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Die Welt in der Depression

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1 Kapitel - 1.427 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 170 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier erzähle ich euch wie es ist depressiv zu sein..

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    Die Welt in der Depression
    ~Diese Geschichte widme ich an die Menschen, die nie von anderen verstanden werden~

    Depression heißt in der Psychologie: tiefe Niedergeschlagenheit und ausdrückende seelische Erkrankung, allerdings möchte ich nicht sehr auf die Psychologie zurückgreifen. Ich möchte eher erzählen wie sich ein Mensch, im Laufe der Zeit einer Depression, verändern kann. Diese Geschichte schreibe ich allerdings aus Erfahrung, weil ich den einen oder anderen kenne der in einer Depression versinkt.
    Allein zu verstehen wie das ist depressiv zu sein, ohne dass man es nicht ist, ist sehr schwer. Es gibt verschiedene Arten der Depression. Bei dem einem oder anderem ist vielleicht ein Familienmitglied gestorben, und man ist sehr traurig darüber, weil man in dem Moment eine Person verliert, die man sehr geliebt hat. Jedoch gibt es auch Fälle wo man einfach von seinen Mitmenschen unterdrückt oder auch gemobbt wird. Bei solchen Fällen sollte man sich so schnell wie möglich Hilfe von Erwachsenen holen, oder von Menschen, die wissen wie man damit umgeht. Von jedem unterdrückt oder gemobbt zu werden ist problematisch, denn in den meisten Fällen hat man kaum einen Freund oder eine Freundin mit der man über solches reden kann. Zwar sind meist die Eltern für ihr Kind da, jedoch trauen wir uns Menschen nicht immer offen zu reden. Im Laufe der Zeit produzieren wir Gefühle der Angst, der Wut und am meisten der Traurigkeit. Es ist schwer aufzustehen, wenn man jeden Tag von anderen Menschen runtergeschmissen wird. Und irgendwann kann man nicht mehr aufstehen, weil man einfach die Kraft nicht mehr dazu hat, und man versinkt einfach. Man versinkt in eine Depression.
    Jetzt fängt alles an! Ab dieser gewissen Phase (also dien Depression) fangen wir an uns zu verändern. Viellicht ändert der ein oder andere sein Mode-Stil oder man zeigt kein Interesse zu irgendetwas. Man ist einfach nur kaputt. Du redest automatisch nicht mehr so viel. Du hältst dich zurück. Du willst einfach das es nicht schlimmer wird. Du willst einfach keine Probleme mehr. Sobald wir Menschen in dieser Depression versinken, fangen wir an über Sachen nachzudenken, über die man sich eigentlich keine Gedanken macht. Mordgedanken, oder auch um es noch nicht so weit zu bringen…Gedanken damit anzufangen sich zu ritzen. Jede 2 Person die depressiv ist ritzt sich. Man fängt zwar klein an, aber die Wunden werden immer größer und mehr. Denn die Zeit heilt keine Wunden, man gewöhnt sich nur an den Schmerz. Wir versuchen durchzuhalten aber wir scheitern. Wir versuchen aufzustehen aber wir fallen. All das passiert meist nur wegen den Menschen die einfach nicht fair sein können. Auf dieser Welt muss nicht jeder sich mögen oder lieben, aber einfach nett sein und Respekt gegenüber einer Person zeigen, ist das einzige was man braucht. Wenn dir eine Person nichts angetan hat, dann brauchst du ihr auch nicht zu drohen oder sie zu unterdrücken, sondern einfach genauso mit ihr umgehen wie sie mit dir umgeht. Das ist einer der wichtigsten Regel der Menschheit. Sei einfach genauso zu einer Person, so wie sie zu dir ist. Aber leider ist nicht jedermanns Seele so. Ich verstehe diese Menschen an sich nicht. Warum seid ihr so? Was bringt euch das? Seid ihr dann zufrieden? Seid ihr zufrieden, wenn eine Person nur wegen euch Selbstmord begeht? Habt ihr dann euer Ziel erreicht? Ich verstehe es, wenn man cool wirken will, aber man ist nicht cool, wenn eine Person nur wegen die stirbt. Nur wegen deines grässlichen Verhaltens. Aber solche Menschen gibt es leider.
    In der laufenden Zeit wird all das zur Gewohnheit. Wir stehen auf, gehen los zur Schule, kommen Heim, gehen in unser Zimmer, wollen allein sein, sind wie jeden Tag schlecht gelaunt, stellen uns vor den Spiegel und fragen uns warum wir noch leben. Wir zweifeln an uns selbst…Der eine Isst vielleicht sehr viel, der andere isst vielleicht Garnichts. Unsere Schulnoten verschlechtern sich (im meisten Falle). Aber das alles wird am Ende zur Gewohnheit. Jedes Mal in einer Arbeit eine fünf zu schrieben. Jeden Tag, im Zimmer, mit einer scharfen Klinge in der Hand zu sitzen und sich die Haut aufreißen. Jeden Tag das Gefühl dazu zu haben das man einfach nicht perfekt für diese Welt ist, oder einfach hier nicht hingehört. Zwar ist niemand perfekt für diese Welt, und das wissen wir auch alle, ich will damit nur ausdrücken das wir in den Momenten Gefühle von Selbstzweifel entwickeln. Wir denken darüber nach wie das Leben ohne uns wäre. Würde es den Menschen dann besser gehen? Würde dann alles vorbei sein? Wenn ich jetzt gehe, würde man mich dann vermissen?
    Ab einer gewissen Zeit, fängt man wieder an ein bisschen, aber wirklich nur ein bisschen sozialer zu werden. Damit meine ich das wir Menschen anfangen uns Leute zu suchen (in dem Fall Freunde) mit denen wir reden können. Wir suchen Freunde die uns helfen, die Last die wir tragen abzunehmen. Ich weiss es ist schwer zu verstehen wie es ist depressiv zu sei, ohne dass man es ist…Aber wir erwarten nicht viel von einem Freund. Nur ein bisschen Aufmerksamkeit und Verständnis. Ich verstehe das es den die Menschen auch nicht einfach ist die ganze Last bzw. alle Probleme aufzunehmen, aber ein wahre/-r Freund/-in würde sowas machen. Ich als fast 14-jähriges Mädchen war bereit meine Freundin etwas zu unterstützen und ihr zu helfen ihre Probleme zu lösen. Du musst den Menschen die depressiv sind zeigen das du sie brauchst bzw. dass wir sie brauchen. Wir müssen ihnen zeigen und ihnen das Gefühl ermitteln, dass sie wichtig sind egal was passiert. Du musst ihnen bei jedem Problem die Hand reichen und sagen, dass wir das beide zusammen durchgehen werden egal was passiert. Ja es ist wirklich schwer so eine Last aufzunehmen, allerdings muss man nicht sofort einen großen Schritt machen. Du musst als aller erstes das Vertrauen der Person gewinnen, denn dann erst fängt sie an offen zu reden. Du musst dir und der Person einfach etwas Zeit geben. Denn kommt Zeit, kommt Rat. Irgendwann fängt die Person an offen zu reden. Du musst irgendwie versuchen sie zu verstehen. Versetzt dich in die Rolle der Person, und versuche es nachzuvollziehen was sie sagt oder denkt. Gib ihr Tipps wie sie es vielleicht anders angehen kann. Nach der Zeit wirst du merken das es der Person besser geht, dass sie jemanden gefunden hat mit dem man sprechen kann…Jedoch gibt es da auch die einen oder anderen die nicht so sind.
    Es gibt Personen die sagen ja ich helfe dir, du kannst mir alles erzählen, aber am Ende ist es nicht so. Am Ende haben die Leute die Nase voll sich, Probleme von dir anzuhören. An diesem Punkt möchte ich darauf hinweisen: Wenn ihr wisst das ihr der Person nicht helfen könnt dann geht gar nicht auf sie ein, denn somit verletzt du sie noch mehr. Wenn die Leute dir irgendwann sagen ich will nichts mehr von dir, sind sie ab genervt. Ab dann fängt wieder alles von vorne an. Man produziert Gefühle der Selbstzweifel und fragt sich: Was habe ich nur falsch gemacht? Wieso ist das passiert? Was habe ich wieder angestellt? In diesem Moment schwirren dir so viele Fragen um den Kopf. Wisst ihr das Leben ist nicht so einfach wie ihr denkt. Der eine vermisst, der andere vergisst. Wir wollen im Endeffekt doch einfach wieder normal weiter machen. Deswegen hört auf die Menschen weiter runterzuschmeißen. Helft ihnen doch lieber aufzustehen. Irgendwann wird dieser Mensch, der sich dazu bereit gestellt hat jemanden zu helfen, belohnt. Und die anderen kriegen es zurück (glaubt mir). Und aus diesem Grund helft euch gegeneinander. Seid Stark. Wisst ihr was für ein tolles Gefühl das ist, wenn ihr anderen Menschen hilft, damit es ihnen besser geht.

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