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Lonely in the heart | Harry Potter

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11 Kapitel - 6.284 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 1.050 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Gwendolyn Galon führt ein ganz normales Leben als Hexe, aber sie hat eine schreckliche Vergangenheit. Neville ist ihr bester Freund, aber sie verliebt sich in ihn. Doch dann braucht Gwen seine Hilfe, aber er geht ihr immer mehr aus dem Weg. Was wird passieren? Kann Gwen die Freundschaft von Neville und ihr retten? Was empfindet Neville eigentlich für Gwen? Und was passiert, wenn Voldemort zurückkehrt?

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    Prolog Ich bin Gwendoline Galon, werde aber nur Gwen genannt, eine halbblütige Hexe. Ich habe lange, glatte, blonde Haare, blau-graue Augen, blasse H
    Prolog

    Ich bin Gwendoline Galon, werde aber nur Gwen genannt, eine halbblütige Hexe. Ich habe lange, glatte, blonde Haare, blau-graue Augen, blasse Haut, bin relativ groß und schlank. Ich komme, wie alle Erstklässler, nach Hogwarts, aber fand nicht sehr schnell Freunde. Ich bin schon lange ein Animagus und liebe es in meiner Animagusgestalt durch den verbotenen Wald zu laufen. Als Animagus bin ich ein Fuchs. Ich bin auch ein Methamorfmagus. Ich habe eine schreckliche Vergangenheit und diese wird mich in Hogwarts sehr schnell einholen. Aber es wird noch etwas passieren, was mein Leben vollkommen verändert.

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    ***Hogwarts, der sprechende Hut und ein entscheidender Brief***

    Als ich den Brief bekam, war ich nicht sonderlich überrascht, denn meine Mutter war eine muggelstämmige Hexe und meinen Vater kannte ich nicht richtig. Ich wusste nur, dass er Sirius Black heißt, in Askaban sitzt, weil er seinen besten Freund verraten hatte und dass er reinblütig ist. Mom und ich sind noch am gleichen Tag in die Winkelgasse appariert. Ich war ans apparieren gewöhnt, denn meine Mom und ich waren oft bei meinem Paten Remus Lupin. Als erstes gingen wir zu Ollivanders. Mr. Ollivanders begrüßte uns:,, Hallo Mrs. Galon und du musst Gwendoline Galon sein oder?" Letzteres war an mich gerichtet. Ich nickte schüchtern.,, Dann willst du sicherlich deinen Zauberstab. Da ich weiß, dass du viel von deinem Vater haben wirst, aber auch einiges von deiner Mutter, brauchst du einen etwas stärkeren Zauberstab!", meinte Ollivanders.,, Hmmm…vielleicht der hier!", sagte er und kramte eine Schachtel heraus. Er öffnete sie und es kam ein dunkelbrauner, fast schwarzer, Zauberstab zum Vorschein, wo blaue Orchideen eingraviert waren. Am Griff war ein roter Fuchs eingraviert.,, Schwarzeiche, Hippogreiffeder und Phönixfeder, 14 Zoll!", sagte er, gab ihn mir und ich schwang ihn. Ein roter Fuchs kam aus der Spitze und flog um mich.,, Wow, noch nie hatte jemand einen farbigen Patronus! Du musst sehr starke Kräfte haben, Gwendoline!", sagte Ollivanders. Mom bezahlte den Zauberstab und dann besorgten wir noch alles andere. Als letztes gingen wir in ein Tiergeschäft. Sofort lief ein kleiner Fuchs auf mich zu und versuchte auf mein Bein zu klettern. Der Verkäufer kam angerannt und nahm ihn hoch.,, Wenn sie der Fuchs genervt hat, tut es mir sehr leid, aber der kleine Rotfuchs ist ein kleiner Chaot!", sagte der Verkäufer.,, Ich glaube das der Rotfuchs meine Tochter sofort mochte!", sagte Mom.,, Mom, darf ich den Fuchs haben?", fragte ich.,, Na klar, Mäuschen!", sagte Mom.,, Wir würden den Fuchs dann gerne haben!", sagte meine Mutter zum Verkäufer.,, Aber klar! Mit Käfig oder ohne?", fragte der Verkäufer.,, Ohne! Der Fuchs braucht doch auch seine Freiheit!", sagte ich entschlossen.,, Sie haben meine Tochter gehört! Ohne Käfig bitte!", sagte Mom lachend. Der Verkäufer nickte und gab mir den Fuchs in den Arm. Dieser hörte sofort auf sich zu wehren. Dann apparierten wir nach Hause und ich ließ den Fuchs runter. Dieser lief sofort los und sah sich überall um. Ich fing an zu lachen, als er anfing mit unserem Hund Jay zu spielen.,, Gwen, wie willst du den Fuchs denn nennen?", fragte Mom. Als mein Fuchs meinen Namen hörte lief er zurück zu mir und sprang mich an.,, Ich glaube ich nenne ihn Craze!", sagte ich und streichelte Craze.,, Guter Name!", sagte Mom. Die nächsten Tage vergingen wie im Flug und ich las etwas meine neuen Schulbücher. Ich hatte mir sogar noch ein Buch über Tiere gekauft. Ich liebte die Tiere und das wusste jeder, der mich kannte und dadurch war ich sehr unbeliebt in der Muggelschule. Ich hatte dort keine Freunde und war auch sonst eher eine Einzelgängerin. Als es endlich nach Hogwarts ging, ging ich mit meiner Mutter zu Gleis 9 ¾. Ich verabschiedete mich von meiner Mutter und stieg in den Zug. Ich suchte mir ein leeres Abteil und setzte mich ans Fenster. Dann kamen drei Jungs und ein Mädchen rein. Ein Junge mit schwarzen Haaren und einer runden Brille, ein weiterer Junge mit schwarzen Haaren und grünen Augen und der andere Junge hatte feuerrote Haare. Das Mädchen hatte buschige, braune Haare. Alle vier sahen nett aus. Das Mädchen fragte:,, Können wir uns zu dir setzen, denn es ist kein Abteil mehr frei?" Ich nickte nur und sah wieder aus dem Fenster. Dann holte ich mein Tierbuch aus meinem Koffer und Craze setzte sich auf meinen Schoß.,, Du hast ja einen Fuchs! Ist der süß! Wie heißt er denn?", fragte das Mädchen.,, Er heißt Craze und ich bin Gwendoline Galon!", antwortete ich schüchtern.,, Ich bin Hermine Granger!", sagte das Mädchen. Der rothaarige Junge sagte:,, Ich bin Ron Weasley!",, Ich bin Harry Potter!", sagte der Junge mit der runden Brille. Der Junge mit den grünen Augen sagte, genauso schüchtern wie ich:,, Und ich bin Neville Longbottem!" Ich nickte nur und las in meinem Buch. Craze sprang von einem Platz zum anderen.,, Der ist ja hippelig!", lachte Hermine. Ich sagte:,, Das ist er seit ich ihn habe!" Ich pfiff einmal und Craze sprang auf meinen Schoß und kuschelte sich an mich. Ich las die ganze Fahrt lang und blendete die Gespräche der vier aus. Neville hatte sich neben mich gesetzt. Als ich mit meinem Tierbuch fertig war, nahm ich mir mein Pflanzenbuch. Neville fragte daraufhin:,, Magst du Pflanzen?" Ich nickte nur.,, Sie ist aber nicht sehr gesprächig!", sagte Ron. Hermine haute ihm den Ellenbogen in die Rippen und sagte:,, Ron, dass ist nicht nett!",, Es ist aber die Wahrheit!", verteidigte sich Ron. Als wir da waren, empfing uns der Halbriese Hagrid. Er war mir sofort sympathisch. Er sagte uns, dass wir immer zu viert in einem Boot sollten. Ich kam mit drei Jungs in ein Boot. Sie hießen Draco Malfoy, Gregory Goyle und Vincent Crabbe. Draco fragte mich:,, Was hast du für einen Blutstatus?",, Halbblut! Problem damit?", fragte ich genervt.,, Sie ist auf jeden Fall Abschaum!", sagte er zu den anderen beiden. Diese fingen sofort an zu lachen. Ich verdrehte die Augen und murmelte:,, Gemeine, arrogante, hochnäsige Reinblüter!" Als wir das Schloss sahen staunten alle. Am anderen Ufer holte uns eine strengaussehende Frau, die sich als Professor McGonnegal vorstellte, ab. Sie sagte, dass wir vor der großen Halle warten sollen und erzählte uns auch einiges über die vier Häuser. Ich hatte schon zwei Favoriten: Ravenclaw und Gryffendor. Dann ging McGonnegal in die große Halle und wir warteten davor. Harry und Draco fingen plötzlich an zu streiten und bevor es eskalieren konnte, kam McGonnegal zurück. Sie führte uns in die große Halle und wir blieben vor dem Lehrertisch stehen. Vor dem Lehrertisch stand noch ein Hocker und auf dem Hocker lag ein alter Hut. Mir wurde sofort klar, dass dies der sprechende Hut war. Der Hut fing an zu singen und als er aufhörte, kam tosender Applaus. Dann rief McGonnegal uns nacheinander auf. Da mein Nachname weiter oben stand, kam ich auch schnell dran. Sie rief mich auf:,, Galon, Gwendoline!" Ich ging mutig nach vorne und setzte mich auf den Hocker. Mir wurde der Hut aufgesetzt und der Hut sagte:,, Hmmm…ich weiß noch, wie ich deine Mutter hier auf dem Stuhl hatte. Sie war viel nervöser als du, aber dein Vater war genauso mutig wie du! Deine Mutter war in Ravenclaw und dein Vater in Gryffendor! In dir steckt viel von deinem Vater, aber er wollte nie so oft alleine sein, wie du! Du bist eine Einzelgängerin und arbeitest nur allein. Du hast kein bisschen List und Tücke in dir, also schließen wir Slytherin aus. Hufflepuff's arbeiten immer zusammen, also ist das auch schonmal ausgeschlossen! Bleibt nur noch Ravenclaw und Gryffendor! Hmmm…schwierig, schwierig!" Die große Halle war still und sah gebannt auf mich. Der Hut brauchte sehr lange, doch dann rief er:,, GRYFFENDOR!" Der Gryffendortisch klatschte und ich setzte mich hin. Harry, Ron, Neville und Hermine kamen auch nach Gryffendor. Dann wurde das Festmahl eröffnet und es gab endlich was zu essen. Ich nahm mir ein großes Steak und Bratkartoffeln. Als alle aufgegessen hatten, führten die Vertrauenschüler uns zu unseren Gemeinschaftsräumen. Unser Vertrauenschüler sagte uns, wo wir schliefen und ich ging sofort hin. Ich reservierte mir das Bett am Fenster und packte meine Sachen aus. Kurze Zeit später kam auch Hermine rein. Als ich fertig mit auspacken war, setzte ich mich auf mein Bett und sah aus dem Fenster. Nach zwanzig Minuten legte ich mich schlafen. Am nächsten Morgen ging ich in die große Halle und aß Frühstück. Danach ging ich zu meiner ersten Stunde Verwandlung. Ich war eine der besten Schüler, aber arbeitete trotzdem allein. In Zaubertränke genauso. Die Tage vergingen wie im Flug und es war Halloween. Ich saß ganz gemütlich morgens in der großen Halle. Plötzlich kam eine Minesteriumseule zu mir geflogen und ließ einen Brief auf meinen, zum Glück leeren, Teller fallen. Ich faltete ihn auf. Ich las ihn mir durch:
    ***An Gwendoline Galon
    vom Minesterium
    Mrs. Galon, es ist schwer ihnen das zu schreiben, aber ihre Mutter wurde von einem Auto angefahren und tödlich verletzt! Sie ist gestern Abend im St Mungo gestorben!
    Unser tiefstes Beileid! Sie werden absofort bei ihrem Paten Remus Lupin wohnen!
    Das Minesterium***

    Als ich es ließ, kamen mir die Tränen. Ich ließ den Brief fallen und rannte mit tiefen Schluchzern aus der großen Halle. Ich lief in den Gryffendorturm und schloss mich in dem Bad unseres Schlafsaals ein.

    *Neville's Sicht*

    Ich sah Gwen hinterher. Ich saß neben ihr und sah kurz auf den Brief. Was ich dort sah, schockierte mich. Ich lief ihr sofort hinterher, aber sie hatte einen zu großen Vorsprung.

    *Gwen's Sicht*

    Ich schottete mich immer mehr ab und machte kaum im Unterricht mit. Neville fragte mich einmal in der Bibliothek:,, Hey, kannst du mir vielleicht ein bisschen Nachhilfe in Zauberkunst geben?", fragte er.,, Nein, tut mir leid, aber ich habe keine Zeit!", sagte ich nur und rannte förmlich aus der Bibliothek. Ich lief zum See und setzte mich an den Steg. Sofort musste ich wieder an meine Eltern denken und fing an zu weinen. Ich wusste, dass Neville davon wusste, habe ihn aber gebeten, es niemandem zu sagen. Dies hatte er auch nicht getan. Die Lehrer waren die einzigen die noch davon wussten. Sie versuchten mit mir zu reden, aber ich blockte immer wieder ab. Die Wochen vergingen und Weihnachten stand vor der Tür. Manchmal schlich ich als Fuchs über das Hogwartsgelände. Ich tat alles um mich von meiner Mutter abzulenken. An einem Tag saß ich in der Bibliothek und schrieb einen Brief an Remus. Plötzlich tauchte Malfoy auf und fragte:,, Na du Abschaum, schreibst du etwa deiner Schlammblutmutter?" Er hatte einen sehr wunden Punkt getroffen. Das merkte er nach ein paar Sekunden auch, denn meine Faust traf sein Auge.,, Wie kannst du es wagen? Das sage ich meinem Vater!", sagte er und lief aus der Bibliothek. Ich selbst ging wieder zum See und weinte einfach. Wenn irgendwer anfing meine, leider tote, Mutter zu beleidigen, wurde ich sehr aggressiv. Am Abend ging ich nicht zurück zum Schloss sondern blieb am See. Niemand kannte meine richtige Art, mein wahres Ich. Niemand kannte MICH. Mitten in der Nacht erschien plötzlich Dumbledore neben mir. Ich schreckte aus meinen Gedanken.,, Miss Galon, sie brauchen jemanden zum reden! Wenn es nicht die Lehrer sind, dann wenigstens ein Schüler!", sagte er. Ich sagte:,, Ich kann aber mit niemandem reden! Dann würde jemand meine Vergangenheit herausfinden und das will ich nicht!",, Warum denn nicht, Miss Galon?", fragte Dumbledore verwirrt.,, Wenn ich ihnen jetzt meine Vergangenheit erzähle, versprechen sie mir bitte, dass nicht den anderen zu sagen! Nicht mal mein Pate weiß davon!", meinte ich. Dumbledore nickte.,, Als ich 7 Jahre alt war, war ich auf dem Weg zu meiner Muggelschule, als plötzlich ein maskierter Mann mich grob am Arm nahm und mich in einen schwarzen Lieferwagen zerrte. Ich hatte geschrien, aber dies geschah auf einem Feld, also hörte uns niemand. Er hatte mich in einen Keller gesperrt, mich misshandelt und mich die ganze Zeit geschlagen und getreten. Etwa 5 Monate später fand mich die Polizei schließlich verängstigt in diesem Keller und brachte mich zurück zu meiner Mutter. Mich mussten mehrere Psychologen behandeln, damit ich endlich wieder sprach. Durch dieses Erlebnis hatte ich zwei Sachen in mir verloren: mein Selbstbewusstsein und mein Vertrauen. Genau deswegen bin ich eine Einzelgängerin! Ich vertraue sehr schlecht. Als jemand in meiner Schule herausfand, dass ich jede Woche dreimal zum Psychologen gehe, erzählte er es überall rum und ich wurde gemobbt! Als dann jemand plötzlich sagte, dass ich eine Psychopathin sei, traf dieser einen wunden Punkt bei mir und ich schlug ihn mitten ins Gesicht!", erzählte ich ihm.,, Diese schreckliche Vergangenheit tut mir sehr leid, Mrs Galon! Ich selbst habe auch eine schreckliche Vergangenheit. Ich habe damals gesehen, wie meine Schwester starb und gab mir selber die Schuld daran! Aber über Tode kommt man hinweg, aber es ist schwer so ein Trauma zu besiegen! Deswegen sollten sie vielleicht anfangen wieder zu vertrauen! Mr Longbottem hat wohl sehr großes Interesse an ihnen, Mrs Galon!", erzählte mir Dumbledore.,, Neville hat mich auch vor ein paar Tagen gefragt, ob ich ihm Nachhilfe in Zauberkunst geben könne, ich habe aber nein gesagt und bin förmlich aus der Bibliothek gerannt!", sagte ich.,, Das ist normal, wenn man Angst hat, Leuten Vertrauen zu schenken! Versuchen sie doch mal mit Mr Longbottem zu reden!", schlug Dumbledore mir vor.,, Okay, ich versuche es!", sagte ich.,, Gut, dann noch eine schöne Nacht, Mrs Galon! Ich weiß nämlich, dass sie jetzt nicht reingehen werden!", meinte Dumbledore und ging.

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    ***Das dritte Jahr***

    ---Zeitsprung---

    Ich hatte mit Neville geredet, ihm meine Vergangenheit erzählt, erzählt wer mein Vater war und wir beide wurden beste Freunde. Nun war schon das 3. Jahr und ich hatte mich auch sehr gut mit Harry, Hermine und Ron angefreundet, aber sie wussten nichts von meiner Vergangenheit, nur dass meine Mutter nicht mehr unter den Lebenden war. Ich stieg mit Onkel Remus in den Zug und wir gingen in ein freies Abteil. Als Remus eingeschlafen war, kamen Harry, Hermine, Ron und Neville.,, Hi Leute!", sagte ich. Neville setzte sich neben mich und Harry, Ron und Hermine setzten sich vor uns.,, Das ist übrigens mein Pate Remus Lupin! Er wird dieses Jahr unser VgddK-Lehrer sein!", stellte ich den schlafenden Remus vor.,, Cool!", sagten meine 4 Freunde. Ich hatte auch Remus von meiner Vergangenheit erzählt und er verstand es, dass ich ihm davor nichts erzählt hatte. In meinem Bauch kribbelte es, als sich Neville neben mich setzte. Ich hatte mich nämlich in Neville verliebt, aber ich wollte es mir einfach nicht eingestehen. Ich las in einem Buch über Kräuter als der Zug mit einem,, RUMMS" anhielt und mein Buch auf Ron's Kopf fiel.,, Aua!", sagte Ron.,, Oh, tut mir leid!", sagte ich und nahm mein Buch wieder entgegen.,, Was ist denn jetzt los?", fragte Harry und machte die Abteiltür auf. Plötzlich kam ein Dementor in unser Abteil. Remus wurde davon wach und zeitgleich sagten wir:,, Expectro Patronum!" Mein roter Fuchs kam aus meinem Zauberstab und aus Remus' Zauberstab kam ein blasser Wolf. Ich wusste über Remus' haariges Problem bescheid, aber dies hatte mich noch nie abgeschreckt. Harry war ohnmächtig geworden. Als er wieder wach wurde, war Remus kurz weg um mit dem Schaffner zu reden. Harry fragte:,, Habt ihr auch so einen Schrei gehört?" Wir schüttelten den Kopf.,, Hier Harry! Das ist Schokolade! Damit wird es dir besser gehen!", sagte ich ihm und gab ihm eine Tafel Schokolade.,, Ich glaube Harry weiß, was Schokolade ist!", sagte Ron lachend. Ich musste anfangen zu kichern. Als Remus wieder da war, fragte plötzlich Hermine:,, Gwen, warum hat dein Patronus eigentlich eine Farbe?",, Das weiß ich selbst nicht! Aber damals in der Winkelgasse war der Fuchs auch schon aus meinem Zauberstab gekommen und Ollivanders hatte gesagt, dass ich wohl sehr starke Kräfte haben soll!", meinte ich. Als wir in Hogwarts ankamen, setzten wir uns in eine Kutsche. Ich konnte die Thestrale, die die Kutsche zogen, sehen, da ich damals gesehen hatte, wie meine Kaninchen starben. Remus setzte sich wieder zu uns und ich setzte mich zwischen ihn und Neville. In Hogwarts setzte ich mich an den Gryffendortisch und wartete auf die Erstklässler. Als die Erstklässler alle eingeteilt waren, erhob sich Dumbledore noch einmal und sagte:,, Da Professor Kesselbrand dieses Jahr in den Ruhestand ging, freue ich mich Rubeus Hagrid in der Kollegschaft willkommen zu heißen!" Alle klatschten, aber Harry, Hermine, Ron, Neville und ich klatschten am lautesten. Dann sagte Dumbledore:,, Und euer diesjähriger Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste wird Professor Remus Lupin werden!" Wieder alle klatschten, aber ich klatschte bestimmt am lautesten. Dann erschien das Essen und ich schnappte mir sofort das größte Steak.,, Hey, das wollte ich!", jammerte Ron. Hermine, Harry und Neville fingen an zu lachen. Ich sagte:,, Tja, wer zuerst kommt, malt zuerst! Und bei mir ist mit Essen nicht zu spaßen!", sagte ich. Letzteres versuchte ich bedrohlich klingen zu lassen, aber ich bekam den totalen Lachflash. Harry, Hermine, Ron und Neville lachten mit. Danach aß ich das Steak. Dann ging ich mit Neville in den Gemeinschaftsraum und wir setzten uns vor den Kamin.,, Hast du eigentlich Angst vor Sirius Black?", fragte Neville.,, Nein, denn ich bin ja seine Tochter und ich glaube nicht, dass er mir etwas antun würde! Ich glaube auch so nicht, dass er Schuld an dem Tod von Harry's Eltern war! Auch nicht, dass er so viele Muggel getötet haben soll!", sagte ich entschlossen. Dann redeten wir noch über Kräuterkunde und Pflege magischer Geschöpfe. Als Harry, Ron und Hermine kamen, ging ich mit Hermine in unseren Schlafsaal. Dort war auch schon Ginny Weasley, die Schwester von Ron. Als sie uns sah, fragte Ginny mich:,, Könnten wir beide vielleicht auch Freunde sein, Gwen?",, Gerne!", sagte ich lächelnd. Wir redeten noch die ganze Zeit. Nach zwei Stunden gingen wir endlich ins Bett. Am nächsten Tag hatten wir gleich in der ersten Stunde VgddK. Remus hatte uns einen Schrank mitgebracht, wo ein Irrwicht drin war. Ich ging zu Remus und sagte:,, Du weißt hoffentlich, dass mein Irrwicht nicht gerade der beste ist!",, Ich weiß! Deswegen wirst du auch nur dann drankommen, wenn du es willst!", sagte Remus.,, Okay!", sagte ich und ging wieder zu den anderen. Ich setzte mich neben Neville.,, Stellt euch in eine Reihe vor dem Schrank auf!", sagte Remus nachdem er uns erklärt hat was das für ein Schrank ist.,, Gwen, du brauchst nicht, aber kannst, wenn du dich bereit fühlst!", sagte Remus zu mir. Ich nickte und stellte mich hinter Neville, der ganz vorne stand. Neville kam als erstes dran und aus dem Schrank kam Professor Snape. Als Neville,, Riddikulus" sagte und Snape in Oma-Klamotten rumlief, musste ich lauthals lachen, und zwar lauter als alle anderen. Dann war ich dran und der Irrwicht verwandelte sich in ein lautes Feuerwerk. Ich hielt mir die Ohren zu und sagte:,, Riddikulus!" Das Feuerwerk verwandelte sich in einen Fuchs mit Clownshaaren und Clownnase. Wieder musste jeder lachen. Ich war aber mehr als froh, denn ich hatte mich endlich meinem Irrwicht gestellt. Als Harry's Irrwicht ein Dementor wurde, griff Remus ein und sein Irrwicht war ein Vollmond. Ich wusste es natürlich. Nach VgddK gingen wir zu Kräuterkunde. Ich setzte mich neben Neville. Neville fragte mich:,, Gwen, warum ist dein Irrwicht ein Feuerwerk?",, Als ich klein war, hatte ich mal Kaninchen. Aber diese wurden verbrannt, als mal ein Feuerwerkskörper in den Stall hinein geflogen war! Ich hatte es gesehen! Deswegen kann ich auch Thestrale sehen!", erklärte ich.,, Oh, das tut mir leid!", meinte Neville.,, Ach, ist halb so schlimm!", meinte ich nur. Dann konzentrierten wir uns auf den Unterricht. Nach Kräuterkunde hatten wir Pflege magischer Geschöpfe. Ich freute mich riesig, denn ich liebte Tiere. Hagrid sagte:,, Kommt mit! Hab ne tolle Stunde vorbereitet!" Wir folgten Hagrid zu einer leeren Koppel. Hagrid brachte zwei Hippogreife auf die Koppel. Einer war weiß, der andere schwarz. Hagrid sagte:,, Das sind Hippogreife! Der weiße heißt Seidenschnabel und der andere heißt Schattenflügel!" Ich sah die zwei Hippogreife mit großen Augen an. Ich hatte schon viel über sie gelesen, aber noch nie welche aus der Nähe gesehen.,, Will wer die beiden streicheln?", fragte Hagrid. Alle, außer Harry und ich, gingen einen Schritt zurück. Hagrid sagte:,, Gut! Harry, du nimmst Seidenschnabel und Gwen, du nimmst Schattenflügel! Wer von euch beiden weiß, wie man sich einem Hippogreif nähert?" Ich streckte die Hand nach oben und sagte:,, Hippogreife sind stolze Tiere! Man muss ihnen in die Augen sehen, aber nicht zu viel blinzeln, sonst werden sie misstrauisch, und man muss sich verbeugen. Wenn die Hippogreife sich verbeugen, kann man sie am Schnabel streicheln! Aber wenn sie sich nicht verbeugen, muss man langsam rückwärts weggehen.",, Richtig Gwen! Willst du es als erste versuchen?", fragte Hagrid. Ich nickte und ging langsam auf Schattenflügel zu. Als ich 1 Meter entfernt war, wollte ich mich gerade verbeugen, doch Schattenflügel verbeugte sich schon.,, Oh, das ist neu! Sonst müssen eigentlich immer die Menschen den ersten Schritt machen!", meinte Hagrid.,, So ist das bei mir immer, Hagrid!", sagte ich. Ich streichelte Schattenflügel. Harry verbeugte sich und Seidenschnabel tat es ihm gleich.,, Wollt ihr auf den beiden fliegen?", fragte Hagrid uns.,, Ich nicht! Ich habe Höhenangst!", sagte ich schnell. Hagrid nickte. Harry aber flog auf Seidenschnabel und hatte anscheinend sehr großen Spaß. Als er wieder landete, sagte Hagrid:,, So, jetzt könnt ihr anderen es auch versuchen." Neville, Ron und Hermine kamen zu mir und Schattenflügel.,, Der ist ja süß!", sagte Hermine.,, Ja! Gwen, warum lieben dich die Tiere eigentlich so sehr?", fragte Ron.,, Keine Ahnung! Onkel Remus hat mal gemeint, ich hätte so eine Aura dafür!", meinte ich schulterzuckend. Plötzlich sagte Malfoy zu Seidenschnabel:,, Als ob du gefährlich sein sollst! Du hässliches Ding kannst dich doch kaum wehren." Und da geschah es, dass Seidenschnabel ihn angriff. Ich ging dazwischen und Seidenschnabel hörte auf. Malfoy hatte aber eine Wunde an einem seiner Arme. Hagrid brachte ihn in den Krankenflügel. Meine Freunde und ich gingen in den Gemeinschaftsraum.,, Das hat Malfoy doch mit Absicht gemacht! Wären wir jetzt nicht in der Schule, dann hätte ich Seidenschnabel einfach machen lassen!", sagte ich wütend.,, Gwen, bleib ruhig! Seidenschnabel wird schon nichts passieren!", sagte Neville. Er wusste, dass ich mir nur um Seidenschnabel Sorgen mache und Angst habe, dass ihm etwas passiert. Aber was Neville nicht wissen konnte war, dass ich in ihn verliebt war. Dann gingen wir in die große Halle zum Mittagessen. Ich schnappte mir wieder das größte Steak. Ron jammerte wieder:,, Ich wollte das große Steak!",, Tja, hast halt Pech!", sagte ich und schlang das Steak mit großen Schlucken runter. Nach dem Essen ging ich in den Raum der Wünsche. Ich hatte ihn im ersten Jahr gefunden, als ich allein sein wollte. Diesmal wollte ich wieder alleine sein. Ich ging in den Raum der Wünsche und wünschte mir ein Klavier. Es erschien und ich fing an zu spielen. Um Mitternacht hörte ich auf und ging in den Gryffendorturm.,, Du warst ganz schön lange weg!", meinte Neville, als ich durchs Portraitloch kletterte.,, Ich habe noch Klavier gespielt!", sagte ich. Neville wusste schon über den Raum der Wünsche bescheid.,, Aha, gute Nacht!", sagte Neville und ging zu seinem Schlafsaal. Ich flüsterte:,, Dir auch!" Dann ging ich auch in meinen Schlafsaal und legte mich ins Bett.

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    ***Das Familiäre Wiedersehen***

    Die Wochen vergingen und Neville ging mir aus irgendeinem Grund aus dem Weg. Warum es so war, wusste ich nicht, aber dies bewirkte, dass ich mich immer mehr einsam fühlte. Und plötzlich kam etwas was ich nie wieder erleben wollte. Ich lief gerade durch die Gänge von Hogwarts, als plötzlich Blaise Zabini auf mich zu kam, mich packte und an die Wand drückte.,, W-was willst du?", fragte ich ängstlich.,, Das was du bestimmt auch willst!", sagte er mit einen frechen Grinsen. Ich sah etwas lustvolles in seinem Blick. Ich bekam langsam Panik.,, Nein, ich will das nicht!", sagte ich und versuchte stark zu klingen, aber ich stammelte vor Panik. Blaise fing an mich zu küssen. Ich versuchte mich zu wehren aber er war zu stark. Ich bekam irgendwann keine Luft mehr. Plötzlich wurde er von mir gezogen und ich holte tief Luft. Harry hatte Blaise von mir gezogen und bedrohte ihn gerade mit seinem Zauberstab. Blaise lief schnell weg und ich fiel Harry weinend um den Hals.,, Danke Harry! Ohne dich wäre ich verloren!", sagte ich verheult.,, Das tu ich doch immer. Schließlich habe ich es jemandem versprochen, aber ich darf nicht sagen wer es ist! Aber auch so würde ich dich beschützen!", sagte er und erwiderte die, stürmische' Umarmung. In den nächsten Tagen wollte ich nicht mehr allein bleiben, da ich immer noch Angst hatte. Harry kümmerte sich auch um mich und half mir den Schock zu überwinden. Dafür war ich ihm echt dankbar. Wenn Neville an uns vorbei ging, sah er immer wütend zu Harry. Ich dachte, dass er dies tat, weil Harry ihn ersetzt hatte, aber ich wusste nicht, dass es andere Gründe waren. Plötzlich sahen wir am Eingang vom Gryffendorturm Kratzspuren und jeder fragte sich, was das war. Die fette Dame sagte, dass dies Sirius Black gewesen sei. Dumbledore ließ uns alle in der großen Halle schlafen. Ich reservierte mir sofort das Bett neben Harry. Dann kam plötzlich Neville auf uns zu und sagte wütend zu Harry:,, Ich sagte, dass du auf sie aufpassen sollst! Nicht sie mir weg nehmen!" Er schrie schon fast.,, Neville, ich hab nicht…", setzte Harry an, aber wurde von mir unterbrochen. Ich sagte:,, Er hat auf mich aufgepasst! Er war auch mein einziger bester Freund, der mich beschützt hatte! Man, bemerkst du denn gar nichts! Ich wurde von Blaise fast vergewaltigt, wäre Harry nicht gekommen und hätte ihn weg gezogen! Du hast es nicht mal bemerkt, dass ich, als du dich warum auch immer, von mir entfernt hast, dass ich mich da einsam gefühlt habe! Du hast nicht die Einsamkeit in mir gesehen, die ein richtiger bester Freund gehen hätte! Also bist du auch kein richtiger Freund!" Ich hatte schon fast geschrien. Ich verwandelte mich in einen Rotfuchs und lief aus der großen Halle. Remus und Professor Snape wollten mir hinterher, aber Dumbledore sagte:,, Lasst sie! Sie braucht nun Ruhe! Er wird ihr eh nichts tun!" Sie ließen mich laufen und ich lief in den verbotenen Wald. Dort verwandelte ich mich zurück, kletterte auf einen Baum und fing an zu weinen. Mitten in der Nacht trockneten meine Tränen. Ich lief einfach weiter in den Wald. Ich kannte mich schon sehr gut aus, da ich hier seit dem 1. Jahr rumlief, wenn ich allein sein wollte und im ersten Jahr war das sehr oft. Die Zentauren kannten mich und ließen mich auch in Ruhe. Als es morgens war, ging ich zurück ins Schloss. Remus kam zu mir und sagte:,, Du kannst wieder in den Gemeinschaftsraum! Sirius ist hier nicht!" Ich nickte nur und ging in den Gemeinschaftsraum. Diesmal entfernte ich mich wieder von allen. Ich war nur noch allein. Etwas in mir war schon wieder verschwunden. Alles in mir wollte die Einsamkeit. Ich fühlte mich langsam wohl, wenn ich einsam war. Deswegen war ich sehr oft bis spät in die Nacht am See. Außer an Vollmond. Da hatte ich Remus versprochen im Raum der Wünsche zu sein. Er wusste, dass ich lieber allein war, als bei irgendjemand anderem. Doch irgendwann kam Harry zu mir und sagte:,, Kommst du mit zu Hagrid? Wir wollen ihm beistehen, wenn Seidenschnabel getötet wird!" Ich nickte nur. Harry, Hermine und Ron schlüpften unter den Tarnumhang.,, Kommst du auch?", fragte Hermine.,, Nein, ich verwandel mich in einen Fuchs!", sagte ich und verwandelte mich schon. Wir liefen in Richtung Hagrid's Hütte. Plötzlich wurde Ron von einem schwarzen Hund mitgeschleift. Ich sah dem Hund in die Augen und merkte sofort, dass es mein Vater war, denn wir hatten die gleichen Augen. Ich verwandelte mich vor Schreck zurück. Der Hund, aka mein Vater, schleifte Ron weiter bis zur heulenden Hütte. Ich überlegte kurz, dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ron hatte Krätze dabei und Krätze lebte schon viel zu lang. Also musste Krätze in Wahrheit Peter Pettigrew sein. Ich verwandelte mich wieder in einen Fuchs und lief gemeinsam mit Harry und Hermine zur heulenden Hütte. In der heulenden Hütte verwandelte ich mich zurück. Ron lag verängstigt in der Ecke. Plötzlich kamen mir die Bilder von damals in den Kopf. Ich schob die Gedanken beiseite und konzentrierte mich auf das Jetzt. Mein Vater kam aus der Tür. Ich drehte mich schlagartig um. Dad war wieder ein Mensch. Er sah mich überrascht an. Er wusste, dass ich wusste, dass ich seine Tochter war. Reflexartig wurden meine Haare dunkelblau. Dies passierte immer, wenn ich entweder Angst habe oder überrascht bin. Diesmal war es irgendetwas dazwischen. Meine Haare wechselten gefühlt jede Sekunde die Farbe und dadurch merkte man, dass ich nicht wirklich wusste, was ich tun sollte. Als ich dann einen Entschluss gefasst hatte, verwandelte ich mich in einen Fuchs und lief aus der Hütte. Alles erinnerte mich an damals, als ich entführt wurde. Die Tränen rannen mir über die Wangen. Ich wusste, dass mein Vater nichts von meiner Vergangenheit wusste, aber trotzdem erinnerte er mich an meine Vergangenheit. Remus kam plötzlich auf die heulende Hütte zu. Er blieb vor mir stehen und fragte:,, Gwen, alles okay?" Ich schüttelte den Kopf und sagte verheult:,, Nichts ist okay, alles erinnert mich an damals! Ich will mich daran aber nicht erinnern!" Remus nahm mich in den Arm. Dann sagte er:,, Du solltest mit deiner Vergangenheit abschließen! Nur dann kannst du normal weiter leben!" Ich nickte. Remus ließ mich los und wir gingen gemeinsam wieder rein. Harry und Dad duellierten sich gerade. Ich holte tief Luft und sagte dann, ohne Zauberstab:,, Expectro Patronum!" Mein roter Patronus kam wie aus dem Nichts und hielt die Zauber von Harry ab. Harry fragte:,, Was soll das?",, Harry, jetzt bitte nicht ausrasten, aber Sirius ist mein Vater!", antwortete ich. Dad musterte erstaunt meinen Patronus, da nicht jeder einen farbigen hat, nicht mal Dumbledore.,, Gwen, wie kann dein Patronus denn eine Farbe haben?", fragte Dad daraufhin.,, Ollivanders hatte gemeint, dass ich starke Kräfte haben soll!", sagte ich knapp. Dann wandte ich mich an Harry und fragte:,, Jetzt aber mal zu wichtigerem: Weißt du warum Neville mir aus dem Weg geht? Und ich will eine ehrliche Antwort!" Ich klang sehr ernst.,, Können wir das nicht später bereden? Jetzt haben wir wichtigere Sachen zu erledigen!", meinte Harry und sah mich wütend an.,, Hast du es etwa immer noch nicht bemerkt, Harry? Neville ist mir wichtig, denn ich bin in ihn verliebt!", schrie ich nun Harry an. Meine Haare färbten sich dunkelrot. Das taten sie immer wenn ich wütend war. Ich holte kurz tief Luft. Mein Patronus, der immer noch da war, lief zu mir rüber. Dann bemerkte ich Craze in einer Ecke warten.,, Craze, was machst du hier?", fragte ich in Richtung meines Fuchses. Craze lief auf mich zu und sprang mir in die Arme. Ich streichelte ihn und vergaß alles um mich herum. Das tat ich immer, wenn Craze bei mir war. Nach einer Minute Stille sah ich sie wieder an und sagte:,, Ich gehe jetzt wieder ins Schloss! Ich bin müde!" Ich griff nach der Ratte und schmiss sie ihnen vor die Füße. Daraufhin verwandelte sie sich in Peter Pettigrew.,, Woher wusstest du das, Gwen?", fragte Dad.,, Man zählt eins und eins zusammen! Und ich habe Harry mal die Karte des Rumtreibers geklaut!", sagte ich und ging. Am nächsten Tag erzählte Harry mir alles, was ich verpasst hatte. Dad war mit Seidenschnabel davon geflogen. Als ich dies hörte, musste ich lauthals lachen. Harry stieg mit ein. In den Sommerferien zog ich mit Remus in das alte Anwesen der Blacks, da dort Dad nun lebte und das das neue Hauptquartier vom Orden des Phönix war. Als wir uns Haus gingen, umarmte ich Dad endlich.,, Ich war damals noch überrascht!", erklärte ich, als Dad mich fragend ansah. Daraufhin erwiderte er die Umarmung. Während den Sommerferien lernte ich auch Nymphadora Tonks kennen. Sie hasste ihren Vornamen und wollte immer nur Tonks genannt werden. Wie ich herausfand, war sie die Cousine von Draco Malfoy. Wir konnten viel reden und verstanden uns mehr als perfekt. Wir waren beide Methamorfmagi und hatten damit richtig viel Spaß. Ich erzählte ihr auch, dass ich in Neville verliebt war. Ich hatte ein Medaillon wo ein bewegendes Bild von Neville und mir drin war. Dieses Bild zeigte ich ihr. Daraufhin sagte sie:,, Ihr beiden wärt echt ein süßes Pärchen! Ich wünsche dir bei ihm viel Glück!",, Du magst Onkel Remus oder?", fragte ich etwas neugierig.,, Ja, sag es ihm aber nicht!", antwortete Tonks.,, Sag du es ihm! Denn er fühlt genauso!", sagte ich, zerrte sie am Arm mit zu Remus und sagte zu den beiden:,, Sagt euch endlich mal, wie ihr für einander empfindet!" Dann ging ich aus dem Raum, lief in den Salon und fragte Dad:,, Spielen wir eine Runde Zauberschach?" Dad sagte:,, Gerne, aber pass auf, ich bin gut!",, Ron ist sehr gut und ich habe ihn bisher immer besiegt!", sagte ich und stellte die Schachfiguren richtig hin. Dad setzte sich gegenüber von mir und wir fingen an zu spielen. Wir spielten ganze 2 Stunden. Am Ende hatte ich gewonnen.,, Du bist wirklich gut, Gwen! Hast du wohl von mir!", sagte Dad grinsend. Ich fing an zu lachen und Dad stieg mit ein. Am Abend kochte ich mal. Ich machte leckere Spaghetti mit Tomatensoße und als Nachtisch Himbeer-Panna-Cotta.,, Wo hast du kochen gelernt?", fragte Dad, als er die Hauptspeise aufgegessen hatte.,, Mom hatte mir mal ein paar Rezepte beigebracht. Und ich helfe gerne mal den Hauselfen in Hogwarts!", antwortete ich.,, Wartet ab, bis ihr ihren Lieblingsnachtisch probiert habt!", meinte Remus.,, Dieses Rezept habe ich selbst erfunden!", sagte ich und holte es. Tonks probierte als erste.,, Wow, du solltest Köchin werden!", sagte sie. Nun probierte Dad auch.,, Ich bin ganz deiner Meinung, Tonks!", sagte Dad.

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    Wieder in Hogwarts

    Ich saß allein im Zug und sah aus dem Fenster. Ich hatte mich immer noch nicht mit Neville vertragen, aber in meinem tiefsten Inneren wollte ich es mehr, als weiter zu leben.

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    Fortsetzung folgt

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    Fortsetzung folgt

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    Fortsetzung folgt

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    Fortsetzung folgt

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    Fortsetzung folgt

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    Fortsetzung folgt

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    Fortsetzung folgt

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