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Im Namen der Gründer: Es ist Zeit, sich einzumischen!

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13 Kapitel - 3.183 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 566 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Vier Schüler, vier Häuser, ein Ziel.
Werden sie es schaffen? Oder werden die Unterschiede sie trennen?

    1
    (Charlottes Sicht) [Englisch ausgesprochen!]

    Nun stand ich endlich am Bahnsteig des Gleises 9 3/4 und konnte mein Glück kaum fassen. Nun war ich endlich, wo ich hingehörte! Meine Eltern waren komplett unmagisch, doch ich hatte schon lange gewusst, dass ich irgendwie "anders" war. Meine Fähigkeiten hatte ich immer versucht zu verstecken, - Wer weiß, was die Leute gedacht hätten? - aber oft hatte ich sie gar nicht kontrollieren können und dass das gefährlich war, versteht sich ja wohl von selbst.
    Nach einigen Schwierigkeiten hatte ich also hier her gefunden (Das mit der Wand hatte ich schon gelesen, aber woher bitte sollte ich wissen, welche Wand durchlässig war und welche nicht? Ich hatte es also ausprobieren müssen und dabei sicherlich einige Gehirnzellen eingebüßt...) und wartete darauf, in den Zug einsteigen zu können. Als es jedoch schon zehn vor elf war, reichte es mir und ich zwängte mich durch die Masse in Richtung Zug (Was mit meinem Koffer nicht ganz einfach war...) und sagte so oft "Entschuldigung", dass ich hinterher das Gefühl hatte, einen Knoten in der Zunge zu haben.
    Ganz vorne im Zug fand ich ein freies Abteil, setzte mich und holte mein Buch "Eine Geschichte von Hogwarts" aus dem Rucksack und begann, zu lesen.

    2
    (Jacobs Sicht) [Auch Englisch]

    Verdammt! Es war drei Minuten vor elf, als ich aus dem Auto meiner Mutter sprang. Ich zerrte meinen Koffer hinter mir her und sprintete durch den Bahnhof, was mir einige verwunderte Blicke einbrachte. Auf Gleis neun sah ich mich um und sah einen dicken Pfeiler, Gleis 10 auf der einen und Gleis 9 auf der anderen Seite. Ich versuchte zu bremsen, doch mein schwerer Koffer schob mich weiter in Richtung Wand. Alles was ich tun konnte, war, mich zusammenzukauern, damit ich möglichst weich landete. Ich stolperte auf die Wand zu - und fiel einfach hindurch! Ohne weiter zu überlegen, sprang ich auf und raste in den Zug hinein. Keuchend sah ich mich um. Ich hatte es geschafft! Ohne irgendwelche Hilfe war ich bis in den Hogwarts-Express gekommen, und das innerhalb von zwei Minuten! Das schaffte nicht jeder... Auf der Suche nach einem Platz lief ich durch den Zug und entdeckte ein fast freies Abteil. Nur ein reichlich nerdig aussehendes Mädchen saß dort und schien in ihr Buch vertieft. "Hi", sagte ich mit einem Grinsen (und versuchte, meine Atmung zu normalisieren), "Kann ich mich zu dir setzen?" Sie nickte nur knapp und ich setzte mich. Endlich konnte ich mich ausruhen! Ich legte meine Jacke auf den Sitz neben mir und blickte aus dem Fenster.

    3
    (Marinas Sicht) [Aussprache auch Englisch^^]

    Nachdem Mum und Dad mich in den Hogwarts-Express gebracht hatten, hatte ich erstmal einige Minuten gebraucht, um zu begreifen, was passiert war: Ich war ENDLICH auf dem Weg nach Hogwarts! Nun musste ich mir ein Abteil suchen... Schließlich fand ich eins, in dem ein lesendes Mädchen und einen Jungen vorfand, der doch tatsächlich seine Jacke auf den Sitz neben sich gelegt hatte und so die ganze Bank in Anspruch nahm. Ich warf also mit einer gekonnten Bewegung mein Haar zurück und öffnete die Tür.
    Einfach aus Prinzip wollte ich den Jungen (bestimmt so ein Gryffindor...) dafür anzicken, sich so auszubreiten. "Wie kann man nur so egoistisch sein!", giftete ich, "Das ist ja wohl das Allerletzte! Sich so auszubreiten! Hallo-ho, hier wollen noch Leute hin!" Der Typ sah mich an und grinste auf so eine Möchtegern-coole Art und hielt sich dabei wohl für ganz toll. Argh! Solche Leute regten mich immer tierisch auf... Doch das Mädchen sah ganz nett aus, also setzte ich mich neben sie. "Hi, ich bin Marina. Was liest du da?", wollte ich wissen. Das Mädchen zeigte mir die Titelseite und sagte: "Ich heiße Charlotte, Charlotte Sophie Meyers. Ich freue mich schon so auf Hogwarts! Du auch?" Ich antwortete: "Ja, natürlich! In welches Haus möchtest du denn?"

    4
    (Tims Sicht)

    In diesem Jahr schien mir der Hogwarts-Express voller, als er in all den Jahren, in denen ich meinem Bruder vom Bahnsteig aus zugewunken hatte, ausgesehen hatte... Mein Bruder Ben hatte sich schon zu Hause darüber aufgeregt, dass ich mit ihm fahren sollte. Ich wäre ihm peinlich... Er ging inzwischen ins sechste Schuljahr und ich wusste, dass er es gar nicht so meinte. Tief im Inneren hatten wir uns ja doch irgendwie gern... Ich ging also los, auf der Suche nach einem Platz. Hier und da sah ich bekannte Gesichter, die im Jahrgang meines Bruders waren, aber bei ihnen war schon alles besetzt.Und zu den älteren Schülern wollte ich mich ohnehin nicht unbedingt setzen, denn ich hatte gehört, manche von ihnen würden gern Erstklässler ärgern. Schließlich, als ich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, entdeckte ich ein Abteil, in dem nur drei Leute saßen. Sie sahen aus, als wären sie etwa in meinem Alter und so war ich schon drauf und dran, die Tür zu öffnen, als ich innehielt. Wollte ich mich wirklich zu ihnen setzen? Auf der einen Bank saßen zwei Mädchen, die sich angeregt unterhielten. Das eine war groß, sportlich und wirkte finster und das andere sah sehr klug aus. Nicht unbedingt meine bevorzugte Gesellschaft, aber was sollte es… Das Problem war der Junge, der ihnen gegenüber saß und nun spöttisch in meine Richtung grinste. Er hatte mich wohl entdeckt. Wenn ich jetzt nicht sofort als Loser dastehen wollte, musste ich wohl reingehen. Ich holte tief Luft und öffnete die Tür. Mit einem "Hi" setzte ich mich neben den Jungen.

    5
    (Charlottes Sicht)

    Ich hatte den Jungen vor unserer Tür schon länger bemerkt, war aber schlau genug gewesen, ihn nicht anzustarren. Ganz im Gegensatz zu diesem Jacob (das war zumindest der Name auf den Koffer), der ihn spöttisch angrinste. Ich hasste es, wenn sich Menschen so versuchten abzuheben und war kurz davor, etwas zu sagen, als der Junge schließlich doch herein kam. Dass er etwas gesagt hatte, konnte man nur erahnen, weil sich seine Lippen bewegt hatten. Als die anderen nicht reagierten, überraschte mich. Hatte ihnen niemand beigebracht, höflich zu sein? Also ergriff ich das Wort. "Hallo, ich bin Charlotte und du?", erkundigte ich mich. Das Eis schien gebrochen, denn er begann zu lächeln und antwortete. "Tim. Tim Miller" Marina zog die Augenbrauen hoch. "Marina. Welches Haus?" Tim schien kurz zu überlegen, bevor er antwortete: "Weiß nicht… Mein Bruder ist Gryffindor, Mum Ravenclaw. Ist mir aber eigentlich auch egal, so lange ich Freunde finden kann..." Dieser Jacob machte große Augen. "Ernsthaft? Es würde dir nichts ausmachen, bei lauter Losern zu sein?" Tim schüttelte den Kopf und Marina zog die Augenbrauen hoch. "Mich interessiert gar nicht weiter, mit wem ich in einem Haus bin. Solange ich gut gefördert werde..." "Und lerne", schaltete ich mich ein, "Aber ein paar Freunde wären schon ganz nett..." Jacob fuhr sich durch die halblangen braunen Haare und murmelte "Ihr habt doch alle einen Schatten", bevor er sich wieder zum Fenster drehte.

    6
    (Jacobs Sicht)

    Während ich tat, als würde ich aus dem Fenster schauen, schielte ich immer wieder zu Marina, die sich wieder angeregt mit Charlotte unterhielt. Irgendwie faszinierte sie mich... Diese langen schwarzen Haare, die strahlend grünen Augen auf der weißen Haut... Und wie sportlich sie war, wie sie mich angezickt hatte... Igendwie hatte sie mir imponiert... Eigentlich hatte ich über alle hier im Abteil schon ein Urtei gefällt: Charlotte war eine langweilige Streberin, Marina faszinierend, Tim ein Loser. Allein schon wenn man sich diese blonden, ungestylten Wuschelhaare anschaute, wusste man doch schon, was Sache war. Ich jedenfalls... Ich begann zu dösen, als ich das Geräusch von Rollen hörte und schon wurde die Tür unseres Abteils aufgeschoben. Eine alte Schachtel streckte ihren Kopf herein. "Etwas vom Imbisswagen?", fragte sie. Imbiss? Das klang gut. Ich sprang auf und kaufte mir von Allem etwas. Dabei konnte ich die erstaunten Blicke der anderen förmlich spüren, vor allem, als ich ein paar Goldmünzen aus meiner Tasche holte. Als ich fertig war, stand Tim auf und kaufte sich ein paar Schokoladenfrösche und setzte sich wieder. Dann kam Charlotte und fragte doch tatsächlich, ob in Bertie Botts Bohnen in allen Geschmacksrichtungen Gelantine drin sei! Tsss... Schließlich kaufte sie eine Packung, die sie lachend mit Marina teilte. Ich beneidete sie darum, wie viel Spaß die beiden hatten, aber dieses Gefühl unterdrückte ich schnell. Was wollte ich bitte mit denen?

    7
    (Marinas Sicht)

    Charlotte war wirklich nett. Sie teilte mit mir ihre Süßigkeiten, redete und lachte mit mir. Das einzig Merkwürdige an der Situation war Jacobs Blick. Falls er versuchte, unauffällig zu gucken, gelang ihm das absolut nicht. Mir schwante Übles: Nicht noch einer, der mich für eine Puppe hielt! Nur, weil ich aussah, wie ich aussah, war ich das noch lange nicht und das würde ich ihm beweisen, wenn es sein musste! Es war ja nicht so, das mir die Situation neu wäre... Charlotte hielt beim Kauen inne und verzog das Gesicht. "Rote Beete!" Als ich nicht lachte, blickte sie mich verwundert an."Was ist los?" Verdammt, dieses Mädchen merjte auch einfach alles! "Ach, ich habe nur nachgedacht..." Ihr fordernder Blick durchbohrte mich weiterhin. Die Farbe ihrer Augen war faszinierend blau und wechselte anscheinend je nach Laune von sturmblau bis zu kornblumenblau. Wie machte sie das bloß? "Über... Das ... Qu...Quidditchtraining…", stotterte ich. Charlottes Pupillen zogen sich zusammen und ich hatte das Gefühl, in ihre Augen zu fallen. Das war ein sehr unangenehmes Gefühl und ich fragte mich, ob Charlotte vielleicht doch nicht so nett war, wie sie schien.

    8
    (Tims Sicht)

    Ich dachte immer, ich würde merkwürdige Menschen kennen, doch Charlotte und Marina toppten wirklich alles. Aber gut, wenn es ihnen Spaß machte... Charlottes Blick sah wirklich merkwürdig aus, aber was sollte es... Da ich mich langweilte, überlegte ich, ob ich die drei wohl jemals wieder so bei mir haben würde. Diesen Moment, beschloss ich, sollte ich genießen. Ich bezweifelte nämlich stark, dass wir alle in ein Haus kommen würden. Allein schon der Unterschied zwischen dem "coolen" Jacob und mir, Loser Tim, war himmelweit... Warum Jungs immer glaubten, nur Mädchen könnten nett sein und sobald man nicht tat, als wäre man der Beste, galt man als Loser. Aber was war eigentlich so schlimm daran, mal zu verlieren? Ich musste Jo wohl angestarrt haben, denn er hatte mal wieder sein spöttisches Grinsen aufgesetzt. Ich war überrascht, als die Tür des Abteils wieder geöffnet wurde und ein Mädchen mit buschigen braunen Haaren hereinschaute. "Hat jemand eine Köte gesehen?" Alle schüttelten die Köpfe. "Wir sind übrigens gleich da", fuhr sie fort, "Haltet also die Augen offen" Und ohne ein Wort des Abschieds ging sie ebenso plötzlich, wie sie gekommen war.

    9
    (Charlottes Sicht)

    Wir waren also bald da? Oder sogar gleich? Oh Gott, ich hatte meinen Rucksack noch nicht wieder gepackt und spürte schon, wie der Zug bremste. Hektisch packte ich meine Sachen zusammen und zog meine Jacke wieder an. Als der Zug hielt, stand ich auf und wollte eigentlich noch auf Marina warten, aber der Strom der Menschen riss mich von ihr fort. Nachdem ich durch die Tür gequetscht worden war, war ich erleichtert, die Rufe "Erstklässler hier her!" vom Rand des Bahnsteigs zu vernehmen. Darüber hatte ich schon gelesen und war froh, wieder das Gefühl haben zu können, dass ich mich auskannte. Als ich den Mann sah, der dies rief, war ich überrascht. Ich wusste zwar, dass er Rubeus Hagrid hieß und Wildhüter in Hogwarts war, aber nicht, dass er so groß und wild aussah. Was wohl mit ihm passiert war, dass er so groß war? Vielleicht war er als Kind in einen Vergrößerungszauber geraten oder hatte irgendeinen missglückten Trank getrunken… Ich war erleichtert, als ich Marina erblickte und lief sofort zu ihr. "Weißt du, warum Mr. Hagrid so groß ist?", wisperte ich ihr zu und war überrascht, als sie zu lachen begann. "Was ist?" Ich war irritiert. Hatte ich etwa etwas Falsches gesagt? "Mr... Hagrid!", prustete sie und als sie sich wieder einigermaßen im Griff hatte, erklärte sie: "Alle nennen ihn nur Hagrid und Mr. Hagrid klingt soooo komisch!" Sie kicherte. "Und um auf deine Frage zurückzukommen: Nein, weiß ich nicht. Aber ist doch auch egal... Wann gehen wir bloß endlich los?", fügte sie etwas genervt hinzu.

    10
    (Jacobs Sicht)

    Was war ich froh, als diese nervigen Mädchen endlich weg waren! Ich zog mir also meine "Champion"-Jacke über und genoss den beeindruckten Blick von Wuschelkopf (So hatte ich diesen Tim getauft). Als allerletzter verließ ich den Zug und beinahe hätte er mich wieder mitgenommen! Ich sah die anderen nur noch ein ganzes Stück entfernt einen schmalen Pfad hochstiefelten und lief also hinterher. Wenn die nicht auf mich warteten, beeilte ich mich doch auch nicht, zu ihnen zu kommen! Also stolperte ich den Pfad hoch und da ich keine Laterne hatte (Dieser Anführer hatte eine und Charlotte hatte eine kleine Taschenlampe dabei) fiel ich andauernd hin. Als ich die anderen kaum noch sehen konnte, überlegte ich, dass ich mich doch beeilen könnte und beschleunigte meinen Schritt. Ich erschrak, als ich sah, dass die anderen schon in Booten saßen und gerade am Ablegen waren. Ich rannte also los und rief "Halt, wartet auf mich! STOPP!" Es gelang mir, mit einem gewagten Satz in das hinterste Boot zu springen. Ich war mehr als schockiert, als ich in die Gesichter von Charlotte, Marina und dem Krötenmädchen blickte. Und noch schlimmer war es, als ihre Blicke an mir herunterwanderten. Ich folgte ihren Blicken und sah, dass meine Hogwartsuniform, die ich unter der Jacke trug, jetzt schon völlig verdreckt war und an einer Stelle sogar einen kleinen Riss hatte. Oh nein!

    11
    (Marinas Sicht)

    Wie blöd konnte man eigentlich sein! Dieser Jacob-Typ regte mich aufs Übelste auf und ich hoffte inständig, wir würden in verschiedene Häuser kommen. Mit dem in einen Topf geworfen zu werden wäre Höchststrafe! Überhaupt... Auch wenn ich es nicht zugeben wollte, sorgte ich mich ziemlich um die Häusereinteilung. Meine Eltern machten mir Druck, ich solle nach Ravenclaw oder wenigstens Gryffindor kommen, aber Gryffindor wollte ich nicht. Ich meine... Mut! Was brachte das, wenn man dabei so ein Idiot war wie Jacob? Da brachten die anderen Häuser doch viel mehr: Intelligenz, Ehrgeiz und Freundlichkeit konnten einen doch wesentlich weiter bringen als Mut! Ich wusste, das meine Eltern nur mein Bestes wollten. Sie wollten, dass ich eines Tages eine bekannte, angesehene Hexe wurde und ein gutes Leben führen konnte. Das wollte ich ja auch, aber der Weg dahin war nicht immer leicht. So in Gedanken versunken fuhr ich weiter, doch mit einem Schlag wurden alle meine Gedanken weggewischt, denn da tauchte das Schloss von Hogwarts in meinem Sichtfeld auf und es war größer, schöner und geheimnisvoller als ich es mir je vorgestellt hatte. Einer Sache war ich mir sicher: Meine Zeit hier, egal in welchem Haus, würde die beste meines bisherigen Lebens sein.

    12
    (Tims Sicht)

    Ich saß mit Harry Potter in einem Boot! Es war aufregend, doch viel aufregender war die Ansicht von Hogwarts. Mein Bruder hatte in seinen Briefen nie geschrieben und nie erzählt, wie überwältigend Hogwarts war… Wie benommen stieg ich schließlich aus dem Boot und folgte einer Frau, die wohl Minerva McGonagall sein musste, in einen Raum, wo sie uns allen über die Zuteilung der Häuser berichtete. Es tat mir zwar leid, aber ich konnte ihr nicht wirklich zuhören, so sehr war ich mit meiner Umgebung beschäftigt. Und außerdem wusste ich das doch schon von meinem Bruder... Nach einer kurzen Wartezeit führte uns Professor McGonagall in die große Halle, wo die Zeremonie begann. Ich musterte alles hier von oben bis unten und schreckte auf, als sie plötzlich "Miller, Tim Noah" aufrief. Ich stolperte nach vorn und zitterte, als sie mir den sprechenden Hut aufsetzte. "Ah, noch ein Miller", murmelte eine Stimme in meinem Kopf, "Ich sehe, du bist offen für alles?" 'Ja, Sir', dachte ich. "Ah, Sir? Freundlich und offen für alles, gutmütig musst du auch sein, bei dem Bruder... Also HUFFLEPUFF!", rief er aus und der Tisch - mein Tisch - brach in Gejubel aus. Ich schwebte wie auf Wolken dorthin und wurde sofort freundlich begrüßt.

    13
    (Charlottes Sicht)
    [Sorry, dass sie nach Tim zugeteilt wird, obwohl sie eigentlich vor ihm sein müsste, aber ich wollte die Reihenfolge beibehalten...]

    Ich ging in Gedanken noch einmal alles durch, was ich wusste und hibbelte dann herum, bis Professor McGonagall "Meyers, Charlotte Sophie" aufrief. Ängstlich setzte ich mich auf den Hocker und hoffte, das er bei dem Winkel der Stützen nicht zusammenbrechen würde, als die Lehrerin mir den Hut aufsetzte. Er wisperte nur "Pfuuuh", als er meinen Kopf berührte und rief dann aus "RAVENCLAW!" Okay, meine Angst, Hutklemmer zu werden, war wohl unberechtigt, aber naja... Man konnte ja nie wissen... Glücklich lief ich zum Tisch der Ravenclaws und wurde dort freundlich begrüßt. Es war schön, endlich in Gesellschaft gleichgesinnter zu sein.

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Kommentare (4)

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vor 263 Tagen flag
Awww Danke Ginny <3<3<3
Das freut mich total :-D
Fortsetzung wird heute folgen!
Hug XD
vor 263 Tagen flag
Man Angel!

Du hast dich echt selbst übertroffen!
Als du mir geschrieben hast, ich sollte doch mal vorbei schauen, dachte ich mir so, dass ist eher so eine klassische FF, aber ganz und gar nicht!
Ich finde es echt cool dass du gleich die drei Häuser vereint hast und dass es Sichwechsel gibt...dass finde ich persönlich immer total cool, weil man weiß, was die andere Person darüber denkt...
Und die Charaktere sind dir total gut gelungen!
Ich dachte mir schon, dass ich die beiden Mädchen irgendwoher kenne...😉
Ich find's auch super, dass du es ausführlich gemacht hast und dass man sich echt sofort auskennt, man fühlt sich auch, wie mitten in der Geschichte!

Ich hoffe die Fortsetzung folgt bald!

LG und Hug (wie immer *grinst*) Ginny
vor 263 Tagen flag
Hay Maddy,
danke vielmals :-D Der Titel soll genau das bewirken, nämlich, dass man gerne weiterlesen möchte und herausfinden möchte, worum es geht. Bei den Häusern habe ich versucht, zwar Andeutungen zu machen, aber bis zur Zeremonie noch nichts zu offenbaren.
Ich werd's verkraften^^
Hab ich vor und melde mich dann alle vier Kapitel? (12,16, 8noch nicht...) Da hast du dann auch ein bisschden Stoff^^
Ja, ich habe einiges an Kldeinigkeigten eingebaut, Jacob erinnert mich sehr an einen Jakob, den ich ksenne, Charlotte hat viel von mir, Marina ist eine andere Seite von mir und Tim erinnert an einen Tim aus meiner Kindergartengruppe. Das Lächeln kann an Lachen grenzen^^
Vielen Dank für deine Rückmeldung^^^^^^
vor 263 Tagen flag
Hey Angel,
Ich finde diesen Anfang wirklich gelungen. Mir gefällt dein Stil und dass du aus unterschiedlichen Perspektiven schreibst. Was ich auch gut finde ist, dass du es so geschrieben hast, aber nicht offensichtlich gemacht hast, wer in welches Haus kommt. Ich kann mir einiges unter dem Titel vorstellen, aber bin mir noch nicht sicher um was es genau geht, dass finde ich auch gut! Ich bin schon ziemlich gespannt wie es weiter geht!!
Kritikpunkte habe ich eigentlich nicht, was mir leid tut, weil ich mir ja selber auch Kritik wünsche, und dann nicht mal selbst in der Lage bin welche zu finden ^^
Schreib auf jeden Fall weiter und melde dich, wenn du was neues hast.
Ah falls du so Kleinigkeiten eingebaut hast, dann hab ich das nicht bemerkt, bzw. geht das gar nicht und ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache, aber wenn’s du das getan hast, und dir deinen bisherigen Text durchließt musst du doch immer wieder lächeln oder ?^^