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Eschenhimmels Bestimmung

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5 Kapitel - 1.862 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 630 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Miau und willkommen zu dieser Fanfiktion!
Diese Fanfiktion entstand aus einer Geschichte in einem RPG und da sie sehr bewegend war, habe ich sie zu Papier bzw. zu Handy gebracht ....Los geht es!

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    PROLOG: Der Mond schien hell am Himmel und tauchte die Waldlichtung in kaltes, silbernes Mondlicht. Aus einem Farnwedel, am Rand der Senke schob sich
    PROLOG:
    Der Mond schien hell am Himmel und tauchte die Waldlichtung in kaltes, silbernes Mondlicht.
    Aus einem Farnwedel, am Rand der Senke schob sich ein kleiner schwarz weißer Kater.Sein Fell war struppig und seine Augen zu Schlitzen verzogen:“Ich habe gleich gewusst das das zu nicht führen wird Nebellicht...!“, knurrte er er verbissen und starkste über die Lichtung zu einer drahtigen blaugrauen Kätzin, die im Staub kauerte und mit schmerzverzerrten Augen auf einen Leichnam hinuterblickte.
    „Warum musste er sterben!“, klagte sie.
    „Warum nur Wieselpelz!“
    Der Kater schnippte zornig mit dem langem Schweif:“Das weiß der Sternenclan...Aber der Clan und Wir Heilerkatzen werden ihn immer in Erinnerung halten...“
    Er legte der Kätzin den Schweif auf den Rücken und drückte die Nase in ihr Regennasses Fell.
    „Er hat den Wald...die Clans und vor allem dich gerettet.....“

    1.KAPITEL:
    Sonnenstrahlen übersäten den Waldboden mit Tupfen und die Luft war erfüllt vom Duft feuchter, junger Blätter.
    Eschenpfote lag in seinem Nest unter einem Holunderbusch mit dichtem Blätterwerk der das Dach des Schülerbaus bildete und schaute verträumt zum Eingang.
    Es war der Tag seiner Kriegerprüfung.
    Er hob den Kopf und sah das die Farne sich teilten und sich ein braungetigerter Kater hindurch schob und zu einem Stamm eines Baumes lief.
    Die Bäume hatten das Laub noch nicht abgeworfen, aber es war schmutzig grün und ein neuer, modriger Geruch lag in der Luft. Schnurrend leckte Eschenpfote seine Brust und erhob sich auf die Pfoten.
    Er streckte seine steigen Glieder und ließ dabei seine kräftigen Muskeln spielen.
    „Guten Morgen Eschenpfote!“verkündete
    Der braune Kater, der soeben noch am Baumstamm gesessen hatte und nun schnurrend mit dem Schwanz an Eschenpfotes Ohr schnippte.
    Eschenpfote duckte sich und stieß dem Tigerkater die Pfoten weg.
    „Stell dich nicht so an Donnerpfote...wenn wir Krieger werden wollen müssen wir und vor allem du aufhören uns wie Junge zu benehmen!“
    Donnerpfote rappelte sich empört wieder auf und funkelte seinen Bruder mit zornigen Augen an.„Du bist doch nur neidisch weil ich meine Prüfung schon bestanden habe!“„Nein!“, protestierte Eschenpfote verbissen und stürzte sich auf Donnerpfote.
    Die beiden Kater verschmolzen zu einem kämpfendem, kreischendem Gewirr am Boden der Lichtung bis ein riesiger braunschwarzer Kater Donnerpfote am Nackenfell packte und seinen Schüler von Eschenpfote wegzerrte.
    „Genug!“, fauchtet er mit gesträubtem Fell und peitschte wütend mit seinem Schweif hin und her das die Stäubkörner flogen.
    „Nur weil deine Prüfung abgeschlossen ist heißt das nicht das du dich wie ein Draufgänger benehmen musst...!
    Verstanden?“ h„Ja Buchenpelz....“
    Donnerpfote starrte peinlich berührt auf seine Pfoten und knetete nervös das Gras unter seinen Ballen.„Eschenpfote!“
    Ein goldgelber Kater trabte über die Lichtung auf die Katzen und neigte respektvoll den Kopf vor Buchenpelz.
    Der nickte ebenfalls.
    „Sei gegrüßt Löwenkralle...nimm deinen Schüler und mach die Prüfung mit ihm..es ist Zeit das die beiden endlich Krieger werden“
    Damit schnippte er mit dem Schweif und stolzierte mit erhobenem Kopf zum Lagereingang.Donnerpfote stolperte beschämt hinter seinem Mentor her.
    Löwenkralle drehte den Kopf und fixierte Eschenpfote.Dann würde sein Blick weich.
    „Komm kleiner Krieger...machen wir deine Prüfung“


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    2.KAPITEL:
    Der Kalte Schein des Mondes und eine eisige Brise zerrten an den Brombeerzweigen des Schülerbaus und ließen sie im Wind tanzen.
    Eschenpfote taumelt schläfrig über die Lichtung zu seinem Bau.Die Prüfung war schwerer gewesen als er erwartet hätte und seine Pfoten schmerzten.Als er seinen Kopf durch die trockenen Farnwedel am Eingang des Baues schob, konnte er seinen Bruder ausmachen der zusammengerollt zwischen Löwenpfote und Windpfote schlief und dessen Flanke sich gleichmäßig hob und senkte.Nebelpfotes Nest war leer.
    Die Kätzin saß draußen vor dem Schülerbau und beobachtete das glitzernde Sternenband, das sich über den dunklen Nachthimmel zog.
    Eschenpfote trottet zu der Kätzin und ließ sich auf einem Grasfleck neben ihr nieder.
    „Der Mond leuchtet heute besonders hell,“miaute Nebelpfote ohne ihren Blick auf Eschenpfote zu richten,“ich sitze gern hier um ihn zu beobachten“
    Sie seufzte tief
    „Seid meine Mutter gestorben ist...“ Sie grub die Krallen in den Boden. „mein Vater hat sie getötet!“
    Eschenpfotes Augen weiteten sich entsetzt:“Dein Vater!“
    „Ja...er hat aber eine andere Kater für ihren Tod verantwortlich gemacht und mich verbannt...ich würfeligem gerne die Stirn bieten!“
    Nebelpfote drückte sich an Eschenpfote Brust und leckte kurz sein schildplattfarbenes Fell. Prompt schoss Eschenpfote das Blut in die Ohren, aber er schnurrte nur sanft.
    „Das kannst du auch morgen noch tun,“miaute er und drückte seine Nase an ihr Ohr. „Komm...komm mit zum Schülerbau“
    Er drehte sich um, führte Nebelpfote über die beschienene Lichtung zum Flechtenvorhang des Schülerbaus und rollte sich schläfrig in seinem Nest zusammen. Nebelpfote legte sich neben ihn und vergrub ihre Nase in sein Fell. Wenig später hörte er nur noch ihren gleichmäßigen Atem.

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    3.KAPITEL:
    „Eschenhimmel, Donnerflug! Eschenhimmel, Donnerflug!“
    Die Jubelrufe der Katzen durchschnitten die kühle Morgenluft. Eschenhimmel reckte stolz den Kopf und leckte ehrfürchtig Feuersterns Schulter als der Anführer ihm die Schnauze auf den Kopf legte. Das Geheul verstummte und Eschenhimmel stellte sich wieder zwischen Löwenkralle und Buchenpelz.Der goldgelbe Kater legte seinen Schweif kurz auf die Schulter seines ehemaligen Schüler und Buchenpelz nickte ihm wohlwollend zu.
    Donnerflug drehte sich um und sprang zu seinem Bruder.
    „Gut gemacht!“, murmelte Buchenpelz. „Wenn eine Katze ihren Kriegernamen verdient hat dann du...“
    Donnerflug schnurrte zu sehr, um zu antworten, aber seine Augen glänzten.
    Während die Katzen sich zerstreuten, tappte Löwenkralle zu Buchenpelz. „Glüchwunsch,“miaute er.
    „Ist es nicht toll das unsere Schüler endlich Krieger sind?“
    Buchenpelz neigte den Kopf.
    „Glückwunsch auch an dich...du hast die Ausbildung deines ersten Schülers mit Bravour gemeistert!“
    Während die beiden Kater sich ihr Gespräch vertieften suchte
    Eschenhimmel mit den Augen die Lichtung nach Nebelpfote ab.
    Die Kätzin saß vor dem Schülerbau und putze sich noch schnell, während das letzte Tageslicht über den Bäumen verblasste und der Mond sich über den Wald schob. Gerade wollte er zu ihr gehen, als Windpfote aus den Farnen trat und schnurrend neben Nebelpfote niederließ, ihr den Schwanz auf den Rücken legte und ihr Ohr leckte.
    Eschenhimmel versenkte
    zähneknirschend die Krallen in den torfigen Boden. Er hätte ihm am liebsten die Ohren zerfetzt, doch Windpfote war nur einen Mond jünger als er und für sein Alter ziemlich kräftig.
    Mit finsteren Augen drehte er sich steifbeinig um. Selbst das Löwenpfote nun nicht mehr Nebelpfote hinterher lief sondern Wolkenpfote konnte seine Laune nicht verbessern.
    Steifbeinig stakste er über die Lichtung zu seinem Bruder der zur Nachtwache bereit am Holunderbusch wartete.
    Ein letztes Mal blickte er zu der Schülerin dann witmete er sich der Wache.
    Am nächsten Morgen schlug er die Augen auf und und bemerkte zu seinem Entsetzten das es bereits nach Sonnenhoch war.
    Erschrocken sprang er auf.
    Nebelpfote eilte auf ihn zu.
    Sie schnurrte und ihr Schweif schlug hin und her.
    „Feuerstern hat dich gerade zu meinem Mentor ernannt!“
    Eschenhimmel blinzelte überrascht. „Hat er das?“
    „Ja...,“ Feuerstern stand hinter dem neuernannten Krieger und lächelte ihn an.
    „Nebelpfote hatte keinen Mentor und ich denke du bist bereit um ihre Ausbildung zu übernehmen..“
    Eschenhimmel könnte sein Glück kaum fassen. Er war Mentor kaum das er zum Krieger ernannt wurde.

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    4.KAPITEL:
    Eschenhimmel rekelte sich in seinem Nest .Sein Rücken stieß an den von Donnerflug. Er murmelte etwas schlief aber weiter.Hinter den geflochtenen Zweigen des Baues dämmerte es bereits. Eschenhimmel lag nun still und atmete gleichmäßig weiter, während sich die Schatten um ihn herum allmählich regten.
    Haselblatt gähnte und schlüpfte aus dem Bau, bereit für die erste Patrouille.
    Sonnenfell setzte sich auf und streckte eine Pfote in Windbrises Nest. „Es ist Zeit,“murmelte sie.
    Die weiße Kätzin erhob sich brummelnd auf die Pfoten. „Hat es geschneit?“
    „Ich hab noch nicht nachgesehen.“
    Sonnenfell verließ den Bau und lief durch den knirschenden Schnee über die Lichtung . Eschenhimmel wartete bis Windbrise gegangen war dann setzte er sich auf. Donnerflug rollte sich auf den Rücken, zuckte mit den Ohren und schien zu träumen. Sein getigertes Bauchfell sah flauschig und warm aus.
    Er leckte kurz die Wange seines Bruders und Schlich dann nach draußen.
    Auf der Lichtung lag eine frische Schneedecke, der Himmel über den Bäumen färbte sich rosa und weißes Licht breite sich im Lager aus.
    Feuerstern stand auf dem Versammlungsfelsen und nickte Eschenhimmel zu als er ihn erblickte.
    Eschenhimmel schnippte mit dem Schweif und eilte zum Bau der Schüler.
    „Nebelpfote!“
    Sein Ruf war kaum mehr als ein flüstern aber kurz darauf raschelte der Farn und die blaugraue Kätzin kam heraus.
    „Schon so früh Training?“
    Sie streckte die Vorderpfoten aus, bis ihr Bauch eine Kuhle im Schnee hinterließ.
    Dann richtete sie sich auf.
    Eschenhimmel nickte und trabte zielstrebig über einen gut ausgetreten Pfad zum Lagereingang.
    „Wo gehen wir hin,“miaute Nebelpfote ungeduldig und zwang ihn stehen zu bleiben.
    „Wir gehen jagen.“ Er schob sie beiseite und lief weiter. Sie eilte neben ihm her.
    „Nur wir beide?“
    Nebelpfote sah sehnsüchtig zum Kriegerbau wo Pumakralles sandfarbene Schultern zwischen den Brombeersträuchern auftauchten.
    Der zweite Anführer des Schneeclans eilte schnell zur Kinderstube.
    Eschenhimmel blieb stehen...
    „Ja...es ist dein erstes Training...“, miaute er schnurrend.
    Nebelpfote Schweif schoss nach oben.
    „Wirklich!“
    „Ja...“, Eschenhimmel schnurrte amüsiert und trabte unbeirrt durch den Wald zu über kleinen Trainingslichtung.
    Nebelpfote lief glücklich neben ihrem Mentor her und blickte ihn strahlend an. Ein Glücksgefühl überströmte Eschenhimmel.

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