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Life is weird 2: Devil

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1 Kapitel - 447 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 161 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Falsch. Es war falsch. Ich bin falsch. Es ist furchtbar. Okay, vielleicht sollte ich von vorne anfangen...
    Es begann an einem mehr oder weniger schönen Tag im Spätherbst, der begann wie jeder andere: Gemeinsam mit meinen Freundinnen fuhr ich im Bus zur Schule. Man muss dazu sagen: Zwei von meinen drei Freundinnen... An diesem Morgen war es ungewöhnlich still zwischen Emma und mir. Wir kannten uns schon seit vier Jahren und waren ziemlich beste Freundinnen, trotz all der Unterschiede. Schon immer war sie ein kleines Engelchen gewesen, während ich immer in due Rolle des Devils gerutscht war. Dabei wollte ich das doch gar nicht! Einer meiner Wünsche war, einen Tag so brav, ordentlich und perfekt zu sein wie sie und nicht immer nur als die arrogante Streberin gesehen zu werden. Ich wollte nicht arrogant sein, aber ganz ehrlich, ich war einfach klüger als der Rest meiner Klasse... An diesem Morgen waren wir also ungewöhnlich still und angespannt. Später im Unterricht, als wir die Blätter mit unseren mündlichen Mathe-Noten erhielten, fing es richtig an. Ich hatte mal wieder eine Eins, doch als ich mich bei Emma nach ihrer Note erkundigte, sagte sie nur, es sei egal. Ich kannte das und wusste, dass sie also schlechter war als ich und hakte nicht weiter nach. Ihr großer Verehrer kannte sich da aber nicht so aus und bat und bettelte, es wissen zu dürfen. Als ich glaubte, Emma würde gleich platzen, schaltete ich mich ein. Dafür erhielt ich einen wütenden Blick von ihr. Das bedeutete, ich solle mich nicht einmischen. Okay okay, schon gut. In der Fünfminutenpause unterhielt ich mich mit meinem anderen Sitznachbarn über das Lesen englischer Bücher und wie hilfreich es doch ist. Da schaltete Emma sich ein und zickte etwas von wegen es wäre ja wohl nicht jeder so blöd wie ich und hätte so viel Zeit. Ich konterte, dass sie ja auch viel Zeit zum Lesen hatte. Dann durfte ich mir anhören wie arrogant ich doch bin. Von Emma. EMMA! Ich schnappte zurück, dass ich dann wohl am besten wäre, nichts zu sagen, um nicht doch sie oder ihren geliebten Leon zu verstimen. Den Rest des Tages Funkstille.

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