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Die 61. Hungerspiele - Teil 1

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2 Kapitel - 849 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 723 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich, Aglaja Ward stehe nun hier vor Distrikt 3 und kann dir sagen, wenn du denkst, dass dein Albtraum war geworden ist, hast du ihn noch längst nicht erlebt… ich schon.

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„Bing!“, eine neue Nachricht erschien auf meinem Tablett. Ganz aufgeregt öffnete ich die Nachricht. Sie war wie erwartet von Kai. Kai Allen ist ein Junge, den ich mit 5 Jahren das letzte Mal gesehen hatte. Seitdem schreiben wir uns so oft es geht. Was leider immer seltener wurde, da wir unseren Familien in ihren Laboren helfen mussten. Man könnte denken nur, weil wir aus Distrikt 3 kommen hätten wir ein besseres Leben, als zum Beispiel Distrikt 12 und vielleicht stimmte das auch… aber trotzdem ging es uns längst nicht so gut wie Distrikt 1 oder 2. Unsere Familien müssen Tag und Nacht arbeiten, um Panems Digitalisierung oben zu halten.
Als ich Kais neue Nachricht las, waren alle Sorgen der letzten Tage vergessen. Ich hatte ihm von unseren Problemen zu Hause erzählt und er hat versucht mich, mithilfe seiner Nachrichten immer aufzumuntern. Und das schafft er meistens auch. Die letzten Tage waren, aber auch ziemlich stressig. Vor allem, weil mein kleiner Bruder Jo 12 Jahre alt geworden war. Jeden Tag kam er zu mir und ich musste ihn damit trösten, dass sein Name doch erst einmal in der Glaskugel war. Ich bin jetzt 15 geworden und die Wahrscheinlichkeit, dass ich gezogen werde ist auch relativ klein. Ich hatte sie mir ausgerechnet, aber ich denke es sind mir Fehler beim Rechnen unterlaufen. Ich hatte bis jetzt auch nur fünf Mal Tesserasteine geholt. Das bedeutet mein Name war 9 Mal in der Kugel. Bei Kai sah das ein bisschen anders aus. Da sein Vater vor 5 Jahren gestorben ist und seine Familie etwas kleiner ist als meine, musste er um seiner Mutter zu helfen elf Mal Tesserasteine nehmen. Da er schon 16 ist, bedeutet das, dass sein Name zu diesen Hungerspielen 16 Mal drin war. Jedes Jahr zur Ernte hoffe ich, dass es nicht sein Name ist, der gezogen wird. Ich könnte es nicht ertragen ihn nach 10 Jahren, das erste Mal auf der Bühne bei der Ernte und dann später in der Arena zu sehen.
„Agli, komm schon wir müssen zum Rathaus!“, rief meine Mutter. Ich atmete einmal tief durch, dann schaltete ich mein Tablett aus und kurz bevor ich mein Zimmer verließ, überprüfte ich, ob meine Lederhalskette mit der bronzenen Eulenmünze noch um meinem Hals hing. Diese Münze ist schon seit Jahrhunderten in unserem Familienbesitz, das sagt jedenfalls immer mein Vater. „Agli, jetzt komm!“, rief meine Mutter noch einmal. „Ich komme!“, war meine Antwort und ich ging nach draußen in das grelle Sonnenlicht.

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Kommentare (4)

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vor 297 Tagen flag
Ich habe eine hoffentlich gute Nachricht: Den Teil 2, der deutlich länger wird als Teil 1, könnt ich wahrscheinlich spätestens Weihnachten auf meinem Teste dich Account finden^^
vor 317 Tagen flag
Danke^^ ich bin schon fast mit Teil 2 fertig
vor 318 Tagen flag
Omg, die ist ja mega geworden, hätte nicht gedacht. Ich kenne zwar Tribute von Panem nicht, aber die FF finde ich trotzdem mega schön...mach weiter so 👍👍👍
vor 330 Tagen flag
Hi ich wollte mal eure Einschätzung hören, denn dies wird meine erste Fanfiction. Ich bin schon am weiterschreiben und hoffe diese Einleitung hat euch gefallen.