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Eisblau [Scorch Trials Ff / Newt]

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5 Kapitel - 3.665 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 1.104 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 3 Personen gefällt es

Thomas und seine Freunde hatten es endlich aus dem Labyrinth geschafft. Doch auch dort, wo sie dachten, sie wären in Sicherheit, war WCKD. Also flohen sie erneut, in die Brandwüste. Sie fanden Unterkunft bei einer Gruppe, ihr Anführer war ein Mann namens Jorge. Doch WCKD fand sie bald darauf, Jorge und ein Mädchen namens Brenda halfen ihnen zu fliehen. Doch es gab noch ein weiteres Mädchen, das ihnen half...

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    Im Voraus:

    Alle Rechte gehören James Dashner, abgesehen die meiner Charaktere. Die Geschichte basiert außerdem mehr auf die Filme, auch wenn ich viel selbst erfunden habe. Ihr solltet am besten den ersten Teil schon kennen bzw. gesehen haben, dann ist es auch leichter die Ff zu lesen:)
    Die Geschichte könnt ihr außerdem auch auf Wattpad lesen, heiße da ebenfalls Luchsiii ^-^

    Ansonsten viel Spaß beim Lesen!<3

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    Prolog: „Cranks“
    Mädchen P.o.V.

    Sie kamen von überall. Ein Crank schlug mit seinem Kopf so lange gegen eine Fensterscheibe, bis sie zerbrach, dann sprang er hindurch. Zwei andere kamen durch ein anderes Fenster und etliche andere Cranks kamen durch die Eingänge gestürmt. Ich lud gerade meine Pistole nach, als plötzlich ein Crank vor mir auftauchte. Sofort wich ich zurück, doch bevor ich auf den Crank schießen konnte oder er mich angreifen konnte, ging er zu Boden. Dann stellte sich ein Junge in meinem Alter mit etwas längerem, braunem Haar zu mir und schoss auf weitere Cranks. Ich wusste zwar nicht wie sein Name war, aber ich war ihm dankbar. Er hatte mein Leben gerettet, höchstwahrscheinlich hätte der Crank mich angegriffen bevor ich auf ihn hätte schießen können. Ich schoss einem Crank, der gerade um die Ecke kam, in den Kopf und er brach sofort zusammen. Doch schon im nächsten Moment kamen zwei weitere Cranks hinter ihm um die Ecke. Verdammt noch einmal, wie viele Cranks wollten noch kommen? Wir konnten nicht ewig so weiter machen, irgendwann ging uns die Munition aus. Ich wusste, dass schon einige von uns erwischt worden sind und wir schrumpften immer mehr. „Kommt hier hoch!", hörte ich eine vertraute, männliche Stimme über mir. Als ich hochblickte, sah mich ein schwarzhaariger Junge besorgt an. Ich erkannte ihn sofort. Doch ich musste zuerst einen weiteren Crank erschießen, dann zog ich den Braunhaarigen mit mir. „Renn verdammt noch einmal!", schrie ich ihn im ganzen Chaos an und flitzte los. Er folgte mir und wir rannten gemeinsam eine Treppe hoch. Oben standen schon mehrere von uns und schossen an uns vorbei, ich konnte die Cranks hinter uns hören. Auf einmal sprang ein Crank von oben auf die Treppe, er war einen der Pfeiler hochgeklettert. Bevor ich allerdings reagieren konnte, stürzte sich der Crank auf den braunhaarigen Jungen. Dieser schrie erschrocken auf und ich wollte ihm
    zur Hilfe kommen, doch ich wurde weggezogen. Als ich nachsah, wer mich weggezogen hatte, erkannte ich einen etwas älteren Mexikaner. „Vergiss ihn, der Crank hat ihn schon längst infiziert.", zischte er mir zu und wir waren oben angelangt. Die Tür wurde sofort verbarrikadiert und wir rannten zu denen die übrig geblieben sind. Zu meinem Entsetzen waren wir um die Hälfte weniger als zuvor. Der Schwarzhaarige von vorhin zog mich in eine Umarmung. „Ich bin froh, dass es dir gut geht...", flüsterte er erleichtert. Ich lächelte leicht und gab ihm einen schnellen Kuss auf die Wange, dann krachte es.
    Die Cranks hatten die Tür aufgebrochen und machten sich daran die weiteren Barrikaden wegzuräumen. „Jorge! was sollen wir jetzt tun?", fragte eine Frau panisch, sie war ein paar Jahre älter als ich. Der ältere Mann von vorhin sah sie kurz nachdenklich an, dann schien ihm etwas einzufallen. Er öffnete eine weitere Tür und ging in den Raum. Er hatte ein Fenster eingeschlagen. „Los! Ihr müsst hier lang wenn ihr leben wollt! Passt auf, ihr müsst euch an der Wand entlang bewegen!", rief er und stieg aus dem kaputten Fenster. Dann verschwand er schon um die Ecke. Die Ersten folgten ihm und ich wollte auch schon hinterher, als ich ein unnatürlich hohes Kreischen hinter mir hörte. Ich zückte meine Pistole, wirbelte herum und wollte schießen, doch meine Munition war leer. „Scheiße.", murmelte ich. Der Crank rannte auf mich zu und ich wusste, ich hatte keine Chance mehr, er war mir zu nah. Die Restlichen von uns waren mit anderen Cranks beschäftigt, die ebenfalls angriffen. Doch bevor der Crank mich angreifen konnte, wurde ich zur Seite gestoßen. Ich prallte hart gegen die Wand und schlug mir den Kopf an. Leise stöhnte ich auf. Verdammt das tat weh. Als ich aber nachsah, wer mich gestoßen hatte, stockte mir der Atem.
    Es war der Schwarzhaarige. Doch dieser stürzte gerade mit dem Crank auf den Boden, der mich angreifen wollte. Der Crank biss ihm in die Schulter und der Schwarzhaarige schrie schmerzerfüllt auf. „Nein! Jay!", kreischte ich, packte das Nächstbeste was ich greifen konnte - einen Stuhl - und haute ihn mit voller Wucht gegen den Crank. Dieser flog vom Körper des Jungen und knallte gegen eine Wand, dann blieb er leblos auf dem Boden liegen. Ich stürzte zum Schwarzhaarigen auf den Boden und nahm seine Hand. „Scheiße Jay...", flüsterte ich, die Tränen stiegen in mir auf, als ich seine Bisswunde an der Schulter genauer sah. Es quoll Blut hervor, doch das Schlimmste war, dass er nun mit dem Brand infiziert war. Jay hustete, er drehte sich dabei möglichst weit von mir weg. „Bitte verschwinde... Du musst gehen... Es sind zu viele... Lass mich hier.", krächzte er. Ich spürte, wie die Tränen über meine Wangen flossen und schüttelte den Kopf. „Nein... Das kannst du nicht von mir verlangen, Jay...", wimmerte ich. Der Schwarzhaarige lächelte mich leicht an. „Ich liebe dich, Olivia.", hauchte er und drückte sanft meine Hand. Ich schluchzte auf. „Jay! Nein verdammt, ich lasse dich nicht hier!", sagte ich und versuchte bestimmend zu klingen, doch meine Stimme klang eher jämmerlich und wie die eines Kleinkindes. Jay lächelte erneut, doch bevor weder er noch ich etwas sagen konnte, wurde ich hochgehievt und mitgezogen. Ich war mir sicher, es war Brenda, die mich mitzog. Aber ich wehrte mich gar nicht, sondern starrte nur weinend auf Jay, welcher auf dem Boden lag und mich noch immer anlächelte. Die Cranks strömten weiterhin in den Raum und stürzten sich auf die Übrigen, die noch im Raum waren. Ich sah ein letztes Mal auf Jay, dann wurde ich um die Ecke gezogen und er verschwand aus meinem Blickfeld.

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    Kapitel 1: „Jorge“
    Newt P.o.V.

    Ich schlug die Tür zu und griff nach meiner Taschenlampe. Wo war Minho? Ging es ihm gut? Als ich die Taschenlampe anmachte, konnte ich sehen, dass sich die anderen bereits zu Minho gekniet hatten. Ich schloss mich ihnen an und sah besorgt auf Minho, welcher mit geschlossenen Augen da lag. Er hatte überall schwarze Brandflecken. Dieser Blitz hatte ihn tatsächlich getroffen. Verdammt. „Minho! Komm schon.“, rief Thomas und rüttelte an dem Asiaten. „Komm Minho!“, rief nun auch ich, aber er bewegte sich noch immer nicht. Ich wurde immer nervöser. Doch schon im nächsten Moment stöhnte Minho leise. Ich atmete erleichtert auf. Er lebte noch. „Was ist passiert?“, murmelte er. Thomas nahm seine Hände von Minho. „Dich hat ein Blitz erwischt.“, antwortete er. „Ahh.“, kam es von Minho grinsend und ich schmunzelte leicht. Dann halfen wir ihm auf. „Hey... Was ist das für ein Gestank?“, meinte Teresa auf einmal verwirrt und machte ihre Taschenlampe an. Im nächsten Moment rannte eins von diesen Gestalten, die uns vor ein paar Tagen verfolgt haben, auf uns zu. Es schnappte nach Teresa, doch er wurde von einer Kette zurückgehalten. Wir wichen alle erschrocken zurück, doch uns fiel direkt auf, dass noch mehr dieser wildgewordenen Dinger um uns herum waren, aber alle waren angekettet. Wie hießen die noch gleich? Cranks? Ich erschrak noch ein wenig mehr, als eine weibliche Stimme ertönte.
    „Meine Wachen habt ihr also schon kennengelernt.“ Das Licht ging an und ich drehte mich zur Quelle um. Ein Mädchen, ungefähr in unserem Alter und mit kurzen, schwarzen Haaren, stand dort in einem Türrahmen. Sie ging locker zwischen diesen Cranks hindurch bis zu uns. „Wer ist das?“, hörte ich Bratpfanne flüstern. Ich wusste keine Antwort darauf. Das Mädchen blieb vor uns stehen, musterte uns und grinste dann leicht. „Ihr seht ja echt scheiße aus. Na kommt, folgt mir.“, mit diesen Worten drehte sie sich um und ging ihren Weg zurück. „Es sei denn, ihr wollt hier bei denen bleiben.“, sagte sie und deutete auf die Cranks. Ich tauschte einen Blick mit Thomas, dann folgten wir ihr vorsichtig. Ich zuckte jedes Mal zurück, wenn diese Dinger nach mir schnappten. Die waren mir nicht geheuer. Was war, wenn sich eine Kette plötzlich löste? Doch ich verdrängte die Gedanken und ging als Letzter dem Mädchen hinterher, direkt vor mir lief Aris. Ich traute Aris immer noch nicht hundertprozentig, aber Thomas vertraute ihm und er hatte uns geholfen vor WCKD zu fliehen. Deshalb beließ ich es dabei.
    Ich staunte ein wenig als wir eine große Halle betraten. Überall waren Menschen. Sie saßen entweder in kleinen Gruppen an einer Tonne in der Feuer loderte oder sie lagen auf dem Boden. Ob sie schliefen, einfach nur da lagen oder was weiß ich, konnte ich nicht sagen. Doch so gut wie alle starrten uns an. „Kommt, bleibt zusammen. Jorge will euch kennenlernen.“, sagte das schwarzhaarige Mädchen und lief weiter. Wir folgten ihr eine Treppe hinauf. „Und wer ist Jorge?“, fragte Thomas das Mädchen schließlich. Ich horchte neugierig auf, doch das Mädchen lächelte nur. „Wirst du gleich sehen.“ Sie lief stetig weiter und ich fragte mich, wie lang es wohl noch dauerte, bis wir bei diesem sogenannten Jorge ankamen. Ich bemerkte, dass die Menschen uns noch immer alle anstarrten. War an uns irgendwas Besonderes?
    „Ist schon lange keiner mehr durch die Brandwüste gekommen. Ihr habt die neugierig gemacht.“, meinte das Mädchen, als hätte sie meine Gedanken gelesen. „Und mich auch.“, fügte sie hinzu, sah uns an und lief dann weiter auf eine Treppe zu. Ich kniff leicht die Augen zusammen, als die Typen um uns herum aufstanden und uns nah verfolgten. Ich blickte über meine Schulter und wurde von einem etwas größerem Mann mit Zahnlücke breit angegrinst. Ein unangenehmer Schauer lief meinen Rücken entlang und ich tauschte mit Pfanne einen Blick. „Wie siehts aus, fühlt sich eventuell noch jemand unwohl hier?“, meinte ich grimmig. „Hören wir ihn erst mal an, mal sehen was er zu sagen hat.“, erwiderte Thomas und ich wir folgten dem Mädchen die Treppe hoch.
    „Jorge, sie sind da.“, meinte das Mädchen dann, als wir oben angelangt waren und schmiss sich auf ein Sofa. Neben ihr saß ein blondes Mädchen, welches uns neugierig musterte. Ich stellte mich neben Bratpfanne und blickte zu Jorge. Er war ein etwas älterer Mann, doch er schien keineswegs dadurch beeinträchtigt zu sein. Außerdem war er Mexikaner. Er lauschte an einem Funkgerät, doch es kam nichts als Rauschen heraus. Jorge fluchte und schaltete es ab, dann drehte er sich zu uns um und stemmte die Hände in die Hüfte. „Habt ihr auch manchmal das Gefühl, die ganze Welt wär gegen euch?“, meinte er dann. Ich hob eine Augenbraue. Wenn er wüsste.
    „Ich hab drei Fragen.“, sprach Jorge weiter, nahm sich ein Glas, füllte Wasser hinein und kam auf uns zu. „Wo seid ihr hergekommen? Wo wollt ihr hin? Was habe ich davon?“ Ich blieb stumm. Ich konnte nicht einschätzen, ob es besser wäre zu schweigen oder Jorge zu antworten. „Wir wollen zu den Bergen, wir suchen den Rechten Arm.“, antwortete Thomas schließlich. Ein höhnisches Lachen ging durch die Menge der Unbekannten. Jorge schnaubte amüsiert. „Ihr sucht nach Geistern, meinst du wohl.“, erwiderte er und trank einen Schluck. „Frage Nummer Zwei: Wo kommt ihr her?“, fragte er nun weiter und kam einen Schritt näher. Thomas und Minho tauschten einen Blick. „Das geht keinen was an.“, beantwortete Minho die Frage. Ich kniff leicht meine Augen zusammen und beobachtete Jorge genau. Dieser zuckte leicht mit den Schultern und im nächsten Moment spürte ich, wie meine Arme unsanft gegriffen und hinter meinem Rücken festgehalten wurden. Auch die anderen wurden festgenommen. Die Antwort schien Jorge wohl nicht zu gefallen. Thomas versuchte sich zu befreien. „Lasst mich verdammt noch einmal los!“, rief er. Ich blinzelte verwirrt, als das blonde Mädchen vom Sofa aufstand, ein Gerät oder so schnappte und zu Thomas ging. „Halt die Klappe du Riesenbaby.“, sagte sie und drückte seinen Kopf runter. Ich runzelte die Stirn, während sie mit dem Gerät etwas an seinem Nacken scannte. „Was ist das?“, fragte Thomas und versuchte sich noch immer zu befreien. Das Mädchen ließ von ihm ab und sah auf das Gerät. Die Typen, die uns festhielten, ließen uns wieder los. „Du hattest Recht.“, sagte sie und reichte Jorge das Gerät. „Recht womit? Wovon redet sie?“, fragte Thomas nervös. Jorge sah vom Gerät wieder zu Thomas. „Es tut mir leid, hermano. So wie es aussieht, wurdet ihr markiert. Du kommst von WCKD und das bedeutet,“ er machte eine Pause. „ihr seid außergewöhnlich wertvoll.“ Das konnte nichts Gutes verheißen. Jorge grinste leicht und die Typen um uns herum näherten sich langsam. Ich musterte sie. Sie waren hauptsächlich groß und muskelbepackt. Außerdem waren sie mehr als wir, wir hatten also keine Chance gegen sie. Dann blickte ich wieder zu Jorge und dem blonden Mädchen. Ich betrachtete nun auch die Blonde. Sie sah nicht besonders außergewöhnlich aus, aber als ich in ihr Gesicht blickte, entdeckte ich Sommersprossen auf ihrer Nase. Diese verniedlichten ihr Gesicht, welches gerade ziemlich ausdruckslos war. Dann sah mich das Mädchen mit leicht hochgezogener Augenbraue an. Sie hat bemerkt, dass ich sie gemustert hatte. Doch erst jetzt, wo wir zum ersten Mal richtig Blickkontakt hatten, fielen mir ihre Augen auf. Sie waren eisblau.

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    Kapitel 2: „Koffer packen“
    Mädchen P.o.V.

    Ich lief Jorge nach, als er die Treppe runter tappte. Wahrscheinlich ging er zu den Neuankömmlingen, sie erneut ausfragen oder so. Und ich lag mit meiner Vermutung richtig. Jorge betrat den Raum, in dem die Fremden mit den Füßen gen Himmel aufgehängt worden sind. Ich verfolgte ihn lautlos, stellte mich dann hinter eine Mauer in den Schatten und lauschte.
    „Genießt ihr die Aussicht?“, hörte ich Jorge mit ein wenig Spott in der Stimme sagen. Ich lugte hinter der Mauer hervor und beobachtete die Szene. „Was zum Teufel wollen Sie?“, fragte der Junge, von dem ich vorhin die Markierung gescannt hatte. Er schien mir ihr Anführer zu sein. „Das ist die große Frage. Meine Männer wollen euch an WCKD verkaufen. Das Leben hat sie gelehrt nicht weit zu denken. Ich dagegen denke da etwas weiter. Und irgendwas sagt mir, dass ihr das auch tut.“, gab Jorge als Antwort und grinste ihn leicht an. „Liegt das an dem Blut, das mir in den Kopf läuft, oder ergibt der Quatsch von dem Strunk für euch irgendeinen Sinn?“, meinte der asiatische Junge ein wenig genervt. Ich runzelte die Stirn. Strunk? Was war das denn für ein komisches Wort? „Erzähl mir alles was du weißt über den Rechten Arm.“, sagte Jorge und beachtete die Aussage des Asiaten gar nicht. „Ich dachte, das wären nur irgendwelche Geister?“, fragte der blonde Junge, der mich vorhin gemustert hatte. Er hatte einen britischen Akzent, was mich leicht schmunzeln ließ. So einen Akzent hatte ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gehört und er klang noch immer ein wenig seltsam für mich, doch ich mochte ihn.
    „Rein zufällig glaube ich an Geister. Ganz besonders, wenn ich sie funken höre.“, antwortete Jorge und ging zu einem Hebel. „Wenn ihr mir sagt, was ihr wisst, dann machen wir vielleicht einen Deal.“, fügte er hinzu. „Na ja, wir wissen nicht besonders viel.“, meinte der Braunhaarige, von dem ich noch immer vermutete, dass er der Anführer war. Jorge zog den Hebel ein wenig zurück und die Kids wurden ein Stück runtergelassen. „Nein, nein! Okay, in Ordnung! Sie verstecken sich in den Bergen und sie haben WCKD angegriffen. Sie haben ein paar Kids gerettet, das ist alles was wir wissen.“, sagte der braunhaarige Junge schnell. Ich wartete gespannt was Jorge als Nächstes tat, als ich Schritte hörte.
    Schnell verzog ich mich noch weiter in den Schatten und Barkley tappte in den Raum. „Jorge, was is hier los?“, fragte er und sah von den Neuen zu Jorge. Ich sah wieder zu. Jorge drehte sich zu ihm. „Meine neuen Freunde und ich wollten uns besser kennenlernen. Und das haben wir.“, antwortete er. Der Braunhaarige sah ihn verwirrt an. „Hey Moment, wollen Sie uns nicht helfen?“, fragte er irritiert. Barkley sah ein wenig misstrauisch zu Jorge. „Keine Sorge, hermano. Wir bringen euch dahin zurück, wo ihr hingehört.“, erwiderte Jorge, grinste leicht und tappte zum Ausgang. „Nicht hängen lassen!“, rief er im Gehen. Barkley blieb bei den Neuen stehen.
    Ich ging wieder ein wenig tiefer in den Schatten, als Jorge näher kam. Doch dieser blieb im Türrahmen schließlich stehen. „Olivia, komm raus. Ich weiß, dass du da stehst. Du hast mich hierher verfolgt und gelauscht. Du bist zwar unheimlich gut darin, unauffällig jemanden zu verfolgen oder dich davonzuschleichen, aber mich kriegst du nicht, muchacha.“, meinte er und sah zu mir. Ich biss mir leicht auf die Unterlippe und trat aus dem Schatten. Jorge lächelte mich leicht an. „Komm.“, sagte er und lief weiter. Wir gingen die Treppe wieder hoch zu seinem Arbeitsplatz. Jorge schnappte sich eine Tasche und begann Sachen hineinzustopfen. Ich blieb stehen und beobachtete ihn stumm. Er riss die Kabel vom Funkgerät heraus. Auf einmal tauchte Brenda neben mir auf und sah mich fragend an, doch ich antwortete nicht darauf und schwieg. Sie lief vor zu Jorge. Dieser drehte sich um und stoppte, als er Brenda bemerkte. „Willst du irgendwohin?“, fragte sie ihn skeptisch und hatte ihre Arme verschränkt. „Ja wir drei. Packt ein was ihr braucht. Und tut es leise.“, beantwortete er die Frage und packte weiter ein. Ich lauschte der Diskussion der beiden und beschloss, zumindest ein paar kleine Dinge mal einzustecken. Ich lief zu einer der Ecken des Raumes und griff nach meiner Stofftasche. Ich holte eine Pistole heraus und steckte sie mir in die Hose. Wer weiß, vielleicht müsste ich noch Gebrauch von ihr machen. Dann zog ich mir ein kariertes Hemd über mein Top an, wobei ich die Knöpfe offen ließ und sie wie eine Art Jacke benutzte. Ich schnappte mir außerdem aus meiner Tasche noch ein Foto und steckte es in meine Hosentasche. Ich konnte es nicht hier zurücklassen. Dann sah ich in meinen kleinen, verdreckten Spiegel und machte mir noch einen Pferdeschwanz.
    Auf einmal drang ein grelles Licht durch die Fenster und man hörte Hubschraubergeräusche. Ich ahnte nichts Gutes und tappte eilig zurück zu Jorge und Brenda.
    „Guten Abend! Hier ist das Welt Chaos Katastrophen Department. Das gesamte Gelände ist umstellt, ihr befindet euch ohne eigenes Verschulden im Besitz von WCKD-Eigentum. Gebt sie uns unverletzt wieder zurück und wir betrachten das als Missverständnis. Oder ihr könnt Widerstand leisten, dann wird jeder Einzelne von euch sterben! Schon bald wird der Brand den Rest von uns auslöschen. Eine Hoffnung, ein Heilmittel, liegt in euren Händen. Die Entscheidung liegt bei euch.“, ertönte durch ein Mikrofon Jansons Stimme. Ich verzog mein Gesicht. Barkley. Er hatte WCKD bestimmt angefunkt. „Geht und holt die Kids.“, befahl Jorge und sah erst zu Brenda, dann zu mir. „Was hast du denn vor?“, fragte Brenda. Jorge grinste. „Ich spiele ihnen meinen Lieblingssong vor.“, gab er zurück. „Oh scheiße...“, murmelte ich, sah Brenda an und lief dann mit ihr die Treppe runter. Wir mussten uns beeilen und die anderen holen, sonst hatten wir ein gewaltiges Problem.

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    (Dieser Abschnitt wird gelöscht, sobald ich ein neues Kapitel hochlade)

    Heyyy meine kleinen Bohnen! (Ich weiß nicht wieso ich euch so nenne hahahah)
    Ich hoffe euch gefällt meine Ff bisher!<3 Ist meine erste zu Maze Runner, also seid nicht so böse, wenn sie nicht allzu gut ist ^-^ Könnt gerne eure Meinung, Kritik und/oder Verbesserungsvorschläge in die Kommentare schreiben, werde mich dann versuchen zu bessern:)

    Fühlt euch geknuddelt,
    Luu<3

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