Springe zu den Kommentaren

Rezepte

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
6 Kapitel - 3.087 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 256 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Da ihr meine letzten Rezepte schon gut fandet, kommen hier noch einmal ein paar!

    1

    Mohn-Orangen-Kranz


    Zutaten:
    ------------------------------------------------ ---------------------------
    200 g Butter
    300 g Mehl
    200 g Zucker
    3 große Eier verquirlt
    fein abgeriebene Schale von einer Orange
    50 g Mohnsamen
    1 Backpulver
    1 Rumaroma
    150 ml Milch
    125 ml Orangensaft

    Sirup: 140 g Zucker und 150 ml Orangensaft

    ................................................ .................................................. .................................................. ..................

    Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Eine Kranzform (24 cm Durchmesser) mit Butter einfet-ten und leicht mit Mehl bestäuben.

    Butter und Zucker in einer Schüssel cremig rühren. Die Eier einzeln zufügen und gut verrühren. Orangenschale und Mohnsamen hinzugeben. Mehl und Backpulver zu sieben und gut vermen-gen. Milch und Orangensaft zugießen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

    Den Teig in die Form geben und glatt streichen. Etwa 45 bis 50 Minuten im Ofen backen, bis der Kuchen aufgegangen ist und eine goldbraune Farbe angenommen hat. Aus dem Ofen nehmen und zehn Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stürzen.

    Für den Sirup Zucker und Orangensaft in einem Topf bei geringer Hitze erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zum Kochen bringen und etwa fünf Minuten köcheln lassen, bis ein Sirup entsteht.

    Den Sirup vorsichtig über den noch warmen Kuchen träufeln. Mit Orangenzesten dekorieren und warm oder kalt servieren.

    2
    Dominosteine



    ------------------------------------------------ -------------------------------------------------- --------------------------------------
    Zutaten:
    25 g Butter,
    125 g Honig und
    125 g Zucker in einem Topf zum Schmelzen bringen, verrühren und dann abkühlen lassen. Dann
    1 Eigelb unterrühren. In der Zwischenzeit
    300 g Mehl,
    1 Packung Lebkuchengewürz und
    50 g gemahlene Mandeln vermengen.

    ................................................ .................................................. .................................................. ..............
    1 Backpulver in
    6 Eßlöffeln kaltem Wasser auflösen. Alles zusammen verkneten und auf einem mit Backpapier
    ausgelegten Backblech verteilen (am besten Frischhaltefolie über den Teig geben und dann mit der Hand glattziehen). Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 15 - 20 Minuten backen. Die abgekühlte Teigplatte mit
    Himbeerkonfitüre bestreichen. Darüber
    Marzipanmasse verteilen und in Würfel schneiden. Währenddessen
    Zartbitterkuvertüre schmelzen, die Würfel mit dieser überziehen und im Kühlschrank auf Back- papier erstarren lassen.


    Marzipanmasse

    4 Päckchen gemahlene Mandeln je 200 g (man kann davon die 50 g für den Teig wegnehmen),
    1 1/2 Packungen Puderzucker,
    2 Fläschen Bittermandelaroma,
    etwas Rosenwasser (gibt es in der Apotheke) und
    ca. 10 bis 14 Eßlöffel Wasser (je nachdem wie fest das Marzipan werden soll) verkneten.

    3


    Krümeltorte

    ------------------------------------------------ -------------------------------------------------- ------------------------------------------
    250 g Butter
    200 g Zucker
    1 Päckchen Vanillezucker
    1 Ei
    1 Prise Salz
    500 g Mehl
    1 Backpulver
    1 Rumaroma
    750 g Obst

    ................................................ .................................................. .................................................. ................................................
    Die Butter schaumig rühren, Zucker, Vanillezucker Ei und Salz unterrühren. Mehl, Backpulver und Rumaroma dazugeben. Alles zu einem Teig verkneten. Die Hälfte des Teigs in eine gefettete und mit Semmelbrösel bestreute Springform verteilen, einen Rand hochziehen. Das gut abgetropfte Obst darauf verteilen und den restlichen Teig drüber krümeln. Den Kuchen im vor geheizten Backofen bei 175 bis 200 Grad auf mittlerer Schiene (Gas: Stufe 2 bis 3) ca. 45 Minuten backen.

    4


    Spanische Vanilletorte


    ------------------------------------------------ -------------------------------------------------- -----------------------------------------
    90 g Butter
    300 g Marzipanrohmasse (selber machen!)
    100 g Zucker
    1 Teelöffel gemahlene Vanille
    1 Ei
    4 Eigelbe

    4 Eiweiße
    1 Prise Salz
    50 g Zucker

    75 g Mehl
    75 g Speisestärke
    1 Backpulver
    1 Rumaroma
    50 g fein gehackte Zartbitterschokolade
    30 g fein gehacktes Zitronat
    30 g fein gehackte Mandeln

    Aprikosenkonfitüre
    Schokoladenfettglasur oder Kuvertüre


    ................................................ .................................................. .................................................. ..................

    Butter, Marzipanrohmasse, Zucker, Vanille, Ei und Eigelb schaumig rühren. Eiweiß mit Salz schnittfest schlagen, den Zucker einrieseln lassen und unterschlagen, bis er sich gelöst hat.

    Mehl, Speisestärke und Backpulver sieben, zusammen mit Rumaroma, Zartbitterschokolade, Zitronat, Mandeln und Eischnee unter die Schaummasse heben.

    Eine Springform mit Butter ausfetten und mit Semmelbröseln bestreuen. Den Teig einfüllen und backen (Strom 40 Minuten bei 175 Grad + Nachhitze auf unterer Leiste, Gas Stufe 3 ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiebeleiste).

    Nach dem Backen die Torte mit heißer Aprikosenkonfitüre bestreichen und mit Schokoladenfettglasur oder Kuvertüre bestreichen. Die Torte mit Pistazien bestreuen.

    5
    Walnuss-Sultaninen-Brot

    ------------------------------------------------ -------------------------------------------------- -------------------------------------------
    Für 4 kleine Laibe
    ½ l Wasser, 250 g Walnusskerne (zerkleinert), 100 g Sultaninen, 4 EL Olivenöl extra vergine, 15 g Salz, 5 g schwarzer Pfeffer, 2 EL Zucker, 21 g Frischhefe, 600 g Mehl Type 405, 1 EL Schmalz (Zimmertemperatur), 2EL Akazienhonig


    ................................................ .................................................. .................................................. ...................
    Zubereitungszeit: ca. 2 ½ Stunden


    Das Wasser in einen Topf geben und mit den Nüssen, den Sultaninen, 2 EL Olivenöl, 5 g Salz, dem Pfeffer und dem Zucker 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen, dann die zerbröckelte Hefe hinzufügen. Das gesiebte Mehl auf ein Backbrett geben, das restliche Salz hinzufügen und in die Mitte eine Mulde drücken. Schmalz, restliches Olivenöl und die Walnuss-Sultaninen-Mischung hineingeben. Das Ganze sorgfältig zu einem glatten Teig kneten und zugedeckt an einem warmen Ort ¬¬1 Stunde gehen lassen. Danach den Teig erneut gut durchkneten, in vier kleinere Stücke teilen und diese zu Laiben formen. Noch einmal 20 Minuten gehen lassen, bis die Laibe etwa doppelt so groß sind, dann im Backofen bei 170 Grad 40 Minuten backen. Die Brote herausnehmen und noch heiß rundum mit dem Akazienhonig bestreichen.

    6
    Hier das Rezept für die Pavlova, eine besondere Speise in Neuseeland und Australien!

    Hier kriegt ihr zu dem Rezept noch einige Infos über den Kuchen!

    Zutaten für 1 Pavlova

    ------------------------------------------------ -------------------------------------------------- -------------------------------------
    Für das Baiser
    6 Eier
    320 g extrafeiner Backzucker
    1 Teelöffel Speisestärke
    1 Teelöffel Weißweinessig
    1 Teelöffel Vanilleextrakt
    Für das Topping
    500 ml Sahne
    2 Kiwis
    2 Passionsfrüchte
    10 Erdbeeren

    ................................................ .................................................. .................................................. ...............

    Frische Früchte auf cremig aufgeschlagener Sahne
    türmen sich elegant auf einer Wolke aus leichtem Baiser.
    Eine Torte, die so leicht ist, dass du sie eigentlich mit der
    Gabel auf dem Teller festhalten und direkt vernaschen
    müsstest, damit sie nicht davonschwebt. Das ist Pavlova.
    Meine erste Begegnung mit einer Pavlova-Torte war eine
    kleine Offenbarung. Ich wollte zum Sommerfest der
    Nachbarn ein Dessert mitbringen, aber keinen
    Nullachtfünfzehn Kuchen oder irgendeine süße Creme
    servieren. Das Dessert sollte leicht sein, aber dennoch
    eine Geschmacksexplosion auslösen und zudem optisch
    was hermachen. Nach einer kurzen Recherche stieß ich
    dann auf die sommerliche Torte aus luftigem Baiser und
    frischen Früchten. Was auf dem Bild nach viel Arbeit
    aussah, war tatsächlich in ein paar Handgriffen schnell
    gemacht. Und das Ergebnis? Ich werde heute noch von
    meinen Nachbarn auf die damals mitgebrachte Pavlova
    angesprochen. Ich zeige dir hier Schritt für Schritt, wie du
    die perfekte Pavlova-Torte zauberst – es ist wirklich ganz
    einfach.
    ------------------------------------------------ -------------------------------------------------- ---------------------------------------

    Pavlova: woher kommt der Name?

    Was nach einem himmlischen Sommerdessert klingt, hat
    zwischen den Australiern und Neuseeländern einen schon
    jahrzehntelangen Streit ausgelöst. Denn: Beide Länder
    behaupten, dass sie die original Pavlova-Torte erfunden
    haben. Nun ist die Pavlova in beiden Ländern das
    Nationaldessert. Seither gibt es kaum noch eine
    Feierlichkeit ohne die köstliche Baisertorte.
    Ende der 1920er-Jahre beehrte die russische
    Balletttänzerin Anna Pawlowna Pawlova Australien und
    Neuseeland und führte dort den speziell für sie
    choreografierten sterbenden Schwan auf. Das Solo
    dauerte ca. 3 Minuten – mehr brauchte Anna Pawlova
    auch nicht, um die Menschen in Ekstase zu bringen.
    Vermutlich inspiriert vom weißen Ballerinakleid und der
    Leichtfüßigkeit Anna Pawlowas, entstanden in Australien
    und in Neuseeland die ersten Rezepte. Doch, wer hat sie
    erfunden? Bei den Australiern darf der deutschstämmige
    Küchenchef Herbert Sachse die Lorbeeren dafür ernten.
    Er soll die Torte 1935 mit den Worten „Sie ist leicht wie
    die Pavlova“ präsentiert haben. Die Neuseeländer
    allerdings sind der Meinung, dass die Pavlova-Torte von
    ihnen erfunden worden sei. Eine (neuseeländische)
    Wissenschaftlerin belegte, dass es bereits 1929 in einem
    neuseeländischen Kochbuch ein Rezept für „Pavlova
    Cakes“ gab. Allerdings war dies ein Rezept für kleine
    Törtchen. Ein Küchenchef aus Wellington soll es erfunden
    haben.


    ------------------------------------------------ -------------------------------------------------- ---------------------------------------
    Was ist das Besondere an der Pavlova?
    ................................................ .................................................. .................................................. .............
    Das wirklich Besondere an der Pavlova ist, neben dem
    wunderschönen Anblick, das Fundament aus leichtem
    Baiser. Der Schnee aus Eiweiß und Zucker ist bei der
    Pavlova von außen knusprig und hält somit die Sahne und
    das restliche Topping, ist aber im Inneren herrlich weich –
    wie bei einem Marshmallow oder einem Schaumkuss.
    Die klassische Variante ist ein luftiger Baiserboden
    getoppt von gesüßter Schlagsahne, Erdbeeren, Kiwis und
    Passionsfrucht. Wie du dir sicher schon denkst, kann man
    diese fabelhafte Torte mit ganz vielen Toppings
    verschönern.
    Die Basis aller Pavlova-Torten: das perfekte Baiser
    Die Pavlova wird auch Meringue-Torte genannt.
    Meringue ist ein anderer Name für Baiser. Das macht
    noch einmal deutlich, dass eine gute Pavlova-Torte eine gute
    Basis braucht. Du merkst also, für die gute Pavlova
    brauchst du das beste Baiser. Im Grunde ist die
    Zubereitung von Baiser wirklich sehr einfach, aber es gibt
    ein paar Dinge zu beachten. Die perfekte Baisermasse ist
    strahlend weiß, glatt und glänzend.
    ................................................ .................................................. .................................................. ...............

    Damit dir dies immer
    gelingt, habe ich ein paar grundlegende Tipps und Tricks
    für dich zusammengestellt:
    ● Die Hauptzutaten sind Eiweiß und Zucker. Du kannst pro
    Eiweiß ca. 55 g Zucker einplanen.
    ● Baiser wird im Ofen eigentlich eher getrocknet als
    gebacken. Die ideale Temperatur liegt bei ca. 110 – 120
    °C.
    ● Nutze lieber extra feinen Backzucker. Der Backzucker
    löst sich besser im Eiweiß auf und du bekommst ganz
    glatten Eischnee.
    ● Füge den Zucker nicht auf einmal, sondern nach und
    nach hinzu.
    ● Um zu testen, ob sich der Zucker aufgelöst hat, nimm
    einen Klecks Baisermasse zwischen Daumen und
    Zeigefinger und reibe sie aneinander. Solltest du noch
    Zuckerkörner spüren, mixe noch ein wenig weiter.

    ● Die Eier sollten Raumtemperatur haben. So lässt sich
    das Eiweiß besser aufschlagen. Nimm sie also
    mindestens 20 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem
    Kühlschrank.
    ● Beim Trennen der Eier darf das Eiweiß keine
    Verschmutzungen haben. Es darf kein Rest vom Eigelb
    ins Eiweiß geraten. Verschmutztes Eiweiß lässt sich
    schlecht bis gar nicht aufschlagen.
    ● Die zum Aufschlagen verwendete Schüssel muss
    ebenfalls sauber sein. Es dürfen sich darin keine
    Rückstände von Feuchtigkeit oder Fett befinden.
    Feuchtigkeit und Fettrückstände verschlechtern die
    Aufnahme von Luft. Das führt zu schlechtem Eischnee.
    ● Nur Schüsseln aus Glas oder Metall verwenden. In
    Kunststoffschüsseln verstecken sich aufgrund der
    offenen Struktur oft noch Fett oder Feuchtigkeit.
    ● Eischnee mag keine hohe Luftfeuchtigkeit. Wenn du
    also die Möglichkeit hast, plane deine Pavlova an
    trockenen Tagen. Verschiebe auch das Kochen von
    Wasser auf einen späteren Zeitpunkt.
    ● Ganz frische Eier sind nicht ganz so gut geeignet, wie
    schon ein paar Tage alte. Das liegt daran, dass ganz
    frische Eier festeres Eiweiß haben, dass sich nicht so
    schön aufschlagen lässt.

    ------------------------------------------------ -------------------------------------------------- ----------------------------------------
    So machst du eine Pavlova – die Schritt-für -Schritt-Anleitung
    - 1 -

    Backofen auf 120 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
    Zucker abwiegen und restliche Zutaten zurechtlegen.

    So machst du die perfekte Pavlova-Torte

    Noch mehr leckere Rezepte gibt's auf
    www.springlane.de/magazin


    - 2 -

    Eiweiß vom Eigelb trennen. Das Eiweiß muss vollkommen
    frei von Eierschale und Eigelb sein.

    - 3 -

    Eiweiß aufschlagen, bis sich erste Spitzen bilden.

    - 4 -
    Nach und nach Zucker hinzufügen.

    - 5 -

    Zum Stabilisieren Speisestärke hinzufügen.


    - 6 -
    Weißweinessig einmixen.

    - 7 -
    Vanilleextrakt hinzufügen.

    - 8 -

    Mach den Kopfüber-Test: Dein Eischnee ist bereit, wenn
    alles schön fest ist und nichts mehr rauskleckert.

    - 9 -

    Backblech mit Backpapier auslegen. Damit nichts rutscht,
    Ecken des Backpapiers jeweils mit einem Klecks der
    Baisermasse am Backblech fixieren. Baisermasse auf das
    Backblech geben und daraus mit einer Kuchenpalette eine
    runde Scheibe mit ca. 20-25 cm Durchmesser formen.
    Du kannst dir vorher auch als Hilfestellung die Form auf
    das Backpapier zeichnen.

    - 10 -

    Baiserboden ca. 90 Minuten im heißen Backofen backen.
    Baiser nach der Backzeit komplett im geschlossenen Ofen
    auskühlen lassen. Der Baiserboden ist fertig, wenn die
    äußere Schale hart ist. Sahne aufschlagen und auf dem
    ausgekühlten Baiserboden verteilen.

    -11 -

    Kiwi schälen und ebenso wie die Erdbeeren in Scheiben
    schneiden. Passionsfrucht halbieren. Früchte auf der
    Sahne verteilen.

    Pavlova Pannenhilfe
    Kann man Eiweiß zu lange schlagen?
    Tatsächlich kann man Eiweiß zu lange schlagen. Zwar
    kannst du Eiweiß einige Zeit länger schlagen als
    Schlagsahne, aber irgendwann zerfällt auch hier die
    Struktur und der Eischnee wird grieselig. Der perfekte
    Eischnee für Baiser sollte fein und glänzend sein. Sobald
    das Eiweiß zu lange geschlagen wird, gibt es kein Zurück
    mehr – dann solltest du lieber wieder neues Eiweiß
    nehmen.

    Was, wenn das Eiweiß nicht zu Eischnee wird?
    Entweder hat sich beim Trennen etwas Eigelb ins Eiweiß
    geschummelt oder deine Schüssel war nicht ganz frei von
    Feuchtigkeit oder Fett. Um ganz sicher zu gehen, nutze
    nur Schüsseln aus Glas oder Metall. Zusätzlich kannst du
    die Schüssel mit etwas Zitronensaft oder Essig
    auswischen, damit garantiert kein Fett mehr darin haftet.
    Wenn der Eischnee erstmal nichts geworden ist, dann
    hilft es nur, mit frischem Eiweiß neu zu beginnen.
    Was, wenn meine Pavlova eingefallen ist?
    Wenn deine Pavlova zusammengefallen ist, könnte es
    daran liegen, dass sich der Zucker nicht richtig im
    Eischnee aufgelöst hat. Um zu prüfen, ob du das Eiweiß
    lieber noch länger schlagen solltest, nimm mit deinem
    Zeigefinger etwas Eischnee auf und zerreibe es zwischen
    Zeigefinger und Daumen. Falls du noch Zuckerkörner
    spürst, gib dem Ganzen noch ein paar Runden im Mixer.
    Auch solltest du darauf achten, den Zucker beim
    Aufschlagen nach und nach hinzuzugeben.
    Wenn dein Baiser-Boden komplett flach aus dem Ofen
    kommt, hattest du leider eine zu hohe Temperatur
    eingestellt. Natürlich kann es auch sein, dass du die
    Temperatur richtig eingestellt hast, dein Ofen aber
    Temperaturschwankungen hat.
    Wie kann ich Risse vermeiden?
    Eine gute Pavlova ist eine richtige Diva. Macht sie es sich
    erst einmal im heißen Backofen gemütlich, möchte sie
    nicht mehr gestört werden. Also: Niemals die
    Backofentür öffnen! Wenn du dies vor Ablauf der
    Backzeit tust, wird die Pavlova den sterbenden Schwan
    spielen und in sich zusammensacken.
    Schalte den Ofen nach Ablauf der Backzeit aus und lass
    das Baiser bei geschlossener Tür im Ofen abkühlen. Ja,
    das dauert eine ganze Weile. Du kannst das Ganze etwas
    abkürzen, indem du die Tür einen klitzekleinen Spalt
    geöffnet lässt – ein Holzlöffel könnte dir dabei helfen, die
    Tür geöffnet zu lassen. Kommt aber zu schnell kältere
    Luft an die Pavlova, entstehen viele Risse. Ein paar Risse
    sind aber durchaus üblich.
    Wissenswertes



    Warum kommt Essig rein?
    Damit das Baiser seine gute Form behält und im Inneren
    so schön weich bleibt, fügst du für die Stabilisierung der
    Masse am besten einen ganz kleinen Teil Essig bei. Der
    Grund dafür ist, dass das Eiklar durch die Säure leicht
    aufquillt. Aber keine Sorge: geschmacklich wirst du den
    Essig nicht bemerken.
    Ist eine Pavlova immer rund?
    Die klassische Pavlova ist eine große Torte bestehend aus
    einem Boden aus Baiser und einem Topping frisch
    aufgeschlagener Sahne und Früchten. Mittlerweile gibt es
    aber zahlreiche Variationen, wie zum Beispiel:
    ● Mehrstöckige Pavlova
    ● Mini Pavlova
    ● Dekonstruierte Pavlova (eckig bis bergig)
    ● Pavlova als Tarte
    Gibt es auch vegane Pavlova?
    Na klar! Vielleicht hast du ja schon einmal etwas von
    Aquafaba gehört. Hinter diesem Namen verbirgt sich
    nichts anderes als Kichererbsenwasser aus der Dose. Das
    Wasser, indem die Kichererbsen aufgeweicht oder
    gelagert werden, enthält viel Stärke und lässt sich zu
    wunderbarem Baiser aufschlagen. Du kannst Aquafaba
    genauso wie Eiweiß verarbeiten. Nur die Temperatur
    sollte beim Trocknen im Backofen etwas niedriger sein –
    ca. 100 °C.
    Wie lange ist eine Pavlova haltbar?
    Wenn du die Pavlova bereits mit allen Toppings versehen
    hast, sollten du und deine Freunde sie möglichst noch am
    selben Tag genießen. Den Baiserboden allein kannst du
    aber ruhig ein paar Tage in einem trockenen Behälter
    aufbewahren. So kannst du eine Pavlova auch sehr gut
    vorbereiten. Das Topping ist ja meistens schnell gemacht.

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare (0)

autorenew