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Die 74 Hunger Spiele Rue’s Sicht

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7 Kapitel - 3.628 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 555 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Habt ihr euch auch gefragt wie die Hunger spiele für Rue waren hier kannst du es herausfinden

    1
    Kapitel 1

    Ich heiße Rue und lebe in Distrikt 11. Landwirtschaft. Wir haben ein kleines Haus am Rande einer Wiese. Obwohl meine Familie nicht sehr viel Geld hat, habe ich fünf Geschwister. Ich bin die älteste mit meinen 12 Jahren. Die kleinste von uns ist Lilly, sie ist 4. Dann kommt Rose sie ist 6. Dann kommen Dahlia und Viola, sie sind Zwillinge und beide 8. Die älteste nach mir ist Alissa, die ein paar Wochen nach der Ernte 12 wird.

    Heute ist Ernte und ich kann nicht einschlafen. Seit Stunden liege wach. Ich habe Angst. Wir sind arm, deshalb musste ich mich für Tesserasteine eintragen. Statt ein mal ist mein Name jetzt acht mal drinnen einmal weil ich muss, und siebenmal für jeden in meiner Familie. Ich habe Angst um meine Familie auch wenn ich weiß dass Alissa sich um sie kümmern wird. Ich habe Angst, doch ich rede mir, wenn auch nicht für mich, ein dass ich nicht gezogen werde. Langsam schaffe ich es einzuschlafen. Nachdem ich noch ein paar Stunden geschlafen habe weckt mich die Stimme meiner Mutter „ Kinder! Aufstehen. Zieht eure schönen Kleider an. Heute ist Ernte.“ Sie tut als würde es ihr nichts ausmachen, aber ich weiß das sie das nur für uns macht. Wir haben alle das gleiche Kleid. Ein hellgrünes mit einer großen gelben Blume für unsere Haare. Mum flicht unsere Haare zu einem einfachen Zopf und steckt jedem die Blume ins Haar. Als wir fertig sind ist es schon höchste Zeit um auf den Marktplatz zu gehen. Ich verabschiedete mich von meiner Familie und stellte mich in den Bereich für die Zwölfjährigen. Zuerst hällt der Bürgermeister seine langweilige Rede die er jedes Jahr hällt und dann kam Jeanette auf die Bühne. „Ladys first. Und möge das Glück steht’s mit euch sein.“, sagt sie mit ihrem dummen Kapitolakzent und greift in die Loskugel der Mädchen. Es ist totenstill. Bitte nicht ich. Bitte nicht ich. Sie zieht einen Zettel heraus und liest ihn laut vor. „ Rue Meadow. “ Mir stockt der Atem. Warum ich. Langsam ganz langsam gehe ich nach vorne. Ich versuche stark auszusehen für meine Geschwister, doch ich zittere so stark, dass ich kaum laufen kann. Als ich auf der Bühne stehe, wird der Junge ausgelost. Es ist Thresh Lee. Er ist 18 und ziemlich stark. Außerdem ist er groß und gut genährt nicht wie meine Familie. Ich bekomme Angst. Ich habe keine Chance. Die ganze restliche Ernte rauscht an mir vorbei. Am Ende müssen wir uns die Hände geben und allein daran merke ich wie stark er ist. Dann werden wir von den Friedenswächtern ins Rathaus gebracht um uns zu verabschieden.

    2
    Kapitel 2

    Schon kommt meine Familie. Alle weinen. Lilly versteht zwar noch nicht das ich sehr wahrscheinlich sterbe, aber sie versteht das etwas nicht in Ordnung ist. Sie umklammert meine Hand und weint leise. Als sie sich halbwegs wieder beruhigt haben sage ich ihnen das ich sie ganz doll lieb habe und umarme sie. Dann gibt mir Alissa noch eine Kette aus Grass mit einem kleinem Stern daran. Sie legt mir die Kette um den Hals und flüstert „Ich liebe dich. Bitte versuch zu gewinnen.“ Dann umarmt sie mich noch einmal ganz fest und geht.
    Als wir im Zug sind, lernen wir unsere Mentoren kennen. Sie heißen Chaff und Seeder. Wie sie gewonnen haben weiß ich nicht aber das ist nicht wichtig. „ Hi ich bin Chaff und das ist Seeder.“, sagt Chaff. „ Wir sind eure Mentoren. Seeder übernimmt dich Rue und ich übernehme Thresh. Ihr könnt euch im Zug frei bewegen ihn aber nicht verlassen. Ihr habt eure eigenen Räume. Wir werden zusammen essen.“ Ich gehe in mein Abteil schließe mich ein und lasse mich aufs Bett fallen. Ich will weinen, aber ich bin zu erschöpft. Ich sitze einfach nur da und zittere. Als es schon spät ist holt Seeder mich ab und wir essen zusammen. Es gibt alles was man sich nur wünschen kann. „ Ist das alles für uns?“, frage ich ungläubig. „ Ja alles.“, antwortet Seeder und lächelt. Ich bin das erste mal glücklich seit der Ernte. Nachdem ich und Thresh uns vollgestopft haben, gehen wir ins Bett. Morgen werden wir im Kapitol ankommen. Als ich aufwache sind wir schon fast im Kapitol angekommen. Ich ziehe mir eine bequeme Hose und ein T-Shirt an und gehe frühstücken. Alle sitzen schon da. Es gibt alles mögliche aber ich entscheide mich für eine Schale Müsli. Mehr kann mein Magen nicht vertragen. Im Kapitol angekommen werde ich in ein Zimmer gebracht wo ich mein Vorbereitungs- Team treffe. Die drei heißen Luna, Finn und Alice. Sie kämmten meine Haare feilten meine Nägel und bringen mich wie sie es nennen auf Beauty Zero. Und dabei redeten sie die ganze Zeit irgend einen Unsinn. Was sie gegessen hatten, wo sie gewesen wären und wie sie sich geschminkt hatten. Die meiste Zeit höre ich nicht hin. Als sie fertig sind schickender mich zu meinem Stylisten. „Hi ich bin Tom ich komme gleich zur Sache. Ihr beziehungsweise du bist Distrikt 11 Landwirtschaft. Ich dachte wir ziehen euch Arbeiterkleidung an und setzten euch silberne Getreide Ähren auf den Kopf.“, sagt er. Ich finde es nicht so spektakulär aber ich nicke trotzdem. Er zeigt mir das Kleid. Es ist wie er gesagt hat nur noch viel schöner. Ich ziehe es an und drehe mich vor den Spiegel. „Danke.“, hauche ich. „ Das ist wunderschön.“ Tom lächelt.

    3
    Kapitel 3

    Ich gehe in die Halle wo die Wagen stehen und betrachte ich die anderen Tribute und ihre Kostüme. Thresh hat genau das gleiche wir ich an, nur kein Kleid sondern eine Hose. Mir fallen besonders die Tribute aus Distrikt 12 auf sie sind nicht sehr schön angezogen sie haben nur einen schwarzen Einteiler an. Aber wenigstens sind sie nicht nackt, wie letztes Jahr. Alle haben schöne Kostüme. Ding Dong. Die Glocke. Zeit um auf die Wagen zu steigen. Ich und Thresh lassen uns noch etwas Zeit, denn wir sind ja als vorletzte dran. „ Katniss Everdeen-das Mädchen das in Flammen steht.“, höre ich ihren Stylisten sagen. „ Danke Cinna.“, antwortet sie. Also Katniss, was für ein schöner Name. Katniss wie das Pfeilkraut. Ich finde sie toll. Ich würde mich gerne mit ihr verbünden, aber so jemand schwachen wie mich würde sie sicher nicht nehmen. Ich klettere auf den Wagen, und wir fahren los. Ich winke den Leuten zu, auch wenn wir nicht so viel Aufmerksamkeit wie die Distrikte 1, 2 und 4 bekommen. Als wir auf dem Platz angekommen sind begrüßt uns Präsident Snow. Wir fahren noch eine Runde um den Platz und schon ist alles vorbei. Wir gehen in ein riesiges Hochhaus mit 12 Stockwerken für jedes Distrikt eins. Wir sind im 11 Stock. Ich ziehe mich aus und lege mich schlafen. Morgen ist das erste Training da muss ich ausgeschlafen sein.
    Klopf klopf klopf. Ich wache auf. Seeder lächelt und hält mir die Trainingskleidung hin. Ich ziehe sie an und es passt perfekt. In der Trainingshalle erklärt uns eine Frau die Regeln. Man darf nicht mit anderen Tributen kämpfen. Dafür hat man extra Partner aus dem Kapitol. Ich übe mit der Steinschleuder, tarnen, Feuer machen und alles wo bei ich denke, das es mir in der Arena helfen wird. Morgens und abends essen wir in unserem Stockwerk. Aber mittags essen wir zusammen. Die Karrieros setzten sich zusammen und demonstrieren ihre Überlegenheit. Mich schüchtert das etwas ein. So geht der erste Tag vorbei.

    4
    Kapitel 4

    Heute sollen wir den Spielmacher zeigen was wir können. Ich habe mich entschieden einen Parcours zu machen wo ich klettere springe und mit der Steinschleuder schieße. Ich bin als eine der letzten dran. Ich warte und warte. Schließlich werde ich aufgerufen. Ich gehe rein und merke, dass meine Chancen schlecht stehen. Die Spielmacher langweilen sich. Ich mache den Parcours so gut ich kann ich glaube dass es sogar besser war als erwartet. Ich fliege praktisch von Baum zu Baum. Leider scheinen die Spielmacher das nicht mitzubekommen. Am Ende bin ich so sauer, dass ich einen Dummy umschmeiße. Abends sitzen wir vor dem Fernseher und schauen uns die Bewertungen an. Die Karrieros haben alle eine 10. Thresh hat auch eine 10. Alle gratulieren ihm. Jetzt komme ich. Bestimm ganz schlecht wegen dem Dummy. Ich habe eine .... 7. Alle klopfen mir auf die Schulter und gratulieren mir für so eine hohe Punktzahl. Ich bin das kleinste Tribut und habe trotzdem eine 7. Wow. Peeta Mellark hat eine 8 und Katniss eine 11! Ich wusste so doch dass sie total gut ist. Ich habe mich entschieden im Interview aufgeregt zu sein. Zusammen mit Seeder übe ich meine Taktik und es klappt besser als erwartet. Für die Interviews zieht Tom mir ein schlichtes blaues Kleid an. Obwohl es schlicht ist ist es trotzdem sehr schön. Je mehr ich bei den Interviews der anderen Tribute zu gucke desto nervöser werde ich, das ist teils schlecht aber auch teils gut weil ich ja so im Interview sein will. Manche sind geheimnisvoll, manche sexy, manche überlegen und manche machen einen auf ironisch, humorvoll. Dann bin ich dran. „ Rue Meadow.“ Ich gehe auf die Bühne. Eigentlich Schwebe ich fast. So fühlt es sich auf jeden Fall an. Ich setzt mich auf den Stuhl neben Caesar. Er fragt mich viel zu meiner Familie und wie ich das Kapitol finde. Ich antworte darauf, dass ich das Kapitol wundervoll finde und es hier so groß, schön und interessant ist. Ich sage ich wäre sehr aufgeregt und das es mich am meisten beeindruckt hat, dass die Häuser hier nicht nur ein Stockwerk haben, sondern ganz viele. Als wir zu meiner Taktik in der Arena kommen, sagt er: „ Rue nur mal so unter uns was wird deine größte Stärke in der Aren a sein?“ Ich zögere nicht es zu verraten. „ Ich bin schwer zu fangen.“, sage ich mit bebender Stimme, „ Und wenn sie mich nicht fangen können können sie mich auch nicht töten. Also schreiben sie mich nicht ab.“ „ Nicht in einer Million Jahren.“, sagt er aufmunternd. Dong der Gong ertönt, und ich gehe zurück auf meinen Platz.
    [Zeitsprung]
    Ich wache auf. Heute sind die Hunger Spiele. Ich habe Angst. Der ganze Tag geht an mir vorbei, ohne dass ich etwas mitbekomme. Wir, das heiß ich und mein Stylist Tom, stehen auf dem Dach, als ein Hovercraft erscheint und eine Leiter heruntergefahren wird. Ich halte sie fest, und ich werde hochgezogen. Irgendwie kann ich mich nicht bewegen. Als ich oben bin, wird mir etwas in den Unterarm gepflanzt. Ein Aufspürgerät. In den Katakomben ziehe ich die Tributenkleidung an und warte auf das Startsignal. Ding dang dong. Ich steige in den Glaszilinder und der fährt mich in die Arena.

    5
    Kapitel 5

    60 Sekunden. Solange müssen wir auf der Metallscheibe stehen bleiben, sonst werden wir von den Minen um das Startpodest hochgesprengt. Ich beobachte den Kreis der Tribute. Ich Versuch Katniss zu entdecken, doch das Füllhorn verspürt mir die Sicht. Ich habe mit Seeder ausgemacht einfach wegzurennen. Noch 10 Sekunden.
    10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
    „ Meine Damen und Herren die 74 Hungerspiele haben begonnen!“ Ich renne los ohne mich umzusehen. Seeder hat mir eingetrichtert das ich Wasser suchen muss und dass mache ich jetzt auch. Unterwegs finde ich ein paar Beeren. Erst will ich sie essen, doch da fällt mir auf, dass es Nachtperlen (In Distrikt 11 Nachtperlen in Distrikt 12 Nachtriegel) sind. Schnell werfe ich sie wieder weg. Nach ein paar Stunden komme ich zu einem kleinem Fluss. Ich bastele mir so gut es geht selber eine Steinschleuder. Sie wird ganz gut. Ich finde einen toten Hasen und ziehe ihm das Fell ab. Daraus mache ich mir einen Beutel für Wasser und anderes. Ich sammle Wurzeln, Kräuter und Beeren. Plötzlich sehe ich ein Wespennest. Aber nicht irgendeins sondern ein Jägerwespennest. Als ich dass sehe fange ich an Kräuter gegen die Stiche zu suche. Nur für alle Fälle. Es wird dunkel. Ich schlafe auf einem Baum da können mich die Karrieros nicht kriegen.
    Wusch. An mir rauscht ein Feuerball vorbei. Ich pack so schnell ich kann meine Sachen zusammen und springe ganz schnell von Baum zu Baum. Plötzlich trifft ein Feuerball mich am Unterarm. Entsetzt schreie ich auf. Es brennt wie Feuer, was eigentlich total dumm ist denn es ist ja Feuer. Ich renne die ganze Zeit hin und her. Irgendwann hört es auf um ich lasse mich erschöpft auf den Boden sinken. Nach ein paar Minuten traue ich mich endlich meinen Arm anzusehen. Er sieht furchtbar aus. Ich will ihn mit Wasser kühlen aber ich habe nicht viel dabei. Also laufe ich zurück zu meinem alten Lager an Fluss. Ich kühle den Arm im Wasser und Fülle meine Trinkflasche. Dann klettere ich in einen Baum, um dort zu übernachten. Natürlich nehme ich mich vor den Jägerwespen in acht. Ich werde von einem lauten Geräusch geweckt. Erst ein krachen von einem Ast, dann Stimmen. Es sind Katniss und die Karrieros. Katniss lächelt „ Wie geht es denn so?“, ruft sie fröhlich vom Baum herunter. Achtung Katniss will ich schreien, weil direkt über ihr ein Jägerwespennest hängt aber ich tue es nicht weil mich die Karrieros dann wahrscheinlich auch umbringen. „Ganz gut.“, sagt der Junge aus 2. „ Und selbst?“ „ Bisschen warm für meinen Geschmack.“, sagt sie fröhlich. „ Hier oben ist die Lift besser. Warum kommt ihr nicht hoch?“ Wow ist die mutig. „ Kannst du haben.“, sagt der Junge. Das Mädchen aus 1 gibt ihm einen Bogen mit Köcher und Pfeifen, aber er lehnt ab und sagt dass es doch immer noch mit dem guten alten Schwert an besten geht. Er fängt an zu klettern doch Katniss klettert noch einmal 5 Merer höher. Da wird es sogar schon für mich wackelig. Der Junge versucht höher zu kommen aber er ist zu schwer und kracht samt dem Ast runter. Am Ende entscheiden Sie dass sie ja irgendwann einmal runter muss und legen sich schlafen. Das ist meine Chance. Ich starre Katniss intensive an und irgendwann sieht sie zu mir. Jetzt deute ich auf das Wespennest erst sieht sie mich fragend an und dann nickt sie, und macht mit ihrem Messer eine Sägebewegung. Ich nicke und springe leise von Baim zu Baum. Ich will ja nicht gestochen werden.
    [Zeitsprung von zwei Tagen]
    Ich sitze b.w. liege auf einem Baum unweit des Füllhorns. Ich sehe das Fuchsgesichtige Mädchen, wie es sich an die Vorräte der Karrieros heranschleicht, und auf dem Boden herum tänzelt. Sie tanzt zum Berg aus Essen, ohne dass die Wache der Junge aus Distrikt 1 auf sie aufmerksam wird. Dann stiehlt sie ein paar Vorräte und tänzelt wieder davon. Ich warte ein paar Stunden, aber der Junge, Marvel heißt er glaube ich, will einfach nicht weggehen. Ich beschließe es Finch (Fuchsgesicht) gleichtun und auch Vorräte zu klauen. Ich habe einen Bären-Hunger. Ich trete genau in Finchs Fußspuren und erreiche ohne bemerkt zu werden die Pyramide. Ich stecke mir ein paar Äpfel und Brote in den Beutel. Plötzlich höre ich eine Stimme „ Na was haben wir denn da!“ Ich weiß sofort dass es Marvel ist. Ich drehe mich panisch um. Er steht da ohne Waffe. Das ist meine Chance. Ich hole mit meiner Tasche aus und schlage sie Marvel voll in die Fresse. Da er unvorbereitet ist, knallt ihm die Tasche voll ins Gesicht und er fällt um und wird ohnmächtig. Ich bekomme Angst. Ich habe einen Karriero k.o. geschlagen. Ich habe Angst ihn zu töten, deshalb renne ich einfach weg.

    6
    Kapitel 6

    Ich brauch ziemlich lang bis ich zurück am Fluss bin. Dann klettere ich auf einen Baum und stopfe mir die Äpfel in den Mund. Bald sind alle Äpfel in meinen Bauch verschwunden. Da sehe ich genau neben mir Rauch von einem Feuer. Ich schaue vorsichtig hinter meinem Baum erbot und sehe dass es Katniss ist. Ich will schon wieder wegrennen, doch da sagt Katniss „ Warum sollten sie die einzigen sein die Bündnisse eingehen können?“ „ Ich soll deine Verbündete sein?“, frage ich ungläubig. „ Warum nicht? Du hast mich vor diesen Jägerwespen gerettet. Du bist schlau genug, um immer noch am Leben zu sein. Und offenbar kann ich dich sowieso nicht abschütteln.“, sagt sie. Ich blinzele und versuche mich zu entscheiden. „ Hast du Hunger?“ Ich hole tief Luft und blicke zu dem Fleisch. „ Dann komm ich habe heute zwei Tiere erlegt.“ Zaghaft trete ich zu ihr „ Ich kann deine Sticke verarzten.“, sage ich, weil ich das Gefühl habe auch etwas leisten zu müssen. „Tatsächlich?“, fragt sie, „ Und wie?“ Ich krame die Blätter aus meiner Tasche. „Wo hast du die her?“ „ Hier in der Nähe. Wir nehmen sie immer mit, wenn wir in die Obstgärten arbeiten. Dort gibt es noch viele Nester und hier auch.“, sage ich. „ Das stimmt. Du bist Distrikt 11. Landwirtschaft“, sagt sie. „ Obstgärten hm? Deshalb kannst du also durch die Bäume fliegen, als ob du Flügel hättest.“ Ich lächele. Darauf bin ich sehr stolz. „ Na los. Verarzte mich.“Sie setzt sich und krempelt die Hose bis zum Stich hoch. Ich nehme die Blätter in den Mumd und kaue darauf herum. Es schmeckt bitter, aber ich verziehe keine Mine, da Katniss eh schon überrascht guckt. Nach ein paar Minuten Spucke ich die zerkaute Masse in meine Hand und drücke sie auf Katniss Knie. „ Ohh.“, entfährt es ihr. „ Mach das am Knie an der Wange.“, bettelt sie fast. Ich wiederhole es mehrmals und bald lacht sie weil die Linderung so guttut. „Dagegen hab ich was.“, sagt sie und deutet auf meinen Unterarm. Dann reibt sie meinen Arm mit der Salbe ein. „ Du hast gute Sponsoren.“, sage ich sehnsüchtig. Ich wünschte ich hätte genauso gute Sponsoren. „ Hast du schon was bekommen?“, fragt sie mich. Ich schüttele traurig den Kopf. „ Kommt schon noch. Wirst sehen. Je näher es dem Ende zugeht, desto mehr Leute werden merken wie clever du bist.“ Sie dreht das Fleisch. „ Das war kein Scherz, dass du mich als Verbündete willst?“, frage ich. „ Nein, das meinte ich ernst.“, sagt sie. „ Gut.“, sage ich und Strecke ihr die Hand hin. Sie schlägt ein. „ Abgemacht.“ Ich fühle mich etwas unwohl deshalb gebe ich einpaar Wurzeln zu dem Essen dazu. Ich erzähle Katniss, dass ich den Vogel kenne. Es ist ein Grusling. Ich erzähle ihr, dass sich manchmal eine Schar in die Obstgärten verirrt und wir dann endlich mal eine richtige Mahlzeit bekommen. Eine Zeit lang essen wir nur. „ Oh“, seufze ich. „ Ich hab noch nie ein ganzes Bein für mich alleine gehabt.“ „ Nimm auch das andere.“, sagt Katniss freundlich. „ Wirklich?“ „ Nimm soviel du willst. Jetzt, da ich Pfeil und Bogen habe, kann ich mehr besorgen. Und ich habe Fallen. Ich kann dir zeigen, wie man sie stellt.“, sagt sie und hält mir das Bein hin. Ich betrachte immer noch das Bein. „ Nun nimm schon.“, sagt sie und drückt mir die Keule im die Hand. „ Es hält sich sowieso nur zwei Tage und wir haben noch den ganzen Vogel und das Kaninchen.“ Ich rieche den köstlichen Duft des Fleischs und verschlinge einen riesigen bissen. „ Ich hätte gedacht, dass ihr in Distrikt 11 ein bisschen mehr zu essen habt als wir, weil ihr doch Nahrungsmittel anbaut.“, sagt Katniss erstaunt. „ Oh nein, wir dürfen von der Ernte nichts essen.“, sage ich mit großen Augen. „ Werdet ihr dann verhaftet oder was?“, fragt sie fast spöttisch. „ Man wird ausgepeitscht und die anderen müssen alle zusehen.“, sage nur ich. „ Da ist der Bürgermeister sehr streng.“ Ich frage: „ Bekommt ihr denn so viel Kohle wie ihr wollt?“ „ Nein“, antwortet sie, „ Nur, das was wir kaufen plus die Krümel, die wir auf den Schuhen mit ins Haus tragen.“ „ Während der Ernte bekommen wir ein bisschen mehr zu essen, damit die Leute länger durchhalten.“, sage ich. „ Musst du denn nicht zur Schule?“, fragt Katniss verwirrt. „ Nicht während der Ernte, da arbeiten alle.“, sagte ich. Wir breiten unsere Lebensmittel aus. Ich habe so wenig und Katniss so viel. „ Ich weiß das ist nicht viel.“, sage ich, „ Aber ich musste so schnell wie möglich weg vom Füllhorn. „ Daran hast du gut getan.“ Ich sehe ihre Brille, und keuche auf.

    7
    FORTSETZUNG FOLGT

    Hi war meine erste FF würde mich über ein Feedback in den Kommentaren freuen. Danke

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Kommentare (1)

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vor 470 Tagen flag
hey
ich fand deine FF voll cool! du hättest bloß nicht so viele zeitsprünge machen sollen und voelleicht etwas mehr beschreiben können... nur ein keiner Tipp :-)