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Schneepfotes Tod

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5 Kapitel - 1.218 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 340 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

In dieser FF geht es um Schneepfote und die letzten Sonnenaufgänge vor ihrem Tod. Geschrieben aus der Sicht von Echopfote und ihrer eigenen.

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    Der fünfte Sonnenaufgang vor dem Dachsangriff.


    Schneepfote:

    "Schneepfote, wach auf." Schneepfote zuckte murrend mit den Ohren, als sie die leise Stimme ihrer Schwester vernahm. "Warum denn?", murmelte sie schlaftrunken. "Wir gehen heute mit Dunkelfeder und Silberfeuer auf Morgenpatroullie." Kam die leise, aber eindringliche Antwort zurück. Mühsam und mit schweren Lidern rappelte Schneepfote sich schließlich auf. Sie blinzelte ein paar Mal, um wach zu werden, dann blickte sie Echopfote besorgt an. "Du siehst furchtbar müde aus. Hast du nicht gut geschlafen?" "Ach, mir geht es gut." Echopfote sah sie liebevoll an. "Mach dir keine Sorgen, du solltest dir lieber schnell was vom Frischbeutehaufen nehmen und dich stärken. Es ist kalt draußen." Damit leckte ihre Schwester ihr einmal sanft über die Wange und ging dann aus dem Schülerbau. Schneepfote bemerkte sofort, wie kalt es wurde, nachdem ihre Schwester den Bau verlassen hatte, und machte sich eilig daran, ihr Fell zu glätten und sich dann ebenfalls durch die Öffnung zu zwängen. Augenblicklich pfiff ihr ein unangenehmer, kalter Wind durch den Pelz und sie plusterte sich auf. Dann ging sie mit noch steifen Gliedern zum Frischbeutehaufen und zog eine kleine Maus aus dem noch relativ gut gefüllten Haufen. Trotz der zunehmenden Kälte, die die Blattleere ankündigte, gab es noch ausreichend Beute. Schneepfote verschlang die Maus hastig und sah sich dann um. Wüstenstern saß vor seinem Bau und ließ sich das spärliche und kaum wärmende Sonnenlicht auf den Pelz scheinen. Narbenglanz und Flockenwind waren gerade dabei, die Kinderstube auszubessern und Hoffnungsnacht verspeiste ein Kaninchen. Am Lagerausgang warteten bereits Dunkelfeder und Echopfote, Silberfeuer war allerdings nicht zu sehen. Nachdem Schneepfote aufgegessen hatte, gesellte sie sich zu den beiden. "Hallo Schneepfote" Schnurrend begrüßte Dunkelfeder die Schülerin. "Bist du bereit für die Patrouille?" Schneepfote gähnte ausgiebig, was Dunkelfeder zu einem amüsierten Schnurren brachte. "Das sollte wohl ein Nein sein. Aber die Müdigkeit verfliegt, sobald wir unterwegs sind, glaub mir." Schneepfote sah sie zweifelnd an. "Meinst du?" Die Kriegerin nickte. "Na gut. Wo ist denn Silberfeuer?" Suchend blickte sich Schneepfote nach ihrer Mentorin um. Echopfote antwortete sofort: "Die ist noch auf dem Schmutzplatz, kommt aber gleich." Kaum hatte sie das gesagt, erschien Silberfeuers anmutiger Körper in ihrem Blickfeld und sie begrüßte sie mit einer zuckersüßen Stimme: "Hallo Schneepfote, schön, dass du uns begleitest. Wollen wir dann los?" Dunkelfeder nickte und die vier Katzen machten sich auf den Weg zur SchattenClan-Grenze. Dunkelfeders Vorhersage traf ein: Sobald sie ein paar Fuchslängen gelaufen waren, verflog die bleierne Schwere der Müdigkeit und Schneepfotes Körper arbeitete auf Hochtouren, wie sie freudig feststellte. Gleichzeitig allerdings schien es ihrer Schwester immer schwerer zu fallen, mitzuhalten und es sah so aus, als würde sie jeden Moment umfallen. Als diese Schneepfotes Blick bemerkte, lief sie etwas schneller und holte zu Dunkelfeder auf. //Was hat sie bloß?//, dachte Schneepfote besorgt. //So war sie noch nie... naja, vielleicht die Müdigkeit und die Kälte...// Die Schülerin verwarf die Gedanken und konzentrierte sich auf jegliche Geruchsspur, da sie nun an der Grenze zum GewitterClan angekommen waren. "Schneepfote und ich, wir gehen in diese Richtung, in Ordnung?", erklang erneut Silberfeuers aufgesetzte, übertrieben freundliche Stimme. "In Ordnung, dann gehen Echopfote und ich hier entlang:", vernahm Schneepfote Dunkelfeder, dann entfernten die beiden sich in die andere Richtung und Schneepfote folgte ihrer Mentorin. Sie betrachtete sie von hinten und schüttelte sich bei dem Gedanken daran, wie falsch diese Katze doch war. //Sie tut, als wäre sie das liebste Junge, dabei ist sie ein Fuchs mit der Niederträchtigkeit eines Verräters...Aber das will ja niemand wahr haben// Als hätte Silberfeuer sie gehört, drehte sie sich zu ihr um. "Schneepfote", begann sie. "Du solltest dir nicht immer so viele Gedanken machen. Konzentriere dich lieber auf das Hier und Jetzt." Schneepfote nickte nur und erneuerte die Grenzmarkierungen, wobei sie den größtmöglichen Abstand zu ihrer Mentorin hielt.



    Echopfote:

    Echopfote wäre beinahe umgefallen, hätte Dunkelfeder nicht im rechten Augenblick zu ihr geschaut und sie somit daran erinnert, dass sie einen wachen Eindruck machen musste. Also richtete sie sich schnell wieder auf. "Ist alles-" "ja, alles okay.", unterbrach Echopfote sanft ihre Mentorin. "Bitte mach dir keine Gedanken, ich habe nur schlecht geträumt, das ist alles." Dunkelfeder nickte, wenig überzeugt, fragte jedoch nicht weiter nach. Echopfote strengte sich an, die Augen offen zu halten und die spärlichen Sträucher zu markieren. Dabei entfernte sie sich etwas von Dunkelfeder, um ihren Gedanken nachhängen zu können. Doch bevor sie dazu kam, wehte ihr ein widerlicher Gestank in die leicht geöffnete Schnauze. Dachs. Wie vom Blitz getroffen, blickte Echopfote sich um, als ihr bewusst wurde, dass der Geruch schal war, und nur vom Wind über die Grenze getragen wurde. Augenblicklich verschwand jede Anspannung in ihrem Körper und Echopfote wäre beinahe von der Müdigkeit überwältigt worden. Sie zwang sich, nicht an ihr warmes und kuschliges Nest zu denken, doch das gelang ihr nicht länger als ein paar Sekunden. Also tappte sie zu ihrer Mentorin zurück, die gerade dabei war, einen vereinzelt auf ihrer Seite der Grenze stehenden Baum zu markieren. "Dunkelfeder?", fragte sie mit leiser Stimme. "Was gibt es denn Echopfote?" "Ich.. ich fühle mich doch nicht so gut. Darf ich zum Lager zurückgehen und mich ein wenig hinlegen?" Schüchtern sah sie mit ihren eisblauen Augen zu der Älteren auf. Deren Blick wurde warm. "Aber natürlich. Den Rest schaffe ich ohne dich. Ruh dich gut aus, damit du bald wieder auf den Beinen bist." Dankbar sah Echopfote sie an, dann raffte sie sich ein letztes Mal auf, um einen Sprint zum Lager zurückzulegen. Dort angekommen, taumelte sie zum Schülerbau und ließ sich kraftlos in ihr Nest sinken. //Beim SternenClan, ich war noch nie so müde...// war ihr letzter Gedanke, bevor ihr die Augen zufielen.

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    Echopfote:

    Feuer! Unverkennbar Feuer, der beißende Gestank des Rauches trieb einem die Tränen in die Augen und hinter ihren Augenlidern erkannte Echopfote orangerot zuckende Lichter. Feuer. Sie riß die Augen auf. Wieder stand sie im Lager des GewitterClans und wieder sah sie schreckliche Bilder

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Kommentare (4)

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vor 291 Tagen flag
(Warum würde das Rpg dazu gelöscht!!??*heul*)
vor 300 Tagen flag
Soll ich dir ein Cover machen? Wenn ja, hier geht es lang:
https://www.testedich.at/quiz62/quiz/1575052198/Warrior-Cats-Coverbook
vor 328 Tagen flag
Bis hierhin wirklich richtig gut! Ich freue mich schon auf den Rest der Geschichte ;)
vor 334 Tagen flag
Die Geschichte ist gut.