfsgötter, hatte ihr Herzland nicht mehr schützen können. Er selbst hatte gegen eines seiner eigenen Gesetze verstoßen und zur Strafe tausend Jahre lang das Leben der sterblichen Wölfe teilen müssen.

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    Das Buch die Wölfe der Zeit die Reise ins Herzland von William Horwood gibt es wircklich. Hier auf TD werde ich die Kapitel aufschreiben. Ich hoffe e
    Das Buch die Wölfe der Zeit die Reise ins Herzland von William Horwood gibt es wircklich. Hier auf TD werde ich die Kapitel aufschreiben. Ich hoffe euch gefällt's!

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    ((blue))((small))PROLOG((esmall))((eblue))((big))Die Reise ins Herzland ((ebig)) Ein nebliger Morgen dämmerte herauf. Es ist der erste Tag des Herbst
    PROLOGDie Reise ins Herzland

    Ein nebliger Morgen dämmerte herauf. Es ist der erste Tag des Herbstes, jener Tag, an dem nach alten Brauch die jüngeren, umherschweifenden Wölfe das Rudel verlassen. In unserem kleinen und bescheidenen Rudel-sein Name ist so unbedeutend wie der Ort, um den unser Leben kreist, ist eine verfallene Stadt, die jetzt von den Menschen verlassen ist-bin ich der einzige, der wegziehen wird. Meine Geschwister haben ihren Platz im Rudel gefunden, ich jedoch nicht. Sie sind damit zufrieden, in Vertrauten Umkreis ihre Rolle zu spielen, doch ich habe andere Träume und möchte auf Wolfswegen wandern, die mich vielleicht bis zu den Sterne führen oder Vergessen.
    Es wird keinen Abschied geben. Die Wanderer verschwinden so unmerklich wie Schatten, die vergehen, denn das Rudel empfindet diese Wölfe als beunruhigend und tut so, als hätte es sie nie gegeben. Es sei denn, ein Wanderer erreicht Großes. Dann darf er zurückkehren und wird geehrt, man hört ihm zu, er darf das Höhlen anführen. Bis letzte Nacht hatte ich das Heraufdämmern dieses Tages gefürchtet . Obwohl meine Träume sich von denen der anderen unterschieden, schienen sie mich immer weniger zu beflügeln, je näher dieser Tag kam. Meine Vision, die zu Beginn des Sommers deutlicher gewesen war, wurde mit der Zeit verschwommen und verschworen. Aber jetzt, an diesem neuen Morgen, kann ich es nicht erwarten, bis die Morgendnebel sich lichten und mein Rudelführer das Zeichen gibt, dass ich losziehen darf. Denn jetzt, Wulf sei gepriesen, werde ich nicht allein Wandern.

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    Vor einer Woche - mir scheint seitdem schon ein ganzes Leben vergangenen zu sein - kam ein alter Wolf bei uns an und bat um Schutz unseres Rudels. Er
    Vor einer Woche - mir scheint seitdem schon ein ganzes Leben vergangenen zu sein - kam ein alter Wolf bei uns an und bat um Schutz unseres Rudels. Er war der älteste Wolf, den ich je gesehen hatte. Sein Pelz war abgewetzt und dünn, er hatte fast keine Zähne mehr, und seine Augen waren weiß vor Blindheit. Einige wollten ihm den Zutritt zu unserem Kreis verweigern und sagten, er könnte vielleicht eine Seuche haben oder einen Fluch uns bringen. Nein Vater, unser Anführer, kannte jedoch seine Pflicht und übergab den Wolf meiner Obhut. Ich gewann dadurch allerdings wenig Absehen! Bis letzte Nacht...
    Der letzte Sommermond hatte schon begonnen abzunehmen, als der alte Wolf sein langes Schweigen brach und zu heulen begann, mit einer vor Alter brüchigen Stimme, die jedoch in ihrer Einfachen und Weisheit zumindest mir schön erschien.
    Das ganze Rudel versammelte sich um ihn, mit mir an seiner rechten Seite, als er eine Geschichte heulte, die wir alle gut kannten, die Geschichte von den Wölfen der Zeit. Während er heulte, überquerte der Mond den Himmel, und die Sterne wanderten durch die Nacht. Keiner von uns hatte diese Geschichte je mit so viel Wahrhaftigkeit vorgetragen gehört. Selbst sein Vater weinte.
    Als der Wolf schließlich in Schweigen verfiel, hab mein Vater sehr bewegt zu verstehen, dass es eine große Ehre wäre, für ihn zu sorgen, solange ihm daran gelegen sei, bei uns zu bleiben. Vieleicht könne er bei uns den Trost seiner alten Tage zu finden...
    Der alte Wolf schüttelte den Kopf, streckte sich in meine Richtung und antwortete mit einer Frage: >>Welcher Tag ist morgen? <<
    >>Der erste Tag des Herbstes <<, antwortete mein Vater.
    >>Der Tag, an dem die Wanderer losziehen. Kluge Wölfe bleiben nicht länger, als sie erwünscht sind. Auch ich werde aufbrechen. Wanderer müssen sich auf die Reise begeben, sie müssen wandern, und schließlich gehen sie auf die Suche.Ihre Suche ist nie zu Ende. <<


    Fortsetzung folgt...

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