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Wochenendstimmung

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1 Kapitel - 465 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 482 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Für alle, die vergessen haben, dass es jemanden gibt, der dich immer lieben wird, auch um dich rum die Welt zu Grunde geht.

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    Freitag. Die Schule ist aus und das ganze Wochenende liegt vor einem. Die Klassenkameradinnen planen schon ihre Aktivitäten für die nächsten Tage, nur leider bin ich da ganz und gar nicht mit einbezogen. "Hey, Flo! Hüpf doch nach Hause und mach es dir in einer Staubflocke gemütlich!" muss ich mir jeden Freitag anhören. Warum mussten mir meine Eltern auch diesen Namen geben? Warum haben sie mich Flora genannt? Und nicht Josephine, Lea oder Maja, wie die drei beliebtesten Mädchen meiner Klasse? Ich hab keine Ahnung und werde es nie wissen...

    Samstag Mittag liege ich auf meinem Bett und starre die Decke an. Ich kann das Bild nicht aus meinem Kopf bekommen. Josephine steht da, lacht über mich und ihren dämlichen Witz. Ich bin kein Flo! Ich bin Flora! Aber dieser Gedanke will sich irgendwie nicht so richtig festsetzen und so bin ich weiterhin ein Flo.
    Da klopft es an meine Tür und meine Mama kommt herein. "Wir essen gleich. Kommst du?" fragt sie und lächelt mich an. Ich seufze, stehe auf und folge ihr durch den Flur unseres Hauses und in die Küche runter. Papa ist noch Arbeiten und Geschwister habe ich keine. Meine Mama holt Teller aus dem Schrank und ich nehme das Geschirr und die Gläser und stelle sie ebenfalls auf den Tisch. Mama stellt auch noch drei kleine Schalen auf den Tisch. Als sie meinen fragenden Blick sieht sagt sie: "Ich habe Pudding gemacht. Den gibt es dann als Nachtisch." Ich jubele innerlich. Pudding! Genau das richtige für mein trostloses Wochenende. "Danke!" hauche ich und bin froh, so eine tolle Mutter zu haben, die immer zu Wissen scheint, was ich gerade brauche.

    An alle Mütter und Großmütter und die, die es bald werden!
    Diese Geschichte steht für euch!
    Wir (eure Kinder und Enkelkinder) wollen Danke sagen, für die ganze Liebe, die wir durch euch erfahren dürfen. Ihr scheint immer zu Wissen, was wir brauchen und seid immer da für uns.
    Familie ist, wo das Leben beginnt und die Liebe niemals endet.
    Fühlt euch gedrückt!
    Nachthimmel^^

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Kommentare (3)

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vor 98 Tagen flag
Oh, Eleni...
Mein innigstes Beleid, auch wenn das natürlich sehr fern klingt, ich bin schließlich nur ein Mensch aus dem Internet. Fühl dich gedrückt!!!
Ich kann wahrscheinlich kaum nachvollziehen, wie du dich fühlen musst, besonders weil ich diese Geschichte aus einer Wunschvorstellung heraus geschrieben habe....
Ich wünsche dir alles, alles Gute. Auch, wenn das sicherlich niemals genug sein wird.
Wenn man keine Eltern mehr hat, dann macht diese Geschichte eher noch trauriger ... so wie ich.
Vor einem Monat aber hätte ich das auch schön gefunden, als noch alles gut war.
Es ist ja auch an sich eine schöne Idee mit guter Umsetzung
vor 313 Tagen flag
Aaaaaaaaaw.... Süß <3<3<3