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Ich brauche nichts außer Musik! Oder? [Suga Ff]

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19 Kapitel - 19.505 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 5.731 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 7 Personen gefällt es

Musik ist deine Leidenschaft, dein Leben und eine der wenigen Sachen, die du nach dem Tod deiner Mutter noch hast. Mit einer Freundin an deiner Seite machst du dich auf den Weg in ein neues Leben. Eins voller Abenteuer, Musik und vielleicht sogar Liebe?

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    Und abdrücken.... geschafft! Damit wäre mein erster eigener Song veröffentlicht. Ich hatte mein ganzes Herzblut in ihn gesteckt und das letzte halb
    Und abdrücken.... geschafft!
    Damit wäre mein erster eigener Song veröffentlicht. Ich hatte mein ganzes Herzblut in ihn gesteckt und das letzte halbe Jahr gebraucht um ihn fertigzustellen. In den letzten beiden Tagen saß ich gefühlt nur in meinem Zimmer und habe die letzten Feinschliffe vorgenommen. Aber nun war er draußen und ich hoffe ihm folgen noch viele Andere.

    Oh F*ck! Als ich mich mit meinem Stuhl umdrehte bemerkte ich, dass ich zwar mein "Studio" wie ich es so gerne nenne ordentlich gehalten habe, aber der Rest des Zimmers war eine mittelschwere Katastrophe. Das heißt wohl aufräumen...juhu. "Anika! Essen!"
    Phu gerettet! "Komme, Uno momento!"

    Ich fuhr noch schnell meinen Pc runter und machte mich auf den Weg zur Küche.
    Als ich ankam sah ich meine Mutter, die mir gerade mein Essen auffüllte. Wir wohnen in einer gemütlichen Dreiraumwohnung. Wäre mein Vater damals nicht mit irgendeiner heißen latina Braut durchgebrannt hätten wir wahrscheinlich eine größere Wohnung. Aber na ja, Mom und ich kommen auch super allein zurecht. "Träumst du schon wieder Schnecke?" "Was? Ja na klar! Ich meine...äh...worum geht's?" Meine Mutter sah mich zwei Sekunden an und brach dann in schallendes Gelächter aus. Ihr lachen ist so ansteckend, dass ich mich nicht zurückhalten konnte und nun saßen wir beide vor unserem Essen und sahen aus wie sterbende Walrosse.

    "Okay, kriegen wir uns mal wieder ein. Ich habe dir was Wichtiges zu verkünden." " Okey dokey, worum geht's?" fragte ich nach einigen Sekunden. Meine Mutter zögerte: "Allssooo...Ich..." "Duuuu?" "Ich wurde..." "Du wurdest?" Und wieder bekamen wir beide einen Lachanfall. "Mensch Anika! Ich versuche dir was wichtigen zu sagen!"
    "Ja und ich warte!" Sagte ich provokativ. "Ich wurde befördert." Mir blieb der Atem weg.

    "Du...OMG Mama das ist ja der Wahnsinn! " ich schrie so laut, dass ich Angst hatte, dass die Nachbarn gleich vor der Tür standen. "Ja und eventuell müssen wir dafür umziehen " meine Mutter nuschelte den letzten Teil des Satzes aber ich habe trotzdem verstanden was sie sagte. Ok ruhig bleiben. Nicht aufregen. Nicht aufregen! NICHT AUFREGEN! "Wir....WAS!"

    Hallo! Ich hoffe ihr mögt die 1. Episode. Es wird noch spannender versprochen! Man soll nur erstmal in die Geschichte rein kommen.
    Wenn ihr Fragen habt könnt ihr die gerne in den Kommentaren stellen ich versuche alles zu beantworten ohne zu spoilern natürlich! =)

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    "Und genau deswegen wollte ich dir nichts sagen." murmelte Mom. Ich war immer noch sprachlos, versuchte mich aber dann zusammenzureißen und
    "Und genau deswegen wollte ich dir nichts sagen." murmelte Mom. Ich war immer noch sprachlos, versuchte mich aber dann zusammenzureißen und zu sprechen. "Ich...okay aber wann? Wieso? Und überhaupt Wohin?" Fragte ich ein wenig verzweifelt. "Ach Schnecke... Also pass auf. Warum ich versetzt werde ist ein bisschen komplizierter. Sagen wir es einfach mal so, die Firma in der ich jetzt arbeite macht in Deutschland einfach keine Gewinne mehr und wird sehr bald nicht mehr vom Unternehmen hinter der Firma finanziert. Mein Chef hat dadurch die Wahl gehabt Mitarbeiter zu befördern oder zu feuern. Aber es gibt einen Haken an der Beförderung. Denn die Mitarbeiter, die befördert werden müssen in der Hauptzentrale des Unternehmens arbeiten und die ist in Korea." sprudelte es meiner Mutter nur so aus ihrem Mund heraus.

    Ich machte große Augen. "Korea! Ich dachte irgendwo in Deutschland, aber nein wir ziehen auf die andere Seite der Welt?" schrie ich meine Mutter fassungslos an. "Beruhig dich mal bitte! Wir ziehen ja nicht jetzt sofort um." Ich atmete tief durch, konnte es aber immer noch nicht so recht fassen. "Und wann ziehst DU um?" fragte ich Mom in einem strengen, aber leiseren Ton. "In 4 Mona-...Warte aber du kommst mit mir." Ok in 4 Monaten also. "Wieso? Ich bin 19 Jahre alt also darf ich alleine wohnen." "Aber ich kann dich doch nicht ganz allein in Deutschland lassen!" "Doch kannst du. Und du weißt, dass ich auch super allein zurechtkomme." entgegnete ich meiner Mutter gekonnt. "Ja DU schon, aber ICH nicht. Wer soll die Wohnung sauber halten während ich auf der Arbeit bin? Wer macht mir abends Essen?" Na toll von der eigenen Mutter zum Sklaven gemacht... "Wer hält mich von dummen Ideen ab und kuschelt mich wenn ich traurig bin? Wer- " "OK ich hab's kapiert. Du brauchst mich." Mir entfuhr ein Seufzer. Sie hatte es schon wieder fast geschafft mich umzustimmen. Aber ein ungeklärtes Problem gab es noch. "Ich kann aber kein Koreanisch."

    "Ich weiß. Deshalb habe ich dir eine koreanisch Lehrerin gesucht zu der du ab heute täglich gehen wirst." grinste mich meine Mutter an. "Täglich? Ernsthaft? Wann soll ich denn da Zeit für meine Musik haben?" fragte ich genervt. "1. Wenn ich den neuen Arbeitsplatz habe verdiene ich mehr Geld und dadurch kannst du dir eine bessere Ausstattung kaufen. 2. Hast du zwischen den Stunden auch noch Zeit für deine Songs. Und 3. Deine Lehrerin ist in deinem Alter und sehr freundlich wie ich finde. Ihr werdet euch sicher gut verstehen." antwortete Mom mir zufrieden. Ich musterte sie misstrauisch und dachte noch einmal über die ganze Situation nach. Eigentlich war alles gar nicht so schlecht wie ich es machte. Bis auf die Sache mit dem Koreanisch lernen klang alles ganz entspannt. Gerade neues Musikequipment könnte ich gut gebrauchen. Ich seufzte und schaute meine Mutter an "Ok, Korea mach dich gefasst auch mich."

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    2 Tage... 2 Tage und dann bin ich in Korea. 2 Tage dann lasse ich alles hinter mir. Na ja alles klingt ein wenig dramatisch. Schließlich habe ich nic
    2 Tage... 2 Tage und dann bin ich in Korea. 2 Tage dann lasse ich alles hinter mir. Na ja alles klingt ein wenig dramatisch. Schließlich habe ich nicht viele Freunde bzw Eine. Bin halt eher so der Einzelkämpfer, aber das ist ja nicht schlimm... Mich hat's zumindest noch nie gestört allein zu sein. Es ist entspannter, ich musste nie irgendwelchen Teenieschwarms hinterherlaufen, mir die Nägel lackieren oder mich schminken. Außerdem habe ich so viel mehr Zeit für Musik und zum Schlafen. Wenn ich meine Gedanken so höre komme ich mir vor wie eine Verrückte...egal.
    Hmm...soll ich heute weiter an meinen Lyrics schreiben oder...
    *Schnips* *Schnips* "Erde an Anikaaaaa! Bist du da!" Ups, da war ja noch was...

    "Musst du so brüllen?" maulte ich. "Ach komm schon Anni. Ich weiß heute ist unsere letzte offizielle Stunde, aber bitte konzentrier dich. Deine Aussprache ist zwar gut, aber wenn du nicht schreiben kannst hilft dir das auch nur wenig." "Ich hab es dir schon tausendmal gesagt. Nenn. Mir. Nicht. Anni!" fauchte ich. "Hab dich auch lieb. Ok unsere Stunde ist heute früher zu ende. Hab ich jetzt so entschieden Punkt." Och nö ich weiß was das heißt... Kreuzverhör.

    "Allssooo..." "Mach's kurz Yuki." Sie grinste und öffnete ihren Mund: "Wirst du weiter Musik machen? Willst du Songs über deine jetzige Situation machen? Wann darf ich dich besuchen kommen? Darf ich dich überhaupt besuchen kommen? Wann bringst du deinen nächsten So- " "Hey! Das verstehst du unter kurz?" zischte ich sie an. "Tschuldige..." murmelte Yuki darauf nur. Ich atmete einmal tief durch bevor ich ihr antwortete: "Natürlich werde ich weiter Musik machen und vielleicht schreibe ich über mein Leben dort, vielleicht aber auch nicht. Das alles weiß ich jetzt noch nicht. Und weil du mein allergrößter Fan bist sage ich dir auch wann mein neuer Song raus kommt. Nämlich morgen." Ihr Gesicht hellte sich auf und nun lächelte sie wieder zufrieden. "Und ich darf dich ganz oft besuchen kommen?" "Hmmmmmmm...ich weiß nicht. Soll ich mir das wirklich antun?" "Aua!" schrie sie und schlug ihre Hände auf ihre Brust. "Freundlich wie immer." fügte sie ihrem Schauspiel hinzu. "Na gut, aber nur wenn du mir Süßigkeiten mitbringst." "Abgemacht."

    ------2 Tage später------
    "Na bereit?" fragte mich Mom lächelnd als ich mich anschnallte. "So bereit wie noch nie." antwortete ich mit einem sarkastischen Unterton. "Ach komm schon so schlimm wird es bestimmt nicht." Versuchte meine Mutter mich aufzumuntern. "Nein, wir sind ja zusammen und dann kann uns niemand stoppen." "Wenn du lang genug geschlafen hast." fügte Mom schnell hinzu und wir mussten beide kichern. Sie ist wirklich die beste Mutter der Welt, aber wenn ich ihr das sagen würde, dann würde es nur ihr Ego pushen. Das kann ich ja nicht zulassen.
    Plötzlich fing das Flugzeug indem wir saßen an zu wackeln und ich sah wie sich der Himmel immer weiter verdunkelte. "Keine Sorge wir haben nur ein paar Turbulenzen. Bitte beiben sie angeschnallt und ruhig auf ihren Plätzen." ertönte es aus den Lautsprechern. Doch das Wackeln wurde immer schlimmer.

    Mir war schlecht, ich wollte hier einfach raus. Und dann plötzlich hörte man einen lauten Knall und das Flugzeug fing an sich in Richtung Boden zu bewegen. Ich sah Mom an. Wir beide wussten ganz genau was gerade passierte. "Anika egal was passiert ich will nur, dass du weißt, dass ich dich liebe und das wird auch immer so bleiben." sagte sie mit Tränen in den Augen. Mir kamen auch die Tränen. Ich schluchzte: "Ich liebe dich auch. Du bist die beste Mom der Wel-..." doch weiter kam ich nicht mehr denn da prallte das Flugzeug schon auf dem Boden auf.

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    Ich wachte schweißgebadet auf und schaute mich erschrocken in meinem Zimmer um. Ich seufzte und stand auf, um einen Schluck trinken zu gehen. Als ich
    Ich wachte schweißgebadet auf und schaute mich erschrocken in meinem Zimmer um. Ich seufzte und stand auf, um einen Schluck trinken zu gehen. Als ich in der Küche ankam begegnete ich Yuki. "Wieder schlecht geträumt?" fragte sie mich vorsichtig. "Ja, aber dieses Mal war es anders. Ich hab nicht nur vom Absturz geträumt, sondern auch von der Zeit davor. Als wir uns kennengelernt haben und... als ich noch Musik gemacht hab..." sagte ich traurig. "Ach Anni... komm her." Sie schloss mich fest in ihre Arme.

    ------ 3 Jahre zuvor------
    Ich blinzelte, um mich an das helle Licht zu gewöhnen. Ich war in einem mir nicht bekannten Zimmer. Es sah aus wie ein Krankenhauszimmer. Gerade als ich mich aufrichten wollte, sah ich wie Yuki ins Zimmer reingestürmt kam. "Oh großer Gott Anni! Bin ich froh du lebst!" Sie hatte Tränen in ihren Augen und nahm meine Hand fest in Ihre. Erst jetzt viel mir etwas Komisches auf. Sie hatte keine Farbe und ich meine nicht, dass sie blass war. Generell hatte der ganze Raum keine anderen Farben außer schwarz und weiß. "Was ist los? Wieso bin ich überhaupt hier? Wo ist meine Mutter? Und warum um alles in der Welt sehe ich nur schwarz-weiß?" fragte ich panisch. In dem Moment kam ein Arzt ins Zimmer. "Ms.Han ich muss sie bitten, den Raum zu verlassen. Ich würde gerne alleine mit der Patientin reden." Yuki schenkte mir einen flüchtigen Blick. "Natürlich Herr Fuchs." Und mit diesen Worten verschwand Yuki und ließ mich mit dem Arzt allein. Was ich in den nächsten paar Minuten erfuhr veränderte mein Leben für immer.

    ------3 Jahre später------

    Ich konnte nicht schon wieder in dieses Loch fallen. Nein, diesmal nicht. "Yuki ich will hier weg." Ich löste mich aus der Umarmung und sah sie entschlossen an. "Ich kann dieses Kapitel nicht abschließen, wenn ich hier bleibe. Außerdem will ich, dass du deine Familie auch mal wiedersiehst. Wie lange ist das jetzt schon her?" Sie sah mich mit traurigen Augen an. "Vi-vielleicht ein paar Jahre...a-aber das ist auf keinen Fall deine Schuld!" Ich lächelte leicht. "Doch, zum Teil schon." Noch bevor sie mir dazwischenreden konnte, fügte ich hinzu: "Und versuch erst gar nicht das abzustreiten. Wir wissen beide, dass es stimmt." Es herrschte eine kleine unangenehme Stille. Bis ich mich entschied was zu sagen: "Ich will nach Seoul. Ich möchte die Stadt sehen in der ich jetzt vielleicht schon 3 Jahre gelebt hätte. Ich möchte die Kultur erleben und nicht nur Erzählungen von dir hören. Ich möchte mein Koreanisch testen und sehen ob es wirklich so gut ist wie du immer sagst. Ich will, dass du deine Familie wiedersiehst und ..." ich holte tief Luft da ich keinen Atem mehr hatte. "Ich möchte wieder Musik machen." Yuki blieb die Sprache weg. Sie hatte während meiner kleinen Rede den Mund geöffnet und ihn seitdem nicht mehr geschlossen.
    "Wow..."

    ------2 Tage später------

    Ich kann ehrlich gesagt immer noch nicht glauben, dass ich es wirklich tue. Ich verlasse Deutschland. Nicht für immer soviel ist klar, aber erstmal für längere Zeit. Es sind jetzt noch genau 1 Woche und 4 Tage. Yuki und ich verkaufen gerade so gut wie alles, was nicht niet-und nagelfest ist. Meine Job im Cafe um die Ecke hab ich auch schon gekündigt und gerade war ich auf der Suche nach einen neuen Job in Seoul. Ich überflog unzählige von Anhängen und Angeboten. Am Ende des Tages hatte ich ein paar verlockende Jobs zusammengesucht. Am meisten interessierte mich die Stelle als Assistentin im sogenannten Big Hit Entertainment. Ich überflog noch einmal das Angebot. Die Bezahlung klang gut und außerdem hat das Unternehmen mit Musik zu tun. Vielleicht... also... unter Umständen kann ich ja sogar als Producerin eingestellt werden. Ich müsste nur mit den richtigen Leuten befreundet se-. Nein, das ist eh nur wunschdenken. Na ja was soll's, fangen wir erstmal klein an. Und mit diesen Gedanken schickte ich meine Bewerbung ab. Mal sehen was aus der ganzen Sache wird. Ich bin gespannt.

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    "Darf ich dich Anika nennen?" Fragte mich der alte Mann, der anscheinend mein Arzt war und Herr Fuchs hieß. Er setzte sich auf die Bettkant
    "Darf ich dich Anika nennen?" Fragte mich der alte Mann, der anscheinend mein Arzt war und Herr Fuchs hieß. Er setzte sich auf die Bettkante auf der vor wenigen Sekunden noch Yuki gesessen hatte. "J-ja." Brachte ich nach einigen Sekunden des Schweigens hervor. "Nun gut Anika, das wird jetzt ein großer Schock für dich sein, aber ich möchte, dass du weißt, dass auch wenn es erstmal nicht so scheint, alles wieder gut werden kann. Du hast Freunde, die dir durch das hier helfen werden, du hast mich und mein ganzes Ärzteteam hinter dir stehen. Außerd-" Ich ließ ihn nicht zuende reden, da er mir jetzt schon auf die Nerven ging. Würde man sein ganzes Geschwätz nur so hören oder lesen, könnte man denken, es sei nett gemeint, aber wenn man seinen emotionslosen Gesichtsausdruck dazu sieht, wird klar, dass er dieses Süßholzgeraspel heute schon hundertmal erzählt hat. Und inzwischen konnte ich mir schon ausmalen, was mit meiner Mutter passiert war. "Meine Mutter ist Tot, nicht wahr?" Sagte ich und versuchte dabei nicht in Tränen auszubrechen, doch ich konnte sie einfach nicht zurückhalten.

    Herr Fuchs sah mich verblüfft an. Er hatte wahrscheinlich nicht erwartet, dass ich seinen Monolog unterbrach. "J-ja, also noch einmal mein größtes Beileid. Ich weiß, das muss sehr schwierig für dich sein un-" Ich hörte ihm nicht mehr zu, das konnte nicht wahr sein. Wieso sie und warum war ich noch am Leben? Das ist alles so unfair! "Anika? ANIKA?" Ich sah Herr Fuchs, der nun gar nicht mehr freundlich aussah, durch meine Tränen an. "Entschuldigung, aber hörst du mir überhaupt zu? Was ich dir hier sage, ist extrem wichtig für dein restliches Leben." Am liebsten hätte ich ihn geschlagen, aber ich beherrschte mich. Was für ein Ar***loch. Ich sitze hier heulend vor ihm und er merkert mich an, weil ich geschockt bin. Trotz allem was ich ihm gerade an den Knopf schmeißen wollte, schluckte ich meinen Groll herunter. "Also... wie dir sicher schon aufgefallen ist, siehst du nicht mehr wie vorher." Bevor ich etwas erwidern konnte, fuhr er fort. "Das liegt daran das du dir beim Absturz eine Kopfverletzung zugezogen hast. Dabei wurde der Teil deines Hirns beschädigt welcher dir dabei hilft Farben zu sehen. Es tut mir sehr Leid, doch das kriegen wir auch mit einer Operation nicht hin. Für den Rest deines Lebens, wird dich jetzt, wohl oder übel eine Farbenblindheit begleiten." Ach toll, ich hab nicht nur meine Mutter verloren, sondern auch noch die Fähigkeit Farben zu sehen. Jetzt konnte mich wirklich nichts mehr schocken.

    ------im Jetzt------

    'seufz' Ich ließ meinen Laptop zufallen. Morgen würden wir nach Korea fliegen und diese blöde Agentur hat sich bis jetzt immer noch nicht bei mir gemeldet. "Warum so geknickt?" h
    Hörte ich plötzlich Yukis Stimme neben mir fragen. "Ich habe mich bei so einer Agentur namens Big Hit als eine Assistentin beworben und ich habe bis jetzt noch nicht einmal eine Absage bekommen." Murmelte ich mürrisch vor mich hin. "Okay, also erstens Bighit bist du lebensmüde, das ist eine der größten Firmen in Südkorea und zweitens warum nicht als Produzentin? Das Unternehmen hat viele berühmte Gruppen unter Vertrag. Wenn sie wüssten, wer du bist, würden die dich locker einstellen! Allein der letzte Remix, den du vor 5 Tagen raus gebracht hast, ist schon viral gegangen. Überleg mal, Du warst drei Jahre weg vom Fenster und die Leute betteln nach einem Comeback. Und das, trotzdem du damals deine Karriere beendet hast, bevor sie überhaupt begonnen hat."

    Okay, jetzt mal ernsthaft. So langsam bekomme ich Angst vor ihr. Sie sieht aus wie eine Verrückte, wenn sie da so vor sich herbrabbelt. "Nur so zu deiner Info. Ich möchte anonym bleiben und ich habe vor mich hoch zu arbeiten. Und dann... vielleicht im heimlichen meine eigenen Songs zu machen." Den letzten Teil des Satzes sagte ich so schnell, dass einige Wörter ineinander verschmolzen. Jetzt sah Yuki mich scharf an. "Das ist aber nicht die feine Art Madame." Ja ja, das wusste ich selber, aber Ich hatte es satt. Mich ständig hoch arbeiten zu müssen und dann doch alles zu verlieren. "Yuki, Ich weiß das scheint naiv, doch bitte, bitte bitte bitte Vertrau mir auch dieses Mal." Ich sah sie mit großen Augen an. Ich wusste, dass das normalerweise klappte. "Ich hasse dich. Und nur damit eins klar ist. Wenn du später im Gefängnis bist, werde ich dich nur ein einziges Mal besuchen. Und das auch nur um dir zu sagen, ich habe es dir doch gesagt." Ich lächelte sie an und würde ich menschliche Berührungen nicht hassen, hätte ich sie vielleicht sogar umarmt.

    Hey, hoffe euch allen geht's gut und euch gefällt die Geschichte bis hierher. Ich wollte nur bescheid sagen, dass das nächste Kapitel wahrscheinlich schon morgen oder übermorgen kommt. Dort verändert sich auch etwas, das mit euch zu tun hat. Bleibt gespannt.
    Eure Arsynie

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    "Ja! Ja Ja JA!" Und damit hatte ich es geschafft, dass mich alle im Flughafen ansahen als wäre ich eine Verrückte. Selbst Yuki, aber das w
    "Ja! Ja Ja JA!" Und damit hatte ich es geschafft, dass mich alle im Flughafen ansahen als wäre ich eine Verrückte. Selbst Yuki, aber das war mir gerade Schnuppe. Ich habe endlich eine Zusage bekommen! Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich mich gerade so doll freue. Schließlich ist dieser Job nicht gerade mein Traumjob und Ich bin schon ein bisschen angefressen, dass die mich nicht früher verständigt haben. Aber na ja. "Alles okay bei dir?" fragte mich Yuki vorsichtig von der Seite. Ich räusperte mich: "Ja...hehe ganz schön viel Aufmerksamkeit, die wir jetzt haben." Warum bin ich auch so blöd. Es sind so viele Augenpaare auf mir...HILFE!

    *Schnips* *Schnips* "Alles gut, du wirst das Überleben die meisten Leute hier siehst du eh nie wieder." sprach mir Yuki beruhigend zu. Sie ist wirklich gut darin. "Und jetzt erzählst du mir ganz ruhig, warum du dich so freust." Sie lächelte mich aufmunternd an. Ohne sie hätte ich wahrscheinlich längst schon eine Panikattacke bekommen. "Ich hab die Stelle." sagte ich und für die Leute schien ich langsam wieder uninteressant zu werden. "Das ist ja toll! Ich hatte schon Angst, du findest nichts richtiges und musst am Ende noch in irgendeinem Antiquitätenladen als Aushilfe arbeiten." Nun konnte ich schon wieder lächeln. "Genau und irgendwann übernehme ich den Laden und bin dann in unserer Straße als alte Verrückte bekannt." Jetzt mussten wir beide lächeln. "Und wann fängst du an?" fragte Yuki. "Übermorgen." Antwortete ich schnell als die Leute um uns herum langsam anfingen aufzustehen. Showtime... Es ist das erste Mal seit dem Absturz, dass ich meinen Fuß wieder in einen Flieger setze. "Ich schaffe das." sagte ich leise zu mir selbst. Ich atmete noch einmal tief durch und Betrag dann den Flieger.
    Wir waren jetzt schon 3-4 Stunden unterwegs mit dem Flieger. Yuki war schon eingeschlafen. Ich würde auch gern schlafen, doch noch befürchtete ich, dass ich kein Auge zubekommen würde. Trotz meiner Angst, packte mich nach einer weiteren Stunde im Flieger doch die Müdigkeit und ich schlief ein.

    Ich wurde von unsanften Rütteln geweckt. Ich tat was jeder in meiner Lage getan hätte. Ich schlug mit meinen Arm in die Richtung von der das Rütteln kam. "Aua! Mensch Anika jetzt wach endlich auf!" Diese genervte Stimme würde ich überall wiedererkennen. Yuki.
    "Noch 5 Minuten." grummelte ich vor mich hin. "Dumme Gans, wir sitzen immer noch im Flieger und alle Leute sind schon ausgestiegen." Jetzt war ich hellwach und das erste was ich sah, als ich aufwachte, war Yukis böses Gesicht. Ich musste schmunzeln. Das war genauso wie früher wenn ich mal wieder verschlafen habe, als ich meinen Job im Café noch hatte. "Okay Okay, bin wach." Wir machten uns daran unser Handgepäck zu holen und aus dem Flugzeug zu verschwinden. Ich hätte gedacht, dass ich auf dem Flug vielleicht Angst hätte oder sogar eine Panikattacke bekomme, aber außer einem flauen Gefühl im Magen, ging es mir den Flug über recht gut.

    ------Vor dem Flughafen------

    "Also ich hab uns schon bevor wir ins Flugzeug gestiegen sind ein Taxi bestellt. Seoul ist riesig wir könnten uns schnell verlaufen. Ohh ich freu mich schon so dir die Stadt zu zeigen! Wir müssen unbedingt in mein altes Lieblingscafe und einen Spaziergang am Han River machen und-...." Yuki brabbelte nur so vor sich hin. Ich bekam schon Kopfschmerzen und außerdem habe ich seit 'Taxi bestellt' nicht mehr zugehört. Ich war viel zu fasziniert von der Schnelllebigkeit der Stadt. Fast alle hatten ein Handy in der Hand und formelle Kleidung an. Mit meinem langen schwarzen Hoodie und der zerrissenen Jeans Hose kam ich mir schon fast wie ein Assi vor. Yuki hat inzwischen gemerkt, dass ich ihr nicht zugehört habe. Das erkannte ich an ihrem 'wenn Blicke töten könnten' Blick, den sie mir gerade zuwarf. Und so anständig wie ich bin, streckte ich ihr einfach die Zunge raus. "Na warte, ich weiß wo du kitzlig bist!" Sie fing mit schnellen Schritt an auf mich zuzugehen. "Oh oh" Ich fing an wegzulaufen dicht gefolgt von Yuki. "Dich krieg ich!" schrie sie mir hinterher. Ich drehte meinen Kopf zu ihr und sah so nicht mehr, was vor mir war. "Das glaubst auch nur-" *plumps*
    Ich war volle Kanne in einen schwarz gekleideten Mann mit schwarzer Maske reingelaufen. Jetzt lagen wir beide auf dem Boden. "Omg, das tut mir so Leid ich-"
    Er ließ mich nicht weitersprechen. "Sag mal spinnst du? Beim Laufen guckt man nach vorne, du Idiotin. Typisch Touri." Er verdrehte die Augen.
    Was für eine Unverschämtheit! Ich hab mich doch schon entschuldigt und dieser Lackaffe meint hier noch auf großen Maca zu machen. In mir brodelte es.

    ENTSCHEIDUNG

    A) dem Unbekannten die Meinung geigen
    B) ihm eine scheuern

    Hey ^^ Wie schon gesagt wollte ich euch ein bisschen mehr in die Geschichte mit einbringen. Also dürft ihr jetzt am Ende des Kapitels abstimmen wie die Story weitergeht. Einfach einen Kommentar schreiben mit A oder B und vielleicht wie ihr die Idee findet.:) Ich gucke nach einer Woche ob es mehr Kommentare mit A oder B gibt und schreibe die Geschichte dann so weiter. Bei Gleichstand entscheide ich welcher Ausgang mir mehr gefällt. =D

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    Ich rappelte mich auf. Als ich runter guckte merkte ich, dass ich mir das Knie aufgeschlagen habe. Mir stiegen Tränen in die Augen, obwohl die Verlet
    Ich rappelte mich auf. Als ich runter guckte merkte ich, dass ich mir das Knie aufgeschlagen habe. Mir stiegen Tränen in die Augen, obwohl die Verletzung noch nicht mal weh tat. "Das kann doch nicht wahr sein. Jetzt sind meine Klamotten dreckig un-. Weinst du jetzt auch noch? Stell dich nicht so an, ist doch nur ne Schürfwunde. Soll ich Mami anrufen, damit sie pustet?" Damit war mein Geduldsfaden endgültig geplatzt. Ich ging auf ihn zu und versetzte ihm einen Schlag vom Allerfeinsten. "Da wo ich 'Touri' herkomme gibt es etwas, das nennt man Respekt. Den erweist man normalerweise jedem Menschen, aber das wurde dir anscheinend nicht beigebracht." Der Fremde hielt sich nun schweigend seine Wange. Ich warf ihm einen letzten Blick zu und drehte mich dann zu Yuki. "Ich glaube wir können jetzt gehen." sagte ich mit einem leichtem Grinsen. "J-ja, das Taxi steht glaub ich da hinten." Sie guckte noch einmal zu dem Typ hinter uns, welcher mich immer noch verblüfft ansah und dann machten wir uns auf den Weg zum Taxi.

    ------vor dem Zusammenstoß------
    ( Sicht Unbekannter )

    Ich warf noch einmal einen Blick auf meine Uhr. 13:06 Uhr. Ja, ich bin definitiv zu spät und ich habe auch noch ein gutes Stück vor mir zu laufen. Welcher Idiot hat sich auch ausgedacht, dass wir Tanzstunden nach unserer Freizeit haben. Wahrscheinlich Hobi der sieht tanzen doch so oder so als Freizeit an. Wie gern ich jetzt einfach nur schlafen würd-. *plumps* Als ich die Augen wieder öffnete, saß ein Mädchen von mir. Sie war in mich reingerannt und jetzt waren meine Klamotten dreckig. Na toll. Weiß die denn nicht, dass man auf seine Umgebung achtet? Sie sah auch nicht asiatisch aus, wahrscheinlich irgendein blöder Tourist. Jetzt war ich wirklich wütend.

    ------nach dem Streit------

    Ich rieb mir die Wange, welche extrem brannte. Der Schlag kam unerwartet. Dieses Mädchen macht wirklich keine halben Sachen. Langsam machte ich mich auf den Weg in Richtung Bighit Gebäude. Ich war jetzt eh schon 20min zu spät und würde so oder so ausgeschimpft werden, also warum beeilen. Doch den ganzen Weg über musste ich an diese Frau denken.

    ------Erster Arbeitstag------
    ( Anikas Sicht )

    *Piep* *Piep* *Piep*
    Ich schlug mit voller Kraft auf den schei* Wecker. Was glaubt der wer er ist? Einfach meinen Schlaf zu zerstören. Ich zog die Decke über meinen Kopf und vergrub mich tief in meinen Kissen. "Anniiiii! Du musst aufsteeeehhheenn! Heute ist dein ersteerr Aarrrbeitsstaag!" "Wenn du mich jetzt jeden morgen singend begrüßt, dann zieh ich noch heute aus." Maulte ich Yuki an die mich mit schrillem Gesang wach gemacht hatte. "Warum bist du eigentlich noch da hast du keinen Unterricht?" "Nope, erst in der zweiten Stunde." Yuki fängt heute hier in Seoul als Englischlehrerin an einer Schule an. Der Umzug bring uns beiden Vorteile was unsere Jobs betreffen, außerdem kann Yuki so auch mal ihre Eltern besuchen. Ich weiß, dass sie das vermisst hat in Deutschland, auch wenn sie's nicht gezeigt hat. "Ich wollte auch sichergehen, dass du nicht verschläfst und deshalb am ersten Tag gefeuert wirst. Ach, was würdest du nur ohne mich tun?" "In Frieden leben?" Ich grinste sie an, woraufhin sie mir einen kleinen Schnipser verpasste. "Ungezogenes Stück! Na los, mach dich fertig und iss was bevor du gehst."

    ------vor dem Bighit Gebäude------

    Der Weg zu meiner neuen Arbeitsstelle war zum Glück schön einfach, weil er nicht viele Ampeln hatte und wenn doch mal eine Ampel da war, dann voll mit Menschen. So konnte ich mir sicher sein wann rot und wann grün ist. Es war sogar richtig angenehm. Die Sonne scheint und es weht eine leichte Brise und ich könnte schwören das der Himmel blau ist. Ok nun zum Ernst des Lebens. Ich atme noch einmal tief durch und trete dann durch die Tür in das Gebäude, welches mein Leben für immer verändern soll.

    Ich wies mich als Anika aus und die Frau am Empfangsschalter sagte mir ich solle mit dem Fahrstuhl in den 3. Stock fahren und an einer großen roten Tür klopfen, wo mich ein Gewisser Herr Bang empfangen würde. Ich konnte es gar nicht verfehlen... Da gab es nur ein Problem. Woher sollte ich wissen welche Tür rot ist? Als ich in der 3. Etage angekommen war, sah ich genau 5 Türen vor mir. 2 davon waren etwas schmaler und hatten beide den gleichen grau Ton. Also eine der anderen drei... Nur welche? Gerade als ich mein Glück an einer der drei Türen versuchen wollte, kam ein Mann um die Ecke mit einem Handy am Ohr. "Mensch, Yoongi nicht schon wieder." Murmelte dieser vor sich hin. Ich nahm all meinen Mut zusammen und sprach ihn an. "Ähm Entschuldigung, haben Sie einen klitzekleinen Moment Zeit ich bräuchte mal kurz ihre Hilfe." Der Mann sah mich kurz an und lächelte dann. Er war verdammt schön "Natürlich, wie kann ich dir helfen?" Es überraschte mich ein bisschen, dass er mich duzte. Sehe ich so jung aus? "Du kannst mich auch duzen wenn du möchtest. Du bist die Neue oder? Ich bin Namjoon." Er lächelte mich breit an, wobei ich erkennen konnte, dass er Grübchen hatte. Süß. "Richtig geraten Sherlock. Ich bin Anika, freut mich dich kennenzulernen. Könntest du mir vielleicht auch verraten wo ich "Hitman" Bang finde?" Ich grinste ihn an. "Klar in der Tür dort." Er zeigte auf eine andere Tür die ich bis jetzt noch gar nicht gesehen hatte. Er hat mich also vor einer peinlichen Situation bewahrt. Er hat auf jeden Fall was gut bei mir. "Dankeschön, wirklich und auf ein gutes Zusammenarbeiten." Er macht schon auf dem Absatz kehrt, um wieder zu verschwinden. "Keine Ursache, bis demnächst." Ich lächelte in mich hinein. Der Tag fing ja schonmal gut an. Ich klopfte und betrat das Büro.

    ------nach dem Gespräch------

    Ich trat zusammen mit meinem neuen Boss aus seinem Büro. "Ich würde dir gerne noch die Jungs zeigen, denen du von heute an assistieren werden." Ich nickte. Mein Job war tausendmal einfacher als ich gedacht hatte. Ich sollte einer Gruppe namens BTS assistieren, das heißt ihnen das bringen was sie haben wollen. Kurz gesagt ich bin der Laufbursche von den Jungs. Aber das war mir egal, schließlich muss jeder mal klein anfangen. Herr Bang riss mich aus meinen Gedanken. "Du müsst im Vorhinein wissen die Jungs sind zwar ein bisschen chaotisch, aber total lieb. Ich wette ihr werdet euch alle anfreunden. Es ist wichtig, dass du dir einen Draht zu den Jungs aufbaust. Wenn sie sich in deiner Gegenwart unwohl fühlen muss ich dich leider feuern. Verstanden?" Er sah mich streng an. "Natürlich Sir. Komfortabilität ist das A und O beim Zusammenarbeiten." Nun lächelte er wieder. "Schön das wir da gleicher Meinung sind." Wir blieben vor einer Tür sehen hinter der laute Musik zu hören war.

    Herr Bang machte die Tür auf. Die Sicht dahinter überraschte mich. 5 nein 6 Jungs machen alle völlig unterschiedliche Sachen. Ein mir bekanntes Gesicht sah ich in der Ecke sitzen mit einem Buch. Namjoon. Er sah hoch als die Tür aufging und lächelte mich an. Ein weiterer bildhübscher Mann saß vor dem großen Spiegel des Tanzraumes und bewunderte sich selber. Der Nächste schien der Einzige zu sein, welcher wirklich das machte was sie alle machen sollten. Eine Choreographie tanzen. Er schien dabei völlig in seiner eigenen Welt gefangen. Dann war da eine Dreiergruppe. Sie schienen gerade Fangen zu spielen. Als einer der drei uns bemerkte, blieb er abrupt stehen und starte uns an. "Solltet ihr nicht üben?" Sagte Herr Bang mit strengem Ton. Alle guckten nun erschrocken zu uns, bis auf Namjoon, welcher kichernd in der Ecke saß. Er war es auch, der als erstes was sagte. "Wir warten auf Yoongi, ohne ihn können wir die Choreo nicht durchgehen." "Und wo ist er?" "Keine Ahnung. Er geht auch nicht an sein Handy. Das Selbe ist vorgestern auch schon passiert." "Ich werd ihn gleich mal versuchen zu erreichen. Na ja, deswegen bin ich nicht hergekommen. Ich wollte euch jemanden vorstellen." Jetzt landeten alle Augenpaare auf mir und ich lächelte wahrscheinlich wie eine Dumme vor mich hin. "Das ist Miss Lange. Anika Lange. Sie wird euch ab heute assistieren. Bitte seid nett zu ihr und verschreckt sie nicht." Und mit diesen Worten ließ er mich einfach so stehen und ging.

    Namjoon stand auf und ging auf mich zu. "Demnächst kam wohl schneller als gedacht." sagte er und lächelte mich an. Die anderen Jungs guckten uns nur doof an. Ich entschied mich dafür Klarheit zu sorgen. "Hallo alle miteinander, wie eben schon gehört heiße ich Anika Lange. Ihr könnt mich alle gerne Anika nennen." Ich verbeugte mich hastig. "Freut mich euch kennenzulernen. Namjoon hat mir vorhin geholfen, als ich mich verlaufen habe. Deshalb kenne ich ihn schon." "Hii! Ich bin Jimin!" Sagte der kleinste von allen mit einem engelsgleichen Lächeln. Dann zeigte er auf die Beiden mit denen er gerade fangen gespielt hatte. "Das sind Taehyung und Jungkook." Der Junge der Jungkook hieß sah mich nur ganz kurz an und ich glaubte ein Hallo gehört zu haben. Taehyung hingegen lächelte breit und sagte: "Willkommen bei den Verrückten. Viel Spaß!" Ich musste grinsen. Die beiden waren niedlich, wie zwei kleine Kinder. "Hallo ich bin Hoseok, aber du kannst mich Hobi nennen. Macht jeder so." sagte der Mann, der gerade noch so konzentriert getanzt hatte, mit einem strahlenden Lächeln, welches die Sonne in einen großen Schatten stellte. "Und ich bin Jin. Der schönste von allen. Aber das hast du sicher schon bemerkt." Namjoon schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. Ich musste kichern. Der Mann hatte keinerlei Selbstzweifel was sein Äußeres betraf und wer konnte es ihm übel nehmen, denn hübsch war er allemal. "Ok, jetzt kenne ich also auch den Rest von euch." "Na ja, nicht ganz einer fehlt noch." Und genau in dem Moment kam ein Mann in den Raum. "Wenn man vom Teufel spricht..." Ich konnte meinen Augen kaum glauben. Der Mann vom Flughafen?


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    ( Sicht Unbekannter vom Flughafen ) Wieso verschlafe ich in letzter Zeit eigentlich nur noch? Oh F*ck! 8:30 Uhr! Das ist viel zu spät und ich hab 10
    ( Sicht Unbekannter vom Flughafen )

    Wieso verschlafe ich in letzter Zeit eigentlich nur noch? Oh F*ck! 8:30 Uhr! Das ist viel zu spät und ich hab 10 verpasste Anrufe vom Manager und Namjoon. Ich bin so gut wie tot. Warum beeile ich mich überhaupt noch?... Ich lief so schnell ich konnte die Treppen zu den Tanzräumen hoch, als ich plötzlich in Herr Bang reinrannte. Och nöö, hätte ich doch nur den Fahrstuhl genommen. Na ja, jetzt war es zu spät und ich muss mir wohl oder übel seine Standpauke anhören. "Na wen haben wir den da? Auch schon aufgewacht?" Ok, er scheint gut gelaunt. Vielleicht habe ich noch die Chance, nicht angeschrien zu werden. "Es tut mir Leid Herr Bang. Wird nicht wieder vorkommen." Sagte ich und verbeugte mich tief. Hoffen. Hoffen. Hoffen. "Ja ja, ich kenn dich doch Kleiner. Aber ich habe gehört, dass du in den letzten Tagen auch schon wertvolle Zeit verplempert hast." Ihr blöden Petzen! Na wartet euch werde ich's heimzahlen! "Worauf wartest du? Na los, die Anderen warten auf dich!" "Ja Sir, bin schon weg!" rief ich ihm zu, als ich schon losgelaufen war.
    Ich öffnete die Tür zum Proberaum. "Wenn man vom Teufel spricht." Hörte ich Hobi mit wütenden Ton sagen. "Sorry, hab verschlafen." Murmelte ich und schaute hoch. Was! Das Mädchen vom Flughafen?

    ( Anikas Sicht )

    Das darf doch nicht wahr sein! Wie kann das überhaupt passieren? Von über neun Millionen Menschen, mit denen ich hätte zusammenarbeiten können, muss es dieser Idiot sein? "Okay wir haben schon zu viel Zeit verschwendet. Also Schnelldurchgang. Anika, Yoongi. Yoongi, Anika unsere neue Assistentin." Mit diesen Worten drehte sich Jin um und ging in die Mitte des Raumes. Ich schaute schnell zu dem Mann, der angeblich Yoongi heißt, welcher mich nur misstrauisch musterte. Ich grinste ihn leicht an. "Freut mich auch dich kennenzulernen." Ich wandte mich zum Rest der Jungs. "Möchtet ihr hiernach vielleicht einen Kaffee oder irgendwas Anderes. Ihr müsstet mir nur sagen wo ich was kaufen kann, da ich neu in der Stadt bin." "Wie wäre es stattdessen wenn wir nachher alle zusammen einen Kaffee trinken? So lernen wir dich besser kennen und du uns." Sagte Jimin und kratzte sich verlegen am Kopf. "Von mir aus gerne, aber nur wenn der Rest einverstanden ist." Sagte ich und schaute mich nach den Anderen um. Alle gaben ein deutliches Ja von sich außer... Yoongi. Er rollte die Augen. "Ach komm schon Yoongi, sei nicht so ein alter Griesgram. Sie wird dich schon nicht beißen." Bettelte Taehyung mit flehenden Augen. "Aber schlagen..." Erwiderte Yoongi ganz leise, so dass nur ich es hörte. Ich konnte mir ein Kichern nicht verkneifen. Er sah mich schnell an und ich könnte meinen ein Schmunzeln gesehen zu haben. "Wenn es unbedingt sein muss."

    ------Im Café------

    Nun saßen wir also hier. Ich zwischen Namjoon und Jimin, Yoongi mir direkt gegenüber. Ich nippte an meinem Kakao. Hätte Tae nicht auch einen Kakao bestellt, würde ich mir vorkommen wie ein Kleinkind und das nur, weil ich keinen Kaffee mag. Es herrschte eine bedrückende Stille. Bis... "Okay, also ich fang dann mal an. Spitzname: Tae, Lieblingsfarbe: Lila, Lieblingssong: Winter Bear von mir natürlich, hmm...ah ja Lieblingsmaler: Vincent van Goth." Alle schauten Tae, wie ich soeben erfahren habe, verdutzt an. "Wer ist der Nächste? Es ist ganz einfach, jeder sagt eine Sache, die die Anderen nicht wissen und drei Dinge, die man mag bzw. liebt." Namjoon fing an zu sprechen: "Okay, gute Idee Tae. Mein Bühnenname ist RM, ich fahre gerne Fahrrad, sehe mir Kunstausstellung zusammen mit Tae an und ich liebe kleine Krabben." Und so ging es Reihe um Jin konnte angeblich gut kochen, Jungkook war gut in Sport und liebte Videospiele, Hobi tanzte für sein Leben gerne und Jimin hatte Spaß, wenn die Anderen Spaß hatten.
    Jetzt fehlte nur noch einer... Yoongi.

    "Yoongi du bist dran." Jimin stieß ihm leicht mit dem Ellenbogen in die Seite. "Wieso? Sie hat doch auch noch nichts rausgebracht." Er zeigte mit seinem Zeigefinger auf mich. Namjoon legte mir schnell eine Hand auf die Schulter. "Nimm's dir nicht zu Herz-." "SIE hat auch einen Namen! Aber von mir aus kann ich auch weitermachen. Ich heiße Anika, scheint ja für manche Leute hier am Tisch neu zu sein." Ich warf ihm einen bösen Blick zu. "Die drei Dinge in meinem Leben, die mir etwas bedeuten sind 1. lange Ausschlafen. Es gibt nichts Schöneres als morgens mal nicht von Yuki aus dem Bett gezehrt zu werden. Womit wir bei 2. wären Yuki. Die wichtigste Person in meinem Leben, welche übrigends auch mit mir zusammen hierher gezogen ist und 3. Musik oder anders gesagt mein Lebenssinn." Ich zeigte mit meinem Zeigefinger auf Yoongi und schmunzelte. "Und jetzt bist du dran, Yoongi." Nun schauten mich alle geschockt an. Doch dann brachen sie auf einmal in schallendes Gelächter aus mit Ausnahme von Yoongi und mir. "D-das ihr beide.." Tae wollte was sagen, konnte es jedoch nicht zu Ende bringen. "Wow, ich habe noch nie gesehen, dass es Suga die Sprache verschlagen hat." Lachte Namjoon mit seinen Händen vor dem Bauch. "Suga?" Fragte ich etwas verwirrt. "Das ist mein Bühnenname...Ich muss los." Hörte ich Yoongi brummen und damit verließ er auch das Café.

    ( Sugas Sicht )

    Wie schafft es dieses Mädchen mich so sprachlos zu machen? Erst am Flughafen und jetzt auch noch vor den Jungs. Aber was sie danach über sich erzählt hat war noch gruseliger. Es passte alles auch perfekt auf mich zu, mit der Ausnahme, dass man Yurin oder wie die auch immer hieß, durch BTS ersetzen müsste.
    Eine Sache hatte dieses Mädchen sich alle Male verdient. Meinen Respekt und ich vermute auch den von den Anderen.
    Irgendwie mag ich sie. Sie weiß sich zu wehren und kriegt ihren Mund auf wenn ihr etwas nicht passt...WAS DENK ICH DEN DA! Bis jetzt hat sie mich doch nur genervt oder gedemütigt. Ich hab sie doch nicht mehr alle...

    ------Am Abend------
    ( Anikas Sicht )

    Ich ließ mich ins Bett fallen. Was für ein lustiger, komischer und gleichzeitig aufregender Tag. *Biep *Biep Ein unbekannter Anrufer? Ich ging ans Telefon.
    "Hallo?"
    "Hey Anika bist du's?"
    "Ähm ja, wer ist denn dran?"
    "Ich bin's Namjoon. Wollte nur Bescheid geben, dass du morgen bitte erst um 12:00 Uhr zur XY- location kommst. Dort haben wir ein Shooting. Wir haben vergessen dir heute unseren Terminplan zu geben für diese Woche, holen wir dann einfach morgen nach."
    "Oh, okay dann bis morgen!"
    "Gute Nacht, träum schön! GUTE NACHT ANIKA! Von mir auch! Träum von mir!"
    "Gute Nacht Namjoon und wer da sonst noch alles zuhört!"
    Ich legte mit einem Lächeln im Gesicht auf. Ach, die Jungs waren echt süß und mega nett. Nur aus einem wurde ich einfach nicht schlau...
    Warum war er so gemein? Ich meine ich verstehe, wenn man erstmal schüchtern ist, so wie Jungkook. Aber dieses abweisende Verhalten geht mir auf die Nerven... Sollte ich ihn darauf vielleicht morgen ansprechen?

    ENTSCHEIDUNG

    A) Ihn auf sein Verhalten ansprechen
    B) Hoffen, dass es besser wird

    9
    (Anikas Sicht) *Piep* *Piep* *Piep* Warte was? Es kann unmöglich schon 9:00 Uhr sein! Verschlafen schaute ich auf den Wecker. Och nööö! Ich bin so
    (Anikas Sicht)

    *Piep* *Piep* *Piep*
    Warte was? Es kann unmöglich schon 9:00 Uhr sein! Verschlafen schaute ich auf den Wecker. Och nööö! Ich bin so blöd. 6:30 Uhr... Ich hab gestern doch tatsächlich vergessen, nach dem Telefonat mit den Jungs, meinen Wecker umzustellen.
    Gerade als ich mich wieder hinlegen will, kommt auch schon Yuki reingestürmt. "So, ich hab nicht viel Zeit und muss gleich los, weil ich heute in der ersten Stunde Unterricht gebe. Außerdem bin ich vorrausichtlich den ganzen Tag über sauer auf dich, da du gestern bevor du eingeschlafen bist nicht einmal auf mich gewartet hast. Jetzt weiß ich nicht, wie dein Tag war und du scheinst dich ja anscheinend auch nicht für meinen zu interessieren." Sie schmollte und war kurz davor wieder aus meinem Zimmer zu verschwinden. "Bis wann bist du in der Schule?" Ich wusste, dass egal wie beleidigt sie war, sie mich niemals ignorieren würde. Das war einfach nicht ihre Art und das mochte ich auch ganz besonders an Yuki. "18:00 Uhr..." Grummelte sie. "Okay, wenn du wieder zuhause bist mache ich dir ein Mahl von dem du noch Jahre träumen wirst als Wiedergutmachung. Einverstanden?" Ich hielt ihr meine Hand entgegen und sah sie mit flehenden Augen an. Sie zögerte kurz und musste dann aber doch grinsen. "Abgemacht. Aber wehe ich träume nicht mindestens 1 Jahr von dem Gericht." Sie schlug ein. "Darauf kannst du dich verlassen! Schönen Tag in der Schule."
    Die Tür fiel in's Schloss. Okay, theoretisch könnte ich jetzt aufstehen und schon mal überlegen was ich heute Abend-. Ich konnte meinen Gedanken nicht mal beenden, da hatte mein Körper schon fast automatisch einen Wecker auf 9:00 Uhr und im 5 Minuten Takt Wecker für die Zeit danach gestellt. So schlief ich in aller Ruhe noch einmal ein.

    Jetzt war es 11:00 Uhr und ich beschloss zur Lokation zu spazieren. Sonst liege ich immer nur auf der faulen Haut. Die Bewegung wird meinem Körper bestimmt auch mal gut tun. Es war wieder ein sonniger Tag und wieder waren viele Leute unterwegs. Ich steckte mir meine Kopfhörer in die Ohren, spielte meinen zuletzt veröffentlichten Remix und machte mich mit Google Maps auf den Weg zum Fotoshooting.
    Ich blieb an einer Ampel stehen, weil auch zwei andere Personen an der Ampel standen. Dort wo ich momentan war, schien die Stadt etwas ruhiger zu sein. Es waren nicht so viele Menschen auf den Straßen. Schnell warf ich einen Blick auf mein Handy. Nur noch ein paar Minuten und dann bin ich am Ziel. Neben mir sah ich Schuhe, die zügig die Straße überquerten. Also setzte ich mich auch in Bewegung.
    Es ging alles so schnell, dass ich gar nicht begriff was geschah. Ich hatte gerade mal zwei Schritte gemacht, als ich ein Hupen hörte, zur Seite guckte, ein Auto auf mich zurasen sah und in allerletzter Sekunde zur Seite gezogen wurde.

    (Sugas Sicht)

    Ich habe überhaupt keine Lust auf das Shooting heute. Und weil ich vorhin keinen Bock hatte mit den Jungs zu essen, musste ich jetzt auch noch alleine zur Lokation laufen. Anika würde auch da sein. Nicht, dass mich das jucken würde. Namjoon mag sie glaub ich ganz doll. Er hat ihr extra gestern Abend noch gesagt, dass sie erst 12:00 Uhr zum Shooting kommen soll, obwohl wir heute früh noch Tanzstunden gehabt haben. Er meinte so gemein wie ich zu ihr gestern war, da habe sie sich einmal länger schlafen verdient.
    Das darf doch nicht wahr sein. Wenn man vom Teufel spricht. Anika ging nur ein paar Meter vor mir mit Kopfhörern in den Ohren wahrscheinlich auch zum Fotoshooting. Sollte ich mit ihr reden? Was sie wohl so für Musik hört? Vielleicht sogar unsere? ...Warum interessiere ich mich so doll für sie!

    Sie blieb an der roten Ampel vor uns stehen und holte ihr Handy raus. Ich blieb etwas entfernt von ihr stehen und zog mir meine Maske tiefer in's Gesichter, während ich sie musterte. Sie trug nur schwarz. Von Kopf bis Fuß. Ist vermutlich ihre Lieblingsfarbe. Als ich so in meinen Gedanken verloren war, sah ich einen Mann an mir vorbeieilen. Ich schenkte ihm nicht weiter Beachtung. Dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Anika setzte sich in Bewegung. Aber die Ampel war noch rot und von der Seite kamen Autos! Ich rannte schnell zu ihr und zog sie gerade noch rechtzeitig zu mir.
    Kurzzeitig schloss ich die Augen. Als ich sie wieder öffnete hatte ich Anika gottseidank unversehrt in meinen Armen. Sie ging mir genau bis zur Nasenspitze. Ich konnte fühlen wie sie zitterte und wie schnell ihr Herz schlug. Wir standen bestimmt gute 30 Sekunden so da. Sie, als könnte sie jede Sekunde umkippen und ich, mit beiden Armen schützend um sie. Die Personen, die alles mitbekommen hatten, schenkten uns nicht weiter Beachtung und führten ihren Tag so fort, als wäre nichts passiert. Langsam hob Anika ihren Kopf, um mich anzusehen. Die Angst in ihren Augen, welche verständlich war, verflüchtigte sich langsam. Jetzt konnte auch ich wieder klar denken. Ich ließ sie los.

    (Anikas Sicht)

    Immer noch verarbeitend was gerade passiert war, wollte ich Yoongi, der mich anscheinend gerettet hatte, danken. Doch... "Hast du sie nicht mehr alle! Willst du dich umbringen! Es war rot!" Er schrie mir volle Kanne in's Gesicht. Puh, das hatte ich gebraucht. Jetzt bin ich auf jeden Fall ganz aus meiner Trance erwacht. "Ich habe nicht auf die Ampel geachtet und neben mir hat jemand die Straße überquert. Also dachte ich sie wäre grün." Sagte ich ihm in einem ruhigen Ton. Er sah mich verblüfft an. Wahrscheinlich hat er erwartet, dass ich ihn zurück anschreie. Doch diesesmal habe ich mich mehr unter Kontrolle. "D-du hättest trotzdem besser aufpassen sollen." Und damit ging er in Richtung Lokation über die diesesmal anscheinend grüne Ampel davon. Und natürlich folgte ich ihm. Jetzt gingen wir nebeneinander her. " Ach übrigens, Danke." Er sah mich fragend an. "Für's Retten." Fügte ich dann noch schnell hinzu. Kurz überlegte ich, ob ich sein Verhalten ansprechen sollte, doch entschied mich schließlich dagegen. Wir würden gleich da sein und es würde sich sicher ein passenderer Augenblick finden.

    ------Am Abend------

    Bei den Jungs haben wir nichts von dem Vorfall erwähnt. Ging die ja auch nicht weiter etwas an. Das Shooting ging dreieinhalb Stunden und danach fuhren wir alle zum BigHit Gebäude. Dort verzogen sich alle um an eigenen Projekten zu arbeiten. Doch zuvor sagten sie mir alle noch, was sie gerne trinken oder essen würden und dass es ein kleines Café die Straße runter gibt, wo ich alles bekommen könnte.
    Ich kam mit einer großen Tasche allerhand Getränke und Naschereien zurück. Die Jungs hatten sich alle im Tanzraum auf den Boden gesetzt. Gerade als ich reingehen wollte, hörte ich etwas, das mich stoppte.
    "Habt ihr's schon mitbekommen?" "Was?"
    "Du meinst, dass MimP (Anikas Künstlername) wieder etwas neues veröffentlicht hat nach so langer Zeit?" "Na ja, sie hat einen ihrer alten Songs neu aufgemischt." "Ja, der Remix ist aber echt gut." Ich musste schmunzeln. Irgendwie freute es mich, dass sie meinen Remix mochten. Da viel mir ein, ich hab mir noch gar nicht deren Musik angehört. Das sollte ich mir für die nächsten Tage mal vornehmen.

    Ich öffnete die Tür. "Lieferservice!" Alle Augen schossen zu mir und Tae sprang sofort auf. "Ja! Ich sterbe vor Hunger, danke Anika." Und schon hatte er mir die Tüte aus der Hand gerissen. "Hey Namjoon, du wolltest mir noch euren Terminplan geben." Sagte ich und setzte mich mit einem Lächeln etwas abseits von den Jungs hin. Ich wollte sie nicht beim Essen stören, da sie bestimmt nicht viel Freizeit haben. "Ja klar, komm setz dich zu uns, dann muss ich nicht so schreien." Schnell schaute ich die Anderen an um zu gucken, ob das auch okay mit ihnen war. Tae, Jimin und Hobi lächelten mir zusammen mit Namjoon aufmunternd zu, während Jin und Yoongi total in ihr Essen vertieft waren und Jungkook schüchtern zu Boden sah. "Na gut, aber nur wenn es keinen stört." Damit ließ ich mich zwischen Jimin und Hobi nieder, um mir den Plan erklären zulassen und ihn in meinen Kalender zu schreiben. Als wir fertig waren schaute ich auf meine Uhr. 16:30 Uhr. Auf dem Terminplan der Jungs stand, dass sie jetzt noch ungefähr 2 Stunden eigenständig an Projekten arbeiten und dann nach Hause fahren können. In dem Moment fiel mir wieder ein, dass ich Yuki ein 5 Sterne Essen versprochen habe.
    "Jungs?" Sie schauten mich alle an, sogar Yoongi. "Ihr macht ja jetzt gleich alle euer eigenes Ding oder? Braucht ihr dann noch irgendwas?" Hobi war der Erste, der sprach. "Also ich, Jimin und Jungkook nicht. Wir bleiben hier und tanzen noch ein bisschen. Wasser haben wir ja jetzt genug." Er lächelte mich an und sein Lächeln war so anstecken, dass ich auch zurücklächeln musste. "Okay und was ist mit den Anderen?" Ich sah fragend in die Runde. "Ich wollte noch einen Spaziergang machen, um den Kopf ein wenig freizukriegen." Antwortete Tae. "Ich fahr wahrscheinlich jetzt schon nach Hause und koche schonmal was Schönes." Sagte Jin stolz. "Yoongi und ich verziehen uns wie immer in unsere Studios. Da kannst du uns glaub ich nicht viel helfen." Namjoon lächelte mich freundlich an. Wenn der eine Ahnung hätte. "Dann kann ich ja theoretisch auch schon nach Hause gehen oder?"

    "Oh ja klar, schönen Feierabend." "Danke Tae, euch auch!" "Tschüss Anika!" "Komm gut nach Hause." "Werd ich." Ich schloss die Tanzraumtür hinter mir, fuhr mit dem Fahrstuhl in's Erdgeschoss und wollte gerade das Gebäude verlassen.
    "Hey, warte!" Als ich mich umdrehte sah ich Yoongi, wie er gerade seine Maske aufzog. "Ja?" Ich schaute ihn fragend an. "Ich bring dich nach Hause." "Was ic-" "Keine Widerrede. Hab keinen Bock, dass du von einem Auto überfahren wirst und Herr Bang sich wieder damit abschlagen muss jemanden zu finden, der normal mit uns umgeht und nicht anhimmelt." "Wer würde dich denn freiwillig anhimmeln?" Ich musste kichern. "Hey! Nur zu deiner Info, es gibt millionen von Menschen, die mich und meine Musik toll finden. Das kannst du nicht von dir behaupten." Und schon wieder konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. "Vielleicht will ich ja auch gar nicht, dass mich tausende von Menschen anhimmeln. Wenigstens kann ich ohne Maske rausgehen." Ich kreuzte meine Arme und guckte ihm schmunzelnd in die Augen. "Na ja, um deinen Mitmenschen einen Gefallen zu tun, solltest du vielleicht doch eine tragen." Das hatte ich nicht erwartet. Doch übel nehmen konnte ich es ihm irgendwie nicht. Und so begleitete mich Yoongi nach Hause. Wie unterhielten uns über Gott und die Welt. Er ist eigentlich ganz okay. Es ist auf jeden Fall super süß, dass er seine Nase kräuselt, wenn er friert oder diese kurzen Stotterer bevor er weiterspri-. Was denke ich denn da! Er ist okay. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger als das.





    Hey ^^
    Dieses Mal gibt es keine Entscheidung, aber ihr könnt ja mal raten wofür Anikas Künstlername steht.
    Tipp: Es ist ein englischer Satz und die Nomen sind Großbuchstaben.

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    ------auf dem Nachhauseweg------ "Also...wie lange macht ihr schon Musik?" Fragte ich Yoongi und sah dabei weiter auf den Asphalt über den

    ------auf dem Nachhauseweg------

    "Also...wie lange macht ihr schon Musik?" Fragte ich Yoongi und sah dabei weiter auf den Asphalt über den wie liefen. "Oh, also als Band haben wir 2013 unseren ersten Song veröffentlicht. Aber Einzelne von uns haben davor schon Musik gemacht." Er hielt kurz inne bevor er weitersprach. "Warum hast du dich für die Stelle bei Bighit beworben?" Ich merkte, wie er mich von der Seite anschaute. "Na ja, Yuki und ich brauchen Geld und außerdem fand ich es schön in einem Unternehmen zu arbeiten das mit Musik zu tun hat." Antwortete ich ehrlich. "Wie schon im Café gesagt, Musik ist meine Leidenschaft." Ich sah ihn an und bemerkte, dass er mich bereits anschaute. Seine Wangen wurden leicht rosa. Zumindest das, was ich oberhalb des Maskenrands noch Wange nennen konnte. "Und machst du auch selber Musik?" "Ähm... kann man so sagen..." Gestand ich und nun merkte ich wie mir auch Blut in die Wangen schoss. "Und da bewirbst du dich als Assistentin anstatt Produzentin?" Er sah mich ungläubig an. Ahh! Wie soll ich ihm das denn jetzt erklären ohne, dass er erfährt das ich MimP bin?

    "Wie schon gesagt, brauchen wir Geld. Da war es klüger, sich bei einer Stelle zu bewerben die eh gesucht wird, als auf gut Glück bei einer Bevorzugten. Und außerdem hat dieser Job im Entferntesten immer noch mit Musik zu tun. Wer weiß, vielleicht mach ich dir bald Konkurrenz." Ich grinste ihn hämisch an. "Haha, ja rede dir das gerne ein." "Okay, meine Wohnung ist gleich da drüben. Danke, dass du mich ohne mein Einverständnis nach Hause gebracht hast. War eigentlich ganz lustig." Ich schenkte ihm ein lächeln. Er wurde schon wieder rot. Irgendwie süß. "Keine Ursache... Wie gesagt, wäre doof wenn du durch deine Dummheit stirbst, die Jungs mögen dich." Er drehte sie um und verschwand hinter einer Hausfassade. Schön dass es nicht nur mir so vorkam als würden mich die Jungs mögen.

    ------17:50 Uhr------

    Stolz sah ich auf meine Kreation. Es war zwar kein Drei-Gänge-Menü und 5 Sterne würden die Kartoffeln mit Spinat und Ei auch nicht bekommen. Doch immerhin war es Yukis Lieblingsessen und ich hatte verdammte 30min im Supermarkt um die Ecke nach Spinat gesucht, da ich den koreanischen Namen vergessen hatte... Na ja, dadurch hab ich aber auch Yukis Lieblingseis gefunden, als ich durch die vielen Gänge gestöbert bin. Jetzt kann sie mir gar nicht mehr böse sein. Das ist praktisch unmöglich.
    Gerade als ich so in Gedanken verloren war hörte ich Schlüssel im Schloss klappern und kurz darauf stand auch schon Yuki in der Küchentür. Als sie auf den Tisch sah schlich sich ein Lächeln in ihre Mundwinkel. "Taaadaaa!" Sang ich mit beiden Händen enthusiastisch auf das Essen zeigend. Yuki legte ihre Tasche ab und schaute sich das Essen genauer an. "Jaa! Mein Lieblingsessen! Danke, du bist die Beste." Sie sprang auf und ab wie ein Kleinkind dem man gesagt hat, dass es ein Eis bekommt. Im nächsten Moment umarmte sie mich auch schon, was mich wieder in eine Schockstarre versetzte, wie heute morgen bei Yoongi.

    Ich mag es einfach nicht angefasst zu werden. Wahrscheinlich liegt das an meinem Vater. Er haute damals als ich 8 Jahre alt war einfach so ab. Kein Auf Wiedersehen, kein Tschüss, keine letzte Umarmung und später auch nie ein Brief oder Anruf. Das Einzige was Mama und ich erfuhren war, dass er anscheinend schon länger mit einer anderen Frau Kontakt hatte. Ich hatte immer, zumindest dachte ich das, eine sehr starke Bindung zu meinem Vater. Wenn ich traurig war hat er mich immer in den Arm genommen und ganz fest gehalten, bis ich aufgehört habe zu weinen. Immer wenn das heute jemand tut, erinnert es mich nur an diese glückliche Zeit zurück und danach sofort als bitterer Beigeschmack auch an die Zeit in der ich Mama abends weinen hören konnte. Ach Mama...
    Yuki schien bemerkt zu haben das ich erstarrt war. Denn sie löste sich jetzt langsam von mir und schaute etwas verlegen. "Sorry, ich hab mich nur so gefreut..." Sie sah beschämt auf den Boden.

    ------25 Minuten später------

    "WAAAS? BTS? Nicht dein Ernst!" Schrie mir Yuki mit vollem Mund und Spinat zwischen den Zähnen genau in's Gesicht. Wir unterhielten uns schon fast eine halbe Stunde über ihren neuen Job in der Schule. Sie hatte sich anscheinend schon gut eingelebt und die Kinder würden sie, ihrer Meinung nach, auch mögen. Das alles war aber zu erwarten. Yuki ist einfach die Art von Person die jeder nur lieben kann. Wie auch immer. Ich war gerade dabei ihr zu erzählen wie es bei mir so lief. Also wo der Arbeitsplatz ist, wann ich ungefähr aufstehen muss und letztendlich auch, mit wem ich zusammenarbeite... "Doch, ich arbeite mit BTS. Du kennst sie?" Fragte ich und schob sie dabei ein bisschen von mir weg. "Ob ich sie kenne? Sie sind die berühmteste Band auf der Welt. Wie kommt es, dass du noch nie von ihnen gehört hast!" Sie schaute mich aus ihren großen Augen ganz entsetzt an. "Ich hab mich halt noch nicht mit koreanischen Künstlern beschäftigt..." "Okay, dann erzähl erst mal weiter." Ich erzählte ihr alles von heute morgen bis zu meinem Nachhauseweg. Nur ließ ich aus, dass ich fast von einem Auto überfahren wurde und dass Yoongi mich deswegen nach Hause begleitet hatte. So wollte er jetzt nur zu einem Supermarkt um die Ecke und hat mich deshalb begleitet.

    "Ich geh in mein Zimmer. Ich will noch ein bisschen mit meinen Ideen rumprobieren." Sagte ich nachdem ich auch den letzten Topf Yuki zum Abtrocknen reichte. "UUhhh! Darf ich auf einen neuen Song von MimP hoffen?" Sie wackelte mit ihren Augenbrauen und hatte dabei ein bescheuertes Grinsen aufgesetzt. "Wie soll ich denn auf meinen Bett meine Stimme aufnehmen ohne wie du zu klingen." Grinste ich sie zurück an und verschwand schnell, bevor sie das Handtuch nach mir werfen konnte. "Du kleines Biest!" War das Letzte was sie mir noch hinterher schreien konnte, bevor ich meine Zimmertür schloss.

    ------Am nächsten Morgen------

    *Piep* *Piep* *Piep*
    Schnell drückte ich den Wecker aus. Blödes Ding. Ich hatte gerade so einen schönen Traum. Ich saß auf einem großen Hügel von welchem ich die ganze Stadt sehen konnte, es wehte ein kalter aber angenehmer Wind und es war anscheinend Nacht. Doch das Schönste war... Ich konnte Farben sehen. Die ganzen bunten Lichter der Stadt, das grüne Gras in dem ich saß. Wie sehr ich mir doch diesen Moment in Wirklichkeit wünschen würde. Aber das wird nie wieder möglich sein.

    Ich war fertig mit meinem Frühstück und machte mich auf den Weg zum Studio. Heute war eine lange Besprechung dran. Jeder sollte zeigen, an was er die letzten Wochen so gearbeitet hatte. Die war jetzt schon bestimmt eine Stunde im vollen Gange. Mir wurde gesagt da musste ich nicht unbedingt dabei sein. Doch ich entschied mich noch schnell frischen Kaffee und Kakao für die Jungs zu holen, ihnen zu bringen und dann vielleicht in der Nähe des Gebäudes die Zeit totzuschlagen. Ich hoffe sie freuen sich darüber. So früh am Morgen müssen sie bestimmt noch müde sein. Vor allem, wenn sie gestern noch länger geblieben sind.

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    (Namjoons Sicht) -----5min vor dem Meeting------ Ich ließ meinen Blick durch den Raum schweifen. Endlich waren mal alle pünktlich. Selbst Yoongi. Zw
    (Namjoons Sicht)
    -----5min vor dem Meeting------

    Ich ließ meinen Blick durch den Raum schweifen. Endlich waren mal alle pünktlich. Selbst Yoongi. Zwar alle auch etwas verschlafen, aber pünktlich. Huh, aber Anika fehlte noch? Komisch... Ah, Stimmt! Wir hatten ihr ja gesagt, dass sie bei dem Meeting nicht dabei sein musste. Trotzdem würde ich jetzt für einen Kaffee sterben. Hoffentlich schlafe ich nicht während des Meetings ein...
    Ich musste mich in den letzten 30min bemühen nicht einzuschlafen und dass Herr Bang 20min zu spät kam, hat echt nicht geholfen.

    Meine Gedanken wurden durch die Stimme von unserem Produzenten, welcher jetzt endlich da war, gestört. "So Jungs, dann haut mal eure Ideen für's nächste Album raus. Diesmal dürft ihr ja in jede Richtung gehen, die euch gefällt. Vielleicht hat ja jemand schon Ideen entwickelt oder sogar schon einen Beat gebastelt?" Er sah zwischen Suga und mir hin und her und wackelte mit seinen Augenbrauen. Natürlich hatte ich rumprobiert mit ein paar verschiedenen Melodien. Ich hab auch schon einen fast fertigen Beat, jedoch gefällt mir eine winzige Sache daran nicht. Nur weiß ich selber nicht genau, was mich stört. Aber der Rest der Jungs kann mit da ja helfen. Schließlich soll das Album und damit auch die Songs, uns allen gefallen. "Ich hab was, bin mir aber sicher, dass irgendwas fehlt oder geändert werden muss." Mir diesen Worten reichte ich Herrn Bang einen USB-Stick auf welchem ich meinen vorstell tauglichen Beat gespeichert hatte.

    (Sugas Sicht)

    Ich schloss die Augen und konzentrierte mich voll und ganz auf den Beat. Er war gut. Vor allem die Bässe gefielen mir. Aber Namjoon hatte recht. Irgendwas fehlt. War die Melodie zu schnell für die Bässe? So etwas wäre Namjoon nicht als Fehler unterlaufen.
    Ich öffnete meine Augen wieder, da ein Geräusch den Song kurz unterbrach. Es war Anika, welche gerade die Tür hinter sich schloss. Und eine Tüte in der Hand hatte?

    (Anikas Sicht)

    Ich war auf einem langen Flur an welchem Ende sich ein Studio befinden sollte, in welchem das Meeting gehalten wird. So erklärte es mir zumindest der Mann, der am Empfangstresen saß. Und ich glaube, dass ich diesmal sogar richtig bin. Denn ich könnte schon eine schöne Melodie von der letzten Tür hören. Ich umfasste die Klinke und entschloss mich nicht zu klopfen, um den Song nicht zu unterbrechen.
    Als ich herein kam bemerkten mich zuerst Tae und Yoongi, die mich aus schläfrigen Augen anschauten. Puh, kurz hatte ich Angst, sie hätten schon einen Energiebooster bekommen und mein Kaffee und Kakao wäre überfällig. Nun schauten mich auch ein paar andere Köpfe an. Lächelnd nickte ich allen schnell zu, bevor ich mich daran machte, allen ihr Trinken zu geben. An den dankbaren Blicken könnte ich erkennen, dass mein Gedankengang anscheinend richtig war. Ich habe sogar an Herrn Bang gedacht. Auch wenn ich nicht wusste was er wollte, habe ich ihm einen Kaffee mit etwas Zucker geholt. Er lächelte mir danken zu.

    Nachdem ich alle versorgt hatte, setzte ich mich auf den leeren Platz neben Jimin, der mir mit Gesten versucht hatte zu sagen, ich solle mich neben ihn setzten. Nun konzentrierte ich mich wieder auf den Beat. Ich mochte die Melodie, aber irgendwie nervte mich am Bass. Wäre das mein Song hätte ich ihn definitiv tiefer gemacht. Eine Stimme und das Stoppen der Musik rissen mich aus meinen Gedanken.
    "Ich kann verstehen, was du meinst. Irgendwie ist irgendwas komisch am Song. Obwohl er sich an sich schon echt gut anhört und ein gutes Intro abgeben würde." Herr Bang schenkte Namjoon ein stolzes Lächeln. Der Beat war also von ihm. Alle Achtung, er hat Talent. Nun erhob Suga seine Stimme: "Ich finde den Bass toll, aber vielleicht könnte man was an der Melodie ändern." Ich verzog die Augenbrauen, was Namjoon anscheinend zu bemerken schien, denn er schaute mich fragen an.
    Sollte ich etwas sagen oder nicht? Ach, wenn stört's? Schließlich sind mehrere Meinungen immer gut.

    "Also ich seh das total anders." Sagte ich laut und schon war ich mit vielen großen Augenpaaren konfrontiert. "Was?" Entfuhr es Hoseok fragend. Ich erhob mich. "Ich finde gerade die Melodie gut und würde eher den Bass tiefer machen. Ein zwei Töne würden schon reichen und es würde ein ganz anderes Feeling entstehen." Nun stand ich neben Herrn Bang am Mischpult. "Darf ich?" Fragte ich und er nickte mir unsicher zu. Ein paar gekonnte Griffe und schon hatte ich die Töne, die mir nicht gefielen ausgetauscht. Als ich fertig war, ließ ich den Song noch einmal von vorne an spielen. Viel Besser. Jetzt hat er das, was meines Erachtens nach gefehlt hatte.
    Als der Song zu Ende war drehte ich mich um und sah in viele erschrockene Gesichter. Nur eines grinste mich hämisch an. Da konnte ich mir ein Lächeln ebenfalls nicht verkneifen.
    Ich hab es dir ja gesagt Suga.

    'Vielleicht mache ich dir bald Konkurrenz.'

    12
    Tae war der Erste, der wieder Worte formen konnte. "Kann mich mal jemand kneifen?" Unangenehmerweise herrschte danach wieder eine erdrücken

    Tae war der Erste, der wieder Worte formen konnte. "Kann mich mal jemand kneifen?" Unangenehmerweise herrschte danach wieder eine erdrückende Stille bis... "Autsch!" Anscheinend war Jungkook Taehyungs Wunsch nachgekommen und kassierte dafür auch schon einen bösen Blick vom Gekniffenden. "Ich möchte nicht unbedingt gekniffen werden, aber überrascht bin ich alle mal." Sprach Hobi, der immer noch die Augenbrauen ganz weit oben auf der Stirn sitzen hatte. "Mensch, du hättest uns ruhig erzählen können, dass du dich mit Musik auskennst!" Namjoon kam auf mich zu. "Du hast uns echt geholfen. Darauf kann man einen Song schreiben mit Ohrwurmpotential." Er fuhr das Programm herunter und nahm den Stick wieder zu sich. "Und was halten Sie davon Herr Bang?" Namjoon sah knapp an mir vorbei, vermutlich zum Angesprochenen. Nun erst drehte ich mich ganz langsam um, um mit einem ernsten Blick begrüßt zu werden...

    (Yukis Sicht)
    ------Zuhause bei Yuki und Anika------

    "Mmh mmh mmmmmh, mmh, mmh mmh." Ich summte eine Melodie vor mir her, als ich die Haustür aufschloss.
    Nanu? Warum hat Anika denn schon Essen gemacht? Ich sah das fertige Essen verblüfft an und versuchte den Zettel, welcher daneben lag, zu entziffern. Den musste sie wohl in Eile geschrieben haben. 'Hatte heute früher Schluss. Essen ist für dich, ich hab schon gegessen. Brauch ein bisschen Zeit zum Durchatmen. Bin spätestens 21:00 Uhr wieder da.' Ich überlegte, ob ich mich auf die Suche nach ihr machen sollte. Ich meine, schließlich kennt sie sich nicht wirklich gut in der Gegend aus. Mhmm, aber dem Geruch vom Essen kann ich einfach nicht widerstehen.

    (Anikas Sicht)

    Ich hab keine Ahnung, wo ich gerade bin. Also ich meine auf meine Gedanken bezogen und die Umgebung. In den letzten zwei Wochen ist ja auch viel passiert. Da gibt es viel Gutes, wie dass ich jetzt Produzentin auf Probe bin. Ja, tatsächlich habe ich das jedoch größtenteils den Jungs zu verdanken. Herr Bang schien nämlich zuerst nicht so überzeugt von der Idee zu sein. Doch als sie ihn mit großen Augen anflehten, entschied er sich, mich für einen Probemonat einzustellen. Das ist meine Chance und ich werde sie nicht vermasseln. Andererseits gibt es da auch Schattenseiten. Ich konzentriere mich nicht zu hundert Prozent auf deren Musik und arbeite so oft es geht auch an meiner Eigenen. Deshalb war ich in den letzten Wochen wahrscheinlich mehr in dem kleinem Studio, welches mir zu Verfügung gestellt wurde, als zuhause. Ich hab ehrlich gesagt ein wirklich schlechtes Gewissen. Einfach das Musikequipment anderer zu benutzen, ist wirklich nicht die feine Art.

    Aber jetzt hab ich erstmal ein anderes kleines Problem. Wo bin ich? Ich war so in Gedanken verloren, dass ich nicht bemerkt hatte, wohin mich meine Füße trugen. So stand ich jetzt in irgendeinem Park.
    Ach egal, ich kann ja einfach-... Wo ist mein Handy? Ich fing an, wie eine Verrückte, in meinen Taschen zu wühlen. Dann traf es mich wie ein Blitz. Ich habe es auf dem Esstisch liegengelassen, als ich Yuki schnell noch einen Brief geschrieben habe. Mist. Wie soll ich denn jetzt wieder zurück finden? Theoretisch könnte ich jemanden bitten mir ein Handy zu leihen, aber ich weiß Yukis oder meine Nummer nicht auswendig. Na ja, ich sollte einfach hier bleiben und warten bis Yuki mich suchen kommt. Zumindest hab ich so was ähnliches schonmal in einer Survival-Show gesehen. 'Wenn du dich verlaufen hast, bewege dich nicht von der Stelle und warte auf Rettung.' Das blöde ist nur es ist gerade mal 19:00 Uhr und Lust über 3 Stunden zu warten hab ich nicht so wirklich. Zumal ich nichts im Magen hab. Ich habe zwar auf den Zettel für Yuki geschrieben, dass ich schon gegessen habe, jedoch wäre ich dann wahrscheinlich nicht mehr losgegangen. Aber es ist doch normal, dass man nach dem Essen müde wird oder? Leider kriege ich so langsam Hunger und mein Portemonnaie hab ich natürlich auch nicht mit...

    ------30min später------

    Ich bin noch ein bisschen im Park rumgelaufen. Ja ja, eigentlich nicht von der Stelle bewegen und so, aber ich setz mich ganz bestimmt nicht 3 Stunden auf eine Bank. Nachher schlafe ich noch ein und falle irgendwelchen zwielichtigen Gestalten zum Opfer. Ich kann mich zwar gut wehren, jedoch nicht im Schlaf. Da schlafe ich meistens so tief, das nicht mal Yukis grässliche Stimme mich wecken kann. Worauf ich eigentlich hinaus wollte war, dass ich einen kleinen Teich entdeckt hatte. Jetzt wo es langsam dunkel wurde fingen sogar die Frösche an zu quaken. Sie waren gerade so ein bisschen lauter als mein Magenknurren. Ach, was ich jetzt nicht geben würde für etwa-.
    "Anika bist du das? Was machst du denn alleine so spät hier im Park?"

    13
    Ich drehte mich erschrocken zu der Stimme um. "Willst du mir auch noch antworten oder mich weiter dumm anstarren?" Ein mir nur allzu gut bek

    Ich drehte mich erschrocken zu der Stimme um. "Willst du mir auch noch antworten oder mich weiter dumm anstarren?" Ein mir nur allzu gut bekanntes Gesicht grinste mich an. Yoongi.
    "Ich-" Gerade als ich schlagfertig antworten wollte, unterbrach mich mein Magen mit einem lauten Knurren. Oh Gott, wie peinlich. Ich spürte förmlich, wie mir die Röte ins Gesicht schoss. Schnell drehte ich mich um, damit Suga nicht mein rotes Gesicht sah und kassierte dafür ein kleines Kichern von ihm. "Ich wollte eigentlich nur einen Spaziergang machen, um den Kopf freizukriegen. Aber es scheint so, als hätte ich mich irgendwie verlaufen." Yoongi ließ sich neben mir im Gras nieder. "So laut wie dein Magen knurrt, musst du ja schon eine halbe Ewigkeit hier draußen sein." Er sah mich provozierend an. Doch heute Abend wollte ich nicht mehr mit ihm streiten.

    "Na ja, ich hatte 17:00 Uhr Schluss, bin 17:30 Uhr zuhause gewesen und bin ungefähr 18:20 Uhr los gegangen ohne was gegessen zu haben." Wiederholte ich meinen Tagesablauf noch einmal für ihn. "Und warum hast du Nuki oder wie die heiß nicht angerufen?" Ich warf ihm einen bösen Blick zu. "Ok, 1. Yuki, sie heißt Yuki. Y-u-k-i. Und 2. Natürlich bin ich auch schon auf die Idee gekommen. So dumm bin ich auch wieder nicht, aber ich hab mein Handy zuhause liegen gelassen." Er überlegte kurz. "Und wieso hast du nicht einfach jemanden nach der Richtung zu deiner Straße gefragt?" "Na weil..." Er legte seinen Kopf zur Seite und sah mich weiter fragend an. ...WIE KANN ICH NUR SO DUMM SEIN! An meinem peinlich berührten Gesicht konnte er sicher erkennen, was Sache ist. Sein fragendes Gesicht ändere sich in ein Amüsiertes. "So DuMm BiN iCh AuCh WiEdEr NiChT..." Und schon wieder hatte er sich einen finsteren Blick eingefangen. "Okay okay, Spaß beiseite. Wenn du willst kannst du dein Handy über meins Anrufen." Er tippte etwas in seinem Handy und reichte es mir dann.
    Einen Moment mal... "Woher hast du denn meine Nummer?"

    "Was? A-also ähm...Herr Bang hat uns allen deine Nummer gegeben. Namjoon hat dich doch auch mal angerufen." Er kratzte sich verlegen am Kopf. "Ach ja stimmt. Hmm, ich hätte aber nicht erwartet, dass du sie einspeicherst." Ich grinste ihn blöd an und griff dann nach dem Handy. "Scheinst mich ja doch nicht zu hassen." Er sah mich mit einem Blick an den ich nicht wirklich entziffern konnte. Ernst, Verwirrt und irgendwie Traurig? Ich wollte gerade auf anrufen drücken. Doch Yoongi zog sein Handy weg von mir. "Hey, was soll das?" Ich sah ihn verwirrt an. Was hatte er vor?
    "Hallo? Ja hier ist Yoongi, ein Freund von Anika." Er grinste mich an. Freund? Und warum rief er Yuki an? "Sie heißen Yuki richt- ja-ja Ankia geht es g-ja sie ist bei mir. Nein, ich werde sie jetzt nicht gleich nach Hause bringen." Was zum Teufel hat er vor?

    Bis gerade eben musste ich noch lachen, weil ich Yuki durch's Handy schreien hören konnte. Doch jetzt war ich einfach nur verwirrt. "Ich würde mich gerne erst noch versichern, dass sie etwas zu essen bekommt." ...Was! Ich starrte ihn verdutzt an. "Eine Sekunde, ich gebe sie Ihnen mal." Er reichte mir das Handy erneut. "Anika? ANika?" Ich hörte die zitternde aufgeregte Stimme von Yuki und bekam sofort ein schlechtes Gewissen. "Ja, ich bin hier. Tut mir leid, dass-." "HAST DU EINE AHNUNG WIE VIELE SORGEN ICH MIR GEMACHT HAB? 21:00 Uhr? Du wolltest 21:00 Uhr zurückkommen! Es ist fast 23:00 Uhr." "Ja es tut mir leid, aber ich hab mich verlaufen und-" "Und du hast nichts gegessen bevor du gegangen bist? Wieso schreibst du mir dann überhaupt einen Zett-" "Okay Yuki tut mir leid, aber ich muss jetzt leider auflegen. Yoongis Handy hat nicht mehr viel Akku. Tschüss, hab dich lieb." "Du-" Und aufgelegt. Ich gab Yoongi sein Handy zurück.
    "83%" Ich schmunzelte. Das muss Yuki ja nicht wissen. Ich stand auf und reichte ihm meine Hand.
    "Und? Wohin geht unser erstes Date?"

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    Erst sah er mich ganz blass an bis er meine Worte anscheinend verarbeitet hatte. Jetzt stieg ihn sofort die Röte in die Wangen. "W-wieso Date?&q

    Erst sah er mich ganz blass an bis er meine Worte anscheinend verarbeitet hatte. Jetzt stieg ihn sofort die Röte in die Wangen. "W-wieso Date?" Er rappelte sich ohne die Hilfe meiner Hand schnell auf und putzte den Dreck von seiner Hose. "Wer hat denn gesagt, dass das hier ein Date ist. Also ich nicht. Ich hab nur Hunger und war so nett und selbstlos dich einzuladen, weil du meine Arbeitskollegin bist. Bild dir bloß nix ein." Er verschränkte die Arme vor der Brust wie ein bockiges Kind. Süß. Diese Seite von ihm kannte ich noch gar nicht. Mal eine Abwechslung zu dem kalten nichtskümmernden Opa der immer nur in seinem Studio rumsitzt. Zwar benahm er sich immer noch ein bisschen schroff, aber ich bin ja auch nicht die Liebe in Person.
    "Also für mich klang das am Telefon anders, als du dich für einen Freund von mir ausgegeben hast." Ich grinste ihn diabolisch an. Die Roten Wangen, die gerade zu verschwinden drohten, leuchteten jetzt wieder in einem feurigen Rot. "Können wir einfach gehen. Sonst fängt mein Magen auch noch an zu Knurren wie deiner." Und damit machte er auf dem Absatz kehrt.

    "Man Yuki hat echt übertrieben. Es ist doch gerade erst 21:30 Uhr. Da ist wohl wieder die Panik mit ihr durchgegangen." Sagte ich zu Yoongi, als ich auf eine digitale Uhr blickte die mitten über einem Nudellanden hing. Wir waren jetzt endlich wieder in einem Viertel das mich vertrauter vorkam. Aber meiner Orientierung sollte ich vielleicht nicht mehr vertrauen. Also hielt ich mich an Yoongis Plan erst mal was zu essen zwischen die Kiemen zu bekommen. Hoffentlich will er nicht zu irgendeinem teuren Restaurant. Ich würde mich schlecht fühlen würde der viel Geld für mich ausgeben, aber andererseits könnt ich es auch nicht bezahlen. " Willst du da stehen bleiben oder kommst du jetzt mit rein?" Ich riss wieder aus meinen Gedanken und bemerkte, dass wir vor dem Nudelladen stehen geblieben waren. Die Stimme kam natürlich von Suga, der sich die Maske und das Cappy, die er trug, tiefer in's Gesicht zog und den Laden betrat.

    Wir saßen nun beide jeweils mit einer Ramensuppe vor uns und aßen in Stillen. Natürlich nur bis ich entschied sie zu brechen. "Brauchtest du vorhin auch eine Auszeit oder warum warst du im Park?" Yoongi sah auf und fing an zu lachen. "Was? Was ist denn?" Er reichte mir immer noch kichernd eine Servierte. "Du hast da was." Währen der das sagte tippte er auf seine Nase. Nun war ich an der Reihe rot zu werden. Ich griff schnell nach dem Tuch und wischte mich über Mund, Nase und Wangen. "Weg?" "Ja, weg." Wieder wurde es still. Doch diesmal unterbrach Yoongi die Stille. Ihm war anscheinend aufgefallen, dass er vergessen hat, meine Frage zu beantworten. "Also eigentlich war ich nur draußen, weil Jin mich aus meinem Studio gezogen hat. Er meinte ich solle mal an die frische Luft und dass er mich nicht wieder in mein Studio lässt bevor ich nicht wenigstens 10 Minuten draußen war." Ich musste kichern. Das konnte ich mir nur allzu gut bildlich vorstellen.

    Ich stand jetzt vor meinem und Yukis Wohnblock zusammen mit Suga. Er hatte mich noch nach Hause gebraucht. Auch wenn ich ihm nach der Hälfte des Weges versicherte, dass ich jetzt genau wüsste wo wir waren. Ich beschwerte mich aber auch nicht. Wir haben so gut wie den ganzen Weg lang darüber geredet wie viel sich in der letzten Woche verändert hat und wie weit er und der Rest der Jungs schon mit dem neuen Album sind. Um ehrlich zu sein ich hätte stundenlang weiterreden können mit ihm, vor allem jetzt wo ich kurz davor war das Portal zur Hölle zu beschreiten. Manche würden jetzt sagen ich übertreibe, mit manche meine ich zum Beispiel auch Yoongi. Doch ich versicherte ihm ganz getrost ich übertreibe. Wir verabschiedeten uns mit einem 'bis morgen' und ich sah Yoongi noch ein bisschen hinterher. Gerade als ich reingehen wollte entschied ich mich um. "Hey warte mal!" Yoongi drehte sich wieder zu mir um, als ich auf ihn zugelaufen kam und kurz vor ihm halt machte. "Danke für heute." Er lächelte mich unter seiner Maske an. "Keine Ursache. Mir hat's auch Spaß gemacht."

    Ich schloss die Tür zu unserem Appartement auf als... " Hallo... Ich habe dich... erwartet." Yuki saß auf dem Drehstuhl aus meinen Zimmer und sah mich mit einem leichten Grinsen an. Hat sie ihren Verstand jetzt endgültig verloren? "Hey, ich weiß ich weiß du bist sauer weil ich gelogen hab mir dem Essen und weil ich dir eine Heidenangst eingejagt habe. Doch-" "Yoongi also." "Ich- warte wie bitte?" Ich wusste noch gar nicht wie mir geschah, da war sie schon aufgesprungen und hat angefangen an mir zu rütteln. "Erzähl mir alles! Wohin hat er dich ausgeführt? Hat er was romantisches Gesagt? Ihr habt euch doch nicht geküsst?" Mir wurde schon schwindelig von ihrem durchgeknallten Schütteln. Jetzt schaffte ich es endlich sie von mir los zu kriegen. "Hör doch mal auf damit! Und wovon redest du da überhaupt?" Sie tanzte förmlich in der Wohnung. "Oh wie lange ich darauf gewartet hab, dass du dich endlich verliebst!" Na toll jetzt wurde ich auch noch rot vor Scham. "ICH BIN NICHT IN YOONGI VERLIEBT!" Oder vielleicht doch?

    15
    (Sugas Sicht) Ich schloss müde die Tür zum Dorm auf. Tae und Jin saßen auf der Couch und sahen sich wahrscheinlich einen Anime oder ein Drama an be
    (Sugas Sicht)

    Ich schloss müde die Tür zum Dorm auf. Tae und Jin saßen auf der Couch und sahen sich wahrscheinlich einen Anime oder ein Drama an bevor sie ins Bett gingen. Als ich an ihnen vorbei ging, erweckte ich anscheinend Jins Aufmerksamkeit. "Du warst aber lange spazieren. Als wir nach Hause gefahren sind, war ich ganz überrascht, dass du wirklich meiner Bitte gefolgt bist." Sagte Jin während Taehyung schnell den Anime pausierte. "Ich würde es nicht Bitte nennen mich aus meinem Studio zu locken und mir dann verbieten wieder rein zu gehen." Tae musste lachen. "Wieso kann ich mir das nur allzu gut vorstellen." Ich guckte die beiden nur unamüsiert an. "Wie auch immer ich geh ins Bett. Viel Spaß euch beiden noch." Und mit diesen Worten stapfte ich träge die Treppe hoch. Ich machte mich schnell noch im Bad bettfertig und legte mich dann in die kuschliegen Matratzen. Innerlich dankte ich Jin. Ohne dass er mich rausgeworfen hätte, wäre der heutige Abend sicher nicht so schön gewesen. Vielleicht sollte ich öfter mal was mit Anika unternehmen.

    ------am nächsten Tag------
    (Anikas Sicht)

    Ok, das ist meine Chance. Die Jungs waren gerade auf einem Fotoshooting und die Étage war damit so gut wie leer. Ich ging schnellen Schrittes in Richtung Tonstudio. Schnell schloss ich die Tür hinter mir, fuhr meine Laptop hoch und richtete mir alles so ein, dass ich nicht länger als eine halbe Stunde für's aufnehmen meiner Stimme brauchte. Ja, ich hab ein mega schlechtes Gewissen, aber ich hab schon länger an diesem Song gearbeitet und alles was mir noch fehlt waren der Gesangs und Rap Part. Also gut, dann mal los.

    ------ungefähr 15 Minuten später------

    Ich saß gerade wieder am Laptop als...
    "Wer hat denn das Tonstudio abgeschlossen?" Ich schreckte hoch. "Keine Ahnung. Ich nicht. Warte ich hol meinen Schlüssel." Jungkook und Namjoon. So leise wie es nur ging stand ich auf, da ich befürchtete, dass Jungkook immer noch vor der Tür stand. Ich fuhr so schnell wie möglich alles runter, während ich mich im Raum nach einer Versteckmöglichkeit umsah. Wohin nur? Unters Sofa? Nein, da passe ich nicht drunter. Im Aufnahmekabinett? Nein, sie gehen ja nicht um sonst ins Tonstudio. Ich schreckte schon wieder auf. Doch es war nur Jungkook, der von außen im Takt mit den Fingern einzeln gegen die Tür tippte. Wenn der wüsste. Ich sah mich weiter um. Ha! Der Schrank! Na ja, reinpassen werde ich da natürlich nicht, aber ich kann ihn öffnen und mich dann hinter einer der Türen verstecken.
    Gerade noch im richtigen Moment hatte ich meinen Laptop und alles was ich bei mir hatte unter das Sofa geschmissen und mich hinter der Schranktür versteckt. Denn genau dann ging die Tür zum Studio auf.

    "Man das Fotoshooting heute war echt anstrengend." Ich hörte das Geräusch von den Rollen des Drehstuhl und nahm dadurch an, dass Namjoon sich dort seufzend niedergelassen hatte. "Joar, es ging." Nun hatte sich auch Jungkook hingesetzt. Aber auf die Couch. "Du warst ja auch schnell fertig. Bei mir hieß es immer wieder 'Ok und ein Foto machen wir noch'." Jungkook lachte auf. "Ja, ich glaub die Fotografin hatte was für dich übrig." "Na egal, lass uns jetzt an-." Er wurde durch ein klingeln unterbrochen, dass aus Richtung Couch kam.
    "Sorry da muss ich rangehen." Sagte Jungkook und stand auf um aus dem Raum zu verschwinden. "Hach, soviel dazu." Der Stuhl quietschte wieder. Namjoon musste aufgestanden sein. "Also wirklich hätte derjenige vor uns nicht wenigstens den Schrank schließen können." Oh oh... Ich hörte wie er in meine Richtung kam. Doch bevor er die Tür selbst schloss, trat ich hervor. Nur um einen erschrocken Namjoon ins Gesicht zu schauen.

    "Anika?" "Ich kann dir das erklären. Nur bitte verrate mich nicht und mach mit Jungkook was du tun wolltest. Danach erzähl ich dir warum ich hier bin." Ich nahm meine Hände zusammen wie beim Beten. Er sah zwar immer noch geschockt und nun auch verwirrt aus, aber nickte langsam und ließ die Schranktür offen. Und wie als hätten wir ihn gerufen kam Jungkook durch die Tür. "Sorry aber das war meine Mutter." "Ach alles gut allerdings sollten wir langsam anfangen." "Wieso? Hast du später noch ein Date mit der Fotografin?" Ich konnte das Grinsen von Jungkook geradezu sehen. "Ha. Ha. Sehr lustig. Und jetzt beweg deinen Allerwertesten ins Kabinett." Jungkook hatte gerade die Tür hinter sich geschlossen als Namjoon abrupt Aufstand und wie es sich anhörte die Tür hinter Jungkook abschloss und die Jalousie zwischen den Räumen runterzog. Dann kam er zu mir. "Nimm schnell deinen Kram und geh. Wir sind noch länger hier. Du kannst keine 2 Stunden hinter der Tür stehen." Ich kramte schnell meine Sachen unter der Couch hervor und verließ dann das Studio.

    Das war noch mal gut gelaufen aber wie sollte ich-. "Hey Anika." Ich schaute hoch und merkte, dass ich auf meinem Rückweg fast in Yoongi reingelaufen war. "Oh, Hallo." Er zog die Augenbrauen zusammen. "Du siehst nachdenklich aus. Willst du drüber reden?" Er schenkte mir ein aufmunterndes Lächeln. "Ja, gerne. Aber nicht jetzt." ...Wieso habe ich das gesagt? Was soll ich ihm denn dann sagen? Ja also kurz gesagt. Ich bin MimP und Namjoon hat mich in eurem Tonstudio erwischt. Jetzt muss ich irgendeine Ausrede finden warum ich dort war. Nachvollziehbar. Nicht war?
    "Okay..." Ich wollte gerade weitergehen da hielt er mich am Handgelenk fest. Wow, seine Hand war echt riesig verglichen zu meiner. Ich sah zu ihm auf. "Ja? Was gibt's denn noch?" Erst jetzt schien er zu begreifen, was er gerade getan hatte. Er ließ mich schnell wieder los. "Ich- ich bring dich heute Abend nach Hause. Dann kannst du darüber reden was los ist." Bevor ich etwas erwidern konnte, ging er schon in Richtung seines Genius Labs, wie er es so schön nannte, davon.

    Ich ließ die Tür hinter mir ins Schloss fallen und setzte mich an meinen Computer um die Daten vom Laptop darauf zu übertragen. Genau als ich fertig war und gerade runterfahren wollte, um mich im Bighit Account anzumelden, klopfte es an meiner Tür. "Ja herein!" Die Tür öffnete sich und...
    "So und jetzt hast du besser eine gute Ausrede parat, warum du dich im Tonstudio versteckt hast."

    ENTSCHEIDUNG

    A) ihm die Wahrheit sagen
    B) eine Lüge erfinden

    16
    "Ich..." Namjoon stand mit verschränkten Armen in der Tür und sah mich misstrauisch an. Ich kniff die Augen zusammen. Es hatte doch eh kei
    "Ich..." Namjoon stand mit verschränkten Armen in der Tür und sah mich misstrauisch an. Ich kniff die Augen zusammen. Es hatte doch eh keinen Sinn ihn anzulügen. Ich stand auf und ging auf ihn zu, zog ihn aus dem Türrahmen und schloss ab. Okay, ich schaff das.
    "Ich hab mich nicht ohne Grund hier als Assistentin beworben. Seitdem ich jung war, ist Musik mein einziger Fluchtort gewesen. Wo ich alles vergessen konnte was in meinem Leben falsch ging. Da dachte ich mir, warum erschaffe ich nicht meinen eigenen kleinen sicheren Ort? Und so entstand schnell eine Kunstfigur, unter der mich heute viele Leute anonym kennen." Namjoon hatte bis jetzt kein Wort gesagt und mir nur aufmerksam zugehört. Er gab mir sogar mit der Hand ein Zeichen weiter zu sprechen. Ich folgte seiner Bitte. "Ich habe nie mein Gesicht gezeigt, weil ich nicht wollte, dass die Menschen dort draußen nur mein Gesicht sehen, wenn sie meine Songs hören. Ich wollte, dass MimP viel mehr ein Ort war wie ich ihn brauchte."

    Ich schaute hinab. Ihm in die Augen zu schauen, traute ich mich gerade einfach nicht. Trotzdem ballte ich die Fäuste und brachte noch ein paar allerletzte Worte hervor. "Es tut mir leid, dass ich einfach so eure Musikausstattung verwendet habe. Aber ich verspreche, dass ich auch Blut und Seele in die Herstellung euer Songs gesteckt habe. Natürlich werde ich mit den Konsequenzen für meine Aktion rechnen." Stille. Eine der Unangenehmsten, die ich je am eigenen Leib erlebt habe. Langsam sammelte sich der Angstschweiß in meinen Fäusten. Angst vor dem, was Namjoon als nächstes antworten könnte.

    "Wow... und ich hab damit gerechnet, dass du ein durchgeknallter Fan bist, der sehr gut schauspielern kann." Ich sah erschrocken auf. Nur um ihn kichern zu sehen. Ich verstand nur Bahnhof. Machte es ihm gar nichts aus, dass ich ihn und all seine Freunde belogen hatte? "Da ist mir eine undercover Musikerin in Not doch viel lieber." Er musste meinen Blick, der eine Mischung aus Verstörtheit und Verwirrung spiegelte, bemerkt haben. "Okay, hier kommt der Deal. Ich sage nix gegenüber jemanden und das bleibt für's erste unser kleines Geheimnis. Wenn du dich 1. zum Hauptteil auf's Beat und Songtext schreiben konzentrierst und nicht darauf für wen die Kunst bestimmt ist. 2. Wenn du deine Stimme aufnehmen willst kommst du zu mir, damit ich planen kann wann du in's Tonstudio kannst. Und zu guter Letzt. Du musst es den Jungs erzählen. Nicht sofort, aber je länger du sie anlügst, desto schlimmer wird es." Er atmete langsam aus. "So wie ich dich bis jetzt kennengelernt habe, glaube ich nicht, dass du ein schlechter Mensch bist. Deshalb gebe ich dir eine zweite Chance." Er hielt mir seine Hand hin. "Schlag ein und der Deal gilt."

    ------10min später------

    So Pc ist runter gefahren, Laptop in meiner Tasche, Schlüssel, Handy, Jacke und Portemonnaie. Jap, ich hab alles. Nur noch schnell die Tür abschließen und dann kann ich-. "Hey Anika, gehst du schon? Warte kurz und geh schonmal runter. Gib mir 5 Minuten dann bin ich auch da. Ich halte mein Versprechen dich nach Hause zu bringen." Ich wollte noch was erwidern, aber da war Yoongi schon in seinem Lab verschwunden. Sh*t sh*t SH*T! Was mach ich denn jetzt. Dabei wollte ich doch gerade damit ich ein Gespräch mit ihm verhindere extra früh los! Das Glück scheint wohl nicht auf meiner Seite zu sein. Nicht, dass ich nicht mit ihm reden wollte, aber er war die letzte Person, die von MimP erfahren sollte. Warum? Na ja, ich möchte einfach das er mich als Anika sieht. Nicht als ernstzunehmende Konkurrenz oder Arbeitskollegin, sondern als... Freundin? Ja, ganz normale Freunde die sich nerven und ärgern können. Das wollte ich natürlich mit den Anderen auch, nur bei ihm irgendwie mehr.

    "Bereit loszugehen?" Suga riss mich aus meinen Gedanken. "Ähm, ja klar." Wir traten aus dem Gebäude und gingen in Richtung meiner Wohnung. So... Und was sollte ich ihm jetzt erzählen? " Ich bin überrascht, dass du heute so früh los wolltest. Aber na ja gestern bist du ja auch früher gegangen." Ich sah ihn mit einem gezwungenen Lächeln an. "Versteh mich nicht falsch! Da ist ja überhaupt nix schlimm dran. Es ist gut wenn du dich nicht überarbeitest. Da hat ja jeder sein eigenes Tempo." Mein gezwungenes Lächeln verwandelte sich schnell in ein echtes. Es war schon niedlich ihn so zu sehen. So unbeholfen. "Alles gut ich verstehe sehr wohl. Eigentlich wollte ich auch länger machen als bis 18:00 Uhr. Aber Yuki hat mir jetzt ein maximum von 12 Stunden arbeiten gegeben und ich will ihre Geduld mit mir nicht strapazieren." Ich musste kichern an den Gedanke von Yukis tadeln heute morgen. Wie als wäre ich eine ihrer Schülerinnen, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat. Doch bei dem, was Yoongi als nächstes sagte, verstarb mein Lächeln. "Willst du vielleicht jetzt drüber reden, warum du heute so blass aussahst?"

    ENTSCHEIDUNG

    A) Ihm eine Lüge auftischen
    B) Kreativ vom Thema ablenken



    17
    Ok Anika, was machst du jetzt? Denk nach, denk nach, denk... "Seid ihr eigentlich erlaubt zu daten?" ...WARUM UM ALLES IN DER WELT HABE ICH

    Ok Anika, was machst du jetzt? Denk nach, denk nach, denk... "Seid ihr eigentlich erlaubt zu daten?" ...WARUM UM ALLES IN DER WELT HABE ICH DAS GEFRAGT! Es gibt so viele Möglichkeiten, wie ich ihn hätte ablenken können! Am liebsten hätte ich mir gerade selbst eine Ohrfeige gegeben. Aber jetzt war es eh zu spät. "Ähm, also, ja? Sozusagen. Aber nicht in der Öffentlichkeit, sondern nur so, dass die Medien nichts mitbekommen. Warum?" Er sah mich verunsichert und verlegen an, während ich mich nur komisch am Kopf kratzte. "Na ja, ich hab keinen von euch bisher mit einem Mädchen gesehen, deshalb dachte ich es wäre verboten." Großartig gemacht Anika. Jetzt musst du ihn zwar nicht belügen, aber die Stimmung ist dahin. "Das liegt daran, dass momentan keiner von uns eine Freundin hat."

    "Oh wirklich und warum?" "Also ich kann zwar nicht für die Anderen sprechen, aber für mich wäre dieses ganze Dating und Kennenlernen viel zu kompliziert. Mein Partner müsste wahrscheinlich auch bei Bighit arbeiten, um mich überhaupt zu Gesicht zu bekommen." Ich nickte nur leicht, aber er schien noch gar nicht fertig zu sein. "Eigentlich hab ich aber gar nicht so viele Forderungen an meinen zukünftigen Partner. Aussehen ist mir egal und sonst soll die Person halt einfach mir ähneln." Er zuckte mit den Schultern. Sollte ich ihm jetzt etwa meinen idealen Freund beschreiben? Nein, das wäre ja zu einfach. "Na also ich mag große Typen, so mindestens 1,90m. Außerdem sollte er extrem durchtrainiert sein und gebräunt. Charakter ist mir total egal und Intelligenz auch." Er kicherte leicht. "Hört sich toll an." Jetzt hatten wir beide ein Grinsen auf den Lippen und die unangenehme Stimmung war verschwunden.

    ------Zuhause------

    "Nein! Das hast du nicht gemacht!" Yuki lag vor mir auf dem Boden und hielt sich den Bauch, der schon weh tat vom Lachen. "Jetzt lach nicht so! Ich war in Panik, was hättest du denn in meiner Situation gemacht?" Wir hatten uns beide mit einem großen Becher Eis auf die Couch gesetzt, um einfach mal ein bisschen zu reden. Das hatte ich früher oft mit Mom gemacht und jetzt hatte Yuki etwas ihre Rolle übernommen.
    "Na alles andere als das!" Sie setzte sich vom Boden wieder auf das Sofa. "Warum hast du ihn nicht gleich gefragt ob er eine sucht. Ich meine die Kriterien würdest du ja erfüllen." Ich nahm eins der Kissen und schlug sie damit. "Sag mal! Jetzt reicht's! Nur weil du verbittert bist und eine Romanze wie in deinen Büchern haben willst, werd ich mich doch nicht Yoongi an den Hals schmeißen!" Sie schlug zurück. "Ach, gib's doch zu, du magst ihn!" "Ich sage nichts ohne meinen Anwalt!" Ich hob mein Kissen so in die Luft als würde ich sie gleich wieder schlagen. Yuki atmete tief durch und hob auch ihr Kissen. "Nun gut, dann soll es wohl so enden. Der Schwächere gibt nach!"

    Und so startete eine epische Kissenschlacht. Leider war sie aber nach 8 Minuten vorbei. Hatte ich schon erwähnt, dass Sport nicht so zu meinen Stärken zählte? "Haaaalt! Du hast gewonnen! Ich gebe mich geschlagen!" Yuki sah zufrieden mit ihrem Sieg aus. "Also ich höre." Sie lehnte sich extra etwas vor zu mir. "Ja okay, ich mag ihn, glaub ich. Aber ich bin mir selbst noch nicht so sich-" "Hab ich's doch gesagt!" Sie stand auf und wollte wieder anfangen durch die Wohnung zu tanzen. "Ich...ach weißt du was. Vergiss es. Ich geh in's Bett. Gute Nacht." Ich stand auf und ging zu meinen Zimmer. "Anni ist verlieeebt. Anni ist verlieebt. Anni ist- oh ja gute Nacht. Träum schön von deinem Lover!" "YUKI!" Diese Frau hatte sie doch nicht mehr alle!

    ------nächster Morgen------

    Müde goss ich Milch in mein Müsli. Ich war garantiert keine Frühaufsteherin. Im Gegensatz zu Yuki. "Guten Morgen! Hast du gut geschlafen?" Sie setzte sich zu mir. "Sieht man das denn nicht?" Grummelte ich ihr entgegen. "Doch, du strahlst nur so vor Lebensfreude." Sie grinste mich doof an. "Okay, Spaß beiseite. Ich bin heute so 19 Uhr zuhause, da ich den Unterrichtsstoff für meine Schüler in der Schule vorbereite. Und du?" Sie sah mich fragend an, während sie in irgendeiner von ihren Unterlagen rumblätterte. "Weiß ich nicht. Mal gucken." Sie seufzte. "Okay, aber überarbeite dich nicht wieder." Sie sah mich streng an. "Ja ja."

    Yuki war schon gegangen und ich zog mir auch gerade meine Schuhe an. Ich war etwa früher los als sonst, aber ich hatte auch keine Idee was ich zuhause noch hätte machen sollen. Ich schloss die Tür hinter mir ab und lief das Treppenhaus runter. Warum musste die Wohnung auch im sechsten Stock sein! Ich hatte es nach unten geschafft und ging aus der Tür, um von einem maskierten Mann begrüßt zu werden.

    "Yoongi?"

    18
    Er sah sich erschrocken um. Ach ja... Vielleicht sollte ich seinen Namen nicht durch die Gegend schreien. Ich lächelte verlegen. "Sorry." E
    Er sah sich erschrocken um. Ach ja... Vielleicht sollte ich seinen Namen nicht durch die Gegend schreien. Ich lächelte verlegen. "Sorry." Es sah so aus als wollte er gerade klingeln. "Ähm aber was möchtest du denn eigentlich so früh hier?"

    (Sugas Sicht)
    ------Dorm gestern------

    Ich ließ mich auf mein Bett fallen. Wollte sie nur vom Thema ablenken, weil es ihr unangenehm war oder hatte sie vielleicht Interesse an mir? Und wenn ja? "Dann hab ich sie doch jetzt schon vergrault! MiR iSt DaS aLlEs ViEl Zu KoMpLiZiErT. Und warum musste ich danach noch weiterreden? Hätte ich es nicht einfach dabei lassen können? Ja ich will keine Freundin, aber wenn ich eine hätte, wäre sie genau wie du." Wütend sprudelten die Worte nur so aus mir raus. Ich nahm eins meiner Kissen und schlug mir damit selbst ins Gesicht. Da klopfte es an die Tür. Ich nahm das Kissen aus meinem Gesicht. "Wer ist da?" "Ich bin's. Kann ich reinkommen?" Jungkook. "Was willst du?" Und mit diesen Worten öffnete sich die Tür und er stand im Zimmer. "Ich hab schon zwei mal nach dir gerufen. Wir essen." Ich richtete meinen Körper langsam auf. Mit trägen Schritten folgte ich JK ins Esszimmer. Alle saßen schon außer uns. "Wen haben wir denn da?" "Mister Ich-verschlafe-das-Abendbrot-mal-wieder." Ich warf Tae und Jimen nur einen fiesen Blick zu. "Ich hab nicht geschlafen." "Ja, er hat mit sich selbst über ein Mädchen geredet."

    Na toll... Alle sahen Jungkook geschockt an, der genüsslich seine Milch trank. Er sah mich mit einem gemeinen Grinsen an. "Ist es nicht so Suga?" Ich hätte vor Scham im Erdboden versinken können. "Haben wir was verpasst?" "Wie heißt die Arme denn?" "Kennen wir sie?" Sie drängen mich immer weiter in die Enge mit ihren Fragen. "Lasst ihn doch mal in Ruhe!" Hoffnungsvoll sah ich zu Tae, der mich gerade vor der wilden Meute gerettet hatte. Nur um einem hämischen Grinsen zu begegnen. Angst schlich in mir hoch. "Guck nicht so erschrocken. Ich werd ihnen nicht verraten wen du magst." Und so waren alle Augenpaare auf Tae gerichtet. Ich verstand nur Bahnhof. "Und woher weißt du das bitte!"

    (Taes Sicht)

    Ich war gerade auf einem Spaziergang in einem etwas größerem Park in der Nähe unserer Studios. Es war zwar nicht der schönste und auch nicht mein Lieblingspark, aber hier gingen nicht viele Leute spazieren. Perfekt für jemanden, der nicht erkannt werden möchte. Apropo nicht erkennen, ist das nicht Suga da hinten? Komisch, sonst geht der doch nie raus. Ich wollte gerade zu ihm laufen aber... ER TRIFFT SICH MIT EINEM MÄDCHEN? Suga datet? Wer ist sie? So wie ich halt bin, musste ich meiner Neugier nachgehen. Ich schlich leise an die Beiden heran. Haha, sie sieht fast so aus wie Ani- das ist ja Anika!

    (Sugas Sicht)

    "Ich weiß alles." Tae schenkte mir ein breites Lächeln. "Also jetzt, wo ich so darüber nachdenke, hab ich sogar eine Vermutung." Und mal wieder war die ganze Aufmerksamkeit auf einer einzigen Person. "Überlegt mal. Hätte Suga sich zu dieser Zeit bewusst eine Freundin gesucht oder würde er sich ohne es zu wollen in eine Frau in seinem Umfeld verlieben?" Manchmal hasste ich Namjoon und seinen hohen IQ. Ich schloss die Augen und vergrub mein Gesicht in meinen Händen. "Ist ja gut. Du liegst richtig."
    "Uuuuhhhhhhh!" Kreischten die, die bis eben nur gehofft hatten, dass RM Vermutung wahr war. "Seid leiser oder wollt ihr, dass ich taub werde." Kookie sah mich verwirrt an. "Warte warte warte. Du magst sie, aber hast sie gekorbt?" Ich ließ meinen Kopf verzweifelt auf den Tisch fallen. " DU HAST WAS!" "Jetzt hört doch endlich auf mich anzuschreien!"
    Ich entschloss mich ihnen zu erzählen, was heute ungefähr passiert war.

    "Du musst das definitiv klarstellen." Alle nickten energisch ihre Köpfe zu Jins Kommentar. "Ja genau, am besten noch heute." Fügte Hobi hinzu. "Hoseok, es ist fast 21:00 Uhr. Bis ich bei ihr bin, sind's 30 Minuten später. Es wäre extrem unhöflich sie so spät zu nerven." Er verschenkte die Arme vor der Brust. "Na dann aber morgen früh vor der Arbeit. Du wirst dich sonst nicht konzentrieren können." Ich seufzte. Er hatte recht.

    Ich sollte Anika morgen sagen wie ich für sie empfinde.

    19
    "Ich... also ich wollte... ähh." Ich legte meinen Kopf schief. "Alles okay bei dir? Bist du vielleicht krank? Du siehst so bedrückt a
    "Ich... also ich wollte... ähh." Ich legte meinen Kopf schief. "Alles okay bei dir? Bist du vielleicht krank? Du siehst so bedrückt aus." Er sah mich erschrocken an. "Nein, ich bin nicht krank. Mir geht's gut. Ich will dich nur zur Arbeit begleiten." Ich zog eine Augenbraue hoch. Mich nur zur Arbeit begleiten? Er war extra früher aufgestanden und durch die halbe Stadt gelaufen, nur um mich zu begleiten? Sehr suspekt, wenn ihr mich fragt. Glaubt er wirklich, ich kaufe ihm die Story ab? Er stellte sich von einen Fuß auf den anderen. Ich sollte aufhören ihn so zappeln zu lassen. Immerhin konnte ich ihn auch während unseres Weges ausquetschen, warum er wirklich hier war. Ich schenkte ihm ein Lächeln und setzte an: "So vorkommend kenne ich sie ja gar nicht Herr Popstar. Aber ich nehme ihr Angebot natürlich dankend an." Ich machte einen kleinen Knicks, woraufhin er kichern musste. "Na dann mal los gnädige Dame, sonst kommen wir noch zu spät." Er machte auf dem Absatz kehrt. Verwundert folgte ich ihm. "Aber es ist doch erst..." Schnell warf ich noch mal einen Blick auf die Uhr, um sicher zu gehen, dass ich mich auch nicht in der Zeit irrte. "6:30 Uhr." Stellte ich verwundert fest. Er sah mich mit einem undefinierbaren Blick an, als wir gerade die erste von drei weiteren Ampeln überquerten. Man fängt automatisch an mitzuzählen, wenn jede Kreuzung eine Gefahr darstellt. "Wir brauchen doch höchstens zwanzig Minuten bis zu Big Hit und Schichtbeginn ist sieben." Er fing an, immer schneller zu gehen. "Ich muss aber eigentlich schon 6:30 Uhr da sein. Wenn Herr Bang rauskriegt, dass ich wieder zu spät bin, sitze ich in der Patsche und nun komm endlich!" Ohne ein weiteres Wort zu verlieren schnappte er sich meine Hand und rannte los.

    Mir stieg die Röte ins Gesicht. Seine Hand war etwas kälter als meine, jedoch um einiges größer. Seine umschloss die Meine  mit einem festen Griff, als wir durch die Stadt flitzten. In mir breitete sich ein Gefühl aus, welches ich seit dem Tod meiner Mutter nicht mehr gespürt hatte. Ein Gefühl der Wärme.

    Ich hätte ewig seine Hand halten können. Nur leider, waren wir schon an unserem Zielort angekommen. Natürlich musste er meine Hand jetzt loslassen. Wäre ja auch zu schön gewesen.
    Erst jetzt merkte ich überhaupt, wie es sich auswirkte, die ganze Zeit über nur rumzusitzen. Ich war völlig aus der Puste. Ich sah zu Yoongi, der mich angrinste. "Würdest du nicht...dazu verpflichtet sein..., würdest du auch keinen Sport machen." Er schnaufte abschätzig auf. "Ich muss dann. Wir sehen uns bestimmt noch einmal heute." Ohne auf eine Rückmeldung zu warten, war er schon verschwunden. Toll. Jetzt bin ich 15 Minuten zu früh da und total verschwitzt.

    ------später------
    (Yoongis Sicht)

    Ich ließ mich erschöpft in eine Ecke fallen. In letzter Zeit tanzen wir wirklich nur noch. Viel lieber würd ich jetzt eine Runde Klavier spielen. Na ja, manchen von uns scheint das ja nichts auszumachen. Mein Blick traf auf Jimin und Jungkook, welche gerade einen Wettbewerb machten, wer den besseren Handstand konnte. Tae stand daneben und war anscheinend der Punkteverteiler. Ich schüttelte den Kopf. Typisch für die drei. Als ich meinen Blick durch den Raum schweifen ließ, bemerkte ich Hobi, der geradewegs auf mich zukam. Er ließ sich neben mir nieder mit einem verschmitzten Lächeln. "Und?" Ich runzelte meine Stirn. "Was und?" Er verdrehte die Augen. "Man bist du schwer von Begriff. Wie lief es mit Anika?" Als hätte J-hope gerade in der Klasse laut gesagt, dass er Kaugummis dabei hat, ließ plötzlich jeder stehen und liegen, was ihn gerade interessiert hatte, nur um sich vor mir zu platzieren. Wie ich diese Idioten doch manchmal hasste. Nur musste ich ihnen jetzt wohl oder übel berichten, dass ich Anika nichts von meinen Gefühlen erzählt hatte.

    (Anikas Sicht)

    Da ich zu früh war, konnte ich mir in dem Café um die Ecke noch eine heiße Schokolade holen. Jetzt saß ich wieder vor meinem Monitor und sah wahrscheinlich so aus, als müsste ich die 200te Zahl von PI ausrechnen. Gerade hatte ich eine E-Mail bekommen mit unbekannten Absender. Völlig normal und normalerweise hätte ich sie einfach dem Spam Ordner zugefügt, doch etwas verwirrte mich. Am Anfang stand geschrieben: Hallo Anika. Woher kannte die Person meinen Namen? Aus Neugier oder wohl mehr aus Verunsicherung klickte ich also auf lesen.
    E-Mail:

    Hallo Anika.
    Bitte ließ die Nachricht zu Ende. Ich wollte dich eigentlich persönlich besuchen, jedoch warst du nirgends aufzufinden. Zum Glück entdeckte ich diese E-Mail-Adresse, um dir wenigstens zu schreiben.
    Ich möchte mich aufrichtig bei dir entschuldigen für alles, durch was du durch mich gehen musstest. Wenn du magst, können wir uns gerne mal treffen, um alles auszusprechen, was dir noch auf dem Herzen liegt. Ich habe jetzt ein kleines Haus zusammen mit Laveda.
    In Liebe Dein Vater.

    Ich wusste nicht ob ich lachen, schreien oder weinen sollte. Am liebsten hätte ich alles auf einmal getan. Und so jemand nennt sich Vater. Laveda, wie ich diesen Namen hasste. Es war die gleiche Frau, wie von damals. Erinnerungen schwappten in mit hoch, wie das Wasser, wenn man vom 3 Meter Turm springt. Dachte mein Vater, er könne wirklich 16 Jahre nichts von sich hören lassen und dann so zu tun als wäre nie was passiert. Wut und Trauer krochen in mir hoch und trotzdem war ich wie gelähmt und merkte nicht einmal, dass es an der Tür klopfte. Bevor ich überhaupt die Chance hatte zu antworten, kam schon Suga herein. "Hey, hab ja gesagt wir sehen uns bestimmt noch-. Wow, du bist ja blass." Von meinen Gefühlen überrumpelt und ohne nachzudenken ging ich zu ihm und schloss meine Arme um seine Taille. Ich brauchte jetzt einfach etwas Wärme, also drückte ich ihn noch näher an mich. Als er nun zögerlich auch seine Arme um mich schlang, schluchzte ich los.

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Kommentare (74)

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vor 8 Tagen flag
Also ich glaube mein neues Motto ist: Lieber spät als nie!
Es ist zwar 23:09 Uhr, aaaaber das Kapietel ist draußen. :D

Eure Arsynie
vor 8 Tagen flag
Hi!

Ich hoffe, dass das neue Kapitel wirklich heute kommt, freue mich schon!

LG SugaDerStein
vor 12 Tagen flag
Neues Kapitel kommt spätestens Freitag.

Eure Arsynie
vor 28 Tagen flag
Hey alle miteinander😬
Und schon wieder hab ich 2 Wochen gebraucht um ein neues Kapitel hoch zu laden. Na ja, ist bei mir ja auch nichts neues...
Ich freue mich auf jeden Fall mega, dass die Geschichte bis jetzt bei so vielen gut ankommt und hoffe, dass ihr trotz der langsamen Uploads weiter lest. :)

Und was glaubt ihr. Macht Yoongi einen Rückzieher oder sagt er Anika wirklich was Sache ist?

Eure Arsynie😊
vor 28 Tagen flag
bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte schreib weiter deine Geschichte ist so cool
vor 34 Tagen flag
Kannst du PLEASE weiterschreiben?
vor 39 Tagen flag
LF meines Lebens!
Ich lach mir hier um 4:33 nachts einen Ast ab, meine Mutter hatt sich schon beschwert!
Aber mal ehrlich: mein Hund ist genau so! Nur mit nem elektrozaun. Wir wahren spazieren als er zu so einer schafsweide rennt und voll ein gewischt kriegt!

LG Coookiki
vor 39 Tagen flag
Mir gefällt das Kapitel super hihi❤️
vor 40 Tagen flag
Hi!

Die Geschichte ist wieder mal lustig, das Kapitel ist auch super!

LG SugaDerStein
vor 43 Tagen flag
Hey alle miteinander! 😁
1. Ein neues Kapitel kommt spätestens Sonntag.
2. Eine Geschichte von meinem Hund:
(Sicht Autor, Ich)
Als wir vor, ich glaube 2, Jahren mal Urlaub in einer Ferienhütte im Wald gemacht haben, sind meine Mutter und ich natürlich auch viel mit meiner Hündin durch den Wald. An einem frühen Morgen sind wir einem Sandweg gefolgt. Es war wunderschön. Hohe, im Licht funkelnde Tannen, zwitschernde Vögel und... riesige Ameisenhaufen. So, ihr müsst wissen, mein Hund ist sehr neugierig und war nicht an der Leine.
Sie nähert sich also einem der kleineren Hügel, schaut von oben auf ihn hinab und
steckt plötzlich ihre gesamte Nase in den Hügel. 🤦‍♀️
Eine kurze Info am Rand, es waren Feuerameisen.
Nach sehr schneller Zeit hat das dumme Ding dann auch bemerkt, hey? da juckt ja irgendwas, und zog ihre Nase schnell wieder raus. Den Rest des Weges war sie dann damit beschäftigt ihre Nase mit ihren Pfoten zu kratzen.
Und seit diesem Tag traut sich Penny (meine Hündin) nicht mehr in die Nähe von Ameisenhaufen.

Hoffe die Geschichte ist Entschädigung genug dafür, dass diese Woche noch nichts kam.

Ein schönes Wochenende noch! : )
vor 50 Tagen flag
Heyyo!
Nimm diesesmal B) bitte! Lügen ist nicht so toll...
vor 50 Tagen flag
Jaaaa bitte mehr Geschichten deinem Hund, @ArmyArsinie, das währe echt super :D
vor 54 Tagen flag
Och, jetzt fehlt der Absatz zwischen Petition und SugaDerStein! Hier dafür sogar eine freie Zeile zum Ausgleich:

Das war echt unnötig, ich entschuldige mich.

LG SugaDerStein
vor 54 Tagen flag
Hi! @ArmyArsynie!

Ich eröffne hiermit eine Petition dafür, mehr Geschichten von deinem Hund zu hören! Die haben mich bis jetzt immer, wirklich immer, zu Lachen gebracht.

PetitionSugaDerStein

Würde mich über weitere Stimmen freuen! (Sorry für meine dummen Ideen XD)

Das neue Kapitel ist wieder super! Dieses Mal würde ich mich für B) entscheiden, Anika soll Yoongi bloß nicht anlügen, dann wird alles schlimmer!

LG SugaDerStein
vor 55 Tagen flag
OMG ich liebe diese Geschichte! Dein Schreibstil ist auch echt der Hammer und jedes mal bin ich einfach sooo gespannt auf ein neues Kapitel und kann es kaum erwarten dieses durchzulesen. Du machst das echt super! :)
Übrigens würde ich B nehmen.
vor 56 Tagen flag
Hallo alle zusammen. :)
Erstmal danke für die super netten Kommentare. PS. Hab sie meinem Hund vorgelesen und es sah so aus als hätte sie gelächelt. (🙂 Ich bin nicht verrückt.)
Und ich wollte eigentlich heute schon ein neues Kapitel veröffentlichen, habe auch schon angefangen es zu schreiben. Aber da hab ich vergessen, dass heute die Einschulungsfeier meines kleinen Cousins ist.
Also neues Kapitel erst morgen.
Schönen Tag euch noch! <3
vor 59 Tagen flag
Nimm aaaaaaa omg warum können alle so gut schreiben ?
vor 59 Tagen flag
Supii ein neues Kapitel !!!! Dankee :)
vor 60 Tagen flag
Huhu!
Coole Geschichte! Ist zwar noch in den Startlöchern, aber mir gefällt sie👍🏻
Ich würde auch A) nehmen.
vor 60 Tagen flag
Ich würde sagen A). Keine Ahnung warum, aber fände es besser.

Du bringst mich übrigens immer zum Lachen mit deinen Kommentaren, also danke dafür! XD

LG SugaDerStein