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Eulenfeders Geheimnis

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7 Kapitel - 1.910 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 223 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich bin Eulenfeders Bruder Leopardenklaue und möchte dich in das rätselhafte Schicksal meiner Schwester einführen. Es begann weit vorher, vor unserer Geburt...

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    In der Sicht von Baumpfote

    Kastanienpelz braune Gestalt schmiegte sich eng an mich. "Ich liebe dich!" flüsterte er. "Nein! Das darf nicht sein!" wisperte ich. Ich versuchte der schrecklichen-nein, der schönen Wahrheit zu entkommen.Du bist eine Heilerkatze, Baumpfote! ermahnte ich mich.Und du bist noch immer Schülerin!Tränen stiegen in mir auf, als ich daran dachte, wie verschwendet meine Worte und meine Zuneigung war. Ich dachte daran, wie viele Kater ihre Gefährtinnen verließen, obwohl diese Junge von ihnen hatten. Kastanienpelz würde das nie machen! überzeugte ich mich selbst. Trotzdem konnte ich meine Tränen nicht zurückhalten und schluchzte in das Schulterfell meines Geliebten. Ich versuchte mich loszureißen, doch sein Pelz war zu weich, sein Atem zu warm, seine Stimme zu sanft. Ich konnte nicht glauben was ich da tat, doch ich ließ meiner stets unterdrückten Liebe freien Lauf. Ich berührte seine Nase zärtlich mit der meinen, worauf er mich ins kalte, nächtliche Gras drückte. Ich spürte, wie ich innerlich explodierte, und als Kastanienpelz sich zu mir sinken ließ um meine Wange zu liebkosen, wusste ich nicht mehr was weiter geschah. Ich wusste nur, dass es das schönste, was Heiler erleben können war.

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    Eulenjunges Sicht:

    Ein Moosball flog um ihren Kopf herum, als sie versuchte ihn zu packen. "Hab ihn!" Ein leopardenfarbiger Fellball landete auf ihr. "Nein ich habe ihn!" Gackernd schoss ihr Bruder an ihr vorbei. "He das ist gemein! Mama!" Eine schneeweiße Kätzin erhob sich schwerfällig auf ihre Pfoten."Schreit nicht so laut herum!" zischte sie. "Es gibt hier Katzen, die schlafen wollen!" Eine goldfarbene Kätzin kam dazu. "Was ist denn los meine Kleinen?" erkundigte sie sich besorgt. "Mama, Leopardenjunges hat mir den Moosball weggenommen!" Die goldene Kätzin schaute nachdenklich auf ihre Kätzin, als müsste sie erst herausfinden, was zu tun war. Eine hellbraune Kätzin tappte zu Farnblüte. "Ich denke, du wirst nicht sterben, wenn dein Bruder dir den Moosball wegnimmt, Eulenjunges!" miaute sie freundlich. Abrupt wandte sie den Kopf zu dem gackernden Jungkater. "Dennoch, ich will nie wieder hören, dass du deiner Schwester was wegnimmst!" erklärte sie streng. Das gackern verschwand, und ein beleidigter Ausdruck trat in sein Gesicht. "Also, Petze!" knurrte er im Vorbeigehen, "war es das was du erreichen wolltest?" Dann trollte er sich in Richtung Kinderstube, und ließ seine verwirrte Schwester und zwei lachende Kätzinnen zurück.

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    Leopardenjunges Sicht

    Die Aussicht darauf, Schüler zu werden, wäre schön gewesen, wenn da nicht die Tatsache gewesen wäre, dass Baumsee und seine Mutter Farnblüte nicht besonders gut auf ihn zu sprechen waren. Gekränkt rollte er sich in sein Nest. Bestimmt würde Baumsee Froststern anweisen, mir einen doofen Mentor wie Eispelz zu geben!dachte er wütend. Das war alles nur wegen seiner kleinen Schwester-nein seiner großen passiert!Leopardenjunges rollte sich noch enger zusammen, als Farnblüte und Baumsee hereinkamen. "Aufstehen mein Kleiner!" miaute seine Mutter. Er sträubte sich dagegen, doch Farnblüte hob ihn auf und leckte seinen goldenen Pelz zurecht. "Mama, nein!" maunzte er hilflos. "Ihr werdet jetzt zu Schülern ernannt!" meinte Baumsee. "Da müsst ihr hübsch aussehen!" Meine Schwester ist eurer Meinung ja hüvsch genug für den Clan!dachte er bitter und kämpfte gegen die Tränen.Für euch bin ich doch nur der, der eurem Schützling das Leben schwer macht!

    Trotzig tappte er frisch gebadet aus der Kinderstube und sah Eulenjunges, die ordentlich bei Farnblüte saß. Leopardenjunges sträubte sein Fell bei ihrem Anblick und tappte zu seinem Vater, Sturmgefecht hinüber. Ohne ihn anzusehen, oder auf seine warme Zunge zu reagieren, hockte er sich auf den Boden. "Heute werden wir zwei Junge, bis sie sich ihren Kriegernamen verdient haben, mit der Nachsilbe 'pfote' ehren! Eulenpfote! Versprichst du auf deinen Mentor zu achten?" "Ja!"miaute Eulenpfote ruhig.Wie konnte sie in Anbetracht dieser großen Veränderung ihres Lebensstils bloß so ruhig bleiben,"Dann wirst du Distelherz zum Mentor bekommen!" Enttäuscht senkte Leopardenjunges seinen Kopf.Diesen Mentor wollte ich haben! dachte er traurig und auch ein bisschen eifersüchtig.Aber ich bin doch für sie nur ein Stück Dreck! "Und du Leopardenpfote? Wirst du deinem Mentor auch folgen?" "Natürlich!" sagte er, und hoffte, dass es auch nur halb so zuversichtlich klang, wie er sich fühlte. Angespannt blickte er auf Baumsee, deren Gesichtsausdruck sich schlagartig veränderte, als sie hörte, welchen Namen Froststern als nächstes nannte. "Dann wird dein Mentor Kastanienpelz sein." Erfreut rannte Leopardenpfote zu ihm, um seine Nase zu berühren. Wieder sah er zu Baumsee, und bemerkte, dass sie mit Farnblüte tuschelte. Doch bevor er mehr herausfinden konnte, hatte Kastanienpelz ihn schon aufgefordert, mit ihm zu kommen.

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    ((olive))Baumsees Sicht.((eolive)) ((cur))Was? Ein Glück dass Leopardenjunges nicht wusste, wer sein echter Vater war. Aber Kastanienpelz? Würde er
    Baumsees Sicht.

    Was? Ein Glück dass Leopardenjunges nicht wusste, wer sein echter Vater war. Aber Kastanienpelz? Würde er es ihm verraten? Es ihm sagen?
    Baumsee knurrte, und beugte sich zu ihrer Schwester Farnblüte. "Gute Mentoren haben sie bekommen!" miaute sie unter zusammengebissenen Zähnen. Überrascht sah Farnblüte sie an. "Was ist denn los? Sag es mir!" "Nicht hier!" fauchte Baumsee. "Wir warten bis die Jungen fort sind!"

    Als die beiden Schüler das Lager verlassen hatten, schob Baumsee ihre Schwester in eine Felsspalte. "Es gibt da etwas, was du noch wissen musst. Über die Jungen!" Bin ich verrückt geworden? Warum erzähle ich ihr alles? "Sie sind meine Jungen!" "Was?" Entgeistert starrte sie Farnblüte mit weiten grünen Augen an. Sie wandte sich ab. "Und du hast dich nie gefragt, wer ihre Eltern sind? Nun, ich sag es dir! Ich bin die Mutter und..." sie schluckte und kämpfte mit den Tränen, "Kastanienpelz ist ihr Vater!" Sie brach in Tränen aus und schmiegte sich an Farnblütes weiche Schulter. "Alles ist gut!" miaute Farnblüte unbeholfen und leckte tröstend Baumsees Nackenfell. Schluchzend löste sich Baumsee von ihrer Schwester. Ihre Wangen waren nass und verschmiert, und ihre Brust bebte. Ich hatte doch recht wie ich dachte, er würde mich verlassen! dachte sie bitter. All das Leid all die Tränen! Er war es nicht wert!

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    Eulenpfotes Sicht:

    Sie hüpfte fröhlich vor Distelherz her, der die Duftmarken an der BlitzClan Grenze setzte. "Komm Distelherz!" maunzte sie aufgeregt.Heute würden sie zum ersten Mal das Territorium erkunden! Eulenpfotes Nase schnupperte am feuchten Waldboden, als sie einen fremden Geruch bemerkte. Oje! Eindringlinge! Ich muss Distelherz warnen! Schon flitzte sie hinauf, zum Brombeerdickicht wo sie ihn zuletzt gesehen hatte. Doch schon auf halbem Weg keimte ein neuer Gedanke in ihr: Auf meiner ersten Patroullie und gleich darf ich kämpfen! Auf diese neue Erkenntnis fixiert rannte sie dort zurück, wo sie den Geruch gewittert hatte. Sie ließ sich ins Unterholz sinken, und peitschte wie wild mit dem Schwanz. Plötzlich sprang etwas Großes, rotes auf sie zu. Erschrocken kreischte sie und rannte davon. Mit ihrem Leopardengemusterten, hellbraunen Pelz war sie zwar gut getarnt, jedoch bemerkte sie zu spät, dass dieses rote Ungetüm sie problemlos riechen konnte. Ohne auf irgendwelche Geruchsspuren zu achten raste sie panisch auf das Moor hinaus. Auf einmal erkannte sie, dass sie den Fuchs zum NebelClan führte. Panisch schlug sie einen Haken und rannte direkt in einen großen Krieger hinein, der sie packte, und in das Lager der NebelClan Katzen trug. Dort ließ er sie auf den Boden plumpsen, und rannte sofort mit anderen Katzen raus auf das Moor. Erschöpft schlief Eulenpfote ein.

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    Leopardenpfotes Sicht:

    Leopardenpfote spazierte gut gelaunt hinter Kastanienpelz her und versuchte, alles was er sagte genau einzuprägen. "... und dann ist da ein Fuchsbau, da musst du ganz besonders aufpassen...!" Plötzlich hörte er Schreie und verstummte. Angestrengt hörte er genau hin, und erstarrte vor Angst, als er die entsetzten Worte seines Mentors hörte. "Das ist Eulenpfote! Lauf ins Lager und hole Hilfe!" Leopardenpfote preschte den Hügel hinauf, um auf der anderen Seite wieder herunterzustolpern und um dann ins Lager zu schlittern. Keuchen überbrachte er die schreckluche Nachricht. Froststern handelte schnell. "Eispelz, Zottelklaue, Farnblüte, Sturmgefecht und ich laufen los und helfen den anderen. Ihr anderen bleibt hier!" Ihr Blick wanderte streng zu Dämmersturm und seiner Gefährtin Sonnensturm. Leopardenpfote brach erschöpft zusammen und blieb kraftlos liegen. Das letzte was er sah, war, wie die Kampftruppe aufbrach und wie sich Baumsee sich besorgt über ihn beugte. Dann wurde ihm schwarz vor Augen.

    7
    Baumsees Sicht:

    Ängstlich hockte Baumsee bei Leopardenpfote.SternenClan, mach, dass ich sie beide wieder heil zurückbekomme! Sie fühlte sich absolut nutzlos, wie sie so allein dasaß, denn natürlich waren Sonnen-und Dämmersturm auch aufgebrochen. Ihre Angst wuchs mit jeder Sekunde, in der es stiller wurde, und Panik machte sich in ihr breit. Was wenn sie alle nicht mehr zurückkommen würden? Leopardenpfote aus seinem Tiefschlaf und ihr Gefährte und ihre Tochter von dem Fuchsangriff. Mit einem Mal wünschte sie sich, dass sie nie Heilerin geworden wäre. Sie hätte sich nie so verlassen gefühlt wie jetzt. Wenn sie doch wenigstens in denn Kampf hätte ziehen können! Sanft beugte sie sich über ihren Sohn und leckte seine Wange. "Aufwachen, Kleiner!" Ihr Herz machte einen Sprung, als Leopardenpfote seine Augen öffnete. "Was ist passiert?" flüsterte er kraftlos. "Iss diese Maus!" maunzte Baumsee, und fühlte sich mit einem Mal so hilflos, wie Farnblüte sich immer fühlen musste, wenn sie mit den Jungen sprach. Ihre Zuversicht sank, als sie in der Ferne Kampfgeräusche hörte. Wieder erfüllte Panik ihren Körper. Wie lange musste sie diese furchtbare Zeit noch aushalten?


    Fortsetzung folgt^^

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Kommentare (4)

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vor 273 Tagen flag
Die Fortsetzung ist da!!
vor 274 Tagen flag
Sie kommt morgen/übermorgen... falls ich es nicht schaffe, sry aber danke für die Anmerkung/das Lob!^-^
vor 274 Tagen flag
Wunderschöne Geschichte! Ich warte schon auf die Fortsetzung!!!
vor 274 Tagen flag
Okay....die Rechtschreibfehler hätten mir wirklich nicht passieren müssen....