Springe zu den Kommentaren

Für Elrem- Harry Potter und die Flöte des Weisen.

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
5 Kapitel - 1.299 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 465 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine Weihnachtsfanfiktion

    1
    Es war Weihnachten auf Hogwarts. Der erste Advent war gekommen, überall leuchteten Kerzen und draußen zauberte der Schnee eine frostige Landschaft d
    Es war Weihnachten auf Hogwarts. Der erste Advent war gekommen, überall leuchteten Kerzen und draußen zauberte der Schnee eine frostige Landschaft der Schneeballschlachten und des Lieber-Drin-Bleibens-und-Tee-Trinkens. Harry, Ron und Hermine saßen auf ihren Lieblingsplätzen im Griffindor-Gemeinschaftsraum und lauschten dem Knistern der Flammen im Kamin. Während Hermine "Eine Geschichte von Hogwarts" aufgeschlagen hatte, tauschten Ron und Harry Zauberfroschkarten. "Hier: Friedolin mit der Flöte! Den kannste haben ", rief Ron und erregte damit Hermines Aufmerksamkeit. "Fridolin mit der Flöte? Gib her!", rief sie laut. Ron und Harry blickten sich äußerst verwirrt an, dann fragten sie im Chor: "Was willst du denn damit?" Hermine überhörte sie einfach und nahm ihren Zauberstab zur Hand: "Accio Fridolin mit der Flöte-Karte!" Die Karte wurde wie von Zauberhand aus Rons Händen gerissen und Hermine fing sie mit der Sicherheit einer Sucherin auf. Harry starrte sie an. Das passte so gar nicht zu Hermine! Was war wohl so besonders an Fridolin? Er war doch nur ein Zauberer auf einer Sammelkarten? Oder? Hermine las die Karte rasch und blickte von ihr zu "Eine Geschichte von Hogwarts", das immer noch auf ihrem Schoß lag, und zurück. Dann stand sie auf, lief zum Porträt und schien Harry und Ron schlichtweg vergessen zu haben.

    2
    Ohne zu zögern folgten die beiden Hermine und mussten beinahe rennen, um mit ihr Schritt zu halten. Nach einer schier endlos langen Zeit zückte die junge Hexe ihren Zauberstab und tippte damit gegen die Wand, während sie einige leise Worte murmelte. Die Jungen trauten sich im Angesicht dieses merkwürdigen Verhaltens nicht, zu sprechen. Hermines plötzliches Handeln, so vollkommen unüberlegt, hatte sie verwirrt und vollkommen überrascht. Als plötzlich die Wand verschwand, konnten sich die beiden überhaupt nicht mehr regen. Woher hatte Hermine davon gewusst?

    3
    Der Raum war dunkel und die drei Schüler zauberten Lumos, um wenigstens ein bisschen Licht zu haben. Nachdem sich die Tür geschlossen hatte, waren d
    Der Raum war dunkel und die drei Schüler zauberten Lumos, um wenigstens ein bisschen Licht zu haben. Nachdem sich die Tür geschlossen hatte, waren die drei einen langen Korridor entlanggelaufen, bis sie vor einer schweren Eisentür angelangt waren, die sie zu dritt aufschieben konnten, ganz ohne Zauber. Und jetzt standen sie in einem Raum, nur durch das Licht ihrer Zauberstäbe erleuchtet, und fragten sich, was sie jetzt tun sollten. Jedenfalls Harry und Ron. Hermine schritt zielstrebig auf die ihnen gegenüberliegende Wand zu und... verschwand in ihr! Harry verstand nur Bahnhof... Bahnhof! Der Durchgang zum Gleis 9 3/4 funktionierte genauso! Eilig machte er sich daran, ebenfalls hinter die Wand zu kommen, dicht gefolgt von Ronald. Und genau wie bei Kings Cross, war auch dieser Unterschied beider Seiten gravierend. Während der vorangegangene Raum aus grauem Stein gemacht war, glänzend die Wände hier golden im Licht der an den Wänden befestigten Fackeln und der Boden war ein Mosaik aus weißem Marmor und Achat, der bläulich schimmerte und seinen Glanz im Raum verteilte. Hermine hatte diesen wundersamen Raum schon bis zur Hälfte durchquert als Harry und Ron sie einholten. "Stopp!", rief Harry und packte sie am Arm. "Du solltest uns jetzt wirklich mal erklären, was hier los ist!"

    4
    Hermine starrte ihn einige Zeit an, dann sprach sie: "Fridolin mit der Flöte ist einer der drei weisen Zauberer, die vor vielen hundert Jahren lebten. Jeder von ihnen besaß die Macht, sich selbst unglaublich weise zu machen. Ronja mit dem Raben hatte sich mit ihrem Haustier die Weisheit bändig gemacht. Der Vogel hatte besondere Kräfte, verschwand aber mit ihrem Tod und wurde nicht wiedergesehen. Harald mit dem Holzbein hatte sich durch dieses Hölzerne Stück einen Gegenstand erschaffen, der ihm die mächtigste Weisheit verlieh, die je ein Zauberer innehatte. Auch keiner der anderen Weisen konnte Harald die Stirn bieten. Doch Holz bleibt Holz und bei einem Zauberergefächt, als er eine Schlucht hinabstürzte, zerbrach das Holzbein an einem spitzen Stein, auch wenn Harald überlebte. Fridolin mit der Flöte hatte sein weises Instrument allerdings gepflegt und auf es geachtet, sodass es ihm hundert Jahre einen guten Dienst erwies. Nach seinem Tod brachte man es nach Hogwarts, damit es sicher aufbewahrt werden konnte." Sie machte eine kurze Pause und ergänzte dann:"Die Informationen auf der Zauberfroschkarte und in "eine Geschichte von Hogwarts" ergänzen sich perfekt, so konnte ich diesen Raum finden." Harry blickte Hermine verwirrt an und Ron fragte: "Und hier drin?" Hermine nickte nur, drehte sich um und ging weiter zum Ende des Raumes. Beim Näherkommen erkannte Harry langsam die Umrisse eines Altars, Stufen führten zu dem Podest, auf dem er stand, aber auf ihm konnte Harry nichts erkennen. Hermine war schon dabei, die Stufen zu erklimmen, da ertönte vom hinter ihnen eine klare, laute Stimme: "Hermine Granger, gerade du solltest doch wissen, dass wahre Weisheit von innen kommt!" Erschrocken drehten sich die drei um. Ein Geist schwebte auf sie zu. Ron stammelte: "Bei Merlins linkem Ohrläppchen! Der sieht genau so aus, wie Fridolin mit der Flöte auf der Schokofroschkarte!" Der Geist kam langsam näher und schwebte einfach durch die Jungen durch, ohne sie wirklich zu beachten und auf Hermine zu, die vor Schreck und Erstaunen völlig unbeweglich auf der ersten Stufe stand. Fridolin baute sich vor ihr auf und Ron und Harry traten näher heran, um zu verstehen, was er sagte.

    5
    "Weisheit kann nicht durch ein Instrument, Holz oder einen Raben "genutzt" werden!", erklärte Fridolin. "Weisheit trägt man
    "Weisheit kann nicht durch ein Instrument, Holz oder einen Raben "genutzt" werden!", erklärte Fridolin. "Weisheit trägt man im Herzen, tief in sich drin. Niemand kann sie einem nehmen." "Aber die drei Weisen... waren doch alle sehr weise!", widersprach Hermine. Doch Fridolin lächelte nur und sprach weiter:"Harald hatte bei dem Unfall, wegen dem er sein Holzbein bekam, mit dem Tod gekämpft und dadurch große Weisheit erlangt. Die Leute glaubten allerdings, das Holzbein sie dafür verantwortlich gewesen. Ronja war selbst nicht weise, hatte nur einen guten Sinn für Tiere und der Rabe, der selbst weise war, fühlte sich bei ihr wohl und ließ sie an seiner Weisheit teilhaben. Er profitierte von Ronja. Sehr Weise...." Hermine schien bestürzt über dieses neue Wissen. "Und... du?", fragte sie. Wieder lachte Fridolin nur:"Ich mochte meine Flöte wirklich sehr, aber ich denke, ich darf behaupten, dass ich meine Weisheit die ganze Zeit in mir trug." Er zwinkerte und erinnerte in diesem Moment sehr an Dumbledore. Harry fragte sich, ob der Schulleiter auch schon hier gewesen war. Fridolin legte Hermine nun eine eiskalte Hand auf die Schulter, sodass das Mädchen zusammenzuckte. "Die Weisheit ist in dir. Nicht irgendwo sonst.", ermutigte er. Hermine hauchte ein Danke. Der Geist nickte und verschwand. Hermine sah enttäuscht aus, aber auch beeindruckt. Nach einigen Sekunden des Innehaltens kam sie zu den Jungen und sie gingen zurück. Hermine würde diesen Tag nie vergessen. Auch eine Form von Weisheit!
    ENDE

    Hoffe es gefällt dir, Elrem^^
    Frohe Weihnachten!


Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare (0)

autorenew