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Eine ander Lovestory in der Welt von... Harry Potter?

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Hi! Das hier ist mal was anderes! Es sind ja vier Gründer von Hogwarts bekannt-Helga Hufflepuff, Rowena Ravenclaw, Godric Gryffindor und Salazar Slytherin-doch das entspricht nicht ganz der Wahrheit! Es gab nämlich acht Gründer. Ophelia Opertinax ist eine dieser sieben. Begleite sie durch eine unvergessliche Zeit mit ihren sieben Freunden und finde die Wahrheit heraus! Viel Spaß!

    1
    Prolog:
    „Und wie soll sie heißen?“, fragte meine beste Freundin. „Hm... A, G, H, O, R, S, T, W...“, rätselte meine andere beste Freundin. „Ich hab’s!“, rief mein bester Freund. „HOGWARTS!“ „Ja!“, rief mein anderer bester Freund erfreut. „Wie wär’s, wenn wir Hogwarts in verschiedene Häuser einteilen?“, fragte ich. Die anderen stimmte zu. „Toll!“, freute ich mich. „Ich habe eine Idee! Vielleicht können wir do einen Raum erfinden, in dem man reinkommt und er die Form annimmt, die man gerade braucht.“...

    2
    Kapitel 1:

    „Aufstehen, Ophelia!“, weckte mich meine Schwester. „Mmmmh“, brummte ich. Dann, als die Erkenntnis in mir hochstieg, schrak ich zusammen. „Wie spät ist es?“, fragte ich erschrocken. „04:30“, antwortete sie. „Oh shit! Danke!“, rief ich noch. Ich machte mich schnell fertig, schnappte mir noch ein Brötchen und rannte. „Wieso heute so früh?“, fragte mich meine Mutter in der Haustür schreiend. „Ich erzähl‘s dir später!“, rief ich noch über meine Schulter, da war ich schon um die nächste Ecke.
    „Na endlich!“, begrüßte mich Wrendolyn, als ich, ganz außer Atem, bei ihr ankam. „Sorry!“, entschuldigte ich mich. „Können wir?“, fragte Abafoth. „Ja!“, meinte ich. „Na dann los!“, rief Tejklev. Und so rannten wir vier die Straße entlang. „Schneller!“, rief Abafoth vorne. Hinter ihm, in seinem Windschatten, lief ich. Dann, mit einigem Abstand hinten, zog Tejklev Wrendolyn mit sich. „Wir haben es gleich geschafft!“, ermutigte er sie. „Nur noch drei Straßenecken, dann geht’s schon aufs Feld.“, hörte ich ihn sagen. Und tatsächlich! Nachdem wir um ein heruntergekommenes Haus gebogen waren, wurde der Weg ein wenig schmaler und der Boden bestand jetzt nichtmehr aus Asphalt, sondern aus Schotter. Er, der Weg, nicht der Asphalt, beschrieb einen Bogen, dann verlief er in den Wald hinein. Wir rannten immer schneller. Wir hatten nicht viel Zeit. „Schneller!“, schrie Abafoth. „Hetzt doch nicht so!“, rief Tejklev von hinten. Wir hatten bereits den Wald erreicht. Ich gab mir Mühe, meinen Puls unter Kontrolle zu halten. Wir liefen immer weiter. „Weilter!“, rief ich Wren zu. „Das schaffst du!“, ermutigte ich sie. „Hoffentlich“, fügte Abafoth leise hinzu. Ich schaute ihn von der Seite an. Sein schwarzes Haar wehte heftig im Wind. Sein elfenschönes Gesicht war wie immer makellos. Im Gegensatz zu mir atmete er tief durch die Nase. Ich hingegen durch den Mund. „Shit!“, fluchte ich, also ein Dornenzweig, der auf den Weg hing und den ich nicht gesehen hatte, meinen rechten Pulliärmel zerriss. Es färbte sich schnell von hellblau zu dunkelrot. Jedoch verlangsamte ich mein Tempo nicht. Ein stechender Schmerz durchfuhr mich und ich zuckte unwillkürlich zusammen. „Geht’s?“, fragte mein Kamerad. „Ja.“, log ich. Ich musste der Versuchung widerstehen, meinen Zauberstab zu zücken und die Wunde mit einem Schlenker zu heilen. Ich musste mir meine Energie aufheben. Aber der rote Fleck breitete sich immer weiter aus. Wir schlugen wortlos ein ein wenig langsameres Tempo ein. Tejklev und Wrendolyn waren jetzt nicht mehr in Sichtweite. Der Schmerz in meinem Arm wurde immer schlimmer. „Es ist nicht mehr weit. Ungefähr noch 500 Meter. Das schaffen wir.“, ermutigte er mich. Meine Atemfrequenz steigerte sich ein wenig. „Ophelia! Na endlich!“, rief uns jemand auf einmal entgegen. „Jaha!“, rief ich erfreut zurück. Dann hatten wir sie erreicht. „Hi!“, begrüßte ich die vier. „Morgen!“, rief Helga munter. Nach drei Minuten kamen auch Tejklev und Wrendolyn an. „Verteilt euch!“, befahl Salazar. „Und zwar so, damit ihr wisst, wo es zurück geht, aber nichtmehr im Sichtfeld der anderen seid. Wrendolyn, du bleibst einfach hier, ok? Albruth und Codric, ihr geht gen Norden. Helga, Opelia, ihr Richtung Osten. Rowena und ich gehen gen Westen und Tejklev, gehst ein wenig nach Süden. Aber achte darauf, dass Wrendolyn nicht direkt in der Mitte steht. Ok, dann los!“, befahl er. Helga und ich rannten, zu meiner Leidweise, so schnell wie möglich, gen Osten. Während des Rennens (zum Glück war Helga nicht so schnell wie Albruth) fragte sie irgendwann: „Was hast du überhaupt mit deinem Arm gemacht?“ „Bin in einen Ast reingerannt.“, erklärte ich kurz angebunden. „Aha“, meinte sie. „Und tut‘s noch weh?“, fragte sie. „Nö“, log ich. „Ok, gut.“, meinte sie. Wir liefen eine Weile schweigend nebeneinander her. Ich lausche auf unsere unregelmäßigen Schritten, unseren regelmäßigen Atem und das Rauschen des Laubes.
    „Ich gehe nach links, du nach rechts!“, meinte ich. „Ok. Viel Glück!“, wünschte sie mir noch. „Danke! Dir auch!“, rief ich noch. Dann verschwand sie hinter einer Baumgruppe. Ich drehte mich nach links. Ich setzte einen Fuß vor den anderen. Meine Gedanken waren bei dem, was gleich passieren würde. „Bereit?“, hallte Abafoths Stimme verstärkt zu mir. Ich zückte meinen Zauberstab aus Buchenholz heraus und drehte ihn zwischen meinen Fingern hin und her. Ich hatte ihn selbst geschaffen und daher sah er genau so aus, wie ich es wollte. Schon alleine der Kern war besonders. Er bestand nämlich nicht nur aus Drachenherzfaser, sondern ich hatte um diese eines meiner eigenen Haare gewickelt, sodass wir quasi so etwas wie... Geschwister waren. Aber der Kern war nicht das einzig Besondere an Glee (so hatte ich ihn getauft). Denn jeder Zauberstab hatte am Ende eine Spitze-nur meiner nicht! Er endete mit einem Wolfskopf, der das Gebiss weit aufgerissen hatte. Genauer gesagt war es ein europäischer Grauwolf. Und wenn man in sein Maul blickte, sah man statt Dunkelheit Licht. Dieses Licht konnte sich übrigens meiner Laune angleichen. War ich wütend, so nahm man es kaum wahr, aber war ich fröhlich, so strahlte es heller als die Sonne. Naja, wie dem auch sei, ich hielt ihn also in der Hand und richtete ihn in die Höhe. Kurz darauf schossen grüne Funken hoch in die Luft. Als ich auch sieben andere Funkensäulen erblickte, ließ ich ihn sinken und ging in die Hocke. Dann stach ich ihn in die feuchte Walderde. Ich schloss die Augen. „Varemos Lunigia“, murmelte ich immer wieder vor mich hin. Der Boden begann zu vibrieren und gab ein Brummen von sich. „Varemos Lunigia!“ Da brach geschätzte sechs Meter vor mir eine Spitze aus dem Boden. Doch ich ließ mich nicht davon ablenken. „Varemos Lunigia!“ meine Stimme wurde immer lauter und bedrohlicher. „Varemos Lunigia!“ Immer wieder. Meine Stimme nahm immer mehr an Volumen zu. Das Dach des Turmes, der vor mir-für mich elend langsam, für andere vielleicht rasend schnell-aus dem Boden kroch, war nun vollkommen an der Luft. Ich konzentrierte mich wieder stärker auf den Turm. Es gelang mir, den Wuchs ein wenig zu beschleunigen. „Varemos Lunigia!“ Ich wurde immer lauter. Jetzt kam die Mauer zum Vorschein, von der Dreck und die Erde herunter rieselten. „Varemos Lunigia!“, ich schrie nicht, nein, ich murmelte nur vor mich hin. Und das eben ganz laut. Die Wand war schon ca. 5 m über der Erdoberfläche. „Varemos Lunigia!“, murmelte ich und wurde dabe immer lauter. Das Blut rauschte in meinen Ohren, es war ohrenbetäubend laut, doch ich hörte nichts, bzw. Ich ignorierte es. Zumindest verwendete ich so viel Kraft auf den Zauber, sodass ich nichts außer meiner Konzentration und meinen Willen wahrnahm. 10 m. „Gleich hast du es geschafft!“, machte ich mir im Stillen Mut. „Varemos Lunigia!“ Immer lauter. Wenn ich hätte klar denken können, hätte ich jetzt gedacht, dass meine Stimme über dem ganzen Dorf zu hören war. 20 m. „Ja! Du schaffst das!“, feuerte ich mich im Stillen an. „Varemos Lunigia!“ Lauter, lauter und noch einmal lauter. Meine Knie würden gleich nachgeben. Doch ich musste mich dranhalten. Wenn ich jetzt aufgab, so verlockend es klang, war alles verloren und wir konnten gleich noch einmal ganz von vorne anfangen. Nein, das konnte ich nicht! Ich war doch eine Käuferin! „Varemos Lunigia!“ 30 m. „Los! Los! Los!“, hätte ich jetzt wohl gedacht, doch ich durfte keinen einzigen Gedankengang verschwenden. 40 m. „Varemos Lunigia!“ Diesen Zauber beherrschten normalerweise nichtmal sehr gut ausgebildete Zauber, doch wir hatten 3 Jahre dafür geübt. Und das durfte nicht umsonst gewesen sein! „Varemos Lunigia!“ 50 m. Wir hatten 250 m ausgemacht. „Varemos Lunigia.“ 60 m. Ich würde das nicht schaf-doch! Ich war stark und durfte nicht nicht so einen Gedanken verschwenden. „Varemos Lunigia!“ 70 m. „Los, los, los!“, machte ich mir noch mehr Mut. 80 m. „Varemos Lunigia!“ Ich wusste, dass ich das Zeug dazu hatte, dies zu beenden. Ich musste es nur schaffen. „Varemos Lunigia!“ 90 m. Ich zitterte am ganzen Körper. Gleich würde ich einbrechen. „Varemos Lunigia!“ 100 m. Endlich! Auf einmal blieb fast alles stehen. Jetzt ging es noch schleppend voran und es wurde doppelt so anstrengend. Ich wusste, was das bedeutete; jemand hatte aufgegeben. Das hieß, wir stemmten nun das Gewicht zu siebt. Das Gewicht von ganz Hogwarts. „Varemos Lunigia!“ Die Worte kamen nur noch als ein Krächzen heraus. 110 m. Aber ich durfte nicht aufgeben! Es war zu siebt eh schon hoffnungslos, aber zu sechst war es schier unmöglich. „Varemos Lunigia!“ Es wurde kurz schwarz vor meinen Augen. Aber nur kurz, denn ich hatte schnell mein Bewusstsein wiedergefunden. „Varemos Lunigia!“ Nun war es kaum noch zu hören. 115 m. „Los, los, los! Du schaffst das!“ Es kam elend langsam voran. 118 m. Das würden wir nicht schaffen! 250 m? Träum weiter! „Varemos Lunigia!“ Ja! 120 m! Es war wie ein Dauerlauf. Wenn man nicht daran glaubte, noch einen Endspurt hinzulegen, machte man schlapp. Doch wenn man an sich glaubte, hätte man wie aus dem Nichts doch noch die Kraft dazu und überholte noch einen auf der Zielgeraden. Zielgerade. Das Wort klang in meinem Kopf wieder, wie ein Gedanke, der einen nicht loslässt. 125 m. Mit einem Mal wurde alles ganz leicht. Ich bemerkte, dass ich die ganze Zeit ganz verkrampft dagestanden hatte. Doch nun hatte ich wieder Kraft-woher auch immer. Ich fühlte, wie eine Ladung Adrenalin durch meinen Körper schoss. „Varemos Lunigia!“, sagte ich ganz ruhig mit einer so klaren Stimme, von der ich dachte, sie käme nicht von dieser Welt. Ich öffnete die Augen. Diese hatte ich die ganze Zeit über unbewusst geschlossen gehabt. Ich richtete mich auf und meinen Zauberstab in die Höhe. „Varemos Lunigia!“ Und nein, ich hatte nicht aufgegeben, ich war nur mächtiger denn je.
    Ich blickte die Mauer hinauf, die inzwischen schon 135 m hoch war. Ich schloss die Augen wieder und konzentrierte mich wieder auf den Zauber. „Varemos Lunigia!“ und dann sah ich einen Schimmer. Er wurde immer größer. Es war die Hoffnung. 150 m. Gleich geschafft. Ja, genau! Vor allem gleich!, dachte meine realistische Seite. Nur noch fast doppelt so lang, wie jetzt! Aber klar; gleich geschafft, ne?, meinte sie sarkastisch. „Ach halt doch die Klappe!“, meinte die andere. Ich musste schmunzeln. Echt, mein Unterbewusstsein könnte man nicht topen! 160 m. Ging doch! Weiter, weiter, weiter! 165 m. „Varemos Lunigia!“ 170 m. Auf einmal wurde die Last fast doppelt so schwer. Ich wusste sofort, was das bedeutete; noch jemand hatte aufgegeben. Shit! Zu sechst würde es fast aussichtslos sein! „Varemos Lunigia!“ 175 m. Es ging nun wieder langsamer voran. Noch viel langsamer. „Varemos Lunigia!“ Ich hörte, wie mein Verstand mich amföehte, einfach aufzuhören. Doch etwas anderes-wahrscheinlich mein Herz-hielt dagegen. 180 m. „Varemos Lunigia!“! Ich war Nähe an der Verzweiflung. Los! Los! Los! Schneller! Doch die Mauer schob sich ehrend langsam aus dem Boden. Ich war um jeden Millimeter froh, den ich noch durchhielt. Mein ganzer Körper zitterte. 185 m. „Varemos Lunigia!“ Bitte mach, dass das gleich vorbei ist! Bitte! „Varemos Lunigia!“ Aber wenn das noch fünf andere Leute durchhielten, konnte ich das auch! 190 m. „Varemos Lunigia!“ Ich spürte jeden einzelnen Knochen. „Varemos Lunigia!“, rief ich in meiner Verzweiflung. 195 m. Los, Mauer! Beeil dich mal! „Varemos Lunigia!“ 200 m. Ja! Nur noch 50 m! Das konnten wir schaffen! Aber nur, wenn wir das wirklich wollten. „Varemos Lunigia!“ Und dann passierte es; das Gewicht wurde fast um das doppelte schwerer. Neeeein! Bitte mach, dass das nicht wahr ist! Bitte, allerliebster Gott! Bitte! Aber natürlich hatte ich wie immer Pech. Wir waren nur noch zu fünft. Ok, das war‘s! Ab, nach Hause! Aber nein, halt! Ich durfte die anderen vier nicht im Stich lassen. Und ganz tief im Herzen wusste ich, dass ich noch Kraft hatte. Und in diesem Moment beschloss ich, alles durchzuziehen. Alles. „Varemos Lunigia!“, schrie ich also. 205 m. Das könnte ja noch lange dauern! Aber noch war nichts verloren. „Varemos Lunigia!“ 210 m. Und außerdem würde ich mir mein Leben lang Vorwürfe machen, wenn ich jetzt aufgeben würde-was hieß; ich durfte nicht aufgeben! Leichter gesagt, als getan. „Varemos Lunigia!“ Hinter mir hörte ich ein Rascheln. „Oh Gott, Oph!“, hörte ich jemanden flüstern. Ich identifizierte die Stimme als die von Helga. Sie war also eine derjenigen, die schon aufgegeben hatten. „Du schaffst das!“, hörte ich sie mir Mut machen. „Varemos Lunigia!“ 215 m. Los! Du musst durchhalten! Wenn nich, dann-„Varemos Lunigia!“ „Oh Oph! Es tut mir so leid! Ich“-„Varemos Lunigia!“ Ich spürte förmlich, wie ihr die Tränen in die Augen traten. „Du schaffst das! Ich glaub an dich!“, sagte sie. „Weißt du was? Ich bleib hier bei dir. Du sollst jetzt auf keinen Fall alleine sein!“, beschloss sie. „Varemos Lunigia!“ 220 m. Mir liefen Schweißtropfen die Stirn herunter. Helga neben mir schwafelte noch irgendwas, doch ich konnte ihr nicht zuhören, denn ich musste mich auf den Zauber konzentrieren. „Varemos Lunigia!“ Schneller! 225 m. Ich spürte, wie der letzte Funken Hoffnung verglühte, als der nächste aufgab. Also zu viert. Mich würde interessieren, wer so lange durchhielt. Hm... wahrscheinlich Salazar, Abafoth und Godric. Ich spürte, wie ich ganz langsam zu Boden sank. „Oph...“-„Varemos Lunigia!“, unterbrach ich sie. 230 m. Wir konnten das schaffen! Nur noch 20 m. „Varemos Lunigia!“ Jetzt würde ich nicht aufgeben! Ich war... shit! Das Gewicht erschwerte sich aufs doppelte. Noch jemand hatte aufgegeben. Nein! Bitte mach, dass das nicht wahr ist. Gerade so kurz vor dem Ziel! Nein! „Oh nein!“, hörte ich auch Helga keuchen. „Varemos Lunigia!“, krächzte ich in meiner Verzweiflung. „Oh Gott, Oph, bitte mach, dass das ein Ende hat! Das...“-„Varemos Lunigia!“ 231 m. Wenn das so weiter ging, dann... Tschüss! „Varemos Lunigia!“ „Helga! Ophelia!“, hörte ich jemand anderen rufen. „Wrendolyn!“, rief Helga erleichtert. „Schau! Ophelia geht es scheiße! Aber sie will einfach nicht aufgeben!“, hörte ich sie weinen. „Oh nein! Der Zauber ist zu schwer! Ich selber war die zweite die aufgegeben hat. Aber... oh nein! Wieso? Es kann alles so schrecklich ausgehen! Wenn jetzt alle aufgeben, dann bricht das Schloss zusammen und die, die bis zum Ende durchgehalten haben, haben keine Kraft zu fliehen! Das ist echt eine gemeine Fliegenfalle, in die wir uns verflogen haben!“, schimpfte Wren. „Varemos Lunigia!“ 232 m. Na das konnte ja noch lange dauern! Oje! „Varemos Lunigia!“ 235 m. Nur noch 15 m. Es bestand noch Hoffnung. Ich hörte, wie noch jemand zu meinen beiden Freundinnen stieß. „Oh Gott, Oph! Streng dich an! Das kannst du theoretisch schaffen! Los!“, rief Rowena. „Varemos Lunigia!“ Ich nahm alle meine Gedanken zusammen und konzentrierte mich vollkommen auf die Mauer, die sich vor mir elend langsam aus dem Boden schob. „Varemos Lunigia!“ Ich ächzte unter der Last des Schlosses. „Varemos Lunigia!“ 240 m. Gleich geschafft! Auf einmal wurde mir kurz schwarz vor Augen. Das Gewicht hatte sich noch einmal fast um das doppelte erschwert. Oh nein! Wir waren nun zu zweit. Und hatten noch 10 m vor uns! Nein, das war unmöglich zu schaffen! „Salazar! Ich gehe zu ihm, wahrscheinlich war er es! Viel Glück! Das wirst du brauchen, Ophelia!“, wünschte mir Rowe noch, doch da war sie schon wieder weg. „Oh nein! Zehn Meter! Zu zweit! Nein, das kann nicht gutgehen! Das...“-„Varemos Lunigia!“, unterbrach ich Wren. 241 m. „Abafoth ist der andere!“, teilte Helga uns mit. Was? Abafoth? Aber... nein! Ihn konnte ich nicht im Stich lassen! Er war für mich viel mehr als die anderen. Die anderen sechs waren so etwas wie... Geschwister. Aber Abafoth war so viel mehr! Wir kommunizierten nicht nur wortlos, sondern konnten manchmal auch die Gedanken des anderen lesen. Ihn würde ich am allerwenigsten im Stich lassen. „Varemos Lunigia!“ 242 m. Zielgerade!, dachte ich. Los! Das schaffst du! Los! „Varemos Lunigia!“ Ich dachte ganz fest an Abafoth. An seine Gesichtszüge und sein Lachen. Das gab mit Mut und Kraft. Ich hörte wieder Geraschel hinter mir. Diesmal waren es zwei Fußpaare. „Rowena, Salazar!“, rief Helga erfreut. „Godric und Tejklev sind bei Abafoth.“, gab der von sich. Abafoth! Jetzt bräuchte ich niemand anderes als ihn! Abafoth! Ich wünschte ihn mir in diesem Moment so sehr! „Varemos Lunigia!“ 243 m. Gestern Abend hatte ich ihm noch versprechen müssen, auf mich aufzupassen. „Varemos Lunigia!“ Los! 244 m. Das schafften wir. „Varemos Lunigia!“ Ich konzentrierte mich. Ich sammelte ein letztes Mal meine Kraft. Ich musste das schaffen. Ich richtete mich auf und hörte, wie alle Umstehenden scharf die Luft einzogen. „Varemos Lunigia!“ Ich richtete den Wolfskopf nach oben. Er strahlte pure Dunkelheit aus. 245 m. „Das schaffst du!“ „Los!“ „Du hälst durch, ich weiß das!“, hörte ich aus dem Hintergrund. „Varemos Lunigia!“ Hop jetzt! 246 m. Bitte! Erbarmen dich, Gott! Bitte! „Varemos Lunigia!“ Endspurt! Los! „Varemos Lunigia!“ 247 m. Das schafften wir. Zusammen. „Varemos Lunigia!“ 247,50 m. Ja! Los! Millimetern für Millimeter arbeiteten wir uns fort. 258 m. Zwei Meter! Zwei Meter! Nur noch verdammte zwei Meter! Los! Zwei Meter vor der Ziellinie. Los! Hopp hopp hopp! Schneller! Bitte! Abafoth! Los! „Varemos Lunigia!“ „Das schaffst du!“, hörte ich Helga neben mir. 249 m! Und... Ja! Gleich... 249, 10 m! Lohos! 249,15 m! Langsam... los jetzt! 249,20 m! In dem Moment fiel mir ein, dass ich etwas sagen musste „Varemos Lunigia!“ In dem Moment erschwerte sich das Gewicht noch einmal ums doppelte. Mir war sofort klar, was geschehen war; Abafoth hatte voller Aufregung vergessen, den Zauber auszuführen! Shit! Jetzt hatte ich es in der Hand. „Varemos Lunigia!“ 249,25 m. Nein, nein und noch einmal nein! Bitte mach, dass das nicht wahr ist! „Varemos Lunigia!“ Ich war am Ende meiner Kräfte. 249,28 m. Das würde ich nicht schaffen! Nicht alleine! Hinter mir hörte ich Geraschel „Ophelia! Oh Gott, es tut mir so leid! Ophelia, das schaffst du! Ich weiß, dass du es schaffst! Du... musst es einfach schaffen! Bitte, bitte lass mich nicht Schuld haben, wenn das Gebäude vor uns einstürzen wird! Bitte! Tu es. Bitte! Es...“, Abafoths Stimme brach. Dann spürte ich, wie er sich direkt neben mich stellte. Ich nahm seine angenehme Ausstrahlung wahr und das gab mir Kraft. „Varemos Lunigia!“ Ich musste es einfach schaffen. Los jetzt, du scheiß Mauer! Schneller bitte! 249, 40 m. Gleich war alles vorbei! Entweder ich werde es tatsächlich bis ans Ende schaffen, oder es brach alles zusammen. Natürlich wäre mir ersteres lieber gewesen... „Varemos Lunigia!“ 249,55 m. 45 cm. 45 cm! Gleich! Mich stützten zwei starke Arme von hinten. Gut. So konnte ich meine Kraft ganz auf das Schloss vor mir richten. 249,60 m! „Varemos Luningia!“ Ich würde niemals aufgeben! Ich war eine Kämpferin! Los! Nichtmal mehr ein halber Meter! „Varemos Lunigia!“ 149,70 m. „Ich werde mir mein Leben lang Vorwürfe machen!“, hörte ich ihn murmeln. Los! Ich ächzte. Er wischte mich den Schweiß von der Stirn. „Varemos Lunigia!“, rief ich. 149,80 m. Ich würde, wenn ich das hier überstand, jeden Millimeter der Welt schätzen. „Varemos Lunigia!“ „Lieber Gott, schenke mir doch bitte diese 20 cm! Ich bitte darum!“, bat ich im Stillen. 149,90 m! Gleich! Gleich! Jetzt gleich! Ja, ich wurde so langsam aber sicher verrückt. Gleeeeeich! „Varemos Lunigia!“ 149,95 m. Ich fühlte mich in diesem Moment einfach... leer. Und fertig. 149,97 m. „Varemos Lunigia!“ „Du schaffst das!“, hörte ich Abafoth. „Abafoth!“, zitterte ich. „Ophelia, konzentrier dich!“ „Varemos Lunigia!“ Ich wollte ihn nicht enttäuschen! 149,99 m. Ein kleiner Zentimeter! Ein Zentimeter! Ja! Los! Und dann wurde es schwarz um mich herum. Das letzte, was ich hörte, war das „Du hast es geschafft!“ von Abafoth. Dann war ich weg.

    3
    Kapitel 2

    „Nein, wäre ich nicht so übermütig gewesen...“-„Abafoth! Du bist derjenige, der sich am wenigsten von uns sieben schämen sollte! Sei froh, dass sie nur noch einen Meter vor sich hatte, als du ausgestiegen bist! Du hast stärker gehandelt als wir alle anderen! Und als du draus warst, hast du sie immer noch unterstützt. Du hast ihr Mut gemacht und warst bei ihr, während wir anderen nur darum standen! Ohne dich hätte sie diesen Meter niemals geschafft. Doch ohne mich wahrscheinlich schon! Ich war schon ganz am Anfang draußen und ihr...“-„Hört doch jetzt mal auf! Ihr beide! Ihr weckt sie sonst noch.“, wurde sie unterbrochen. Schweigen trat ein. Dann kam jemand an mein Bett und nahm meine Hand in die seine. Seine war etwas kälter, doch keinesfalls unangenehm kälter. Im Gegenteil! Sie hatte etwas wohliges an sich. „Was haben die Lehrer dazu gesagt, dass wir am Ende doch noch geschwänzt haben?“, fragte jemand anderes. „Sie haben uns die Geschichte abgekauft, wir hätten sie ohnmächtig auf unserem Schulweg vorgefunden.“, antwortete jemand anderes. „Was! Aber wenn man diese Geschichte mal objektiv betrachtet, liegt da ein Kind auf der Straße und zufällig haben die sieben anderen Kinder, die zufällig alle den gleichen Schulweg haben, diesen gemeinsam zu siebt zur gleichen Zeit laufen und dann zufällig ihre Nachbarin, die eine gute Freundin von ihnen und in der gleichen Jahrgangsstufe ist, komischerweise aber nicht mit ihren sieben ach so tollen Freunden läuft, so vorfinden? Die halten uns doch alle für Vollidioten, die nichtmal einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht und von Verletzungen gar keine Ahnung haben! Echt jetzt? Ne bessere Lüge konnte euch nicht einfallen? Vielleicht, dass sie plötzlich vom Himmel gefallen ist? Und überhaupt-wieso lügt ihr Lehrer an? Ich tue sowas nie. Da kriegen die doch ein voll schlechtes Bild von einem. Seid ihr noch...“-„Rowena! Halte um Gottes Willen einmal deine Klappe!“, schimpfte jemand anderes. „Scht!“, machte jemand anderes. Dann war es still. Ich spürte sieben Blicke auf mir. „Wenn sie heute nicht aufwacht, können wir das Krankenhaus nicht mehr bezahlen“, flüsterte jemand besorgt. Ich wollte mich aufrichten, doch irgendwas hielt mich zurück. Ich wollte meinte Augen öffnen, doch ich konnte mich nicht bewegen. Man! Was war denn nur los? Ich dachte daran, wie das Gefühl war, aufzuwachen und die Augen aufzuschlagen. Es war doch ganz einfach! Ich liege in meinem Bett und schlafe tief und fest. Auf einmal höre ich ein Weckerklingeln und wache auf. Dann schalte ich ihn aus. Doch dazu musst du deine verflixten Augen öffnen. Man! Ich dachte daran, wie ich mit einer so winzigen Bewegung die Augen öffnen konnte, ohne mich richtig anzustrengen. Ich schärfte meine Sinne. Und da spürte ich mit einem Mal, wie gut die Hand an meiner Linken tat. Sie gab mir Kraft. Ich saugte diese Kraft in mir auf. Auf einmal wusste ich, was ich tun musste. „Abafoth?“, dachte ich. Gedankensprche. „Abafoth!“ „Ophelia? Bist du das“, hörte ich ihn in Gedanken. „Ja! Ich kann mich aber nicht bewegen. Irgendwas stimmt nicht. Also ja, ich bin wach, aber irgendwas hält mich davon ab, die Augen zu öffnen oder mich anders bemerkbar zu machen. Kannst du mir irgendwie helfen?“ „Ähm... ja, warte mal.“, dachte er. „Äh Leute? Ich glaube, wir haben ein kleines Problem“, sagte er. „Abafoth, nicht jetzt!“, hörte ich Wren. So langsam konnte ich auch die Stimmen auseinanderhalten. „Aber...“-„Ab! Verschieb‘s auf später!“, hörte ich Salazar. „Hey! Formulier es am besten so: „Leute, lasst mich doch mal ausreden! Es geht um Ophelia Opertinax!“, ok?“, dachte ich. „Ok, ich versuche es mal.“ „Leute, lasst mich doch einmal ausreden! Es geht hier um Ophelia Orpertinax. Und es ist ernst!“, beschwerte er sich. „Sie kann sich nicht bewegen!“ „Hä? Wie?“ fegte Tejklev verdattert. „Ja wie! Sie. Kann. Sich. Nich. Bewegen!“, regte er sich auf. „Aha. Und... Ähm, wie kommst du darauf?“, fragte Salazar. „Ich...“ „Soll ich es verraten?“, fragte er mich schnell. „Nein! Das mit den Gedanken.... ich denke, das halten wir lieber geheim!“, dachte ich schnell zurück. „Weiß es halt.“, beendete er den Satz. „Aber, Abafoth, ich habe gefragt, woher du es weißt!“, regte Salazar sich auf. „Leute, wir sollten ihr einfach helfen! Sie ist zwar wach, aber...“ „Wir wüssten nur gerne, woher du das weißt, bevor wir die Krankenstation unterrichten!“, unterbrach Sal ihn wieder. „Leute, wenn er sagt, er weiß es halt, dann ist doch klar, dass er es uns nicht sagen will! Kapiert das doch einfach mal!“, kam Wren ihm zur Hilfe. „Wren hat Recht, vielleicht können wir ja irgendwas dagegen tun!“, half nun auch Godric. Wenn ich mich doch nur bewegen könnte... ich nahm all meine Kraft zusammen und schrie. Auf jeden Fall versuchte ich es. Aber es war, als würde ich gegen eine Mauer prallen. Hm... eine Mauer. Aber die Mauer konnte ich doch bestimmt irgendwie überwinden! Ich nahm noch einmal alles in mir zusammen und rannte wieder gegen die Mauer. Sie bekam... Risse. (Das mit der Mauer war eine Metapher) „Was ist das?“, hörte ich Tejklev. „Das bin ich!“, vermittelte ich Abafoth. „Das ist Ophelia“, gab er weiter. Ich nahm wieder Anlauf und krachte wieder dagegen. Und wieder bekam sie Risse. Und wieder. Und immer wieder. „Bitte hör auf, Oph!“, hörte ich Wren schreien. „Bitte!“, schrie auch Helga. Aber ich gab nicht auf. Und Krach! Krach! Krach! „Bitte, Ophelia!“, hörte ich Abafoth in Gedanken. „Bitte!“ „Tut mir Lied!“, dachte ich. Krach! Kraaaaach! Ich prallte dagegen und das gab der Wand den Rest. „Geschafft!“, rief ich.

    (Das Kapitel war ein wenig verwirrend, deshalb habe ich es noch einmal in der Sich von Abafoth geschrieben. Es beginnt diesmal am Ende des ersten Kapitels)

    Sie brach zusammen. Ich fing sie schnell auf. „Schnell!“, rief ich. Wrendolyn eilte herbei und fühlte ihren Puls. „Wir brauchen einen Notarzt!“, informierte sie uns leichenblass. Salazar sprang auf. „Ihr kommt nach!“, rief er noch über seine Schulter, doch da war es schon im Unterholz verschwunden. Ich nahm sie in auf den Arm. Mein einer Arm hielt sie an den Kniekehlen fest, der andere hielt ihren Rücken. Dann liefen wir zügig los. Auf halbem Wege kam uns der Arzt entgegen. Er gab ihr sofort eine Spritze und dann fuhren wir ins Krankenhaus.
    Dort angekommen, kam sie in ein Zimmer. Mit den Worten „Sie braucht jetzt Ruhe. Ich komme in einer Stunde wieder.“, ließ er uns alleine. Lange schwiegen wir. Dann kam er wieder. Als er sah, dass sie immer noch schlief, bzw. Ohnmächtig war, wirkte er nicht sonderlich überrascht. Er notierte sich schnell was und meinte, er würde in zwei Stunden wiederkommen, würde ich unruhig. „Wacht sie denn wieder auf?“, rutschte mir hinaus. „Ja. Aber das kann noch dauern. Aber seien Sie beruhigt, übermorgen wird sie bestimmt wach sein.“, meinte er. „Achso. Die Kosten... nun ja, das Mittel, das ich der jungen Lady verabreicht habe, ist äußerst selten und sehr teuer. Und dann kommt noch die Untersuchung dazu. Und-natürlich nicht zu vergessen-der Platz in der Notaufnahme. Da werden Sie ganz schön viel Geld zusammenkratzen müssen.“, meinte er. Mit den Worten „Ich regle das!“, verließ Tejklev mit ihm das Zimmer. Stille. „Das war echt knapp. Wenn du nicht gewesen wärst, Abafoth, dann könnte ich für nichts garantieren.“, unterbrach sie schließlich Helga. „Nein, wäre ich nicht so übermütig gewesen...“-„Abafoth! Du bist derjenige, der sich am wenigsten von uns sieben schämen sollte! Sei froh, dass sie nur noch einen Meter vor sich hatte, als du ausgestiegen bist! Du hast stärker gehandelt als wir alle anderen! Und als du draus warst, hast du sie immer noch unterstützt. Du hast ihr Mut gemacht und warst bei ihr, während wir anderen nur darum standen! Ohne dich hätte sie diesen Meter niemals geschafft. Doch ohne mich wahrscheinlich schon! Ich war schon ganz am Anfang draußen und ihr...“, unterbrach mich Wrendolyn. „Hört doch jetzt mal auf!“, ging Helga dazwischen. Schweigen trat ein. Dann trat ich an ihr Bett und nahm ihr Hand. Ihre war etwas wärmer. „Was haben die Lehrer dazu gesagt, dass wir am Ende doch noch geschwänzt haben?“, fragte Rowena schließlich. „Sie haben uns die Geschichte abgekauft, wir hätten sie ohnmächtig auf unserem Schulweg vorgefunden.“, antwortete Wrendolyn. „Was! Aber wenn man diese Geschichte mal objektiv betrachtet, liegt da ein Kind auf der Straße und zufällig haben die sieben anderen Kinder, die zufällig alle den gleichen Schulweg haben, diesen gemeinsam zu siebt zur gleichen Zeit laufen und dann zufällig ihre Nachbarin, die eine gute Freundin von ihnen und in der gleichen Jahrgangsstufe ist, komischerweise aber nicht mit ihren sieben ach so tollen Freunden läuft, so vorfinden? Die halten uns doch alle für Vollidioten, die nichtmal einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht und von Verletzungen gar keine Ahnung haben! Echt jetzt? Ne bessere Lüge konnte euch nicht einfallen? Vielleicht, dass sie plötzlich vom Himmel gefallen ist? Und überhaupt-wieso lügt ihr Lehrer an? Ich tue sowas nie. Da kriegen die doch ein voll schlechtes Bild von einem. Seid ihr noch...“-„Rowena! Halte um Gottes Willen einmal deine Klappe!“, schimpfte Salazar. „Scht!“, machte Godric. Dann war es still. „Wenn sie heute nicht aufwacht, können wir das Krankenhaus nicht mehr bezahlen“, flüsterte Helga besorgt. Dann auf einmal hörte ich Ophelias Stimme in meinem Kopf.„Abafoth?“, flüsterte sie. „Abafoth!“, wiederholte sie sich. „Ophelia? Bist du das“, dachte ich. „Ja! Ich kann mich aber nicht bewegen. Irgendwas stimmt da nicht. Also ja, ich bin wach, aber irgendwas hält mich davon ab, die Augen zu öffnen oder mich anders bemerkbar zu machen. Kannst du mir irgendwie helfen?“, bat sie. „Ähm... ja, warte mal.“, dachte ich.„Äh Leute? Ich glaube, wir haben ein kleines Problem“, fing ich an. „Abafoth, nicht jetzt!“, wurde ich von Wrendolyn unterbrochen. „Aber“, setzte ich an, wurde jedoch von Salazar unterbrochen. „Ab! Verschieb‘s auf später!“, fiel er mir ins Wort. „Hey! Formulier es am Besten so: „Leute, lasst mich doch mal ausreden! Es geht um Ophelia Opertinax!“ ok?“, dachte sie. „Ok, ich versuche es mal“, gab ich stumm zurück. Dann sagte ich laut: „Leute, lasst mich doch einmal ausreden! Es geht hier um Ophelia Orpertinax. Und es ist ernst!“, setzte ich noch hinzu. „Sie kann sich nicht bewegen!“, erklärte ich. „Hä? Wie?“, frage Tejklev, der bei meinen letzten Worten ins Zimmer gerauscht kam und die Tür hinter sich schloss. „Ja wie! Sie. Kann. Sich. Nicht. Bewegen!“, gab ich genervt zurück. „Aha. Und... Ähm, wie kommst du darauf?“, fragte Salazar andächtig. „Ich...“, fing ich an. „Soll ich es verraten?“, fragte ich Oph in Gedanken. „Nein! Das mit den Gedanken... ich denke, das halten wir lieber geheim!“, gab die zurück. „Weiß es halt“, beendete ich meinen Satz. „Aber, Abafoth, ich habe gefragt, woher du es weißt!“, regte Salazar sich auf. „Leute, wir sollten ihr einfach helfen! Sie ist zwar wach, aber...“-ich wurde natürlich schon wieder unterbrochen-„Wir wüssten nur gerne, woher du das weißt, bevor wir die Krankenstation unterrichten!“, unterbrach Sal ihn wieder. „Leute, wenn er sagt, er weiß es halt, dann ist doch klar, dass er es uns nicht sagen will! Kapiert das doch einfach mal!“, kam Wren mir zur Hilfe. „Wren hat Recht, vielleicht können wir ja irgendwas dagegen tun!“, half nun auch Godric. Auf einmal kam von irgendwo her ein Ton, ein Laut, der nicht aus diesem Universum zu kommen schien. Er war so hässlich, schräg... ach es gab keine richtige Beschreibung für ihn. „Was ist das?“, hörte ich Tejklev. „Das bin ich!“, vermittelte mir Oph. „Das ist Ophelia“, gab ich weiter. „Bitte hör auf, Oph!“, hörte ich Wren schreien. „Bitte!“, schrie auch Helga. „Bitte, Ophelia!“, rief ich in Gedanken. „Bitte!“ „Tut mir Lied!“, dachte sie. Dann, ganz plötzlicher es wieder still. So schnell wie das Geräusch gekommen war, war es auch wieder verstummt. „Geschafft!“, rief sie.

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