Springe zu den Kommentaren

Antheas Geschichte - Eine Alea Aquarius ff

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
9 Kapitel - 2.051 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 2.947 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 20 Personen gefällt es

Anthea wächst bei einem jungen Paar in Japan auf. Schnell merkt sie, dass sie anders ist. Nicht nur, weil sie gehörlos ist, sondern auch, weil sie Farben im Wasser sieht und einige komische Fähigkeiten an sich entdeckt...

    1
    ((cur))Anthea, 7 Jahre alt Nach der Schule schubsen mich die Älteren wieder herum. Einer sagt in Gebärdensprache: "gib uns deinen Schulranzen,
    Anthea, 7 Jahre alt

    Nach der Schule schubsen mich die Älteren wieder herum. Einer sagt in Gebärdensprache: "gib uns deinen Schulranzen, oder du landest im Wasser!" "Aber ich kann nicht schwimmen!" Sagen meine Hände. Die Jungs lachen. Dann wird mir mein Rucksack entrissen. Ein Stoss. Ich taumle zwei Schritte, stolpere und falle in den Brunnen neben unserer Schule. Es ist in grosses, tiefes Becken. Ich werde ertrinken. Krank werden. Papa hat immer gesagt, dass ich ganz fest krank werde, wenn das Wasser zu kalt ist. Ich darf nur Tee trinken. Und warm duschen oder Baden. Und jetzt? Das Wasser brennt auf meiner Haut. Es ist eiskalt. So kalt wie der Winter, obwohl Juni ist. Meine Haut kribbelt, brennt. Papa hatte recht, ich werde krank oder sterbe! Ich fank.ge an zu weinen. Ich liege am Grund des Brunnens und weine. "Hilfe..." rufen meine Hände mit den Gesten, die so Wenige verstehen. Dann fällt mir auf, dass ich noch nicht ertrunken bin. Und das Kribbeln ist auch weg... bin ich im Himmel? Ich stosse mich ab und tauche auf. Zuhause schimpft Papa. Ich komme eine Stunde zu spät nach Hause.

    2
    Thea, 11 Jahre alt.

    Papa schreibt mir auf meinem Handy, dass es gleich Essen gibt. Schnell schreibe ich meiner Internetfreundin, dass ich off bin. bye, thea! kommt es zurück. Mittlerweile nennen mich alle so. Ausser mein Vater. Seit dem Unfall vor vier Jahren hasse ich meinen Namen. Anthea war das Mädchen, dass Angst hatte. Vor allem. Vor Wasser, vor anderen Menschen, vor Hunden... Die Liste ist endlos. Nun bin ich Thea. Thea mit den kurzen Haaren. Thea die nichts hört, dafür viel von Gefühlen versteht. Sehr viel. Thea, die ihre Knubbel nicht versteckt, die sich im Wasser zu sowas wie Schwimmhäuten und Kiemen verwandeln. Thea, die mindestens vier Mal die Woche nachts aus dem Haus schleicht, um schwimmen zu gehen. Ich springe die Treppe runter. Sicher macht das Lärm. Ich kenne mich aber damit nicht aus, deshalb interessiert es mich nicht besonders. Laut den Ärzten muss ich als Baby irgendeinem lauten Knall oder so zu nahe gewesen sein. Was es mit den verschrumpelten Hautstellen auf sich hat, weiss niemand. Ausser ich. Mom ist gestorben als ich vier war. Autounfall. Ich komme eher nach ihr. Dad ist total nicht wie ich. Also vom Aussehen. Aber unser Charakter hat Ähnlichkeiten. Heute hat er ein ernstes Gesicht. Dad? frage ich. Ich muss dir etwas sagen. Ich.... ich bin nicht dein leiblicher Vater. Und deine Mutter war auch nicht deine leibliche Mutter. Meine Welt zerbricht.

    3
    Dad, wenn ich ihn noch so nennen kann, schaut mich traurig an. Du warst etwa ein Jahr alt. Deine Mom... also meine Frau und ich machten Ferien in Holland. Wir waren am Strand spazieren. Dann sahen wir sie. Eine Frau, sie wankte, sah krank aus. Sie überreichte dich uns. Sie sagte, dass du Anthea heisst und dass du nicht ins kalte Wasser darfst. Dann wankte sie ins Meer. Ich rannte ihr nach, doch als ich sie im Wasser suchte war sie weg. Wir brachten dich natürlich sofort zu einem Arzt, er untersuchte dich und meinte, dass du ein beschädigtes Gehör hast. Dass du taub bist. Dann meinte er, dass du wohl eine schwere Form von Kälteurtikaria hast, dass du nicht ins Wasser darfst. Ins kalte Wasser. Wir überlegen uns, ob wir dich adoptieren sollten, du hattest eine Krankheit und eine Behinderung. Schließlich sagten wir ja. Deine Mutter hatte dich uns gegeben, nicht jemand anderem. Also behielten wir dich. Ich atme tief durch. Und meine... Mutter? frage ich. Sie verschwand. Ich fange an zu weinen.

    4
    Mit Tränen in den Augen renne ich aus dem Haus, durch die engen Straßen zum Meer. Ich streife einen Teil meiner Kleidung ab und verschwinde im Wasser. Dort atme ich ein. Ich sehe die wunderbaren Farben, die ich schon seit ein paar Jahren im Wasser sehe. Die Formen... die Farben... ich liebe es! Ich schwimme los, gleich geht es mir besser. Bis ich etwas spüre. Verwirrung? Bei starken Gefühlen von anderen? Kann ich erkennen was sie fühlen. Es ist merkwürdig, aber nützlich. Ich warte und sehe eine Gestalt. Um sie herum wabern graue Schlieren, die mir zeigen, dass er erstaunt ist. Er schwimmt zu mir. Seine Lippen bewegen sich... was spricht er? Ich verstehe nur Englisch, das kann ich von den Lippen anderer ablesen, meine Aussprache ist nicht toll aber verständlich. "Englisch bitte?" Forme ich mit meinem Mund "Es tut mir leid, ich muss ihre Lippen lesen, da ich taub bin." Der Mann nickt. Dann formen seine Lippen die Worte:" wer bist du? Hast du schmerzen? Wie alt bist du?" Ich antworte:" Mein Name ist Thea, nein, alles okay, ich bin elf." Er nickt, als ob ihm etwas klar wird. "Deine Eltern?" "Meine Adoptivmutter ist tot, mein Vater lebt. Meine wahre Mutter ist verschwunden." Wieder nickt er. "Hast du Geschwister?" "Nein... warum können sie Unterwasser reden? Und atmen? Sind sie wie ich? Und was ist das auf Ihrer Stirn? Tattoos?" "Komm" sagt er "gehen wir an Land und suchen uns ein schönes Plätzchen"

    5
    Der Mann und ich setzen uns auf eine Bank unter einem Baum. Lange blickt er mich an. "Ich bin Cassaras" Sagen seine Lippen schließlich. Seinen Namen sagt er sehr langsam. Anscheinend weiss er, dass es mir schwer fällt, unbekannte Wörter gut zu lesen. "Ich bin zur Hälfte eine Nixe. Daher habe ich auch die Male er deutet auf seine Stirn. "Du bist ein Meermädchen. Eine Walwanderin. Deine Mutter....tot, sehr wahrscheinlich. Aber du hast nun mich. Ich werde dich fortbringen von hier. Wenn du mit mir kommst, werde ich dir alles über deine Herkunft erzählen. Wenn nicht...." ich überlege."Aber mein Vater... also mein Adoptivvater... er wird mich vermissen!" Jemand wird sich um ihn kümmern. Er wird dich danach nicht vermissen. Geh deine Sachen holen, wenn du mit mir kommen willst. Ich warte genau bis Sonnenuntergang an dieser Stelle. Nimm alles Mögliche mit, was du brauchen willst." Ich nicke. Ich stehe auf. Dieser Mann.... sehr seltsam aber ich glaube dass ich ihm vertrauen kann. Ihm vertrauen soll. Ihm vertrauen muss. Er wird mir Antworten geben. Ich gehe nach Hause.

    6
    Cassaras und ich schwimmen nun seit zwei Tagen Richtung Europa. Gerade bringe ich ihm Gebärdensprache bei. Als wir aufbrachen, meinte er zu mir:"Anthea, da wir jetzt viel Zeit miteinander verbringen werden, wirst du mich in deiner Händesprache unterrichten". Das habe ich auch getan. Ich bringe ihm heute neue Wörter bei und er lernt schnell. Danach bringt er mir etwas zu Essen. Er ht seltsame Roklen aus Algen gemacht. Ich probiere und es schmeckt so gut wie Alles, was ich in den letzten Tagen gegessen habe. Dann nimmt er mich beiseite." Ich werde dir nun noch ein paar Sachen erzählen. Du hast eine nahe Verwandte, sie lebt in Deutschland. Ich weiss, dass sie in etwas mehr als einem halben Jahr mit einem Schiff in See stechen wird. Sie wird viel umher reisen. Und ich werde ihr folgen. Du auch. Nicht immer und überall, aber am Anfang kommst du mit. Falls du ihr begegnest, darfst du sie auf keinen Fall ansprechen. Oder sie auf dich aufmerksam machen. Sie würde dich erkennen. Noch weiss sie nichts von dir, aber sie wird es erfahren. Wenn du sie ansprichst, sie dich sieht, dann würde sich ihr Schicksal so verändern, dass ihr Leben vorbei währe. Also, bitte; sie darf dich nicht sehen!" Ich nicke. "Ist sie eine Tante von mir? Eine Cousine? Ich versuche mich daran zu halten...." "Du musst schwören, dass du dich daranhältst!" "Ich.... schwöre" Er nickt.

    7
    Mittlerweile sind Cassaras und ich schon eine Woche unterwegs. Rr spricht nun schon nicht schlecht mit seinen Händen. Hast du gewusst... "was heisst magische in Gebärdensprache?" Ich mache eine Handbewegung und er fährt fort...dass es viel Magische im Meer gibt? Sie haben alle... Aufgaben Ich schütle den Kopf. Es gibt... Kleine Männer? Kobolde. Sie wirst du oft antreffen. Sie sind anhänglich und lustig. Dann gibt es noch Tasfaren.... Das Wort buchstabiert er. Sie haben ein.... Lied mit dem man sie ruft... aber du wirst e ja nie hören. Ich starre ihn an. Sing es! sage ich. Er seufzt und schliesst die Augen. Ich... spüre die Musik, ein Art vibrieren im Wasser. das Lied... ist wunderschön! Er schaut mich an und sagt nichts. Plötzlich habe ich ein komisches Gefühl. sag mir alles... über diese Verwandte! sag ich zu Casseras.

    8
    Es schaut mich an. Nein. Wir schwimmen noch heute zur ündung des Suezkanals. Dann sind wir in ein bis zwei Tagen im Mittelmeer. Ich seufze und nicke. Wir schwimmen los, Cassaras ist etwas schneller aber ich komme gut mit. Ich sehe im Wasser all die Farmen und Formen die ich liebe, die mich aber auch oft verwirren. Als ich Cassaras ml gefragt habe, ob er die Farben auch sieht, meine er, dass das ein Wandererding sei. Anthea, hast du schon mal von Rach Turana gehört? Nein? Das it ein Regierungssitz im Loch Ness - dem berühmten See in Schottland. Wir werden demnächst dort einen Halt machen.... nahdem deine...... Verwandte dort war. Okay? Vielleicht finden wir eine Spur deiner Eltern... Ich verschlucke mich beinahe. Meine Eltern? Das heisst, diese Verwante ist nicht meine Mutter... aber was ist sie dann? Meine....Schwester!

    9
    Anthea, 12 Jahre alt.

    Cassaras und ich stehen am Ufer des Loch Ness. Ich müsste alleine da runter, hat gesagt, was aber nicht möglich sei, da, wer auch immer dort unten ist, sich sehr wahrscheinlich nicht mit mir unterhalten könnte. Das Wasser fängt sich an zu drehen und ein Tunnel wird sichtbar. Cassaras macht das Handzeichen für "folge mir". Wir gehen lange durch den Tunnel und mit jedem Schritt werde ich nervöser. Dann sehe ich sie. Eine Kumpel, darunter Türme, Bauten. Wir gelangn in die Kuppel. Cassaras öffnet den Mund und.. ruft etwas. Wir warten. Dann kommt eine Frau. Sie sieht mich an und sagt etwas. Die Sprahe auf ihren Lipoen kann ich nicht lesen aber..... irgendetwas kommt mir daran bekannt vor. Cassaras redet mit der Frau. Sie starrt mich immer noch an. Ihre Lippen formen die Buchstaben "Alea". Das verstehe ich, weil es so kurz ist und die Mundbewegungen denen auf Englisch ähneln. "Alea!" Frage ich. Cassaras dreht sich um und beginnt zu erzählen. Das ist Artama. Sie ist eine Kendarerin. Sie kann sich Geschichten gut merken. Akea ist der Name von einem Mädchen, dass vor zwei Tagen hier war... sie sieht dir ähnlich. Komm mit, angeblich findest du hier eine Nachricht für dich. Ähnlich.... vor kurzem hier gewesen.... Alea.... Anthea.... Meine Gedanken kreisen.

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare (12)

autorenew

vor 79 Tagen flag
Oh man das ist so schön<3 auch wenn du ein paar rechtschreifehler hast, lass dich nicht von Hatern unterriegen! schreib weiter, lg hele2
vor 166 Tagen flag
so viele schreibfehler und so langweilig!
vor 244 Tagen flag
schreib weiter die Geschichte ist voll cool
vor 252 Tagen flag
langweilig !!!!!!!!!
vor 255 Tagen flag
Schreib auf jeden Fall weiter!!
vor 257 Tagen flag
Oha voll cool danke. Hoffentlich ist das alles im echten buch auch so passiert 😀😊
vor 258 Tagen flag
Also ich hab nur 1-4 gelesen deshalb frag ich
vor 259 Tagen flag
Eine Frage:Ist das ein Auszug aus band 5?
vor 261 Tagen flag
Ich finde das super und wünsche mir eine Fortsetzung. Das ist echt total spannend.
vor 271 Tagen flag
Ich gucke fast täglich vorbei und schaue nach einer Fortsetzung kleine bitte :schreib eine Fortsetzung
😘
vor 285 Tagen flag
das ist voll cool 😎 bitte schreib weiter echt toll gemacht und mach biiiiitttteee eine Fortsetzung
Danke 😘
vor 287 Tagen flag
Ich finde es sehr gut! Bitte schreib weiter, ich würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen!Hallo