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Kitten~ || Yoonmin||

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4 Kapitel - 7.030 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 732 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 3 Personen gefällt es

„ Mein Name ist Park Jimin und ich werde Ihnen dienen, Meister.“

„ Was?“

    1
    Hey und herzlich willkommen zu meiner neuen ff:3 Diese FF hab ich auch noch auf Wattpad veröffentlicht, ich führe sie also parallel hier und dort: D

    Ich werde sie nicht eins zu eins hier veröffentlichen, da man auf Wattpad Smut schreiben kann und testedich einen wegen sexuellen Handlungen sperren kann.

    Wer also die Smut Version lesen will:

    https://www.wattpad.com/story/175090393-kitten%7E-💎-yoonmin-fanfiction

    Bitteschön: D
    Auf Wattpad wird aber nicht so arg viel anders sein ^^

    Genug geredet... los geht es und viel Spaß ❤️






    Ein kühler Wind fegte durch die Straßen und riss an den kahlen Bäumen. Es war kalt geworden die Tage. Mit müden Gesichtsausdruck lief Min Yoongi, ein CEO, einer der bekanntesten Firma Seoul‘s, durch die Straßen. Er war in Gedanken. Noch so viel zu tun.... und dabei war es schon Abend. Yoongi legte seinen Kopf in den Nacken und starrte in den dunklen Himmel. Wolkenfetzen zogen durch die Nacht und verdeckten die Sterne, die Yoongi sich so gerne ansah.
    Sein Blick wieder auf die Straße gerichtet, lief er weiter. Nur noch schnell diese Dokumente abgeben und dann könnte er heimfahren.
    Mit schnellem Schritt steuerte der Geschäftsmann auf das große Hochhaus zu. Ihr größter Geschäftspartner hatte hier seinen Sitz. Yoongi betrat das Gebäude und fand sich in einer großen Halle wieder. Er achtete nicht auf den Raum sondern lief zur Angestellten, die für die Ordnung im Eingangsbereich sorgte und Besuch durchstellte. „ Guten Tag. Was kann ich für Sie tun?“, fragte die Frau mit übertrieben freundlichen Lächeln. Yoongi knallte die Mappe mit den Dokumenten auf ihren Arbeitsplatz.
    „ Die müssen zu Mr Kang“.
    „ Entschuldigung, aber Sie sind nicht befugt hier Sachen abzugeben und zu befehlen, das wir sie zum Chef durchreichen weil~“
    „ Mein Name ist Min Yoongi“, unterbrach der Geschäftsmann sie kühl. Ihre Miene wurde verlegen.
    „ Ich bitte um Entschuldigung... ich dachte für die Dokumente kommt eine Angestellte und~“
    „ Mir egal was sie dachten. Nun bin ich selbst gekommen.... Guten Abend“. Mit den Worten drehte er sich um und lief aus dem Gebäude.
    Wieso waren alle immer so anstrengend? Leicht musste er schmunzeln. Schon witzig, das sein Name ihm sämtliche Türen überall öffneten. Yoongi legte einen Gang zu um zu seinem Auto zu gelangen. Er mochte diese Gegend nicht. Sein Blick fiel auf einen kleinen Supermarkt, der gegenüber dem Parkplatz seines Autos stand. Sollte er vielleicht sich was gönnen? Yoongi schlug die Autotür zu, die er gerade aufgeschlossen hatte. Dann lief er auf den Eingang des Supermarkts zu, als plötzlich eine Person aus dem Markt rannte. Sie lief in Yoongi rein und schmiss ihn fast um. „ He kannst du nicht aufpassen?“, knurrte Yoongi und hielt den jungen Mann fest. Er war höchstens fünf Jahre jünger als Yoongi. Vielleicht zwanzig oder neunzehn. Yoongi musterte das schwarze struppige haar, unter dem was braunes hervorlugte. Was war das? Bevor er genau nachsehen konnte riss der Junge seinen Kopf hoch. Zwei braune, panisch aufgerissene Augen trafen Yoongi’s Blick. Die blasse Haut war mit Kratzern übersät. „ Lassen Sie los...“, wimmerte der Mann. Überrascht tat Yoongi was er sagte. Der Junge rannte los und versteckte sich hinter Yoongi’s Auto. Der Geschäftsmann wollte dem Jungen folgen, als zwei Verkäufer aus dem Laden stürmten und sich umsahen. Ihr Blick viel auf Yoongi. Einer kam näher und begann mit Yoongi zu reden.
    „ Entschuldigung Sir... aber haben sie so einen schwarzhaarigen mageren Kerl gesehen? Mit einem zerrissenen Shirt und einer kurzen Hose?“ Yoongi überlegte kurz. Die Beschreibung passte perfekt auf die Beschreibung zum Typ der hinter seinem Auto hockte. Der angesprochene schüttelte seinen Kopf. „ Bedaure nein... wieso?“
    „ Der Kerl hat geklaut...“ Geklaut soso... „ Nein tut mir leid... ich muss los“, antwortete Yoongi und drehte sich um und lief zu seinem Wagen. Die Verkäufer verschwanden frustriert im Einkaufsmarkt. Der Geschäftsmann trat hinter die Seite vom Auto, hinter der der Junge hockte und panisch aussah. „ Hey du... sie sind weg...“ Der Junge stand erleichtert auf. „ Danke... i... ich geh dann mal...“ Er wollte sich aus dem Staub machten... einfach so. Yoongi griff nach dem dünnen Arm. „ Halt mal... ich will ne Erklärung... wieso hast du geklaut? Was hast du geklaut?“ Der Junge sah ängstlich aus und zitterte. Ob vor Angst oder vor Kälte konnte Yoongi nicht feststellen. „ I... ich hab essen geklaut... ich hab Hunger... und ich hab keine andere Möglichkeit.“ „ Wieso? Such dir ein Job... was ist daran so schwer?“
    „ Keiner will das ich für ihn arbeite.“
    „ Wieso?“, fragte Yoongi verständnislos. „ Deshalb“, unsicher sah der Junge zu Yoongi und strich seine Haare zur Seite. Darunter kam was zum Vorschein, womit Yoongi nicht gerechnet hätte. Ohren- einer Katze. Yoongi brauchte ein paar Sekunden um das zu verdauen.
    „ D.. du bist ein Hybrid?“
    „ B... bitte Schlagen Sie mich nicht“, der Hybrid hob seine Arme um sein Gesicht zu schützen. „ Hey ist gut... ich tue dir nichts... aber müsstest du nicht noch einen Schweif haben?“ Der Hybrid nickte und nuschelte. „ Versteck ich unterm Shirt...“ „ Aha und wo wohnst du?“
    „ Überall... und nirgendwo... ich hab kein Zuhause...“ Yoongi schloss das Auto auf. „ Hör mal ich muss jetzt los... aber ich will dich nicht hier alleine im kalten stehen lassen.“
    „ Ist schon okay“, murmelte der Junge und sah zu Boden. „ Ich will keinem zur Last fallen.“ Yoongi war hin und her gerissen, dann raunte er zu dem Hybrid. „ Na los Steig schon ein... du kannst dich bei mir aufwärmen und so...“ Überrascht hob der Junge den Blick. „ W...was wirklich... das darf ich nicht annehmen. Ich hab das nicht verdient.“ „ Nun hör aber auf und Steig ein“, wiederholte Yoongi etwas bestimmter. Kurz zögerte der Junge noch, dann setzte er sich in den teuren Wagen. Yoongi schlug die Autotür zu und schmunzelte. Der Junge war echt süß. Aber das er ein Hybrid war, kam etwas unerwartet. Kurz verspürte Yoongi den Drang über die braunen flauschigen Ohren des Hybriden zu streicheln, doch er unterließ es. Der kleine saß ohnehin schon völlig ängstlich auf dem Sitz. „ Mein Name ist übrigens Min Yoongi“, erzählte Yoongi und startete den Wagen. Mit einem Teuren Geräusch fuhr er an und scherte aus der Parklücke um sich um Verkehr einzureihen. Als der Unbekannte immer noch nichts sagte drehte Yoongi seinen Kopf leicht zu ihm und fragte. „ Warum schaust du so überwältigt?“ „ I... ich hab noch nie in einem so teuren Auto gesessen... ich hab generell noch nie in einem Auto gesessen... außerdem .... sind Sie Min Yoongi... ich habe schon viel von Ihnen gehört...“ Yoongi lachte leicht. Der kleine war echt süß. „ Wohin fahren Sie mich?“
    „ Wir fahren in meine Villa... und hör bitte auf mich zu siezen....“
    „ Ich muss sie siezen. Das ist Pflicht für Hybriden.“ Yoongi seufzte und ließ es auf sich beruhen. Das ‚Sie‘ könnte er dem kleinen sicher noch später ausreden.

    Das Auto hielt schließlich vor der Villa. Yoongi stieg aus und machte dem Hybrid die Tür auf. Dieser stieg aus und sah fasziniert auf das riesige Haus. Es war weiß mit großen Fenstern. Hinter dem Haus konnte man ein wenig vom Pool sehen. „ Wohnen Sie alleine hier?“, fragte der Hybrid ergriffen, von dem Anblick. „ Ich hab keine Angestellten wenn du das meinst.“
    „ Frau und Kinder?... also wenn ich fragen darf. Wenn nicht bitte ich um Entschuldigung... verdammt wieso hab ich gefragt... es tut mir so leid...“ „ Ist gut... ja ich wohne alleine hier...“ Yoongi führte den kleinen ins Haus. „ Wow das ist Hammer hier... oh mein Gott du wohnst so....“ Er stoppte und riss erschrocken die Augen auf. „ Was? Ist alles okay?“, fragte Yoongi und musterte den Hybriden besorgt.
    „ Ich... ich....“ Jimin kniete sich vor Yoongi und sah zu Boden. „ Es tut mir so leid... bitte schlagen sie mich nicht.... es passiert nie wieder.“
    Yoongi sah auf den kleinen hinab.
    Dann verstand er. „ Ich hab doch gesagt du darfst mich duzen.“
    „ Mir steht es aber nicht zu“, wimmerte der Hybrid. „ Jetzt steh auf... ist doch alles okay“, sagte Yoongi sanft und zog den kleinen hoch. Dabei fiel ihm auf, das er den Namen des Hybriden gar nicht wusste. „ Wie heißt du eigentlich?“
    „Mein Name ist Park Jimin und ich werde Ihnen dienen, Meister.“
    „ Was?“
    „ Sie kennen sich nicht mit Hybriden aus oder?“
    Yoongi schüttelte den Kopf. „ Bedaure... aber du kannst Mir Davon erzählen, nachdem du Baden warst... dir muss eiskalt sein.“ Jimin nicke leicht. „ Schon...“
    „ Gut dann komm mit“, Yoongi nahm Jimin’s Handgelenk und zog ihn die Treppen hoch. Jimin stolperte ihm nach. „ So... ich lass die Badewasser ein und du wartest hier. Dann such ich dir noch Sachen raus die du anziehen kannst...“
    Jimin schüttelte den Kopf. „ Ich darf keine Sachen von meinem Meister annehmen.“ Yoongi seufzte. „ Erstens... nenn mich doch einfach Yoongi... aber Befehle musst du annehmen oder wie?“ Jimin nicke.
    „ Gut dann Befehle ich dir meine Sachen anzunehmen. Geht das?“
    Jimin nicke und sah zu wie Yoongi badewasser einließ. Der Geschäftsmann nahm eine grüne Badebombe mit Apfel Duft und warf sie ins Wasser. Sofort schäumte das Wasser. „ Wow“, flüsterte Jimin ergriffen und griff nach dem Schaum, als hätte er noch nie sowas gesehen. Yoongi lachte leise.
    „ Ich hol noch schnell Klamotten.“
    Mit diesen Worten drehte er sich um und lief in sein Schlafzimmer. Leicht lächelte er, als er seinen Schrank durchsuchte. Jimin war das, was ihm in seinem Leben gefehlt hat.
    Er erinnerte ihn an ein kleinen süßen jungen, ähnlich wie ein Sohn.

    ———————
    Ich nehme mal an ihr wisst alle was ein Hybrid ist ^^“

    Wenn nicht, kommt hier eine kleine Erklärung:

    Ein Hybrid ist eine Mischung aus etwas ^^
    In diesem Fall eine Mischung aus Katze und Mensch: D

    2
    Nach kurzem überlegen zog er einen weißen großen flauschigen Hoodie hervor und warf ihn über seine Schulter. Auch die anderen Klamotten hatte er schnell zusammen gesucht. Mit den Sachen lief er zurück ins Bad. Jimin hatte inzwischen seine zerrissene kaputten Klamotten ausgezogen und stand vor der Wanne. Yoongi wurde rot als er reinkam. Schamgefühl schien er schonmal nicht zu haben. Oder er war es gewöhnt sich vor Fremden auszuziehen. „ Geh... ruhig rein“, sagte Yoongi und lächelte. Jimin drehte sich um und sah unsicher zu Yoongi. „ Meister ich darf mich nicht gut fühlen...“ „ Ich möchte es aber“, erwiderte Yoongi und versuchte nicht auf gewisse Stellen zu sehen. Deshalb fixierte Yoongi lieber den Katzenschweif. Er war so braun und plüschig wie die Ohren. „ Na los hüpf rein“, forderte Yoongi noch einmal. Jimin zögerte und stieg dann langsam in die Wanne.
    „ Ahhhhh das tut so gut....“, stöhnte er auf und legte sich entspannt
    zurück. Yoongi sah ihm lächelnd zu und legte die Sachen ab. „ Ich komm dich in 20 Minuten oder so rausholen, okay?“
    Jimin öffnete die Augen. „ Meister, ich weiß ich bin nicht befugt, wünsche zu äußern, aber ich würde mich freuen, wenn Sie bei mir bleiben. Also... zu mir rein kommen...“ Yoongi schwieg kurz.
    Jimin sah entschuldigend zum Geschäftsmann und deutete sein schweigen als nein. „ Es tut mir leid meister. Ich frage nie wieder. Bitte vergib mir.“ „ Hey... ist schon okay...“, flüsterte Yoongi, schmunzelte leicht. „ Also kommen Sie nicht?“, fragte Jimin unsicher und machte sich klein. Seinen Schweif wickelte er um seinen Arm.
    „ Ein anderes mal...“, antwortete Yoongi und deutete auf die Kleidung neben. „ Wenn du fertig bist kannst du das anziehen... komm dann zu mir.“ „ Ja Meister“, antworte Jimin und spielte mit dem Schaum des Wasser. „ Du sollst mich nicht Meister.... ach egal....“, Yoongi gab auf und verließ das Bad.


    Er lief durch seine Villa, in seine große geräumige Küche. Dort machte er Suppe. Hoffentlich mochte Jimin Suppe....

    Yoongi setzte sich vor den Herd und rührte in dem dampfenden topf.
    Plötzlich stand Jimin hinter ihm. Er hatte den Hoodie an und die Boxershorts sowie Socken. Die Hose hatte er ausgelassen. „ Meister lassen Sie das... ich muss das tun. Ich bin der Sklave.“
    Yoongi drehte sich ungläubig zu Jimin. „ Du bist nicht mein Sklave... hör auf das zu sagen... setz dich an den Tisch. Es gibt gleich essen... danach setzen wir uns aufs Sofa und du erzählst mir alles über Hybriden.“ „ Ja Meister“, Jimin setzte sich an den großen Küchentisch. Yoongi griff nach zwei Schüsseln und füllte die dampfende Suppe rein. „ Soll ich das nicht machen? Meister ich bin nicht befugt mich bedienen zu lassen.“
    Yoongi schüttelte den Kopf und stellte die eine Schüssel vor Jimin und die andere auf seinen Platz gegenüber. „ Du bist mein Gast... nicht mein Sklave.“ „ Aber~“, fing Jimin an, doch Yoongi lies ihn nicht ausreden. „ Guten Appetit“.
    „ Ihnen auch“, Jimin’s Schweif zuckte erfreut, als er den Löffel nahm und anfing die Suppe zu essen. Yoongi schmunzelte und tat es ihm nach. Es herrschte gefräßiges schweigen, bis Jimin seinen Löffel weglegte, die Schüssel ansetzte und laut schlürfend den letzten Rest austrank. Yoongi hielt mit dem Löffel in der Hand, auf dem halben Weg zum Mund inne und sah gebannt zu Jimin, als gäbe es nicht faszinierenderes. Jimin bemerkte die Blicke und setzte die Schüssel ab. „ Meister? Hab ich Sie beim Essen gestört?“ Der Hybrid senkte den Blick. „ Ich bitte um Vergebung.“ Yoongi schmunzelte wieder los. „ Du bist echt süß.“
    Jimin hob den Blick und lächelte freudig. „ Wirklich?“ Seine Ohren wackelten leicht. Yoongi nicke, stand auf und räumte den Tisch ab.
    „ Soll ich Ihnen~“ „ Jimin... ich möchte das du dich im Wohnzimmer aufs Sofa setzt, dich ausruhst und dort auf mich wartest, okay?“ Zögernd stand Jimin auf.
    „ Ja Meister.“ Yoongi sah Jimin nach, wie er die Küche verließ. Schnell räumte er das Geschirr in die Spüle und ließ Wasser ein. Gedankenverloren fing er an abzuwaschen. Was mag wohl mit Jimin passiert sein? Wie wurde er denn normalerweise behandelt? Wurden Hybriden wirklich als Sklaven misshandelt? Verschwommen sah Yoongi, Jimin’s Gesicht vor sich, als er ihm am Supermarkt in die Arme gelaufen war. Diese Kratzer...

    „ Endlich fertig“, murmelte Yoongi, nachdem er den Abwasch erledigt hatte. Dann warf er das Tuch auf den Tisch und begab sich ins Wohnzimmer. Wie der Rest der Villa, war auch dieser Raum, groß aber gemütlich, geräumig und modern eingerichtet. Jimin saß auf dem bequemen Sofa, das vor dem riesigen Fernseher stand. Noch hatte Der Hybrid Yoongi nicht bemerkt, so versunken war er in den Pulli, den er trug. Leicht lächelnd beobachtete Yoongi von der Tür aus, wie Jimin die kuscheligen Ärmel des Oberteils an seine Wangen rieb und strahlte.

    „ Gefällt er dir?“, fragte Yoongi und betrat den Raum. Jimin schreckte leicht hoch und sah zu Yoongi.
    „ Sehr... ich hatte noch nie so was schönes an...“ „ Du darfst ihn haben wenn du magst..“ Yoongi setzte sich neben Jimin aufs Sofa.
    „ Meister ich~“ „ Doch du darfst Geschenke annehmen... und jetzt will ich alles über Hybriden wissen... ich versteh gar nichts mehr... wieso werdet ihr so behandelt?“
    „ Naja... Hybriden werden von Menschen als Sklaven angesehen. Sie müssen alles tun was der Mensch ihnen sagt.... gehorchen wir nicht, werden wir bestraft. Wir werden als Gegenstand angesehen...“
    „ Das ist schrecklich... und was ist mit dir? Wieso wohnst du auf der Straße? Und wo warst du vorher?“, fragte Yoongi voller Abscheu gegenüber diesen Menschen von denen Jimin sprach.
    „ Naja... vorher war ich bei so einem alten Mann. Er war Ende 40 Jahre und wollte das ich ihn Sir nenne. Ich war sowas wie seine Dienstmagd. Gehorchte ich nicht... hat er mich bestraft... als ich seine Vase ausersehen kaputt gemacht hab, hat er mich auf die Straße geprügelt. Deshalb auch die Kratzer....“ Jimin deutete auf sein Gesicht. „ Und was sind das für...“, Yoongi schluckte. „ Bestrafungen?“
    Jimin sah Yoongi tief in die Augen.
    Der Geschäftsmann konnte kaum in diese dunklen Augen sehen. Seine schlimme Vergangenheit und seine Trauer spiegelten sich in Ihnen wieder.... und dennoch waren diese Augen wunderschön...
    „ Bestrafungen die Sie sich nicht vorstellen wollen... mal würde ich geschlagen... mal bedroht... mal misshandelt...“ Ein träne lief über Jimin’s Wange. „ Entschuldigung“, schnell wischte er sie weg.
    „ Hey... ist schon gut... weine ruhig. Wenn du alles unterdrückst, erstickst du irgendwann....“ Jimin nicke, versuchte aber dennoch nicht zu weinen. „ Meister... ich bin jetzt schon eine Weile hier. Kann ich irgendwas für Sie tun? Ich will Ihnen nicht zur Last fallen... und Arbeit lenkt mich vielleicht ab.“
    „ Du bist mein Gast. Nicht mein Diener.... und ich möchte das du mich duzt und Yoongi nennst... außerdem musst du nichts für mich tun.“ „ Ich muss... es ist meine Pflicht....“, schluchzte Jimin auf.
    Yoongi ging nicht drauf ein, sonder rückte näher zu Jimin. „ Shhhht alles gut... das klären wir ein anderes mal.“ Mit den Worten zog Yoongi Jimin in eine sanfte Umarmung. Jimin krallte sich schluchzend in das Hemd des älteren, während Yoongi beruhigend Jimin’s Katzenohren kraulte. Nach einer Weile beruhigte sich Jimin. Langsam lies er das Hemd los und sah entschuldigend auf Yoongi. „ Jetzt hab ich ihr Hemd nass geweint... tut mir leid...“
    „ Ist schon okay... ich~“ Yoongi stoppte, da Jimin auf einmal anfing Yoongi’s Hemd aufzuknöpfen.
    „ W...was machst du da?“, fragte Yoongi leise und bewegte sich nicht. Ihm wurde plötzlich schrecklich warm. „ Ihr Hemd... ich hänge es auf, damit es trocknen kann...“ „ Achso“, Yoongi räusperte sich, um seine seltsamen Gedanken beiseite zu schieben. Inzwischen hatte Jimin schon Yoongi’s Hemd abgestreift und legte es beiseite zum trocknen. „ Soll ich Ihnen ein neues Shirt holen?“, fragte Jimin leise und setzte sich brav wieder neben Yoongi. Dieser schüttelte den Kopf. „ Ist gut... am besten wir gehen jetzt schlafen.“ „ Wo soll ich schlafen?“, fragte Jimin und sah gespannt zu Yoongi. „ Hm... in meinem Zimmer steht ein Sofa... dann schlaf ich da drauf und du nimmst mein Bett.“ „ Aber ich bin nicht befugt~“ „ Doch bist du, Jimin“, unterbrach Yoongi den Hybriden. Dieser seufzte: „ Ja Meister.“

    Wenig später lag Jimin in Yoongi’s Zimmer. Der Geschäftsmann machte es sich gerade auf dem Sofa bequem. „ Gute Nacht kleiner“. Yoongi beugte sich vor, um das Licht auszumachen, als es draußen anfing zu donnern. Jimin zuckte zusammen und schaute ängstlich aus dem Fenster, hinter dem es regnete. „ I...ich hab Angst... vor Gewitter“, winselte der Hybrid und krallte sich in die Bettwäsche. Ein Blitz zuckte über den Himmel. „ Hey alles gut... das kommt hier nicht rein“, flüsterte Yoongi sanft, in der Hoffnung Jimin zu beruhigen. „ A...aber“, Jimin schluchzte auf. Ein neuer Knall des Donners erschütterte den Himmel. Dann fing Jimin an zu weinen.

    3
    Sofort sprang Yoongi auf und lief zu deinem Bett. Er setzte sich auf die Bettkante und kraulte Jimin die Ohren. Dies ließ ihn etwas ruhiger werden. „ Gehts wieder?“, fragte Yoongi sanft und lauschte. Das Gewitter hatte sich etwas entfernt und war leiser geworden. Jimin nickte etwas und schnurrte zärtlich.
    „ Soll ich heute Nacht bei dir schlafen, Jiminie?“, fragte Yoongi und strich ihm übers Haar. Jimin zögerte und wurde bei dein Spitznamen leicht rot.„ Gerne... aber... ich hab nicht das Recht mit Ihnen in einem Bett zu schlafen... ich muss mich unterordnen.“ Yoongi seufzte und hob die Bettdecke an, um drunter zu schlüpfen. „ Hör mal... du musst dich mir nicht unterordnen. Du bist mein Gast und genau so wertvoll wie jeder andere auch. Und duze mich doch einfach... es ist mein Wunsch okay?“ Yoongi legte sich dicht an Jimin und zog ihn in seine Arme. Der Hybrid kuschelte sich an und nickte. „ Gut wenn es... dein Wunsch ist.“ Yoongi lächelte. „ Gut dann währe das ja geklärt.“ Sanft strich er Jimin den Rücken, der nach wenigen Minuten schon einnickte. Müde lächelte Yoongi, kuschelte sich noch näher an Jimin und folgte ihm in den Schlaf.

    Am nächsten Morgen wachte Yoongi davon auf, das etwas fehlte.
    „ Hmmm Jimin?“, brummte er und tastete mit den Händen neben sich ab. Die Augen hielt er weiterhin geschlossen, während er erneut
    „ Jiminie?“, raunte. Er setzte sich auf und öffnete seine Augen. Der der Hybrid lag nicht mehr neben ihm. „ Jimin!“, sofort war Yoongi wach und sprang auf. Hecktisch sah er auf die Uhr. Kurz nach 8 Uhr.
    In einer knappen Stunde müsste er in der Firma sein. Der Geschäftsmann stolperte fast, als er die Treppen runterrannte. Seine Schritte knarrten auf dem Holz, als er um die Ecke rutschte. Geräusche waren zu hören. Sie kamen aus- der Küche. Yoongi schlitterte auf seinen Socken in den Raum und sah Jimin.
    Dieser stand ganz vertieft am Herd. Yoongi vernahm ein leises brutzeln aus der Pfanne. Fast gleichzeitig stieg ihm ein Duft aus Speck und Spiegelei in die Nase. Außerdem roch es nach Brötchen. Der Blick des Geschäftsmannes fiel auf den Tisch. Er war gedeckt. Auf ihm stand Marmelade, Butter, Schokoladencreme und ein Teller mit Croissants. Yoongi sah wieder auf Jimin. Der Hybrid hatte ihm immer noch den Rücken zu gedreht und wippte leicht im Takt, des Radios, das lief. Seine Ohren fingen an zu zuckten. Dann drehte sich Jimin um und lächelte Yoongi an.
    „ Guten morgen... ich wollte mich nützlich machen und hab Frühstück vorbereitet...“ „ Jiminie, das hättest du nicht tun müssen...“ „ Ich wollte dir aber eine Freude bereiten“, Jimin nahm die Pfanne vom Herd und füllte die Teller mit Ei und Speck.
    „ Das ist echt lieb von dir Jimin...“, mit den Worten setzte sich Yoongi. Jimin schaltete den Herd aus und tat es ihm nach. „ Kaffee?“, fragte Jimin. Yoongi nicke und ließ sich das heiße Getränk in eine Tasse füllen. „ Danke Jiminie.“ Jimin setzte sich aufrecht hin, aß aber nichts. „ Hast du kein Hunger?“, fragte Yoongi, während er sich über das Frühstück hermachte. „ Doch... sehr sogar. Aber ich hab nicht das Recht das selbe essen zu essen wie~“ „ Jimin iss“, unterbrach Yoongi ihn sanft. Kurz zögerte Jimin, nahm sich aber ein Croissant und schmierte sich Marmelade drauf. Yoongi schmunzelte und nahm noch etwas mehr vom Speck.
    „ Was sind heute meine Aufgaben?“, fragte Jimin und lächelte. Yoongi hörte auf zu kauen.
    „ Jiminie... du bist nicht mein Bediensteter....“, erklärte er zum hundertsten Mal. „ Okay okay... aber was machen wir heute“, fragte Jimin weiter und sah erwartungsvoll zu Yoongi, während er seinen Schweif um die Stuhllehne wickelte.
    „ Ich muss heute arbeiten, Jimin“, erklärte Yoongi dem Hybriden. Jimin’s Miene verzog sich. „ A...aber ich hab Angst alleine... mein letzter Meister hat mich immer alleine gelassen.... u...und dann ist sein Sohn gekommen und.... hat mich benutzt um seine Bedürfnisse zu stillen...“ Der Hybrid wimmerte leise.
    „ Shhhht Jiminie... das würde ich nie tun oder nie zulassen, das dich einer anfasst oder so“, Yoongi beugte sich nach vorne und griff nach Jimin’s Hand um sie beruhigend zu streicheln. „ Aber wenn du magst kannst du mitkommen. Ich geb dir was nettes zum anziehen und dann sagen wir einfach du währst mein Cousin oder so... dann kannst du mit in die Firma.“ Die Augen des Hybriden weiteten sich. „ Bekommst du da kein Ärger von deinem Chef?“ Ein lächeln huschte über Yoongi’s Gesicht. „ Ich hab die Firma vor einer Weile übernommen. Ich bin der Chef.“ Jimin sprang auf und klatschte die Hände zusammen. „ Ja ich möchte mit... ich war noch nie in so einem großen Gebäude. Manchmal hab ich mich in den Eingangsbereich geschlichen und hab dort die Gummibärchen der Sekretärin geklaut, weil ich Hunger hatte“, nun sah der Hybrid schuldbewusst aus.
    „ Entschuldigung Yoongi“. Yoongi lachte leise. „ Schon okay... komm wir räumen auf. Zu weit sind wir schneller.“ Während Yoongi den Tisch aufräumte, spülte Jimin das Geschirr. „ Jimin? Erzählst du mir ein bisschen von deinem Leben? Also wo du geboren wurdest und wie du dann.... Besitzer bekommen hast und so?“, fragte Yoongi, während er das Marmeladeglas in den Kühlschrank stellte. Kurz herrschte stille. Dann begann Jimin zu erzählen. „ Ich wurde vor 19 Jahren in Busan geboren. Ich bin ein Einzelkind. Meine Mutter ist ebenfalls ein Hybrid und mein Vater ein Mensch. Er hat meine Mutter aus dem Labor gerettet und dann haben sie sich ineinander verliebt... Als ich 5 Jahre alt war kamen so komische Männer und haben mit meinen Eltern gestritten. Dann haben sie mich mitgenommen. Die Leute haben mich mit einem Van nach Daegu gebracht.“ „ Daegu? Da wurde ich geboren“, unterbrach Yoongi den jüngeren. Jimin hob den Blick von der Spüle und sah zu dem Geschäftsmann. „ Wirklich?“ Yoongi nicke und fragte: „ Was ist dann passiert?“ Jimin überlegte kurz. „ Sie brachten mich in ein Tierheim. Unter dem Tierheim war ein Keller, indem sie Hybriden anboten. Als ich 5 Tage da war, hat mich eine ältere Frau für ihren Sohn geholt. Ich war sowas wie sein Dienstmädchen. Er hat mich immer geschlagen und bestraft wenn ich einen Fehler gemacht hab. Irgendwann verlor er das Interesse an mir und hat mich aus dem Haus gejagt. Danach lebte ich lange auf der Straße, bis mich ein alter Mann zu sich nahm. Er hat... mich auch geschlagen und misshandelt. Dabei war ich erst 7 Jahre alt. Ich hab meine Jungfräulichkeit mit 7 verloren... mit 7!“ Kurz hielt Jimin inne und spülte traurig eine Tasse, bevor er weiterredete. „ Der Mann hat mich immer missbraucht, bis ich ihm nicht mehr gefallen hab. Dann kam ich zu einem neuen Meister. Er wohnt hier in Seoul. Das war der schlimmste. Ein BDSM Fetischist von der krankesten Sorte.
    Bei ihm hab in bis vor ein paar Monaten gelebt, bis ich abgehauen bin. Dann hab ich auf der Straße gelebt. Ich hab in den schmutzigen Gassen gewohnt. Die einzigen die mich akzeptieren waren Drogensüchtige Aggressive Junkies. Manchmal wollten sie das ich mit Ihnen eine rauche... oder mit ihnen was nehme. Abgelehnt hab ich immer. Da ich leise und so gut wie unsichtbar in der großen Stadt war, musste ich immer für meine so genannte Familie und mich sorgen.
    Essen, Kleidung... sowas. Alles geklaut. Bei meinem letzten Diebstahl, hat mich eine alte Dame gesehen und mir ihren Einkaufswagen in den Weg geschoben, als ich flüchten wollte. Ich hab einen Satz drüber gemacht, bin aber gestolpert. Die zwei Verkäufer kamen auf mich zu. Panisch bin ich geflüchtet und in dich reingelaufen.... das ist meine Geschichte in der Kurzform.“ Den letzten Satz schluchzte Jimin leicht.
    Yoongi hatte die Küche fertig aufgeräumt. Auch Jimin war fertig, ließ das Wasser ab und trocknete seine Hände. Dann wurde er vom Geschäftsmann in eine Umarmung gezogen. Dieser raunte in sein Ohr:
    „ Glaub mir Jiminie.... Deine Vergangenheit ist schlimm... dafür werde ich dir die schönste Zukunft bereiten, die du dir erträumen kannst. Du musst nur bei mir bleiben.“ Jimin sah ihn mit großen Augen an. „ Wirklich?“ Yoongi nicke. „ Natürlich...“ Jimin begann auch zu lächeln. „ Danke Yoongi.“
    Yoongi wuschelte ihm durch die Haare. „ Dafür nicht mein kleiner Tiger. Und jetzt komm, wir müssen uns fertig machen.“

    4
    Es war kurz nach 9 Uhr, als Yoongi mit Jimin die Firma betrat. Der Geschäftsmann trug wie immer in der Firma einen Anzug. Nach einigen hin und her hatte er sich bei Jimin gegen einen Anzug entschieden. Der Hybrid trug stattdessen ein weißes Hemd und eine schwarze Jeans. Dazu noch weiße Turnschuhe. Die Ohren versteckte Jimin unterm Haar, den Schweif unterm Hemd. „ Komm Jiminie“, rief Yoongi und zog den Hybrid in den Aufzug. „ Ich...bin noch nie mit so einem Ding mitgefahren“, wisperte Jimin ehrfürchtig. Yoongi lächelte und wollte den Knopf für das Stockwerks seines Büros drücken als Jimin quiekte. „ Ich will drücken! Ich wollte schon immer mal drücken! Darf ich drücken? Bitte bitte bitte bitte.“ „ Ist gut, Jiminie... drück die 34“, forderte Yoongi ihn sanft auf. „ Danke“, Jimin strahlte und drückte den besagten Knopf. Die Türen schlossen sich und der Aufzug setzte sich in Bewegung.
    „ Was mach ich eigentlich, während du arbeitest? Und was sind hier deine Aufgaben?“, fragte Jimin, etwas aufgeregt von dem Fremden Umfeld. „ Ich beantworte Mails an meinem Computer, telefoniere mit internationalen Kunden und bin für meine Arbeiter da, helfe Ihnen bei fragen und so... außerdem mach ich den Arbeitsplan und halte das Chaos im Zaum. Das ist sehr viel Arbeit, deshalb musst du sehr leise sein ja? In der Zeit kannst du auf meinem Sofa im Büro dich ausruhen oder ich geb dich einer Praktikantin, die dich rumführt oder so... mal sehen.“ Die Türen des Aufzugs glitten auseinander und Yoongi betrat mit Jimin das Büro. Es war die oberste Etage des Hochhauses. Ein riesiges Büro. Es war der einzige Raum in dieser Etage. Das Stockwerk gehört also Yoongi ganz alleine. Eine Wand war komplett verglast. Man hatte den perfekten Ausblick über Seoul. Jimin trat näher ans riesige Fenster und sah raus. Unten erblickte er ganz kleine Menschen, Autos und Häuser. Ein einziges Chaos der Stadt. „ Schön nicht? Im Sommer kann man perfekt den Sonnenuntergang sehen... herrlich“, erzählte Yoongi und setzte sich an seinen Schreibtisch. Dieser war riesig und auf ihn lagen Unterlagen, Blöcke, Stifte Mappen und so. Außerdem hatte ein Laptop seinen Platz auf dem Tisch gefunden. Neben der Tür stand ein Automat mit Wasserflaschen. Daneben- ein Mini Kühlschrank. „ Da darfst du dich jeder Zeit bedienen“, erlaubte ihm Yoongi, der Jimin’s Blick wohl bemerkte hatte. Der Hybrid sah sich weiter um und sein Blick fiel auf das Sofa, von dem Yoongi vorhin geredet hatte. Es sah bequem aus. An den Wänden hingen weitere Pläne, eine Übersicht und anderer Kram für die Firma. „ Sieht toll aus“, wisperte Jimin und lächelte. „ Freut mich... aber jetzt muss ich wirklich anfangen“, sagte Yoongi und begab sich zu seinem Arbeitsplatz. Den Laptop aufgeklappt, das Telefon griffbereit, notierte er Dinge in einer Mappe. Jimin hatte es sich inzwischen mit einer decke und zwei Kissen bequem gemacht und beobachtete Yoongi fasziniert. Diese gezielten Bewegungen... das er immer wusste was er machen sollte... er war ein guter Chef. Jimin zuckte leicht zusammen als das Telefon klingelte. Yoongi warf ihm einen entschuldigenden Blick zu, bevor er aufs Display schaute und lächelte. Er ging ran und begrüßte die Person an der anderen Leitung auf- französisch? Jimin spitzte die Ohren. Doch schien französisch zu sein. Nach einer Weile war das Gespräch beendet. Der Geschäftsmann notierte was und sah dann zu Jimin. „ Sorry noch einmal fürs Telefon.“ „ Nicht schlimm... mit wem hast du telefoniert?“, fragte Jimin. „ Mit Monsieur Fornier aus Paris... er ist ein wichtiger Kunde für uns und hat uns ein gutes Angebot gemacht... das bearbeite ich jetzt.“
    „ Seit wann kannst du französisch?“, fragte Jimin weiter.
    „ Ich kann viele Sprachen. Zum einen natürlich Koreanisch und Englisch. Dann noch Französisch, Chinesisch, Japanisch, Schwedisch, Norwegisch und Deutsch.“ „ Wow“, kam er anerkennend von Jimin. Yoongi zuckte die Schultern. „ Ist nichts besonderes. Ich muss das für meinen Beruf können. Geschäftsreisen zu Kunden oder wichtige Geschäftsessen mit Ihnen ist wichtig, für die Beziehungen der Firma. Und wir haben viele internationale Partner“, erzählte Yoongi und lächelte zu Jimin, der ihn mit großen Augen ansah. Inzwischen hatte sich der Geschäftsmann wieder seinen Unterlagen zugewandt und arbeitete sie ab. Jimin sah geduldig zu. Er wollte ein braver Junge sein und nicht stören. Yoongi bemerkte trotzdem, das es Jimin langweilig wurde. Er sah auf„ Jiminie?“
    „ Ja?“, der angesprochene hob den Blick. „ Magst du, das dir jemand mal alles zeigt. Wir haben eine Praktikantin hier, die sicherlich eh nichts zu tun hat“, erzählte Yoongi.
    Jimin überlegte. Zum einem wollte er bei Yoongi bleiben. Zum anderen wollte er die Firma sehen. Schließlich willigte er ein. „ Hm okay.“ Yoongi schmunzelte und drückte auf einen Knopf einer Sprechanlage. „ Lee?“, fragte er in das Mikro des Geräts. „ Ja Mr Min?“, fragte eine männliche Person am anderen Ende. „ Was macht unsere Praktikantin Nuri gerade?“, fragte Yoongi. „ Sie hilft gerade in der Buchhaltung. Sie wird hier aber nicht zwangsläufig gebraucht“, informierte Lee seinen Chef. „ Gut. Schick sie in mein Büro“, trug Yoongi auf und beendete das Gespräch. Dann wand er sich an Jimin. „ Nuri ist eine ganz nette. 21 Jahre, super höflich. Etwas verquatscht aber erträglich...“ Jimin lächelte und stand auf. „ Okay“, dann wuschelte er durch seine Haare und fragte Yoongi. „ Sieht man meine Ohren?“ „ Kein Stück“, Yoongi lächelte. Kurz darauf ging auch schon die Tür auf. „ Mr Min... ich bin so schnell gekommen wie ich konnte“, keuchte Nuri und lehnte sich in den Türrahmen. „ Ist gut Nuri... ich will dir jemanden vorstellen“, Yoongi deutete auf Jimin. „ Das ist Park Jimin... mein kleiner Cousin aus Daegu.“ „ Freut mich Sie kennen zu lernen Mr Park. Ich bin Kim Nuri... aber Nuri reicht. Ich bin 21 Jahre alt und arbeite hier als Praktikantin“, stellte sich Nuri vor. Dann sah Nuri wieder zu Yoongi. „ Also Mr Min... was ist meine Aufgabe.“ „ Ich möchte das du Jimin herumführst... ihm alles zeigst und so. Ich hab leider keine Zeit.“ „ Schon okay... kommen Sie Mr Park“, rief Nuri freudig zu. Jimin sah unsicher zu Yoongi, der ihm zuzwinkerte und sich über seinen Laptop beugte. Dann lief der Hybrid der Praktikantin nach. „ Ähm... Nuri?“, fragte er. Die angesprochene drehte sich um. „ Ja?“ „ Du kannst ruhig Jimin zu mir sagen“, sagte Jimin und lächelte scheu. „ Okay Jimin... dann komm. Ich zeig dir zuerst die Cafeteria. Dort kannst du dir immer zu essen holen, wann du magst. Gäste und Mitarbeiter essen hier gratis.“ Nuri drückte eine große Tür auf. Dahinter war eine große Cafeteria. Überall standen Tische und Stühle rum. Auf Ihnen saßen Mitarbeiter, arbeiteten während sie zu Mittag aßen. „ So und da um die Ecke wird das Essen ausgegeben... sollen wir hingehen? Dort gibt es von kleinen Snacks bis hin zu einem Menü alles... hast du Hunger?“, fragte Nuri und zog Jimin schon in die Richtung. Ein leckerer Duft kam den beiden entgegen und eine heitere Atmosphäre lag in der Luft. Jimin und Nuri bogen um die Ecke und der Hybrid sah den Tresen, der Cafeteria. Dahinter halb hinter einer Tür versteckt die Küche. Ein junger Mann, mit dunkel braunen Haaren, reichte gerade einen Teller, einem der Mitarbeiter. Dann fiel sein Blick auf Nuri und den Hybrid, der sich ängstlich hinter der Praktikantin versteckte. „ Na hallo Nuri. Wer ist den diesmal dein Opfer?“, scherzte der Mann an der Essensausgabe. Nuri lachte. „ Das ist Jimin. Der Cousin von Mr Min“.
    Nuri machte einen Schritt zur Seite, das der Mann einen Blick auf Jimin werfen konnte. „ Freut mich dich kennen zu lernen. Mein Name ist Kim Seokjin... aber eigentlich nennen mich alle nur Jin. Ist kürzer“, stellte sich der junge Mann vor und lächelte Jimin an. Dann sah sie zu Nuri. „ Wollt ihr was essen? Ich hab Frühlingsrollen gemacht. Die magst du doch so, Nuri“. Die Praktikantin begann zu strahlen und sah zu Jimin. „ Die musst du probieren. Jins Frühlingsrollen sind ein Ausflug ins Paradies des Geschmacks.“ Jin lachte und wurde rot. „ Jetzt übertreib mal nicht.“ „ JIN! MIR FÄLLT GLEICH DIE HAND AB! WIE LANGE MUSS ICH DIESE SCHEISS PFANNE NOCH HALTEN?“, rief eine Stimme aus der Küche. „ Ay ich komme gleich“, rief Jin Hecktisch und verschwand in der Küche. „ Wer hat da gerufen?“, fragte Jimin interessiert und lehnte sich gegen den Tresen. „ Das war Namjoon. Er arbeitet mit Jin in der Küche... aber... sagen wir es mal so. Jin ist der bessere Koch von den beiden.“ „ Ja danke auch“, ein anderer Mann trat aus der Küche und lachte. „ Das merk ich mir Nuri.“ Sein Blick ging zu Jimin, als er zwei Teller mit Frühlingsrollen abstellte. „ Du musst Jimin sein... ich bin Namjoon.“ „ Danke Namjoon du bist mein Held“, versuchte Nuri es auf die nette Art, während sie nach den Tellern griff.
    Namjoon verzog das Gesicht, fing dann aber an zu schmunzeln. „ Schon gut Nuri... bis dann ihr zwei“, sagte Namjoon und schmunzelte. Dann verschwand er in der Küche, weil Jin ihn rief. „ Komm wir setzen uns hin“, schlug Nuri vor und balancierte die zwei Teller zu einem der Tische. Sie ließ sich auf den Stuhl fallen. Jimin tat es ihr nach und zog den Teller zu sich. „ Dürfen wir das denn?“ Sie zuckte mit den Schultern und grinste. „ Die fünf Minuten sind okay“, mit den Worten schob sie Jimin besteck zu, das er dankend entgegen nahm. Und er musste sagen, Nuri hatte recht. Diese Frühlingsrollen waren der Hammer und das beste, was er je gegessen hatte. Dies sagte er auch noch einmal Jin, als die beiden den Teller wegbrachte. Jin errötete wieder leicht. „ Uhm... Danke Jimin... wohin geht ihr jetzt?“ Nuri überlegte. „ Vielleicht in die Buchaltung oder Warenversendung und Annahme oder so... mal sehen.“ „ Okay viel Spaß“, wünschte Jin und bediente den nächsten Mitarbeiter. Nuri zog Jimin sanft mit und führte ihn aus der Cafeteria. „ Was ist in dieser Firma besser als in anderen Firmen? Also wieso wolltest du hier ein Praktikum machen?“, fragte Jimin, während sie durch die Gänge streiften.„ Ich mag diesen familiären Umgang hier. Jeder ist nett zu jedem. Man gönnt sich dem Erfolg und hilft gegenseitig weiter zu kommen. Das ist das Erfolgsrezept dieser Atmosphäre hier“, erklärte Nuri stolz. Dann öffnete sie eine neue Tür und deutete hinein. „ Pssst du musst aber leise sein“, flüsterte sie Jimin zu. Der Hybrid sah neugierig in den Raum. In ihm saßen Mitarbeiter an Computern und telefonierten. „ Das ist unser Call Center. Wir können leider nicht rein“, wisperte Nuri. Einer der Arbeiter hob den Kopf und winkte Nuri mit einem Lächeln. Die Praktikantin wurde rot, lächelte und winkte zurück. Dann machte sie die Tür zu. „ Wer war das?“, fragte Jimin neugierig. „ Das war Jeon Jungkook. Er arbeitet im Call Center und isst meist mit mir zu Mittag. Wir sind befreundet“. Jimin nicke kurz und ging nicht weiter drauf ein. Nuri würde es sicher nicht wollen. Sie räusperte sich und bog ab. Jimin folgte ihr. Schließlich landeten sie in einer Halle. „ Hier ist die waren Annahme. Und da ist Hoseok“, erzählte Nuri und rief dann lauter. „ HOSEOK!“ Ein junger Mann mit roten Haaren drehte sich um und lächelte. „ Hey Nuri. Alles klar? Wer ist das?“, er deutete auf Jimin.
    „ Das ist Jimin. Mr Min‘s Cousin“, erklärte Nuri. Dann deutete sie auf das Klemmbrett in Hoseoks Hand.
    „ Viel zu tun, huh?“ Er nicke. „ Jo... diese Kontrollen machen mich fertig.“ Sie lächelte mitleidig. „ Du schaffst das schon. Dann stören wir nicht weiter.... ciao“. Hoseok nicke kurz und wand sich wieder den Paketen zu. Nuri brachte Jimin wieder hoch, der sie bewundernd musterte. „ Du verstehst dich auch mit jedem.“ Sie schmunzelte. „ Ich bin seit fast einem halben Jahr hier. Da schließt man schnell mal Freundschaften. Und ich hab noch ein halbes Jahr vor mir. Dann endet mein Praktikum. Aber vielleicht fange ich hier ja an zu arbeiten.“ Nuri fing an zu träumen und rannte in einen Mann mit hellbraunen Haaren. Dieser drehte sich um und fing an zu schmunzeln. „ Nuri... hätte ich mir ja denken können.“ Nuri grinste entschuldigend. „ Sorry Tae....“ Der Mann winkte ab und sah zu Jimin. „ Huch? Ein neuer Mitarbeiter?“ Nuri schüttelte den Kopf. „ Das ist Park Jimin. Cousin von Mr Min.“ „ Ah ich bin Kim Taehyung. Team Leiter und die rechte Hand deines Cousins“, wand sich Taehyung an Jimin und lächelte. Jimin lächelte auch leicht, obwohl ihn diese viele neuen Namen durcheinander brachten.
    „ Nichts für ungut Tae, aber ich glaub wir müssen weiter“, entschuldigte sich Nuri. Taehyung hob die Hände. „ Kein Ding... bis dann.“ Die Praktikantin sah zu Jimin. „ Komm ich bring sich zurück zu Mr Min. Es ist nämlich schon 14.00 Uhr.“ Jimin erwidertet ihren Blick Überrascht. „ Echt?“ Sie nicke. „ Jap... die Zeit vergeht rasend schnell“, grinste Nuri und steuerte mit Jimin im Schlepptau die Aufzüge an.

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Kommentare (10)

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vor 6 Stunden
NO JOKE WANN GEHTS WEITER
vor 8 Tagen
Ich will wissen wie es weiter geht😭😭
vor 30 Tagen
Schreibst du noch weiter?
vor 35 Tagen
Wann schreibst du ein neues Kapitel?
vor 43 Tagen
Bin auch da habe nur noch nie ein Kommentar geschrieben
Aber könntest du bitte weiter schreiben
vor 43 Tagen
@Kookie ❤️

Scheint so ^^“
vor 43 Tagen
Bin ich die einzige die das hier liest?😅🤨
vor 52 Tagen
Weiß ich nich nicht so genau ^^“
Aber morgen/ übermorgen kommt eins :D
vor 53 Tagen
Wollte Fragen wann du immer in neues Kapitel veröffentlichst😅😁🤗
vor 56 Tagen
Der Anfang ist sehr spannend!👍
Freue mich wenn du weiter schreibst 😁🤗