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Harry Potter

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1 Kapitel - 36.999 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 703 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Name: Amy Tonks Geburtstag: 11.April.1980 Aussehen: rote glatte Haare, die bis zur Mitte des Rückens gehen. Sie hat blaugrüne Augen und helle Haut.


    Name: Amy Tonks
    Geburtstag: 11.April.1980
    Aussehen: rote glatte Haare, die bis zur Mitte des Rückens gehen. Sie hat blaugrüne Augen und helle Haut.
    Familie: unbekannt
    Blutstatus: unbekannt


    Kapitel 1:

    «Tonks sie kommen mit mir mit!», sagte MadEye zu mir. Ich folgte MadEye zum Eingang des Hauses und er drehte sich noch einmal zu den anderen Autoren um: «Wir gehen voraus und ihr kommt in einer Minute nach.» Ich folgte MadEye ins Haus und sah mich aufmerksam um, mir folgten vier andere Auroren. Wir sicherten zuerst das Erdgeschoss und machten uns dann auf den Weg in den ersten Stock. Wir hörten Stimmen und MadEye wies uns zu Ruhe an und wir näherten uns einer Tür. Hinter uns erschien das zweite Team und er wies es an den Gang hinunter zu sichern. Auf drei trat er die Tür auf und wir lieferten uns einen Kampf mit den Todessern die sich darin befanden. Am Schluss fand man einen gefesselten Antonin Dolohow, Amycus Carrow und Alecto Carrow, bewusstlos am Boden liegen. Die Auroren des zweiten Teams brachten die Gefangen runter und wir wollten noch den oberen Stock sichern. Im dritten Stock gab es einen Gang und am Ende befand sich eine Zimmertür. Die Tür war verschlossen und MadEye öffnete sie mit einem Zauber. Im Raum befand sich ein Schreibtisch, ein Badezimmer, ein Regal mit Büchern und ein Bett, ein Bett auf dem ein Mädchen sass und uns anstarrte. MadEye wollte loslaufen doch ich hielt ihn zurück und er blickte mich fragend an. Ich steckte meinen Zauberstab ein und näherte mich langsam dem Bett. «Hey, wer bist du denn?», fragte ich sie ganz ruhig. Das Mädchen blickte mich scheu an und antwortete: «Amy.» «Hi Amy ich bin Dora, willst du mit mir rauskommen?» Sie schüttelte energisch den Kopf und antwortete nervös: «Nein, ich darf nicht rausgehen!» Ich schaute sie fragend an: «Meinst du wegen der Männer die dich gefangen gehalten haben? Wir haben sie weggebracht, sie können dir nichts tun.» Amy schaute mich unsicher an und nahm dann meine Hand, die ich ihr entgegen gesteckt hatte. Ich lief mit ihr die Treppe runter und gingen nach draussen. Wir setzten uns auf eine Bank und ich fragte sie, wie alt sie sei. «Zehn im April elf.» Amy war nicht sehr gesprächig, sie antwortete auf all meine Fragen einsilbig. Nach dem im Haus alles abgeschlossen war, bat MadEye mich das Mädchen ins St.Mungo Spital zu begleiten, er würde dann das Ministerium informieren.
    Im St.Mungo wurde Amy gründlich untersucht und wurde auf die Kinderstation gebracht. Dann kam der Arzt zu mir und erzählte mir: «Amy ist in einem stabilen Zustand, aber wir haben herausgefunden, dass sie über die letzten Wochen, wenn nicht Monate geschlagen wurde und mit dem Cruicatus-Fluch gefoltert wurde. Es ist sehr erstaunlich, dass sie keine Anzeichen für Fluch Schäden zeigt. Wir möchten sie eine Weile hier behalten nur zur Sicherheit. Sie dürfen sie sonst jetzt besuchen.» Ich nickte und folgte ihm zu Amys Zimmer. Ich betrat ihr Zimmer und sie lächelte mich an, als ich mich zu ihr aufs Bett setzte. Ich erzählte ihr, dass der Arzt sie noch eine Weile hierbehalten wollte. Ich fragte sie, ob sie wisse wer ihre Eltern seien und sie antwortete: «Keine Ahnung.» Ich nickte und erzählte ihr von Hogwarts um sie abzulenken.

    Kapitel 2:
    In den nächsten zwei Wochen besuchte ich Amy täglich im Krankenhaus, obwohl ich nicht musste. Das Ministerium sucht eine Pflegefamilie für sie, aber das war nicht leicht. Sie sollte morgen entlassen werden und wenn sie bis da keine Pflegefamilie hätten, würde Amy ins Waisenheim kommen. Nach dem täglichen Besuch bei Amy ging ich nach Hause und ass mit meiner Mutter und meinem Vater. «Wieso kommst du immer so spät nach Hause neuerdings?", fragte meine Mutter. Ich erzählte ihr von Amy und meine Mutter und mein Vater hatten Mitleid mit ihr und wollten sie morgen mit mir besuchen.

    Wir gingen am Morgen früh zu Amy und Amy verstand sich gut mit meiner Mutter und meinem Dad, auch wenn sie nicht sehr viel redete, sie redete nun wenigstens mit uns Dreien. Nach einer Weile verabschiedete ich mich von den Dreien und ging arbeiten.
    Am Abend war ich völlig erschöpft, als ich nach Hause ging. Ich öffnete die Tür und rief: «Mutter, Dad, ich bin zu Hause!» Aber anstatt meiner Mutter oder meinem Dad, kam Amy die Treppe runtergerannt und umarmte mich. «Was machst du denn hier?», fragte ich lächelnd. Sie lächelte und sagte überglücklich: «Ich bin jetzt deine Schwester!» Meine Mutter und mein Dad betraten das Wohnzimmer und sagten: «Tut mir leid, wir konnten nicht anders, sie haben keine Pflegefamilie gefunden, also haben wir uns gedacht, wir könnten uns um sie kümmern.» Ich lächelte und nahm alle Drei in den Arm.

    Meine Sicht:
    Jeder Besuch von Dora konnte mich fröhlich stimmen, doch nur äusserlich. Der Schmerz der letzten Jahre sass immer noch tief in mir drinnen und ergriff mich, wenn ich alleine war. Ich schlief in der Nacht nicht, ich lag wach und stellte mich schlafend, wenn jemand reinkam. Ich war froh, dass Dora mich besuchte, dann vergass ich die Erinnerungen an die ersten Jahre meines Lebens. Sie liess mich die Schmerzen vergessen, die, die man nicht sah. Wenn sich bis morgen niemand meldete, der mich adoptieren würde, würde ich ins Waisenheim kommen. Nach dem Dora gegangen war ging ins Bett und dachte noch lange nach, bis ich schliesslich gegen drei Uhr morgens einschlief.

    Ich hörte Gemurmel und erkannte schliesslich Doras schrille Stimme: «Nein, wecken Sie sie nicht auf, sie braucht den Schlaf!» Ich öffnete die Augen und blinzelte Dora, einen Arzt und eine ältere Frau und einen älteren Mann an. Dora scheuchte den Arzt weg und setzte sich an mein Bett. «Guten Morgen kleines Murmeltier. Ich möchte dir meine Mutter Andromeda Tonks und meinen Vater Ted Tonks vorstellen.» «Hallo Kleines», sagte Doras Mutter. Die Drei unterhielten sich mit mir, also vor allem redeten sie, ich beantwortete lediglich fragen. Nach einer Weile musste Dora los, doch ihre Mutter und ihr Vater blieben bei mir. Schliesslich standen sie Auf und ich dachte sie wollten gehen, doch sie kamen kurz darauf mit einem Ministeriumsangestellten wieder rein und er sagte gerade noch: «Sie müssen das Mädchen fragen, es ist ihre Entscheidung.» Andromeda und Ted setzten sich zu mir ans Bett und fragte: «Ich wollte fragen ob du vielleicht zu uns ziehen willst?» Ich blickte sie erstaunt an und nickte dann energisch. Sie nahmen mich in den Arm und sie begannen einigen Kram auszufüllen und um Mittag meinten sie: «Was liegst du hier noch faul rum? Hast du schon gepackt?» Ich schüttelte den Kopf und stand dann auf um meine Sachen zu packen. Nach kurzer Zeit hatte ich all meine Habseligkeiten gepackt und der Arzt checkt mich noch einmal durch und entliess uns dann. Sobald wir das Krankenhaus verlassen hatten, apparierte ich gemeinsam mit Andromeda und Ted. Wir erschienen vor einem Anwesen, das erstaunlich aussah. Im Vergleich zu dem war das Haus in dem ich seit Beginn meines Lebens gelebt hatte nichts. Ich folgte Andromeda und Ted durch die geöffneten Tore und schaute mich um. Es führte ein Weg zum Anwesen hin und auf der Seite standen dutzende von Bäumen. Andromeda öffnete die schwere Tür und rief nach ihrem lieben kleinen Hauselfen. Er brachte mein Gepäck ins obere Stockwerk und Andromeda und Ted zeigten mir das Haus. Im Erdgeschoss befand sich ein Esszimmer, eine Küche, ein Wohnzimmer mit Sesseln und einem Kamin, ausserdem eine Glastür auf die Terrasse nach draussen. Im Keller hat es einen kleinen Fitnessraum, eine Sauna und einen Winterpool. Im ersten Stockwerk befanden sich hauptsächlich Schlafzimmer, die Zimmer von Dora und Andromeda und Ted befanden sich am Ende des Ganges und Andromeda meinte ich soll mir ein Zimmer auswählen das mir gefällt und dann könnten wir es noch dekorieren. Ich wählte eines das sehr nah bei Doras und Andromedas und Teds Zimmer befand. Es war mit einem Tisch aus Weissholz, einem Himmelbett aus Weissholz, einem Kleiderschrank aus Weissholz ausgestattet. Ausserdem mit einem Badezimmer und der Boden war mit Teppich überzogen. Andromeda liess mich allein und sagte, dass ich meine Sachen auspacken sollte, um ein Uhr gäbe es Mittag. Also packte ich die wenigen Kleider die ich hatte aus und legte sie sorgfältig gefaltet in meinen Kleiderschrank. Dann holte ich ein Buch heraus welches den Titel, die Märchen von Beedle dem Barden trug. Das war alles was ich hatte, sonst besass ich nichts.
    Nach dem Mittagessen ging Andromeda mit mir in die Stadt um mir einige Kleider zu kaufen. Nach dem Einkauf gingen wir wieder nach Hause und ich versorgte meine neuen Kleider in den Schrank. Dann richtete ich mich zusammen mit Andromeda ein. Der Teppich am Boden war nun in einem ganz hellen Baby blau. An der Wand hatte ich eine Lichterkette aufgehängt, die ich heute Abend anstellen konnte. Um sechs Uhr hörte ich eine Stimme: «Mutter, Dad, ich bin zu Hause!» Ich rannte die Treppe runter und umarmte Dora und sie fragte mich: «Was machst du denn hier?» Und ich antwortete ihr: «Ich bin jetzt deine Schwester!» Andromeda und Ted betraten das Zimmer und sagten: «Tut mir leid, wir konnten nicht anders, sie haben keine Pflegefamilie gefunden, also haben wir uns gedacht, wir könnten uns um sie kümmern.» Dora war begeistert und ich zeigte ihr gleich mein neues Zimmer und meine neuen Kleider. Danach gab es schon ziemlich bald Abendessen.

    Kapitel 3:
    Die Zeit verging wie im Flug und ich gewöhnte mich an das Leben bei Dora, Andromeda und Ted. Ich war gerade aufgewacht und stand auf um duschen zu gehen. Ich holte eine kurze blaue Shorts und ein weiss, rot, gestreiftes T-Shirt aus dem Schrank und ging duschen. Nach dem duschen zog ich mich an und lackierte meine Nägel. Dann ging ich hinunter zum Esszimmer und ich roch schon von weitem den Geruch von Pancakes. Als ich ins Esszimmer kam sassen Dora, Andromeda und Ted am Tisch und sangen Happy Birthday. Auf dem Tisch standen drei Geschenke und ich umarmte die drei und setzte mich. Während wir auf das Essen warteten packte ich die Geschenke aus. Von Ted bekam ich eine Kette geschenkt, die silbern war mit einem Silbernen Wolf als Anhänger, der für Mut, Tapferkeit, Intelligenz und Durchhaltevermögen steht. Von Andromeda bekam ich einen Besen geschenkt. Und von Dora bekam ich eine Schreibfeder, die schrieb nur das wichtigste auf, das heisst wenn ich in der Schule mitschreibe, kann man schlussendlich nur die Prüfungsrelevanten Sachen lesen. Plötzlich landete eine Eule auf dem Fensterbrett und Ted fütterte die Eule und entnahm ihr den Brief. Er überflog die Adresse und gab mir dann den Brief. Ich drehte ihn um und öffnete ihn. Oh mein Gott ich war offiziell eine Hexe und durfte nach Hogwarts gehen.

    Im Sommer ging Andromeda mit mir alles Sachen für Hogwarts kaufen und ich bekam sogar noch ein Eis. Mein Zauberstab hatte einen Kern aus Testrahlschwanzhaar und war aus Mahagoni Holz und hatte eine Länge von 10 ¾ Zoll. Als wir alles besorgt hatte begann ich zu Hause zu packen, denn es waren nur noch zwei Tage bis ich nach Hogwarts fahren würde.

    Als ich am 1.September aufwachte war ich sichtlich nervös. Ich zog eine weisse Shorts an und ein blaues Shirt. Ich machte alles bereit und ging nach unten um zu frühstücken. Dora hatte sich freigenommen um mich zum Bahnhof zu bringen. Von Ted hatte ich mich gestern Abend verabschiedet, weil er heute früh gehen musste. Als es dann so weit war verabschiedete ich mich von Andromeda und Dora und ich apparierten in die Nähe des King Cross. Den Rest gingen wir zu Fuss und dann nahmen wir uns einen Gepäckwagen für meine Koffer. Wir machten uns auf den Weg zu 93/4 und ich wollte Dora erst nicht glauben, dass man dafür durch eine Wand rennen musste. Drüben lud ich mein Gepäck in den Gepäckwagen und verabschiedete mich von Dora.

    Kapitel 4:
    Als ich durch den Zug lief kam meine Schüchternheit hervor. Ich lief an vielen halb vollen Abteilen vorbei, doch ich getraute mich in Keines. Ich war froh als ich endlich ein leeres Abteil fand und meinen Gedanken freien Lauf lassen konnte. Ich war nicht nur nervös, sondern ich hatte verdammte Angst vor all diesen Menschen. Ich hatte Andromeda, Ted und Dora nichts von meiner Abneigung, nach Hogwarts zu gehen erzählt, weil ich ihnen keine Probleme machen wollte nach dem sie mich so liebevoll aufgenommen hatten. Ich lehnte an die Fensterscheibe und dachte nach, bis ein Quietschen hörte und die Abteiltür sich öffnete. Zwei gleichaussehende Jungen betraten mit einem dritten Jungen das Abteil und fragten ob sie sich setzten dürfen. «Wieso bist du hier ganz allein in einem Abteil, willst du nicht Freunde finden?», fragte der Zwilling der sich mir gegenüberhingesetzt hatte. «Ich habe in keinem Platz gesehen», meinte ich schulterzuckend. «Aber die meisten Abteile sind halb leer.» Während der Zugfahrt versuchten Fred, George und Lee, wie ich erfahren hatte, mich in ein Gespräch zu verwickeln, doch ich antwortete einsilbig. Ich fühlte mich unwohl in ihrer Gegenwart, es lag nicht an ihnen, sondern daran das sie einfach da waren. Als wir kurz vor Hogsmead waren ging ich mich umziehen und als ich zurückkam waren die drei auch schon umgezogen. Als wir ausstiegen verlor ich sie aus den Augen und ging zu dem Halbriesen der alle Erstklässler zu sich rief. Ich fuhr mit einem gewissen Dean Thomas und einem Seamus Finnigan über den See. Auf der anderen Seite übergab uns Hagrid Professor McGonagall und wir folgten ihr vor die grosse Halle. Sie musste kurz weg und ein blondhaariger Junge begann zu reden. «Es stimmt also was im Zug erzählte wurde, Harry Potter ist in Hogwarts», begann er. Der Name Harry Potter löste bei mir eine Gedankenkette aus und rief eine Erinnerung hervor: Ich lag in meinem Kinderbett und sah Dolohow und die Carrows diskutieren. «Was? Der dunkle Lord ist tot, wegen einem kleinen Jungen. Das glaube ich nicht!», rief Amycus. „Es stimmt Harry Potter ist schuld, aber ich glaube nicht, dass er tot ist.“ Amycus lief auf mich zu und blickte mich an: «Und was sagt ihr woher ist dieses Kind, ihr sagt ihr habt sie in einem Zimmer gefunden habt?“ Alecto meinte: «Ja, im Zimmer in dem Bellatrix gewohnt hat. Wahrscheinlich hat man es entführt, damit Bellatrix es foltern kann oder so.» Dann sprach er den Fluch und alles wurde Dunkel. Ich war wieder auf der Treppe und hörte gerade noch wie Harry Potter sagte: «Danke, ich entscheide selbst wer zur falschen Sorte gehört!“ Dann kam Professor McGonagall und wir wurden in die grosse Halle geführt. Die ersten wurden aufgerufen und dann hörte ich den Namen: «Amy Tonks.» Ich schritt unsicher nach vorne und spürte die Blicke auf mir und die Angst kroch in mir hoch. Ich setzte mich und der Hut wurde mir aufgesetzt. „Hhm schwierig, schwierig du hast Angst aber das ist normal du hast schon schreckliches erlebt in deinem jungen Alter. Aber tief in dir drin steckt viel Mut und Tapferkeit. Auch wenn du es nicht glaubst du wirst Grosses vollbringen. Auch glaube ich weiss wo ich dich hin stecke: Gryffindor!» Ich stand auf und lief zum Gryffindortisch und setzte mich. Ich zuckte zusammen als mir jemand auf die Schulter klopfte. Fred und George hatten sich neben mich gesetzt und gratulierten mir, dass ich in Gryffindor war. Als die Verteilung fertig war hielt Professor Dumbeldore eine Rede und wir durften schon bald essen. Fred und George redeten mir doch ich schweifte immer in Gedanken ab. Nach dem Essen folgten wir den Vertrauensschülern in den Gemeinschaftsraum. Ich kam gemeinsam mit Hermine Granger, Lavender Brown und Parvati Patil in den Schlafsaal und ich durfte das Bett am Fenster haben.

    Kapitel 5:
    Die Zeit verging und ich gewöhnte mich an den Ablauf in Hogwarts. Im Unterricht setzte sich Hermine Granger neben mich, aber sie versuchte nicht mit mir zu reden, da sie im Unterricht mitkommen wollte. Im Unterricht kam ich selbst recht gut mit und aus irgendeinem Grund war Professor Snape zu mir nicht gemein, wie zu allen anderen die nicht in seinem Haus waren. Auch den anderen Gryffindors war das aufgefallen und Dean und Seamus hatten mich danach gefragt, doch ich wusste selbst nicht wieso er mich nicht hasste, das sagte ich ihnen auch. An einem Oktoberabend sass ich neben Seamus und Dean am Tisch in der grossen Halle. Es gab Steak und Gemüse und alle lachten. Wie immer versuchte ich Berührungen zu vermeiden und ass mich satt. Nach dem Essen ging ich zu Professor McGonagalls Büro, weil sie mich darum gebeten hatte. Als ich ihr Büro betrat wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Es befand sich ein mir bekannter Mitarbeiter des Ministeriums im Büro. Er bat mich, mich zu setzten und ich setzte mich ihm gegenüber auf das Sofa. Professor McGonagall verliess das Büro und der Angestellte fragte mich wie es mir gehe. Er wolle ausserdem wissen wie es mir in Hogwarts gehe und ob ich mit jemandem Probleme hatte. Er fragte mich nach meinen Schulnoten und nach meinen Freunden. Um halb neun durfte ich gehen und machte mich auf den Weg zum Gemeinschaftsraum. Plötzlich zog mich jemand in einen Gang und ich hört Filchs Stimme sagen: «Hallo, wer ist da?» Als niemand hervorkam ging er weg und ich drehte mich zu meinem Retter. Ich blickte in Draco Malfoys hellgrauen Augen. Ich wollte gerade fragen wieso als er sagte: «Ich habe dich nur gerettet, weil ich was wissen will und du mir jetzt was schuldig bist. Also wieso zum Teufel hilft Snape dir und mag dich?» «Hör zu das fragen mich alle und ich weiss es nicht. Und jetzt möchte ich gehen!» Doch Malfoy hielt mich fest und wollte ich nicht gehen lassen und sagte: «Du weißt wieso! Du warst bei Professor McGonagall und hast mit einem Typ vom Ministerium geredet!» Jetzt erschien alles Sinn zu geben, der Typ der mich mehrmals bei den Tonks besuchte hatte um sicherzugehen das es mir gut ging und mir Fragen stellte. Sie hatten Angst das ich wegen meiner Kindheit psychisch instabil war und deswegen sorgten sie dafür das auch Lehrer wie Snape nett zu mir waren und das keine der Schüler mich ärgerten. Irgendwie hatten sie ja recht und dann spürte ich Malfoys Hand an meinem Arm und ich wurde nervös und bekam Angst. «Lass ich bitte los», sagte ich mit bebender Stimme und Malfoys Augen blickten mich fragend an: «Alles in Ordnung?» Ich begann zu zittern und ich hatte heiss und kalt zu gleich.

    Malfoys Blick:
    Sie begann zu zittern und brach zusammen. Ich wusste nicht was los war und redete beruhigend auf sie ein. Doch sie war bewusstlos und hörte mich nicht reden. Ich wusste nicht was ich tun sollte, also sass ich an die Wand gelehnt auf dem Boden und hatte Amys Kopf auf meinem Schoss gebettet. Ich fuhr mit meiner Hand durch ihre sanften roten Haare und lächelte. Sie war wunderschön und sie wusste es nicht. Ich musste herauszufinden was mit ihr los war, aber nicht über sie, ich würde Dad fragen. Ich spürte wie Amy sich regte und sah wie ihre Augenlider flatterten und dann blickte ich in ihre grünen Augen.

    Meine Sicht:
    Ich spürte Wärme und jemand strich durch meine Haare, dann bewegte ich mich und öffnete die Augen. Ich blickte in Malfoys Augen und plötzlich wurde mir bewusst, dass ich hier auf Malfoys Schoss lag und halb in seinem Arm ohnmächtig geworden war. Ich setzte mich auf und räusperte mich: «Tut mir leid, mir ist schwindelig geworden, ich, ich...» Doch bevor ich weitersprechen konnte, unterbrach er mich und meinte: «Hör zu es ist nichts passiert? Okay?» Ich nickte und er half mir beim Aufstehen und ich bedankte mich bei ihm.

    Im Gemeinschaftsraum wurde ich von Fred und George abgefangen und sie fragten mich wo ich den gewesen sei. «McGonagall», antwortete ich schlicht. «Musstest du etwa nachsitzen?» «Ja», meinte ich monoton und ging in meinen Schlafsaal.

    Kapitel 6:
    In nächster Zeit hatte ich mich mehr und mehr zurückgezogen und bekam immer wieder Panikattacken. Wenn ich unter Leuten war hatte ich Angst und auch Fred und George liess ich nicht an mich heran. Es war kurz vor Weihnachten und ich war auf dem Weg in die Kerker, weil ich ein Buch in Snapes Zimmer vergessen hatte. Auf dem Weg lief ich einer Gruppe Slytherins entgegen. Doch sie wollten mich nicht durchlassen und ich hatte Panik. Unter diesen Slytherins waren Crabbe, Goyle, Nott, Zabini, Flint, Higgs, Motague, Pritchard, Pucey und Warrington. «Lasst mich durch!», versuchte ich sie zu überzeugend. «Hör mal Schlammblut du hast hier nichts zu sagen, wir sind gerade hier und wenn wir nicht wegwollen, dann bleibst du hier.» Ich wollte mich umdrehen, doch hinter mir standen andere Slytherins und die wollten mich nicht durchlassen. Plötzlich drängelte sich Draco durch die vielen Slytherins und meinte: «Lasst sie doch gehen, sie hat euch nicht getan und das ist ja nicht mal witzig!» Die anderen Slytherins murmelten verschiedenes. Plötzlich hörte ich eine Stimme sagen: «Verschwindet und lasst sie in Ruhe!» Ich drehte mich um und sah Fred und George und circa zehn andere Gryffindors. Die Slytherins zogen sich vorsichtig zurück und ich sank auf die Knie. Als die Slytherins verschwunden waren, rannten Fred und George zu mir und meinten: «Lee hat gesehen wie du von den Slytherins eingekreist warst und hat uns dann geholt. Ist alles okay?» Ich schüttelte den Kopf und versucht aufzustehen, doch ich musste mich an der Wand abstützen um nicht umzufallen. Fred und George bedankten sich bei den anderen Gryffindors und sie gingen weg. Fred und George wollten mich zum Krankenflügel bringen, doch ich weigerte mich strikt. Stattdessen brachten sie mich in den Raum der Wünsche und sagten: «Was ist los?» Zuerst zögerte ich und setzte mich auf ein Sofa, doch als ich sass, sprudelte alles aus mir heraus. Ich erzählte ihnen von meiner Kindheit und von all dem Leiden, von der täglichen Folter bis zu den zweimalen als Dolohow mich missbraucht hatte. Ich musste weinen und die Beiden umarmten mich und ich erzählte ihnen von Andromeda und Ted Tonks, ebenso von Dora. Wie sich mein Leben dann im letzten Jahr verbessert hatte. Fred und George fragten nach meinen Eltern, doch ich hatte keine Ahnung wer sie waren. Sie versprachen mir zu helfen und sie beschlossen mich zu therapieren.

    Kapitel 7:
    Die Zeit verging und ich war nun mit Dean, Seamus, Hermine, Fred und George eng befreundet und ich hatte ihnen meine Geschichte anvertraut. Meine Noten steigerten sich von gut auf sehr gut und ich legte meine Schüchternheit mehr und mehr ab. Ich schaute Fred und George beim Training zu und ich liebte das Fliegen. Im Flugunterricht wollte ich immer so schnell wie möglich in die Luft, ich liebte das Gefühl zu fliegen. Ich wollte unbedingt in die Hausmannschaft doch ich war noch zu jung, ich könnte frühestens im nächsten Jahr ins Team kommen. Fred und George nahmen mich oft mit auf den Besen und ich genoss das Gefühl, hoch über allen anderen zu schweben und auf alles hinab zu blicken. Manchmal wenn alle schliefen schlich ich mich in Fred und Georges Schlafsaal und lieh einen Besen aus. Ich flog in der Nacht über Hogwarts und genoss die Ruhe. Ich übte verschiedene Tricks und lernte im Dunkeln den Schnatz zu fangen. Mittlerweile konnte ich den Schnatz innerhalb von 30 Sekunden fangen im Dunkeln, und im hellen in 20 Sekunden.

    Dracos Sicht:
    Ich hatte endlich herausgefunden, was hinter der ganzen Geschichte steckte. Amy hatte eine schreckliche Kindheit hinter sich und das Ministerium fürchtete um ihren psychischen Zustand. Aber so wie es aussieht hat sie sich nun zusammengerafft. Ich beobachtete sie im Unterricht und mir wurde mehr und mehr klar das ihr nicht bewusst war wie hübsch sie war. Sie hing mit den Weasleys ab und ich wusste nicht was sie an ihnen fand. Wie konnte sie nur mit diesen Gryffindors auskommen, die waren alle so arrogant und selbstsicher. Wieso hätte sie nicht nach Slytherin kommen können?

    Meine Sicht:
    Die Sommerferien verflogen schnell und ich war gemeinsam mit meinen Eltern in der Karibik. Das nächste Jahr verging schnell und das zweite Schuljahr war auch schon vollendet. In den Ferien besuchte ich Fred und George.

    Kapitel 8:
    Ende Ferien gingen wir die neuen Schulsachen für Hogwarts kaufen.
    Auf dem Gleis 93/4 verabschiedete ich mich von Andromeda und machte mich auf die Suche nach Fred, George, Dean und Seamus. Als erstes sah ich Fred und gleich hinter ihm George und ich rannte auf sie zu und umarmte sie. Gemeinsam stiegen wir in den Zug und ich setzte mich mit den Beiden und Lee in ein Abteil nach ein paar Stunden machte ich mich auf die Suche nach Dean und Seamus. Ich fand sie auch in einem Abteil mit Neville Longbottom und ich setzte mich zu ihnen. Ich redete bis kurz vor Hogsmead mit den Jungs dann ging zurück zu Fred und George und ging mich umziehen.
    In Hogsmead stieg ich mit ihnen in die Kutsche und wir fuhren hoch nach Hogwarts. Während die Erstklässler in den Booten über den See fuhren. Wir setzten uns in die Halle und warteten darauf das die Erstklässler hineinkamen und eingeteilt wurden. Nach dem Essen setzte ich mit den Anderen in den Gemeinschaftsraum um noch zu plaudern. Wir redeten über unsere Ferien. Dann kamen wir auf das Thema Quidditch und auf das Auswahltraining, das auf Samstag in zwei Woche angesagt war. «Amy nimmt teil», sagte Fred plötzlich. «Hey, wann habe ich das gesagt?», meinte ich trotzig. Ich hatte es zwar in Erwägung gezogen aber ich hatte es ihnen weder gesagt noch war ich mir sicher. «Das haben uns deine Flugkünste gesagt», meinte George. «Ich weiss noch nicht», meinte ich schulterzuckend. Doch in der nächsten Woche nervten sie mich bis ich schliesslich einwilligte und sie beschlossen, dass sie mich trainieren werden. Also trafen wir uns jeden Tag nach der Schule und trainierten eine Stunde. Denn Fred und George wollten wieder Treiber werden und ich wollte am liebsten Sucher werden.
    Dann war es soweit, ich zog meine Sportsachen an und lief mit Fred und George zum Platz. Nach dem Gemeinsamen aufwärmen sprach Wood, der Kapitän: «Alle die Jäger werden wollen stelle sich bitte zum Quaffel, die Treiber zu den Schlägern, die Reserve Hüter dort rüber“, er zeigte wohin, «und die Sucher zu mir.» Mit Harry und einem mir nur vom sehen bekannten Jungen gingen wir zu Wood. Dann meinte Wood: «Ich werde mich zuerst um die Treiber kümmern die anderen bleiben vorrübergehend am Boden.» Nach einer halben Stunde, waren die Treiber ausgewählt nämlich wieder Fred und George. Dann wählte Oliver Wood den Reserve-Hüter, irgendjemand aus einer höheren Klasse. Dann die Jäger, Angelina Johnson, Alicia Spinnet und Katie Bell. Zu Letzt wählte Wood die Sucher. Also gingen wir in die Luft und er wollte erst testen, wer den Schnatz am schnellsten fängt. Der Junge den ich nicht kannte brauchte ungefähr zehn Minuten und ich und Harry langweilten uns. Dann meinte Wood scherzhaft: «Du hast ja Erfahrung Harry, also beeil dich!» Harry brauchte drei Minuten und 25 Sekunden. «Also Amy, gib dein Bestes», meinte Wood mit einem kritischen Blick. Er meinte: «Bereit?» Ich nickte und er liess den Schnatz los. Ich schloss die Augen und hörte auf das Summen und auf das schlagen der Flügel. Wood schrie: «Was machst du? Such den Schnatz!» Dann hörte ich ihn, öffnete die Augen und wirbelte herum. Ich sah ihn schon nach wenigen Sekunden und gab Gas. Und dann noch fünf weiteren Sekunden flog ich mit dem Schnatz in der Hand zu Wood und meinte: «Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, im Dunkeln in der Stille würde es schneller gehen.» Dann flog ich herunter und ging zu Fred und George: «Und wie war ich?» Sie blickten mich erstaunt an und meinten: «Du bist ja noch besser als wir dachten!» Dann drehte ich mich um und sah wie Wood landete und mit dem, mir unbekannten Jungen, sprach. Dann kam er mit Harry zu mir: «Ich habe einen Vorschlag für dich: Also wie fändest du es, wenn du und Harry gemeinsam Sucher wärt, das heisst jedes zweite Spiel spielst du und die anderen Harry. Und bei den Spielen gegen Slytherin spielst du, weil dort brauchen wir so schnell wie möglich einen Abschluss. Oder wenn sich einer verletzt spielt automatisch der Andere. Das heisst ihr müsst bei jedem Spiel, das wir spielen dabei sein und bereit sofort einzuspringen.» Ich blickte zu Harry und meinte: «Geht klar.»
    Auf dem Rückweg zum Schloss meinten Fred und George: «Wood hat der Mund richtig offen gestanden. Er war richtig beeindruckt.» Wir redeten noch den ganzen Tag über Woods Gesicht als ich den Schnatz in weniger als einer Minute gefangen hatte.

    Kapitel 9:
    Das erste Spiel im Jahr spielte Harry, es war gegen Hufflepuff und wir gewannen. Das zweite Spiel war gegen Slytherin und ich war dran. Alle jubelten und ich schwebte Malfoy gegenüber, der fragte: «Wo ist Potter? Ich dachte er wäre euer Sucher.» Ich zuckte mit den Schultern und meinte: «Tja, wenn du das wissen willst, frag ihn doch selbst, er sitzt im Publikum. Malfoys Augen zuckten zu den Gryffindor Tribünen, doch anscheinend konnte er ihn nicht ausmachen. Dann begann das Spiel und ich schloss die Augen. Ich blendete das Gejubel aus und suchte den Schnatz, dann hörte ich ihn. Ich wirbelte 180° herum und sah den Schnatz, ich rast auf ihn zu und ich fing ihn. Das Publikum rastete aus und ich blickte auf die Schalttafel. 150:0, nicht ein Tor war geschossen worden in der kurzen Zeit in der ich den Schnatz gefangen hatte. Ich hatte vierzig Sekunden gebraucht und den Weltrekord des schnellst gefangenen Schnatz gebrochen. Wenn die wüssten das mein Rekord bei 25 Sekunden lag. Ich wurde auf den Schultern in den Gryffindorturm getragen. Dort gab es eine richtig fette Party und alle tanzten und hörten Musik. Dann tanzte ich mit George und er drehte mich im Kreis und ich lachte. Er fragte ob ich Lust hätte spazieren zu gehen. Wir gingen raus und liefen zum Astronomieturm, wo wir die Sterne ansahen. Ich zitterte bereits und George fragte: «Willst du meinen Pullover?» Ich schüttelte den Kopf, doch George hatte ihn schon ausgezogen und ihn mir gegeben. Ich nahm in und zog ihn mir über. «Danke George, für den Pullover und für alles was du für mich getan hast», sagte ich zu ihm. Er schaute mir tief in die Augen und meinte: «Ich würde alles für dich tun!» Dann näherte er sich mir und küsste mich. Ein Feuerwerk explodierte und mein Traum war, wahr geworden. Mein Schwarm George Weasley küsste mich. Ich war überglücklich und war fast schon traurig als er den Kuss beendete. «Willst du mit mir gehen?», fragte George. «Ja», antwortete ich wunschlos glücklich. Wir blieben sitzen und redeten bis ich einschlief.

    Als ich aufwachte wusste ich nicht wo ich war. Dann erinnerte ich mich an gestern Abend und an den Kuss. Ich öffnete die Augen und spürte einen Arm. Ich sah Georges Arm der um mich geschlungen war. Jetzt wurde mir klar, dass ich in seinem Schlafsaal war. Ich sah in einem anderen Bett Fred und in noch einem anderen Lee. Ich schloss die Augen, gerade noch rechtzeitig. Ich hörte wie Fred zu Lee sagte: «Bist du schon wach?» «Hhm ja und George?», fragte Lee. «Ich glaub nicht der ist noch im Paradies», antwortete Fred. «Hey ich bin wach», flüsterte George. «Und wie war es gestern Abend?», fragte Fred. «Naja, wir haben uns geküsst. Wir sind ein Paar.» Ich regte mich und öffnete die Augen. Ich blickte nach links ins Georges haselnuss- braunen Augen und lächelte. Ich kuschelte mich in seine Arme und schloss die Augen. «Na hast du gut geschlafen?», fragte George. «Mmh ja, es war bequem», meinte ich kichernd. Plötzlich sass ich kerzengerade im Bett und schaute auf die Uhr. «Entschuldigung ich muss los, ich wollte noch lernen!», meinte ich eilig. Ich gab George einen Kuss auf die Wange und stand auf und verliess das Zimmer. Ich lief in mein Zimmer und suchte meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg in die Bibliothek. Dort traf ich auf Hermine, die mich fragte wo ich gewesen sei. «Naja... egal ich erzähl es dir!», zuerst zögerte ich, doch dann erzählte ich ihr vom letzten Abend. Sie freute sich sehr für mich und sie meinte: «Hättest du mir je gesagt, dass du auf ihn stehst?» «Woher weißt du?», fragte ich sie. «Hör zu ich bin deine beste Freundin, wenn ich das nicht wüsste, wer sollte es dann wissen?», meinte sie leicht spöttisch. Nach dem ich ihr alles erzählt hatte, konzentrierten wir uns aufs Lernen. Am Mittag gingen wir kurz was Essen und setzten uns dann wieder ans lernen. Nach einer Weile hatte ich genug und verabschiedete mich von Hermine und machte mich auf die Suche nach Fred und George. Ich lief Richtung Gryffindorturm, doch plötzlich stand mir Draco im Weg. «Was willst du Malfoy?», fragte ich ihn. «Reden!», meinte er schroff und nahm mich an der Hand. Er zog mich mit und ich wusste nicht wohin er wollte. Wir kamen im dritten Stock an und standen vor einer Wand, an der plötzlich eine Tür erschien. Er stiess die Tür auf und zog mich hinein. Er liess sich auf ein Sofa fallen und bedeutete mir mich zu setzten. Ich setzte mich auf das Sofa und fragte: «Über was willst du reden?» «Stimmt es?», fragte Malfoy. «Was meinst du jetzt genau?», fragte ich ihn nervös. «Naja das du mit George Weasley gehst», fragte er mich und wurde rot. Ich musste lachen: «Ja, aber was interessierte dich das den Malfoy?» «Nur so, ich wollte es nur wissen», meinte er, stand auf und verschwand. Wieso interessierte sich Draco Malfoy für mich?

    Kapitel 10:
    Ich dachte noch die ganze nächste Woche über Malfoy nach und wieso ihn das interessierte. Aber das war nur ein Nebengedanke, ich war praktisch die ganze Freizeit mit Fred und George zusammen. George war ein super Freund und er war immer für mich da.
    Es vergingen zwei Monate und Malfoy meldete sich gar nicht mehr bei mir und ignorierte mich vollständig.

    Ich sass am Wasser und liess meine Beine über dem See baumeln. Ich sass nun schon seit drei Stunden am See und liess meinen Gedanken freien Lauf. Ich stand auf, weil ich zurückgehen wollte und drehte mich herum. Aber gleich hinter mir stand Malfoy und ich stolperte, weil ich so erschrocken war und ich fiel rückwärts ins Wasser. Die Kälte durchfuhr mich wie ein Schock und ich konnte mich nicht aus meiner Schockstarre befreien. Ich spürte wie sich Arme um mich herumschlangen und mich an die Oberfläche zogen. Ich schnappte nach Luft und sah mich um und sah Malfoy. Malfoy half mir ans Ufer zu schwimmen und zog sich auf den Steg, danach half er mir mich heraufzuziehen. Zitternd standen wir auf dem Steg und ich meinte: «Danke fürs herausholen, ich hatte eine Schockstarre.» «Kein Problem, hätte ich dich ertrinken lassen sollen?» Ich lächelte und blickte ihn schüchtern an. Auch er blickte mich merkwürdig an und wie auf Kommando zog er mich zu sich heran und wir küssten uns. Ich vergrub meine Hände in seinen Haaren und zog ihn noch näher zu mir heran. Er legte seine Hände auf meine Hüfte und küsste mich weiter. Ich spürte wie Malfoy in den Kuss hineingrinste und plötzlich durchfuhr mich ein Schock, als mir bewusst wurde das ich gerade George betrog. Ich zuckte zurück und meinte: «Tut mir leid, ich kann das nicht!» Ich drehte mich um und verschwand Richtung Schloss.

    Kapitel 11:
    Als ich in den Gemeinschaftsraum kam, sah ich Fred und George auf einem der Sofas sitzen und innig mit Lee zu diskutieren. Als ob sie spüren würden das ich hier stand, blickten alle drei zu mir. Ich wendete den Blick von ihnen ab und lief schnurstracks in meinen Schlafsaal. Hermine war noch nicht da, doch sie würde ziemlich bald kommen. Ich ging duschen und zog mir frische Kleider an. Ich setzte mich auf mein Bett und nahm mein Verwandlungsbuch zum Lernen. Die Tür öffnete sich und Hermine kam herein. «Hey, alles in Ordnung? Ich habe dich den ganzen Nachmittag nicht gesehen, wo warst du?», fragte sie mich neugierig. «Ich war am See, ich brauchte frische Luft», antwortete ich und senkte mein Blick wieder auf mein Buch. Hermine setzte sich auf ihr Bett und las auch was. Als es Zeit fürs Abendessen wurde setzte ich mich zu ihr und sass einfach da. Ich hatte keinen Appetit und hörte dem Gespräch von Hermine, Harry und Ron zu.

    In den nächsten Wochen ging ich Fred, George und Lee aus dem Weg, eigentlich ging ich allen Menschen aus dem Weg, wenn möglich. Ich zog mich zurück und ass wenig, ausserdem hatten sich meine Noten verschlechtert. Ich lief zum Gemeinschaftsraum, doch ich wurde plötzlich in einen Geheimgang gezogen und ich musste mich zuerst an das gedämmte Licht gewöhnen. Dann erkannte ich Fred und George und wollte mich umdrehen, doch George packte mein Handgelenk und meinte: «Wieso gehst du uns aus dem Weg?» «Ich gehe euch nicht aus dem Weg», meinte ich grob und wollte gehen, doch George hielt mich weiterhin fest. «Doch das tust du und wir wollen verdammt noch einmal wissen wieso!», meinte er wütend. Ich konnte ihm nicht in die Augen sehen und meinte: «Und wenn schon, ich bin euch nichts schuldig!» «Du bist meine Freundin!», schrie George. «Das heisst nicht das ich dir alles sagen muss!», schrie ich zurück. «Dann sag mir wieso wir zusammen sind?», fragte George mich jetzt ganz ruhig und traurig. «Wir waren zusammen», meinte ich deprimiert und riss mich von ihm los. Ich verliess den Geheimgang und rannte ans andere Ende vom Schloss und zog mich in einen Geheimgang zurück, denn nur ich kannte. Ich liess mich an der Wand hinuntergleiten und eine Träne rollte über meine Wange. Mit einem einzigen Kuss hatte ich alles zerstört, auch wenn er nicht mal davon wusste. Ich hatte alles zerstört. Ich hatte George nicht verdient, er hatte Besseres verdient als mich. Ich sass eine Weile einfach da und machte nichts. Die Zeit verging und ich schlief ein.

    Georges Sicht:
    Hermine kam zu Fred, Lee und mir und fragte: «Habt ihr Amy gesehen, sie ist gestern Abend nicht in den Schlafsaal gekommen und sie ist auch nicht in den Unterricht gekommen!» Ich wollte gerade antworten als Fred antwortete: «Nein tut mir leid, wir haben sie seit gestern nicht mehr gesehen.» Hermine verschwand mit Harry und Ron aus dem Gemeinschaftsraum. «George wir sollten helfen sie zu suchen!», meinte Fred ernst. «Wieso, sie hat kein Interesse an mir und ich nicht an ihr», meinte ich stur. Fred zuckte mit den Schultern und er und Lee verschwanden.

    Hermines Sicht:
    «Hermine wir müssen zu Professor McGonagall!», meinte Harry ernst. «Ich weiss nicht», meinte ich unsicher. «Harry hat recht», sagte Ron. «Machen wir es so, wenn sie bis heute Abend nicht da ist, sagen wir es ihr?», gab ich schliesslich nach.

    Kapitel 12:
    Meine Sicht:
    Mein Magen brummt und ich schlich den Geheimgang entlang. Ich wollte zur Küche und blickte auf den Gang heraus und sah das niemand da war. Ich trat in den Gang und zu dem Bild von einem Obstkorb und kitzelte die Birne. Ich betrat die Küche und erschrak sehr als ich einen gutaussehenden Jungen auf einem Stuhl sitzen sah. Ich wollte gerade verschwinden als der Junge sagte: «Wieso willst du gehen? Bleib doch! Ich bin Cedric Diggory, Huffelpuff, du?» Ich drehte mich um und meinte: «Amy, ich heisse Amy.» «Und weiter? In welchem Haus bist du?», fragte er neugierig. «Gryffindor, aber ich muss jetzt los!», meinte ich nervös. «Hey, wieso so eilig? Hast du Hunger? Oder wieso bist du sonst hier?», fragte er lächelnd. «Na ja, ja ich habe Hunger», meinte ich schüchtern. «Hey Lilly, bringst du uns bitte was zu essen?», fragte Cedric lieb eine Hauselfin. «Also wieso versteckst du dich?», fragte Cedric plötzlich. «Ich versteck mich doch nicht», meinte ich nervös. «Hör zu, soweit ich weiss gibt es nur eine Gryffindor in der zweiten bis vierten die Amy heisst. Und zufälliger Weise weiss ich auch, dass diese Amy seit gestern Abend verschwunden ist. Also erzähl, was ist los?», sagte Cedric lächelnd. Ich beschloss ihm alles zu erzählen von meinem Streit mit George bis zu meinem Kuss mit Malfoy. Als ich geendet hatte rollte eine Träne über die Wange und Cedric stand auf und nahm mich in den Arm. Die Hauselfin Lilly erschien und stellte einen Teller mit Kürbispasteten vor uns hin. Cedric nickte danken und wir begannen sie zu essen. Dann meinte er: «Du solltest ihm die Wahrheit sagen, es tut ihm mehr weh, wenn er es nach fünf Jahren von jemand anderem erfährt als heute von dir.» Ich zuckte mit den Schultern und meinte: «Alle werden mich hassen!» Cedric nickte verständnisvoll und antwortete: «In dem Fall bist du in Huffelpuff immer willkommen. Aber was oberste Priorität ist, deine Freunde müssen wissen das es dir gut geht.» «Ich bin noch nicht so weit ihnen alles zu erzählen», meinte ich kopfschüttelnd. «Ich habe einen Vorschlag, ja? Komm doch einfach mal mit mir mit in den Huffelpuffgemeinschaftsraum.» Ich zuckte mit den Schultern und meinte: «Wenn du meinst.» Er nickte und als wir die Kürbispasteten aufgegessen hatten, standen wir auf. Wir machten uns auf den Weg zum Huffelpuff Gemeinschaftsraum und Cedric sagte das Passwort. Im Gemeinschaftsraum und er zog mich an der Hand zu den Sofas, zu seinen Freunden. Sie alle erzählten von ihrem Schultag und was sie so getan hatten. Wenn sie was Witziges erzählten, lachte ich, wenn sie mich was fragten antwortete ich. Als es Zeit war zum Abendessen zu gehen, schickte Cedric die anderen voraus und fragte: «Bereit?» Ich nickte und er nahm meine Hand und wir liefen im Schülerstrom in die grosse Halle. Ich ass etwas und ich sah Hermine, Harry und Ron die zu mir schauten. Ich wendete den Blick ab und konzentrierte mich auf das Essen. Nach dem Essen meinte er: «Komm, du schaffst das!» Wir wollten zum Gryffindor Gemeinschaftsraum, als mir plötzlich Hermine in den Weg trat. «Hey Amy wo warst du wir haben dich überall gesucht», meinte Hermine besorgt. Ich blickte zu Cedric, doch er lächelte nur ermutigend. «Ich habe die Zeit vergessen, als ich nachgedacht habe», meinte ich unschuldig. «Willst du erzählen was los war?», fragte sie. «Der Raum der Wünsche ist ein guter Ort zu reden», meinte Cedric und gab mir einen Kuss auf die Wange und verschwand dann. Hermine zog mich in den Arm und umarmte mich. Sie nahm mich an der Hand und zog mich zum Raum der Wünsche. Wir setzten uns auf ein Sofa und nahmen uns die beiden erschienenen Tassen Kakao. Ich erzählte ihr von Draco und George und wie ich nicht mehr klar kam damit. «Hey das ist doch nicht so schlimm, ich glaube George wird dir das schon verzeihen. Ich mein du bist mit Draco befreundet und es war nur ein Ausrutscher. Es wird ja nicht mehr vorkommen», meinte sie und fügte bei meinem Gesicht hinzu, «oder?» «Ich weiss nicht, was ich für ihn empfinde», meinte ich schulterzuckend. «Dann müssen wir herausfinden, was du für die Beiden empfindest!», sagte sie ernst. «Komm!», sie nahm meine Hand und zog mich mit.

    Kapitel 13:
    Es verging Zeit und Hermine half mir für Ron und Harry eine Ausrede für mein Verschwinden zu finden. Sie schluckten sie ohne Misstrauen. Harry fand heraus das Sirius Black sein Pate war und nach ihm suchte. Hermine und ich hatten uns in der Bibliothek getroffen um zu lernen, doch ich war zu müde um zu lernen. Deswegen hatte ich mich auf den Rückweg zum Gemeinschaftsraum gemacht. Plötzlich hörte ich Stimmen: «Weißt du, du bedeutest mir sehr viel Angelina.» Ich erkannt Georges Stimme und auch die von der Person die ihm antwortete: «Du mir auch, ich...» Ich sah um die Ecke und sah wie George und Angelina sich küssten. Mir rollte eine Träne über die Wange und drehte mich weg. Ich rannte davon und ging nach draussen. Bis an den See hinunter, wo ich mich an den Steg setzte. Ich sah mich dort mit Draco stehen, wie wir uns küssten. Dann sah ich mich und George beim Astronomieturm wie wir uns küssten. Es tat mir weh George mit Angelina zu sehen, doch war es Eifersucht oder war ich einfach noch nicht über ihn hinweg. Mir flogen alle Momente mit George durch den Kopf um herauszufinden was ich für ihn empfand doch ich konnte es einfach nicht herausfinden. Dann liess ich die Momente mit Draco in meinem Kopf abspielen. Ich wusste nicht was ich für die Beiden empfand. Ich hörte Stimmen und ich blickte mich um und sah Fred, George und Lee vom Schloss herunterkommen. Ich überlegte was ich tun konnte und war ganz nervös. Ich wischte mir gerade noch rechtzeitig die Tränen weg. «Hey ist alles in Ordnung?», fragte Fred. George blickte weg und es sah so aus als wäre ihm das richtig unangenehm. «Mmh alles okay», antwortete ich auf die Frage. Fred meinte zu George und Lee: «Vielleicht sollten wir wieder hoch zum Schloss?» Lee nickte und zog George mit. «Willst du reden?», fragte Fred. Ich beschloss ihm alles zu erzählen, vielleicht konnte ich so erahnen wie George reagieren würde. Fred war sehr verständnisvoll aber er bestand darauf das ich George alles erzählte auch von Draco. Er gab mir eine Woche Zeit es ihm zu erzählen, sonst würde Fred es George selbst erzählen. Ich versprach sobald wie möglich mit ihm zu reden und Fred nahm mich in den Arm: «Mach nie mehr solchen Blödsinn okay? Nächstes Mal kommst du gleich zu mir!» Ich nickte und dankt ihm. Wir gingen gemeinsam zurück zum Schloss hoch und wir gingen in die grosse Halle um zu essen. Ich setzte mich zu Hermine, Harry und Ron und wir redeten über alles und jeden.
    Nach dem Essen gingen wir in den Gemeinschaftsraum und redeten alle ein Bisschen. George meinte: «Ich geh kurz raus, frische Luft schnappen, Fred kommst du mit?» Fred nickte und warf mir beim hinaus gehen einen Blick zu. Ich beschloss ihnen zu folgen und meinte das ich noch in die Bibliothek müsste. Draussen konzentrierte ich mich auf Stimmen und hörte leises Gemurmel. Ich folgte den Stimmen und sah dann auch schon Fred und George, welche beide zu mir schauten. Fred nickte mir zu und verschwand. «Wir sollten reden», meinte ich. George nickte und man sah im an das er nicht wusste, was er sagen sollte. Ich begann zu reden und erzählte ihm möglichst schonend von dem Ausrutscher und dass es mir leidtue und ich ihn immer noch liebte. «Weißt du, ich kann dir schon verzeihen das du und Malfoy euch geküsst haben. Aber...», sagte er. «Was aber?», meinte ich ängstlich. «Naja weißt du, ich habe eine Freundin. Als du Schlussgemacht hast, bin ich mit Angelina zusammengekommen. Es tut mir leid. Aber wir können Freunde sein», sagte er schulterzuckend. Ich liess enttäuscht den Kopf hängen und meinte: «Okay. Ich geh dann mal.» Ich lief zum Gryffindorgemeinschaftsraum, direkt in meinen Schlafsaal. Ich liess mich auf mein Bett fallen und hörte kurz darauf wie sich die Tür öffnete. «Hey, was ist denn los?», fragte Hermine und setzte sich zu mir. Ich erzählte ihr von Georges und meinem Gespräch und schaute sie traurig an. «Er meint wir können Freunde bleiben», meinte ich schulterzuckend.

    Kapitel 14:
    In nächster Zeit unternahm ich viel mit Cedric, Dean, Seamus und mit Fred. Sie waren für mich da als George mir von seiner Beziehung mit Angelina erzählte. Auch wenn Cedric und Fred älter waren als ich, waren sie trotzdem eine gute Stütze. Ich verbrachte am Meisten Zeit mit Cedric da er nicht in Gryffindor war und daher nicht die Gefahr bestand, dass ich George und Angelina knutschen sah. Aber wenn ich sie sah lenkten mich die anderen so gut wie möglich ab. Nach einer Weile bauten ich und Draco wieder Kontakt auf und ich machte auch mit ihm viel. Wir gingen viel auf dem Schlossgelände spazieren und genossen die schneebedeckte Landschaft. «Wieso bist du mir eigentlich in den letzten Monaten aus dem Weg gegangen?», fragte mich Draco einmal. «Weißt du damals war ich ja mit George zusammen und als wir uns geküsst haben, habe ich ihn betrogen. Danach war es erst total komisch zwischen uns und dann haben wir uns getrennt. Ich wollte halt nicht das er denkt, dass ich auf dich stehe und deshalb mit ihm Schluss gemacht habe», meinte ich ehrlich. «Du stehst also nicht auf mich?», fragte Draco und grinste, «und wieso hast du mich dann geküsst?» «Hey du hast mich geküsst! Ausserdem habe ich nicht gesagt das du hässlich bist», meinte ich lachend. Jetzt lachte auch Draco und meinte: «Also bin ich der Schönste auf der Welt?» «Natürlich!», meinte ich und versuchte ernst zu schauen. Dann mussten wir beide loslachen und ich kitzelte ihn aus, bis er den Spiess umdrehte und mich kitzelte. Dann half er mir auf zu stehen und plötzlich hörten wir jemanden streiten. Also schlichen wir in Richtung der Stimmen und als ich George und Angelina sah, zog ich Draco hinter einen Baum. «Erwartest du von mir das ich hier im Schnee rum hüpfe und Schneeengel mache oder was?», sagte George mit erhobener Stimme. «Wir sind zusammen, dann kann man doch auch mal ein Bisschen rumalbern. Du willst nichts Romantisches machen. Die ganze Zeit sagst du, du hast keine Zeit und bastelst an Scherzartikeln rum. Als du mit Amy zusammen warst hat man dich die ganze Zeit mit ihr rumalbern sehen. Du warst immer bei ihr!», schrie Angelina. «Erstens, du bist nicht Amy. Zweitens, Amy mochte Fred und Lee und hat mit uns zusammen Scherzartikel entwickelte. Du hast keine Lust darauf, im Allgemeinen hast du keine Lust auf Sachen die ich gerne machen würde, meinte George eiskalt. Dann drehte er sich um und stampfte in unsere Richtung ich würde nervös. Ich zog mich an Draco hoch und umarmte ihn. Ich hörte wie George kurz stehen blieb und dann weiterlief. Als er weg war hörte ich Angelinas Schluchzen und meinte zu Draco: «Geh schon mal Hoch ins Schloss, wir sehen uns später.» Er nickte und ging. Ich lief langsam zu Angelina und setzte mich neben sie in den Schnee. Ich sagte nichts, doch sie lehnte sich an mich und ich nahm sie in den Arm und wippte im Schnee hin und her. Nach einer Weile sagte ich ruhig zu ihr: «Komm gehen wir ins Schloss.» Ich nahm ihre Hand und zog sie hoch. Wir liefen Seite an Seite zum Schloss hoch und vor dem Gemeinschaftsraum blieb Angelina stehen. «Weißt du eigentlich will ich dich hassen, ich will es unbedingt, weil du es viel schöner hattest mit George, aber es geht nicht, du bist einfach viel zu nett dafür», meinte sie lächelnd. «Danke für alles.» Nach diesen Worten öffnete sie die Tür zum Gemeinschaftsraum und hielt sie mir auf. Also ging ich rein und setzte mich zu Hermine, Harry und Ron.

    Kapitel 15:
    Diese Ferien verbrachten praktisch alle in Hogwarts. Am Weihnachtsmorgen war ich früh wach und beschloss spazieren zu gehen. Ich schlich mich vorsichtig raus zum See. Es war gerade am Dämmern und ich lief am See entlang und es begann zu schneien. Ich drehte mich und der Schnee fiel auf meinen roten Mantel. Ich sah eine Blume am Seeufer und wollte mich bücken um sie anzuschauen, doch ich rutschte auf dem Eis auf. Ich fiel richtig unglücklich hin und hört ein knacksen. Mein linkes Bein tat höllisch weh und versuchte aufzustehen, doch mein linkes Bein knickte ein. Ich wusste nicht was ich tun sollte, also rief ich um Hilfe. Dann hörte ich Schritte und ich sah George der zu mir lief. «Was ist passiert?», fragte er ernsthaft besorgt. «Ich bin ausgerutscht und jetzt kann ich mein linkes Bein nicht belasten. Ich glaube es ist gebrochen», antwortete ich ihm. Er half mir aufzustehen und stütze mich. So humpelten wir gemeinsam zum Schloss hoch in die Krankenstation. Madame Pomfrey war bereits wach und fragte gleich was passiert war. «Mr.Weasley danke, dass sie sie hergebracht haben, ich wäre froh, wenn sie Miss McGonagall informieren könnten, damit sie ihre Angehörigen informieren kann», meinte sie nach der Erklärung und nach der Feststellung das mein Bein gebrochen war.

    Georges Sicht:
    Nach dem ich McGonagall Bescheid gesagte hatte ging ich in den Gemeinschaftsraum. Alle waren am Geschenke auspacken und schauten mich an als ich reinkam. «George wo warst du?», fragte Fred. Ich blickte alle ernst an und alle hörten auf zu grinsen als ich sagte: «Amy hatte einen Unfall, sie ist auf der Krankenstation.» «Was ist passiert?», fragte Hermine, die eilig aufgestanden war. «Sie ist ausgerutscht und hat sich das Bein gebrochen, ihre Eltern kommen her», sagte ich niedergeschlagen. «Na dann gehen wir zur Krankenstation», meinte Fred. Wir, das heisst Fred, Lee, Harry, Ron, Hermine, Ginny, Seamus und Dean machten uns auf den Weg. Vor dem Krankenflügel hielt mich Fred zurück und liess die anderen reingehen. «Was empfindest du für sie? Liebst du sie noch? Du solltest ihr nichts vormachen!», meinte er ernst. «Wenn meinst du jetzt?», meinte ich unschuldig. «Natürlich meine ich Amy du solltest mit ihr Klartext reden, sag ihr was du fühlst!», gab er zurück. «In Ordnung», sagte ich.

    Meine Sicht:
    Madame Pomfrey meinte das ich in meinen Schlafsaal dürfte unter dem Versprechen das ich nur zum auf die Toilette zu gehen aufstand. Sie verdonnerte Hermine zu meiner Aufpasserin und meinte: «Wenn du heute stündlich den Trank trinkst solltest du morgen fit sein. «So verlagerten wir das gemütliche Zusammensein und das Geschenke auspacken in unseren Schlafsaal. Miss McGonagall war so nett den Zauber, dass Jungs nicht in die Mädchenschlafsäle durften aufzuheben für heute. Ausserdem hatte Hermine einen kleinen Tannenbaum hergezaubert und wir hatten ihn geschmückt. Cedric war auch kurz vorbeigekommen um mir gute Besserung zu wünschen und mir sein Geschenk zu geben. Von Cedric hatte ich ein goldenes Armband bekommen mit einem roten Löwen als Anhänger. Von Seamus hatte ich einfach eine Kiste voller Süssigkeiten bekommen. Von Dean hatte ich ein Buch über Muggelsportarten bekommen, wobei das Kapitel Fussball im Inhaltsverzeichnis rot angestrichen hatte. Von Lee bekam ich ein Rekordbuch über Quidditch. Von Fred und George bekam ich ein Fotoalbum mit Fotos von mir mit all meinen Freunden. Von Ron und Ginny bekam ich ebenfalls Süssigkeiten. Von Harry bekam ich mehrere Scherzartikel und von Hermine bekam ich eine Freundschaftskette mit einem Speziellen Zauber darin. Die Kette war wie ein Herz geformt und wenn man darauf drückt beginnt jeweils die andere Kette, die Hermine behalten hatte, zu leuchten. Nach dem alle ausser Hermine und Ginny gegangen war holte Hermine ein weiteres Geschenk hervor. „Ist das auch von dir?“, fragte ich neugierig. Sie schüttelte den Kopf und meinte: „Draco.“ Das hätte ich jetzt nicht erwartet, ich hatte zwar Draco per Eulenpost auch ein Geschenk geschickt, aber ich hätte nicht gedacht, dass er mir auch ein Geschenk schenkt. Ich packte es aus und hatte eine kleine Schachtel in der Hand. Ich nahm den Deckel ab und es war ein silberner Ring mit einem Smaragd daran in der Schachtel. Ich nahm in heraus und zeigte ihn Hermine und Ginny. „Wow, ist der schön!“, meinte Ginny und war genauso so wie Hermine sichtlich beeindruckt.

    Kapitel 16:
    Am nächsten Tag hatte ich wieder laufen dürfen und hatte mich bei Draco und Cedric bedankt. Draco hatte gefragt, ob ich Lust hatte mit ihm nach Hogsmead zu gehen. Gemeinsam liefen wir ins Dorf und redeten über meine Unfähigkeit zu gehen. Zuerst gingen wir in Zonkos Scherzartikelladen, wo wir uns ein paar lustige Scherzartikel besorgten. Dann wollte ich unbedingt in einen Kleiderladen, wogegen sich Draco erst sträubte, doch dann kam er doch mit. Ich kaufte mir einige neue Pullover und dann gingen wir in den Honigtopf. Dort füllten wir unsere Süssigkeiten Vorräte auf. Als wir alles erledigt hatten gingen wir ins drei Besen, wo wir uns je ein Butterbier bestellten. Als es langsam dunkel wurde machten wir uns auf dem Rückweg zum Schloss. Draco brachte mich noch zum Gemeinschaftsraum dort schaute er mich an und meinte: «Weißt du, ich wollte dir noch was sagen.» Ich lächelte ihn an und fragte: «Was denn?» Er blickte mich an und dann legte er seine Hand auf meine Wange und meinte: «Ich liebe dich.» Dann zog er mich zu sich und küsste mich. Ganz sanft und vorsichtig, doch als er merkte das ihn nicht weg stoss, fasste er Vertrauen. Plötzlich hörten wir ein Räuspern und ich sah Fred der mich anblickte als könnte er es nicht glauben. Draco meinte: «Ich glaub ich sollte gehen.» Ich sagte zu ihm: «Wir sehen uns, es war sehr schön mit dir.» Als er weg war sagte Fred: «Musste das vor dem Gryffindor Gemeinschaftsraum sein? George hat euch gesehen!» «Und jetzt er ist mit Angelina zusammen? Er hat eine Freundin, ihn braucht es nicht zu interessieren!», meinte ich schulterzuckend. «Du hast es nicht mitbekommen? Sie haben sich vor zwei Wochen getrennt, weil Angelina findet, er sollte mit dem Mädchen zusammen sein das er aufrichtig liebt, nämlich dich!», meinte Fred streng. «Ich, ich was?», stotterte ich nervös. Doch Fred sagte nichts mehr und verschwand. Ich suchte Hermine und erzählte ihr was geschehen war. «Liebst du Draco?», fragte sie. «Ich denke schon», meinte ich unsicher. «Dann rede mit George und sag ihm, dass du für ihn nicht mehr empfindest als Freundschaft. Er soll nicht leiden», sagte Hermine darauf.

    Ich hatte George erzählt wie ich zu ihm stand und er hatte es niedergeschlagen akzeptiert. Aber er hatte versprochen das wir trotzdem Freunde sein würden. Draco war ein wunderbarer Freund und ich liebte ihn wirklich. Wir gingen spazieren und alberten viel herum. Deshalb war Draco auch viel netter zu Harry, weil immer, wenn er gemein zu Harry war, stritten wir ein Bisschen. Das 3.Schuljahr war vorbei und ich erzählte Dora von Draco und sie fand es komisch das ich mit „unserem“ Cousin zusammen war. Denn ich war zwar nicht genetisch verwandt mit ihm, aber irgendwie war ich ja schon mit ihm verwandt. Dora erzählte mir das Mad Eye uns nächstes Jahr unterrichten würde und ich bekam Gänsehaut. Er war mir sehr unheimlich.

    Kapitel 17:
    In den letzten zwei Wochen, der Sommerferien, hatte Cedric mich zu sich eingeladen. Ich durfte mit ihm zur Weltmeisterschaft gehen, dort würde ich auch Draco, Harry, Hermine und Ron treffen. Cedric freute sich über meine Beziehung mit Draco, aber er war auch der Einzige der über meine Zweifel Bescheid wusste. Mir war nämlich bewusst worden das ich Draco liebe, aber nur als Freund. Aber ich wollte nicht das unsere Freundschaft kaputt geht, wenn wir uns trennen. Cedric verstand mich und drängte mich nicht dazu ihm die Wahrheit zu sagen.
    Ich schlief in Cedrics Bett, da er darauf bestanden hatte, auf der Matratze am Boden zu schlafen. Es war elf Uhr in der Nacht und Cedric war gerade eingeschlafen und ich genoss die Stille. Plötzlich wurde mir schwarz vor Augen, dann erschien ein Mann, denn ich nicht kannte. Dann sah ich ein mir unbekanntes Symbol, dann sah ich Mad Eye. Am Schluss sah ich ein Pokal der sich drehte und in Harrys Hände flog. Dann normalisierte sich meine Umgebung und ich blickte mich nervös um. Was war das? Ich zeichnete das Symbol auf das ich gesehen hatte und versuchte so gut wie möglich denn wir unbekannten Mann zu zeichnen. Dafür zündete ich meinen Zauberstab an und legte ihn aufs Fensterbrett. Ich hörte wie Cedric sich wand und dann meinte: «Hey was machst du?» «Schlaf einfach weiter, ich zeichne», meinte ich unschuldig. Doch Cedric setzte sich zu mir aufs Bett und schaute die Zeichnung des Symbols an. Seine Augen weiteten sich und er fragte: «Wieso hast du das dunkle Mal gezeichnet?» «Hä was?», fragte ich und ich verstand nicht. Er zeigte auf meine Zeichnung und meinte: «Das ist das dunkle Mal, das ist das Zeichen von du-weißt-schon-wem. Er brennt es seinen Anhängern in die Haut.» «Weißt du, ich hatte ein Art Vision», begann ich. «Was für eine Vision?», fragte Cedric. Also erzählte ich was ich gesehen hatte und ich spürte das Cedric unruhig wurde, doch er meinte: «Wahrscheinlich hat das nichts zu bedeuten, wir sollten schlafen.» Er drückte mich sanft in meine Kissen und meinte: «Schlaf, es wird dir guttun.»

    Wir sprachen nicht mehr von der Vision, doch ich hatte mitbekommen, das Cedric seinem Dad davon erzählte hatte und sie darüber diskutiert hatten. Auf dem Weg zur Weltmeisterschaft trafen wir Hermine, Ron, Harry, Ginny, Fred, George und Arthur Weasley. Ich lief neben Hermine und erzählte ihr von meinem Sommer und von meiner Vision. Sie meinte ich solle Professor Dumbeldore davon erzählen, aber ich war mir nicht sicher. Leider sass ich während der Weltmeisterschaft nicht neben ihnen, sondern mit Cedric und seinem Vater in der Lounge des Ministers für internationale magische Zusammenarbeit. Nach dem Spiel gingen wir ins Zelt um Abend zu Essen, doch als Cedrics Vater hereinkam sahen wir den Ernst in seinen Augen. «Die Todesser! Packt das Wichtigste ein!», meinte er panisch und wir beeilten uns. Als wir fertig waren verliessen wir das Zelt und gingen Cedrics Vater hinterher. Als wir den Portschlüssel erreichte hatten, verschwanden wir gleich.

    Ein Mann blitzte auf, der Gleiche unbekannte wie immer. Dann eine Schlange und dann das dunkle Mal. Ich schreckte auf und mir bewusst das ich im Schulzimmer sass, in Professor McGonagalls Unterricht. Professor McGonagall schaute mich an und meinte: «Miss Tonks?» «Tut mir leid ich habe die Frage nicht gehört», meinte ich entschuldigend. «Miss Granger?» «Der Zauberspruch heisst Vera Verto», antwortete Hermine sofort. «Sehr gut Miss Granger!»






    Kapitel 18:
    Das Schuljahr hatte begonnen und ich hatte immer wieder die gleichen Visionen gehabt. Ich machte mir immer mehr Sorgen um Dracos und meine Freundschaft. Ich wollte mich nicht von ihm trennen, ich wollte keine kaputte Freundschaft. Draco wollte sich heute mit mir im Raum der Wünsche treffen und das machte mir Angst. Ich machte mich auf den Weg zum Raum der Wünsche. Draco wartete bereits auf mich und ich umarmte ihn. Wir gingen rein und setzten uns auf ein Sofa. «Amy, ich muss mit dir über etwas Wichtiges reden», meinte er. Er wirkte niedergeschlagen und ich fragte: «Was denn?» «Also weißt du ich habe dir ja gesagt das ich dich liebe, immer und immer wieder. Es ist nicht so dass ich es nicht tue, aber ich bin mir immer klaren geworden da sich dich nur freundschaftlich liebe. Ich möchte dir wirklich nicht weh tun, aber ich glaube es bringt nichts, wenn ich dir Liebe vorspiele. Aber ich will nicht das unsere Freundschaft kaputt geht», endete er. Da musste ich lachen, ich lachte aus ganzen Herzen und Draco schaute mich an als hätte ich ihm eine Ohrfeige gegeben und er fragte: «Wieso lachst du?» Als ich mich zusammennehmen konnte meinte ich: «Weißt du es geht mir genauso wie dir.» Jetzt musste Draco auch lachen und meinte: «Dann ist alles gut? Wir trennen uns, aber bleiben Freunde?» ich nickte und wir umarmten uns. Dann alberten wir noch eine Weile herum, bis wir beide gehen mussten, weil wir noch lernen mussten.

    Es hatte sich rasend schnell rumgesprochen das Draco und ich kein Paar mehr waren. Auch George wusste es und er hatte mich auch gefragt wieso wir uns getrennt hatten und ich hatte ihm die Wahrheit gesagt. Er hatte zwar gesagt, dass es ihm leidtue, aber ich wusste das er sich gefreut hatte. Ich nahm es ihm auch nicht übel, denn ich wusste was er für mich empfand.
    Allerdings machte ich mir Sorgen um Cedric und Harry. Die beiden machten nämlich am trimagischen Turnier mit und vertraten Hogwarts. Harry war aber sehr unfreiwillig dabei, denn irgend jemand hat seinen Namen in den Feuerkelch reingeschmuggelt. Aber worauf ich mich sehr freute, war der Weihnachtsball.
    Ich fühlte mich gut und genoss die Zeit mit meinen Freunden und war glücklich, bis eine Vision kam. Diese Visionen machten mir Angst und ich wollte wissen was sie bedeuteten. Manchmal wenn ich mit jemandem sprach bekam ich plötzlich eine Vision und dann bekam ich nichts mehr mit. Es war sehr merkwürdig.

    Kapitel 19:
    Heute war der erste Teil des trimagischen Turnier. Harry war im Teilnehmerzelt und ich sass zwischen Hermine und Ginny und wartete darauf, dass der Wettkampf begann. Die Aufgabe bestand darin, dass sie einem Drachen das Ei wegnehmen mussten. Zuerst war Cedric dran und ich war sehr nervös. Erst wollte ich gar nicht hinschauen, doch dann war ich ziemlich beeindruckte von seinem Einsatz. Nach ihm war Fleur dran. Sie schaffte es zwar, das Ei zu holen, aber ihr Rock wurde angebrannt. Dann war Krum dran, aber von ihm war ich nicht beeindruckt. Zum Schluss war Harry dran, der es knapp schaffte, da der Drache sich von der Kette losgerissen hatte. Im Gryffindorgemeinschaftsraum gab es eine riesen Party und Harry wurde richtig gefeiert. Nach einer Weile machte ich mich auf den Weg zum Huffelpuffgemeinschaftsraum. Vor der Tür traf ich auf Cedric, wo ich ihm gratulierte. Er bedankte sich und erzählte das er sich von der Party im Gemeinschaftsraum weggeschlichen hatte. Ich erzählte ihm das wir auch eine Party, Harry zu Ehren, feierten. Wir spazierten durchs Schloss und redeten über Gott und die Welt. Wir endeten am Astronomieturm und bewunderten die schöne Aussicht, die sich bot. Cedric blickte mir in die Augen und lächelte. Er öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch er schloss ihn wieder. Doch dann meinte: «Amy, ich wollte dich fragen, ob du mit mir zum Weihnachtsball gehen willst?» Er sah ziemlich nervös aus und fügte hinzu: «Also ich meine als Freunde!» Ich musste richtig lächeln und meinte zu ihm: «Natürlich!» Er zog mich zu sich und umarmte mich.

    «Das wäre doch was für dich!», meinte Hermine und hielt mir ein rosa Kleid hin. «Nein, nein, das wäre eher was für dich!», meinte ich sehr überzeugt und zwang sie praktisch es zu probieren. Sie sah so wunderschön aus in diesem Kleid und ich befahl ihr, es zu kaufen. Ich fand aber kein Kleid und gab es auf. Also gingen Hermine und ich ins «drei Besen» um etwas zu trinken. Wir bestellten uns ein Butterbier und Hermine sagte: «Du wirst schon ein passendes Kleid finden!» «Ich weiss nicht, vielleicht sollte ich doch nicht gehen», meinte ich schulterzuckend. «Doch du musst, schliesslich gehst du mit Cedric Diggory!», meinte sie sehr überzeugt. Wir diskutierten noch eine Weile und Harry und Ron setzten sich zu uns, welche im Honigtopf gewesen waren. Hermine, Harry und Ron wollten zurückgehen, da es bereits vier Uhr war. Ich beschloss noch zu bleiben um noch einmal alle Kleider durch zu gehen.
    Ich zog ein Kleid raus und tat es gleich wieder zurück. Keines gefiel mir und ich verlor langsam die Hoffnung, dass ich eins fand. Auf einmal hörte ich eine Stimme: «Wie wäre es mit dem?» Ich drehte mich um und sah George, der ein Kleid hochhielt. Ich starrte ihn an und dann das Kleid, dann wieder ihn. «Das ist wunderschön!», meinte ich begeistert und schnappte es mir. Ich ging in die Umkleidekabine und zog es an. Als ich heraustrat, klappte Fred der Mund auf und er starrte mich an als wäre ich vom Mond. «Und?», fragte ich.


    Kapitel 20:
    Georges Sicht:
    Als sie aus der Kabine trat war ich überwältigt. Das Kleid, das sie trug war türkisfarben. Es ging fast bis zum Boden und war ärmelfrei. Es war mit Blumen bestickt und am Rücken völlig frei. Es passte wunderbar zu ihren roten rückenlangen Haaren und ihren blau grünen Augen. Sie war wunderschön. «Und», fragte sie. «Es, ich meine du siehst wunderschön aus!», meinte ich ehrlich. «Danke», meinte sie und sie wurde leicht rot. «Ich geh mir jetzt noch passende Schuhe kaufen, wir sehen uns dann im Schloss», meinte sie. Sie lief Richtung Kasse und bezahlte das Kleid.


    Meine Sicht:
    Ich fand im Schuhladen die passenden Schuhe zum Kleid und machte mich auf den Rückweg zum Schloss. Es war schon dunkel als ich am hochlaufen war. Ich hörte die ganze Zeit unheimliche Geräusche und dann hörte ich ein Knacken. Ich wirbelte herum und stand Blaise Zabini gegenüber. Er war mir sehr unheimlich und ich machte einen Schritt zurück. «Hast du etwa Angst vor mir?», fragte er spöttisch. «Nein wie kommst du darauf?», meinte ich selbstsicher. «Na, weil du, als du mich gesehen hast, einen Schritt zurückgegangen bist», meinte er ironisch. «Ich bin nur erschrocken», meinte ich rechtfertigend. Er hob eine Augenbraue und fragte: «Und was machst du so spät noch hier?» Dabei deutete er auf die Umgebung und ich meinte: «Ich war in Hogsmead und gehe jetzt nach Hogwarts!» «Lass mich raten du hast ein Kleid für den Weihnachtsball gekauft? Dabei weißt du sicher gar noch nicht mit wem du gehst!», meinte er grinsend. «Pah ich weiss mit wem ich gehe!», meinte ich herablassend. «Mit wem den?», fragte Zabini ungläubig. «Das geht dich einen feuchten Dreck an», antwortetet ich. «Ich wusste ja das du alleine gehst!», meinte er lachend. «Wenn du meinst», meinte ich schulterzuckend und wollte schon gehen. Doch Zabini packte mich an der Schulter und hielt mich zurück. «Willst du mit mir zum Weihnachtsball gehen?», fragte er schliesslich. «Du kapierst es echt nicht! Ich habe schon eine Verabredung!», meinte ich ernst und blickte ihm in die Augen. Doch anstatt nach zu geben, tat er etwas, dass ich nie erwartet hätte. Er küsste mich. Er zog mich an der Hüfte zu sich ran und legte seine Lippen auf die Meinen. Er grinste, doch nur bis ich ihn wegschubste. «Hast du sie nicht alle? Ich will nichts von dir und werde auch nicht mit dir zum Weihnachtsball gehen!», damit drehte ich mich um und stürmte davon.

    Als ich in Hogwarts ankam brachte ich meine Einkäufe in den Schlafsaal und ging dann in die grosse Halle essen. Hermine fragte mich: «Hast du jetzt ein Kleid gefunden?» Ich nickte und meinte: «Ausserdem hatte ich eine unheimliche Begegnung mit Zabini!» «Was Zabini?», fragte Ron ein Bisschen lauft und alle schauten Ron an. «Was ist passiert?», fragte Hermine leise. Also erzählte ich ihnen alles, fast alles. Den Kuss liess ich vor den Jungs aus. «Der ist zu dumm um zu kapieren das du schon vergeben bist!», meinte Ron kichernd und fragte dann plötzlich, «mit wem gehst du eigentlich?» «Wüsstest du gern!», meinte ich lachend. Dann nahm ich Hermine an der Hand und zog sie mir nach Richtung Gemeinschaftsraum. «Ich muss dir noch was erzählen!», meinte ich kichernd. «Wetten es hat was mit Zabini zu tun!», sagte sie ziemlich überzeugt. Also erzählte ich ihr von dem Kuss. «Und wie war es? Stimmen die Gerüchte?», fragte sie sarkastisch. «Keine Ahnung, sobald ich den Schock überwunden hatte, habe ich ihn weggeschubst. Ich steh nicht auf ihn!», meinte ich lachend.

    Kapitel 21:
    Meine Sicht:
    Ich stand vor dem Spiegel und betrachtete mich. Mein Kleid, das ich trug war türkisfarben. Es ging fast bis zum Boden und war ärmelfrei. Es war mit Blumen bestickt und am Rücken völlig frei. Die Schuhe waren passend zum Kleid ebenfalls Türkis. Ausserdem trug ich eine Kette mit einem roten Rubin in einem Herz als Anhänger. Neben mir stand Hermine in ihrem wunderschönen rosa Kleid. «Du siehst wunderschön aus!», meinte ich begeistert. Hermine schüttelte den Kopf und meinte: «Du bist wunderschön!» «Danke Hermine. Wir sollten jetzt langsam los!», meinte ich leicht nervös. «Na gut gehen wir!», meinte Hermine. Der Gemeinschaftsraum war bis auf ein paar Erst- und Zweitklässler leer. Als wir bei der Treppe ankamen, sahen wir uns gegenseitig an und schritten dann gemeinsam die Treppe hinunter.
    Es war ein richtiger Filmmoment und ich fühlte mich richtig wohl. Ich genoss den Augenblick als Cedric mir einen Kuss auf die Hand gab und Zabini mich anstarrte. Nun gingen alle ausser den Champions und ihre Dates in die grosse Halle. Cedric und ich warteten neben Hermine und Krum darauf, dass wir rein gehen konnten. Als es soweit war, nahm Cedric meine Hand und wir schritten allen voran in die grosse Halle. Als die Musik zu spielen begann, begannen wir zu tanzen. Mit der Zeit kamen immer mehr Paare auf die Tanzfläche und es wurde immer voller. Nachdem mir etwa eine halbe Stunde getanzt hatten, machten wir eine kleine Pause. Wir setzten uns zu Hermine und Krum an einen Tisch. Cedric und Krum gingen uns Getränke holen. «Und wie läuft es?», fragte ich Hermine. «Er ist nett. Aber er redet nicht sehr viel. Wir tanzen einfach, aber das kann er sehr gut. Also das tanzen. Und bei euch?» Ich kicherte und meinte: «Es läuft auch gut. Wir reden viel zusammen, wie auch sonst. Aber mehr nicht!» Dann kamen die Jungs zurück und wir redeten noch eine Weile über den Wettbewerb. Dann gingen wir alle wieder tanzen.
    Nach einer Weile beschlossen Cedric und ich an die frische Luft zu gehen. «Wie gefällt dir der Ball?», fragte Cedric. «Er ist toll und die Halle sieht wunderschön aus!», meinte ich begeistert. «Die Halle ist wirklich schön!», meinte Cedric schwärmerisch. Wir setzten uns auf eine Bank und betrachteten den Sternenhimmel. Dann sahen wir eine Sternschnuppe und ich sagte begeistert: «Wünsch dir was! Das war eine Sternschnuppe!» Ich dachte innig nach und sprach dann meinen Wunsch in Gedanken aus. Cedric öffnete den Mund und wollte was sagen, doch ich unterbrach ihn und meinte: «Nein, du darfst den Wunsch nicht laut sagen, sonst geht er nicht in Erfüllung!» «Ups!», antwortete er darauf lächelnd. Dann blickte er meine zitternden Hände an und sagte: «Hier meine Jacke, du hast ja richtig kalt!» Er zog sein Jackett aus und drückte es mir in die Hände. Ich zog das Jackett an und bedankt mich freundlich. «Vielleicht sollten wir reingehen, wenn du so frierst!», meinte Cedric besorgt. Wir liefen rein und sahen die anderen Schüler in der grossen Halle tanzen. Plötzlich wurde alles dunkel und ich hatte wieder eine Vision, der unbekannte Mann, das dunkle Mal und diesmal war da was Neues. Ich sah einen grünen Lichtblitz. Er sah gleich aus wie der Lichtblitz mit dem MadEye Moody die Spinne im Unterricht getötet hatte. Ich schreckte auf und dachte: irgendjemand wird getötet! «Ist alles in Ordnung?», fragte Cedric. «Hhm was ist passiert?», fragte ich verwirrt. «Naja deine Augen sind plötzlich ganz glasig geworden und dann bist du fast umgefallen. Also ich habe dich dann aufgefangen und auf den Boden gesetzt. Was war los Amy?», antwortete er besorgt. «Ich hatte wieder eine Vision», meinte ich abwesend. «Die gleiche?», fragte er, da ich ihm immer von den Visionen erzählt hatte. «Ja, aber es gab etwas Neues. Ich habe einen grünen Lichtblitz gesehen. Ich glaube jemand soll sterben», meinte ich sehr besorgt. «Ich glaube nicht, dass das bedeutet das jemand sterben wird vielleicht sollte es einfach einen Blitz darstellen», sagte er schulterzuckend. Er lächelte und sagte dann: «Komm ich helfe dir auf.» Er streckte mir die Hand entgegen und ich ergriff sie lächelnd. Wir gingen in die grosse Halle und tanzten noch ein wenig. Dean schlug vor das wir im Raum der Wünsche «Ich habe noch nie», spielen. Cedric hatte keine Lust und ging schlafen, weshalb ich alleine zu den anderen ging. Ich setzte mich zu Dean und Seamus, da ich Hermine und die anderen weit und breit nicht sehen konnte. «Seamus, weißt du wo Hermine, Harry und Ron sind?», fragte ich ihn flüsternd. «Hermine und Krum sind schon lange gegangen, da Hermine und Ron Streit hatten. Und dann sind Harry und Ron glaube gegangen», antwortete er unsicher. «Okay, danke», meinte ich lächelnd. Fred und George hatten von irgendwoher Alkohol besorgt und wir spielten daher «ich habe noch nie» mit Alkohol. Dean begann und sagte: «Ich habe noch nie mehr als 24 Stunden nicht geschlafen!», sagte Dean. Ich nahm mein Glas und trank einen Schluck. Ich war zum Glück nicht die einzige und es ging weiter. Ich wusste nicht wie wir auf die Idee gekommen waren, das Spiel völlig häuserdurchmischt zu spielen, also mit Slytherins. Und ich weiss auch nicht wie wir auf die Idee gekommen waren, mit einem Zauber dafür zu sorgen das niemand schummelt. Marcus Flint meinte: «Ich habe noch nie jemanden in einer Beziehung betrogen!» Fred meinte darauf: «Du hattest ja noch nie eine Freundin!» Da stand Marcus beleidigt auf und verschwand. Ich sah mich um und sah das ich und Blaise die einzigen waren die einen Schluck tranken. Einige waren überrascht und fragten sich wohl, wenn ich betrogen hatte. Es ging weiter und es warteten einige lustige Fragen auf uns. «Ich habe noch nie mit jemandem geschlafen!», meinte Seamus kichernd. Es war ein bisschen kindisch das er kicherte und ich hatte ein Blackout. Ich war in dem kleinen Zimmer in dem ich die ersten Jahre meines Lebens verbracht hatte. Ich sass auf dem Bett an die Wand gedrückt und sah Dolohow auf mich zu kommen. Ich versuchte mich so fest wie möglich an die Wand zu pressen und machte mich klein. Dolohow hatte seinen Zauberstab herausgeholt und rief: «Imperio!» Dann wurde alles verschwommen und ich blinzelte. Ich sah in Deans braune Augen und stammelte: «Was ist passiert?» «Du hast urplötzlich angefangen zu zittern und bist umgekippt», meinte Dean besorgt. «Vielleicht hast du zu viel getrunken?», fragte Blaise lachend. «Pah, ich hatte nur plötzlich kalt!», meinte ich feixend. «Dann können wir ja fortfahren, erinnerst du dich noch an Seamus Frage?», meinte er spöttisch. «Na klar!» Damit nahm ich mein Glas und trank einen Schluck. Alle ausser Draco, Fred, George, Dean und Seamus schauten mich überrascht an. Wir machten eine Weile weiter und dann beschlossen wir alle ins Bett zu gehen. Ich trödelte ein Weg und wie ich mich versah waren alle weg. Ich wollte zur Tür gehen, da trat Zabini, aus dem Schatten eines Möbel, mir in den Weg. «Was soll das Zabini? Lass den Scheiss. Ich will ins Bett!», meinte ich zickig. «Wann hattest du dein erstes Mal?», fragte Zabini spöttisch, als würde er es nicht glauben. «Das geht dich gar nichts an!», meinte ich wütend und wollte ihn zur Seite schubsen, doch er stand fest da. «Ich lass dich erst raus wenn du es mir sagst.» Eine Träne lief über meine Wange und ich sagte: «Bitte lass mich einfach!» Blaises Lächeln erlosch und er wollte mir die Träne weg wischen, doch ich senkte den Kopf und umging Blaise und als ich in der Tür stand und sie schliessen wollte meinte ich unter Tränen zu Blaise: «Du willst unbedingt wissen, wann ich mein erstes Mal hatte? Mit sieben, mit einem circa 40jährigen Kerl.»

    Kapitel 22:
    In der nächsten Zeit war ich sehr abwesend und auch als die Schule wieder begann wurde es nicht besser. Ich hatte entweder Alpträume, oder konnte nicht schlafen. Es war bereits April und es stand nur noch ein Wettkampf an. Ich sass auf dem Astronomieturm und starrte in die Sterne. Plötzlich hörte ich jemanden sagen: «Kannst du nicht schlafen?» Ich drehte mich um und Blaise stand hinter mir. «Was willst du Zabini?», fragte ich genervt und gleichzeitig nervös. «Nichts, ich konnte nicht schlafen deswegen bin ich hierhergekommen. Ich komme immer hin, wenn ich nicht schlafen kann», meinte er unschuldig. «Du hast Recht, ich kann nicht schlafen», meinte ich erleichtert, dass er nichts von mir wollte. «Darf ich mich setzen?» Ich nickte und er liess sich neben mich fallen. Eine Weile starrten wir in die Sterne, doch dann sagte er: «Es tut mir leid, was ich an dem Abend vom Weihnachtsballball gesagt habe. Ich wollte dir nicht weh tun. Weißt du ich habe Draco von unserem Gespräch erzählt und er hat mich dann erstmal zusammengeschissen. Dann hat er mir erklärt was das alles soll. Es tut mir ehrlich leid.» Ich lächelte leicht: «Kein Ding. Weißt du es ist nur so, bei manchen Stichworten bekomm ich einfach ein Flashback und das sieht für alle anderen dann so aus, wie an dem Abend. Es hat mich einfach aufgewühlt.» Wir redeten noch eine Weile, bis mir dann die Augen zufielen.

    Blaise Sicht:
    Ich schlug die Augen auf und blickte auf Amy die in meinem Arm, auf meinem Bett lag. Dann schaute ich zu Draco, der mich anstarrte. Ich war froh das ich und Draco uns zu zweit ein Zimmer geschnappt hatten. «Wieso zum Teufel, liegt Amy in deinem Bett?», zischte Draco. «Lange Geschichte und denk jetzt nichts Falsches!», meinte ich unschuldig. «Ich habe Zeit!», meinte Draco misstrauisch. Also erzählte ich ihm von unserem Gespräch und wie sie dann eingeschlafen war. «Da ich sie wohl kaum in ihren Schlafsaal tragen konnte habe ich sie hierhergebracht, da eh schon alle geschlafen haben», meinte ich abschliessend. Draco nickte und meinte: «Danke das du sie nicht liegen gelassen hast.»

    Meine Sicht:
    Zuerst hörte ich nur Gemurmel, bis es immer deutlicher wurde. Ich schlug die Augen auf und schaute mich um. Ich hörte wie Blaise, der hinter mir lag, und Draco miteinander sprachen. «Na gut geschlafen?», fragte Draco lächelnd. Ich nickte und meinte: «Ich habe schon lange nicht mehr zu gut geschlafen! Kann ich nicht immer bei euch schlafen?» «Wieso nicht?», fragte Blaise lachend.
    Ich quatschte noch eine Weile mit den Beiden, bis ich mich dann verabschiedete. Ich durchquerte den Gemeinschaftsraum der Slytherins mit kurzen Hosen und einem Pullover. Ich wusste das mich alle anstarrten und ich wusste das es mich nicht störte. Als ich die Tür zum Gryffindor Gemeinschaftsraum öffnete, kam Hermine gleich auf mich zu und fragte: «Wo warst du? Ich habe mir Sorgen gemacht!» «Komm mit!», meinte ich und zog sie an der Hand in unseren Schlafsaal. Ich erzählte ihr was passiert war und sie war sichtlich überrascht. «Ich wusste gar nicht, dass Zabini so nett sein kann!», meinte sie kichernd. «Stimmt, ich hätte das echt nicht erwartet! Ich konnte seit Ewigkeiten einmal gut schlafen!», sagte ich begeistert.

    Kapitel 23:
    Es war soweit, es war der 24.Juni und heute war der letzte Wettkampf des trimagischen Turniers. Ich war schon eine Weile angespannt, da meine Visionen zugenommen hatten. Hermine, Ron und die anderen waren bereits in die Arena, aber ich wollte noch Harry und Cedric viel Glück wünschen. Ich gab Harry einen Kuss auf die Wange und meinte: «Viel Glück, gib dein Bestes!» Dann ging er ins Zelt und ich trat zu Cedric. «Hey», meinte ich. «Ich bin nervös!», sagte Cedric plötzlich sehr aufgebracht. «Hör zu mach dir keine Sorgen, dir kann ja gar nichts passieren, das schlimmste was passieren kann, ist das du nicht gewinnst, oder?», versuchte ich ihn zu beruhigen. «Weißt du bevor ich da reingehe, wollte ich dich noch was fragen», begann Cedric. Ich lächelte ihn an und fragte: «Was denn?» «Naja, weißt du es ist sehr schwierig. Du warst ja mit George zusammen und mit Draco, und ich frage mich bist du über die beiden hinweg, vor allem über George?» «Ja, das weißt du doch. Mit Draco habe ich mich im Guten getrennt, da wir uns nicht geliebt haben, und über George bin ich schon längst hinweg!», meinte ich lächelnd. «Ich will nämlich, dass du weißt...», sagte er stockend. «Das ich was weiss?» fragte ich nach. Cedric atmete tief ein und sagte schliesslich: «, dass ich dich liebe! Du bist so ein wundervolles Mädchen, mit einem strahlenden Lächeln hinter dem sich ein wunderbarer Charakter verbirgt. Du hast so viel Schwieriges erlebt und trotzdem bist du so stark!» Mir wurde so warm ums Herz und ich schmolz förmlich dahin: «Ich dich auch!» Cedric trat näher an mich und senkte seinen Kopf, bis seine Lippen die meinen trafen. Ich glaube, weder der Kuss mit Draco noch mit George waren so schön wie dieser hier, vielleicht wenn ich sie gleich nacheinander vergleichen würde, wäre es vielleicht anders, aber dieser Kuss war so wunderschön. Schliesslich beendete Cedric den Kuss sanft und ich lächelte ihn strahlend an. «Willst du mit mir zusammen sein?», fragte er mit funkelnden Augen. Ich nickte und umarmte ihn überglücklich. «Ich wünsch dir viel Glück im Labyrinth ich glaube daran, dass du uns für Hogwarts den Sieg holst! Ich liebe dich!», sagte ich überglücklich. Wir küssten uns noch einmal und dann mussten wir beide los.

    Ich sass zwischen Hermine und Dean und war angespannt. Die Teilnehmer waren jetzt schon eine ganze Weile im Labyrinth und ich wurde immer nervöser. Plötzlich zuckte am Himmel ein roter Blitz und dann war plötzlich Fleur hier. Wo waren die anderen? Ich wippte hin und her und schaute mich in der Arena um, mein Blick traf Dracos und er lächelte mir aufmunternd zu. Dann erschien noch einmal ein roter Blitz und auch Krum war zurück. Ich hielt es nicht mehr aus, ich wollte zum Teufel wissen wie lange das noch dauerte. Dann wurde alles schwarz.

    Kapitel 24:
    Pettigrew komm aus einem Grabeingang und er trug eine verhüllte Kreatur auf dem Arm. Harry und Cedric stolperten einige Schritte zurück und die Kreatur meinte zu Pettigrew: «Töte den Überflüssigen!» Ein grüner Blitz schoss auf ihn zu und ich versuchte zu Cedric zu gelangen, aber meine Füsse konnten sich nicht vom Boden lösen. Der Blitz traf Cedric und er fiel tot um.

    Ich blinzelte verwirrte und schaute auf. Ich sass immer noch auf der Tribüne und nichts hatte sich getan, allerdings sahen mich alle um mich besorgt an. «Hattest du wieder eine Vision?», fragte Hermine. «Ich, ich ja. Wir müssen den Wettkampf abbrechen!», schrie ich ängstlich. «Ganz ruhig Süsse! Was hast du gesehen?», fragte Hermine aufgebracht, was sie allerdings zu verbergen versuchte. «Cedric darf nicht sterben!», schrie ich und stürmte von der Tribüne Richtung Labyrinth. Doch bevor ich es betreten konnte wuchs aus dem Boden ein Busch der mir den Weg versperrte. Dumbeldore war von der Tribüne gekommen und sagte: «Miss Tonks, sie dürfen nicht ins Labyrinth. Es tut mir leid.» «Sie verstehen nicht, wenn wir sie nicht finden wird Cedric sterben!», rief ich panisch. Ich versuchte ins Labyrinth zu kommen aber die Lehrer hielten mich auf. Plötzlich gab es einen Knall und Harry und Cedric lagen in der Mitte der Tribünen. Besser gesagt Cedric lag und Harry sass neben/auf ihm.

    Kapitel 25:
    Ich lief hin und war nervös was los war. Als ich beim schluchzenden Harry ankam, kapierte ich es endlich auch. Er war tot er würde nicht mehr mit mir reden, er würde mich nicht mehr küssen oder mich in den Arm nehmen. Eine Träne lief über meine Wange und brach an Cedrics Seite zusammen. Ich schluchzte schrecklich und nahm ihn den Arm: «Du darfst nicht tot sein! Hast du gehört! Wach auf und sag mir das das alles ein Scherz ist!» Ich war so verzweifelt und schluchzte vor mich hin. Alle Schüler wurden weggebracht doch ich klammerte mich an Cedric fest. Sein Vater sass auf der anderen Seite und war genauso verzweifelt wie ich. Ich liess schliesslich zu das er wo anders hingebracht wurde. Doch dann verschwand ich. Wirklich buchstäblich. Ich wusste nicht wo ich überall war, ich denke vor allem in der Küche. Ich liess mir von den Hauselfen eine warme Schokolade machen. Sie wollten mir alles zubereiten, weil ich so traurig war, doch ich konnte nichts essen. Dann kam ich in ein Stadium, in dem mir die Tränen ausgegangen waren, doch es war nur noch Leere in mir. Ich war vor dem Wettkampf nicht dazu gekommen, Hermine oder irgendwem sonst, zu erzählen das ich und Cedric ein Paar geworden waren. Niemand wusste es und die Frage war, ob es je jemand erfahren würde. Es war so schmerzvoll, ich hatte so viel Zeit mit ihm verbracht und mir war bewusst geworden, wie sehr ich ihn liebte. Und er mich auch. Doch das war vorbei, er würde mir nie mehr sagen, dass er mich liebte. Er würde mir gar nichts mehr sagen. Irgendwann gab ich dann auch das Nachdenken auf und ich sass nur da. Oder ich lief durch die Gänge von Hogwarts. Ich nahm nichts wahr und die meisten Menschen hatten es aufgegeben mit mir zu sprechen. Irgendwie gelang ich kurz vor Sperrstunde in den Gemeinschaftsraum und von direkt in meinen Schlafsaal. Ich sass an die Wand gelehnt auf meinem Bett die Beine in Embryostellung angezogen. Die Tür ging auf und jemand kam rein und setzte sich neben mich aufs Bett. Ich erkannte am Parfum, dass es Hermine war, die nun einen Arm um mich gelegt hatte. Nach einer Weile des Schweigens, rollte eine Träne über meine Wange und ich stammelte: «Er hat mich gefragt ob ich seine Freundin werden will, und ich habe ja gesagt. Vor dem, du weißt schon...» Die Tränen liefen wieder im Strömen über meine Wange und Hermine lief ebenfalls eine Träne herunter.

    Die nächsten Wochen waren schwierig. Leute kamen und gingen. Cedrics Beerdigung fand statt, welche ich knapp überstand ohne zusammen zu brechen. Ich raffte mich zusammen und erzählte Cedrics Eltern, dass wir ein Paar geworden waren. Sie standen mir zur Seite wie ich ihnen. Ausserdem kamen Dora, Andromeda und Ted vorbei. Dora beschloss eine Weile in Hogwarts zu bleiben. Manchmal sass sie mit mir Stunden auf dem Astronomieturm und wir schwiegen uns an. Die Schule schwänzte ich eigentlich Vollzeit, da die Prüfungen sowieso abgesagt worden waren, sah ich keinen Sinn darin, den Unterricht zu besuchen.

    Kapitel 26:
    Ich sass auf dem Steg am See und schaute der Sonne beim Untergehen zu. Ich hörte Schritte und sahen den Schatten einer Person. Dann hörte ich die Stimme: «Du solltest den Unterricht nicht schwänzen!» Ich erkannte Blaise Stimme und meinte: «Wieso? Es gibt keine Prüfungen mehr. Also muss ich auch nichts lernen!» Blaise setzte sich und meinte: «Du solltest doch nicht für Prüfungen lernen, sondern fürs Leben!» «Cedric hat das auch nichts gebracht!», meinte ich kalt. «Cedric konnte das, und es hat ihm auch was gebracht, aber er hat einfach nicht damit gerechnet! Er würde nicht wollen, dass du der Vergangenheit nachhängst, sondern dass du in die Zukunft schaust und versuchst weiter zu leben!», meinte Blaise lieb. «Ich, er...», begann ich, «ach ich vermisse ihn einfach!» Ich begann zu schluchzen und lehnte mich an Blaise, welcher einen Arm um mich legte. Wir sassen eine Weile da und ich weinte mich in Blaise Arm aus. Als es zu Dämmern begann, überredete Blaise mich mit ihm reinzugehen. «Wenn du willst kannst du dich zu mir und Draco setzten», meinte Blaise fürsorglich. Ich zuckte mit den Schultern und Blaise nahm meine Hand und zog mich Richtung grosse Halle. Ich setzte mich zwischen ihn und Draco. Als es Essen gab stocherte ich lustlos in meinem Essen herum. «Hey iss doch was!», versuchte mich Draco zum Essen zu überreden. Ich spürte wie er sich umdrehte und dann lehnte er sich zu Blaise und flüsterte: «Das goldene Trio starrt die ganze Zeit her.» Dann flüsterte ich den Beiden ironisch zu: „
    «Wisst ihr was? Ich kann euch hören!» Als ich das gesagt hatte drehte mich um und suchte Harry, Ron und Hermine. Gerade als ich sie sah, schauten sie weg. Ich wusste das sie über mich geredet hatten und ich wusste das sie mich angestarrt hatten. Wieso konnten sie das einfach nicht lassen? Ich konzentrierte mich auf das Essen und brachte schliesslich doch was runter. Blaise meinte, wenn ich nicht in meinen Gemeinschaftsraum wolle, könne ich auch bei ihm und Draco schlafen, doch ich lehnte dankend ab.
    Ich schlenderte eine Weile durchs Schloss und genoss die Stille. Das Schloss war am Abend noch viel schöner. Ich genoss die Ruhe und erschrak als plötzlich jemand aus dem Schatten einer Säule trat. Es war Fred und ich blieb stehen. «Hi», meinte er lächelnd. «Hey», gab ich desinteressiert zurück. «Wie geht es dir?», fragte er besorgt. «Den Umständen entsprechend», gab ich schulterzuckend zurück. «Du musst das nicht alleine durchstehen, wir sind alle für dich da!», sagte Fred energisch. «Was wird das Fred?», fragte ich misstrauisch. «Weißt du, du sollst nicht denken, dass du bei uns keinen Trost findest. Du musst nicht zu den Slytherins gehen um Trost zu finden.» Jetzt wurde mir klar, dass Harry, Ron, Hermine und alle meine anderen Freunde Fred losgeschickt hatten, weil sie dachten, dass ich Fred nicht lange böse sein konnte. «Darum geht es also? Euch gefällt es nicht, dass ich mit Draco und Blaise befreundet bin? Was sonst gefällt euch nicht?», meinte ich mit Verachtung in der Stimme. «Es ist nicht so wie du denkst...», meinte Fred stammelnd und wollte weiterreden, doch ich unterbrach ihn, «Nein, sag nichts mehr!» Damit stiess ich ihn weg und wirbelte herum. Ich lief los aus dem Schloss heraus, nach Hogsmead und weiter. Irgendwann nachdem ich stundenlang gelaufen war, liess ich mich an einen Baum gelehnt nieder. Mir liefen Tränen über die Wangen und ich schluchzte. Anstatt in dieser schweren Zeit für mich da zu sein, taten meine Freunde, wenn ich sie noch so nennen konnte, genau das Gegenteil, sie kritisierten meine Freundschaft zu Blaise und Draco. Ich konnte einfach nicht glauben, dass sie das taten. Wie konnten sie nur denken, dass ich nur aufgrund Cedrics Tod Zeit mit Draco und Blaise Zeit verbrachte. Sie dachten das ich verwirrt war, weil Cedric gestorben war. Ich sass eine Weile an dem Baum gelehnt da und irgendwann gingen mir dann die Tränen aus.

    Kapitel 27:
    Ich blinzelte und wusste nicht wo ich war. Dann öffnete ich die Augen und setzte mich auf. Ich sass neben dem Baum, bei dem ich gestern angehalten hatte. Ich blickte mich um und sah das ich in Mitten eines Waldes war. Ich hörte Lärm und stand auf. Ich lief Richtung Quelle des Lärms und stand verdeckt hinter einem Baum. Ich schaute an dem Baum vorbei und sah ein paar vermummte Typen die gerade ein Ehepaar durch den Wald zerrten. Schliesslich nahm der Eine seinen Zauberstab hervor und brachte das Ehepaar mit einem Zauber zum Verstummen. Als sie inmitten des Waldes angekommen waren lösten sie den Zauber und liessen sie auf den Boden fallen. Alle sechs Zauberer richteten ihren Zauberstab auf das verängstigte Paar. Sie sprachen eine Zauber und ich sah einen grünen Blitz und das Paar erschlaffte leblos. Ich stolperte rückwärts und stand auf einen Ast und der knackste laut. Ich blieb stehen und einer der Zauberer rief laut: «Wer ist da?» Als niemand etwas sagte, meinte er: «Sucht alles ab!» Die Zauberer liefen in alle Richtungen, unteranderem in meine Richtung. Ich wurde panisch und griff nach meinem Zauberstab. Doch da war nichts, mein Zauberstab war in Hogwarts und ich konnte mich nicht wehren. Was sollte ich tun? Ich beschloss das Einzige zu tun, was mir einfiel, weglaufen! Ich rannte los und hörte gleich darauf den einten schreien: «Da ist sie!»

    Ich war ungefähr eine Stunde auf der Flucht vor den Typen, bis ich mir sicher war, dass ich sie los war. Ich war auch wieder in Hogsmead, doch ich wollte nicht nach Hogwarts zu meinen Fakefreunden. Ausserdem war es nur noch eine Woche. Ich schrieb meinen Eltern, dass sie sich keine Sorgen um mich machen müssten, denn ich brauchte Abwechslung und einen Tapetenwechsel. Ich würde die Ferien bei einem guten Freund verbringen. Die nächste Woche blieb ich in verschiedenen Unterkünften in London, da es nur noch eine Woche bis zu den Ferien war.

    Kapitel 28:
    Ich lief durch den Grimmauld Place und genoss die Sonne auf der Haut. Ich sah einen Hund der schnüffelnd vor einem Haus herum lief. Ich blieb vor dem Haus stehen und sah das es die Nummer sieben war. Ich ging zu dem Hund und er blickte mich scheu an. Ich strich mit meiner Hand sanft über seinen Rücken. Der Hund blickte mich an und dann rannte er los. Ich verstand zwar nicht was das sollte, doch ich lief ihm zum Spass hinterher. Er rannte ich eine Gasse und ich verlangsamte mein Tempo. Ich näherte mich der Gasse und blickte herein. Ich war überrascht als ich den wahrhaftigen Sirius Black vor mir sah. Ich stolperte rückwärts und wollte gehen, doch er sagte: «Bitte lauf nicht weg, du musst keine Angst vor mir haben!» «Verdammter Mist! Du bist ein gesuchter Massenmörder! Wieso sollte ich nicht Angst haben?», rief ich verzweifelt. «Und du bist eine Vermisste, um die sich alle Sorgen machen!», gab er zurück. «Woher... wie kommst du darauf?», fragte ich stotternd. «Hör zu, das klingt jetzt vielleicht ein Bisschen krass, aber nichts ist so wie du denkst! Ich habe niemanden umgebracht und ich habe James und Lilly Potter nicht an Voldemort verraten. Das alles war Peter Pettigrew! Harry, Ron und Hermine haben mich vor dem Kuss der Dementoren bewahrt!», meinte Sirius mit Panik in der Stimme. «Nehmen wir an das alles stimmt und du bist keine Gefahr für mich, wieso läuft du offen auf der Strasse herum und wieso gehst du die Gefahr ein geschnappt zu werden, wenn du dich mir zeigst?», fragte ich neugierig. «Hörzu, Harry schreibt mir regelmässig Briefe. Und er hat mir von seiner einen Freundin Amy erzählt, die weggelaufen ist. Ausserdem hat er mir ein Foto geschickt. Daher habe ich dich erkannt und ich wollte nur mit dir reden», beruhigte mich Sirius.

    Nachdem ich durch einige Briefe klargestellt hatte, dass Sirius nicht log, nahm er mich mit in sein Versteck. Er wollte wissen, wieso ich abgehauen bin und ich erzählte ihm alles, wirklich alles! Auch von meiner Freundschaft zu den Slytherins. Es war als wäre er mein Tagebuch, auch wenn ich ihn erst kurz kannte war es als wäre er mein bester Freund auf denn ich immer gewartet hatte. Er war nicht beteiligt in der ganzen Situation und konnte mir besser helfen, als jeder andere. Er lud mich ein bis zu den Ferien bei ihm zu bleiben, dann müsse ich nicht Geld ausgeben für Motels. Sirius überredete mich, dass er Dumbeldore sagte, dass ich bei ihm war. Dann könne Dumbeldore alle beruhigen und sagen, er wisse wo ich sei. Sirius fragte mich was ich in den Sommerferien machen würde und ich antwortete darauf: «Keine Ahnung. Am liebsten würde ich einfach von hier weg irgendwo hin wo mich niemand kennt und einfach Spass haben.» Wir redeten noch eine Weile und unterbrachen uns nur um Abend zu essen. Dann setzten wir uns auf das Sofa und er erzählte mir von seinen vielen Freundinnen die er gehabt hatte. Irgendwann schliefen wir beide ein.

    Kapitel 29:
    Am nächsten Morgen schüttelt Sirius mich wach und meinte: «Hast fünfzehn Minuten zum Duschen, dann gibt’s Frühstück. Ich habe dir ein paar Kleider hingelegt, sie sind vermutlich ein Bisschen zu gross», meinte er mit einem humorvollen Zwinkern. Ich ging ins Bad im zweiten Stock und sah auf einem Stuhl einen Stapel Kleider. Ich zog meine alten Kleider aus und stellte mich unter die Dusche. Das warme Wasser auf meiner Haut tat gut. Aber da ich mich beeilen musste, konnte ich es nicht geniessen. Als ich fertig war zog ich erst die Unterwäsche an, dann die Trainingshosen und dann, dass mir viel zu grosse T-Shirt. Ich föhnte rasch meine Haare und band sie dann zu einem Dutt zusammen. Anschliessend verliess ich das Bad und ging in die Küche. Ich roch bereits von weitem den köstlichen Duft von frischen Waffeln. Ich setzte mich an den Tisch und Sirius servierte mir sogleich einen Teller mit einer Waffel. Ich genoss die Waffel und als ich sie fertig gegessen hatte, brachte mir Sirius gleich eine zweite. Als wir beide gegessen hatten, meinte er: «Los geht’s! Zieh dir Schuhe an wir müssen los.» Ich war neugierig und ich zog mir Schuhe an. Als ich in die Küche rief, dass ich bereit sei, kam nicht Sirius heraus, sondern ein Typ mit blonden Haaren der sehr viel jünger aussah als Sirius. Ich wollte was sagen, doch der Typ unterbrach mich: «Ich bin es Sirius, ich habe mein Aussehen verändert!» Ich musste Lachen und wir gingen aus dem Haus. Dann apparierten wir. Wir landeten in einem Wald und folgten einer Strasse. Nach einer Weile hörte ich in der Ferne Musik, die immer lauter wurde. Schliesslich endete der Wald und wir standen vor einer Stadt in der ein Freizeitpark war. Wir liefen in die Stadt zum Freizeitpark und Sirius löste uns Tickets für den Park.


    Es war ein wunderschöner Tag, wir gingen Achterbahn fahren, Geisterbahn und viele andere Bahnen. Wir gingen zur Schiessbude und ergatterten einen riesen Panda. Ausserdem assen wir Hotdogs und ich fand schliesslich auch heraus wo wir waren. Wir waren in Australien in Sydney. Zum Schluss gingen wir mit unseren Zuckerwatten aus Riesenrad. Es war spät und die Sonne ging gerade unter. Sirius fragte mich: «Kennst du eigentlich deine richtigen Eltern?» Ich schüttelte den Kopf und meinte: «Die Tonks haben mich adoptiert als ich acht war, meine richtigen Eltern habe ich nie kennengelernt.» «Aber ich meine irgendwo musst du ja gewesen sein bis du acht warst, wenn nicht im Pflegeheim?», kombinierte er neugierig. Ich nahm meinen Mut zusammen und erzählte ihm meine Geschichte. Er war geschockte, als er hörte was mir wiederfahren war und er verstand mich auch besser. Da er nun wusste das ich schon einiges durchgemacht hatte. An der Spitze des Riesenrads angekommen schaute ich aus der Kabine und sah wie die Sonne verschwand.


    Kapitel 30:
    In den Sommerferien war das Haus von Sirius ziemlich voll. Denn fast alle Weasleys waren hier und es kam häufig Besuch. Meine Eltern wussten Bescheid wo ich war, doch sie hatten mich nicht gesehen seit sie mich einmal nach Cedrics Tod besucht hatten. Ich war sehr schweigsam und ausser mit Sirius sprach ich mit niemandem mehr als das Nötigste. Zu meinem Glück hatte Sirius mir angeboten, das ich in seinem Zimmer schlafen konnte und ich hatte das Angebot dankend angenommen. Ich wusste das heute Dora und Remus zu besuchen kommen würden und ich war nervös. Ich beschloss Molly beim Kochen zu helfen damit ich mit niemandem reden musste. Ich redete ein Bisschen mit Molly und um sieben kamen Dora und Remus. Ich hörte ihre Stimmen, wie sich alle begrüssten. Molly sagte zu mir: «Willst du deiner Schwester nicht Hallo sagen?» «Sie ist eigentlich ja gar nicht meine Schwester», antwortete ich schulterzuckend. «Ich kann mir vorstellen, dass du nervös bist, aber sie ist dir sicher nicht böse. Sie wird wahrscheinlich einfach froh sein dich wiederzusehen.»

    Sirius Sicht:
    Remus und Dora kamen und ich umarmte die Beiden freundlich. Auch die anderen begrüssten sie und dann kam Dora alleine zu mir und fragte: «Wo ist sie?» «In der Küche, sie hilft Molly beim Kochen. Aber sei nicht zu streng mit ihr!», antwortete ich ihr. Sie nickte und lief zur Küche.

    Meine Sicht:
    Ich hörte wie jemand die Küche betrat und ich drehte mich langsam um. Molly murmelte: «Ich geh mal aufs Klo.» Es war still und Dora stand in der Tür. Ich schaute zu Boden, doch dann eilte Dora auf mich zu und nahm mich in den Arm. Sie drückte ich fest an sich und flüsterte: «Tu nie wieder so was!» Ich nickte und mir lief eine Träne über die Wange. «Ich muss dir was erzählen!» Ich beschloss ihr von dem Mord zu erzählen, den ich beobachtet hatte. «Was? Hast du das Dumbeldore schon erzählt?» Ich schüttelte den Kopf. Dora lief zu Remus und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Darauf gab er ihr einen Kuss und verschwand. Ich spürte während dem Essen, das Dora darüber nachdachte, was ich ihr erzählt hatte. Sie versuchte es zu verbergen, doch es machte ihr Sorgen. Ich redete nicht viel während dem Essen, sondern hörte den anderen zu. Ich nahm war, wie Fred und George mich anstarrten, doch ich ignorierte es. Nach dem Essen gingen Harry, Ron, Hermine und Ginny auf ihr Zimmer. Fred und George folgten ihnen. Ich setzte mich auf die Couch und hörte den Erwachsenen zu wie sie plauderten. Als Dora ging drückte sie mich fest an sich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Nach einer Weile, als alle gegangen waren, gingen Molly und Arthur ins Bett. Ich sass noch eine Weile mit Sirius da und wir plauderten. Sirius beschloss ins Bett zu gehen und ich meinte: «Ich komme gleich nach!» Ich lief zum Kühlschrank und nahm die Milch heraus. Nachdem ich ein Glas Milch getrunken hatte, stellte ich die Milch wieder in den Kühlschrank. Als ich hochgehen wollte, stand George in der Tür und schaute mich an. Es herrschte eine peinliche Stille und keiner sagte was. «Wie geht es dir?», fragte George schliesslich. Ich zuckte mit den Schultern und meinte: «Keine Ahnung.» Er machte ein paar Schritte auf mich zu und nahm meine Hände. «Hör zu, es war ein Fehler zu denken, dass du nur wegen Cedrics Verlust mit den Slytherins abhängst. Ich weiss nicht wie die anderen das sehen, aber ich habe kein Problem, wenn du mit Draco Malfoy und Blaise Zabini befreundet bist.» Ich nickte und lächelte ihn an. Langsam näherte sich George mir und senkte seinen Kopf. Dann trafen seine Lippen meine und er küsste mich sanft. Ich liess es zu und schlang seine Arme um seinen Hals und zog ihn näher an mich. George wurde sicherer, als ihm bewusst wurde, dass ich mich nicht wehrte. Plötzlich wurde mir bewusst was ich da tat und stiess George weg. «Es tut mir leid, ich kann das nicht!», damit stürmte ich hoch in das Zimmer, das ich mir mit Sirius teilte. Zum Glück hörte er mich nicht als ich ins Zimmer kam und ich konnte mich in Ruhe umziehen. Ich liess mich neben Sirius aufs Bett fallen und versuchte zu schlafen. Ich lag noch lange wach und konnte erst spät einschlafen.



    Kapitel 31:
    Die Zeit verging und die Sommerferien waren vorbei und die Schule begann wieder. George und ich hatten nie über den Kuss gesprochen und wir würden es hoffentlich auch nie. Heute hatten wir die erste Stunde bei der neuen VgddK- Lehrerin. Ich betrat das Zimmer gemeinsam mit Draco, mit dem ich jetzt Unterricht hatte. Der Unterricht begann und plötzlich meinte Hermine: «Hier steht gar nicht wie man die Zaubersprüche anwendet?» «Zaubersprüche benutzen? Wieso sollten sie sie benutzen müssen?», meinte Umbridge spöttisch. «Wir werden keine Magie benutzen?», fragte Ron. «Sie werden Verteidigungszaubersprüche lernen in einem sicheren und risikofreien Weg.», antwortete Umbridge. (Wie es weiter geht wisst ihr ja alle)

    Dracos Sicht:
    Ich schaute zu Amy welche fürchterlich zitterte und ich dachte sie würde einen Anfall bekommen. Professor Umbridge stand vor der Klasse und blickte durch die Reihen, ihr Blick fiel auf Amy. Sie stand vor unser Pult und machte: «Hhm!» Amy blickte auf und starrte Professor Umbridge an. «Können sie mir erklären wieso sie nicht arbeiten Miss?», sprach Professor Umbridge. Bevor Amy antworten konnte sprach ich dazwischen und sagte: «Sie kann ihre Feder nicht finden!» «Mr.Malfoy, das kann mir ihre Freundin doch selbst sagen?“, meinte sie fies. Amy blickte auf und schaute Professor Umbridge in die Augen: «Nun Professor ich kann ihnen sagen wieso ich nicht arbeite. Ich finde das einen Blödsinn was sie hier machen. Sie glauben ja wohl nicht im Ernst das Cedrics Tot ein Unfall war! Cedric war ein wunderbarer Mensch und es ist eine Schande wie sie über seinen Tot reden und so tun als wäre es ein Unfall gewesen!» Amy stopfte ihre Sachen in die Tasche und rannte aus dem Klassenzimmer. Professor Umbridge schrie ihr hinter her: «Nachsitzen!» Dann meinte sie laut: «Der Unterricht ist beendet!» Alle Schüler verliessen schnell das Schulzimmer und ich meinte zu Blaise: «Geh schon mal.» Ich nahm meine Tasche über die Schulter und blieb vor Umbridges Pult stehen. «Mr.Malfoy was wollen sie?», fragte sie. «Ich möchte mit ihnen kurz über meine Freundin sprechen», sagte ich höflich. «Über dieses unartige Mädchen, eine Gryffindor nehme ich an?», fragte sie. «Nun ja es stimmt sie ist eine Gryffindor. Allerdings hat sie aus einem bestimmten Grund so reagiert, sie ist kurz vor Cedrics Tod mit ihm zusammengekommen und sie ist noch lange nicht über ihn hinweg. Ausserdem hatte sie eine schwere Kindheit. Sie haben sicher schon von Amy Tonks gehört?», erklärte ich ihr. «Nun ich habe wirklich schon von ihr gehört. Teilen sie ihr mit das ich es mir anders überlegt habe und sie doch nicht nachsitzen muss, allerdings sollte sie ihr Temperament zügeln!» Sie verschwand in ihr Büro und ich verschwand ebenfalls.

    Meine Sicht:
    Draco hatte mir erzählt, dass ich doch nicht nachsitzen gehen musste und ich sass in meinem Schlafsaal und erledigt meine Hausaufgaben. Plötzlich kam Hermine herein und meinte leicht nervös: «Musst du jetzt nicht zum nachsitzen?» Ich schüttelte den Kopf und murmelte: «muss doch nicht, Draco hat mit ihr geredet.» «Ach ja? Das ist ja wunderbar!», meinte Hermine glücklich. Als ich still blieb meinte Hermine: «Kann ich bitte mit dir reden?» Ich zuckte mit den Schultern und meinte ironisch: «Kannst du?» Hermine setzte sich neben mich aufs Bett und meinte: «Es tut mir leid was vor den Sommerferien geschehen ist, du weißt schon mit Fred und so. Weißt du ich war eigentlich wirklich dagegen, aber naja du kennst Ron und Harry. Kann ich es irgendwie gut machen?» Ich blickte sie an und eine Träne lief über meine Wange. Hermine nahm mich in den Arm und ich sagte: «Ich habe dich vermisst!» «Ich dich auch Süsse, ich dich auch.»

    Kapitel 32:
    In der nächsten Zeit machte ich wieder mehr mit Hermine, aber mit Fred, George, Ron und Harry sprach ich immer noch nicht. Ausserdem unternahm ich immer noch viel mit Draco und Blaise. Allerdings brachte mich diese Frau zur Weissglut und ich musste mich jede Stunde beherrschen, sie nicht zu erwürgen. Es war bald Weihnachten und ich dachte an Cedric. Ich stand im Raum der Wünsche und ich übte mit Hermine einen Zauberspruch. Aber jetzt war das Üben zu Ende den das war das letzte DA-Treffen vor den Ferien. Alle gingen und ich meinte zu Hermine sie solle schon vorausgehen. Ich ging zu den Tafeln, die wir aufgehängt hatten, und betrachtete das Bild von Cedric das da hing. Eine Träne rollte über meine Wange und eine Stimme sagte zu mir: «Du vermisst ihn nicht wahr?» Ich erkannte Georges Stimme und drehte mich um. Ich nickte und antwortete: «An Weihnachten ist es am schlimmsten.» George trat näher zu mir und nahm meine Hand und sprach: «Cedric ist jetzt an einem besseren Ort, er passt nun auf dich auf.» Ich lächelte ihn an und meinte: «Hast wahrscheinlich Recht.» George wollte etwas sagen doch ich unterbrach ihn: «Ich mache mir in letzter Zeit viele Gedanken um ihn. Weißt du es gibt einen Jungen den ich mag, aber ich habe das Gefühl ich würde Cedric hintergehen, wenn ich diese Gefühle zulasse.» «Weißt du ich denke Cedric würde nicht wollen, dass du ihm ewig hinterher trauerst, sondern dass du dich neu verliebst und glücklich werden kannst!», meinte er aufbauend. Ich nickte und lächelte ihn. Plötzlich hörten wir ein Geräusch und ich blickte hoch an die Decke. Über uns war ein Mistelzweig gewachsen und ich schaute wieder zu George. Langsam näherte er sich mir und seine Lippen lagen auf meinen, in dem Moment krachte die Tür auf. Wir traten beide einen Schritt zurück und wir sahen Draco, Blaise, Crabbe, und noch weitere Slytherins in der Tür stehen. «Was macht ihr hier?», fragte Pansy Parkinson. Bevor ich irgendwas sagen konnte, sagte George: «Wir wollten was klären.» Pansy wollte was sagen doch da sagte Draco: «Ich möchte kurz mit Amy sprechen ihr anderen wartet hier drinnen!» Ich folgte Draco nach draussen und dann begann er zu wettern: «Was machst du hier? Wir haben Potter gesucht und ihr habt euch geradezu Verdächtigen gemacht!» «Draco soll ich dir sagen was wir gemacht haben, wir haben unseren Streit geklärt und naja dann haben wir uns fast geküsst! Wärt ihr nicht reingeplatzt!» Bevor ich irgendwas anderes sagen konnte fing Draco an zu lachen und prustete: «Du stehst auf Weasley?» «Nein das stimmt nicht! Er wollte mich küssen!», protestierte ich. Draco schaute mich ungläubig an und antwortete darauf: «Und weshalb nervst du dich dann, das wir reingeplatzt sind?» Ich wurde rot und meinte: «Na gut ich mag ihn, aber weißt du ich glaube nicht, dass das richtig ist, schliesslich bin ich ja eigentlich mit Cedric zusammen.» Draco hörte auf zu lachen und meinte ernst: «Hör zu du weißt Cedric würde wollen das du weiterlebst und versuchst eine neue Beziehung aufbauen.» «Ich weiss nicht recht», meinte ich unsicher. «Lass deinen Gefühlen freien Lauf, auch wenn es Weasley ist, ich denke er will nur das Beste für dich», meinte er aufrichtig. «Meinst du?», fragte ich angespannt. Er nickte und meinte: «Du solltest mit ihm reden!» Ich nickte und er sagte schliesslich: «und jetzt verschwinde, ich kümmere mich darum!» Ich war schnell im Gemeinschaftsraum und erzählte Hermine alles. Hermine kicherte und meinte: «Wir müssen aufpassen, das hätte leicht schiefgehen können. Ausserdem sollten wir auf dich aufpassen!»

    Kapitel 33:
    In den Ferien war ich nach Hause gegangen um ein Bisschen Abstand zu bekommen. Dora nahm sich ebenfalls Ferien und feierte Weihnachten mit uns zusammen. Ausserdem überredete sie mich in der zweiten Ferienwoche, bei ihr als Aurorin zu schnuppern. Also stand ich am Montag früh auf und Dora suchte mit mir das passende Outfit. Wir fuhren mit dem Zug zur nächsten Station im Ministerium und dann gingen wir durch den Eingang hinein. Dora stellte mir Kingsley Shackelbolt vor und er meinte: «Hoffentlich können wir dich für den Beruf als Aurorin begeistern.» Er zwinkerte zu und meinte dann: «Also wir haben einen Auftrag bekommen, wir glauben wir haben ein paar gesuchte Todesser aufgespürt und wir wollen sie hochnehmen. Also pack deine Sachen. Und Amy du darfst mitkommen, aber du musst genau tun was wir sagen!» Ich nickte und Dora sagte ich solle alles dalassen, ausser meinem Zauberstab. Dann apparierten alle Auroren gleichzeitig. Dora und ich apparierten ebenfalls zusammen. Wir kamen auf einer Landstrasse heraus und vor uns erstreckte sich ein Dorf und dahinter ein Hügel. Wir liefen durchs Dorf zum Hügel. Wir liefen hoch und oben taten wir uns zusammen und Shackelbolt meinte: «Also wir gehen jetzt hinein Amy du wartest hier draussen, es ist zu gefährlich, wenn du mitkommst.» Ich setzte mich auf den Boden und sah Dora und den anderen Auroren zu wie sie das Haus betraten. Ich nahm ein Blatt in die Hand und zerriss es. Dann hörte ich Kampflärm und sah zum Haus, man sah im ersten Stock Lichtblitze. Plötzlich öffnete sich die Haustür und ein Typ kam heraus. Er hatte einen schwarzen Umhang an und war definitiv kein Auror, er sah wie ein Todesser aus. Er sah mich nicht und bog um die Ecke des Hauses und ich beschloss ihm zu folgen. Ich dachte das er fliehen wollte und beobachtete wie er den Weg Richtung Wald einschlug. Auf einmal drehte er sich um und starrte mich an und fragte aggressiv: «Was machst du hier?» «Spazieren», meinte ich lächelnd. Er kam auf mich zu und sagte grinsend: «Du solltest nicht allein im Wald herumlaufen, es ist gefährlich!» «Ich denke ich kann mich verteidigen», antwortete ich darauf. «Bist du dir da sicher?» Ich zog meinen Zauberstab und meinte: «Du bist nicht der einzige Zauberer hier!» Sein Lächeln gefror und er meinte: «Du bist mit den Auroren hier, nicht wahr? Sonst würdest du nicht sicher wissen, dass ich ein Zauberer bin!» Er richtete seinen Zauberstab auf mich und sprach weiter: «Ich gib dir zwei Möglichkeiten, du verschwindest und sagst ihnen nicht, das du mich gesehen hast oder ich muss dein Gedächtnis verändern, du hast die Wahl!» Bevor er noch was sagen konnte sagte ich: «Expelliarmus!» Sein Zauberstab flog in meine Hand und ich schaute ihn kritisch an. Plötzlich rannte er auf mich zu und wollte mir die Zauberstäbe entreissen, doch gerade rechtzeitig schrie eine Stimme hinter mir: «Pertificus Totalus!» Steif fiel der Todesser um und ich wirbelte herum. Ich sah Dora auf mich zu rennen und schon schloss sie mich in ihre Arme. «Alles okay Süsse? Was ist passiert?» Ich nickte und meinte: «Naja er hat sich aus dem Haus geschlichen und wenn ich euch Bescheid gesagt hätte, wäre er weg gewesen und dann wollte ich ihn einfach vorsichtig verfolgen, doch er hat sich umgedreht und mich angesprochen!» Dora nickte und sie liess den Todesser neben uns schweben, während wir zurück zum Haus liefen. Vor dem Haus stand Kingsley und als er uns sah kam er wütend auf uns zu und meinte: «Tonks wo waren sie? Wir hätten ihre Hilfe brauchen können, einige von uns wären fast getötet worden, während sie einen Spaziergang gemacht haben!» Dora wollte etwas sagen, doch ich sprach dazwischen: «Es war nicht ihre Schuld, da war ein Todesser und ich wollte nicht, dass er euch entwischt! Sie hat mich gerettet!» Kingsley blickte mich an und er schien zu überlegen, was er tun sollte. Als er sprach wählte er seine Worte bedächtig: «Es war sehr dumm, dem Todesser nach zu laufen, allerdings hast du es nur gut gemeint. Du solltest für heute nach Hause, du kannst morgen wiederkommen.»

    Ich war der Rest der Woche im Ministerium gewesen, doch es war niemals wieder so spannend gewesen. Als die Schule wieder begann war ich wieder angespannt und ich vermied es mit George oder sonst jemanden alleine zu sein. Ausserdem ich ging ich Umbridge aus dem Weg und versuchte nicht aufzufallen.

    Kapitel 34:
    Heute war das erste DA-Treffen nach den Ferien und ich schaffte es einen gestaltlichen Patronus zu erschaffen. Plötzlich zerbrach der Spiegel der an der einen Wand des Raums stand. Kurz darauf war die Wand kaputt und heruntergefallen. Umbridge stand mit dem ganzen Inquisitionskommando vor uns. Alle rannten wild durcheinander und ich rannte einen Gang entlang direkt in Blaise Zabini hinein. «Was machst du denn hier Süsse?», fragte er spöttisch und misstrauisch zugleich. «Erstens bin ich nicht deine Süsse und zweitens geht dich das nichts an!», schnauzte ich ihn an. «Nun herumschleichen auf den Gängen, Beleidigung eines Mitgliedes des Inquisitionskommandos, dafür kann ich dir viele Punkte abziehen!», meinte er hinterlistig. Ich wollte ihn gerade beschimpfen als Fred, George und Lee um die Ecke gerannt kamen. «Noch mehr flüchtige Gryffindors! Da wird sich Umbridge aber freuen!», meinte Blaise fies. Bevor die Jungs was sagen konnten meinte ich nüchtern: «Was willst du Zabini?» «Du weißt es genau Süsse!», antwortete er und grinste hämisch. Ich musterte ihn von oben bis unten und meinte dann zu den anderen: «Verschwindet in den Gemeinschaftsraum!» Sobald sie weg waren, machte ich einen Schritt auf Blaise hinzu und küsste ihn. Blaise drehte mich so dass ich mit dem Rücken an die Wand stand und er drückte mich an die Wand. Er grinste in den Kuss hinein. Auf einmal war der Kuss vorbei, weil Blaise eine Stimme gehört hatte: «Blaise hast du sie noch alle? Ich habe dir gesagt du sollst dich von Amy fernhalten! Sie isst keine von deinen Puppen mit der knutschen kannst und wenn sie kaputt ist, kannst du sie wegwerfen! Verschwinde!» Sobald Draco das gesagt hatte, verschwand Blaise in die entgegen gesetzte Richtung aus der Draco gekommen war. Sobald er weg war, kam Draco auf mich zu und fragte: «Was ist genau passiert?» Ich erzählte ihm alles und er meinte wütend: «Dieses Schwein!» «Ach lass mal, er ist mir egal! Aber kannst du ihn bitte überzeugen uns nicht zu verpetzen?», meinte ich grinsend. Draco nickte und ich gab ihm einen Kuss auf die Wange und ging.

    Kapitel 35:
    Georges Sicht:
    Fred und ich schauten um die Ecke und konnten unseren Augen nicht trauen. Zabini und Amy standen da und küssten sich. Ich wandte meinen Blick ab und lief los. «George ich glaube das ist ein Missverständnis!», meinte Fred bevor ich was sagen konnte. «Ne das war ganz klar, sie steht auf Zabini!», meinte ich stur. «Vielleicht solltest du zuerst mit ihr reden?», meinte mein Bruder ernst. Ich schüttelte den Kopf und stampfte deprimiert Richtung Gryffindor Gemeinschaftsraum.

    Meine Sicht:
    Im Gemeinschaftsraum suchte ich Fred und George, doch ich fand nur George. «Hey, Zabini wird», begann ich doch bevor ich weiterreden konnte, unterbrach mich Fred und fragte: «Was war das?» «Was genau meinst du?», fragte ich verwirrt. «Wieso knutscht du mit Zabini?», fragte er wütend. «Erstens ist es ja wohl meine Sache, wenn ich küsse, schliesslich bin ich weder deine noch sonst jemandes Freundin! Und zweitens verpetzt uns Zabini deswegen nicht! Das ist der einzige Grund, weshalb ich ihn geküsst habe. Und wenn ihr gegangen wärt und mir nicht nachspioniert hättet, dann gäbe es dieses ganze Drama nicht!», schrie ich und verliess den Gemeinschaftsraum wieder.

    Die nächsten Wochen sprach ich weder mit Fred noch mit George. George tat es mir nach, doch Fred wollte mit mir reden, was ich allerdings ignorierte. Praktisch alles aus der DA mussten nachsitzen ausser Fred, George und ich. Also spazierte ich fast täglich über die Ländereien von Hogwarts und dachte nach. Ich begann mit Sirius zu schreiben und er fand ich sollte mit George reden und ihm erzählen wieso ich das getan habe und ihm sagen, was ich für ihn empfinde. Doch ich konnte das einfach nicht. Irgendwie gewann ich mein Lächeln zurück und dacht nur noch glücklich an Cedric zurück. Ich wurde fleissiger im Unterricht und bei den Hausaufgaben. Ich unternahm viel mit Draco aber auch viel mit Hermine und Ginny.

    Kapitel 36:
    Es war nicht mehr lange bis zum Sommer und ich hatte Sirius in einem Brief versprochen, dass ich heute nach den Prüfungen mit George reden würde. Doch dazu kam es gar nicht. Mitten in der Prüfung platzten Fred & George mit einem riesen Feuerwerk hinein. Alle Schüler waren nach draussen gelaufen um das Feuerwerk anzusehen. Ich stand neben Hermine und sah wie Harry plötzlich zu Boden ging. Ich stupste Hermine an und wir rannten zu Harry. «Harry was ist los?», fragte Hermine panisch. Ron stand neben uns und Harry starrte uns an und meinte: «Sirius!» Wir standen auf und liefen Harry hinterher der losgerannt war. «Harry was ist mit Sirius?», meinte ich panisch. Harry erzählte was er gesehen hatte. (Ich überspring den Teil wo sie erwischt werden bis sie mit den Testrahlen losfliegen) «Kommt wir müssen uns beeilen!», meinte ich nervös. Wir flogen auf den Testrahlen nach London und als wir im Ministerium angekommen waren, machten wir uns auf die Suche nach der Ministeriumsabteilung. Wir fanden Harrys Kugel und plötzlich standen zwei Todesser vor uns und sie stellten sich als Lucius Malfoy und Bellatrix Lestrange heraus. Neville stockte: «Bellatrix Lestrange!» «Neville Longbottom! Wie geht es Mutter und Dad?», fragte sie hämisch lachend. «Besser jetzt nachdem ich sie gerächt habe!», schrie Neville. Doch ich packte ihn am Arm: «Neville lass das!» «Amy sie war das mit meinen Eltern», hauchte er zu mir. «Ich weiss!», sagte ich ernst. «Wer bist du Kleines?», fragte Bellatrix neugierig. «Das tut nichts zur Sache! Verschwindet!», antwortete ich. Bevor Bellatrix was sagen konnte sagte Lucius: «Potter gib mir die Prophezeiung und wir lassen euch gehen!» Ich bemerkte das wir von Todessern umzingelt waren und Harry meinte zu Lucius: «Ich hab solange gewartet», und machte eine Pause, «dann kann ich auch noch ein Bisschen länger warten! Jetzt!» «Stupor», schrien wir alle gleichzeitig. Dann rannten wir los. Es war ein ziemliches Chaos und plötzlich war ich alleine. Alle anderen waren verschwunden und ich sah mich um. Plötzlich stand Bellatrix Lestrange vor mir und kreischte: «Wer bist du?» «Tja», antwortete ich und schrie darauf: «Expelliarmus!» Doch sie wehrte denn Zauber gekonnt ab und lief auf mich zu. Ich lief rückwärts und stolperte. «Einige letzte Worte, die ich deinen Freunden ausrichten soll?», fragte sie grinsend. «Deine Schwester ist definitiv netter als du!», meinte ich mit Lächeln im Gesicht. Darauf flog Bellatrix getroffen von einem Fluch davon. Neville stand über mir und streckte mir die Hand entgegen. Ich nickte dankbar und wir rannten weiter. Dann stiessen wir auf die anderen und wir waren plötzlich in einem Raum. In der Mitte stand ein Torbogen und meine Muskeln spannten sich an. «Harry wir sollten verschwinden!», sagte Hermine nervös. «Kommt hinter mich!», meinte Harry. Doch sobald wir es getan hatten erschienen die Todesser und nahmen alle ausser Harry als Geiseln gefangen. Lucius Malfoy schritt auf Harry zu und ich spürte einen Zauberstab, der in meinen Hals stach. «Hast du wirklich gedacht, dass Kinder, gegen uns eine Chance haben?», fragte Lucius Malfoy Harry ohne eine Antwort zu erwarten. «Ich mach es dir einfach Potter gib mir die Prophezeiung! Oder sieh zu wie deine Freunde sterben!» Harry schien zu zögern doch er überwand sich und gab Lucius Malfoy die Prophezeiung. Dann sah ich etwas hinter Malfoy aufblitzen und er drehte sich um. Sirius stand da und sagte: «Weg von meinem Patensohn!» Dann schlug er Malfoy mit der Faust ins Gesicht. Es erschienen verschiedene Mitglieder des Ordens des Phönixes und zu meiner Freude auch Dora. Als Dora mich sah entwaffnete sie den Todesser der mich festhielt. Sie rannte zu mir und umarmte mich. «Hör zu, du und deine Freunde ihr müsst verschwinden, wir übernehmen das jetzt!» «Dora wir können helfen!», meinte ich aufgeregt. «Nein! Verschwindet!», sagte sie bestimmt. Ich nickte. Ich lief zu Harry und meinte: «Wir sollten verschwinden!» Sirius hatte gerade Malfoy entwaffnete und lächelte Harry an, doch was ich sah, war Bellatrix die bedrohlich ihren Zauberstab auf Sirius richtete und ich stiess Sirius und Harry weg und zog meinen Zauberstab, in dem Moment zögerte Bellatrix doch dann sprach sie ihren Zauber der mich allerdings verfehlte. Dann ging alles recht schnell die Todesser waren irgendwie weg Harry/Dumbeldore hatten gegen Voldemort gekämpft und wir kamen irgendwie wieder nach Hogwarts.

    Kapitel 37:
    Die Ferien hatten begonnen und wir waren alle wieder im Fuchsbau. Ich war mit Hermine in Ginnys Zimmer, da die Zwillinge in einer Wohnung über ihrem Scherzartikelladen wohnten. Ausserdem hatte ich nicht mehr mit ihnen gesprochen seit sie die Schule abgebrochen hatten. Die Zeit verging ziemlich schnell und wir mussten auch schon bald unsere Bücher kaufen gehen. Ginny und Hermine wollten unbedingt in Fred & Georges Scherzartikelladen und sie überzeugten mich mitzukommen. Wir schlenderten durch den Laden und nahmen uns ein paar Sachen, welche wir kaufen wollten. Wir blieben bei den Liebestränken stehen und ich meinte: «ich geh mir anderes Zeug anschauen.» Ich schaute mir alles an und musste bei einigem Lachen, auch bei den Umbridge-Sachen. Plötzlich spürte ich eine Hand auf der Schulter und ich wirbelte herum. Hinter mir stand Fred und bevor ich was sagen konnte legte er mir den Finger auf die Lippen und er sagte: «Bitte renn jetzt nicht weg! Ich möchte nur mit dir reden!» Ich schwieg und er zog mich in den Lagerraum. «Hör zu es tut mir leid wie ich mit dir geredet habe. Ich möchte nicht, dass du George und mich bis an dein Lebensende ignorierst. Ich wollte nicht so austicken, aber George hat mir so leidgetan, als er euch gesehen hatte. Eigentlich wollte ich dich zur Rede stellen aber ist nicht so gut ausgegangen», erzählte er. «Hör zu ich verzeih dir ja, aber wieso sollte es George stören, wenn ich ihn küsse?», fragte ich ihn verwundert. «Hast du denn euren fast-Kuss und eure ganze gemeinsame Vergangenheit vergessen? Hast du denn immer noch nicht kapiert, dass er dich immer noch liebt?», sagte und er und blickte mich verwundert an. Ich wusste nicht was ich sagen sollte und stand da einfach ohne etwas zu sagen. Ohne weiter was zu sagen zog Fred mich in eine Umarmung: «Ich habe dich vermisst! Du solltest versuchen mit George zu reden!» «Ich, ich», doch bevor ich was sagen konnte betrat George den Lagerraum. «Fred, Mutter will kurz mit dir», begann George doch er brach ab als er mich sah und Fred meinte: «Ich geh schon!» George stand da und schaute mich an und dann wie aus dem nichts machte er einen Schritt auf mich zu und nahm meine Hände in seine. Er blickte mir tief in die Augen und sagte: «Ich liebe dich!» Dann küsste er mich. Der Kuss eröffnete ein Feuerwerk an Gefühlen in mir und ich klammerte seine Hände fest. Ich spürte seine Lippen deutlich auf meinen und lächelte über mein Glück. Langsam löste er sich von mir und sagte: «Ich liebe dich so sehr wie am ersten Tag als ich dich gesehen habe, als ich dich lächeln sah und wusste, das soll mein Mädchen sein!» Ich antwortete darauf: «Ich dich doch auch!» Dann umarmten wir uns und ich sah George der an der Tür lehnte und legte einen Finger auf die Lippen. Er lächelte und verschwand aus der Tür. Kurz darauf erschien Hermine und meinte: «Rons Mutter meinte wir sollten los!», sie hörte auf zu reden als sie sah das ich Georges Hände hielt. «Wir ähm, warten vor dem Laden auf dich, beeil dich!», mit diesem Kommentar verschwand sie wieder. «Ich sollte los George», meinte ich mit einem traurigen Lächeln. Doch George hielt meine Hände fest und drückte mir einen Kuss auf den Mund: «Wir werden euch besuchen kommen!» Ich liess seine Hände los und trat zurück in den Laden. Nachdem ich mich von Fred verabschiedete hatte, verliess ich den Laden und folgte denn anderen.

    Kapitel 38:
    Kaum waren wir zu Hause angekommen, stellte mich Hermine zur Rede und ich erzählte ihr und Ginny, welche auch anwesend war, alles. «Also seid ihr jetzt wieder zusammen?», fragte Ginny neugierig. «Keine Ahnung, ich nehme an?», antwortete ich schulterzuckend. Die Beiden lachten und Ginny meinte: «Endlich!» «Hä wieso endlich?», fragte ich verwirrt. «Ähm, weil allen seit langem bewusst ist, dass ihr in einander verknallt seid, also mit Ausnahme von euch Beiden!», sagte ich Hermine lächelnd. «Wann habt ihr gedenkt, dass jemandem von uns Beiden zu sagen?», fragte ich gespielt beleidigt. «Ähm gar nicht!», antwortete Ginny lachend.

    Die Zeit verging rasch und die Sommerferien waren bald beendet und wir mussten zurück in die Schule. Doch irgendwie war alles anders. Im Zug hatte ich mich auf die Suche nach Draco gemacht, da er mir keinen einzigen Brief mehr geschrieben hatte, seit Anfang Sommerferien. Er sass in einem Abteil voller Slytherins, also öffnete ich die Schiebetür und sagte bestimmt: «Draco kannst du bitte kurz kommen? Ich will mit dir reden!» Er schien einen Moment zu überlegen, doch dann schob er Pansy Parkinson weg von sich und stand auf. Als er draussen war, nahm ich seine Hand und zog ihn mit mir mit, auf der Suche nach einem leeren Abteil. Beim ersten, welches ich sah, schob ich die Tür auf und zog Draco hinein. Ich liess den Rollladen herunter wollte gerade beginnen mit meiner vorbereiteten Rede als Draco sagte: «Es tut mir leid, dass ich dir nicht geantwortet hatte, aber ich hatte echt viel um die Ohren!» Ich musterte ihn und merkte das er recht bleich geworden war, als hätte er die Sonne kaum zu Gesicht bekommen, ausserdem trug er einen Pullover obwohl es irgendwie 30° war draussen. «Was beschäftigt dich so sehr, als dass du meine Briefe sehen könntest, sogar lesen könntest, aber keine Zeit hättest sie zu beantworten?» Draco schaute weg, als ob er sich für etwas schämen würde und es wurde mir auf einen Schlag klar. Ich rutschte von der Bank auf den Boden und vor ihm auf die Knie. Ich nahm seine linke Hand und in meine Hände und eine Träne lief mir über die Wange. Vorsichtig schob ich den Ärmel seines Pullovers hoch und da sah ich es. Das dunkle Mal prangte auf seinem Unterarm und ich blickte hoch zu Draco: «Ich will das nicht Amy, aber er hätte mich getötet, er hätte meine Eltern getötet und dich!» Ich schüttelte den Kopf und fragte: «Wieso du?» Er senkte den Kopf: «Mein Vater, er hat versagt, in der Ministeriumsabteilung, ich habe meine Mutter mit Bellatrix reden hören, sie denkt das sei die Rache dafür.» Ich schob den Ärmel wieder hoch und fragte: «Was ist dein Auftrag?» Er lächelte gezwungen und antwortete: «Ich, ich... kann es dir nicht sagen, das bringt dich nur in Gefahr!» «Draco du weißt das ich nicht locker lassen werden!», sagte ich und versuchte stur zu lächeln, sofern das ging. Doch er schob mich ein Bisschen weg und stand auf: «Es ist besser, wenn du dich von mir fernhältst, es ist sicherer für dich!» Mit diesem Satz schob er die Tür auf und verliess das Abteil. Ich starrte ihm noch lange nach und ich bewegte mich nicht fort, bis ich mich schliesslich zusammenraffte und Harry, Ron und Hermine suchte.

    Kapitel 39:
    Das Schuljahr begann mit einigen Neuigkeiten. Unter anderem das Professor Snape nun Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichtete und Professor Slughorn übernahm Zaubertränke. Ausserdem galten strengere Sicherheitsmassnahmen als in allen Jahren zuvor, was es schwer machte mit Draco zu reden. Was die Lage natürlich nicht wirklich besserte, war die Tatsache, dass Harry felsenfest davon überzeugt war, dass Draco ein Todesser war. Natürlich stimmte es, aber das würde ich Harry niemals sagen, denn auch wen Harry einer meiner besten Freunde war, Draco war mein allerbester Freund zusammen mit Fred. So musste Harry hinnehmen, dass wir ihm nicht glaubten, dass Draco ein Todesser war. Draco allerdings hatte seit der Zugfahrt nicht mehr gesprochen und ich war immer leicht angespannt, wenn es um Draco ging.

    Anfang Dezember
    Irgendwann hielt ich die Angst um Draco nicht mehr aus und ich beschloss zu Professor Dumbeldore zu gehen. Ich hatte lange mit mir gerungen, weil mir Draco im Vertrauen von seinem Dasein erzählt hatte, allerdings wollte ich nur das Beste für ihn.
    Ich lief zum Eingang seine Büros, doch ich wusste das Passwort nicht, also setzte ich mich hin und wartete. Nach etwa zehn Minuten kam zu meinem Glück Professor Dumbeldore höchstpersönlich in meine Richtung gelaufen. «Professor Dumbeldore?», fragte ich angespannt. «Miss Tonks, schön sie zu sehen. Was führt sie zu mir?», fragte er lächelnd. «Ich möchte mit ihnen reden!», antwortete ich. «Nun ich denke mein Büro ist der beste Ort dafür. Zitronensorbet!», meinte er zu mir und anschliessend zum Adler. Eine Treppe erschien und ich folgte Professor Dumbeldore in sein Büro. Als wir beide sassen begann Professor Dumbeldore: «Nun was verschafft mir die Ehre Miss Tonks?» Ich fasste meinen Mut zusammen und erzählte ihm von Draco. Er hörte mir zu und unterbrach mich kein einziges Mal und die ganze Zeit über lächelte er mich an. Als ich geendet hatte, starrte ich ihn an und wartete auf eine Reaktion. Er räusperte sich und sagte schliesslich: «Dieser Umstand ist mir schon eine Weile bewusst und ich vermute länger als ihnen, allerdings sieht es so aus als würde sie das schwerstens bedrücken. Habe ich Recht?» Einen Moment lang war ich sprachlos, doch dann nickte ich und meinte: «Professor, wenn sie das wissen, wieso helfen sie ihm nicht? Er will doch kein Todesser sein.» «Gewiss eine gute Frage Miss Tonks und ich denke, sie wissen die Antwort bereits, nicht wahr? Sonst wäre Mr.Malfoy jetzt bei diesem Gespräch anwesend.» Ich dachte lange nach bis ich ihm antwortete: «Aber wir können ihn doch nicht sich selbst überlassen. Ich sehe doch wie sehr ihn das alles quält.» «Wie ihnen sicher bewusst ist Miss Tonks, können wir niemanden zwingen Hilfe anzunehmen. Aber wenn sie das beruhigt, werde ich Professor Snape bitten ein Auge auf Mr. Malfoy. Nun aber ist spät sie sollten gehen!» Ich nickte dankend und verabschiedete mich.

    Kapitel 40:
    Ich verliess gemeinsam mit Harry und Hermine den Gemeinschaftsraum auf dem Weg zu Professor Slughorns Abendessen. Hermine trug ein rotes knielanges Kleid und Harry einen Festumhang. Ich hatte mich für ein schwarzes kurzes Kleid entschieden. Es war rückenfrei und ich hatte ein goldenes Kettchen dazu angezogen. Ausserdem hatte ich meine schwarzen High Heels angezogen. Wir betraten Slughorns Büro als Erste und konnten uns einen guten Platz auswählen. Harry sass zwischen Hermine und mir und mit der Zeit trafen immer mehr ein. Neben mich setzte sich Blaise Zabini und ich verschluckte mich fast an meinem Salat. «Nicht so nervös Süsse!», meinte Zabini mit einem anzüglichen Grinsen. Ich schluckte den Salat hinunter und meinte mit leichtem arrogantem Ton: «Denkst du ich habe mich verschluckt, weil ich nervös bin. Nein, weil ich den Salat zu schnell gegessen habe.» Er zog eine Augenbraune hoch und sagte: «Ja?» Dann wendete er sich seinem Nachbarn zu und begann ein Gespräch. «Nun Miss Granger, was arbeiten ihre Eltern genau in der Muggelwelt?», fragte Professor Slughorn. Sie schluckte herunter und antwortete: «Sie sind Zahnärzte.» «Ist das denn ein gefährlicher Beruf», fragte Slughorn neugierig. Hermine schüttelte den Kopf und sagte: «Nein.» «Miss Tonks was arbeiten ihre Eltern?» Ich spürte einen Kloss im Hals, doch ich schluckte ihn herunter und antwortete: «Sie arbeiten nicht mehr, sie sind pensioniert.» Er nickte und meinte: «Verstehe, nun wie ich gehört und gesehen habe, sind sie eine ausgezeichnete Quidditch Spielerin. Sucherin nicht wahr?» Ich nickte und sagte bescheiden: «Ja ich spiele in der Hausmannschaft von Gryffindor aber ich bin nicht so gut wie alle denken.» Bevor ich was anfügen konnte behauptete Harry: «Sie ist nur bescheiden sie ist ausgezeichnet, man kommt gar nicht zum Spielen, weil sie den Schnatz so schnell fängt!», meinte Harry grinsend. Professor Slughorn sah mich mit hochgezogener Augenbraue an und ich lächelte und meinte: «Er übertreibt ein wenig!» Zum Glück sprach Slughorn nun jemand anderen an und es wurde nicht weiter über mein Qudditchtalent diskutiert. Um zehn meinte Slughorn plötzlich: «Du meine Güte, es ist schon zehn! Sie sollten gehen, bevor sie alle noch drankommen!» Ich folgte Harry und Hermine, doch Professor Slughorn meinte: «Miss Tonks auf ein Wort.» Ich meinte zu Harry und Hermine: «Geht schon Mal ich komme gleich nach.» «Professor Slughorn?», sagte ich, als ich vor ihm stand und schaute ihn fragend an. «Nun Miss Tonks ich hätte ein Angebot für sie. Wenn sie wollen könnte ich sie mit dem Trainer der englischen Nationalmannschaft bekannt machen. Dann können sie ihm zeigen, was sie können. Natürlich nur wenn sie interessiert sind», schlug Professor Slughorn vor. Ich lächelte überrascht und fragte: «Also, wenn sie das organisieren können, wäre das natürlich sehr freundlich!» «Nun dann werde ich schauen was ich machen kann. Ich melde mich bei ihnen, wenn ich was weiss und nun ab ins Bett!», sagte Professor Slughorn schleimig grinsend. Ich winkte und ging. Als ich die Tür hinter mir schloss und mich umdrehte, stand Blaise Zabini vor mir.

    Kapitel 41:
    Ich wollte was sagen, doch er legte den Finger auf seine Lippen und nahm meine Hand. Er zog mich in einen leeren Gang und fragte: «Was wollte Slughorn von dir?» Ich grinste und meinte spöttisch: «Geht dich einen feuchten Dreck an!» Blaise lachte und meinte: «Wenn du meinst?» Dann machte er einen Schritt auf mich zu und ich wich an die Wand zurück. Er nahm meine Hand und strich sanft darüber, dann lächelte er und drückte meine Handgelenke an die Wand. Er drückte seinen Körper an meinen und küsste mich. Ich versuchte meinen Kopf wegzudrehen, doch er übte so viel Druck auf mich aus das ich mich nicht bewegen konnte. Doch dann bis ich ihm auf die Lippe und er liess meine einte Hand los um sich an die Lippe zu fassen. Diesen Moment der Unachtsamkeit nutzte ich aus. Ich stiess ihn weg von mir und rannte los. Ich hielt erst wieder an, als ich vor dem Porträt der fetten Dame stand und ich keuchte: «Mimbulus Mimbletonia», worauf das Porträt aufschwang. Ich stolperte hinein und Hermine und Harry, die auf mich gewartet hatten, stürmten auf mich zu. «Was ist passiert?», fragte Harry. Als ich mich aufs Sofa gesetzt hatte, fragte ich: «zuerst gute oder schlechte Neuigkeiten?» Hermine überlegte und sagte: «schlechte!» «Zabini hat mich unaufgefordert geküsst und naja er liess mich nicht los, als habe ich ihm auf die Lippen gebissen und bin weggerannt!» Harry keuchte und meinte: «Ich mach ihn fertig!» «Und die gute?», fragte Hermine. «Naja Slughorn hat angeboten, er könnte ein Treffen mit dem Trainer der englischen Quidditch Nationalmannschaft abmachen für mich!», antwortete ich mit Begeisterung in der Stimme. Harrys Mund war offen und er war sprachlos, doch Hermine sagte: «Das ist der Wahnsinn! Darauf müssen wir trinken, Harry hast du noch Butterbier?» Harry nickte und eilte hoch zu den Schlafsälen und als er zurückkam, hatte er Ron im Schlepptau. «Stimmt das, was Harry mir gerade erzählt hat?» «Ja!», sagte ich lächelnd. Wir tranken Butterbier und redeten bis ein Uhr morgens.

    Kapitel 42:
    Ich wachte auf und blinzelte. Ich setzte mich auf und blickte verschlafen im Zimmer umher. Es war bis auf mich leer, anscheinend war Hermine schon aufgestanden. Ich legte mich hin und starrte an die Decke. Ich liess mir das Geschehen vom letzten Abend durch den Kopf gehen und mir wurde bewusst was das für eine Chance war. Ich stand auf und begab mich unter die Dusche. Als ich herauskam, sass Hermine auf ihrem Bett und las in einem Buch. «Fertig? Ich muss Zähne putzen!», fragte Hermine lächelnd. Ich nickte und fragte: «Habt ihr schon gefrühstückt?» «Ja haben wir!», antwortete sie und verschwand ins Badezimmer. Ich zog mich an und machte mich auf den Weg in die grosse Halle. Im Gemeinschaftsraum traf ich auf Harry und Ron welche mir zuwinkten. In der grossen Halle waren nur noch wenige Schüler, weil die meisten bereits gegessen hatten. Ich holte mir was zu Essen und setzte mich dann an den leeren Gryffindortisch. Ich verschluckte mich fast an meinem Brot, als Blaise Zabini sich neben mich setzte. «Was willst du Zabini?», fragte ich gleich misstrauisch. «Ich habe gedacht ich setzt mich zu dir, da du hier ganz alleine sitzt», meinte Zabini grinsend. «Du kannst dich zu jemand anderem setzten!», sagte ich wütend zu ihm. «Hey das mit gestern tut mir leid, aber können wir das nicht einfach vergessen? Wir können Freunde sein», antwortete er darauf entschuldigend. «Du hast mich geküsst und hast nicht nachgelassen, selbst als du gemerkt hast, dass ich das nicht wollte. Also vergiss es zum Teufel!», antwortete ich und stand auf. Ich wollte schon loslaufen, doch Zabini packte mich an meinem Handgelenk und fragte: «Willst du wissen wieso Draco so komisch ist?» Ich drehte mich zu ihm und und fragte: «Ich weiss genau was mit ihm los ist!», meinte ich schnippisch. «Ach ja?», fragte Zabini mit hochgezogener Augenbraue. «Naja vielleicht nur halb», sagte ich doch als Zabini die Augenbraue noch mehr hochzog meinte ich, «na gut ich habe keine Ahnung. Aber so wie du aussiehst hast du auch nicht vor es mir zu verraten.» Zabini zuckte mit den Schultern und meinte: «Kommt drauf an was du zu bieten hast?» «Was willst du von mir Zabini?», fragte ich ihn immer noch misstrauisch. «Das Gleiche was ich gestern von dir wollte und das was ich schon immer von dir wollte!», antwortete er schleimig grinsend. «Einen Kuss ist das dein Ernst?», fragte ich ihn fassungslos. «Einen? Ne so viele wie ich will und wann ich will! Wenn du meine Freundin wirst, werde ich dir schritt für Schritt verraten was mit ihm los ist und ich werde ihn für dich ausspionieren! Deal?», antwortete er darauf. «Ich denk darüber nach», sagte ich und lief weg.

    Ich sass mit Hermine in der Bibliothek und las ein Buch, als Zabini vor uns auftauchte. «Ich muss mit dir reden!», meinte er. Hermine wollte was sagen doch ich meinte abwinkend: «Schon gut Hermine.» Ich folgte Zabini und als wir in einer Ecke der Bibliothek ankamen sagte: «Was ist jetzt? Du bist mir die letzten Tage aus dem Weg gegangen! Haben wir einen Deal?» Ich dachte noch einmal nach und meinte schliesslich: «Na gut!» In dem Moment als ich das gesagt hatte, drückte Zabini seine Lippen auf meine und küsste mich. Er drückte mich an die Wand und ich liess es geschehen. Dann liess Zabini von mir ab und meinte: «Er geht dir aus dem Weg, zu deiner eigenen Sicherheit!» Ich fuhr herum doch er war schon losgelaufen, also ging ich zurück zu Hermine, welche fragte: «Was wollte er von dir?» «Ach nichts. Er hat nur was gefragt», meinte ich schulterzuckend. «Okay», meinte Hermine. Ich setzte mich wieder hin und studierte weiter mein Buch von Zaubertränke.

    Kapitel 43:
    Als es Mittagszeit war verliessen wir die Bibliothek um in die grosse Halle zu gehen. Ich setzte mich zwischen Ginny und Hermine gegenüber von Harry und Ron. Ginny flüsterte, sodass Harry und Ron nicht hören konnten was sie sagte: «Stimmt es?» Ich sah sie fragend an: «Was genau meinst du?» «Du weißt schon das mit dir und Zabini!», sagte sie als wäre sie überrascht über meine Ratlosigkeit. Hermine wurde hellhörig und lehnte sich ein wenig zu uns und fragte: «Was ist mit dir und Zabini? Ich habe gedacht das du mit George zusammen bist?» «Leute können wir das später besprechen und nicht mitten in der grossen Halle!», meinte ich panisch. Während des Essens sagten wir nichts weiter und ich spürte ihr Blicke auf mir ruhen. Nach dem Essen lief ich Richtung Bibliothek und Hermine und Ginny folgten mir mit einem Schritt Abstand. Ich setzte mich in die hinterste Ecke der Bibliothek und Hermine und Ginny setzten sich mir gegenüber. «Also stimmt das was ich gehört habe?», fragte Ginny gespannt. «Was hast du gehört?», fragte Hermine dazwischen. «Also erstens ich und George haben uns geküsst, aber wir haben nicht gesagt das wir zusammen sind. Weil es einfacher ist, wenn wir, solange ich noch in der Schule bin, nur Freunde sind. Zweitens wenn es das ist, was ich denke das du gehört hast, dann stimmt es», antwortete ich den Beiden. «Von was redet ihr?», fragte Hermine nun leicht wütend. «Ich habe von Parvati, welche es von Padma gehört hat, welches es in der Mädchentoilette von Pansy Parkinson gehört hat, dass du Zabini geküsst hast», sagte Ginny. Hermines Mund stand offen und sie starrte mich an. «Ich bevor ich weiterrede, müsst ihr was versprechen. Ihr dürft davon weder Ron noch Harry was erzählen!», sagte ich bestimmt. Beide nickten zustimmend und ich redete weiter: «Zabini hat mir einen Deal angeboten, wenn ich so tue als wäre ich seine Freundin, erzählt er mir Stück für Stück was mit Draco los ist und was sein ganzes komisches Verhalten soll!» «Ist es das wert? Ich meine, wenn George das erfährt könnte eure ganze Beziehung kaputt gehen!», fragte Ginny. «Ich erzähl es oder besser gesagt erkläre es ihm, wenn wir uns das nächste Mal sehen. Und Ginny es ist mir sehr wichtig. Ich mache mir grosse Sorgen um Draco. Ich weiss das ihr und vor allem Harry und Ron ihn mich mögt, aber es ist genauso mein Freund wie ihr alle!» Die beiden nickten und wir machten uns auf dem Weg in den Gemeinschaftsraum.

    Kapitel 44:
    Georges Sicht:
    Es waren noch eine Woche bis Weihnachten und ich stand auf um Kaffee zu machen. Fred war duschen gegangen und ich machte den Kaffee. Ich schenkte mir eine Tasse ein und nahm einen Schluck Kaffee. Es klopfte ans Fenster und ich sah eine Eule, die hereinschwebte, sobald ich ihr das Fenster geöffnet hatte. Ich löste den Brief von ihrem Bein und gab ihr zu Essen. Dann öffnete ich ihn und begann zu lesen. Als ich fertig war, blieb ich mit offenem Mund stehen, bis Fred hereinkam. Er begann zu reden: «Wieso hast du noch nichts auf den Tisch gestellt?» Doch als er mich sah hörte er auf zu reden und kam zu mir. Er drückte mein Mund zu und meinte: «Von Amy?» Ich schüttelte den Kopf und antwortete: «Ich denke nicht!» Er schaute mich überrascht an und nahm mir dann den Brief aus der Hand. Er las ihn laut vor: «An Weasley, ich hoffe für dich das du weißt, das deine Freundin mit einem anderen rummacht. Falls du es nicht glaubst auf der Rückseite ist ein Foto! Beste Wünsche X.» Er drehte den Brief und starrte geschockt auf das Foto auf das ich angestarrt hatte. «Ich, ich, das kann nicht sein. Du weißt das sie dich liebt. Das ist wahrscheinlich ein Missverständnis. Das ist wahrscheinlich ein älteres Foto, sie hat ihn doch damals um uns zu schützen geküsst. Bitte rede mit ihr darüber, wenn sie kommt. Ja?», sagte Fred darauf und ich nickte, weil ich wusste, dass er sonst darüber diskutieren.

    Meine Sicht:
    «Tschüss Süsse!», rief Zabini als ich mich von ihm gelöst hatte und am Gehen war. Es brodelte in mir doch ich musste widerstehen, ihm eine Beleidigung entgegen zu werfen. Beim Gryffindorgemeinschaftsraum angelangt sagte ich das Passwort und trat ein. Ich eilte zu Harry, Ron und Hermine und lächelte sie an. «Wo warst du?», fragte Ron neugierig. «Spielen», meinte ich lachend. «Nein, jetzt im Ernst, wo warst du?», meinte Ron ohne auf mein Lachen zu achten. «Ron wieso interessiert dich das?», fragte ich ihn verwirrt. «Es ist merkwürdig. Du verschwindest immer und weißt du, es gibt viele Gerüchte in unserer Schule. Eins davon ist, dass du was mit Zabini hast und es kommt mir recht glaubwürdig vor, denn viele haben behauptet, zu gesehen haben ihr euch küsst! Aber dann würdest du ja George betrügen, schliesslich seid ihr ja zusammen!», meinte er mit bebender Stimme. «Ron lass das, du weißt das die sich alle wichtig machen wollen!», meinte Harry beherrscht. «Wieso lässt du sie nicht einfach selber antworten?», fragte er zornig. «Also zum deine Fragen beantworten: erstens, wenn ich verschwinde bin ich bei Neville, weil er mir Nachhilfestunden in Kräuterkunde gibt, stimmt es Neville?», sagte ich zu Neville welcher gleich nebenan sass. Er nickte und meinte: «Sie ist grottenschlecht! Nicht böse gemeint.» Dann fuhr ich fort: «Zweitens würde ich lieber einen Frosch küssen als Zabini und drittens sind ich und George nicht offiziell zusammen, weil eine Fernbeziehung nie gut kommt! Zufrieden?» Ron war rot angelaufen und nickte, also stand ich auf und ging in den Schlafsaal. Hermine kam kurz nach mir in den Schlafsaal. «Du kennst Ron er übertreibt manchmal ein wenig, aber im Grunde macht er sich ja nur Sorgen um seinen Bruder. Bei Ginny ist er noch schlimmer!», meinte Hermine beruhigend. «Ich verstehe ihn ja und genau deshalb erzähl ich es ihm ja nicht. Er würde es nicht verstehen», antwortete ich ihr.

    «Hallo meine Lieben, da seid ihr ja! Wir haben uns schon Sorgen gemacht!», sagte Molly als Harry, Ron, Hermine, Ginny und ich begleitet von Kingsley durch die Tür kamen. «Es sitzen alle bereits am Tisch», fügte sie hinzu. Wir schritten durch die Tür und stellten unsere Koffer ab, um dann ins Wohnzimmer zu gehen. Am Tisch sassen Arthur, Remus, Dora und Charlie. Ich ging zu Dora und umarmte sie ganz fest. Als ich sie losliess setzte ich mich an den Tisch neben Ginny. Wir begannen zu essen und zu reden. Nach dem Essen plauderten wir noch gemütlich bis in die Nacht hinein.

    Kapitel 45:
    Weihnachtsmorgen:
    «Aufstehen mein Lieben!», sagte Molly, als sie die Tür zu unserem (Ginny, Hermine und ich) Zimmer geöffnet hatte. Ich setzte mich auf und schaute zu Ginny und Hermine. Ginny blickte genauso wie ich verschlafen herum, während Hermine schon am Aufstehen war. Ich stand auf und zog mich um. Ich zog eine Jeans und einen grün, roten Pullover an. Ich rüttelte an Ginny damit sie aufstand, aber sie wollte einfach nicht aufstehen. Schliesslich halste ich ihr den Kitzelfluch auf und sie meinte, dass sie aufstehen würde. Als sie schliesslich angezogen dastand gingen wir nach unten und mein Herz bliebt fast stehen, als Fred und George sah, welche gerade Harry und Ron eine neue Kreation aus ihrem Sortiment vorstellten. Hermine drückte kurz meine Hand und nickte mir aufmunternd zu. Wir liefen weiter und ich umarmte die Beiden. Wir kamen nicht zum reden da Mrs.Weasley hereinkam und meinte: «Los, los Leute wir essen jetzt!» Nach dem Essen gingen wir nach Draussen um Quidditch zu spielen. Nach einer Stunde machten wir eine Pause und ich ging ins Haus um was zu trinken. Als ich mich mit einem Glas Wasser in der Hand umdrehte, stand George da und fragte: «Alles in Ordnung?» Ich nickte und meinte: «Ja schon, aber ich möchte mit dir reden!» «Ich auch mit dir. Gehen wir spazieren», sagte er darauf. Wir verliessen das Haus und liefen schweigend nebeneinander Richtung Wald. George begann zu reden: «Also über was wolltest du mit mir reden?», fragte er. «Sag du zuerst!», meinte ich eilig. «Ne du!», sagt er. Ich schüttelte den Kopf lächelnd und dann als würde er es akzeptieren zog er etwas aus der Tasche. Es war ein Brief und er drückte ihn mir in die Hand und sagte: «Lies!» Ich nahm den Brief in die Hand und las ihn. Während ich las gefror mir das Blut in den Adern, den dort stand ungefähr das was ich ihm erzählen wollte. Als ich fertiggelesen hatte, drehte ich den Brief um und sah das Foto, dass mich und Blaise in der Bibliothek zeigte, wie wir uns küssten. Ich löste meinen Blick vom Bild und schaute zu George, welcher mich stumm beobachtet hatte. Er schaute mich an und als er zu sprechen begann, wählte er seine Worte mit Bedacht: «Ich habe diesen Brief Anfang Dezember bekommen und war wütend und traurig zu gleich, doch Fred meinte ich soll dich zuerst persönlich fragen, was das bedeutet, bevor ich irgendwelche falsche Schlüsse ziehe. Also frage ich dich jetzt, was hat dieses Bild und der Brief zu bedeuteten?» Ich schluckte den Kloss in meinem Hals herunter und erzählte ihm alles und zwar wirklich alles. Als ich geendet hatte, schaute ich zu Boden, weil ich ihn nicht anschauen konnte. Ich spürte wie George seine Hand an meine Wange legte und mich zwang den Kopf zu ihm zu drehen. Ich blickte in seine unergründlichen Augen und er sprach ganz langsam: «Erinnerst du dich noch, als ich dir, im Sommer nach Cedrics Tod, gesagt hatte, dass ich deine Freundschaft zu Draco niemals kritisiert habe?» Ich nickte und er redete weiter: «Und das tut ich immer noch nicht. Ich verstehe, wenn du dir Sorgen um deinen Freund machst. Und ich verurteile dich nicht für deine Handlung, denn ich würde genau so weit gehen um Fred oder dich zu beschützen, aber ich weiss nicht ob es dir wirklich hilft. Ich meine du weißt nur das Draco das tut um dich zu schützen, also das er nicht mit dir spricht. Und du weißt, dass er nicht vor hat nächstes Jahr wieder nach Hogwarts zu kommen. Ich glaube Zabini hält dich nur hin!» «Ich, keine Ahnung, aber ich muss doch herausfinden, was mit ihm los ist! Schliesslich ist er mein bester Freund!», meinte ich unsicher. «Hör zu, ich sag das nicht, weil ich irgendwie wütend bin auf dich oder so, aber ich denke Blaise hat, wenn er überhaupt etwas weiss, nicht vor es dir zu sagen, denn dann würdest du dich von ihm trennen oder?», begann er zu reden und als ich nickte sprach er weiter, «also würde ich dir logischerweise nur einige Krümel hinwerfen, damit du nicht aufgibst. Hör zu ich nehme dir das echt nicht böse, aber ich denke es bringt dir nichts!» Ich zuckte mit den Schultern und er fragte schliesslich: «Was wolltest du mir erzählen?», fragte er um abzulenken, was allerdings nicht funktionierte aufgrund meiner Antwort: «Das von Zabini.» Er wollte was sagen, entschied sich dann aber anscheinend dagegen. Stattdessen lehnte er sich nach vorne zu mir und küsste mich. Diese weichen Lippen, hatte ich seit dem Sommer nicht mehr gespürt und es tat einfach gut. Als uns langsam kalt wurde machten wir uns auf den Rückweg Richtung Haus.

    Kapitel 46:
    Die Schule hatte wieder begonnen und ich ging Blaise aus dem Weg. Ich hielt mich stets an Hermines, Harrys und Rons Seite, damit ich nicht mit ihm sprechen musste. Doch ich wusste, dass ich irgendwann mit ihm sprechen musste, aber diesen Moment wollte ich soweit wie möglich hinausschieben. Es war bereits März und Hermine und ich fanden, dass wir bei diesem schönen Wetter nach draussen gehen könnten, um zu lernen. Nach einer Weile hatte ich keine Lust mehr und schob meine Sachen beiseite und ich legte mich hin. Ich hatte die Augen geschlossen und genoss die Sonne auf meinem Gesicht. Plötzlich verschwand die Sonne und ich öffnete die Augen und sah Zabini, welcher über mir stand. «Was willst du?», fragte ich Zabini. «Reden!», meinte er und nahm meine Hände um mir beim Aufstehen zu helfen. Ich folgte ihm ins Schloss in ein Klassenzimmer. «Was ist mit dir los? Du ignorierst mich komplett seit den Winterferien? Was ist mit unserer Abmachung?», fragte er leicht wütend. «Ich weiss das du mir nichts erzählen wirst, weil du weißt das ich das sonst beenden würde, also habe ich keinen Profit davon und trenne mich von ihm. Ausserdem weiss ich von dem Brief den du George geschickt hast! Also lass mich einfach in Ruhe!», sagte ich wütend und wollte zurück zu Hermine, aber ich fand sie nicht mehr. Deshalb lief ich zurück Richtung Schloss in den Gemeinschaftsraum. Dort setzte ich mich zu Harry, Ron und Hermine, die anscheinend hochgekommen war. «Bist du fertig mitlernen?», fragte Ron. «Ich habe ni..», wollte ich sagen, doch Hermine blickte mich so intensiv an das ich sagte: «Ja bin fertig.» Wir plauderten noch eine Weile und spielten Zauberschnippschnapp. Als es soweit war, Abend zu essen, machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Ich sah wie Blaise und einige andere Slytherins die ganze Zeit zu mir schauten und ich fühlte mich beobachtet. Ron fragte mich: «Wieso schauen Zabini und seine Freunde die ganze Zeit zu dir Amy?» «Ich weiss nicht», meinte ich schulterzuckend. Ich fühlte mich merkwürdig, denn ich wusste nicht wieso sie die ganze Zeit zu mir schauten. Irgendwann wurde es mir zu blöd und ich stand auf und lief zu Blaise hinüber und fragte: «Wieso starrst du die ganze Zeit zu mir herüber?» «Vielleicht weil du gerade Schluss gemacht hast mit mir?», meinte er arrogant. «Oh mein Gott Blaise. Jeder weiss das du noch nie verliebt warst und erst recht nicht in mich. Es hat dich nie interessiert was ich mache. Du wolltest nur das Eine, dass weiss jeder. Also hör mit dem Scheiss auf und sag doch deinen Freunden einfach wieso ich dich überhaupt an mich heranliess. Oder wart sag es doch Draco!», schrie ich und stürmte aus der Halle.

    Dracos Sicht:
    Ich sah Amy nach wie sie aus der grossen Halle lief und drehte meinen Kopf zu Blaise. «Was sollst du mir erzählen?», fragte ich ihn misstrauisch. «Nichts sie hat nur so dahin geredet!», meinte Blaise ein Wenig zu schnell. «Blaise spucks aus!», sagte ich wütend. «Naja sie wollte wissen wieso du so distanziert bist und ich habe ihr gesagt, wenn sie wissen will was los ist, muss sie meine Freundin spielen. Naja sie hat zugestimmt aber ich weiss ja auch nicht was genau mit dir los ist, also konnte ich ihr nicht viel sagen und sie hat sich von mir g getrennt», sagte er und in mir stieg unbändige Wut hoch und ehe ich mich versah, schlug ich voll Kanne mit der Faust in sein Gesicht. «Du bist ein Schwein Blaise Zabini!», schrie ich ihn an. Professor Snape war herbeigeeilt und sagte wütend: «In mein Büro! Beide!» Wir folgten schweigend Professor Snape in sein Büro. Er hielt uns die Tür auf und als wir eingetreten waren, knallte er sie zu. «Was zum Teufel sollte das? Sie haben eine grosse Schande über das Haus Slytherin gebracht», schrie Snape uns an. «Eine Meinungsverschiedenheit», meinte Blaise schulterzuckend. Snape zeigte auf Blaise Nase und fragte: «Das nennen sie eine Meinungsverschiedenheit?» «Es war ein Missverständnis Professor. Es kommt nicht mehr vor!», meinte ich ernst. «Das hoffe ich auch Mr.Malfoy. Heute lasse ich noch Gnade walten aber wenn noch einmal so etwas in der Art vorkommt, dann werde ich nicht so nachgiebig sein. Haben sie das verstanden?», sagte Professor Snape schliesslich. Wir nickten beide und verliessen sein Büro ohne ein Wort zu sagen. «Wieso hast du nicht die Wahrheit gesagt?», fragte ich Blaise. «Du bist wütend auf mich und ich versteh das. Aber du bist mein bester Freund und ich würde dich sicher nicht verpetzten. Ausserdem habe ich nicht gelogen es war eine Meinungsverschiedenheit.», antwortete Blaise gelassen. Ich wollte etwas sagen aber ich überlegte es mir dann anders. Wir schritten schweigend in Richtung Gemeinschaftsraum und als wir da waren setzte sich Blaise zu Theodore und ich mich zu Crabbe und Goyle.

    Kapitel 47:
    Meine Sicht:
    Es hatte gut getan meine Wut an Blaise auszulassen. Ich war froh das es raus war und ich hoffte das er mich von nun an in Ruhe lassen würde. Nachdem ich wieder zurückgegangen war, hatte Ron gefragt: «Du warst mit Zabini zusammen, aber...», aber ich hatte ihn unterbrochen: «Das war kompliziert okay und jetzt ist es aus der Welt. Also sprechen wir nicht mehr darüber. Was habe ich verpasst?» Ron schaute mich kurz so an, als wollte er etwas sagen, aber anscheinend überlegte er es sich dann anders und schwieg.

    Die Zeit verging und das Ende des Schuljahrs war in Sicht und ich freute mich darauf. Ich fühlte mich eingeengt von der Schule und all dem Stress. Die Prüfungen waren auch schon halb geschafft und in zwei Wochen war die Schule zu Ende. Es war Wochenende und Harry war mit Dumbeldore weg und ich sass mit Hermine, Ron, Ginny, Neville, Luna, Dean, Seamus im Raum der Wünsche und wir besprachen wer wo Wache halten würde, denn Harry hatte uns darum gebeten. Nachdem wir uns abgesprochen hatten nahm jeder einen kleinen Schluck vom Felix Felicis. Hermine und ich hielten in der Nähe des Astronomieturm Wache. Wir hatten uns ein paar Kissen hingezaubert und sassen versteckt in einer Ecke. Ausserdem hatten wir die nächstliegenden Gänge verzaubert, so dass unser Armband aufleuchtet, wenn jemand durch den Gang läuft. Wir flüsterten und redeten die ganze Zeit. Bis plötzlich mein Armband aufleuchtete, ein Zeichen dafür das jemand in unsere Richtung kam. Wir schwiegen und ich schaute vorsichtig aus unserem Versteck. Ich sah wie Draco die Treppe zum Astronomieturm hochlief. Ich lächelte und meinte: «Das ist nur Draco. Er geht immer auf den Astronomieturm, wenn er nicht schlafen kann. Bleib du hier, ich geh ihm nach.» Bevor Hermine darauf antworten konnte war ich schon weg. Ich ging um die Ecke und lief die Treppe hoch, doch dort war alles ganz anders als erwartet. Draco hatte den Zauberstab auf Dumbeldore gerichtet, welcher nun entwaffnet und hilflos dastand. Hinter Draco stand Bellatrix, Greyback und noch einige andere Todesser. Draco sah mich als erste und seine Augen weiteten sich, doch bevor er was tun konnte, sah mich Bellatrix Lestrange. «Wenn haben wir denn da? Scabior halt sie fest! Und nimm ihren Zauberstab!», sagte sie hocherfreut. Ehe ich mich versah hatte mich der Todesser namens Scabior gepackt und mir meinen Zauberstab entrissen. «Kann mir jemand erklären wie sie durch unsere Barriere kommen konnte?
    Durch die können nur Todesser und sie sieht nicht wirklich wie eine raus», sagte sie nun nicht mehr so erfreut. «Draco wer ist das?», fragte sie Draco.

    Kapitel 48:
    Ich nickte ihm kaum merklich zu und er antwortete: «Amy Tonks.» «Tonks? So heisst doch meine Schwester jetzt. Aber die hat nur eine Tochter und die heisst Nymphedora und sieht nicht so aus wie du! Ah meine Schwester hat dich sicher adoptiert», meinte sie wissend. «Und wenn schon!», fauchte ich. «Nicht so frech Kleines!», meinte Bellatrix halb lachend. Plötzlich trat aus dem Schatten ein weiterer Todesser und mir gefror das Blut in den Adern. Amycus Carrow. Ich zuckte zusammen und machte einen Schritt zurück. Er grinste widerlich und meinte: «Das ist das Schlammblut um das wir uns so liebevoll gekümmert hatten, als der dunkle Lord verschwand!» «Von was sprichst du?», meinte Bellatrix stutzig. «Du weißt schon das Kind das ihr entführt hattet um es zu foltern!», antwortet Amycus verwirrt. «Willst du mir etwa sagen, dass du das Kind das in meinem Zimmer in einem Kinderbett lag, mitgenommen und gefoltert hast!», schrie Bellatrix ihn an. Ich zuckte zusammen und ich zitterte. «Ich äh ja», stotterte er. Bevor irgendwer weiter reden konnte kam Snape die Treppe herauf und meinte: «Wir sollten dieses Gespräch wann anders fort führen.» Bellatrix schaute zu Draco und meinte: «Jetzt tu es endlich!» Bevor irgendwer was sagen konnte meinte Snape: «Lass es Draco!» Er schob Draco beiseite und Dumbeldore, der unsere Diskussion im Stillen beobachtet hatte sagte: «Bitte Severus.» Dumbeldore stürzte und fiel vom Turm. Snape übernahm die Führung und meinte: «Was wollt ihr mit dem Mädchen lasst sie hier!» Bellatrix unterbrach ihn und meinte: «Sie kommt mit uns. Keine Diskussion! Und jetzt los!» Wir durchquerten die Barriere und fanden uns in einem Kampfgetümmel wieder. Einige der Todesser stürzten sich in den Kampf. Amycus wollte das auch tun doch Bellatrix meinte: «Du kommst brav mit!» Snape und Bellatrix kämpften uns durch das Getümmel und ich lief ihnen mit Scabiors Zauberstab im Rücken hinterher. Ich blickte mich um und erhaschte einen Blick auf Hermine. Sie spürte meinen Blick und drehte sich um und ich hörte wie sie Dora zurief: «Tonks sie haben Amy!» Dora sah mich leider knapp nicht mehr. (Ich überspringe jetzt den Teil bis sie apparieren) Wir hatten gerade die Grenze von Hogwarts erreicht und Bellatrix meinte: Draco halt dich an Severus fest Mädchen nimm meinen Arm. Malfoy Manor denkt dran!» Ich hielt Bellatrix Arm und plötzlich drehte sich alles und wir waren nicht mehr in Hogwarts sondern vor einem Tor auf einer einsamen Strasse. Dann ploppte es und Severus, Draco und die anderen Todesser erschienen. Bellatrix drückte auf die altmodische Klingel. Drei Minuten später stand ein molliger Mann am Tor und fragte: «Wer seid ihr?» «Bellatrix Lestrange und Gefolge!» «Das Mal?», meinte er, worauf Bellatrix ihm ihren Arm hinhielt. Der Mann öffnete das Tor und Bellatrix rauschte an ihm vorbei und wir folgten ihr. Im Haus meinte Bellatrix zu einer blondhaarigen Frau die Dracos Mutter sein könnte: «Draco soll auf sein Zimmer und gib dem Mädchen ein Zimmer und etwas zum Anziehen. Dann solltet ihr alle schlafen. Ihr anderen kommt mit mir mit wir rufen den dunklen Lord.» «Kommt Kinder.», meinte die Frau geduldig. Draco nickte mir aufmunternd zu und sobald wir ausser Sichtweite waren umarmte mich Draco. «Es tut mir leid, dass ich dich in das alles reingezogen habe. Übrigens das ist meine Mutter, Narzissa», sagte er. «Ist jetzt auch egal. Ich lebe noch und ich bin auch nicht in irgendeinem Kerker. Hi Narzissa!», sagte ich mit gezwungenem Lächeln. «Ihr kennt euch?», fragte Narzissa.
    «Das ist Amy sie ist oder war zumindest bis letzten Sommer meine beste Freundin», Dracos Mutter nickte wissend und ich meinte. «ist immer noch deine beste Freundin.» Draco lächelte und wir liefen weiter. «Du kannst dieses Zimmer nehmen. Bleib am Besten in deinem Zimmer. Wir wissen nicht wieso meine Schwester dich mitgenommen hat, aber die Tatsache das sie will das ich dir Essen bringe und du ein eigenes Zimmer hast, weist darauf hin dass sie dir vermutlich nichts tun will.» Ich betrat das Zimmer und schaute mich um. An der Wand stand ein grosses Bett und daneben ein Nachttisch. Gleich neben der Tür befand sich ein Schrank und in der rechten Wand befand sich eine weitere Tür. Ich schritt zu der Tür und drückte die Klinke hinunter. Die Tür führte in ein wunderschönes Badezimmer. Es hat eine Badewanne die man als Whirlpool verwenden konnte, zusätzlich hatte es eine Dusche, eine Toilette und ein Waschbecken. Ich verliess das Badezimmer und setzte mich aufs Bett. Ich war nachdenklich und überlegte was ich tun sollte. Es klopfte und ich sagte: «Ja?» Narzissa kam hinein und legte mir einen Stappel Kleider hin. «Ich habe dir ein paar T-Shirts, Unterwäsche, Zahnbürste und Zahnpasta und ein Pyjama besorgt. Du solltest schlafen gehen. Ich denke morgen wird ein langer Tag.

    Kapitel 49:
    «Aufstehen! Amy komm schon wach auf, sonst kitzle ich dich!», sagte eine Stimme. Ich blinzelte und wusste einen Moment lang nicht wo ich war, doch dann fiel mir alles wieder ein. «Welche Zeit ist jetzt?», fragte ich verschlafen. «Es ist viertel nach zehn. Du sollst aufstehen und duschen wenn du willst. In zwanzig Minuten gibt es essen», sagte Draco. Ich setzte mich auf und rieb mir die Augen. «Okay ich geh duschen. Kannst du mir dein Shampoo und dein Duschgel leihen?», fragte ich ihn. Er nickte und verliess mein Zimmer. Ich stand auf und suchte mir ein T-Shirt raus. Draco kam in mein Zimmer und gab mir zwei Shampoo Flaschen. Er drückte mir einen Kuss auf die Stirn und verliess das Zimmer. Ich ging ins Badezimmer und unter die Dusche. Nachdem ich mich geduscht und angezogen hatte, verliess ich das Zimmer und klopfte bei Draco an. Er öffnete die Tür und lächelte: «Fertig? Na dann los.» Ich folgte ihm die Treppe hinunter in den Salon. Narzissa sass am Esstisch und wir setzten uns zu ihr. Sie rief die Hauselfin welche das vorbereitete Essen auftischte. Es gab Fruchtsalat, Joghurt, Eier (wie man sie wollte), Speck, Bohnen, Würste, Waffeln, alles was das Herz begehrte. Ich nahm mir ein Joghurt und ass ihn gemütlich. Narzissa fragte: «Wie alt bist du eigentlich?» Ich musste herunterschlucken und meinte lächelnd: «Mmh ich bin im April siebzehn geworden.» «Oh dann bist du ja älter als Draco», meinte sie freundlich. «Ein Bisschen weniger als zwei Monate älter. Er hat ja am 5.Juni und ich am 11.April», antwortete ich darauf. Ich nahm mir ein wenig Fruchtsalat auf den Teller und ass weiter. Nach einer Weile kam Bellatrix Lestrange rein und kam zu uns an den Tisch. «Wie lange braucht ihr etwa noch fürs Essen?», fragte sie. Ich wollte was sagen doch Narzissa schnitt mir das Wort ab: «Vielleicht zehn Minuten. Ich sag dir Bescheid.» Bellatrix wollte was sagen, doch sie überlegte es sich anscheinend anders und verliess den Salon wieder. «Was passiert nach dem Essen?», fragte ich, da ich plötzlich keinen Appetit mehr hatte. «Ganz ehrlich? Ich weiss es nicht», sagte Narzissa, so offen, dass ich es ihr glaubte. Ich ass den Teller leer und bedankt mich für das Essen. «Wartet hier», wies Narzissa uns an und sie verliess den Salon. Zwei Minuten später kehrte Narzissa zurück und meinte: «Draco du bleibst entweder hier oder gehst in dein Zimmer. Amy du sollst mit mir mitkommen. Keine Angst ihr beiden. Bellatrix will dir nichts tun, sonst hätte sie sicher nicht gewartet bis du gefrühstückt hast. Ich folgte Narzissa in die Eingangshalle und dann weiter in ein zweites Esszimmer. Narzissa wies mich an einzutreten und zu warten. Ich betrat den Raum und die Tür wurde hinter mir geschlossen. Ich liess den Blick im Raum umherschweifen. Ein langer Tisch stand in der Mitte des Raums. Beide Seiten waren mit Stühlen besetzt und in der Wand, hinter dem Tisch, war ein Kamin eingelassen. Über dem Kamin hing ein Gemälde. Die Wände waren voller Gemälde die, dem Aussehen zu Urteile, alle Vorfahren von Draco waren. Ich durchschritt den Raum und blieb am Tischende stehen. Ich ging zu dem Bild das mir am nächsten war. Es war jenes, welches über dem Kamin hing. Es zeigte Dracos Eltern und vermutlich Dracos Grosseltern. Sie blickten herablassend drein und ich war froh, dass sich das Bild nicht bewegte. Dann hörte ich wie die Tür geöffnet wurde und ich drehte mich um.

    Kapitel 50:
    Dort stand Bellatrix. Ich war kurz davor zusammen zu zucken, aber ich durfte keine Schwäche zeigen. «Setz dich doch Kleines», es war ein höflich formulierter Befehl, also tat ich wie geheissen. Ich bekam Gänsehaut als Bellatrix sich rechts neben mich setzte... Ich war nervös und hatte leichte Panik. Ich rutschte unruhig auf meinem Stuhl umher. «Ey Kleines was bist du so nervös? Ich habe nicht vor dir irgendwas zu tun», meinte Bellatrix, der anscheinend aufgefallen war wie nervös ich war. Es war natürlich auch nicht unübersehbar. «Weiss ich ja nicht», sagte ich kleinlaut. «Also ich glaube ich muss dir noch einiges erklären. Nun also an was kannst du dich noch erinnern. Ich mein aus deiner Kindheit?», fragte Bellatrix. «An nichts Schönes», meinte ich traurig. «Ich hör zu. Ich sage es dir einfach. Du bist meine Tochter. Ich denke jedem der nicht blind ist, dem fällt auch eine gewisse Ähnlichkeit auf. Nun denn, es war so dass ich schwanger wurde. Ich bekam ein Kind und zwar dich. Ich hielt es geheim weil ich nicht wollte, dass dich irgendjemand gegen mich verwendet. Als ich eines Tages kurz etwas erledigte, gab ich einer Hauselfin die Aufgabe kurz auf dich zu achten. Allerdings wurde ich dabei verhaftet und ich habe nie gewusst was aus dir geworden ist. Allerdings weiss ich seit gestern das dieser Vollidiot, du weißt wenn ich meine, dich mitgenommen hat und sehr falsche Vermutungen getroffen hat. Also tue mir den Gefallen und erzähl an was du dich erinnerst.» Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Mir lief eine Träne über die Wange. «An vieles das vor meinem fünften Lebensjahr war, kann mich praktisch nicht erinnern. Manchmal wenn jemand ein bestimmtes Stichwort sagt, bekomm ich ein Flashback. Aber an alles nach meinem fünften Lebensjahr, kann ich mich gut erinnern. Ich denke du kennst das Gefühl, wenn man morgens aufwacht und weiss, du kannst hier nicht weg. So habe ich mich jeden Tag gefühlt. Wenn ich morgens aufwachte wusste ich der Tag wird gut wenn ich kein Essen bekomme, denn das bedeutete das Haus war leer und ich war alleine. Das waren die besten Tage da konnte ich die Märchen von Beedel dem Barden, das fünfzigste Mal lesen. Wenn es was zu Essen gab wusste ich der Tag würde für mich nicht schön werden. Den weißt du dein Freund Amycus liebt es Leute zu schlagen, vor allem kleine Kinder. Und weißt du was er noch mehr liebt?», ich schweig einen Moment um meinen Worten Wirkung zu verleihen. «Er liebt es fünfjährigen unschuldigen Mädchen den Cruciatus Fluch aufzuhalsen», mir lief eine Träne über die Wange als ich zu den nächsten Worten ansetzte, «Weißt du ich habe jeden Tag gedacht es kann nicht schlimmer werden. Ich kann nicht mehr Schmerzen verspüren, ich kann nicht einsamer sein. Aber ich hatte mich daran gewöhnt. Doch dann eines Tages. Du kennst Männer, Schweine, Perverslinge. Ich weiss nicht wieso, aber ich glaube er war einfach auf Entzug oder es hat ihm Spass gemacht. Ich sass in meinem Zimmer. Ich las das Märchen von den drei Brüdern zum einundfünfzigstenmal, da betrat er mein Zimmer. Ich dachte ich war vorbereitet, auf das was kommt. Ich war acht Jahre, ich dachte ich hatte alles erlebt. Aber weißt du was?», sagte ich leise, während mir Träne um Träne über die Wange rollten, «er hat mich gebrochen. Ich denke nicht das ich noch aussprechen muss was er getan hat, aber die Tatsache das er es getan hat, hat mich gebrochen. Jeden Tag, von da an, sass ich auf meinem Bett wartete ich wartete das er kam mich noch einmal mit dem Imperiusfluch belegte und es noch einmal tat. Aber es dauert einige Monate und ich war wieder nicht vorbereitet. Ich war in dieser Zeit so am Ende als ich endlich, befreit wurde habe ich gesagt: Nein ich komm nicht mit, ich darf nicht rausgehen. Sie haben mich so weit gebracht das ich Angst hat mit zu gehen. Ich bin bis heute nicht darüber hinweg. Ich spüre jeden Schmerz in mir noch bis heute.» Ich schwieg während mir die Tränen über die Wangen liefen. Dann tat Bellatrix etwas was ich nie erwartet hätte, sie umarmte mich. Sie zog mich an sich umarmte mich. Dann sagte sie: «Glaub mir er wird dafür bestraft werden, so das ihm hören und sehen vergeht und jetzt schau mich an!» Ich blickte in ihre von Wut getriebenen Augen. «Egal was sie dir angetan haben. Du bist ein wunderschönes starkes Mädchen. Du kannst stolz sein auf dich. Glaub mir niemand wird es mehr wagen dich anzufassen. Du bist meine Tochter!» Ich wischte mir die Tränen ab, setzte mich aufrecht hin und setzte ein Lächeln auf und sagte: «Du hast recht. Aber bin ich den keine Enttäuschung für dich? Ich meine du weißt schon, ich bin nicht in Slytherin, ich bin in Gryffindor!» «Hör gut zu das ist wichtig. Du bist eine Black! Du bist vielleicht eine Gryffindor. Und wenn schon, das ist kein schlechtes Haus. Du bist stolz und ehrgeizig und loyal. Das ist wichtig, nicht in welchem Haus du bist. Das ist Nebensache», sagte sie mit ernstem Gesicht. Das brachte mich zum Lächeln und ich nahm meinen Mut zusammen und fragte die Frage, deren Antwort ich schon erahnte: «Wer ist mein Vater?» Bellatrix musterte mich und setzte ein stolzes Lachen auf: «Du bist die wunderbare und einzige Tochter des dunklen Lords.» Ich wusste nicht was ich sagen sollte und nickte einfach. «Das ist eine grosse Ehre und ich hoffe du bist stolz darauf?», fragte Bellatrix. Ich nickte und meinte: «Natürlich ist mir das eine Ehre!» «Gut, heute Abend stellt er dich den Todessern vor an der Versammlung. Nur damit du es weißt er wird dich nicht zu einer Todesserin machen, das wäre ja so als hätte er selbst das dunkle Mal. Deshalb müssen wir noch in die Stadt um ein Kleid zu besorgen», meinte Bellatrix darauf. «Wir brechen nach dem Mittagessen um drei Uhr auf. Schaut das du bereit bist. Ach übrigens dein Zauberstab», fügte sie hinzu und hielt mir dann den Zauberstab hin. Ich nahm ihn und wir verliessen gemeinsam den Raum.

    Kapitel 51:
    Nach dem Essen meinte Bellatrix: «Wir sollten los.» Ich stand auf und umarmte Draco kurz, dann folgte ich Bellatrix. Wir liefen zur Grenze des Anwesens der Malfoys, damit wir apparieren konnten. Bellatrix hielt mir den Arm hin und wir apparierten. Ich brauchte einige Momente um fest zu stellen, dass wir in Hogsmead waren. Wir liefen zu einem edlen Kleiderladen und traten ein. Ein Angestellter eilte zu uns und fragte: «Kann ich ihnen behilflich sein?» «Nein, wir kommen zurecht», wies Bellatrix ihn ab. Sie lief zu einem Kleiderständer und suchte einige Kleider heraus. Dann schob sie mich zur Umkleidekabine und gab mir das erste Kleid. Es war schwarz und hatte ein Schleife um den Bauch. Es hat ein Überrock mit Blumenmuster. Das zweite war rot. Es war rot gemustert und hatte einen tiefen Ausschnitt und war rückenfrei. Bellatrix fand es wunderschön aber ich fand es hatte einen zu tiefen Ausschnitt. Das dritte war sehr kurz aber es war wunderschön. Zuerst war es eigentlich ein schwarzes Kleid und darüber war ein Blumenmuster genäht. Ausserdem war es rückenfrei und betonte meine Figur.

    Bellatrix gefiel das dritte Kleid genauso wie mir also kauften wir es und gleich dazu die passenden High Heels. Als wir alles Nötige hatten apparierten wir zurück zum Malfoy Manor. Wir wurden durchs Tor gelassen und liefen zum Anwesen zurück. Vor der Tür blieb Bellatrix stehen und sie meinte: «Ich muss gleich weg, aber du kannst bis zur Versammlung machen was du willst. Geh doch mit Draco im Pool schwimmen. Die Versammlung beginnt um neun Uhr abends. Ich hol dich ab. Narzissa wird dir helfen dich hübsch zu machen.» Sie drückte mich und verschwand dann wieder in die Richtung aus der wir gekommen waren.

    Kapitel 52:
    Es war viertel vor neun und ich sass auf meinem Bett während Narzissa mich schminkte. Ich hatte den späten Nachmittag damit verbracht, mit Draco im Poll zu schwimmen. Es war sehr lustig gewesen und wir hatten viel Spass. Nachdem Abendessen hatten wir noch ein Runde Zauberschach gespielt und danach war ich in mein Zimmer gegangen um mich umzuziehen. Dann war Narzissa gekommen und hatte mir eine Kette gegeben die perfekt zu meinem Outfit passte. Danach hatte sie begonnen mir die Haare hochzustecken, welche jetzt wunderschön aussahen. Nun trug sie dezentes Makeup auf. Es war zehn vor als sie fertig war. Ich ging noch kurz zur Toilette und als ich zurückkam, überprüfte sie mein Makeup und meinte dann: «Ich geh schon mal, Bellatrix holt dich ab.» Es war eine Minute vor neun als die Tür aufging und Bellatrix reinkam. Ich stand auf und sie meinte: «Du siehst wunderschön aus Kleines. Und jetzt komm.» Sie lief los und ich folgte ihr die Treppe hinunter zu dem Raum, indem wir am Morgen geredet hatten. Sie stiess die Tür auf du trat ein und ich tat es ihr nach. «Ah Bellatrix. Amy! Nun meine Freunde, das ist Amy, meine Tochter», sagte Voldemort stolz. «Komm her setzt dich neben mich», sagte er und lächelte mich an. Ich lief an den Todessern vorbei, bis ans Tischende, wo ich mich neben Voldemort setzte. «Nun bevor wir beginnen können, müssen wir noch etwas erledigen. Zum etwas klarstellen, meine Tochter ist euch allen übergestellt. Wenn sie einen Wunsch hat wird der erfüllt. Und niemand tut ihr weh! Verstanden! Und jetzt zeig ich euch was mit denen passiert, die es wagen meiner geliebten Tochter Schmerzen zuzufügen. Wurmschwanz, bring sie herein!», auf diese Wort herrschte Schweigen und Wurmschwanz trat herein vor ihm standen die drei Menschen, die ich am meisten fürchtete. Ich zuckte zusammen, was meinem Vater auffiel und er drückte meine Hand kurz. Die Carrows und Dolohow wurden von Wurmschwanz hereingeführt. Ihre Hände waren von unsichtbaren Seilen gefesselt. Als sie vor Voldemort standen ging Wurmschwanz wieder und Voldemort nahm seinen Zauberstab zur Hand. Er sagte: «Kniet euch vor mir hin!» Die drei taten wie gefolgt. «Ihr habt meine Tochter gefoltert, geschlagen und misshandelt. Jetzt werdet ihr spüren wie sich das anfühlt! Crucio!» Amycus fiel zu Boden und begann zu zucken und sich umher zu winden. Nach einer Weile richtete er seinen Zauberstab auf Alecto und sie begann sich ebenfalls um her zu winden und zu zucken. «Bellatrix, du weißt was zu tun ist!», meinte Voldemort lächelnd zu Bellatrix. Sie stand auf und richtete ihren Zauberstab auf Dolohow und auch er begann sich zu winden. Als sie aufhörten lagen die drei wimmernd auf dem Boden. Auf Voldemorts Zeichen kamen fünf weitere Todesser in den Salon und liefen zu den armseligen Gestalten die auf dem Boden lagen. Voldemort nickte und sie begannen die am Boden liegenden Todesser zusammenzuschlagen. Als sie halb bewusstlos dalagen, hörten die fünf auf und verschwanden wieder. Mit einem Zauber zwang Voldemort sie auf die Knie. Die Schmerzen waren ihnen ins Gesicht geschrieben und ich verspürte Genugtuung. Voldemort meinte: «Wer von euch drei habt meinem unschuldigen Mädchen wohl am meisten Schmerz zu gefügt?» Ohne es zu wollen zuckte mein Blick zu Dolohow. Was meinem Vater nicht entging. Er richtete seinen Zauberstab auf Dolohow und fragte ihn: «Was hast du meiner Tochter angetan? Was für Schmerzen hast du ihr zugefügt. Erzähl uns was du getan hast! Und wage es nicht zu lügen!» Dolohow schien seine Möglichkeiten abzuwägen, aber das waren eigentlich keine. «Ich, ich habe sie sexuell missbraucht», sagte er mit zittriger Stimme. Zum ersten Mal sagte ich ein Wort: «Komm sprich es aus. Das Wort das dir auf der Zunge liegt du aber nicht wagst zu sagen. Er meinte nicht missbraucht er meint vergewaltigt. Weißt du wie alt ich war? Weisst du es?» Er schüttelte den Kopf und ich sagte kalt: «Ich war sechs Jahre alt und da kommt ein 40jähriger Mann und tut dir das an! Du hast mein Leben zerstört! Nicht nur einmal tausende Male und als du mehr wolltest hast du einfach den Imperius Fluch angewandt. Von mir aus kannst du sterben und du hast immer noch nicht das was du verdient hast.» Eine Träne rollte über meine Wange und ich schaute ihn kalt an. Dann stand ich auf und schaute auf ihn herunter und spuckte ihm in sein armseliges Gesicht. Dann setzte ich mich wieder und starrte die Wand an. Voldemort stand auf und blickte auf Dolohow. «Du hast mich zum letzten Mal enttäuscht Dolohow! Avada Kedavra!», sagte Voldemort und ich sah ihm Augenwinkel ein grünes Licht. Voldemort sprach weiter als sei nichts gewesen. «Amycus, Alecto ihr kriegt eine letzte Chance und wagte es nicht mich noch einmal zu enttäuschen, sonst wird es euch noch schlimmer ergehen als diesem armseligen Wicht. Und jetzt geht mir aus den Augen.» Mit einem Schlenker seines Zauberstabs löste Voldemort die unsichtbaren Fesseln und die beiden verschwanden. «Nun da wir das erledigt haben, fahren wir mit wichtigeren Themen fort», sagte Voldemort und die Versammlung begann jetzt richtig.

    Kapitel 53:
    Die Ferien waren recht langweilig, die meiste Zeit verbracht ich mit Draco. Wir gingen schwimmen, gingen spazieren, spielten Spiele, schauten Filme und so weiter. Wir waren beide an allen Versammlungen dabei, aber wir beteiligten uns nicht gross, sondern schwiegen mehrheitlich. Allerdings fragten meine Eltern oft nach meiner Meinung. Als die Ferien zu Ende gingen erklärten mir meine Eltern das ich das nächste Schuljahr weiterhin zur Schule gehen musste, um meinen Abschluss zu bekommen. «Also du wirst nächstes Jahr wieder nach Hogwarts gehen, denn du musst deinen Abschluss machen», sagte mein Vater. Ich nickte und meinte: «Okay.» «Allerdings muss ich dir noch eins sagen, und darüber wird nicht diskutiert. Die Carrows unterrichten in Hogwarts dunkle Künste. Vermutlich behagt dir das nicht so, aber ich will sie nicht auf dem Schlachtfeld. Sie wissen das du nächstes Jahr die Schule besuchst und ich habe ihnen klargemacht das du über sie genau so viel Befehlsgewalt hast, wie ich. Wenn sie sich dir widersetzten oder etwas tun was dir nicht gefällt, dann benutz ruhig deinen Zauberstab und erstatte mir Bericht. Sie wissen was ihnen bei einem Fehler droht. In Ordnung? Wenn du was Dringendes brauchst gehst du zu Severus, du kannst ihm vertrauen.» Ich nickte und ging. Ich lief zu Dracos Zimmer und stiess die Tür auf: «Draco du hast gesagt du musst nächstes Jahr nach Hogwarts, nicht wahr?» Er nickte und fragte: «Wieso meinst du?» «Ich geh auch!», sagte ich glücklich. Draco stand vom Bett auf und umarmte mich: «Das ist ja toll.» «Ich weiss. Ich gehe jetzt meine Sachen packen.» In meinem Zimmer nahm ich Briefpapier zur Hand und eine Feder und begann zu schreiben:

    Das Wiesel

    Im kleinen Bau ist alle ruhig. Vaterwiesel meinte das die Schlange sich im grossen Bau eingenistet hat. Das Kaninchen hat sich auch im Bau eingenistet. Unklar ist ob das Wiesel sich auch einnistet. Das Kaninchen hat Spass gehabt mit dem männlichen Kaninchen. Das Wiesel und das Kaninchen treffen sich hoffentlich bald.

    A


    Als ich fertig geschrieben hatte, blickte ich auf den Brief für Ginny. Anfang Sommerferien hatte ich den Weasleys geschrieben, dass Voldemort mich entführt hatte und dass es mir gut gehe. Als die Hochzeitsfeier gestört wurde, war der Briefkontakt einige Tage abgebrochen, bis Ginny alle Briefe für Fred und George geöffnet hatte und zurückgeschrieben hatte. Wir hatten ein paar Schlüsselwörter abgemacht, die bestimmte Sachen ausdrückten. In dem Brief stand eigentlich:

    Liebe Ginny
    Hier bei den Malfoys ist alles gut. Du-weißt-schon-wer hat gesagt, dass Snape in Hogwarts unterrichtet. Ich werde auch nach Hogwarts gehen. Gehst du auch? Draco und ich haben Spass gehabt im Sommer. Ich hoffe wir sehen uns in Hogwarts.
    Lg Amy


    Das verstand allerdings nur Ginny. Deswegen konnten wir wichtige Informationen austauschen ohne dass jemand, falls die Post abgefangen werden sollte, verstehen würde um was es wirklich ging. Ich wusste bereits, dass Neville, Seamus und Luna zurück nach Hogwarts gehen würden. Aber Ginnys Eltern waren sich lange nicht sicher ob sie gehen sollten. Ich musste gar nicht lang auf ihre Antwort warten.

    Das Wiesel und Kaninchen treffen sich bald im grossen Bau wieder.

    Das bedeutete das Ginny nach Hogwarts kommen würde und ich sie schon bald wiedersehen würde.

    Kapitel 54:
    Der Rest der Ferien verging rasend schnell und wie ich mich versah war der Tag der Abreise gekommen. Ich lief mit meinen Koffern (Bellatrix und ich hatten in den Ferien meine Sachen abgeholt) die Treppe hinunter um mich von Bellatrix zu verabschieden. Sie nahm mich in den Arm und ich apparierte zusammen mit Draco in eine kleine Gasse neben dem Bahnhof Kings Cross. Wir liefen in den Bahnhof, direkt zum Gleis 9. «Hör zu hast du mit deinem Vater über deine Freunde gesprochen?», fragte Draco. «Draco ich konnte ihn davon überzeugen, dass ich mit Ginny Zeit verbringen darf, weil ich ausser dir, keine Freunde in Slytherin habe, und weil sie reinblütig ist. Ausserdem dürfen Amycus und Alecto keine Fehler machen und ich denke es wäre ein Fehler wenn sie sich über mich beschweren und das ist ihnen bewusst. Und Snape wird wohl kaum darauf schauen mit wem ich abhänge. Also bevor du fragst, ich setzte mich im Zug zu Ginny und den anderen.» Draco schwieg darauf und wir liefen durch die Absperrung. Ich blickte mich suchend nach Ginny um und konnte sie gleich ins Auge fassen und ich sagte zu Draco: «Wir sehen uns in Hogwarts.» Ich rannte, so schnell es mit meinen Koffern möglich war, auf Ginny zu. Ich umarmte sie so unglaublich fest, dass sie beinahe umfiel. «Ich habe dich so vermisst Ginny!», sagte ich lächelnd. Sie meinte: «ich dich au kleines.» Arthur nahm mich auch in den Arm: «Ich sollt dir eine Umarmung spenden von Molly. Sie denkt an dich.» «Danke, drück sie von mir.» Nach einer kurzen Unterhaltung stiegen Ginny und ich in den Zug und machten uns auf die Suche nach Luna, Neville und den anderen Gryffindors. Wir fanden sie alle zusammen in einem Wagon voller Gryffindors. Wir quetschten uns zu ihnen und sie fragten mich aus, was in den Sommerferien war und wo ich gewesen war. «Also hört zu, dass was ich euch jetzt erzähle wird uns im kommenden Jahr behilflich sein. Also es ist so ich habe in den Ferien etwas Beängstigendes herausgefunden. Du-weiss-schon-wer ist mein Vater», sagte ich machte eine Pause und warf einen Seitenblick zu Neville, «und Bellatrix Lestrange ist meine Mutter. Ich hoffe ihr verurteilt mich nicht dafür, denn ich freue mich darüber gewiss nicht. Allerdings bringt es uns gewisse Vorteile. Es kann zu unserer Sicherheit beitragen.» Ginny und die anderen sahen mich überrascht und neugierig an. «Snape ist Schulleiter, aber das wisst ihr vermutlich schon. Allerdings hat du-weißt-schon-wer Vgddk abgeschafft und daraus dunkle Künste gemacht. Das wird jetzt von Amycus Carrow unterrichtet und Muggelkunde wird von Alecto Carrow unterrichtet. Das sind zwei Todesser die bei du-weißt-schon-wem in Ungnade gefallen sind, denn», ich machte eine Pause und schluckt ruhig, « Sie waren zwei von den Todessern die mich gefangen gehalten haben. Das führt mich zu dem Grund wieso ich froh darüber bin. Du-weißt-schon-wem hat all seinen Todessern klargemacht, dass ich direkt ihm unterstellt bin, was sozusagen bedeutet, dass ich sehr viel Macht über die Beiden habe. Und er hat ihnen gesagt dass das ihre letzte Chance ist und sie es nicht wagen sollen auch nur irgendwas Schlechtes über mich zu sagen. Ausserdem hat er gesagt wenn sie irgend etwas machen was mir nicht passt könnte ich meinen Zauberstab ruhig benutzen. Also er meint damit foltern, aber das finde ich unglaublich widerlich. Das einzige was das uns bringt, ich habe Macht über sie und dadurch kann ich euch beschützen. « Ich endet und Ginny sagte: «Ich bin sprachlos.» «Tut mir leid, dass ich dir nicht ganz die Wahrheit gesagt habe, aber ich wollte dir das alles persönlich erzählen. Allerdings bin ich nicht glücklich darüber im Gegenteil, aber ich werde das ausnutzen um unser Leben zu erleichtern», sagte ich zu Ginny. «Du hast Recht Amy. Das ist die beste Möglichkeit damit umzugehen», sagte Seamus und ich war froh das zu hören. Wir diskutierten noch eine Weile darüber und irgendwann wechselten wir das Thema.

    Kapitel 55:
    Nach ein paar Stunden Fahrt, hielt der Zug plötzlich an. Nach einigen Minuten traten zwei Typen durch die Tür, es waren Todesser. Er Blick zuckte über uns und Neville sagte: «Potter ist nicht hier, ihr Vollidioten.» Innerlich regte ich mich über Neville auf, doch ich blieb ruhig. Der Todesser allerdings konnte sich nicht beherrschen. Er zog seinen Zauberstab hervor und zielte auf Neville. Ich stand auf und stellte mich vor den Zauberstab: «Du gehst jetzt lieber weiter!», sagte ich mit herrischem Ton. «Du hast mir nichts zu sagen du wertloses Halbblut!», schrie der Todesser und spuckte mir ins Gesicht. Ich wischte mit meiner Hand über mein Gesicht und rollte langsam meinen Jackenärmel hoch und sagte: «Bist du dir sicher, dass du mir einen Fluch aufhalsen willst. Ich denke nicht, dass der dunkle Lord erfreut darüber wäre, wenn er wüsste, das du seiner Tochter ins Gesicht gespuckt hast und bedroht hast.» Er lachte und meinte: «Der dunkle Lord würde niemals zulassen, das seine Tochter mit Blutsverrätern befreundet ist!» Ich hielt ihm meinen Arm vor die Nase, dort befand sich eine Art Tattoo, das ein Totenkopf war mit der Aufschrift: Amy Riddle. «Wenn ich hier draufdrücke, wird mein Vater in diesen Zug kommen und dich verfluchen dafür, dass du es gewagt hast, mich so zu behandeln. Also verschwindet jetzt!» Darauf schwiegen die Beiden und der zweite Todesser, der bis jetzt geschwiegen hatte, sagte: «Es tut uns leid wir werden Sie in Ruhe lassen Miss Riddle.» Demütig liefen die Beiden weiter und verliessen den Wagon. Die anderen Gryffindors im Wagon, die unser Gespräch nicht gehört hatten, schwiegen und starrten mich an. «Ich werde das alles jetzt sicher nicht noch einmal erklären. Entweder lebt ihr mit dem was ihr gehört habt und checkt das ich auf eurer Seite bin oder ihr lasst es», sagte ich darauf. Als der Zug weiterfuhr, gingen die Gespräche weiter und wir waren schon bald in Hogwarts.

    Kapitel 56:
    Am ersten Abend hatte der neue Schulleiter, Snape, wichtige Informationen verkündet und neue Regeln erläutert. Danach hatten wir zu Abend gegessen und waren in unsere Schlafsäle gegangen. Das Schuljahr hatte abrupt angefangen. Wir hatten schon bald gemerkt, dass Hogwarts nicht mehr das Gleiche war. Amycus und Alecto hatten den anderen Lehrern gesagt, dass alle Schüler Strafarbeiten bei ihnen ausführen müssten, weshalb alle anderen Lehrer keine Strafarbeiten mehr gaben. Das hatte zur Folge das die Beiden alle Schüler hart dran nahmen in ihrem Unterricht. Aber ich versuchte meine Freunde so gut wie möglich zu beschützen. Dies gelang mir schon in einer der ersten Stunden bei Amycus Carrow. Amycus hatte uns im theoretischen Bereich erklärt, wie man den Cruciatus Fluch anwendet, nun wollte er das wir ihn im praktischen Bereich übten. Er schnippte mit den Finger und ein Todesser kam herein. Vor ihm stolperten Schüler her, die höchstens in der zweiten Klasse waren. «Nun sie können beginnen zu üben!», sagte er. Ich wusste genau was er vorhatte, doch ich fragte trotzdem: «Wie bitte sollen wir üben?» «Frag nicht so blöd. Schnapp dir einen dieser jämmerliche Erstklässler und übe. Sie haben es nicht anders verdient!», knurrte Amycus. Ich nahm meinen Zauberstab und richtete ihn auf den Todesser hinter den Erstklässlern und sagte: «Expelliarmus!» Sein Zauberstab flog in meine Hand und ich schritt auf die Erstklässler zu. Ich stellte mich vor sie und starrte Amycus ins Gesicht: «Du und auch kein anderer wird es wagen, diesen Schülern was zu tun. Wenn doch werde ich meinem Vater sagen, dass du mich gefoltert hast!» Amycus schluckte und meinte: «Geh weg von den Erstklässlern!» Als ich stehen blieb, zog Amycus seinen Zauberstab und richtete ihn auf Ginny. Ich wollte etwas sagen, doch bevor ich ein Wort herausbrachte, sagte er: «Crucio!» Ginny sank in die Knie und begann sich zu winden! Sie schrie und zuckte fürchterlich. «Dein Vater wird wohl kaum etwas dagegen sagen wenn ich eine Blutsverräterin foltere!», sagte er mit einem widerlichen Grinsen im Gesicht. «O doch, denn sie ist meine Freundin und er weiss das. Expelliarmus!» Amycus Zauberstab flog in meine Hand und Ginny hörte auf sich zu winden und sie blieb stumm am Boden liegen. «Verschwinde!» Amycus verliess das Zimmer eilig und ich atmete aus. Ich wies die älteren Schüler an die Erstklässler zu ihren Gemeinschaftsräumen zu begleiten. Ich eilte zu Ginny und nahm sie in den Arm. Luna, Neville und Seamus waren auch noch da und wir begleiteten Ginny zu Madame Pomfrey, die Ginny sofort einige Tränke verabreichte, so dass sie sich gleich besser fühlte. Madame Pomfrey wollte sie aber über nach im Krankenflügel behalten um sicher zu gehen, dass es ihr gut ging. Neville, Seamus und ich liefen zurück zum Gryffindor Turm.

    Kapitel 57:
    Die Zeit verging und Amycus nutzte jede Stunde in der ich nicht da war, um den anderen Schülern sinnlos Nachsitzen auf zu brummen. Irgendwann bildete sich eine Revolutions Gruppe, die sich im Raum der Wünsche versteckt hielt. Sie hatten einen neuen Geheimgang gebaut, mit dem sie von Aberforth (Wirt vom Eberkopf) Essen reinschmuggelten. Alle die zu stark von Alecto und Amycus drangsaliert wurden, versteckten sich dort. Ich wechselte hin und her. Ich verbrachte den ganzen Tag eigentlich in der Schule um die anderen zu schützen. Wenn ich es schaffte, schlich ich mich in der Nacht in den Raum der Wünsche. Ginny und Neville waren die Anführer der Gruppe und verbrachten daher die meiste Zeit im Raum der Wünsche. Die Zeit verging zum Glück Recht schnell und es war bereits April. In einigen Tagen hatte ich Geburtstag und wir hatten beschlossen eine kleine Party zu machen im Raum der Wünsche. Diese Pläne wurden allerdings von meinen Eltern durchkreuzt. Am Morgen von meinem Geburtstag stand Bellatrix im ehemaligen Gryffindor Gemeinschaftsraum. Sie nahm mich in den Arm und wünschte mir alles Gute zum Geburtstag. «Also Kleines wir haben uns gedacht, dass wir eine Party schmeissen bei den Malfoys. Wenn du willst kannst du ein paar Freunde mitbringen, aber reinblütige! Zieh am besten irgendein Kleid an. Ich hol dich um halb sieben in der Eingangshalle ab und freu dich auf deine Geschenke!» Ich lief sofort zu den anderen und erzählte ihnen davon. «Tut mir leid wird wohl nichts mit der Party und ich nehme euch auch nicht übel, dass ihr nicht kommen wollt. Ich würde lieber auch nicht gehen.» Nachdem ich mit Ginny, Neville und den anderen geredet hatte, machte ich mich auf den Weg zu Draco. Ich traf ihn und Blaise in der grossen Halle beim Frühstück. Ich erzählte ihnen davon und fragte sie, ob sie mitkommen wollten. Zum Glück sagte beide zu und ich konnte mich wenigstens auf etwas freuen. Um halb sieben stand ich mit Blaise und Draco in der Eingangshalle und kaum eine Minute war vergangen, als Bellatrix im Tor erschien. «Du siehst wunderschön aus Kleines!» Ich blickte an mir herab. Ich hatte ein weisses Kleid an mit silbernen Steinchen draufgenäht. Meine Haare hatte ich auf der einen Seite offengelassen und auf der anderen Seite hatte ich mehrere eingeflochtene Zöpfchen gemacht. Gemeinsam mit Blaise und Draco liefen wir zur Grenze von Hogwarts, damit wir apparieren konnten. Wir apparierten alle zusammen und kamen vor dem Anwesen der Malfoys raus. Man hörte bereits am Eingang Musik und wir wurden eingelassen. Wir öffneten die Türen zum Salon und alle Blicke wanderten zu uns. Es waren fast nur Todesser da, deshalb war ich froh das ich Blaise und Draco hatte. «Also kleines siehst du den Tisch mit den Geschenken dort hinten, die sind alle für dich. Du kannst sie entweder heute Abend auspacken oder du kannst sie mitnehmen.

    Ich tanzte die ganze Zeit mit Draco und Blaise und wir tranken auch ein Bisschen Alkohol. Kurz vor Mitternacht wollten wir gehen und ich suchte Bellatrix, sie meinte ich solle mich noch verabschieden. In Hogwarts angekommen, mit Geschenken beladen, ging ich in den Raum der Wünsche. Als ich die Tür aufstiess, schrien plötzlich alle Überraschung. Ich schaute mich um und es war alles mit Girlanden dekoriert und es war ein Happy Birthday Amy- Band aufgehängt. Damit hatte ich echt nicht gerechnet, ich stellte die Geschenke ab und sagte: «Ihr seid so süss, danke euch allen!» Ich nahm fast alle einmal in den Arm. Währenddessen, hatte irgendjemand Musik angemacht und wir tanzten alle ein Bisschen und ich war nach langer Zeit einmal wieder glücklich.

    Kapitel 58:
    In den Wochen nach meinem Geburtstag verschlimmerte sich die Lage in Hogwarts, denn ich hatte erfahren das mein Adoptivvater ermordet worden war von einer Greifer Truppe. Mich plagte eine Wut auf meine genetischen Eltern und ich liess sie an Amycus und Alecto heraus, indem ich sie immer mehr provozierte. Dann plötzlich hörte ich damit auf und verliess den Raum der Wünsche nicht mehr und so sass ich manchmal Stunden dort, während Ginny neben mir sass und mit mir schwieg. Mir war bewusst, dass der Unterricht bei Amycus und Alecto jetzt die Hölle war, da ich meine Mitschüler nicht mehr beschützen konnte. Aber ich konnte mich nicht aufraffen. Es war Mai und ich hatte seit Tagen fast nichts gegessen und ich merkte, dass Ginny langsam am Verzweifeln war und sie nicht mehr wusste, was tun. Ich sah das Neville durch ein Bild nach Hogsmead zu Aberforth ging, vermutlich um Essen zu holen. Als er zurückkam, hatte er aber kein Essen dabei, sondern Harry Potter. Mich durchzuckte ein Hoffnungsschimmer, doch ich bewegte mich nicht fort von meinem Bett. Ich bekam mit, dass Harry irgend etwas plante. Ich stand auf und dann sah Hermine mich. Sie rannte auf mich zu und umarmte mich ganz fest. Sie schaute mich an und fragte: «Kleines was ist los? Du siehst ganz dünn und krank aus!» Bevor ich antworten konnte, stand Ginny neben mir und sagte: «Ihr Adoptivvater ist ermordet worden!» Hermine lief eine Träne über die Wange und sie drückte mich noch einmal ganz fest und sie flüsterte: «Wir werden deinen Vater rächen.» Ich versuchte mich zusammen zu reissen und Hermine erklärte mir den Plan. Wir gingen alles zusammen in die Halle und Snape redete etwas davon, das Harry Potter in Hogsmead gesichtet worden wäre und jedem, der ihm hülfe, eine schwere Strafe drohe. Dann trat Harry hervor und alles ging ganz schnell. Plötzlich stand ganz viele Ordensmitglieder in der Tür zum Eingang der grossen Halle und Snape war weg. Ich dachte gar nicht nach, denn meine Füsse trugen mich automatisch zu George. Dann stand ich vor ihm meinem Schatz, denn ich seit etwa einem Jahr nicht gesehen hatte. Bevor ich reagieren konnte, küsste mich Fred, so als hätten wir uns seit fünfzig Jahren nicht mehr gesehen. Wir lösten uns voneinander und umarmten uns dann gleich wieder. «Ich habe dich so vermisst George!» «Ich dich auch!» «Nun aber los sie Beide wir müssen uns vorbereiten!», sagte Professor McGonagall. Ich lächelte George an und liess seine Hand los. Wir wurden auf das ganze Schloss auf verschiedene Positionen verteilt.

    Kapitel 59:
    Der Kampf dauerte jetzt schon Stunden, die Todesser hatten das Schloss gestürmt und niemand war mehr auf den ursprünglichen Positionen. Ich war auf der Suche nach Fred und George, denn ich machte mir allmählich grosse Sorgen um die Beiden. Ich hatte schon etwa das halbe Schloss nach ihnen abgesucht. Ich lief gerade durch einen Korridor im zweiten Stock, als ich auf sie traf. Sie kämpften gegen drei Todesser und ich kam ihnen zu Hilfe. Wir schafften es einen von ihnen aus zu schalten. Jetzt kämpften wir gegen die zwei Todesser und wir hatten es fast geschafft. Fred, der ein Stück hinter uns stand, hatte einen der zwei entwaffnet. Im Augenwinkel sah ich etwas aufblitzen. Ich wirbelte herum und sah einen Todesser, der einen Fluch auf die Decke über uns schoss. Ich rannte zu Fred und stiess ihn in Richtung des Todesser. Ich stolperte und stürzte zu Boden. Das letzte was ich sah war Freds entsetztes Gesicht als die Deck auf mich herunterbrach.

    Kapitel 60:
    Dracos Sicht:
    Harry Potter war tot. Das war die Nachricht, die Voldemort gerade verkündet hatte. Alle Todesser lachten ebenfalls. Doch jetzt forderte er uns auf sich ihm anzuschliessen. Plötzlich hörte ich die Stimme meines Vaters: «Draco! Draco komm her!» Dann die sanfte Stimme meiner Mutter: «Draco komm.» Ich stürmte die Blicke auf mir, doch ich wusste es gab nur eine Entscheidung, bei der ich lebend davonkam. Ich trat aus der Schülermenge heraus und lief auf die andere Seite. Voldemort umarmte und ich ging zu meinen Eltern. Ich sah auf die teilweise entsetzten Gesichter meiner ehemaligen Mitschüler. Dann trat der eine Weasley hervor und meinte todernst: «Bist du jetzt stolz darauf, dass deine Todesser so viele Leute getötet haben? Willst du wissen wenn sie alles getötet haben?» Voldemort lachte kurz auf: «Ich verzichte, ihr hättet euch mir anschliessen können, aber ihr wolltet kämpfen!» «Ich sag dir trotzdem einen Namen. Eine Person die sie getötet haben, die wird dir nicht egal sein», sagte Weasley überzeugt davon, dass er Recht hatte. «Wer von euch soll mir schon etwas bedeuten?», fragte Voldemort spöttisch.

    Kapitel 61:
    «Wie wär es mit deiner Tochter?», fragte Weasley und darauf hielten alle die Luft an. Die Spannung in der Luft war beinahe zu fassen. Dann mit ruhiger aber bedrohlicher Stimme sprach Voldemort erneut: «Wenn das stimmen sollte, was du sagst, wo soll dann die Leiche seine von meiner Tochter?» Weasley murmelte einen Zauber und eine Trage schwebte herbei. Man sah einen Arm an der Seite herunterhängen, die Menge trat beiseite und die Trage landete in der Mitte zwischen Voldemorts Seite und der anderen Seite. Voldemort warf einen Blick auf die Leiche und man sah, wie sich seine Augen einen momentlang weiteten. Bellatrix trat einen Schritt zurück. Dann drehte sich Voldemort langsam und er sagte mit kühler Stimme: «Wer aus meinen Reihen, hat meine Tochter getötet?» In dem Moment als er abgewandt war, sprang Potter, der anscheinend doch noch lebte, von Hagrids Armen. Er zielte auf Voldemorts Schlange und sprach einen Zauber. Voldemort wirbelte herum und schien seine Tochter vergessen zu haben. Er liess Fluch um Fluch auf Potter donnern. Meine Eltern stupsten mich an und wir apparierten.


    Kapitel 62:
    Georges Sicht:
    Wir hatten uns ins Schloss zurückgezogen und es gab einen Kampf wie nie zuvor, doch ich sass nur neben Amys Trage und starrte sie an. Auf einmal stupste mich jemand an und ich blickte auf. Es war Madame Pomfrey. «Mr.Weasley könnten sie so freundlich sein und auf die Seite gehen, damit ich mich um ihre Freundin kümmern kann.» «Sie ist tot. Sie können nichts mehr machen», meinte ich und dabei rollte eine Träne über meine Wange. «Ach was reden sie da, ich sehe doch, dass ihr Brust sich hebt und senkt. Also husch zur Seite!», meinte Madame Pomfrey ein Bisschen verwirrt. Ich stand auf und machte ihr Platz. Zuerst desinfizierte sie alle Wunde und dann liess sie verheilen. Dann verabreichte sie ihr einen Trank und heilte einige gebrochene Knochen. Es fühlte sich wie Stunden an, bis Madame Pomfrey sagte: «Sie ist fürs Erste versorgt. Ich nahm ihre Hand und sagte: «Kleines ich bin hier, wach auf und sag ich soll kämpfen und nicht faul rumsitzen.» Doch sie wachte nicht auf. Ich wendete mich ab und dachte mir, Amy sagte mir zwar nicht was ich tun sollte, aber ich wusste es.

    Kapitel 63:
    Amys Sicht:
    Das Erste was ich wahrnahm waren Schmerzen, dass zweite der Lärm. Ich blinzelte und wusste nicht wo ich war. Ich schaute an die Decke und ich erkannte, dass ich in der grossen Halle war. Ich setzte mich auf und schon eilte Madame Pomfrey herbei. «Was ist passiert?», fragte ich. «Soweit ich mitbekommen habe, ist eine Steindecke über ihnen zusammengestürzt. Die Beiden Weasleys haben sie herausgezogen. Sie dachten sie seien tot. Und alle anderen sind jetzt am Kämpfen.» Ich rappelte mich auf und meinte: «Ich muss auch kämpfen!» Doch bevor ich auch nur einen Schritt gegangen war zuckte ich zusammen. «Das habe ich mir gedacht. Ihre Rippen sind auch gebrochen. Warten sie kurz.» Sie sprach einen Zauberspruch, ich spürte einen stechenden Schmerz, doch dann waren die Schmerzen weg. «Ich will sie unverletzt zurück, ich will sie nicht noch einmal zusammenflicken. Verstanden?» Ich nickte und verschwand aus der grossen Halle. Ich stand im Eingang der Halle und jagte auf jeden Todesser in der grossen Halle einen Zauber. Als alle ausgeschaltet waren, sprach ich einen Zauber so dass keine Todesser mehr in die Halle mehr konnten. Jedem dem ich konnte, half ich. Dann sah ich Dora, die verzweifelt gegen Bellatrix kämpfte. Ich sah, dass es ihr Mühe bereitet. Dann sah Bellatrix mich und schrie glücklich: «Kleines du lebst? Hilf mir mal bei diesem dreckigen Halbblut!» Ich starrte sie an und konnte es nicht fassen. «Du willst tatsächlich deine eigene Nichte töten?», fragte ich sie fassungslos. «Was redest du da? Die gehört nicht zur Familie, ihre Mutter hat Schande über uns gebracht und die hier ist auch eine Schande für unsere Familie. Also steh nicht so blöd rum und hilf endlich!», rief sie mit Wut in der Stimme. «In Ordnung ich helfe», begann ich und sie lächelte. Ich hob meinen Zauberstab und Dora wich so zurück, dass sie uns beide sah und blickte ich fassungslos an. Bellatrix lächelte zufrieden

    Kapitel 64:
    , doch nur bis ich sagte: «Aber nicht dir!» Dann schoss ich einen Zauber auf sie. Sie wehrte ihn ab und schrie: «Wie kannst du es wagen! Du, du...» «Was? Schlammblut? Ich wusste gar nicht dass du Muggel bist?» Bellatrix wusste nicht was sagen, doch dafür schoss sie einen Zauber auf Dora. Sie wehrte ihn ab und wir kämpften gemeinsam gegen Bellatrix. Diese sprach einen Zauber und um sie herum tauchte Nebel auf. Als er weg war, war sie auch weg. Wir blickten uns panisch um, doch sie schien verschwunden zu sein. Wir halfen den anderen weiter zu kämpfen. Dann gefühlt Stunden später (praktisch vermutlich eine halbe Stunde später) sah ich Bellatrix mit Molly kämpfen. Molly feuerte einen Zauber auf sie und sie erstarrte. Mit einem zweiten Zauber zerbarst sie. Ich rannte auf Molly zu und umarmte sie: «Danke Molly!» Molly lächelte geschmeichelt. Ich verspürte plötzlich den Drang nach draussen zu gehen. Ich rannte durch die Korridore nach draussen und mein Gefühl hatte mich nicht getäuscht.


    Kapitel 65:
    Voldemort und Harry duellierten sich und ich wusste was zu tun war. Ich sprach einen Zauber und eine Blase erschien um Harry und Voldemort. So konnten die Todesser Voldemort nicht zu Hilfe kommen. Dann endlich Harry tötete Voldemort. Ich sank auf die Knie und lächelte den völlig erschöpften Harry an. Ich rannte auf ihn zu und umarmte ihn. Wir liefen Arm in Arm in die grosse Halle und sagten: «Es ist vorbei!»

    Kapitel 66:
    Alle übrig gebliebenen Todesser waren entweder disappariert oder hatten sich ergeben. Nun wurden die verletzten versorgt und es wurde um Tote getrauert. Ich war schon die ganze Zeit auf der nach Fred und George. Ich hatte alles aus ihrer Familie getroffen ausser ihnen. Plötzlich hielt mir jemand die Augen zu und ich nahm die Hände von meinen Augen. Hinter mir standen Fred und George. Ich nahm George in den Arm und dann küsste ich ihn. Ich war so glücklich das alles vorbei war. Ich flüsterte ihm ins Ohr: «Ich liebe dich!»


    Kapitel 67:
    10 Jahre später:

    Es herrschte schweigen. An den Wänden brannten Kerzen. Alle hielten sich an den Händen. Teilweise sah man eine Träne über eine Wange kullern. Es war ein respektvolles und gedenkendes Schweigen.


    Nach fünf Minuten erhob sich die Schulleiterin und sprach: «Wir denken heute an alle die uns am 2.Mai.1998 verlassen haben, aber wir dürfen uns auch freuen. Denn durch den wagemutigen Kampf, der verstorbenen und auch der einiger anwesenden.» Ihr Blick zuckte zu Harry, Ron und Hermine die am Rande der grossen Halle standen. «Deshalb wollen wir nun die düstere Stimmung verbannen und das 10 Jährige Jubiläum der Schlacht von Hogwarts zu feiern. Die grosse Halle erhellte sich und alle lächelten wieder. Ich aber liess die Hand nicht los die ich hielt, denn es war die meines frisch angetrauten Mannes. Ich blickte zu George und gab ihm einen Kuss auf die Wange: «Ich mach mich auf die Suche nach allen anderen.»
































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