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Zwei Gestalten

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5 Kapitel - 2.291 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 780 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich habe mal eine kleine Fanfiction zu Woodwalkers angefangen.
! ABGEBROCHEN! ❎

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    Ich bin Feuerschweif, eine junge Füchsin, eigentlich ja eine Fuchswandlerin, doch das wusste ich damals noch nicht. Ich heiße Feuerschweif, weil mein Schwanz so rot wie Feuer ist und ich genauso temperamentvoll wie Feuer bin.

    Meine Geschichte begann an einem schönen Sommertag, als ich gerade den Wald erkundete. Eigentlich hatten meine Eltern mir verboten, alleine raus zu gehen, aber das interessierte mich meistens nicht. Ich jagte gerade einem bunten Schmetterling hinterher, als ich einen schrillen Schrei vernahm. "War das vielleicht ein Falke?", dachte ich ängstlich. Falken konnten einen jungen Fuchs mit Leichtigkeit töten; vor Erwachsenen nahmen sie sich dagegen in Acht. Ich versteckte mich instinktiv zwischen zwei Büschen und wartete. Da! Das war ganz klar der Ruf eines Falken! Ich hatte ihn nun entdeckt und beobachtete entsetzt, wie er in den Sturzflug überging und auf mich zuschoss. Ich duckte mich, bemerkte dann aber, wie er direkt vor mir landete. Auf einmal hörte ich in meinem Kopf eine freundliche Stimme. "Hallo, wie heißt du? Ich bin Richard Windflyer. Ich will dir nichts tun. Du bist ein Woodwalker; das habe ich gespürt." "Ich heiße Feuerschweif. Was ist ein Woodwalker und wieso können sie auch in Gedanken sprechen? Ich dachte immer, das wäre eine Besonderheit in unserer Familie." Sofort antwortete er mir: "Woodwalker sind Gestaltwandler. Wir beide sind zum Beispiel welche. Wir sind halb Mensch, halb Tier und können beide Gestalten annehmen. Ich leite eine Schule für Woodwalker wie dich. Du könntest dort wohnen. Was weißt du denn schon über Menschen?" Sogleich antwortete ich: "Ziemlich viel! Meine Eltern haben mir Alles über die Menschen erzählt. Nun weiß ich auch endlich, warum ich die Sprache der Menschen verstehen kann. Aber sagen sie mir mal: Wie kann ich mich denn in einen Menschen verwandeln?" Plötzlich kam mein Vater knurrend angelaufen. "Was machen sie da! Wir haben uns für das Leben als Füchse entschieden. Also verschwinden sie auf der Stelle aus unserem Revier!" "Aber Papa! Ich will wissen, wie man sich verwandelt. Und wieso habt ihr mir nie erzählt, dass ich ein Woodwalker bin!", reagierte ich entrüstet. Mein Vater sah mir mit einem Mal tief in die Augen und sendete folgende Gedanken an mich: "Na, schön. Vielleicht habe ich ein bisschen heftig reagiert. Wenn du willst, kannst du auf diese Schule gehen." Dann wendete er sich wieder an Richard Windflyer: "Dass sie ja gut auf meine Tochter aufpassen!" "Aber, natürlich.", antwortete dieser.

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    Am nächsten Morgen musste ich mich von meinen Eltern verabschieden. Mein Vater und meine Mutter schleckten mir nacheinander über die Schnauze und ich kuschelte mich ein letztes Mal vor meiner Abreise in ihr Fell. Dann lief ich auf meinen neuen Direktor, diesmal in seiner schlanken Menschengestalt, zu. Tatsächlich hatte er kurze, blonde Haare und gelbe Augen. "So! Es geht los! Bist du bereit?", fragte er in der Menschensprache. Ich nickte nur kurz und folgte ihm dann zu einem schwarzen Auto, in dem ein braunhaariger, stämmiger Mann mit ebenso braunen Augen saß. Ich stieg ein und die Fahrt ging los. Ich muss sagen, dass ich die ganze Reise lang kein Wort gesagt habe, sondern mich auf der Rückbank zusammengerollt habe.
    Nach ca. einer Stunde kamen wir am Ziel an und ich schlüpfte sofort aus dem Auto, nachdem mir der Fahrer, Bob Brian, ein Braunbärwandler, die Tür geöffnet hatte. "Na, wie gefällt es dir? Das ist die Forestmagic-Highschool.", fragte Mr. Windflyer, als wir vor dem Schulhaus standen. "Super!", sagte ich in Gedanken. Daraufhin gingen wir eine große Treppe hoch und Mr. Windflyer führte mich zu meinem Zimmer im zweiten Stock. Dort begrüßte mich schon ein kleines, schwarzhaariges Mädchen mit grün-grauen Augen. "So. Das ist dein Zimmer. Black Shadow wird dir hier alles zeigen und morgen in Verwandlung wirst du endlich herausfinden, wie es ist, ein Mensch zu sein.", erklärte mein Direktor. Er wollte gerade schon gehen, als er sich noch einmal umdrehte und sagte:"Ach, ja. Und schlafen kannst du, wenn du willst, auch in Tiergestalt draußen. Viel Spaß noch!" Nachdem ich nun mit meiner Mitbewohnerin alleine war, fragte ich sie:"Was für ein Tier ist deine zweite Gestalt? Ich heiße übrigens Feuerschweif und habe bisher als Fuchs gelebt." Daraufhin antwortete das Mädchen:"Ich bin ein schwarzer Jaguar und bin im Zoo aufgewachsen. Wie du ja schon gehört hast, heiße ich Black Shadow." Wir unterhielten uns noch den ganzen Abend lang, bis wir zum Abendessen in die Caféteria kommen sollten. Tja, da ich ein Fuchs war, brauchte ich nicht besonders viel zum Essen und verabschiedete mich von Black Shadow, um einfach schnell ein paar Mäuse zu fangen. Gegen 21:00Uhr kam ich satt und zufrieden wieder in mein Zimmer, rollte mich auf meinem Bett zusammen und schlief glücklich ein.

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    Am nächsten Morgen führte mich Black Shadow in die Caféteria. Sie holte ihr Essen (für mich reichten ein gekochtes Ei, ein bisschen Schinken und Milch) und führte mich zu einem runden Tisch, an dem schon zwei andere Mädchen saßen. "Hi, Leute! Das ist meine neue Mitbewohnerin, Feuerschweif. Sie ist als Fuchs aufgewachsen und hat sich noch nie verwandelt.", stellte Black Shadow mich vor. Ich sandte nur ein kurzes "Hi!" in Gedanken und wedelte mit dem Schwanz. "Hi, Shadow! Hi, Feuerschweif! Ich bin Sirena Scott. Ich bin ein Kojote und bin als Mensch aufgewachsen.", begrüßte mich ein großes, blondes Mädchen mit himmelblauen Augen. "Hi, Sirena!", grüßte ich zurück. Nun stellte sich das zweite Mädchen, das blonde Zöpfe und grüne Augen hatte, auch vor:"Hallo, Feuerschweif! Ich heiße Luna Windflyer und bin ein Turmfalke. Ich bin mit beiden Gestalten aufgewachsen." "Warte mal, Luna! Bist du etwa die Tochter unseres Direktors!", erwiderte ich erstaunt. "Ja.", antwortete Luna und seufzte. Nun mischte sich auch Black Shadow wieder ein:"Luna wurde deswegen immer gehänselt; dabei lebt sie hier ganz normal." "Oh, das wusste ich nicht. Ich wollte dich wirklich nicht verletzen, Luna.", sagte ich in Gedanken. "Ach, passt schon.", winkte Luna rasch ab.
    Beim Essen unterhielten sich hauptsächlich Shadow, Sirena und Luna, was mich aber auch nicht weiter störte. Immerhin war ich hier die Neue und musste mir meinen Platz erst erarbeiten. Nach dem Frühstück führte mich Shadow (sie hatte mir erlaubt, sie auch so zu nennen) an einen kleinen Teerplatz, an dessen Seite fünf Umkleidekabinen standen. In der Mitte stand schon unser Lehrer, Richard Windflyer, wie ich verwundert bemerkte. Sofort kam er auf mich zu:"Bist du bereit, dich das erste Mal zu verwandeln?" Ich nickte nur stumm. Daraufhin führte er mich zu einer Kabine, in der schon ein rotes Sweatshirt, eine Jeans und rote Sneaker lagen. Er legte mir ein Bild von einem fremden Mädchen auf den Boden. "Ich mache jetzt gleich den Vorhang zu. Konzentriere dich ganz fest auf das Bild. Stell dir vor, das wärst du. Wenn du es geschafft hast, zieh dich an. Alles klar?", erklärte mir mein Direktor. "Ja.", antwortete ich in Gedanken. Dann schloss Mr. Windflyer den Vorhang und ich konzentrierte mich auf das Bild. Als ich spürte, wie mein Körper zu kribbeln begann, schloss ich die Augen.
    Als ich meine Augen wieder öffnete, erschien mir die ganze Welt viel kleiner. Wie ich im Spiegel sah, war ich relativ klein, hatte kurze, glatte, rote Haare, sowie bernsteinfarbene Augen. Etwas ungeschickt zog ich mich an und trat dann aus der Umkleidekabine. Shadow zeigte mir einen erhobenen Daumen und auch Sirena und Luna wirkten begeistert. "Das hat ja ganz gut geklappt. Du kannst dich jetzt zu deinen Freundinnen setzen. Ich würde dich aber bitten, dich ersteinmal nicht zu verwandeln, damit du dich an deine neue Gestalt gewöhnen kannst.", sagte Mr. Windflyer. "Ist gut. Aber ich hätte noch eine Bitte. Ich möchte Schreiben lernen. Lesen kann ich zwar schon, weil meine Eltern mir alles über die Menschen beigebracht haben, aber Schreiben eben nicht.", antwortete ich das erste Mal mit meiner menschlichen Stimme. "Klar. Kein Problem. Ich bin sicher, Sirena wird es dir beibringen.", sagte mein Lehrer. "Wieso nicht Shadow?", hackte ich nach. "Oh..... Na, ja. Shadows Handschrift ist leider nicht die ordentlichste.", erklärte Mr. Windflyer verlegen. Ein paar Schüler kicherten kurz und Black Shadow wurde rot. "Oh.... Ok...", sagte ich schnell. Als ich mich zu Shadow, Sirena und Luna setzte, entschuldigte ich mich sofort bei meiner neuen Freundin:" Tut mir wirklich leid, Shadow. Das wollte ich nicht." "Nicht schlimm. Um ehrlich zu sein, hat er ja recht.", sagte Black Shadow und grinste mich an. Da wusste ich, dass sie mich bereits akzeptiert hatte.

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    Nach dieser Stunde ging ich mit Shadow, Sirena und Luna zum nächsten Raum. Mathe! Nicht unbedingt mein Lieblingsfach, aber ich konnte zumindest Mrs. Purples Fragen beantworten. Unsere Mathelehrerin war etwas dicklich, hatte lockige, braune Haare und braune Augen und und war eine Wildschweinwandlerin. Darauf folgte eine Doppelstunde Tiersprachen bei Mr. Ferrington, einem Spinnenwandler, der als große Vogelspinne auf dem Pult saß. Ich wusste daher nicht, wie er als Mensch aussah. Als letztes noch eine Doppelstunde Geschichte wieder bei Mrs. Purple. Montag war eindeutig nicht mein Lieblingstag. Auf dem Weg zur Caféteria erzählte mir Luna, dass dafür der Dienstag der Hammer sei. Dort angekommen holten wir unser Essen und ich musste zum ersten Mal mit Gabel und Messer essen. Dabei landete ein großes Stück Schnitzel auf dem Tisch. Shadow beruhigte mich gerade:"Keine Sorge! Ich war am Anfang noch ungeschickter als du.", als ich böses Gelächter von einem anderen Tisch hörte. Dort saßen drei blauäugige Jungen mit schwarzen, gegeelten Haaren. Unauffällig deutete ich auf die drei und fragte Shadow:"Wer sind diese Deppen? Und wieso haben sie mich gerade ausgelacht?" "Hm. Oh.... Das sind die Rabendrillinge, Jakob, Nico und Rino Black. Sie sind als Menschen aufgewachsen und ärgern jeden, der früher als Tier gelebt hat. Die drei haben auch Luna immer gehänselt, bis diese weinend zu ihrem Vater gelaufen ist. Deshalb haben sie alle einen Verweis von unserem Direktor bekommen.", flüsterte Shadow. "Was haben sie denn überhaupt gemacht?", fragte ich. "Du meinst mit Luna? Ihr ihr Essen weggenommen oder es ihr über den Kopf geschüttet, ihre Hausaufgaben verbrannt und solche Sachen. Pass auf, dass du nicht ihr nächstes Opfer wirst.", antwortete mir Shadow. Plötzlich zischten Luna und Sirena gleichzeitig: "Alarm!" Sofort entdeckte ich den Grund dafür: Die Rabendrillinge spazierten geradewegs auf uns zu. "Ah, du bist die Neue. Wieso gibst du dich mit solchen Lehrerkindern und Weicheiern ab? Oder bist du selber ein Weichei?", provozierte mich Nico. Ich denke jedenfalls, dass er es war. Meine Freundinnen duckten sich ängstlich. "Was soll ich nur machen?", dachte ich. Abrupt stand ich auf und sagte ihnen:"Was soll der Mist! Lass uns in Ruhe, du Schrumpfhirn! Abgesehen davon kann ich mir meine Freunde ja wohl selber aussuchen! Oder wollt ihr, dass ich wütend werde!" Daraufhin lachten die drei und Jakob sagte:" Wir müssen dich nicht fürchten. Du bist doch nur ein Fuchs! Was willst du uns den tun? Solang um uns herumlaufen, bis wir stolpern?" Wahrscheinlich war es ein Fehler, was ich dann machte, denn ich sagte ihnen:" Kommt doch heute um 01:00Uhr auf die Lichtung im Wald. Dann werden wir ja sehen, wer stärker ist." "Einverstanden. Du kämpfst aber in zweiter Gestalt, wir in erster.", antwortete Rino. Danach zogen die Rabendrillinge ab. Beunruhigt fragte mich Luna:" Was hast du dir dabei nur gedacht? Die Rabendrillinge haben ein ganzes Inventar von Steinschleudern und Schlagstöcken!" "Oh.... Das habe ich nicht gewusst.", sagte ich. Auf einmal sagte Shadow:" Weißt du was? Wenn die zu dritt kämpfen dürfen, dann kommen Sirena und ich auch mit. Dann haben diese Idioten keine Chance! Bist du dabei, Sirena?" "Na, klar!", erwiderte diese kampflustig. "Danke, Leute! Ich weiß echt nicht, was ich ohne euch machen würde.", sagte ich dankbar. Da antwortete Luna:" Du würdest verlieren und verletzt werden. Ich werde Wache halten, damit ihr nicht entdeckt werdet." "Danke, Luna.", sagte ich. So wurde es beschlossen: Shadow, Sirena und ich würden in unserer zweiten Gestalt gegen die Rabendrillinge kämpfen und Luna würde Turmfalke aufpassen, dass wir nicht erwischt wurden.

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    ! ABGEBROCHEN!

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Kommentare (1)

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vor 87 Tagen flag
Schade dass es nicht weiter geht. :(