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Gefühle?

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1 Kapitel - 1.054 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 142 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hey, wer Langeweile hat, darf hier mal rein schauen. Ich wollte eigentlich eine Kurzgeschichte schreiben, aber das hat nicht ganz so funktioniert.
Jetzt ist halt das hier rausgekommen...

Ps: Was ich hier schreibe ist die Realität. Also das existiert auf jeden Fall...!

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Und so sitze ich hier, auf dem Boden, in aller Ruhe und mit sehr viel Langeweile... Also hab ich nachgedacht und das ist dabei raus gekommen ^^"
verzeiht mir: P

Ich erzähle euch eine Geschichte von einer guten Freundin von mir, welche so gut wie keine Emotionen empfindet beziehungsweise kann. Ich kenne sie schon mein Leben lang und sie war nicht immer so. Zum Beispiel in der Schule. Sie war ein fröhlicher, aufgedrehter Mensch, welche verletzend ehrlich sein konnte, frech oder vorlaut, temperamentvoll... Allerdings konnte sie auch überaus emotional werden, wenn es um sich und ihr näheres Umfeld ging.
Jedoch hatte ihr nicht immer positiver Charakter auch Nachteile gehabt. Sie wirkte auf viele Leute einschüchternd, als hätte sie zuviel Selbstvertrauen gehabt - was gar nicht der Fall war - sie tat so als hätte sie Selbstvertrauen, aber das Ergebnis hatte sie nicht erzielen wollen.
Fremde trauten sich nicht sie anzusprechen wenn sie ersichtlich Hilfe benötigten, Jungs wagten nicht in ihre Nähe, nicht einmal Lehrer baten sie um Hilfe.
Doch sie hatte damals noch genügend Gefühle um sich zum Beispiel zu verlieben und das geschah, zweimal. Beide Male hatte sie einen Korb bekommen und die nicht gerade freundlich. Bei dem einen, welcher seine ganze Gruppe an Freunden in der Nähe hatte, wurde sie ausgelacht und beleidigt. Warum sie das Taten war unverständlich. Bei dem anderen, hatte sie ihn abgefangen, und wurde aus welchen Gründen auch immer als Stalker angesehen. Er hat gleich die Woche drauf die Schule gewechselt.
Vielleicht gibt es welche von euch, die jetzt nicht verstehen, was das Problem ist, doch solche Körbe sind verletzend und herzlos und einfach unter aller Würde.
Ein andermal hatte sie gehört das ein Klassenkameraden auf sie stand, zuerst konnte sie das nicht glauben, doch als sie mal darauf achtete, bemerkte sie es und sie nahm sich vor ihn drauf anzusprechen, immerhin konnte sie ihn auch gut leiden.
Nach der letzten Stunde des Tages, ging sie zu ihm und sagte ihm was sie wusste. Dieser verweigerte trotzig jegliche Zustimmung und meinte dann sogar, dass er niemals etwas für ein Mädchen empfinden würde, welche so launisch und jungshaft ist wie sie, und überhaupt soll sie einfach nur unattraktiv gewesen sein. Mit solchen Worten ließ er sie einfach stehen.
So endete ihre Schulzeit und sie saß ein Jahr zuhause.

Es war für sie schwer zu verkraften gewesen und  ihre Gefühle begannen schon längst sich auszuschalten, ganz besonders in der Nähe vom fremden. Sie hatte ihre paar Freunde, zu welchen sie noch immer so war wie früher, doch sobald andere dazu kamen verschloss sie sich.
Es waren ja nicht nur die drei Vorfälle. Überhaupt redeten viele ihrer Mitschüler negativ über sie, weil ihr Charakter nicht immer gern gesehen war. Das sie aber genau diesen Charakter angenommen hatte, lag wiederum auch nur daran weil sie in der Grundschule gemobbt wurde. Damals hatte sie einfach zu viele Schwächen preisgegeben. Und Kinder in dem Alter wollen sich auch nur beweisen und sich auf Arten weiterbilden, für welche es auch weniger so unsozial Wege gibt.
Deswegen hatte sie sich vorgenommen ihren oben beschrieben Charakter anzunehmen. Doch dieser Charakter bietet andere Angriffsfläche, allem voran der Neid. Und überhaupt einfach ihre Ehrlichkeit, mit der sich viele einfach unwohl fühlten, wenn nicht sogar angegriffen.
Egal wie sie es auch versuchte, alles ließ Möglichkeiten offen um sie aufzuziehen, zu mobben, sie auszulachen, sie zu beleidigen. Scheinbar war sie einfach ein geborenes Opfer - selbst wenn es hart klingt.

Im jetzt, ist sie ruhig. Sie wagt es nicht immer was zu sagen, selbst dann nicht wenn sie gefragt wird. Sie vertraut niemanden mehr. Und sie fühlt so gut wie nichts mehr. Oder sagen wir es anders, sie kann fühlen, aber sie unterdrückt es. Sie weiß auch nicht mehr, wie man damit umgeht. Sie spürt ihren erhöhten Herzschlag, misst ihren Puls und weiß nicht wie sie darauf reagieren soll, obwohl genügend Anzeichen da sind die darauf hindeuten, dass sie aufgeregt ist, verliebt oder ähnliches. Emotionen die sie fühlt kann sie nicht zuordnen, weiß nicht darauf zu reagieren und versucht es dann zu verstehen. Meistens zieht sie sich dafür zurück und möchte dann ihre Ruhe haben, einfach um bestimmte Emotionen besser unterdrücken zu können oder überhaupt es zu verstehen.
Es ist zwar eine Reaktion von ihrem eigenen Körper, das sie so geworden ist - ein unschuldiges Mauerblümchen, wie viele sagen - doch sie selbst findet das auch nicht immer gut. Sie will wissen wie sie fühlt. Sie hat sich nicht aus freien Stücken dazu entschieden, das sie so geworden ist. Sie will Gefühle haben, aber wenn sie die dann hat... Dann weiß sie nichts mehr mit sich anzufangen. Sie ist verwirrt und überfragt, wenn es um sie selbst geht.

Ich weiß nicht, ob alle erwähnten Geschehnisse alleine für ihr heutiges Sein verantwortlich sind, ob nicht vielleicht noch mehr dazu beigetragen hat. Familie, oder irgendein Trauma welches sie verdrängt hat. Sie hatte oft Probleme mit der Familie und ich weiß auch, dass sie ein anderes negatives Ereignis erlitten hatte, aber diese Dinge sind meiner Meinung nach zu persönlich um sie zu erwähnen.
Natürlich habe ich jetzt nur die uninteressanten Dinge erzählt, aber ich finde es trotzdem wichtig, es mal erwähnt zu haben...

Ende ^^

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