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BTS Die etwas andere Geschichte

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1 Kapitel - 996 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 802 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 4 Personen gefällt es

Halloween speciale (Oneshot)

Ein gemütlicher Abend

    1
    Wir hatten nicht oft die Gelegenheit uns alle zu treffen. Aber an einem regnerischen Oktoberabend, kurz vor Halloween, klappte es dann doch mal wieder. Und ich habe mich riesig gefreut!
    Am frühen Abend kamen die Jungs zu mir mache Hause. Während des Essens sprachen wir über Gott und die Welt. Wir ihr Tag war, wie unser Tag war und wie sich mein Sohn in der Vorschule macht. Als wir mit dem Essen fertig waren, war es doch schon recht spät. Und so liess ich die Jungs kurz alleine um meinen Sohn Bettfertig zu machen. Unser tägliches Ritual ist es, dass ich ihm noch eine Geschichte erzähle bevor er schläft. Und da kam mir der Gedanke.

    Gruselgeschichte...


    Als ich wieder ins Wohnzimmer kam war die große Frage was wir denn jetzt machen. Nach Hause wollten sie noch nicht. Diese Frage war die Gelegenheit mein Gedanken mit der Geschichte in den Raum zu werfen.
    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass die Idee nicht ganz so gut ankam wie ich dachte. Oder hoffte. Da ihnen aber selber nichts Besseres einfiel, stimmten sie widerwillig meiner Idee zu. Während sie es sich gemütlich machten, passte ich die Stimmung der zu erzählenden Geschichte an. Ich dimmte das Licht ein wenig, stellte hier und da ein paar Kerzen auf.
    Ich erwähnte nicht was für eine Art Geschichte ich im Kopf hatte. Aber den Gesichtern zufolge, dachten sie wohl es wird etwas schnulzig.

    "Noona, aber du fängst an."
    "Gerne doch." gab ich als Antwort und schmunzelte ein wenig in mich hinein.
    So setzte ich mich also in den Sessel. Leise und fast Monoton, mit nur einer "kleinen Bewegung" in der Stimme, fing ich an zu erzählen. So ging ich sicher, dass sie ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Geschichte lenken.

    Die wie folgt ist...

    Eine gute Freundin lebte früher, als sie noch klein war, in einer anderen Stadt. Ein paar Kilometer entfernt. In ihrem damaligen Zimmer besaß sie einen recht großen Kleiderschrank, der ziemlich alt war. Es war ein Einbaukleiderschrank der nicht bewegt werden konnte. Das seltsame an diesem Schrank war allerdings das hinten an der Rückwand eine Tür gewesen ist, die sich aber nicht öffnen ließ. Soweit war alles in Ordnung.
    Aber ab und zu, mitten in der Nacht oder wenn sie Tagsüber spielte und allein zuhause war, hörte sie Geräusche die aus ihrem Schrank kamen. Manchmal hörte sie ein rascheln, manchmal ein Atmen und hin und wieder ein Flüstern. Und manchmal glaubte sie sogar verständlicher Wörter zuhören, die ihr aus ihrem Kleiderschrank entgegen kamen.
    Die Geräusche kamen fast immer, aber meistens nachts, wenn sie zu Bett ging. Manchmal sah sie zu wie die Tür ihres Schrankes ein Spalt weit aufging. Sie hatte immer Panik, vor allem wenn sie mitten in der Nacht aufwachte und immer wieder diese Stimme hörte, die aus dem Schrank ihr entgegen halte.
    Mehrfach erzählte sie es ihren Eltern. Sie sagte das da irgendetwas in ihrem Schrank lebt, dass da ein Monster ist. Doch ihre Eltern glaubten ihr nicht. Sie meinten dass es normal wäre für ein Kind, Angst vor Monstern zuhaben. Und das sie versuchen solle das Ganze zu ignorieren. Irgendwann würde sie einsehen das Monster nicht echt sind, und alles würde sich in Luft auflösen.
    Einige Zeit verging und die Probleme würden nicht weniger.
    Sie hörte immer wieder diese Stimme im Schrank. Und fast jede Nacht kam diese Person, die diese Schranktür ein Stückweit öffnete.
    Und dann, eines Tages bekamen die Eltern einen Anruf der Örtlichen Polizei. Die Polizei hatte einen Obdachlosen verhaftet, der in einer Art Tunnelsystem lebte. Die Eltern waren verwundert als sie diesen Anruf bekamen, da sie nicht genau wussten warum ihnen die Polizei dies mitteilte. Doch dann erklärten die Beamten dass einer dieser Tunnel bis zu ihrem Haus ging. Dieser Tunnel endete genau im Kleiderschrank der Tochter.
    Manchmal, mitten in der Nacht kam dieser Obdachlose durch diesen Tunnel in ihr Zimmer und beobachtete sie im Schlaf.

    Totenstill!

    Nur ein paar Autos auf der Straße und unser Atmen war zuhören. Ich blickte in ihre Gesichter und wusste das sie mit so einer Geschichte nicht gerechnet hatten. Ein paar von ihnen habe ich damit auch gekriegt, was mich sehr zufrieden stimmte.
    Ein plötzlicher Anruf auf Namjoons Handy erschrak uns alle fast zu Tode. Es wahr der Fahrer, der Wissen wollte wann er sie wieder abholen sollte. Da einige von ihnen am nächsten Morgen wieder früh raus müssten, sagte er dem Fahrer er solle sie jetzt abholen.
    Einer von ihnen wollte aber nicht nach Hause und so fragte er mich ob es in Ordnung ist wenn er noch ein bisschen bleiben könnte. Ich hatte nichts dagegen. Und so gingen die restlichen sechs zum Auto und führen nach Hause. Während wir noch einen Moment im Flur standen und nicht so recht wussten was wir nun mit uns anfangen sollten...



    Ach, und bevor ich es vergesse!

    Hi! Ich bin Anja. Eine 32 jährige, Alleinerziehende Mutter. Wie ich die Jungs von BTS kennen gelernt habe, kann ich gerne ein anderes mal erzählen.

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