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Cyber-Schiggy (Pokémon)

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10 Kapitel - 6.051 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 363 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das Schiggy eines jungen Menschen erleidet ein schlimmes Schicksal - es wird durch ein Rasaff schwer verletzt und verliert sein Augenlicht. Die Lage scheint ausweglos, doch die spektakuläre Erfindung eines unbekannten Professors könnte vielleicht helfen...

Cyber-Schiggy, eine Pokémon-Story, entworfen und verfasst von STORYoshi. Viel Spaß beim Lesen.

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((unli))Der Sturz((eunli)) Ich weiß es alles noch genau, als wäre es gestern gewesen. Ich lag gemütlich in meinem Zimmer auf dem Bett und hab geles
Der Sturz

Ich weiß es alles noch genau, als wäre es gestern gewesen.
Ich lag gemütlich in meinem Zimmer auf dem Bett und hab gelesen.
Da kam mein Pokémon Schiggy zu mir und sprach mich an.
Und wundert euch nicht, warum ich Pokémon verstehen kann.
Schiggy wollte mit mir zusammen nach draußen gehen.
Ich wusste, er liebte es, sich den Wasserfall anzusehen.
So legte ich das Buch beiseite und ging mit ihm nach draußen.
Man hörte vor der Tür schon leise des Wasserfalls Rauschen.
Dort angekommen setzten wir uns dann auf einen Stein
und sahen den Wasserfall hinab, das Wasser war klar und rein.
Schiggys Augen glitzerten, als wären sie aus Kristall.
Als Wasser-Pokémon faszinierte ihn der Wasserfall.

Und dann geschah es – aus dem Nichts und ohne Vorwarnung.
Aus dem Gebüsch stürmte ein Rasaff – das Aggro-Pokémon!
Es sagte nichts, doch sein Ausdruck sprach: „Was macht ihr hier!
Ihr habt hier nichts verloren! Der Wasserfall ist mein Revier!“
Es stürmte brüllend auf uns zu – es musste wirklich wütend sein.
Und ehe wir reagieren konnten, stieß es mich von Stein.
Ich fiel nach hinten und knallte unsanft auf den Boden.
Als ich mich aufrappelte, hatte es schon Schiggy hochgehoben.
Ich sah wie in Zeitlupe, wie es seine Fäuste kreisen ließ...
… und mit einem lauten Brüllen Schiggy von der Klippe stieß!

Ich rannte los, an der Seite am Wasserfall hinab.
Das Rasaff brüllte mir irgendwelche Flüche nach.
Allerdings interessierte mich das Rasaff nun nicht mehr.
Wo war mein Schiggy? Und noch viel wichtiger: lebte er?
Ich schaute mich, unten angekommen, direkt nach Schiggy um.
Doch von ihm war nichts zu sehen – vielleicht trieb er noch im Fluss herum.
Ich lief eine Weile rufend immer am Wasser entlang.
Vielleicht hatte ihn auch ein anderes Pokémon gefang(en).
Halt! Da vorne! Irgendetwas lag dort im Sand.
Konnte das Schiggy sein? Ich nahm die Beine in die Hand.
Ja! Es war tatsächlich Schiggy! Oh, welch ein Glück.
Ich hatte eins meiner liebsten Pokémon zurück.
Doch, o Schreck! Er lag dort, als wäre er tot!
Und der ganze Sand um ihn herum war blutrot....

Ich erreichte ihn und kniete mich neben ihn in den Sand.
Ich schluckte. Seine roten Flecken waren sicher kein Sonnenbrand.
Er rührte sich nicht, vorsichtig drehte ich ihn herum.
Ich werde dieses Bild nie vergessen – ich fiel vor Schreck fast um!
Er hatte sich schwer verletzt bei seinem hohen Fall.
Sein Panzer war aufgeplatzt, er blutete überall,
in seinem Gesicht steckten lauter kleine Steinsplitter...
Bei diesem Anblick würde wohl selbst Team Rocket erzittern.
Seine Pfoten waren verdreht, wahrscheinlich auch gebrochen...
ich wusste es jetzt schon: kein Schlaf für mich die nächsten Wochen.
Es war ein Bild des Grauens. Mein armer Schiggy. Doch
er hatte den Sturz überlebt, denn er atmete noch!
Ich fackelte nicht lange, mit ihm war´s noch nicht zu Ende.
Vorsichtig hob ich ihn hoch – das Blut lief über meine Hände.
Ich stand auf und lief mit Schiggy so schnell es ging davon,
zu einem naheliegenden Krankenhaus – speziell für Pokémon.

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Kommentare (1)

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vor 109 Tagen flag
Wer möchte, kann sich auf YouTube unter "STORYoshi" oder "Cyber-Schiggy" eine Hörspiel-Version dieser Geschichte anhören. Ich freue mich über jeden, der mal reinhört. ^^