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Elenora & George oder, wie eine Schlange und ein Löwe zueinander fanden Teil:2

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3 Kapitel - 6.478 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 781 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ein Löwe und eine Schlange. Ein Weasley und eine Cathbert. Zwei unterschiedliche Welten, die durch Zufall aufeinander treffen und sich augenblicklich anziehen obwohl ihre Gefühle verboten sind. Elenora Cathbert & George Weasley. Eine Geschichte, wie du sie noch nie erlebt hast. GEORGE X OC
(Fortsetzung zu Teil1!)

    1
    Noch eine Info, diese FF gehört nicht mir, und würd es auch nicht! Sie gehört: BadATLove! Hier der Link zu teil 1: https://www.testedich.de/quiz59/quiz/1552750214/Elenora-George-oder-wie-eine-Schlange-und-ein-Loewe-zueinander-fanden-teil1
    ---------------------------Die Spitze des Zauberstabes drückte sich in ihren Rücken und Elenoras Gesicht presste sich gegen den kalten Fußboden des Wohnzimmers. Ihr Blick war kalt, schon fast leer als sie ihren Bruder ansah, der den Tränen nahe war. Sie konnte ihm ansehen, dass er eingreifen wollte.
    Sterben sollte sie für die Lügen, die sie erzählt hatte. Ihre Mutter und ein Muggel. Ein Skandal.
    Marisol sprach einen erneuten Fluch, der das junge Mädchen erneut aufschreien und unter qualvollen Schmerzen leiden ließ.
    Als Marisol den letzten Fluch sprach, kam nur noch ein leises Ausatmen von ihr bevor sie aufgefordert wurde, sich zu erheben.
    Sie war so kraftlos, dass sie nicht einmal mehr ihre Hand oder ihren Zauberstab zücken konnte.
    Sie lag dort, der Rücken von Wunden über sät und ihre Augen nur noch leer starrend auf ihre Mutter gerichtet.
    Sie lag nicht im Unrecht.
    Sie hatte sie gesehen und sie hatte sie gehört. Ihre Mutter wollte endlich das er sie in Ruhe ließ und über alles schwieg.
    Elenora wollte lediglich ihrem Vater darüber in Kenntnis setzen, doch was bekam sie als Dank?
    Das ihr Vater und ihre Mutter ein Gespräch führten und sie mitten in der Nacht folterten.
    Ihr Bruder Noah sollte dabei zu sehen und lernen, was es hieße als Cathbert irgendwelche Gerüchte in die Welt zu setzen.
    "Bringt sie weg, ich will sie nicht mehr sehen." Jaden wollte nur, dass sie ein Nacht im Haus Keller verbrachte, doch das war es, was sie zerstörte.
    Als Noah sie vorsichtig auf die Beine zog, konnte sie nicht einmal gerade stehen, immer wieder rutschten ihre Beine weg.
    Krampfhaft hielt sie sich an ihm fest und verlor schon nach wenigen Metern des Laufens, den Boden unter sich. Noah wusste, dass ihr Bewusstsein nicht lange noch so wach bleiben würde, wie erhofft. Weswegen er sie auf die Beine zog und hoch hob. Ihr Rücken befand sich genau an seinen Armen, das Blut triefte an ihr herunter und er hoffte auf keinen schmerzhaften Tod. Er hoffte vor allem, dass Elenoras ruhige Atmung einfach war weil sie schlief und nicht weil sie gerade ihr Leben verlor.
    Unten angekommen, legte er sie vorsichtig auf den kalten, verschmutzen Boden und legte die Decke, die er beim letzten Male, als er dort unten war, mitgenommen hatte, über ihren Körper.
    Ein letzter Kuss auf die Stirn und er wusste ganz genau, welchen Schmerzen sie ausgesetzt war. Automatisch griff Noah sich an seinen linken Oberarm.

    Auf ihrem schmalen Rücken hatten sich zwei tiefe aber kleine Wunden oberhalb der Schultern abgezeichnet. Diese Verletzungen hatte er auch schon erlebt. Im ersten Schuljahr, seit dem hatte er nie wieder etwas getan was ihn in die Situation bringen würde.
    Aus Angst.
    Er fürchtete sich vor seinen Eltern und vor dem dunklen Lord, lieber würde er sterben als das er je einer von ihnen zu werden, doch leider fanden seine Eltern Mittel und Wege ihn zu bedrohen.
    Strafen hier und dort. Elenora tat ihm am meisten leid. Sie war die einzige, die sich seit Anfang an gegen die Eltern auflehnte bis zum vierten Schuljahr. Dort hatten sie sie mehrere Tage im dunklen Keller eingesperrt. Ohne jegliches Essen oder Trinken. Erst, wenn sie einsah, was ihr Fehler war, wurde sie dort unten raus gelassen.
    Er vermutete sogar, dass Elenora öfters den Keller sah als ihr eigenes Zimmer.
    Wenn sie die Ferien mal zuhause war, dann nur wenn es wichtig war ansonsten verbrachte sie die Ferien bei ihrem Freund Draco.
    "Noah." Riss ihn eine Stimme aus den Gedanken und der schwarzhaarige sprang auf. Seine Mutter stand mit gefalteten Händen vor ihm und sah auf die Tochter herab. "Geh ins Bett", sie legte eine ihrer Hände auf seine Schulter und lächelte ihn an, "es ist spät."
    Mit einem letzten Blick auf das Mädchen verschwand er aus dem dunklen Keller und lief die wenigen Treppen hinauf in den Heizraum.
    Marisol sah auf ihre Tochter herab. Mit flacher Atmung war ein gutes Zeichen für die Frau.
    Sie hatte zuviel gesehen und damit konnte Marisol nicht leben also zückte sie ihren Zauberstab.
    "Lacarnum Inflammare", flüsterte sie während sie ihren Zauberstab auf die Decke hielt. Dann machte sie kehrt und bemerkte nur noch die Hitze hinter sich als sie die Gittertür abschloss. Das letzte was sie wahrnahm war das Schreien ihrer Tochter.

    Schweiß gebadet wachte Elenora aus ihrem Albtraum auf und griff sich an ihr Herz, das rasend gegen ihre Brust hämmerte. Glücklicherweise hatte sie nicht geschrien, denn das hätte die anderen geweckt.
    Mit einem Blick auf der Uhr wurde Elenora klar, dass sie nun eh wach war und in wenigen Stunden der Unterricht anfangen würde.
    Müde rieb sie sich ihre Augen und atmete schwer aus. Ihre Hände zitterten und ihre Unterlippe bebte, weswegen sie versuchte sich zu beruhigen und sich leise im dunkeln anzog. Ihre Uniform hatte sie so oder so neben sich liegen gehabt und hatte auch recht schnell ihr Hemd und ihren Rock an. Ihre Schuhe zog sie sich später an, sie wollte ja niemanden wecken.
    Vorsichtig schlich sie sich aus dem Schlafsaal durch den Gemeinschaftsraum und schlussendlich aus dem Kerker.
    Als Elenora einen finsteren und leerstehenden Korridor fand, zückte sie ihren Zauberstab und machte sich Licht. "Was eine Frechheit!" Beschwerte sich jemand neben ihr und als Elenora sich umdrehte, schwebte einer der Geister neben ihr her. "Sagt, junge Dame, solltet ihr nicht im Bett sein?"
    Elenora verzog keinen Gesichtszug und lief einfach weiter, doch der Geist flog ihr hinterher.
    "Solltest ihr nicht im Bett sein? Vielleicht sollte ich es jemanden melden." "Sollten Sie nicht schon längst tot sein?" fuhr Elenora ihn an und blieb abrupt stehen. Verletzt hielt der dicke Mann sich an die Brust. "Aber Miss", ohne auf die Antwort von ihm zu warten lief Elenora weiter und bog um die Ecke.
    Noch immer war niemand zu sehen und die Brünette konnte ihren Weg fort führen. Draußen angekommen rannte Elenora eilig zum äußeren Korridor, der Brücke.
    Sie lehnte sich an dem steinigen Gerüst und sah nach unten in die tiefe.
    Über Suizid hatte Elenora nie nachgedacht, dafür war sie viel zu sehr abgehärtet als es jetzt zu beenden. Einzig allein die kühle Luft beruhigte sie wieder und sie drückte ihre Hände gegen die Augen. Erneut fingen sie an zu brennen.
    "Willst du springen, Cathbert?"

    Ertappt nahm Elenora ihre Hände vom Gesicht und sah verheult in das Gesicht von George Weasley.
    Sofort drehte sie sich um und wusch sich übers Gesicht und den nassen Augen. George schwieg und setzte sich auf die gesteinerte, breite Abgrenzung und beobachtete Elenora, wie sie ihre Tränen weg wusch.
    Als sie sich sicher war, dass nichts mehr über war und ihr Gesicht trocken wurde, drehte sie sich mit einem Pokerface zum Weasley herum. Dennoch waren ihre Augen wässrig und ihre Nase gerötet.
    "Was willst du Weasley!" fragte sie gereizt und musterte ihn von der Seite.
    Er zuckte mit den Achseln. "War schon wach. Und Fred ist drinnen. Was sucht eine Schlange denn in der kälte?" fragte nun George.
    "Sicherlich nicht hier rum stehen und sich die Zeit vergeuden lassen." konterte sie und war bereits dabei zu gehen als George aufsprang und neben ihr her lief.
    Von der Seite musterte George die junge Hexe und erkannte, dass sie genau so klein war wie Harry. Sie reichte ihm geradewegs bis zur Brust.
    "Wieso hast du Harry in seiner Aussage bestätigt, bezüglich Cedric Diggory." fragte George und blieb kurz vor dem Gebäude stehen als Elenora ebenfalls stehen blieb und zu George auf sah. "Weil er die Wahrheit sprach." Gab sie wieder und wollte ins Anwesen verschwinden, da kam ihnen Misses. Norris entgegen und wo Misses. Norris war da kam auch ein Filch.
    Plötzlich wurde Elenora um eine Ecke gezogen und befand sich in einer Nische.
    George sah um die Ecke und erkannte die Katze, die kurz heraus trat, dann jedoch wieder ins warme ging.
    Elenora hatte ihren Atem angehalten, so nah war sie dem Weasley. Während George raus sah und nach Filch ausschau hielt, sah Elenora nach oben und musterte Georges Gesicht. Ihr war nie aufgefallen, dass er härtere Gesichtszüge hatte als die anderen.
    Er schien so erwachsen, dabei war noch nicht mal aus der Schule raus.
    "Die Luft ist frei", erklärte er und trat aus der Nische, Elenora stolperte ihm nach und George fing sie beinahe nur mit einem Arm auf und zog sie wieder auf die Beine. "Danke", flüsterte sie und zog dann ihre Nase wieder hoch, richtete ihr Hemd und lief zur Türe, dort blieb sie stehen und sah zurück zum nachblickenden George. "Danke, Weasley Junge." sie schenkte ihm ein kurzes Lächeln, welches er erwidert doch dann sah sie ihn wieder so ernst an, dass er dachte, sie würde ihn verfluchen. "Redest du einmal darüber, was du heute gesehen hast, bringe ich dich um." beteuerte sie und verschwand im Gang. George sah ihr grinsend nach.
    "Ich bekomme 5 Galleonen von dir", kam es von Fred, der hinter George auftauchte und seine Hand flach öffnete. George seufzte und drückte seinem Bruder den Gewinn der Wette in die Hand. "Wusste ich es doch, dass sie nicht von Natur aus so gemein is. Es liegt an Malfoy. " Lachte sein Zwilling und betrat den Gang, in dem vor kurzem auch Elenora verschwunden war.
    "Wie siehst du denn aus!" Kam es von Blaise, der am Frühstückstisch mit Daphne saß und genüsslich in sein Sandwich biss.
    Elenora setzte sich auf den freien Platz gegenüber der beiden und nahm sich ebenfalls eines der Sandwiches.
    Sie zuckte mit den Schultern. "War schon früh wach." erklärte sie und sah zur großen Türe aus der gerade Fred und George kamen, gefolgt von Ron. Zu dritt setzten sie sich an den Gryffindore Tisch und aßen. George linste jedoch immer mal wieder zur Brünetten herüber, was Fred nicht verborgen blieb.
    "Georgielein. Jetzt iss doch mal, unsere Cathbert kannst du später noch vernaschen." lachte er laut und George boxte ihm feste gegen die Schulter. "Du warst ja wohl der Meinung, dass sie gut ist, nicht ich!" fuhr er seinen Zwilling sauer an.
    Die Brünette wendete sich erst von den rothaarigen Zwillingen ab als sich jemand neben sie setzte. Es war Pansy. Fragend musterte Elenora ihre Schlafnachbarin und biss langsam vom Sandwich ab. "Ist Draco noch gar nicht wach?" fragte Elenora nach, Daphne und Blaise sahen sich kurz an und schwiegen dann. Verwirrt musterte sie ihren beiden Freunde, die sich merkwürdiger als sonst verhielten und durchbohrte sie mit ihren Blicken. Blaise seufzte und wollte anfangen zu reden als eine gewisse Person hinter ihr stand. "Steh auf, Cathbert." Die schneidende kalte Stimme von Draco verlieh Elenora eine Gänsehaut. Ohne ein Wort erhob sie sich und drehte sich zu ihrem besten Freund um. Langsam trat sie über die Sitzbank und stand nun vor ihm, seine grauen Augen stachen sich in ihre und sie hatte das Gefühl, er würde sie am liebsten umbringen wollen.
    Wieso wollen alle einen mit dem Blick töten?
    "Auf ein Wort." befahl er ihr und lief voraus aus der Halle. Er schien wütend und verwirrt zugleich.
    Elenora schluckte und folgte ihm dann ohne weiteres.
    Draco lief auf die Toiletten zu und blieb vor der Männertoilette stehen. Elenora hielt wenige Meter hinter ihm, doch anstatt in die leere Männertoilette zu gehen, gingen sie weiter.
    Ein leerer Korridor, der sich zum reden gut eignen würde, ließ Draco stehen. Erst als seine beste Freundin um die Ecke zu ihm abbog, drehte er sich um. "Ein Halbblut also!" fing er abfällig an. Elenora wusste, jetzt war der entscheidende Punkt. Entweder verlor sie ihren besten Freund oder verlor alle ihre Ängste.

    2
    "Du hättest es mir sagen sollen!" fuhr er sie an.
    Elenora schwieg weiterhin und sah auf den Boden, sie wollte ihm nicht in die Augen sehen. In seine Augen, die sie voller Hass abwertend ansahen.
    Sie war den Tränen bereits so nah, dass sie glaubte langsam zu verweichlichen.
    Geweint hatte sie nicht einmal bei den Qualen, die ihre Mutter ihr zusetzen ließ. Nicht einmal als Noah sie von den höllischem Feuer befreien musste wodurch ihr Rücken nicht nur vernarbt sondern auch Brandwunden besaß.
    Und heute weinte sie schon zwei mal an einem Tag.
    "Verdammt noch einmal!" Brüllte er und haute neben ihr gegen die Wand, Elenora zuckte ungewollt zusammen.
    Draco sah auf sie herab. Ein Halbblut, was eine Abscheulichkeit.
    "Du warst schon immer anders, warst viel zu verweichlicht und viel zu schwach für eine Slytherin. Erst durch mich bist du zu dem geworden, was du damals warst."
    Elenora wusste, das nun das Ende folgen würde und sie sah, wie eine Träne plätschernd auf ihren Schuh tropfte.
    Ohne ein Wort riss Draco seine Arme nach vorne und zog sie zu sich. Ein Schlag, ein Brüllen oder eine Beleidigung hatte sie erwartet doch stattdessen drückte er sie an seine Brust.
    Überrumpelt drückte sie ihn von sich und sah ihn verheult an. "Ein abscheuliches Halbblut, ja das weiß ich selbst." erwiderte sie und musterte ihren besten Freund vor sich, "also wieso beschimpfst du mich nicht? Wieso weist du mich nicht ab, erzählst es jedem oder.." ihre Unterlippe bebte so stark, dass sie nicht einmal den Satz beenden konnte. Draco sah sie ernst an. "Ich bin vielleicht ein Arschloch, Nelli. Aber ich stehe hinter meinen Leuten außerdem", er hielt ihr seine Hand hin, "bist du die einzige, die alles über mich weiß. Sowas kann ich nicht zulassen, dass etwas raus kommt." neckte er sie und Elenora lächelte und wusch sich über die Augen. Draco seufzte und stellte sich direkt vor sie um ihr ebenfalls die Tränen weg zu wischen. "Und jetzt hör auf zu weinen", er lächelte sie aufmunternd an, "meine beste Freundin weint nur vor mir. Ansonsten kannst du Halbblut auch gehen." Sofort wusch sie sich übers ganze Gesicht und lächelte ihn an.

    "Wer weiß alles davon?" fragte Draco als die beiden zurück zur großen Halle liefen. "Noah natürlich, aber auch Marcus Flint, Umbridge und Potter." Draco blieb stehen und sah sie verwirrt an. "Umbridge hatte mich beim nachsitzen vor Potter auflaufen lassen." Erklärte sie, was Draco dazu brachte, sie erneut anzusprechen. "Genau, da war noch etwas." fing er an", Du sitzt in Verteidigung gegen die dunklen Künste neben Granger und verteidigst Potter. Wieso auf einmal?" fragte er. Elenora sah ihm tief in die Augen. "Meine Mutter soll für all das büßen. Und das gelingt mir nur, wenn ich ihr ihre Pläne ruiniere. Aber lass das einfach meine Sorge sein. Du bleibst mein bester Freund und daran wird sich rein gar nichts ändern."
    Elenora legte ihre Hand auf seine Schulter und lief weiter. Die beiden hatten leider das Frühstück verpasst als sie ankamen, dafür aber eine hitzige Unterhaltung.
    "Wir sehen uns nachher bei Umbridge." lächelte Elenora ihm zu und verschwand eilig von der Seite ihres besten Freundes und erwischte Harry Potter.
    "Potter!" rief sie ihn. Abrupt blieb er stehen und drehte sich zu Elenora um. "Cathbert." Begrüßte er sie und gruselig für Harry war es, dass Elenora lächelnd auf ihn zukam.
    "Ich würde mich gerne mit dir unterhalten." Harry nickte und die beiden liefen den Weg zu Hagrids Hütte entlang während Elenora erklärte, was dafür sorgte, dass sie ein Halbblut war.
    "Also sind du und dein Bruder tatsächlich Halbblüter." Elenora nickte. "Und wieso erzählst du mir das?" fragte er misstrauisch.
    "Ich hab die Jahre viele Fehler gemacht und jetzt, wo ich weiß, dass ich gar nichts besseres bin als ihr, will ich mich dafür entschuldigen." gestand sie und lächelte ihn aufrichtig an. "Harry, wieso sollte ich lügen oder es nicht ernst meinen? Ich bin froh, dass Draco das ganze akzeptiert." Harry sah interessiert auf. "Gut. Du kannst es beweisen, wenn du das tust, glaub ich dir."
    Neugierig nickte sie und lauschte seinem Vorschlag. Er erzählte ihr davon, dass er und ein paar andere sich gegen Umbridge auflehnen und das Elenora dafür sorgen kann, dass dieses Geheimnis eines blieb. Sollte was raus kommen, würde es auf sie zurück fallen. Außerdem stellte Harry die Forderung, dass wenn es Elenora wirklich wichtig wäre Teil gegen das dunkle zu sein, so solle sie versuchen Draco und dessen Freunde von ihnen fern zu halten. Elenora nickte und versprach es zutun. Was sich auch bewahrheitete wie die nächsten Tage bewiesen. Draco ignorierte Harry und seine Freunde größtenteils. Harry und Elenora trafen sich öfters oder schrieben sich heimlich und sprachen über den Mord an Cedric, ebenfalls sprachen sie über den dunklen Lord.
    Elenora hielt ihre annähernde Freundschaft zu Harry nächst geheim, doch mittlerweile grüßten sie sich oder lächelten sich ab und an zu. Hermine war Elenora dankbar dafür, dass die Sticheleien ein Ende hatten bisher. Das ein oder andere Kommentar konnte Draco sich dann doch nicht verkneifen.
    Der Winter war mittlerweile eingekehrt und Harry, Hermine und Ron waren auf den Weg zum Treffen als Elenora ihnen nach gelaufen kam. Freudig machte Hermine neben sich Platz sodass Elenora neben ihr her laufen konnte. "Du scheinst das ganze ja tatsächlich ernst zu meinen, Ron glaubte schon, du verpfeifst uns und das hier Umbridge stehen würde." scherzte Hermine.
    Mit einem wütenden Blick zu Ron, der seine Hände in die Luft ragte, drehte Elenora sich um. "Ich hab doch gesagt, nur weil mein Haus Slytherin ist heißt das nicht, dass ich voll und ganz das Böse wiederspiegel, Ronald." Elenora hatte über die Wochen der aufbauenden Freundschaft alle beim Namen genannt, nur Ron schien der einzige zu sein, denn Elenora mit vollem Namen ansprach.
    "Und auf wen treffen wir hier?" fragte Harry aus dem Nichts. "Ach, nur ein paar Leute", erklärte Hermine und betrat das alte Hüttengebäude. "Du kennst deine Aufgabe?" fragte Hermine Elenora, die zustimmend nickte. "Ich bin zwar nicht so schlau wie du, dennoch nicht dumm. Ich soll Zaubersprüche lernen und beibringen, schon klar."
    Harry, Ron und Hermine setzten sich während Elenora sich an der Tür anlehnte und die misstrauischen Blicke der anderen über sich ergehen ließ.
    "Ehm", fing Hermine an, die sich nun endlich erhob und das Wort ergriff, "Hey. Also, ihr wisst also alle wieso ihr hier seid. Wir brauchen einen Lehrer, einen vernünftigen Lehrer. Jemand mit praktischen Erfahrung in Verteidigung gegen die dunklen Künste." "Wieso?" fragte ein blonder Junge mit schwarzer Mütze. "Wieso! Weil du weißt schon wer zurück ist, du Pfeife!"
    "Ja, sagt er." Damit deutete er auf Harry. "Nein, Dumbledore sagt das." Erwiderte Hermine.
    "Und ich sage das." Nun drehten sich auch einige zu Elenora herum, wahrscheinlich war nur wenigen aufgefallen dass sie es war.

    Denn sie trug Alltagskleidung, was bei ihr selten war.
    Ihr zierlicher Körper steckte in einem weißem Pulli, ihre schlanken Beine in schwarzen Jeans und um ihren Hals ein einfacher Schal. Kein Wappen und keine Farben, die auf Slytherin hindeuten.
    Von ihren schwarzen Stiefeln schmolz bereits das Eis.
    Der Junge von eben sah nun auch zu ihr. "Ja und nur weil eine Schlange das sagt, heißt es, dass es wahr ist?" leises Gemurmel brach aus. Also blieb Elenora kein Wahl als sich nun zu Harry zu stellen. "Erst einmal, wieso sollte euer Freund euch anlügen. Zweitens, denkt ihr, Cedric Diggory starb einfach so? Wahrscheinlich ist Harry so eine große Berühmtheit dass man ihm wohl alles in die Schuhe schieben würde. Wart ihr beim Turnier? Nein." Und dann fingen die Gespräche über Diggory an als Harry aufstand und Hermine bat zu gehen, da dies eine dumme Idee gewesen sei.
    Doch Hermine drückte ihren Freund zurück auf den Stuhl und Luna Lovegood, die neben Cho Cheng stand, meldete sich das erste Mal zu Wort. "Kannst du wirklich einen Patronus herauf beschwören?" Alle drehten sich synchron zu Luna und dann zu Harry um, auch Elenora betrachtete den jungen Zauberer faszinierend. Statt Harry, antwortete Hermine. "Ja, ich hab´s gesehen."
    "Boa Harry, das hast du uns nie erzählt!" kam es vom dunkelhäutigen Jungen in der ersten Reihe neben Neville.
    "U-und e-er hat den Basilisken getötet mit ´nem Schwert aus Dumbeldores Büro." Dann fingen erneut Leute an über Harrys Heldentaten zu sprechen und als Hermine aussagte, dass er wirklich den Kampf gegen Voldemort vollbrachte, schnitt Harry dazwischen. "Leute, das hört sich alles toll an, wenn ihr das so erzählt aber tatsächlich war das meiste nur Glück. Die Hälfte der Zeit wusste ich kaum was ich mache und fast immer hatte ich Hilfe." erklärte er sich. "Er ist bloß bescheiden", versuchte Hermine es doch Harry unterbrach sie sofort.
    "Nein, Hermine. Das stimmt nicht, wenn ihr in der echten Welt mit sowas konfrontiert werdet ist das anders als in der Schule.Wenn ihr in der Schule ein Fehler macht, dann versucht ihr es eben morgen noch einmal aber wenn ihr da draußen seid und ihr in der nächsten Sekunde ermordet werden könntet oder wenn ihr einen Freund direkt vor euch sterben seht, ihr wisst nicht, wie das ist." Alle schwiegen und Harry ließ sich zurück auf den alten, klapprigen Holzhocker nieder.
    "Stimmt Harry, dass wissen wir nicht. Darum brauchen wir deine Hilfe", erklärte sie, "denn sonst haben wir keine Chance im Kampf gegen...", sie schluckte schwer, "Voldemort!"
    Elenora stand immer noch zwischen Harry und Hermine und musterte alle, die sich vor ihr befanden als sie beschloss nicht zu schweigen.
    "Ich bin dabei, Harry." Nun sahen alle auf und blickten die Schülerin an.
    "Wieso ist Cathbert überhaupt hier?" fragte Seamus misstrauisch.
    "Weil sie ebenfalls Erfahrungen damit hat und Harry unterstützt, genau wie wir oder?" Nun nickten einige und Harry als auch Hermine holten ein Stück Pergament heraus um die Namen aufschreiben zu lassen von denen, die nun dazu gehörten.

    3

    "Elenora?"
    Es war Neville, der die draußen wartende Schülerin antraf. Sofort wandte sich das junge Mädchen zu ihm um und lächelte aufmunternd. Neville setzte sich zu ihr auf eine halb verschneite Bank. "Seit diesem Jahr scheinst du anders z-zu sein." noch immer war der Junge so ängstlich. Elenora lächelte noch immer und sah von der Seite zu ihm. "Und?" fragte sie neugierig. "D-Das ist gut, ich meine, ich finde e-es gut. Wir allen, Nein-...", nervös hielt Neville sich die geröteten Wangen und tauchte sein Gesicht darin ab. Ein Kichern entlockte er ihr und er sah zwischen seinen Fingern hindurch. "Es freut mich wirklich, danke Neville." lächelte sie und stand von der Bank auf als Harry, Hermine, Ron und die Zwillinge aus der Hütte kamen. Ginny folgte den anderen gleich darauf.
    "Kommt ihr?" fragte Hermine als sie die beiden sah. Neville stand nun auch ebenfalls auf. Mit hoch rotem Kopf folgte er der Truppe.
    "Gehört die Schlange", fing Fred auf dem Weg an, "jetzt zu uns und wird zum Löwen ummotiert oder wie sieht das ganze aus?" Vervollständigte George seinen Satz. "Gott, ich hasse es, wenn ihr das tut." kam es genervt von Elenora, die vor den Zwillingen her lief, gleich neben Neville und hinter Ginny.
    "Elenora ist unsere Freundin."Erklärte Harry ihnen und tauschte einen kurzen Blick mit der Brünette aus.
    Breit lächelte diese und lief weiter, ihre Mutter war ihr bereits in den wenigen Wochen relativ geworden. Sie hatte tatsächlich eine gute Freundschaft zu den Gryffindores aufgebaut. Anfangs war es mehr als schwer, doch nun erzählte Elenora ihnen bereits davon, dass ihre Eltern Todesser sind und sie diese verraten will falls nötig.
    Sie wusste welche Risiken sie einging und obwohl sie Dracos beste Freundin war, war dieses Thema noch nie aufgekommen. Sie schwieg über alles, was ihn betraf und sie schwieg bei Draco auch über einiges.
    Doch die Freundschaft zwischen ihr und Draco war nach wie vor die selbe auch wenn Draco so gut wie alles wissen wollte. "Elenora?" Es war Ron, der sie von vorne rief. Neugierig sah sie zum rothaarigen auf. "Ja, Ronald." Kichern von Ginny, Hermine als auch den Zwillingen war zu hören. Ron verzog eine Miene und verdrehte schnaubend die Augen.
    "Sag mal, kannst du mich nicht wie jeder normale Mensch Ron nennen?" fragte er sie leicht gereizt. Elenora schien kurz zu überlegen, öffnete begeistert den Mund und... "Nö." gab sie als Antwort.
    Hermine lachte. Dennoch war die Frage nicht gestellt geschweige denn beantwortet worden. Wo sie denn nun trainieren sollten.
    Als Harry die Aufgabe verteilte nach einem Übungsraum zu suchen, verließ Elenora die Gruppe als erste. Sie war müde und wollte schnell ins Bett, doch da hatte sie nicht mit einem Kreuzverhör gerechnet. "Elenora." Es war Noah, der angespannt auf dem Ledersofa saß und einen Brief in der Hand hielt. Fragend bewegte sie sich zu ihrem Bruder und ließ sich elegant neben ihm nieder. "Das hier ist von Dad." War seine einzige Erklärung und drückte ihr den Brief in die Hand und lief von dort aus in seinen Schlafsaal.
    Grübelnd öffnete sie den bereits einmal geöffneten Brief und las die Zeilen, die ihre Mutter ihr nieder geschrieben hatte.

    >> " Elenora, Noah.
    Diesen Brief widme ich euch, weil eure Mutter ihre Qualen nicht mehr aushielt und sich von einer Freundin hat töten lassen. Und da ich nicht euer echter Vater bin, will ich, dass ihr zu benachbarten Familien zieht. Ich werde diese natürlich in Kenntnis setzen. Ich habe keine Verwendung mehr für euch und außerdem scheint ihr eurer Mutter schnell gefolgt zu sein. Aus gehorsamen Kindern wurden armselige, dreckige Schlammblüter Verehrer und Gryffindore Freundin- weich seid ihr geworden!
    Noah, mein einziger Junge, schläft mit Schlammblütern und verliebt sich in was? Ein Schlammblut aus Hufflepuff. Ein erbärmlicheres Haus hattest du wohl nicht gefunden, was?
    Und zu dir, Elenora, wie kannst du es wagen dich mit diesen Gryffindores abzugeben. Sie beschmutzen euch. Aber das wart ihr von Anfang an schon.
    Und da nicht länger Verwendung für euch habe und nicht mit so etwas wie euch unter einem Dach leben werde, habe ich folgendes beschlossen.
    Noah, du wirst zu den Flints ziehen. Ich weiß, dass du mit dessen Sohn eine gute Verbindung hast und vielleicht werden sie sich ja mit einem Blutsverräter wie dir zufrieden geben. Und damit du nicht noch mehr Unheil in diese Familie bringen wirst und den Namen "Cathbert" nicht beschmutzt, wirst du die Reinblüterin Pansy Parkinson heiraten. Somit seid ihr hiermit verlobt und ich will keine Widerrede! Du wirst genau wie deine Schwester die reine Blutlinie vollstrecken.
    Elenora, dich stecke ich dahin, wo zumindest Ordnung herrscht. Professor Snape weiß bereits Bescheid. Du wirst Draco Malfoy heiraten oder zieht es dich wie deine armselige Mutter zu einem Muggel? Willst du auch Missgeburten groß ziehen und die Cathberts in ein schlechteres Licht drücken als ihr es gerade so oder so tut? Nein? Dann akzeptiere es.
    Führe deine kleinen Freundschaften zu diesen Gryffindores aber ich will, dass du dich mit niemanden über diese Entscheidung streitest. Es ist nämlich meine und der letzte Wille eurer Mutter!
    Gleich in den Ferien werdet ihr zu euren Familien ziehen, eure Sachen sind bereits vor Ort.
    Widersetzt ihr euch, werdet ihr merken, was eure Mutter durch gemacht hat .
    Das war mein letztes Wort." <<

    Überrumpelt zerdrückte Elenora den Brief in ihren Händen, sah ins beinahe erloschene Feuer und warf den Brief hinein.
    Sie sah zu, wie der Brief schnell Feuer fing und sich auflöste und in Asche verwandelte.
    Niemand durfte vom Brief erfahren.
    Sie schmiss sich kraftlos aufs Sofa zurück und legte ihren Kopf auf die Lehne. Ihr machte nicht zu schaffen, dass sie wahrscheinlich bald ihren besten Freund heiraten würde. Es machte ihr auch nicht zu schaffen nicht mehr zuhause zu wohnen. Was sie beschäftigte war die Tatsache, dass ihr Vater Marisol so sehr leiden lassen musste, dass sie sich umbringen ließ.
    Sollte sie nicht eigentlich weinen? Wieso saß sie dann einfach da und starrte leer in die erloschene Flamme des Kamins.
    Sie wollte das nicht. Grade weil Jaden nicht ihr richtiger Vater war, hatte diese es nicht zu entscheiden. Sie musste also mit Snape und Draco reden.
    Schnell rannte Elenora zunächst die Treppen zu Noahs Schlafsaal rauf. Als sie die Türe polternd öffnete und regelrecht in ein Chaos platzte.
    "Oh Gott, bei Merlins ... zieh dir was an!" Peinlich hielt sich Elenora ihre Augen zu und wurde rot.
    Sie hatte ihren Bruder oft nackt gesehen zumindest als sie kleiner waren.
    Ebenfalls rot zog sich Noah seine Decke über und lachte. "Ich trage eine Boxer, falls es dir entgangen sein sollte." Lachte er und beobachtete seine Schwester, wie sie langsam die Hände vom Gesicht nahm.
    Erleichternd atmete sie aus und lief aufs Bett ihres Bruder zu und hockte sich an die Seite.
    "Wir machen es nicht, ganz einfach." Als würde man Noah gerade etwas unglaubwürdiges und vollkommen verrücktes erzählen, sah er zu ihr runter. "Spinnst du?" Sie schüttelte den Kopf. "Denk doch mal logisch. Bis zu den Ferien sind es noch Monate! Außerdem würde er nicht nach Hogwarts kommen und uns was an tuen kann er nicht. Du bist 17 und verlässt die Schule." Er nickte, wusste aber noch nicht, auf was sie hinaus war.
    "Denk doch mal nach. Du wolltest doch verschwinden. Schnapp dir das Mädchen, welches du liebst und verschwinde einfach." Besorgt bemerkte er, dass Elenora es ernst meinte. "Und was ist mit dir? Du hast noch zwei Jahre." Sie lächelte. "Mach dir darum keine Sorgen, ich find schon einen Weg." Beide Geschwister lächelten sich an. "Du kannst auch mich heiraten, Elenora." Kam es plötzlich von einem Bett.
    Marcus lag dort, ebenfalls in Boxer, seine Arme hinterm Kopf gelehnt und grinste sie an. "Nimm es mir nicht übel aber wenn ich dich küssen würde, würde ich höchstens an deinem Zahl lutschen, Schatzi." zog sie ihn auf und dieser hörte sein Ego zerbrechen. Noah hingegen bekam sich vor Lachen gar nicht ein. Lachend verließ Elenora das Zimmer und lief die wenigen Treppen wieder herunter in den Gemeinschaftsraum. Und sie hatte tatsächlich einen Plan.
    Elenora hatte sich in ihrem Zimmer ihr Schlafsachen angezogen und sich ins weiche Bett gelegt. Pansy schlief bereits tief und fest, was sie daran erkannte, da sie leise schnarchte.
    Daphne, die gerade mit geschwollenen Lippen leise ins Zimmer schlich, schrie wie am Spieß auf als Elenora mit ihrem Zauberstab Licht machte. "Mensch, musst du mich so erschrecken!" fuhr die Blondine ihre Freundin an, die sich ein Lachen verkniff. "Entschuldige, hätte ich das Licht wohl auslassen und dich erschrecken sollen?" Mit fieser Miene lief Daphne zu ihrem Bett und legte sich ohne weiteres drauf. "Ich will einfach sterben und für immer im Bett bleiben." Elenora sah etwas verwirrt zu der Blondine, stand von ihrem Bett auf und setzte sich vor ihre Freundin, die ihren Kopf zwischen zwei Kissen drückte.
    "Wenn du willst, dass ich zudrück, sag es nur." kam es kalt von Elenora, die am Ende sich jedoch dann doch nicht ein Lachen verkneifen konnte. Seufzend schwang sie ihren Kopf rauf und pustete sich die Haare aus dem Gesicht. "Also?" hackte Elenora nach.
    "Ich glaube Blaise wird Schluss machen." Genervt stöhnte sie und verdrehte die Augen. "Ich meine es ernst!"
    Elenora warf sich neben ihre Freundin aufs Bett und starrte die Decke an. "Wie die letzten dreizehn Male auch?" Daphne boxte ihre Freundin in die Seite. "Hattest du schon mal einen Freund?" hackte Daphne nach und gerade als Elenora antworten wollte, hob Daphne ihren Finger und protestierte. "Dein Weihnachtsballdate war dein eigener Bruder und du hängst nur mit Draco oder Blaise ab. Also nenn´ mir einen."
    Elenora verdrehte ihre Augen und rieb sich den Nacken.
    "Siehst du. Du weißt nicht wie es ist, verliebt zu sein." Und in dieser Aussage hatte sie Recht. Elenora hatte bisher jeden abgesehen von Blaise und Draco abgewiesen oder gar vergrault.
    "Ich lass mir eben Zeit." Versuchte Elenora es doch Daphne schüttelte den Kopf. "Du bist echt ein Emotionales Wrack, Nelli. Du solltest dich mal langsam verlieben, vielleicht weißt du dann, wie ich mich fühle." Beschwerte sie sich und drückte erneut ihr Gesicht ins weiche Kissen.
    Und für einen kurzen Moment dachte sie an jemanden, der sie zum Lachen brachte. Abgesehen von ihrem Bruder, Blaise und Draco.
    Als ihr ein gewisses Gesicht vor Augen trat, wurde sie rot und schloss kurz die Augen. "Du hast echt einen Klatscher zufiel abbekommen!" Gab Elenora einfach von sich und sprang über Daphne rüber zu ihrem eigenen Bett. Daphne brauchte eine Weile bis sie die Aussage verarbeitet hatte und sah dann zwischen ihrem blonden Haar auf. "Ich spiele doch nicht mal Quidditch-", doch da sah sie bereits, wie Elenora sich in ihr schwarzes Bett warf und die Augen schloss.
    "Wenn du Liebe gibst und Liebe bekommst, glaub mir, es macht dich zu etwas anderem." Erklärte Daphne es ganz ruhig und Elenoras Augen öffneten sich aufs neue.
    "Mein Vater will mich mit Draco verloben." flüsterte sie und Daphnes Augen weiteten sich und wie von der Tarantel gestochen, sprang diese auf und setzte sich im Schneidersitz neben Elenora. "Erzähl mir, ich will alles wissen."
    Fragend sah Elenora sie an. "W-was soll ich denn da erzählen?"
    "Na, ob du ihn liebst. Vielleicht mehr als nur einen Freund." spielte Daphne drauf an, doch Elenora verneinte. Für einen Moment hielt sie dann jedoch inne. Liebte sie Draco mehr als einen Freund?
    "Ich liebe Draco", fing Elenora an und bevor Daphne laut rum kreischen konnte, hielt sie den Mund ihrer Freundin fest, "Als Freund. Ich verdanke Draco vieles, wenn nicht sogar manchmal mein Leben. Draco ist wie ein Bruder, ich vertraue ihm blind. Aber... ich liebe ihn nicht auf eine Art, wie du Blaise liebst." Traurig sah Daphne die Brünette an und nahm ihre Hand von ihren LIippen. "Wurdest du je geliebt abgesehen von Noah und Draco?" Elenora schüttelte den Kopf. Das brachte Daphne auf eine Idee. "Ich organisiere dir morgen ein Date in Hogsmead. Du wirst ein gutes Butterbier trinken." Scherzte Daphne und meinte es dennoch ernst.
    Noch bevor Elenora es dankend ablehnen konnte, sprang Daphne zurück zu ihrem Bett und lehnte sich auf ihre Seite um Elenora noch anzusehen bevor sie davon träumte, wem sie Elenora an die Backe klemmte.
    Das Opfer, in diesem Falle Elenora, saß noch immer perplex auf ihrem Bett und war nicht bereit das von Daphne gesagte zu verarbeiten. Ein Date? Sie hatte nie eines. Sie wusste nicht mal, was sie machen sollte.

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Kommentare (2)

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vor 243 Tagen flag
@HermIne05 ich freue mich sehr das du hier ein Kommi hinterlässt und werde gleich deine Fragen beantworten.Ich denke jede dritte Woche wird ein Teil zurecht gezottelt;)ob es eher kitschig oder Dramahaft wird?Ein wenig von beiden.Es wird in Zukunft noch sehr viel Drama und vor allem Liebesszenen zwischen Elenora und George geben, also einfach überraschen lassen.Zur anderen Frage, ob ich eine FanFiction bezüglich Snape machen könnte:
Ich hatte da schon oft drüber nach gedacht, jedoch noch keine Grundidee. Sobald ich diese habe, wird es vielleicht auch eine mit Snape geben, das steht aber noch nicht so wirklich fest. Meine Geschichten entstehen nämlich nach Laune haha. :D
vor 244 Tagen flag
Die Geschichte ist mega gut und bitte schreib endlich weiter!!! Machst du noch einen richtig kitschigen Liebesteil? Oder mit viel Drama? Ich bin echt gespannt und mag den Schreibstil. Falls du Lust hast oder wer auch immer die Ff geschrieben hat, würde ich mich freue, wenn du auch mal eine über Snape schreibst eine Liebes Ff.
Vielen Dank und ich freue mich auf mehr davon.
Hermine05