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BTS - All I want for Christmas is you (V Ff)

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18 Kapitel - 20.253 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 5.605 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 12 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 31 Personen gefällt es

Nur noch 24 Tage bis Weihnachten.
Es wird immer kälter, die Tage werden immer kürzer und schön langsam breitet sich die Weihnachtsstimmung aus.
Aus den Geschäften dudelt Weihnachtsmusik und überall riecht es nach Lebkuchen und Punsch.
Doch wir alle Wissen Weihnachten ist nicht nur ein Fest der Freude, sondern auch das Fest der Liebe!

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    Steckbrief:
    Name: Emilia Klee
    Alter: 19 Jahre
    Größe: 1,67 m
    Augenfarbe: braun
    Haarfarbe: braun
    Land: Österreich
    Hobbys: sprachen Lernen, Museen besuchen, schwimmen, lesen, Gedichte
    Eigenschaften: humorvoll, sarkastisch, direkt, introvertiert
    Ausbildung: Dolmetscher, jobbt in einem kleinen Hunde-Kaffee („To the bone“)
    Eltern: Vater und Mutter leben in Korea

    1. Dezember

    „Ein Kaffee- Latte, bitte!“
    Schnell stellte ich eine Kanne unter die rechte Düse und heiße Milch sprudelte wie weiße Wolken heraus. Ich mochte das Geräusch aufschäumender Milch und den Duft des frisch gemahlenen Kaffees. Ich atmete tief ein und lächelte dem alten Mann an der Theke freundlich zu. „Einen Moment noch!“ „Ach, keine Eile junges Fräulein! Ich habe Zeit!“ Ich grinste breit und dachte:“ Ja, das mag ja sein, aber die 10 Personen hinter Ihnen scheinen ziemlichen Stress zu haben!“

    Die blonde Frau hinter ihm tänzelte nervös auf ihren hohen Hacken herum und glotze im Sekundentakt auf ihre rosa-glitzernde Swarovski Uhr. Ihr kleiner Chihuahua sprang dabei kläffend auf und ab, was dem bärtigen Bauarbeiter hinter ihr gerade den letzten Nerv zu rauben schien. Missmutig beäugte er den kleinen Hund und brummelte etwas Unverständliches vor sich hin.

    Im nächsten Moment blinkte das grüne Lämpchen auf und ich nahm die Kanne von der Maschine. Mit einer geübten Handbewegung füllte ich die braune Brühe in einen Kaffee Becher to-Go und legte ein Päckchen Zucker dazu. „Schönen Tag noch“, lächelte ich freundlich und reichte dem alten Herren sein Getränk. „Auf Wiedersehen, gnädiges Fräulein“, schmunzelte dieser scharmant und grüßte zum Abschied mit seinem beigen Hut.

    Oh, hey ich hab‘ mich ha noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Emilia. Ich bin 19 Jahre alt und das hier ist ein völlig normaler Montagmorgen in meinem Leben. Eigentlich bin ich bereits ausgebildete Dolmetscherin, das heißt ich übersetze Sprachen, für Leute, die diese nicht verstehen, doch in meiner Freizeit jobbe ich nebenbei im Hunde-Café „To the bone“. Ich weiß ein makabrer Name, aber irgendwie passt er zu diesem Ambiente. Warum ich das mache, wenn ich bereits einen Beruf habe? Ach, das liegt daran, dass ich mit 19 Jahren eine der jüngsten Dolmetscherinnen momentan bin. Ich habe einige Semester im Studium übersprungen, weil ich bereits seit ich klein bin 7 Sprachen spreche.

    Glaubt ihr nicht? Ich erkläre euch wieso. Also, meine Mutter ist Österreicherin und mein Vater ist Italiener. (daher habe ich vermutlich auch mein südländisches Temperament) Aufgezogen wurde ich aber dreisprachig, da meine Mutter fand, ich sollte auch Englisch schon von klein auf lernen. Also, da wären wir schon bei drei Sprachen. Die vierte, das war Spanisch, die lernte ich in der Schule. Ich tat mir leicht, da ich bereits Italienisch konnte und merkte schnell, dass ich außerdem ein Talent für neue Sprachen hatte. Es dauerte nicht lange, da wollte ich unbedingt auch Französisch und Russisch sprechen können, weil diese ebenfalls zu den Weltsprachen zählen. So da war ich ca. 14 Jahre alt und konnte bereits 6 Sprachen fließend sprechen.

    Meine Lehrer wurden damals nicht schlau aus mir und konnten sich nicht erklären, wie ich innerhalb von wenigen Wochen bereits alle Grundlagen dieser Sprachen beherrschte. Mit 18 dann, wollte ich mir meinen größten Traum erfüllen und endlich Koreanisch lernen. Meine Familie hatte schon immer einen kleinen Fabel für die Asiatische Kultur, da auch meine Urgroßmutter aus Korea kam. Wie ihr seht, stamme ich also aus einer bunt gemischten Familie. Tja, und damit wären wir schon bei 7 Sprachen. Das sind sechs mehr, um sich mit Menschen aus anderen Ländern zu unterhalten. Ist doch toll, oder? Ich finde, wenn man erst die erste Barriere, die der Sprache überwunden hat, steht einem im Leben alles offen😊
    Aber jetzt mal weiter im Text. Heute ist also Montag. Montag der 1. Dezember.

    Ja, ich weiß in 23. Tagen ist schon Weihnachten. Gehört ihr auch zu diesen Menschen, die immer die Tage zählen, bis es endlich soweit ist? Also, ich schon.

    Hier in Österreich ist es zwar schon warm, aber geschneit hat es leider bisher noch nicht. Ganz in Gegenteil zu Korea, wo meine Eltern mittlerweile über ein Jahr leben. Damit haben sie sich ihren großen Traum erfüllt. Sie haben Urgroßmutters altes Haus geerbt und sich dort gut eingerichtet. In den Winterferien, wenn ich alles erledigt habe, möchte ich sie dort besuchen…..

    „Entschuldigung?“ Ich riss aus meinen Gedanken hoch. „Mein Kaffee!“ „Oh, es tut mir unfassbar leid!“, stotterte ich und reichte der blonden Dame ihren Chai Latte. Sie sah mich nur mit einem spöttischen Blick an und zog einen kläffenden Chihuahua hinter sich aus dem Café. Die anderen Hunde blickten ihm genervt nach und sahen mich aus großen Augen an. Ich grinste. Es gab nun mal nicht nur angenehme Gäste.

    Schnell wischte ich die etwas feuchte Theke vor mir mit einem Tuch ab und widmete mich dann meinem nächsten Gast. Überrascht stellte ich fest, dass der Bauarbeiter gegangen war, denn nun stand ein gutaussehender junger Mann vor mir. Er hatte graue Haare und große mandelförmige braune Augen. Es schien so als käme er Japan, oder war es doch Korea? Ich war mich nicht 100% sicher, also wartete ich einfach seine Bestellung ab.

    „Äh….ein Haselnuss Kaffee, bitte“, brachte er in brüchigem English hervor. Ich lächelte ihn freundlich an und setzte auf Korea. „Mit oder ohne Zucker?“, fragte ich in schönstem Koreanisch. Er sah mich verblüfft an und wusste gar nicht wie er auf meine Frage reagieren sollte. Schließlich stotterte er. „Ähhm…äh…mit Zucker, bitte!“ „Gute, Wahl“, meinte ich. Kommt sofort.“ Ich machte mich freudig daran meinen eigenen Lieblingskaffee zu mixen. Diese Sorte konnte abhängig machen, also verstand ich den Jungen voll und ganz bei seiner Wahl.
    Während ich den Kaffee zubereitete, merkte ich, wie er mich interessiert von der Seite beobachtete. Ich lachte in mich hinein. Es machte mir Spaß Leute mit meinen Sprachkenntnissen zu überraschen. Allein die verdutzten Gesichter, wenn sie überrascht waren, dass man ihre Sprache beherrschte waren es sowas von wert.

    Ich reichte ihm den dampfenden Becher und er bezahlte. „Schönen Tag noch“, verabschiedete ich mich von ihm. „Danke“, meinte dieser nun auf Deutsch und lachte zurück. Er hatte ein schönes Lächeln. Es war wie ein sonniger Frühlingstag, wie das eines glücklichen Kindes. Zufrieden sah ich ihm nach, wie er mit dick eingepackt in Wintermantel und Schal den Laden verließ. Auf dem Weg nach draußen streichelte er „Beany“ und „Bounty“, die beiden Dackelwelpen, und ließ dann dir Tür hinter sich ins Schloss fallen….

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    ((bold))-währenddessen in Korea- ((ebold)) ((unli))Sofies Sicht: ((eunli)) „We wish you a merry Christmas, we wish you a merry Christmas, we wish y

    -währenddessen in Korea-

    Sofies Sicht:

    „We wish you a merry Christmas, we wish you a merry Christmas, we wish you a merry Christmas and a happy new year……”. Weihnachtsmusik dudelte aus dem Radio und Jin klapperte mit den Töpfen in der Küche. Ich saß auf der Couch hatte meine Füße auf den Wohnzimmertisch gelegt, mir eine Tasse Tee gemacht und war damit beschäftigt einen meiner Lieblingskrimis zu lesen.

    „Mord im Orientexpress“, entzifferte Suga den Schriftzug am Buchcover, als er sich über mich beugte. Er grinste breit und setzte zu einem vernichtenden Schlag an: „Sowas altes liest du?“ „Hinterfrage ich deinen Musikgeschmack?“, warf ich ihm als Gegenfrage an den Kopf. Er schnaufte verächtlich und machte sich auf in die Küche. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie er Jin zwei rohe Zimtsterne vom Blech stibitze und blitzschnell in seiner Hosentasche verwinden ließ. Ich schmunzelte und widmete mich wieder meinem Buch.

    Ich denke ihr wisst es schon, aber seit Ende November hat sich unsere kleine Familie um ein Mitglied erweitert. Xenia, die mittlerweile nicht nur Sugas feste Freundin war, sondern auch unsere Songs abmixt, war uns richtig ans Herz gewachsen. Gerade war sie mit RM im Tonstudio und nahm mit ihm seinen neuen Song auf. Ach, bei Gedanken an sein neues Lied, wurde mir wieder warm ums Herz. Er hatte es mir gewidmet und „Finding Love“ getauft, war das nicht romantisch?... Aber jetzt genug von mir, ich muss euch etwas über V erzählen. Eigentlich ja über uns alle, aber V ist schon dort.

    Also, weil die Jungs in diesem Jahr so hart gearbeitet haben, hat uns mein Vater angeboten, doch ein wenig Urlaub zu machen. Am besten weit weg, damit wir uns mal so richtig entspannen können. Und ich glaube ihr könnt euch vorstellen, wie meine Jungs reagiert haben. Das war nicht mehr normal… Wie Suga immer sagt:“ Die Energie, die die fürs Blöd sein brauchen, steck ich lieber in etwas Produktives!“ Sie sind wie Flummis durch das ganze Haus gehüpft und ich wundere mich bis heute, dass wir keine Anzeige der Nachbarn, wegen Lärmbelästigung erhalten haben.

    Aber jetzt zum Interessanten. Das Reiseziel, über das wir einstimmig abgestimmt haben, war Österreich, also genau genommen Wien. Ich wollte da unbedingt hin, weil….naja, es ist mein zuhause. Xenia hatte, da ihre Muttersprache Deutsch ist, auch nichts dagegen und die Jungs wollten da sowieso schon immer mal hin. Nur blöd, dass mir die Uni wieder mal einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Genau Mitte Dezember habe ich noch zwei wichtige Prüfungen, die ich auf keinen Fall ausfallen lassen kann. Das heißt, ich kann zwar mitkommen, fliege aber erst später nach Österreich, als der Rest. Auch Xenia wird erst später anreisen, da sie noch etwas Zeit mit ihrer Mutter verbringen möchte. Das konnten wir alle gut verstehen, also legten wir fest, dass sowohl Suga und Xenia, als auch RM und ich erst am 17. Dezember dort sein werden.

    V gefiel das gar nicht. Er war richtig enttäuscht, da er sich es schon lange wünschte mit mir gemeinsam die Museen in Wien zu besuchen. Doch ich versprach ihm gleich am ersten Tag mit ihm in die Albertina zu gehen (bekanntestes Museum in Wien). Das beruhigte ihn. Trotzdem wollte er so schnell wie möglich nach Wien und so war er der erste, der übriggebliebenen fünf Jungs, der abflog. Er meinte, er würde sich schon mal nach den besten Plätzen der Stadt umsehen. Jin, Jimin, Jungkook und J-Hope fliegen dafür erst übermorgen weg. Und ich muss ehrlich sagen, er war zwar erst seit gestern Abend fort, doch ich vermisste meinen besten Freund bereits….

    Ich schlug seufzend das Buch zu und starrte den knisternden Kamin an. Langsam stieg mir der Geruch von den gebackenen Zimtsternen in die Nase und…..was war das……war das etwa…?“ Ich sprang auf und flitzte in Windeseile in de Küche. Hustend vor Rauch stellte ich den Ofen ab und öffnete das Backrohr. „JIIIIINNNN!“, rief ich panisch und wedelte mit einem Topflappen den Qualm zu Seite. Ich öffnete ein Fenster und atmete die frische Luft ein.

    Im nächsten Moment sprintete auch schon ein überraschter Jin um die Ecke und sah mich entgeistert an. „Aber ich hab doch den Wecker gestellt! Hat er nicht geläutet?“ Hustend sah ich zur Eieruhr, die auf der Kommode stand. Sie war stecken geblieben. „Nein“, meinte ich und zeigte auf das unnütze Ding. „Morgen kaufen wir eine neue. Sonst fackelt bald unsere Wohnung ab!“

    „Tut mir leid“, seufzte er. Ich legte ihm tröstend eine Hand auf die Schulter. „War doch nicht deine Absicht!“ Leidend warf er einen Blick auf seine dunkelbraunen Kekse, die nun keinen besonders genießbaren Eindruck mehr machten. „Komm, wir machen neue!“, versuchte ich ihn aufzumuntern. Ich nahm das Blech aus dem Ofen und schaufelte alle angebrannten Zimtsterne in eine Schüssel.

    Keine Sekunde später steckte Suga seinen Kopf um die Ecke und warf einen finsteren Blick in die Küche. „Hier stinkts“, meinte er nur knapp. Dann entdeckte er die Schüssel mit den Keksen. „Wenn die keiner mehr isst, nehm‘ ich sie!“ Und bevor wir etwas dagegen einwenden konnten, hatte er auch schon nach der Schüssel gegrabscht und sich schmatzend aus dem Staub gemacht…

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    ((bold))-zurück im Cafe „To the bone” in Wien- ((ebold)) ((unli))Emilias Sicht: ((eunli)) Es war bereits Mittag. „Zeit für meine Pause!“, da

    -zurück im Cafe „To the bone” in Wien-

    Emilias Sicht:

    Es war bereits Mittag. „Zeit für meine Pause!“, dachte ich und drückte den zwei Mädchen vor mir jeweils einen heißen Kakao in die Hand. „Schönen Tag noch!“, verabschiedeten sie sich, dann befreite ich mich von der braun-gemusterten Schürze und öffnete meinen hohen Zopf, sodass mir meine langen kastanienbraunen Haare über die Schultern fielen.
    „Luisa?“ „Ja?“ Meine Kollegin drehte sich zu mir um und ich reichte ihr den Kassenschlüssel. „Ich mache Schluss für heute“, erklärte ich und schlüpfte in meinen roten Mantel.

    Ich kenne Luisa schon seit der Grundschule. Wir sind praktisch gemeinsam aufgewachsen, doch irgendwie sind wir nie wirkliche Freundinnen geworden, sie war eben eine Bekannte und Kollegin. In der Oberstufe waren wir auch einmal gröber aneinander geraten. Wir stellten beide fest, dass unsere Einstellungen einfach zu verschieden waren, also beließen wir es dabei uns gegenseitig zu akzeptieren und uns einfach aus dem Weg zu gehen. Natürlich könnte ich mir eine bessere Kollegin vorstellen, die mit mir in diesem Cafe arbeitet, jedoch hat es auch den Vorteil, dass ich mich so besser auf die Arbeit konzentrieren kann und nicht dauernd plaudern muss.

    „Gehst du einkaufen?“, fragte sie mich lehnte sich an die frisch geputzte Theke. „Nein, ich geh nach Hause“, log ich und band mit meinen kuscheligen Lieblingsschal um.

    Luisa hatte die Angewohnheit mich immer darum zu bitten für sie etwas einzukaufen. So auf die Art „Wenn ich schon mal unterwegs war, brauchte sie dann nicht mehr zu gehen!“ Grundsätzlich hatte ich ja nichts dagegen. Ich helfe gerne. Doch was mich daran stört, ist dass sie mir das Geld, dass ich für sie ausgegeben habe, bis heute noch nicht zurückgegeben hat.
    „Schade“, meinte sie nur knapp. „Bis morgen“, verabschiedete ich mich. Kurz streichelte ich noch die Dackelwelpen Bounty und Beany (sie sind meine Lieblinge), dann verließ ich mit schnellen Schritten das Cafe.

    Draußen fuhr mir ein eiskalter Wind durch die Haare und ich zog mir fröstelnd den Schal tiefer ins Gesicht. Ich sah mich um und rieb dabei meine Hände aneinander, um sie zu wärmen. Die Einkaufsstraße war wie immer voller Menschen und überall hörte man Musik aus den kleinen Läden dudeln. Gegenüber war wie jedes Jahr zu Weihnachten ein kleiner Maroni-Stand aufgebaut worden. Der alte Johann, saß wie immer auf seinen kleinen Hocker und trank eine Tasse Tee, aus seiner großen Thermoskanne.

    Lächelnd ging ich auf ihn zu. „Servus Maroni!“, grüßte er mich freundlich und lächelte mich an. „Servus Johann“, grinste ich. Er strich sich wie immer, wenn er lachte über seinen langen weißen Bart und schnäuzte sich dann in sein blau-weiß-gestreiftes Stofftaschentuch. Vor Jahren hatte er einmal festgestellt, dass sowohl meine Haare, als auch meine Augen die Farbe seiner Maroni hatten, also gab er mir kurzerhand diesen Spitznamen.

    Ich war seit meinem 12. Lebensjahr Stammkundin bei ihm. (Seine Maroni sind einfach die besten) Ich mochte ihn. Er war wie eine Art Großvater für mich. Immer wenn ich vorbeiging unterhielten wir uns über die letzten Tage und er erkundigte sich bei mir, wie es mir denn so geht.

    „Hast du noch eine Portion Maroni für mich übrig“, fragte ich und reichte ihm eine zwei Euro Münze Er nahm sie dankend an und verstaute sie in seiner kleinen Kassa, die ich ihm vor drei Jahren zu Weihnachten geschenkt hatte. „Natürlich meine Kleine.“ Er füllte großzügig die dampfenden Maroni in ein kleines Säckchen und reichte es mir. Ich bedankte mich und sah auf die Uhr. „Oh, es wird Zeit!“ „Musst du nachhause?“, brummte er und steckte seine Hände in die wärmenden Jackentaschen. „Nö, ich habe um 13:30 einen Termin bei so nem Typen aus Korea. Der möchte, dass ich für ihn in dem nächsten Monat alles dolmetsche!“

    „Na, dann beeil dich Marnoni. Du hast noch 10 min!“ Ich schnaufte auf. „Mist, ich bin dann mal weg. Danke! Schönen Tag noch!“ Und schon flitzte ich los….

    Durch die Leute zu kommen, war gar nicht so einfach. Ich hatte das Gefühl, als würde ich als einzige gegen den Strom laufen. Du was Dummes. Können die nicht ausweichen?
    Gestresst hastete ich über die Mariahilferstraße Richtung Stephansplatz. Mein Ziel: Das Cafe „Meindl“ am Grabe. Sau teuer, gut fürs Geschäft. Auf der Uni lernten wir, wie wichtig es war einen guten Eindruck zu hinterlassen. Und gerade die Kunden aus den asiatischen Länden legten viel Wert auf Qualität. Also traf ich meine Kunden immer dort. Mittlerweile kannte ich den Geschäftsführer und ich bekam sogar etwas Rabatt, wenn ich dort war. Praktisch nicht?

    Fünf Minuten zu spät erreichte ich schnaufend mein Zeil. „Verdammt ich hoffe, der ist auch zu spät“, dachte ich schnaufend und betrat den Laden.

    Warme Luft strömte mir entgegen und wärmte meine roten, eiskalten Wangen. Ich überflog die Gäste und suchte nach einem potentiellen Kunden. Blonde Haare, weiße Haare, alte Dame, Familie, kleines Kind….Ich überflog die Köpfe fand aber keinen Mann der meiner Vorstellung entsprach. Wie war die Beschreibung noch? Etwa 22 Jahre alt, 1,80. groß, Koreaner.
    Plötzlich legte jemand seine Hand auf meine Schulter. Ich erschrak und riss herum.

    „Emilia!“ „Puh, hast du mich erschreckt, Andreas!“ Erleichtert sah in das Gesicht des Geschäftsführers und atmete erleichtert aus. „Er sitzt da hinten!“, meinte er und nickte zu einem jungen Mann mit…..grauen Haaren? Er grinste breit. „Scheint interessant zu sein, dein neuer Kunde! Und gutaussehend ist er auch noch!“ Ich verdrehte die Augen und lachte. „Hey!“ Ich schubste ihn sanft zu Seite. „Das sag ich deinem Freund!“ „Wehe“, meinte dieser. „Der bringt mich um!“ „Na, dann ist es ja nur noch eine Frage der Zeit“, scherzte ich und ging auf den jungen Mann zu.

    „Guten Tag, mein Name ist Emilia Klee wir haben telefoniert!“, grüßte ich in bestem Koreanisch. Er stand langsam auf und drehte sich zu mir um. Überrascht sahen wir einander an, dann setzte er abermals sein wunderschönes Lächeln auf, welches mir nur zu gut in Erinnerung geblieben war. Er streckte mich die rechte Hand entgegen und stellte sich vor: „Hallo, mein Name ist Kim Taehyung aber alle nennen mich nur V!“

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    Ich ergriff und schüttelte sie. „Freut mich Sie kennenzulernen!“ Er lachte. „Bitte sag „du“, sonst fühl ich mich alt!“ Grinsend nickte i

    Ich ergriff und schüttelte sie. „Freut mich Sie kennenzulernen!“ Er lachte. „Bitte sag „du“, sonst fühl ich mich alt!“ Grinsend nickte ich. Wir setzten uns und ein kleiner dicker Kellner kam und legte uns die Speisekarten vor die Nase. „Wissen Sie schon, was sie möchten, oder soll ich in ein paar Minuten noch einmal kommen?“ V sah mich fragend an? „Er fragt, ob du schon weißt, was du trinken und essen möchtest“, übersetzte ich in Koreanisch. „Achso“, er lachte peinlich berührt und gab seine Bestellung in brüchigem Englisch auf. „I want coffee….and….cake, please!“ Der Kellner nickte und notierte die Bestellung. „Eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen.“ „Bringen sie ihm ein Stück Sachertorte, bitte!“, meinte ich und klappte die Speisekarte zu. „Und für mich bitte ein Stück Apfelkuchen und einen Kakao!“ Er beendete seine Aufschriften. „Kommt sofort!“

    Als der Kellner weg war wendete sich V an mich. „Warum kannst du so gut Koreanisch?“ Ich kicherte. „Ich bin Dolmetscherin!“ „Ja, aber warum hast du dich entschieden Koreanisch zu lernen?“ „Naja, es war schon immer mein Traum Koreanisch zu lernen. Meine Eltern wohnen in Seoul und meine Urgroßmutter stammt auch von dort.“ Er lächelte. „Das macht allerdings Sinn!“

    Der Kellner kam und brachte uns unsere Bestellung. Er stellte und die dampfenden Tassen auf den Tisch und platzierte daneben die Teller mit dem Kuchen. „Danke“, sagten V und ich gleichzeitig. Ich räusperte mich. „Also, als ich letzte Woche angerufen wurde, war aber jemand anderes am Telefon. Das warst nicht du, oder?“ „Nein“, erklärte er und nippte an seinem Kaffee. „Das war unser Produzent!“ „Unser? Bist du mit deiner Familie hier?“ Er lachte. „Ja, so zu sagen. Ich bin in einer Koreanischen K-Pop Band?“ Ich runzelte die Stirn. „Und wie viele Mitglieder hat deine Band?“ „Sieben, aber die sind noch in Korea. Ein paar davon kommen morgen hier an und zwei bleiben bis Mitte Dezember dort, weil sie noch etwas zu erledigen haben.“

    „Das heißt, ich bekomme mehr Arbeit in den nächsten Tagen!“ Er grinste breit. „Oh, ja das hast du bestimmt?“ Gierig widmete sich seinem Kuchen. „Das hier ist der Wahnsinn!“ Ich lachte und klopfte mir innerlich selbst auf die Schulter. „Er war also Typ „Hauptsache Schokolade“. „Achja“, V sah auf und sah mich bittend an. „Wäre es möglich, dass du uns jeden Tag um 9 Uhr vorm Hotel Sacher abholst?“ „Klar geht das!“

    „Mensch, die mussten nicht schlecht verdienen. Ein Monat Hotel Sacher muss mal sich mal leisten können!", dachte ich und zog anerkennend die rechte Augenbraue hoch. Ich musterte ihn. Er hatte wirklich lange Wimpern für einen Jungen. Er war wirklich gutaussehend.

    Wir sprachen noch einige Zeit über dies und das und ich erfuhr, dass er sich sehr für Kunst und Museen interessierte. „Wenn du Lust hast können wir morgen Früh einen Abstecher in die Albertina machen! Ich habe eine Jahreskarte dafür.“ Ich merkte wie seine Augen aufleuchteten. „Das wäre der Wahnsinn!“ „OK!“ Ich sah auf die Uhr. „Du sagtest sie kommen morgen um 16:00 Uhr an?“ „Ja!“ „Dann treffen wir uns morgen um 9:00 Uhr vorm Hotel, dann gehen wir ins Museum und um 16:00 holen wir die anderen vom Flughafen ab?“

    Er lächelte zufrieden. „Das klingt nach einem tollen Plan! So machen wir das!“ Ich warf noch einmals einen Blick auf die Uhr. „Gut, ich muss los. Wir sehen uns morgen. War schön dich kennenzulernen!“ Er grinste. „Gleichfalls!“ Ich verabschiedete mich. Dann ging ich zum Ausgang.

    Auf dem Weg nach draußen bezahlte ich bei Andreas und legte etwas Trinkgeld oben drauf. „Und wie wars?“ Ich sah ihn schelmisch an. „Das würdest du gern wissen was?“ Lachend hielt er mir die Tür auf. „Bis zum Nächsten Mal!“ „Tschüss!“
    Erneut wehte mir der kalte Wind ins Gesicht. Bibbernd lief ich los. Vorbei an den kleinen beleuchteten Geschäften und durch einen Weihnachtsmarkt hindurch. Ich roch die frisch gebrannten Mandeln und den Glühwein und spürte die Weihnachtliche Stimmung in mir. Schließlich erreichte ich summend die U-Bahn setzte mich in den ersten Wagon.

    -20 min später-

    Ich eilte die schmalen Mamorstiegen nach oben in den dritten Stock. Meine Schritte hallten im Stiegenhaus und ich hörte Stimmen aus den einzelnen Wohnungen. Endlich erreichte ich meine Wohnung. Ich striff meine Schuhe ab, dann trat ich ein. Der vertraute Geruch von Gewürzen und Waschmittel stieg mir in die Nase und ich warf meinen roten Mantel über die Garderobe.

    „Bin zuhause“, rief ich und schlüpfte in meine kuscheligen Hasenpantoffeln. „Kai?“ Ich sah zuerst in die Küche und dann ins Wohnzimmer. Schließlich entdeckte ich ihn im Schlafzimmer auf dem Bett. Er war am Handy und hatte seine Füße unter die warme Decke gesteckt. „Hey, Baby schon zuhause?“ ich verzog das Gesicht zu einer Grimasse. „Ich hab dir doch schon hundert Mal gesagt, du sollst mich nicht so nennen!“ Ich legte mich zu ihm ins Bett, doch er sah nicht von seinem Handy auf. „Aja, Baby ich treffe mich nachher mit meinen Jungs im Club, also warte nicht auf mich heute Abend.“

    Ich seufzte und verdreht die Augen. „Ich dachte, wir wollten uns heute einen schönen Abend machen?“ „Aber das haben wir doch“, verteidigte er sich. „Ich gehe fort und du kannst dich hier entspannen. Ich wollte meinen Kopf gerade auf seine Schulter legen, als er aufstand. „Ich geh duschen!“ Und schon war er wieder weg….

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    ((bold))((big))2. Dezember((ebig)) ((ebold)) ((bold))-BTS – Apartment- ((ebold)) ((unli))Sofies Sicht: ((eunli)) „Habt ihr alles?“ Ich zählte i

    2. Dezember

    -BTS – Apartment-

    Sofies Sicht:

    „Habt ihr alles?“ Ich zählte in Gedanken noch einmals alles auf. „Rucksack, Koffer, Handy, Geldbörse, Pass, Ausweis,…!“ „Mach dir nicht so viele Sorgen“, tadelte mich Jin und kniff mir in die Wange. „ Ich pass schon auf die kleinen auf!“

    Jungkook stand neben ihm und funkelte ihn an. „Wen nennst du hier klein?“ Ich grinste und bemerkte Suga und Xenia, die aneinandergekuschelt im Türrahmen standen. „Fahrt ihr schon?“, erkundigte sich Suga. „Ja in einer Stunde geht unser Flug!“, erzählte Jimin und zog sich seine Jacke an. „Na, ob das eine gute Idee war?“, murmelte Suga und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Was?“, fragte J-Hope und schulterte seinen ledernen Rucksack. „Euch vier Deppen alleine nach Europa fliegen zu lassen. Es wäre vermutlich sicherer gewesen euch als Gepäckstücke abzugeben, da kommt ihr wenigstens sicher im richtigen Land an.“ Jimin schoss einen Schuh nach Suga und alle lachten.

    „Also, auf jetzt!“, drängte ich Jimin, Jin, Jungkook und J-Hope. „Der Flieder wartet nicht!“ Alle verabschiedeten sich von einander und ich drückte meine Jungs zum Abschied. „Macht euch eine schöne Zeit, wir kommen blad nach. Und richtet V schöne Grüße aus!“ „Wird gemacht Sir“, riefen alle vier im Kommando und verließen die Wohnung.

    Kaum hatten sie die Tür hinter sich zugemacht seufzte Suga erleichtert. „Endlich Ruhe!“ RM legte von hinten seine Arme um mich. „Es ist erst 9:00 Uhr, wollten wir uns noch einmal hinlegen?“ Ich grinste breit. „Da fragst du noch?“ Auch Suga und Xenia sahen sich vielsagend an. „Die zwei haben brillante Ideen, oder?“ „Ja, aber sowas von!“, stellte Suga fest. Und so schnappte auch Xenia Sugas Hand und sie machten sich auf in ihr Zimmer, um sich noch einige Stunden aufs Ohr zu hauen.

    -währenddessen vorm Hotel Sacher in Wien-

    Emilias Sicht:

    Ich sah gespannt auf meine Uhr. „Exakt 9:00! Er musste jeden Moment da sein.“ Ich wartete jetzt schon etwa 10 min. Ich war extra früher losgegangen, denn ich wollte nicht schon wieder zu spät kommen. Einmal war schon peinlich genug gewesen…..
    Ich beobachtete die Leute, die aus dem Hotel Eingang hinausströmten. Unter ihnen waren alte Damen mit dicken Pelzmänteln, für die bestimmt an die 100 Hermeline ihr leben lassen mussten, elegant gekleidete Herren mit Anzug und Fliege und zwischendurch auch einzelne Familien, die eindeutig zu viel Geld hatten.

    Das Hotel Sacher war das berühmteste Hotel Wiens und schön langsam fragte ich mich, was für eine K-Pop Band das sein musste, dass sie sich dieses Ambiente hier leisten konnte. Ich kenne mich in diesem Genre so gut wie gar nicht aus. Ich höre zwar gerne Musik und kann auch ganz gut singen, zumindest meiner Meinung nach, bin aber eher in der westlichen Musik zuhause. Klar habe ich schon ab und an ein paar Songs gehört, als ich meine Eltern in Korea besucht habe, jedoch eben nur so nebenbei und nicht bewusst.

    Endlich entdeckte ich einen grauen Haarschopf, der mit hastigen Schritten durch die Drehtür eilte. Ich grinste. Er viel eindeutig auf. Mit seiner lässigen Jeans, seinem ockerfarbenen Mantel und den schwarz-weiß gestreiften T-shirt stach er eindeutig aus der Menge.

    „Guten Morgen“, grüßte er und blieb mit einigem Abstand vor mir stehen. „Bereit in die Welt der Kunst einzutauchen?“, fragte ich mit einer übertrieben mysteriösen Stimme. Er lächelte. „Ich bin bereit geboren worden!“ „OK, dann gehen wir mal los. Von hier aus sind es ca. 20 min bis zur Albertina!“ Er machte eine einladende Handbewegung. „Ich folge dir!“

    Also marschierten wir los. Einige Minuten schwiegen wir. Ich wusste nicht recht was ich ihn fragen sollte. Doch dann eröffnete er das Gespräch. „Sag mal, kennst du unsere Band eigentlich?“ Ich warf ihm einen beschämten Blick zu. „Wie heißt denn eure Band?“ „BTS“, meinte er und streckte seine Hände in die Manteltaschen. „Nein, tut mir leid. Noch nie gehört!“ Es war mir peinlich, aber in Punkto Pop Kultur in Korea, hatte ich eindeutig noch viel nachzuholen.

    Er lachte und sah mich von der Seite an. „Das muss dir wirklich nicht peinlich sein! Was man nicht kennt, kann man ja kennenlernen!“ Mit einem Mal zog er sein Handy aus der Hosentasche. „Du zeigst mir das Museum. Ich zeige dir unsere Musik!“ Er reichte mir einen seiner beiden Kopfhörer. Ich sah ihnen verwundert an. Er grinste. „Keine Angst, unsere Musik ist nicht so schlecht!“ Gespannt steckte ich mir den linken Kopfhörer und ins Ohr. „Was möchtest du hören? Was Trauriges, was Melodisches, oder was mit viel Power?“ Ich überlegte. Im Prinzip konnte es mir egal sein, ich kannte die Lieder nicht. Also wählte ich instinktiv.

    „Spiel mir etwas Melodisches vor!“ Er nickte und tippte auf seinem Handy herum. Schließlich ertönten die ersten Takte des Liedes. „Das hier heißt DNA. Es ist Sofies Lieblingslied.“ „Wer ist Sofie?“, erkundigte ich mich und hörte währenddessen gespannt zu. Es war wirklich gut. Die Melodie hatte man schon nach einigen Sekunden im Ohr und vor allem der tiefe Part gefiel mir gut. „Sie ist meine beste Freundin!“ Ist sie auch deine Freundin?“, fragte ich mich und hätte mich im nächsten Moment ohrfeigen können. „Emlila!“, ermahnte ich mich selbst in Gedanken. „Das ist eine viel zu intime Frage.“ Er lachte. „Nein, sie ist mit RM zusammen.“ „Und wer ist das schon wieder?“ „Das ist unser Leader!“, erklärte er. Ich nickte.

    „Also ich finde das Lied wirklich gut!“, meinte ich und summte leise zur Melodie. Er lächelte zufrieden. „Wer singt den tiefen Teil am Anfang? Das war die schönste Stelle!“ Nun sah er etwas schüchtern zu Boden. „Das bin ich.“ „Wow“, dachte ich nur. Und nun erreichten wir die Albertina.

    „Wir sind da“, meinte ich und zeigte auf das große alte Gebäude. „Rein ins Warme, würde ich sagen. Mir frieren schon die Zehen ab!“ „Gute Idee“, hustete er. Gemeinsam liefen wir die Stiegen nach oben und betraten der Museum.

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    Als wir die große Eingangshalle betraten, sah sich V beeindruckt um. „Wow….das ist…!“ „…der Wahnsinn?“, vollendete ich seinen Satz und

    Als wir die große Eingangshalle betraten, sah sich V beeindruckt um. „Wow….das ist…!“ „…der Wahnsinn?“, vollendete ich seinen Satz und grinste breit. Er nickte sprachlos. Der weiße Mamorboden glänzte und an den Seiten führten große Steinsäulen zur Decke. Die alten Gemälde waren von kostbaren Goldrahmen umgeben und die Skulpturen saßen auf antiken Steinsockeln.

    Langsam spazierten wir den Gang entlang und ich reichte im Vorbeigehen einem der Kontrolleure meine Jahreskarte. Er lächelte uns freundlich zu und ließ uns durch das rote Absperrband. „Wo möchtest du zuerst hin“, fragte ich ihn höflich und steckte meine Jahreskarte zurück in die Geldbörse. „Ist mir egal“, murmelte er und musterte die filigrane Deckenmalerei. Ich musste lächeln. Er war wie ein Kind im Spielzeuggeschäft….
    „OK“, meinte ich schließlich. „Dann beginnen wir mal bei den Impressionisten und Expressionisten. „Du kennst dich damit aus?“; fragte er verwundert. „Ja, ich habe hier früher in den Ferien gearbeitet. Ich interessiere mich schon seit ich klein bin für Kunst. Ich bin aber nicht gerade die beste Zeichnerin, sonst hätte ich vermutlich Kunst studiert!“ Er riss die Augen auf. „Was für ein Zufall! Sofie studiert Kunst!“ „Ah, die schon wieder“, dachte ich. „Wir schienen ganz schön viel gemeinsam zu haben. War das gut? Ich wusste es nicht genau. Also lächelte ich einfach und meinte:“ Ach wirklich?“

    Vs Sicht:

    Wir betraten den ersten Ausstellungsraum. Die Bilder waren, klein, groß, mit goldenem, mit silbernem, oder auch mit hölzernem Rahmen. Ich war überwältigt von der Vielfalt und der Geschichte, die sich in diesem Raum befand. Das hier war es, wofür ich mich wirklich interessierte.

    Emilia stand neben mir und ich musterte sie von oben bis unten. Sie war ein hübsches Mädchen. Etwas kleiner als ich. Vielleicht 1,67. Sie hatte große braune Augen, die mich an die eines Rehs erinnerten. Oder warte, nein sie sahen aus wie Kastanien, oder Maroni. Ja, das traf es. Ich legte den Kopf schief. Sie war mir recht sympathisch. Ich glaube, wenn Jimin herkommt, werde ich die beiden mit einander verkuppeln. Ich kicherte in mich hinein.
    „Was ist?“, fragte sie und sah mich interessiert an. „Nichts“, meinte ich nur knapp und versuchte sie abzulenken indem ich sie nach dem Maler des Bildes links von uns fragte.

    In den nächsten Stunden wanderten wir durch die Ausstellung. Emilia erzählte mir viel über die berühmtesten Bilder, die hier ausgestellt waren und ich merkte, dass sie dabei selbst völlig in ihrem Element war. Es machte Spaß mich mit ihr zu unterhalten. Langsam hatte ich das Gefühl, wir könnten Freunde werden.

    "So und das hier ist die Sternennacht von Van Gogh!“ Sie wies auf ein wunderschönes Bild in Blau- und Gelbtönen, das mir nur allzu bekannt war. „Das kenne ich“, grinste ich. „Und woher“, erkundigte sie sich. „Van Gogh ist mein Lieblingsmaler und das hier“, ich wies auf das alte Gemälde. „Das ist mein Lieblingsbild.“ Als ich das sagte, sah sie mich sorgenvoll an. „Schön langsam wird’s gruselig V!“ „Wieso?“, ich legte meine Stirn in Falten. „Das ist auch mein Lieblingsbild!“, erklärte sie.
    Wir sahen uns an, dann begannen wir fürchterlich zu lachen. „OK“, sie sah auf die Uhr. „Es ist 15:30! Ich denke, wir sollten schön langsam zum Flughafen und deine Freunde abholen!“ Nickend beruhigte ich mich wieder und schob sie grinsend in Richtung Ausgang. „Ich bin schon gespannt was du zu ihnen sagst!“ Sie hopste energiegeladen zur Seite:“ Na vermutlich „Hallo“!“ Ich verdrehte die Augen und sie boxte mir verspielt in die Seite.

    Als wir nach draußen kamen blieben wir stehen und sahen wie sie überall Wasserlacken gebildet hatten. Es hatte geschüttet in der Zeit, als wir im Museum waren. „Sind deine Schuhe wasserdicht“, fragte sie und sah besorgt auf die Straße, die sich mittlerweile in einen kleinen Fluss entwickelt hatte. „Nö!“, gab ich zurück. „Deine?“ Sie schüttelte den Kopf. „Dann gehen wir jetzt entweder schwimmen, oder wir springen über die Lacken!“
    „Zum schwimmen ist es mir zu kalt!“, grinste ich. Wir sahen uns an und im nächstem Moment hüpften wir wie kleine Kinder zwischen den nassen Flächen hin und her. Es war gar nicht so einfach, denn durch die kalten Temperaturen waren bestimmte Stellen bereits gefroren, und man musste sich bemühen nicht auf ihnen auszurutschen.

    Ich hatte meinen Spaß. Wer mich gut kennt weiß, dass ich für jeden Blödsinn zu haben war. Und das hier war alles andere als schlau.

    Plötzlich hörte ich wie Emilia hinter mir aufschrie:“ Mist!“ Ich riss herum und sah, dass sie ausgerutscht war und nun direkt auf eine große Matschlacke zusteuerte. Schnell machte ich einen großen Schritt auf sie zu und schnappte ihren Arm. Mit einem Ruck zog ich sie zu mir. Ich keuchte erleichtert auf und spürte, wie ihr Herz wie wild hämmerte. Sie sah mich perplex an und stotterte: „Ähmm…….ääähhh…danke!“ Kurz sahen wir uns an, dann trat ich etwas zurück.

    „Keine Ursache. Aber pass auf, sonst tust du dir noch weh!“ Sie richtete ihre Haube zurecht und dann ging es auch schon weiter, doch diesmal langsamer und ohne zu hüpfen.😊

    -16:00 Uhr am Flughafen Wien-

    Emilias Sicht:

    „Wie sehen sie denn aus?“, wollte ich wissen und lugte über die Köpfe der anderen Menschen, die in der Ankunftshalle warteten. „Also, Jimin ist klein und hat momentan blonde Haare. Er kleine Hamsterbacken und sieht einfach zum anbeißen aus.“ Ich sah ihn etwas verstört an. „Wenn du Hunger hast, sollten wir dir vielleicht noch etwas zu Essen holen, meinst du nicht?“ Er lachte. „Nein, nein passt schon.“ Er fuhr fort. „Jin und Jungkook sind die beiden größten und momentan beide schwarze Haare. J-Hope hingegen ist weder groß noch klein und hat irgendeine undefinierbare rot-braune Haarfarbe.“ Ich grinste. Vs Beschreibung seiner Freunde war alles andere als liebevoll. Aber ich kannte ihm mittlerweile schon gut genug, um zu wissen, dass das nur Spaß war.

    „Hey, da drüben sind sie ja!“ Er hüpfte aufgeregt auf und ab und wies mit seinem Finger auf vier junge Männer, die die Halle betraten. Er winkte aufgeregt. „Hyungs! Wir sind hier!“

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    Die vier Jungs entdecken uns und hoben erfreut ihre Hände. „Hey V!“, rief der kleinste der vier, der wohl Jimin hieß, und rannte auf uns zu. V u

    Die vier Jungs entdecken uns und hoben erfreut ihre Hände. „Hey V!“, rief der kleinste der vier, der wohl Jimin hieß, und rannte auf uns zu. V umarmte ihn lachend und drückte ihn fest an sich. „Ich soll dir Liebe Grüße von Sofie ausrichten“, meinte Jimin schließlich, als er sich von ihm löste. „Sofie hat gesagt, wenn sie wieder da ist, geht sie mit dir in die Albertina.“ „Zu spät“, grinste V und wies auf mich. „Das hat Emilia bereits getan.“ Nun kamen auch die anderen zu uns und begrüßten V herzlich.

    Als sie mich entdeckten sahen sie V fragend an. Er kicherte und erklärte:“ Das ist Emilia, sie ist für dieses Monat unsere Dolmetscherin. Herr Nam Lee hat sie für uns angergiert, weil Sofie, Namjoon und Xenia ja noch in Korea sind und weder unser Deutsch noch unser Englisch ausreicht, um uns hier zu verständigen!“ Sie nickten verständnisvoll und reichten mir einer nach dem anderen die Hand. „Jimin hat wirklich kleine Hände“, dachte ich grinsend als er mich mit einem süßen Lächeln begrüßte.

    Als Jin mir die Hand reichte bemerkte ich seine breiten Schultern und stellte fest, dass sein Gesicht unheimlich perfekt war. „Ich hoffe, du weißt, wo es hier gute Sachen zu Essen gibt“, erwähnte er flüsternd. „Ich habe nämlich einen riesen Hunger“. Er deutete auf seinen Bauch, der bedrohlich zu knurren begann. „Keine Sorge“, grinste ich. „Es ist Weihnachten. Das heißt, es gibt hier an jeder Ecke Essensstände.“ Ich mochte ihn auf Anhieb. Er war diese Art Mensch, dessen Persönlichkeit eindeutig nicht mit seinem Aussehen übereinstimmte, denn bei dem Erscheinungsbild könnte er sich eindeutig viel hochnäsiger geben.

    J-Hope entpuppte sich schon in den ersten paar Minuten, in denen ich ihn kannte, als wahrer Sonnenschein. Nein, jetzt mal im Ernst. Wie kann ein Mensch alleine so gute Laune verbreiten. Jungkook hingegen hatte einen sanften Händedruck und schien beinahe eingeschüchtert von mir zu sein. Als ich ihn besorgt ansah und V meinen Blick bemerkte legte er seinen Arm um Jungkooks Nacken. „Ach, er braucht immer ein bisschen, um warm zu werden, aber eigentlich, ist er genau so schräg drauf wie wir alle.“

    Jungkook boxte ihn in die Seite. „Sag das nicht, sonst hat sie noch ein falsches Bild von mir!“ Ich grinste. „Ich mach mir mein Bild schon schön selbst, keine Sorge!“

    „Also, Jin hat Hunger und wie siehts bei euch aus?“ Die fünf sahen sich vielsagend an. „Essen geht immer!“, meinte J-Hope und richtete seinen Schal. „Ist es kalt draußen?“, erkundigte sich Jimin. „-4“, antwortete ich. Augenblicklich zückte er seine Handschuhe und schlüpfte in sie hinein. Als er fertig war klopfte er seine Hände lächelnd zusammen. „Jetzt bin ich bereit.“ Ich grinste. Er war schon irgendwie süß.

    -1h später am Christkindlmarkt-

    „Das hier ist der Wahnsinn!“ Jungkook, V, Jimin und J-Hope drehten sich staunend im Kreis und bewunderten die vielen Lichter über ihren Köpfen. Zu Weihnachten verwandelte sich die Wiener Innenstadt immer in ein Winterwunderland. Überall glitzerte und funkelte es und die verschneiten Fußgängerzonen, erstrahlten in einem weihnachtlichen Glanz. An jeder Ecke roch es nach winterlichen Gewürzen, Honigkerzen, Seife, Lebkuchen, gebrannten Mandeln und Punsch. Das hier war für mich Weihnachten….

    „Siehts hier immer so aus“, fragte Jin sprachlos, der die ganze Zeit neben mir her sparzierte. „Ich weiß nicht“, gab ich sarkastisch zurück. „Feiert ihr das ganz Jahr über Weihnachten?“ Er schnitt eine Grimasse und steckte seine Hände in die Manteltaschen. Wenn wir ausatmeten, konnte man bei diesen Temperaturen bereits unseren Atem sehen. V und Jimin, die vor uns gingen, fanden das anscheinend so komisch, dass sie keuchend durch die Gegend hüpften und kleine Rauchwolken produzierten.

    Bei dem Anblick grinste Jin. „Ach, jetzt haben sie sich wieder. Jimin war schon die ganze Zeit so unruhig. Wenn sie nicht bei einander sind scheint ihnen immer etwas zu fehlen!“ Ich sah zu ihm hoch. „Sind sie so gute Freunde?“! „Oh, ja“, er fuhr sich durch die Haare. „Das sind sie!“

    Ich beobachtete sie interessiert. Sie wirkten wie zwei Kinder, die endlich wieder miteinander spielen durften. Es war schon irgendwie niedlich. Sie gingen so liebevoll miteinander um. V zog Jimin immer zur Seite, wenn ihnen Leute entgegenkamen, die nicht auswichen. Es waren kleine freundschaftliche Gesten, die ich nicht einmal von meinem eigenen Freund bekam. Bei dem Gedanken an ihn seufzte ich.

    Kai und ich waren jetzt schon zwei Jahre zusammen, doch die anfängliche Liebeseuphorie war verschwunden. Ich mein, ich liebe ihn noch, doch ob er mich noch liebt, das ist hier die Frage. Wo waren unsere gemeinsamen Filmeabende, die langen Abendspaziergänge, oder die gemeinsamen Ausflüge, die wir früher immer gemacht haben. Ich vermisste das….
    „Alles OK?“, V stand plötzlich neben mir und sah mich besorgt an. „Ja…ja….i…ich war nur in Gedanken“, stotterte ich und konzentrierte mich schnell wieder auf die Gegenwart.
    Plötzlich entdecke ich einen Wüstelbude, die auch Gulasch-Suppe anbot und machte die Jungs darauf aufmerksam, um von mir abzulenken. „Hey, hab ihr Lust auf Würstel und Suppe. Das hier ist typisch für Österreich, also ich weiß nicht, ob ihr das von zuhause kennt!“

    „Egal“, grinste Jin. „Was wir nicht kennen wird eben ausprobiert!“ Er leckte sich über die Lippen und steuerte gezielt mit Jungkook, Jimin und J-Hope auf die kleine Bude zu. Mir war mittlerweile eiskalt. Ich versteckte mich tiefer in meinem Schall und klapperte mit den Zähnen. Als V das sah kam er zu mir, schnappte mich an der Hand und meinte:“ Komm, wir holen uns eine Punsch. Sonst erfrierst du noch.“ Und ehe ich es mir versah heilt mich V an der Hand und zog mich in Richtung des Punschstandes….

    Hey meine Lieben,
    ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ihr meine Ff bewertet.
    Hab euch lieb<33

    LG Fleur0109

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    Es war ein seltsames Gefühl, das sich in meinem Bauch ausbreitete. Das letzte Mal, hat es so gekribbelt, als Kai und ich Hand in Hand am Stand entlan

    Es war ein seltsames Gefühl, das sich in meinem Bauch ausbreitete. Das letzte Mal, hat es so gekribbelt, als Kai und ich Hand in Hand am Stand entlanggelaufen sind. Mir wurde augenblicklich heiß und als V und ich beim Punschstand ankamen, entriss ich mich schnell seinem Griff.

    „Was willst du trinken?“, fragte er und studierte dabei, die Angebotstafel. „Ich glaube, ich nehme einen Orangenpusch“, meinte ich immer noch etwas abwesend von seiner Berührung. Er nickte und ging zu dem Punschverkäufer. Er wollte gerade ansetzen seine Bestellung aufzugeben, als er feststellte, dass er ja kein Englisch oder Deutsch sprach. Er drehte sich zu mir um und lächelte mich verlegen an. Als ich ihn so sah, musste ich mir das Lachen verkneifen und ging schnell zu ihm.

    „Auch einen Orangenpunsch?“, fragte ich. Er nickte. „2 Orangenpunsch, bitte“, richtete ich meine Bestellung an den Verkäufer. „Das macht 4 Euro!“, meinte dieser und füllte zwei rote Tassen mit einer dampfenden orangen Flüssigkeit. Ich kramte gerade in meiner Tasche nach meiner Geldbörse, als V dem Verkäufer plötzlich einen 5€ Schein in die Hand drückte.

    Ich sah entgeistert zu, wie der Mann den Schein entgegennahm und V 1€ zurückgab. „Hey“, schimpfte ich etwas wirsch. „Ich sollte dich einladen und nicht du mich! Ich werde schließlich bezahlt hierfür!“ Er grinste und reichte mir eine der beiden dampfenden Tassen. „Ich hätte gedacht wir sind mittlerweile Freunde. Darf ein Freund nicht eine Freundin auf ein Getränk einladen?“

    Ich verdrehte die Augen und musste lächeln. Er war ein richtiger kleiner Charmeur. Ich boxte ihn etwas trotzig in die Seite. „Danke“, murmelte ich und nippte etwas verlegen an meinem heißen Orangenpunsch.

    Vs Sicht:

    Langsam schlenderten wir zurück zu den anderen, die etwas weiter beim Würstlstand gerade verzweifelt versuchten, dem Verkäufer mit Händen und Füßen ihre Bestellung aufzugeben.
    Als Emilia die vier so sah, eilte sie schnell zu ihnen und half beim Übersetzen. Ich blieb etwas abseits stehen und beobachtete die Szene.

    Ich war fasziniert davon, wie sie zwischen Koreanisch und Deutsch hin und her switchte und so eine Verständigung ermöglichte. Sie erinnerte mich an RM, wenn er für und bei Interviews, oder Reden das Wort übernahm. Immer wieder strich sie sich ihre langen Kastanienbraunen Haare hinters Ohr und lächelte abwechselnd die Jungs und den Verkäufer an. Sie hatte ein wunderschönes Lächeln. Es war warm und herzlich und vor allem….. ehrlich.

    Es gibt nichts, dass ich mehr hasse, als Menschen, die nicht echt sind. Menschen, die anderen nur etwas vorspielen und nicht ehrlich zu anderen sind. Ich bin, ohne dass das jetzt eingebildet klingen soll, eines der Mitglieder, die am besten bei den Fans ankommt. Doch sie mögen mich nicht, wegen meiner Persönlichkeit, sondern die meisten himmeln mich wegen meines Aussehens an.

    Ich fühle mich zwar geehrt, dass ich ihnen gefalle, doch ich finde man sollte Menschen nicht bloß wegen ihres Aussehens mögen, sondern vor allem wegen ihrer tollen Persönlichkeit. Ich wünsche es mir bis heute nur einmal einen Brief eines Mädchens zu lesen, in dem nicht steht, dass sie mich hübsch findet, sondern, dass sie meinen Humor mag, oder meine liebevolle Art….

    -währenddessen im BTS Apartment-

    Xenias Sicht:

    „Noch einmal bitte!“, orderte ich an und drückte erneut auf den Aufnahmeknopf. Suga begann zu rappen und ich klopfte den Takt des Liedes mit dem Stift mit. Ich schloss die Augen und sog die Melodie des Liedes in mich auf.

    Sugas Song hieß „Better together“ und handelt von einem Paar, dass gemeinsam alles schaffen kann. Und ja, ihr denkt wahrscheinlich richtig. Es geht hier um uns, um Suga und mich. Wir haben es gemeinsam geschrieben und war mittlerweile unser ganzer Stolz. Ich öffnete die Augen und beobachtete Suga, wie er mit wilden Gesten seinen Text begleitete.

    Ich war beeindruckt wie gut er war. Ich persönlich finde, dass er der beste Rapper von BTS ist, aber das ist vermutlich Geschmackssache und Suga war nun mal mein Geschmack😊
    Als er fertig war drückte ich erneut den Knopf und stoppte somit die Aufnahme. Ich reckte ihm stolz beide Daumen entgegen und grinste ihn breit an. „Gut gemacht“, formte ich mit meinen Lippen und hob mich aus meinem Stuhl. Suga setzte seine Kopfhörer ab und kam aus dem Aufnahmeraum heraus. „Das nehmen wir“, erklärte ich. „Das war einfach nur perfekt.“ Er kam lächelnd zu mir und legte mir die Hände um den Hals. „Perfekt, so wie du?“ Ich gab ihm einen kleinen Schubs und wurde rot. „Hör auf, du weißt doch, dass ich das nicht mag, wenn du sowas sagst!“

    Er grinste schelmisch und zog mich näher zu sich. Er sah mir tief in die Augen…
    Dann legte er seine warmen Lippen auf meine und küsste mich.

    Sofies Sicht:

    „Wo sind Suga und Xenia?“, erkundigte sich RM, der gerade ein Buch las und mit seinem Kopf auf meiner Brust lag. „Im Tonstudio“, murmelte ich ebenfalls in ein Buch vertieft. „Meinst du wir sollen sie fragen, ob wir gemeinsam Essen gehen sollen?“ Ich überlegte kurz. „Warum nicht! Hast du schon Hunger?“ Ich sah auf die Uhr 18:00 Uhr. Eigentlich Zeit zum Essen…

    „Ja“, seufzte er. „Sag mal Xenia, ist dein Buch auch so schlecht wie meines?“ Ich nickte und schlug es demonstrativ zu. „Ja, das ist es!“ „Wollen wir tauschen?“, schlug er vor und reichte mir seinen Thriller. Ich lächelte und reichte ihm mein Buch. „Ich hoffe du magst Krimis!“ Er lachte auf. „Die sind harmlos im Vergleich zu meinen Thrillern!“ Ich kniff die Augen zusammen. „Wollen wir wetten nicht?“

    Er funkelte mich wettbewerbsgierig an. „OK, die ersten fünf Kapitel entscheiden!“ „Top die Wette gilt“, grinste ich und machte mich an das neue Buch.

    Und wiedermal vergaßen sowohl Xenia und Suga, als auch RM und ich aufgrund unserer Zweisamkeit auf alles andere um uns herum. Wir hatten uns und das war alles was wir zum Glücklichsein brauchten….

    Liebe Leser,
    in meinen Ffs geht es immer wieder um Kunst und das Zeichnen. Ich selbst male und zeichne auch. Wen das interessiert kann gerne mal auf meiner Instagram Seite vorbeischauen. (Das würde mich sehr freuen:))

    Instagram: sofies_art_factory

    LG Fleur0109

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    ((bold))((big))3. Dezember ((ebig)) ((ebold)) ((bold))-am nächsten Morgen-((ebold)) ((unli))Emilias Sicht: ((eunli)) Gähnend strampelte ich die Bett

    3. Dezember

    -am nächsten Morgen-

    Emilias Sicht:

    Gähnend strampelte ich die Bettdecke von mir und warf einen Blick auf meinen Sterne-Wecker. Es war 8:30. Das heißt ich hatte noch genau eine halbe Stunde Zeit, um mich fertig zu machen, Frühstück zu essen und zum Hotel der Jungs zu laufen, bevor ich sie wieder traf.

    Gestern sind wir noch lange Zeit über den beleuchteten Weihnachtsmarkt sparziert und haben uns die volle Dröhnung an Kalorien gegeben. Zuckerwatte, kandierte Äpfel, gebrannte Mandeln, Schokoladefrüchte und Waffeln. Vor nichts haben die fünf Halt gemacht. Ich hatte schon Angst ihnen würde Schlecht werden, aber nix da!

    Leicht beschwipst vom Orangenpunsch, hatten vor allem V und ich unseren Spaß. Wir fanden alles was um uns herum passierte einfach nur noch lustig. Und als V irgendwann dachte, er würde mit einem Mädchen tanzen, als er an einer Straßenlaterne hing, stellten wir fest, dass es wahrscheinlich das beste war, sich nach Hause auf zu machen. Erschöpft vom vielen gehen und dem Schluckauf, den wir dank unsrer Lachflashs hatten, spazierten wir gegen 23:00 Uhr endlich zurück zum Hotel.

    Jimin und Jim boten mir freundlicher Weise an, mich nach Hause zu bringen. Doch als ich das Argument brachte, dass ich mich in Wien vermutlich besser betrunken auskannte, als sie nüchtern, sahen sie es schließlich ein und wünschten mir eine gute Nacht.

    Ich quälte mich aus meinem Bett und öffnete ein Fenster. Ich lies die frische Morgenluft hineinwehen und sog den Geruch der weihnachtlichen Innenstadt in mich auf. Ich strich mir meine Haare aus dem Gesicht und begann das Bett zu machen. Als ich mich an Kais Hälfte des Betts machte, stutzte ich. Nanu? Ist er in der Nacht denn gar nicht nachhause gekommen. Seine Seite des Betts war quasi unbenutzt und es waren keine Spuren einer Übernachtung zu finden. Ich strich gedankenverloren die Bettdecke glatt und zog mein Handy raus.
    Geschrieben hatte er auch nichts……

    Ach, egal jetzt. Ich habe sowieso keine Zeit mir länger darüber Gedanken zu machen.

    -eine halbe Stunde später -

    Frisch geduscht und mit vollem Bauch kam ich beim Hotel Sacher an. Die Jungs standen bereits vor dem Eingang, dick eingepackt in Mantel, Haube und Schal und winkten mir freundlich entgegen. „Guten Morgen“, begrüßte wir uns und ehe ich es mir versah bekam ich sogar von jedem der fünf eine kurze Umarmung.

    „Was machen wir heute?“, fragte Jungkook gespannt und sah mich aus interessierten Augen an. Ich grinste. Ich wusste genau, dass unsere heutige Aktivität alle liebten. Das hatte mir V gestern erzählt und ich habe es mir sofort notiert. „Ich gebe euch eine TIPP“, spannte ich sie auf die Folter. „Es ist auch bei euch in Korea eine beliebte Freizeitaktivität im Winter!“ Die Jungs überlegten und man sah ihnen förmlich an, wie ihre Köpfe arbeiteten.

    „Eis essen?“, scherzte Jin und klopfte seinem Nachbarn, J-Hope, dämlich lachend auf die Schulter. Ich schmunzelte. Die anderen verdrehten nur die Augen. „Hör nicht auf ihn“; erklärte Jimin. „Er denkt immer nur ans Essen!“ „Schi fahren!“, schlug J-Hope nun vor und war sich beinahe sicher, dass er Recht hatte. „Nein“, grinste ich. „Aber so ähnlich!“ V stand neben mir und lehnte sich etwas zu mir. Dann rief er laut:“ Eis laufen, wir gehen Eis laufen!“ Ich verfolgte instinktiv Vs Blick mit meinen Augen und stellte fest, dass er das Prospekt in meiner Handtasche entdeckt hatte.

    Ich gab ihm einen etwas festeren Schubs. „Hey, du kleine Ratte! Du hast geschummelt!“ Alle lachten und ich warf V einen trotzigen Blick zu. „Aber ich hab‘ doch Recht?“, fragte er zur Sicherheit noch einmal nach. „Ja“, murrte ich etwas beleidigt, weil ich sie nicht länger auf die Folter spannen konnte.
    Augenblicklich brachen alle in lautes Jubeln aus und ich war überrascht, dass ihnen ihre Lautstärke kein bisschen peinlich war. „Yaaaaaaayyyyy, Juhuuuuuuu!“

    Als sie auch noch zu tanzen begannen, verdünnisierte ich mich. „Hey wo gehst du hin?“, fragte V. „Ich geh schon mal zu Eislaufbahn. Ihr seid mir peinlich“, warf ich ihm über die Schulter zu und bemühte mich ihm dabei nicht mein breites Grinsen zu zeigen. „Also, wenn ihr mitkommen wollt, solltet ihr mir jetzt folgen.“

    „Warte auf uns“, riefen sie im Chor und augenblicklich waren wieder alle bei mir und hopsten fröhlich neben mir her.

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    ((bold))-am Weg zum Eislaufplatz-((ebold)) ((unli))Vs Sicht: ((eunli)) Wie’s mir gerade geht? Da fragt ihr noch? Einfach großartig! Ich bin in Urla

    -am Weg zum Eislaufplatz-

    Vs Sicht:

    Wie’s mir gerade geht? Da fragt ihr noch?
    Einfach großartig! Ich bin in Urlaub, es ist Weihnachten und gleich gehe ich mit meinen Freunden Eislaufen und…..ich liebe Eislaufen. Jetzt mal ernsthaft, wer nicht?😊

    Aufgeregt lief ich hinter Emilia her.

    Ich mochte sie von Tag zu Tag mehr. Sie verstand meine Witze, lies sich gelegentlich von mir ärgern und war nebenbei auch ziemlich intelligent. Humor und Intelligenz, das war mir das Wichtigste bei Mädchen, denn mit solchen Mädchen unterhalte ich mich gern. Bei Gelegenheit muss ich noch einmal darüber nachdenken, ob das wirklich eine gute Idee wäre, sie mit Jimin zu verkuppeln. Ich meine, die beiden würden schon ein tolles Paar abgeben, aber irgendwie nervte es mich, wenn die beiden zu viel mit einander sprechen.

    So wie jetzt. Er hat gerade etwas gesagt und sie lacht schon wieder so komisch. Sie kichert so dämlich wie die verliebten Mädchen im Fernsehen. Pffff……


    Ich zog eine Augenbraue nach oben und drängte mich zwischen die beiden. „Hey Emilia, kannst du eigentlich gut Eislaufen?“ Sie war überrascht über mein plötzliches Kommen, lächelte mich aber freundlich an und strich sich eine kastanienbraune Haarsträhne hinters Ohr. „Naja, geht so“, grinste sie. Anstatt zu aber antworten sah ich fasziniert in ihre großen Reh-Augen. Ich verlor mich darin und grinste sie einfach nur an. „Ähh…V?“ Sie schnipste eifrig vor meinem Gesicht herum und schnitt dabei Grimassen.

    Mit einem Mal schreckte ich hoch. „Äh…
    wie..was….ah….entschuldigung….ich war gerade in….äh…Gedanken!“ Jimin hatte meinen Blick gesehen und sah mich nun vielsagen an. „Was?“, fragte ich übertrieben betont. „Ach nichts“, kicherte er nur und ließ sich zurück zu J-Hope, Jungkook und Jin fallen.

    -angekommen am Eislaufplatz-

    Das Teil war einfach gigantisch. Als wir ankamen, glänzte da eine riesige Eisfläche, die schimmerte wie tausend Kristalle. Wenn man sich darüber beugte, konnte man sogar sein Spiegelbild darin erkennen.

    „Wooooow“, stauenden wir und sahen uns beeindruckt um. „Ich gehe Schuhe ausborgen!“, meinte Emilia und lies ihre Tasche auf eine Bank fallen. „Ihr könnt solange hier warten, wenn ihr möchtet!“ „Meine Füße tun sowieso schon weh“, jammert Jin und lies sich auf die Bank plumpsen. Emilia wollte gerade gehen, als sie sich noch einmal umdrehte. „Was habt ihr für Schuhgrößen“, erkundigte sie sich. „Alle 41, nur V hat 42“, erklärte J-Hope schnell und holte seine Trinkfalsche aus seinem Rucksack.

    „Ok, danke. Bin gleich wieder da!“ Und fort war sie.
    Ich setzte mich neben Jimin auf die Bank und legte meinen Kopf in den Nacken. Ich seufzte auf und stieß dabei eine weiße Atemwolke aus. „Was ist grinste Jimin breit, verliebt?“
    Ich sah ihn augenblicklich an und riss überrascht die Augen auf. „Nein, nein….ich mein…wie kommst du denn darauf? Ich hätte doch sowieso keine Zeit für eine Beziehung!“
    Die anderen sahen sich vielsagend an. „Was haben wir da jetzt nicht mitbekommen“, erkundigte sich Jungkook und stützte seinen Kopf interessiert auf seiner Hand ab. „Erklär ich euch nachher im Hotel“, lächelte Jimin teuflisch. „Jimin, ich bring dich um wenn du….“

    Aber weiter kam ich nicht mehr. Emilia war wieder da und stellte die ausgeborten Eislaufschuhe auf den Tisch. „So das sind einmal 38iger für mich, 4x 41iger für euch und die….die hier sind für dich V!“ Sie reichte mir großen weißen Eislaufschuhe in der Große 42 und mir stieg augenblicklich die Röte in die Wangen, weil mich alle Jungs breit grinsend anstarrten.

    Emilia sah mich fragend an, als sie die lachenden Gesichter der anderen sah. „Was ist denn?“, erkundigte sie sich und begann sich ihre Schuhe auszuziehen und in ihre Eislaufschuhe zu schlüpfen. „Ich…..ich….ich muss auf die Toilette!“, meinte sich schließlich stotternd und machte mich auf die Suche nach einem Klo.

    Emilias Sicht:

    Ich runzelte die Stirn. „Was hat er denn?“, erkundigte ich mich nun bei den Jimin, Jin, J-Hope und Jungkook. Aber die vier sahen mich nur unschuldig an und zuckten anscheinend unwissend mit den Schultern. Ich widmete mich wieder meinen Schnürsenkeln. Komisch…..
    Seit heute Morgen war es so anders..... Er sah mir dauernd in die Augen…..

    „Ich bin soweit!“, erklärte Jungkook und ging voller Vorfreude in Richtung Eislaufbahn. „Können wir schon?“, fragte er wie ein kleines Kind, das erst um Erlaubnis bitten musste. „Du musst mich nicht fragen, geh einfach“, lachte ich und deutete ihm an einfach loszulegen. Auch die anderen gingen auf wackeligen Beinen in Eislaufschuhen zur glatten Eisfläche und versuchten ohne Sturz auf das gefrorene Wasser zu gelangen.

    Ich wollte gerade aufstehen, da reichte mir jemand die Hand. Es war Jimin. Er steckte mir lächelnd seine kleine Hand entgegen, um mir aufzuhelfen. Ich ergriff sie dankend und wir gingen gemeinsam bis zur Eislaufbahn. „Ich hoffe V ist nicht ins Klo gefallen“, scherzte ich und sah mich um, ob er bereits irgendwo zu entdecken war. „Keine Sorge“, beruhigte mich Jimin. „Der taucht schon wieder auf.“ Und tatsächlich. Gerade als Jimin mir erneut die Hand gegeben hatte und mir nun auf die glitschige Eisfläche half, kam V um die Ecke und hampelte etwas unbeholfen auf seinen Eislaufschuhen aus uns zu.

    Als er uns sah, legte er einen Zahn zu und ich wollte ihm gerade zurufen langsam zu machen, als ich plötzlich den Halt verlor und wie ein Sack Sand auf das Eis plumpste. „Hey!“ Jimin half mir hoch. „Alles gut? Ich hab dir doch gesagt, du sollst dich nicht ablenken lassen.“ „Wenn man aufs Eis steigt muss man sich konzentrieren!“ „Hab ich doch“, protestierte ich. „Ich wollte nur V warnen nicht zu schnell zu laufen, sonst hätte er noch hinfallen können!“

    „Ha, Karma“, lachte J-Hope hinter mir, der anscheinend alles aus gegebenem Abstand beobachtet hatte. Ich warf ihm einen vernichtenden Blick zu. „Na warte du! Gleich hab‘ ich dich!“ Ich rappelte mich auf und kam wieder auf beiden Beinen zu stehen. Er quiekte auf und eine wilde Verfolgungsjagd begann.

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    ((unli))Vs Sicht:((eunli)) Vorsichtig setze ich den ersten Fuß auf das spiegelglatte Eis und hangelte mich entlang der Bande in Richtung meiner Freun

    Vs Sicht:

    Vorsichtig setze ich den ersten Fuß auf das spiegelglatte Eis und hangelte mich entlang der Bande in Richtung meiner Freunde. J-Hope und Emilia lieferten sich währenddessen eine wilde Verfolgungsjagd und J-Hope sah jeden Moment so aus, als würde er gleich auf seinen Hintern plumpsen.

    Emilia war überraschend gut. Ich hätte immer gedacht sie wäre so ein Typ Mädchen, das nicht besonders viel von Sport hielt, aber sie war anscheinend ziemlich begabt. Immer wenn J-Hope sie fast geschnappt hatte, machte sie eine scharfe Kurve, drehte sich am Stand um und flitze in die entgegengesetzte Richtung davon. Ich war beeindruckt und beobachtete sie fasziniert. Es wirkte fast als würde sie tanzen….

    „Hyung? Brauchst du Hilfe?“ Jimin fuhr zu mir und bremste knapp vor mir ab. Er legte mir eine Hand auf die Schulter und sah mich besorgt an. Ich, noch immer am Rand klammernd, warf ihm einen genervten Blick zu. „Glaubst du ich kann das nicht?“ Er zog überrascht die Augenbrauen hoch und machte eine abwehrende Handbewegung. „Hey, kein Grund gleich schroff zu werden!“ Er sah mich noch kurz an, dann drehte er sich um und fuhr davon.

    Er brauchte gar nicht so unschuldig zu tun. Ich habe genau gesehen, dass er Emilias Hand gehalten hat….Es nervte mich und nun war ich mir sicher. Das mit dem Verkuppeln war eine doofe Idee gewesen…..das wollte ich jetzt doch nicht mehr….
    Ich schnaufte verächtlich und versuchte verzweifelt, dass sich meine Füße nicht verselbstständigten. Ich war nie besonders gut im Eislaufen gewesen, aber es lag vermutlich auch daran, dass ich in den letzten acht Jahren keinen Fuß mehr auf einen solchen Platz gesetzt hatte.

    Verdammt und wie sollte ich das jetzt machen? Ich konnte ja schlecht am Hintern über den Platz rutschen….

    Emilias Sicht:

    „Na warte, gleich hab ich dich!“, rief J-Hope und griff nach meiner Kapuze. Doch ich bremste ab, drehte mich einmal im Kreis und fuhr ihm so wider mal davon. „Da musst du schon schneller werden!“, ärgerte ich ihn und streckte ihm im Vorbeifahren die Zunge raus. Er lachte und nahm erneut die Verfolgung auf.

    Plötzlich fuhr jemand ganz nahe hinter mir und rief meinen Namen. „Emilia? Emilia?“ Ich stoppte und blieb stehen. Es war Jimin. Er bremste ebenfalls ab und hielt sich an der Bande neben uns fest. „Ja, was gibt’s denn?“ Ich sah ihn fragend an. „Könntest du bitte V helfen? Ich würde ja gerne, aber er lässt sich nicht von mir helfen. Er ist vermutlich angefressen auf mich?“ Ich runzelte die Stirn. „Warum denn?“ „Ach, nicht so wichtig“, erklärte er und sah mich erneut bittend an. „Klar, bin schon weg!“, grinste ich und fuhr los.

    Ich fragte mich, was zischen den beiden vorgefallen war. Sie waren doch angeblich unzertrennlich…..
    In Gedanken versunken überquerte ich den ganzen Platz und blieb schließlich vor meinem gutaussehenden neuen Freund stehen. Ich streckte ihm die Hand entgegen und lächelte ihn freundlich an.

    „Komm! Sonst wächst du hier noch fest?“ Er blicke etwas grummelig auf und versteckte sein Gesicht hinterm Schal. „Ich schaff das alleine“, beteuerte er schmollend und entfernte sich vorsichtig cm für cm vom sicheren Rand des Platzes. „Weißt du V?“, fing ich an. „Als ich noch klein war, sind mein Papa und ich immer zu zweit Eis gelaufen! Er hat immer gesagt, wenn man jemand zweiten bei sich hat, fällt einem alles leichter!“ Er schwieg.

    Ich seufzte. „Mann kannst du ein Stimmungstöter sein, wenn du möchtest! So kenn ich dich ja gar nicht!“ Grinsend schnappte ich seine rechte Hand und zog ihn vorsichtig in die Mitte des Platzes. Es überraschte ihn, denn er schwankte gefährlich hin und her. Doch nach einigen Sekunden hatte er die nötige Körperspannung gefunden und bewegte sich recht elegant übers Eis.

    „Na siehst du?“, meinte ich. „Geht doch!“ Nun lachte auch er und ich bemerkte erst jetzt, dass er meine Hand immer noch fest umschlossen hielt. Gott sei Dank hatte ich bereits rote Wangen, denn sonst hätte man mir vermutlich sofort meine Verlegenheit angesehen. Schnell lies ich seine Hand los und drehte mich so, dass ich nun rückwärts vor ihm herfuhr. „Wann bist du da letzte Mal Eis gelaufen?“, erkundigte ich mich und überwand die große Kurve, immer bereit V eine stützende Hand zu sein, falls er hinfallen sollte. „Ahh….das ist schon lange her!“, lächelte er und wurde immer selbstsicherer beim Fahren.

    „Hey, das wird ja immer besser!“, lobte ich ihn überrascht. „Wer weiß, vielleicht wirst du nach deiner K-Pop Karriere ein bekannter…. -WUMMS-

    Mit voller Wucht knallte ich gegen einen Mann, der meine Bahn geschnitten hatte und ohne auf mich zu achten direkt in mich hineingelaufen war. Ich schrie auf und viel direkt in Vs Amre.
    Überrascht fing er mich auf. Ich brachte ihn aber aus dem Gleichgewicht und so plumpste er unsanft auf den Boden und ich direkt auf ihn drauf. Unsere Gesichter waren kaum einen Zentimeter von einander entfernt. Angespannt hielten wir die Luft an. Alles in mir begann zu kribbeln….

    Die Welt um uns herum bewegte ich plötzlich in Zeitlupe und es war, als würde die Zeit stehen bleiben. Ich starrte in diese großen braunen Augen und roch Vs Parfum, das ich schon in den letzten Tagen immer wieder wahrgenommen hatte.
    Wir sahen einander bestimmt Sekunden lang in die Augen, als plötzlich eine Schneeflocke auf Vs Wange landete und sich augenblicklich durch Vs Körpertemperatur in einen Wassertropfen verwandelte. Immer mehr dicke weiße Flocken landeten auf uns…..

    Im nächsten Moment schaffte ich es mich seinem Blick zu entreißen und rappelte mich auf. „Es…es tut mir …äh….leid!“, stotterte ich und stand auf. Nun kamen auch die anderen hinzu, die unseren kleinen Unfall anscheinend mitbekommen hatten. „Habt ihr euch verletzt?“, erkundigte sich Jin. „Geht’s euch gut?“, fragte nun auch Jungkook. „Ja, ja alles…..OK!“, murmelte V und musterte mich mit einem verwirrten Blick.

    Jimin reichte ihm die Hand und half ihm auf. „Wie ist das denn passiert?“, fragte J-Hope und überprüfte, ob ich mich irgendwo aufgeschürft hatte. „Ein Typ ist mir einfach so reingefahren“, erklärte ich und konnte meinen Blick immer noch nicht von V lösen. „Ja, der hat einfach nicht aufgepasst“, erklärte auch V gedankenverloren als er mir in die Augen sah.

    Jimin und die anderen warfen sich vielsagende Blicke zu und signalisierten einander mit einem Handzeichen, dass sie sich jetzt verziehen sollten. „Wenn alles OK ist, können wir ja wieder weiterfahren!“, meinte Jimin und zog die anderen mit sich mit.

    Weiße, glitzernde Schneeflocken landeten auf meinen Haaren und meiner Kleidung. Eine fand sogar einen Rastplatz auf meiner Nase, wo sie sofort kondensierte. Es war richtig kitschig. Doch V und ich hatten uns immer noch keinen Zentimeter bewegt und starrten einander immer noch verwirrt an….

    12
    ((bold))((big))4. Dezember((ebig))((ebold)) ((bold))-bei Emilia zuhause-((ebold)) ((unli))Emilias Sicht: ((eunli)) ((cur))In der Nacht hatte sich eine

    4. Dezember

    -bei Emilia zuhause-

    Emilias Sicht:

    In der Nacht hatte sich eine dicke, glitzernde Schneedecke über die Stadt gelegt. Aus den Rauchfängen quollen dicke Rauchschwaden und verpassten der Winterlandschaft den letzten Schliff. Es hatte gefroren und an den Dachrinnen der Wohnungen und Geschäfte klirrten nun kristallklare Eiszapfen. Überall funkelte und schimmerte es und nun hatte die Weihnachtsstimmung auch den letzten Menschen gepackt.

    Gestern waren die fünf Jungs und ich noch in einem guten Restaurant und haben uns einen schönen Nachmittag in der Stadt gemacht, bis ich sie schließlich zurück zu ihrem Hotel gebracht habe. Es war einfach nur schön mit ihnen. Wir haben viel geredet und hatten immer etwas zu lachen. Ich war eigentlich nicht die Art Mensch, die schnell Freundschaften schloss, doch diesmal war das anders. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass sich hier richtige Freundschaften entwickeln könnten und wir uns bestimmt auch noch nach diesem Monat wiedersehen würden. Wenn da nur nicht die Sache mit V wäre….

    Ich konnte mir helfen, aber seitdem ich auf ihn gefallen bin, war irgendwie alles anders zwischen uns…. Er warf mir immer wieder Blicke zu, aus denen ich nicht schlau wurde. Er verwirrte mich und ich wusste selbst nicht genau, was ich von all dem halten sollte. Schließlich hatte ich einen Freund….. Es fühlte sie irgendwie falsch an glücklich zu sein, wenn V mich berührte, oder er mich zum Lachen brachte. Es fühlte sich an, als würde ich Kai betrügen….

    Für heute hatte ich mir überlegt, dass wir uns einen schönen Tag in der Therme machen könnte. Es war arschkalt draußen und so hielt ich es für eine gute Idee sich ein bisschen im dampfenden Wasser aufzuwärmen.


    „Baby, hast du meine neue Jean Hose gesehen?“ Kai kam, nur mit der Unterhose und einem Hemd bekleidet, ins Bad, wo ich mir gerade die Zähne putze. „Nein“, erwiderte ich nuschelnd. „Hast du sie nicht gestern in die Wäsche getan?“ „Nein, aber ich hab‘ dir gesagt, dass DU sie waschen sollst!“ Ich verdrehte die Augen und verkreuzte die Arme vor der Brust. „Kai, ich bin gestern um 23:00 Uhr nach Hause gekommen! Ich habe es nicht mehr geschafft die Waschmaschine aufzudrehen, ich war einfach zu müde!“ Er schnaubte verächtlich auf und ging zurück in Schlafzimmer. „Na toll“, fluchte er und fuhr sich wütend durch die Haare. „Du hast doch eh so viele Hosen! Nimm dir einfach eine andere!“, schlug ich vor und spuckte die Zahnpasta ins Waschbecken.

    „Wo warst du eigentlich gestern so lange!“, rief er aus dem Schlafzimmer während er seinen Kleiderschrank durchwühlte. „Ich hab fünf junge Männer aus Korea begleitet!“, antwortete ich und begann mir ein wenig Wimperntusche aufzutragen. „Ich dolmetsche für sie jetzt das ganze Monat. Ist das nicht toll? So einen großen Auftrag hatte ich noch nie!“ „Ja, gaaanz toll Baby!“, antwortete Kai mit einem komischen Unterton. „Kann man mit den Schlitzaugen hier überhaupt Essen gehen? Die Essen doch nichts außer Reis?“

    Ich schwieg. Ihm auf diese bescheuerte Frage eine Antwort zu geben, war mir einfach zu blöd. „So ein Arsch!“, verfluchte ich ihn innerlich und fragte mich wieder einmal, warum ich überhaupt noch mit ihm zusammen war. Ich bekam ihn eh so gut wie nie zu Gesicht. Ständig traf er sich mit irgendwelchen Geschäftspartnern und Freunden, die ich nicht kennenlernen durfte. Sobald ich mal nicht die Hausarbeit erledigte, wenn er da war, beschwerte er sich und nebenbei sprachen wir von Tag zu Ta weniger.

    Ja es ist nun mal so, dass er zur Zeit viel zu Tun hat, das stimmt. Er wurde erst vor einem halben Jahr zum Geschäftsführer einer großen Firma befördert. Aber war das wirklich ein Grund seine eigene Freundin dermaßen zu vernachlässigen?

    Anfangs habe ich sehr darunter gelitten und mir abends die Augen ausgeheult, doch mittlerweile hatte ich gelernt es zu ignorieren. Tief im inneren hoffte ich immer noch, dass es sich eines Tages wieder änderte und er mir plötzlich wieder Aufmerksamkeit schenken. So wie früher eben…..

    -im Hotel Sacher-

    Vs Sicht:

    Ich war verwirrt.
    Ich konnte seit gestern an nichts anderes mehr denken. Emilia ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Diese Augen…….ihr Lachen……ihre Art…….sie war einfach…..

    „Aishh!“, ich vergrub mein Gesicht in meinem Kissen und schrie verzweifelt hinein. Warum musste das Leben nur so kompliziert sein…..

    „Na, bist du gerade in einer Sinneskrise?“ Jimin kam frisch geduscht aus dem Bad und lies sich seufzend auf das Bett fallen. Wie immer teilten wir uns ein Zimmer während die andren zu dritt ihr zuhause für das nächste Monat bezogen hatten.

    „Nein“, brummte ich schmollend in das Kissen und drehte mich auf den Rücken. „Vielleicht solltest du sie einfach mal fragen, ob sie mit dir gemeinsam ins Kino gehen will, oder so?“, schlug mir Jimin vor und legte seinen Kopf auf meine Brust. „Hey, deine Haare sind noch ganz nass!“, protestierte ich und schubste ihn von mir runter. Er kicherte und schüttelte sie wie ein Hund, der gerade baden war.

    Jimin und ich haben gestern noch lange geredet. Er hatte mir klar gemacht, dass er sehr wohl gemerkt hatte, dass ich Emilia „mag“ und ich nicht denken soll, er wolle mir eine Konkurrenz sein. Er hat mir erklärt, dass er sie auch mag, aber eben nur auf freundschaftliche Art und Weise.

    Mein Vater hat mir immer erklärt, dass es sehr wichtig sei, jemanden zu haben, mit dem man über alles sprechen konnte. Für mich war dieser „jemand“ Jimin, und ich würde ihn um nichts in der Welt hergeben wollen.

    Wir haben uns ausgetauscht über die Erfahrungen in den letzten Tagen und haben uns alles von der Seele geredet, was uns belastete. Er versuchte mich zu beruhigen und hat gemeint, ich solle das alles etwas lockerer angehen. Ich solle einfach mal warten, mich so verhalten wie immer und sehen was passiert.
    Immerhin wusste keiner von uns beiden bis jetzt, was Emilia von mir hielt…..

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    ((bold))-vor der Therme-((ebold)) ((unli))Emilias Sicht: ((eunli)) Ich hatte den Jungs den Standort geschickt und so trafen wir uns ausnahmsweise, mal

    -vor der Therme-

    Emilias Sicht:

    Ich hatte den Jungs den Standort geschickt und so trafen wir uns ausnahmsweise, mal nicht vor dem Hotel, sondern bereits vor der Therme.

    Auf dem Weg zu ihnen stiefelte ich durch den knöchelhohen Schnee und schleppte keuchend meine riesige, gestreifte Badetasche hinter mir her. „Guten Morgen, gut geschlafen?“ Ich begrüßte jeden der Fünf, wie es mittlerweile zur Gewohnheit geworden war, mit einer herzlichen Umarmung. Als ich bei V angekommen war zögerte ich kurz, sprang aber über meinen Schatten und drückte ihn kurz an mich. Mein Herz pochte und zwar so laut, dass ich augenblicklich Angst bekam, er könnte es hören.

    Verlegen trat ich einen Schritt zurück und sah zu Boden. „Also, ich hab‘ noch keine Tickets gekauft, das heißt wir müssen leider noch an der Kassa anstehen, bevor es los geht.“ „Kein Problem“, grinste Jimin. „Ja, wir haben Zeit“, erklärte Jin und schob mich sachte zum Eingang. „Los jetzt, ich freu mich schon so aufs Rutschen!......Gibt es da überhaupt Rutschen?“ Wir alle mussten lachen. „Jin, du bist der älteste und benimmst dich wie ein Kleinkind. Ist dir das nicht ab und zu auch mal peinlich?“, neckte ihn Jungkook und legte ihm eine Hand um die Schulter. „Nö, wieso? Ich hab meinen Spaß, das reicht mir schon. Mein Schamgefühl hab‘ ich an dem Tag verloren, als ich euch getroffen habe, da war das nicht mehr nötig!“ J-Hope verpasste ihm eine Kopfnuss und grinste. „Kommt lasst und reingehen!“

    -15 Minuten später-

    Jimins Sicht:

    „Komm, du bist dran!“, ich schubste ihn in die freie Umkleidekabine und schloss die Tür hinter ihm. „Jimin, ich will nicht!“, jammerte mein bester Freund und stampfte wütend auf den Boden auf. „V, jetzt reiß dich doch zusammen! Sie wird dich schon nicht fressen!“ Ein unverständliches Grummeln kam aus der Kabine. Ich seufzte.

    Seit V Gefühle für unsere junge Dolmetscherin entwickelt hatte, war er unaushaltbar. Andauernd zweifelte er an sich selbst und überlegte, was wäre, wenn. Ich habe ihn ja lieb, aber auf Dauer ist das wirklich anstrengend. Ich würde ihn ja gerne Mut zusprechen, doch zuerst musste ich mit Emilia sprechen. Wer weiß, vielleicht treten wir in ein Fettnäpfchen und am Ende hat sich noch eine Freund?....

    „Mach weiter, ich muss mich auch noch umziehen!“, hämmerte ich an die Tür und lehnte mich an die Wand. „Bin ja schon fertig“, kam es aus der Kabine und V öffnete die Tür. Er sah gut aus! Wie immer halt. Ganz ehrlich? Ich wusste wirklich nicht woher seine immer wiederkehrenden Selbstzweifel und seine Schüchternheit kamen. Andere Typen, die so aussahen wie er, trotzten im Normalfall nur so von Selbstbewusstsein. „Gute Wahl, Hyung!“; grinste ich, wies auf seine schwarz-weiß gestreifte Badehose und klatschte bei ihm ab. Nun lachte er wieder.

    Also hier ein guter TIPP von mir für den Alltag: „Wollt ihr euren Freund aus einem emotionalen Tief holen? – Ja? – Dann überschüttet ihn mit Komplimenten! (Das hilft immer😊)

    Ich legte ihm meinen Arm um die Schulter und wir schlenderten gemeinsam zurück zu den anderen.

    „Man Jimin, warst du im Fitnessstudio?“, erkundigte sich Jungkook und zeigte auf meinen trainierten Bauch. „Schon möglich“, grinste ich selbstgefällig und überprüfte schnell, wer schon aller da war. Jin lehnte neben Jungkook und musterte interessiert seine Nägel, J-Hope kam gerade aus der Umkleide und legte sich lässig sein Handtuch über die Schulter und Emilia…? Ja, wo war eigentlich Emilia?

    Ich sah mich fragend um. „Hat wer von euch Emilia gesehen?“ Bei dem Namen zuckte V instinktiv zusammen, worauf hin ich ihm meinen Ellbogen in die Seite rammte. „Mann V, jetzt übertreib doch nicht!“ „Ich glaube die ist sich noch schnell abduschen gegangen!“, unterrichtete uns Jin und beendete die Erkundung seiner Fingernägel.

    Der nächste Moment, war wie diese Zeitlupenaufnahmen mit viel Wind in den koreanischen Dramen, wenn ein hübsches Mädchen eingeblendet wird. J-Hope klappte die Kinnlade herunter und V zwinkerte nicht mal mehr. Sie sah einfach nur Hammer aus. Unter welchen Klamotten hatte sie bitte bis jetzt diese Figur versteckt? Sie schien nicht eines von diesen Mädchen zu sein, die sich viel aus ihrem Aussehen machte, denn ganz ehrlich: Sie könnte sich, bei dem Körper viel vorteilhafter kleiden.

    Mit einer schnellen Handbewegung schloss ich J-Hopes Mund und schluckte. Sie hatte einen schwarz-weiß gestreiften Bikini an, an dessen Enden jeweils drei goldene Perlen glitzerten. Ihre kastanienbraunen Haare, die sie normalerweise zu einem unordentlichen Dutt hochgesteckt hatte, vielen ihr nun wallend über die Schultern und umspielten ihr hübsches Gesicht.

    „Ha!“, unterbrach Jin den beklommenen Moment und zeigte auf Emilia und V. „Ihr seid im Partnerlook!“ Dieser Kommentar nahm die Spannung von uns allen und wir brachen in schallendes Gelächter aus. Es sah wirklich lustig aus. Als hätten sie sich abgesprochen!

    Als wir uns wieder beruhigt hatten, meldete sich Emilia zu Wort:“ OK, wir haben vier Stunden Zeit, dann müssen wir wieder draußen sein! Also, wo wollt ihr zuerst hin?“ Kurz überlegten wir. Mir persönlich war es egal, also lies ich die anderen wählen.

    „RUUTTSCHEEN!“, schrie Jin plötzlich, riss beide Arme in die Höhe und rannte voller Freude los. Ich verdrehte die Augen und konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. „JIIIN“, rief Emilia ihm lachend nach. „Da geht’s wieder nach draußen! Wir müssen da lang!“ Sie zeigte in die gegengesetzte Richtung und stützte die Hände in die Hüften. „Wie alt ist er noch einmal?“, raunte sie V und mir hinter vorgehaltener Hand zu und zog die Augenbraun hoch. „Älter, als er sich verhält“, fügte nun auch Jungkook hinzu, der sichtlich stolz über seine eigene Reife war.

    Schließlich folgten wir Jin, der bereits zu den Rutschen losgedüst war…

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    ((unli))Emilias Sicht: ((eunli)) Als wir die Becken im Thermeninneren erreichten, kamen mir heißer Dampf und der Geruch von Ätherischen Ölen entgeg

    Emilias Sicht:

    Als wir die Becken im Thermeninneren erreichten, kamen mir heißer Dampf und der Geruch von Ätherischen Ölen entgegen. Ich machte nur kleine Schritte und war sichtlich konzentriert darauf nicht schon wieder auszurutschen. Währenddessen spähte ich immer wieder zu V hinüber. Er schein so ruhig und schüchtern zu sein heute. Das war ich gar nicht gewohnt von ihm…..

    Im nächsten Moment schwankte ich gefährlich hin und her und suchte verzweifelt nach etwas Festem zum Festhalten. Augenblicklich reichte mir V seine Hand als Stütze und bewahrte mich so vor einem erneuten Kontakt mit dem harten Boden. Ich sah überrascht zu ihm auf und lächelte ihn schließlich dankbar an. Als wir merkten, dass wir uns immer noch an der Hand hielten, ließen wir beschämt voneinander ab und sahen zu Boden. Irgendwie war alles komisch zwischen uns….

    „Hey, da drüben sind die Rutschen!“ Jin zeigte aufgeregt auf ein Schild, auf dem das Symbol einer Rutsche abgebildet war und bog direkt in diese Richtung ab. „Kommt ihr auch mit?“, wandte sich Jimin an V und mich. Wir waren etwas zurückgefallen und tapsten nun etwas abseits auf dem rutschigen Boden hinter den anderen nach. „Klar“, meinte V und sah mich erwartend an. „Jap“, meinte ich nur knapp und legte einen Zahn zu, um das nervöse Kribbeln in meinem Bauch loszuwerden, das ich schon wieder, seit unserer letzten Berührung hatte.

    -oben auf der Rutsche-

    „Darf man jetzt auch zu sechst rutschen?“, frage J-Hope und drehte sich zu mir um. „Schau aufs Schild mit den Regeln!“, meinte ich und zeigte auf die große Anschlagtafel neben der Rutsche. Er studierte sie kurz und sein Blick erhellte sich augenblicklich. „Yass!“ „OK, wir rutschen alle hintereinander in einer Reihe! Da sind wir bestimmt sechs Mal so schnell!“ Ich schluckte. Eigentlich hasste ich schnelle Rutschen….

    „Emilia, du bist ganz vorne!“, meinte Jungkook und drückte mich zum Eingang der Rutsche. „Warum ich?“, jammerte ich und setzte mich gezwungener Weise an den Rand der Rutsche. „Ich bin der Letzte!“, freute sich Jin. „Dann kann ich am besten antauchen!“ „Los jetzt“, drängte er uns. „Hinten warten schon die Nächsten!“ Schnell schubste Jimin V nach vorne, drückte ihn auf den Platz hinter mich und setzte sich dann selbst hinter V. Er grinste breit und ich wusste genau, dass er das mit Absicht getan hatte.

    Mein Herz hämmerte los, als V seine Arme um meine Taille legte, um mich bei sich zu halten. Ich biss mir überwältigt auf die Lippen. Was war nur los mit mir? Warum brachten mich seine Berührungen nur so aus dem Konzept?

    „3, 2, 1! Festhalten!“, rief Jin und stieß sich als letzter in der Schlange ab. Und schon flitzen wir los. Es war verdammt schnell. Im inneren der Rutsche war es stockdunkel und ich hatte das Gefühl in ein Loch zu fallen. Panisch klammerte ich mich an Vs Hände und drückte diese. Ich wusste gar nicht mehr, was mich mehr überwältigte. Vs Hand zu halten oder meiner Angstgefühle, wegen dieser verfluchten Rutsche.

    Hinter mir kicherte es dämlich und ich verfluchte mich selbst innerlich, mich zu dieser Rutschfahrt überredet haben zu lassen. An manchen Stellen blinkten uns blaue, rote und grüne Lämpchen entgegen, die mich eher irritierten, als unterhielten. Mir stieg das Adrenalin in den Kopf, bis ich schließlich ein Licht am Ende entdeckte. Erleichtert atmete ich auf. Doch nix da…..

    Im nächsten Augenblick ging es steil nach unten und ich fühlte mich wie im freien Fall. Es war dieses grausame Gefühl im Bauch, dass man auch bekommt, wenn man zu hoch schaukelt. Angsterfüllt schrie ich auf und auch die Jungs hinter mir kreischten wie verrückt.

    „RUMMS!“ Endlich waren wir unten angekommen. Mein Herz war am explodieren und ich bemühte mich verzweifelt mich wieder zu beruhigen. „Daaaas waaar der Waaahhhnsinnn!“, jubelte Jin und riss beide Hände in die Höhe. „Noch Mal!“ „I…ich….bin raus!“, stammelte ich in meinem Schockzustand gefangen und klammerte mich immer noch an Vs Arme. „Alles gut bei dir?“, erkundigte sich V, beugte sich über meine Schulter und sah mich besorgt von der Seite an. „Da…das sag ich dir, w….wenn mein…H…Herz wieder schlägt, wie…wie das eines gesunden..M…Menschen!“, stotterte ich und versuchte zitternd aufzustehen!“ „Warte, ich helf‘ dir!“, meinte er, zog mich sanft an der Hüfte hoch und stützte mich, da meine Knie immer noch wie verrückt schlotterten.

    „Wir wollen auch noch Mal!“, meinte Jungkook und zeigte auf J-Hope, der grinsend neben ihm lehnte. Jimin sah in die Runde und hatte schließlich eine Idee. „Also, ich würde sagen wir machen das so: Jin, J-Hope, Jungkook und ich gehen noch einmal rutschen und V kümmerst sich ein bisschen um Emilia! Ich könnt‘ ja, solange wir rutschen sind ins Salzwasserbecken gehen! Soweit ich weiß gibt’s da Unterwassermusik!“ Ich sah V an und fragte, mich was gerade in seinem Kopf vorging.

    „OK, so machen wir das!“, meinte er schließlich. Ich freute mich über seine Entscheidung. Doch gelichzeitig hatte ich ein verdammt schlechtes Gewissen. „Also, sehen wir nachher?“, fragte Jimin. „Ja, bist später“, gab nun auch ich das Einverständnis zu dieser Idee.

    Hier trennten sich also unsere Wege. V und ich machten uns auf zum Salzwasserbecken und der Rest fieberte schon der nächsten Rutsche entgegen.

    „Warst du hier schon oft?“, erkundigte sich V, als wir langsam in das heiße Wasser glitten und gemächlich zur Mitte des Salzwasserbeckens schwammen. Ich zuckte mit den Schultern. „Naja, als Kind hin und wieder mit meinen Eltern. Sie haben mit mir am Wochenende immer Ausflüge unternommen und da ich bis heute gerne schwimme, sind wir auch öfters hier hin gekommen!“ Seine Augen leuchteten auf. „Warst du nie mit deinen Eltern schwimmen?“, fragte ich irritiert und macht in der Nähe eines kleinen Wasserfalls halt. „Nein, ich bin bei meinen Großeltern aufwachsen und meine Eltern hatten nie wirklich viel Zeit für mich…..Sie haben immer sehr hart gearbeitet!“ „Achso“, erwiderte ich nachdenklich und zeichnete Muster in das dampfende Wasser.

    Plötzlich erweckte der kleine Wasserfall meine Aufmerksamkeit. Ich wollte V ablenken, denn irgendwie sah er traurig aus. Also machte ich einen großen Schritt nach rechts, packte V am Arm und zog ihn mit unter den Wasserfall. Wir lachten auf, als uns das heiße Wasser übers Gesicht lief und spritzen uns gegenseitig mit dem salzigen Wasser ab. „Waa, ist das salzig!“, spuckte V und verzog das Gesicht zu einer Grimasse. Ich grinste. So gefiel er mir schon wieder viel besser!

    Plötzlich wurde V von einem dicken Mann gerammt, der vor dem Wasserfall stand. Er taumelte zurück und wir stolperten beide hinter den Wasserfall. Mit einem Mal standen wir pitschnass hinter der salzigen Wasserwand und lauschten dem rauschenden Storm des Wassers.

    Vs Sicht:

    Mein Herz pochte wie verrückt. Ich konnte meine Augen nicht von ihr wenden…… Es war eine beklommene Stille, geladen von Gefühlen und unausgesprochenen Tatsachen. Ich war verwirrt und der Dampf des heißen Wassers stieg mir zu Kopf. Sie sah mich aus ihren großen, braunen Reh-Augen an und in mir spielte einfach alles verrückt. Mit einem Mal übermannte es mich und ich machte einen Schritt auf sie zu. Ich legte meine Hände auf ihre Wangen und näherte mich ihr ganz langsam. Sie erstarrte. Ich hörte den Herzschlag in meinem Kopf und schloss die Augen….

    15
    ((unli))Emilias Sicht:((eunli)) Mein Körper fühlte sich an wie gelähmt. Ich war hin und her gerissen. V kam mir immer näher und die Berührung sei

    Emilias Sicht:

    Mein Körper fühlte sich an wie gelähmt. Ich war hin und her gerissen. V kam mir immer näher und die Berührung seiner Hände auf meinen Wangen löste ein Prickeln auf meinem gesamten Körper aus. Ich starrte ihn an und beobachtete, wie er langsam immer näher kam. Als er plötzlich die Augen schloss packte mich das schlechte Gewissen und die blanke Panik.

    Ich tauchte ab.

    Jimins Sicht:

    „Hey, da sind sie ich hab‘ sie gefunden!“, rief ich den anderen zu und wies auf die Stelle hinter dem Wasserfall. Ich watete durch das Becken bis zu meinem Freund, der verwirrt auf das Wasser starrte. Ich runzelte die Stirn. „V, alles OK?“ Er schien mich gar nicht zu hören und hob nicht mal den Kopf. „Hyung, was ist los?“, fragte ich nun etwas lauter und bestimmter.

    Besorgt rüttelte ich ihn an der Schulter. „Wie?...Was?....Wer?...“ V schreckte hoch und sah mich geschockt an. In seinen Augen sah ich tiefe Enttäuschung und einen Hauch von Wut. „Was ist passiert?“, fragte ich diesmal langsam und deutlich und warf ihm einen eindringlichen Blick zu.

    Plötzlich kamen die anderen dazu und Jin klopfte dem perplexen V auf die Schulter. „Mann, habt ihr was verpasst! Das war der Wahnsinn! Da war so eine Rutsche, die……“ Aber dann stoppte er als neben uns blubbernde Luftblasen aufstiegen und jemand aus dem Wasser auftauchte.

    Überrascht machte er einen schnellen Schritt zur Seite und quiekte auf. Emilia japste nach Luft und strich sich die klatschnassen Haare aus dem Gesicht. Sie kräuselte die Nase und wischte sich das salzige Wasser aus dem Gesicht.

    „Du warst tauchen? Hier?“, erkundigte sich Jungkook verwundert und deutete auf das salzige Wasser. „Ich…äh…ich….naja, ich war schon immer eine kleine Wasserratte“, argumentierte sie stotternd, doch ich nahm ihr diesem Grund beim besten Willen nicht ab. Sie warf V einen entschuldigenden Blick zu, aus dem ich irgendwie nicht schlau wurde. Er aber, biss sich nur verärgert auf die Unterlippe und drehte sich weg.

    „Ich geh ins Schimmerbecken! Kommt wer mit?“, murmelte er und richtete seine Haare, was er immer tat, wenn er unsicher war und ihm eine Situation unangenehm war. Ich studierte ihn besorgt. Was war nur wieder zwischen den beiden vorgefallen? Ich seufzte. „Klar, bin dabei!“ „Wir sind weg!“, meinte V knapp und drehte sich um, ohne Emilia auch nur noch eines Blickes zu würdigen. Oh, oh, das musste was Schlimmes gewesen sein.

    -in der Umkleidekabine-

    Emilias Sicht:

    Die Schuldgefühle zerfraßen mich innerlich. Ich hatte so ein verdammt schlechtes Gewissen…… Aber wenn ich ehrlich war, wusste ich gar nicht, wegen wem. Zum einen tat mir V leid und ich bereute es ihn nicht geküsst zu haben. Hätte ich auf mein Herz gehört, hätte ich das vermutlich auch getan. Ich meine, mein ganzer Körper hat sich zu ihm hingezogen gefühlt, aber mein Kopf und mein Gewissen haben mich davon abgehalten. Ich führe schließlich eine Beziehung. Und ich möchte bestimmt keine Freundin sein, die so hinterhältig ist und ihren Freund betrügt.

    In mir kochte Wut und Verzweiflung. Was sollte ich bloß machen? Wütend schlüpfte ich in meine Socken und starrte in den Spiegel. Was war nur falsch mit mir?

    Die gesamte letzte Zeit nach dem Vorfall, hatten V und ich damit verbracht uns anzuschweigen. Er ignorierte mich und ich wusste nicht, wie ich ihm das erklären sollte. Er wusste schließlich noch nicht einmal, dass ich einen Freund hatte. Ich hätte es ihm sagen sollen. Es war ein Fehler gewesen ihm das vorzuenthalten.

    Jungkook, Jin und J-Hope sind mit mir letztendlich, als Jimin und V fort waren, für die restliche Zeit in die Sauna Welt gegangen. Es war gut für mich, denn der heiße Dampf lenkte mich von meinen wirren Gedanken ab und machte den Kopf frei. Noch dazu hatten wir ziemlich viel Spaß. Sie erzählten mir, wo sie herkamen, und wie sie zum K-Pop Idol geworden sind.

    Wenn ich ehrlich bin, kenne ich mich bis jetzt nicht ganz mit dem System aus, das da dahintersteckt. Mir ist auch noch nicht klar, wie bekannt sie eigentlich sind, denn mir sagte BTS genau nichts. Doch was ich erfuhr war, dass sie alle den selben Traum hatten. Nämlich durch Singen und Tanzen (bzw. rappen) etwas in der Welt zu verändern….

    Schnell schnappte ich mir meine schwarzen Boots und schlüpfte hinein. Ich sah auf meine Armbanduhr. Noch 10 Minuten, dann müssten wir draußen sein, sonst zahlen wir noch Strafe. Ich schloss die Umkleidekabine hinter mir und sah den Gang entlang, wer schon aller fertig war.

    „Können wir?“, fragte ich und schulterte die gestreifte Badetasche. „Ja, alle da!“, lächelte Jimin und zählte noch einmal durch. Ich lies meinen Blick ebenfalls über die Jungs schweifen und suchte nach V. Ich entdeckte ihn ganz hinten, etwas abseits. Er hatte den Kopf gesenkt und sich seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Ich versuchte verzweifelt Augenkontakt zu erhaschen, um aus seinen Blicken schlau zu werden, doch er drehte sich augenblicklich weg.

    -10 Minuten später-

    Vs Sicht:

    Fertig ausgecheckt und ermüdet von dem Thermenaufenthalt, warteten wir fröstelnd an der Bushaltestelle auf den Bus, der uns zurück in die Innenstadt bringen sollte. Der Schnee lag, trotz steigender Temperaturen immer noch und glitzerte uns freudig entgegen. Ich hatte verflucht noch einmal, keine Lust auf die Weihnachtliche „wir-haben-uns-alle-lieb-Stimmung“, die bei den anderen vier schon komplett angekommen war und zog mir meine Kapuze tiefer ins Gesicht.

    Jungkook und Jin formten mit bloßen Händen Schneebälle und schossen sich lachend gegenseitig damit ab. Ich verdrehte die Augen und grummelte in mich hinein. „Weihnachten kann mir gestohlen bleiben“, murmelte ich und wollte mir gerade meine Kopfhörer in die Ohren stecken, als Emilias Handy zu läuten begann.

    Sie griff in ihre Jackentasche, zog es heraus und musterte die Rufnummer. Sie atmete tief durch und legte seufzend auf. Sie sah traurig aus. Aber das war ich auch. Wie konnte sie mich nur so bloßstellen. Ich hatte all meinen Mut zusammengenommen und sie tauchte einfach ab. Ich fühlte mich einfach verarscht…..

    Es klingelte erneut. Sie kramte ihr Handy wieder hervor und stöhnte genervt, als der Bildschirm aufleuchtete. „Scheint wichtig zu sein“, meinte J-Hope. „Nimm doch ab!“ Sie legte die Stirn in Falten und hob ab. „Was gibt’s“, fragte sie etwas wirsch. …….. „Ja, ich hab dir das Essen in den Kühlschrank gestellt.“ …….. „Ja, deine Wäsche liegt vor dem Schrank!“ ……….. „Wo dein Lieblingshemd ist? Ich hab‘ keine Ahnung, Kai! Vielleicht in deinem Kasten, da wo es immer hängt!“…….“Ich komme um 18:00 Uhr nach Hause!“…….“Könntest du bitte…?“….“Nein, kannst du nicht?“…….“Hab ich mir ja gedacht!“…..“OK, na dann bis nachher!“

    Sie legte abrupt auf und verstaute das Handy in ihrer Tasche. „Wer war das?“, fragte Jungkook, der mittlerweile die Schneeballschlacht gegen Jin beendet hatte. „Das war mein Freund“, sagte sie kaum hörbar und schloss für einen Moment die Augen.

    16
    ((bold))((big))5. Dezember((ebig))((ebold)) -bei Emilia zuhause-((bold)) ((ebold)) ((unli))Emilias Sicht: ((eunli)) Ich wachte auf und sah aus dem Fen

    5. Dezember

    -bei Emilia zuhause-

    Emilias Sicht:

    Ich wachte auf und sah aus dem Fenster. Draußen entdeckte ich die dicke Wolkendecke und bis jetzt hatten noch keine Sonnenstahlen den Weg hindurch gefunden. Es schneite und ich hatte das Gefühl, es könnte heute noch einen heftigen Schneesturm geben. Ich drehte mich zur anderen Seite und merkte überrascht, dass Kai zur Abwechslung mal noch hier war und nicht direkt um 6:00 Uhr außer Haus gestiefelt war.
    „Guten Morgen Baby“, gähnte er und drückte mir einen Kuss auf die Wange. Nanu, was war denn nun los? Träumte ich. Zur Kontrolle zwickte ich mich leicht in den Arm. Nein, das hier war echt….

    Mein Freund hatte mir einen guten Morgen gewünscht und mich geküsst, hatte ich etwa Geburtstag? So nett war er sonst nie! Aber wartet……….das macht er doch sonst nur, wenn er ein schlechtes Gewissen hat!

    Ich dachte fieberhaft nach. Was konnte passiert sein, dass ER ein Schuldgefühl mir gegenüber bekommen hatte?
    Apropos Schuldgefühl. Ich denke keiner kennt sich damit besser aus, als ich seit gestern. Jetzt wusste er also, dass ich einen Freund hatte... War doch klar, dass das herauskommen würde. Ich hätte es ihm schon von Anfang an sagen sollen. Aber ich hatte nicht nur Schuldgefühle, ich bereute es auch noch. Ich mochte V……. Nein, halt! Ich glaube ich hatte mich in ihn verliebt…..

    -in Jimins und Vs Hotelzimmer-

    Vs Sicht:

    Leise Regentropfen trommelten an mein Fenster und draußen tobte ein eisiger Schneesturm. Seit heute Morgen lag ich nun schon in meinem Bett und kritzelte gedankenverloren auf meinem Block herum. Der einst dampfende Früchte Tee, den mir Jimin ans Bett gebracht hatte, war längst ausgekühlt und konnte mir nun gestohlen bleiben. Fröstelnd kuschelte ich mich in meiner Decke und schloss für einen Moment die Augen.

    Heute war Freitag und Emilia arbeitete vormittags wieder in dem kleinen Cafe. Deshalb haben wir unser Programm heute erst nachmittags angesetzt. Doch wenn es nach mir gehen würde, könnte es auch komplett ausfallen. Ich hatte keine Lust sie zu sehen…..

    Es war mir so peinlich was geschehen war. Jedes Mal, wenn sie mich ansah, würde ich am liebsten im Boden versinken…..
    Wut kochte in mir hoch. Und….sie hatte wirklich einen Freund. Hatte sie etwa nur mit meinen Gefühlen gespielt? Fand sie es lustig mich so bloßzustellen. Allein der Gedanke an sie schmerzte und versetzte mir einen Stich ins Herz. Endlich hatte ich ein Mädchen gefunden, von dem ich dachte, es würde mich mögen, ohne zu wissen, dass ich ein berühmter K-Pop Star bin. Aber nix da. Nun stellt sich doch wirklich heraus, dass ich nur ein Spielzeug für sie war, das bloß ihrer Unterhaltung diente.

    Ich lies den Block sinken und legte den Tisch zur Seite. Was für ein beschissener Tag heute nur war…

    Emilias Sicht:

    Meine Gedanken überschlugen sich. Ich kannte mich kein Stück mehr aus. Kai hatte mir heute Morgen doch tatsächlich Frühstück gemacht. Er hat auch seine Wäsche selbst gewaschen und noch dazu an den Wäscheständer gehängt. Er hat sie dafür interessiert, was ich heute vorhatte und mich über die Jungs ausgefragt. Auf meine Frage hin, warum er sich plötzlich für all das interessierte, meinte er bloß, dass ihm seine Freundin nun Mal wichtig war.

    Mit einem „wir sehen uns heute um 18:00 Uhr“, hatte er sich schließlich verabschiedet und mir einen Kuss auf die Stirn gedrückt. Es war einfach nur gruselig…. War er überhaupt noch derselbe Mensch?

    Eigentlich sollte ich mich freuen. In mir erwachte seid langem wieder ein Funken an Hoffnung, dass unsere Beziehung sich vielleicht doch noch zum Guten wenden konnte. Ich war so lange betrübt darüber, dass mein Liebesleben den Bach runter war und nun schien alles wieder beim Alten zu sein? War das überhaupt möglich?

    Grübelnd stapfte ich durch den glitzernden Neuschnee und bahnte mir einen Weg durch die Menschenmassen zum Cafe. Mein Leben war wirklich eine Achterbahnfahrt an Gefühlen. Manchmal hatte ich das Gefühl ich würde selbst nicht mehr wissen, was ich nun eigentlich will! Ich seufzte. „Man ist die Liebe kompliziert!“

    -am Ende meiner Schicht im Cafe-

    Ich warf einen Blick auf meine Armbanduhr. Die Jungs hatten gemeint, sie würden mich hier um 13:30 Uhr abholen. Unser Programm für heute: Shoppen, Kino und Essen gehen. Es war eher ein Notfallprogramm, denn bei dem Wetter, konnte man draußen sowieso nicht anderes mehr machen. Momentan war das Cafe quasi leer, also machte ich mich daran Tische zu putzen und etwas Ordnung in die Aufstellung des Geschirrs zu bringen.

    Plötzlich klingelte die Türglocke und sechs Männer betraten das Cafe. Freundlich winkte ich ihnen entgegen. Sie waren es. Anfangs war ich so abgelenkt von dem trübselig dreinschauenden V, dass ich den sechsten Mann hinter ihnen gar nicht wahrnahm. So war ich umso überraschter, als dieser auf mich zukam und mir einen Kuss zur Begrüßung auf die Lippen drückte. „Kai?“, fragte ich verdattert. „Was machst du denn hier?“ „Ich hab frei bekommen“, meinte er. „Und da dachte ich, ich könnte dich doch mal bei deiner Arbeit begleiten.“ Ich runzelte verwirrt die Stirn. Das war definitiv ein Traum!

    Die anderen sahen uns überrascht an. Überrumpelt meinte ich: „Ähn…ah….das ist mein Freund…äh Kai!“ Nach kurzem Zögern streckten sie ihm schließlich die Hand entgegen. Sie begrüßten ihn übertrieben freundlich und er setzte dabei so ein komisches, schmalziges Grinsen auf. Auch V gab ihm die Hand, wirkte dabei aber, wie ein eingeschüchtertes kleines Kind. „Was ist den los?“, fragte Kai, als ihm V die Hand reichte. „Habt ihr Asiaten keine Kraft, oder wie?“ Dabei deutete er auf Vs Arme und ahmte seine Schwäche pantomimisch nach. Doch an ihren Gesichtern sah ich ganz deutlich, dass sie das sehr wohl verstanden hatten.

    Verärgert stieß ich ihm den Ellbogen in die Rippen. „Lass das“, nuschelte ich und warf den anderen einen entschuldigenden Blick zu. Nun lachten sie nicht mehr, sondern warteten darauf, dass ich das Wort für sie ergriff. „Also…“, versuchte ich Kai irgendwie abzuwimmeln. „Ich will dir keine Umstände machen, du musst nicht mit uns mitgehen! Ich mein, das ist doch nicht deine Arbeit, sondern meine und wir sehen uns doch sowieso heute Abend um 18:00 Uhr, oder?“ Ich warf ihm einen sorgenvollen Blick zu und versuchte ihm damit anzudeuten, doch bitte zu gehen.

    Er stemmte die Arme in die Seite und musterte V und die anderen. „Nein, nein. Ich mache das gerne. Und ich glaube, dass kann ein recht lustiger Nachmittag werden!“ Amüsiert lächelte er in die Runde. „Das will ich mir doch nicht entgehen lassen!“

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    ((bold))-auf dem Weg zum Einkaufscenter-((ebold)) ((unli))Jimins Sicht: ((eunli)) „Ich mag ihn nicht!“, nuschelte Jungkook in seinen Schal hinein

    -auf dem Weg zum Einkaufscenter-

    Jimins Sicht:

    „Ich mag ihn nicht!“, nuschelte Jungkook in seinen Schal hinein und spähte verstohlen zu ihm und Emilia hinüber. Der Wind heulte uns um die Ohren, als wir das Cafe verließen und nun irrten wir durch den eisigen Schneesturm. „Er ist komisch“, fügte Kookie noch hinzu. „Ich hab‘ zwar nicht verstanden, was er zu V gesagt hat, aber ich glaube es war nichts Nettes!“ Ich kickte einen Stein vor mir her und nickte zustimmend. „Ja, glaub ich auch. An dem ist irgendwas faul!“

    Ich beobachte Emilia und Kai. Sie gingen schräg vor Jungkook, V und mir und hielten Händchen. Aber irgendetwas passte nicht bei diesem Bild. So idyllisch es auch aussah, Emilia wirkte eindeutig nicht glücklich, wenn nicht sogar genervt und etwas verwirrt. Sie machte einen leicht verstörten Eindruck auf mich. Das gefiel mir gar nicht. Bei Gelegenheit musste ich unbedingt darauf ansprechen.

    Doch noch mehr Sorgen machte ich mir um V. Er hatte mir gestern Abend ausführlich geschildert, was passiert war und sich einmal so richtig bei mir ausgeheult. Wenn ich ehrlich bin, wusste ich gar nicht wie ich reagieren sollte, denn nachdem ich erfahren hatte, dass Emilia einen Freund hatte, konnte ich durchaus verstehen, warum sie V nicht geküsst hat. Ich wollte das in Vs Gegenwart nicht erwähnen, aber ich bin nicht der Meinung, dass es komplett falsch war, was sie getan hat. Sie ist schließlich in einer Beziehung und wollte ihren Freund nicht betrügen. War das nicht eigentlich ein guter Grund? Ich meine, das schließt doch auch nicht aus, dass sie keine Gefühle für V hat. Das bedeutet doch nur, dass sie ein gutes Herz hat und niemanden belügen, oder betrügen möchte.

    Wie ich vorhin bemerkt hatte, konnte V Kai so gar nichts ab. Aber das war ja auch irgendwie klar…. Ich wusste ja nicht wie viel Kai von V und Emilia wusste, aber wenn er irgendetwas davon erfahren hatte, dann war das vielleicht der Grund, warum er so seltsam freundlich zu uns allen war. Ich verengte meine Augen zu kleinen Schlitzen. Ich musste das unbedingt weiter beobachten. Wenn der Typ, es auch nur einmal wagen würde meinem Freund wehzutun, bekommt er es mit mir zu tun. So viel ist sicher.

    -im Einkaufscenter-

    Vs Sicht:

    Wie es mir gerade geht?
    Beschissen. Sonst noch Fragen?
    Warum ich nicht um sie kämpfe?
    Jetzt schaut euch den Kerl doch mal an. Der ist riesengroß, hat Monster-Oberarme und sieht aus wie ein Model. Außerdem scheint zwischen den beiden ja alles super gut zu laufen, was man bei uns beiden nicht gerade sagen kann…..

    Ich ballte meine Hände zu Fäusten, als Kai breit grinsend vor mir seine Jacke in der Garderobe abgab und seine Hände um Emilias Hüften legte. Er war so ein Arschloch. Glaubte er wirklich ich hatte nicht verstanden, was er vorhin zu mir gesagt hat? Ich kann nicht gut Englisch sprechen, das stimmt schon, aber ich bin bestimmt nicht blöd! In solchen Momenten wünsche ich mir Namjoon her. Er würde uns alles übersetzen und selbst eine schlagfertige Antwort geben, bei der dem Deppen da bestimmt die Luft wegbleiben würde.

    Apropos Namjoon. Ich fragte mich, wie es ihm, Sofie, Suga und Xenia wohl gerade ging?

    -im Bts Apartment in Korea-

    Sugas Sicht:

    „Hey ich hab‘ Hunger, macht weiter“, murrte ich und stand bereits ungeduldig vor der Haustür. Sofie und Namjoon brauchten wie immer ewig. Kommt davon, wenn man nebeneinander auf der Couch einschläft und nicht fähig ist ein Power Nap zu halten. Ich schaffe das immer ohne Probleme, aber die beiden da, die waren jetzt müder, als vor ihrem kurzen Nickerchen. „Suga, nerv nicht rum“, gähnten beide im Chor und schlüpften in ihre Schuhe. „Es ist aber gleich 14:00 Uhr und wir haben Xenia doch versprochen, dass wir uns genau um die Zeit im Restaurant treffen!“ Sofie war nun fertig und kam zu mir nach draußen. „Jetzt mach dir keine Sorgen, sie wird schon nicht denken, wir haben auf sie vergessen, wenn wir 10 min zu spät kommen.“ „Es sind bereits 15“, grummelte ich und zerrte RM aus dem Haus.

    Schnell sperrte ich zu und lies den Schlüssel schnell unter der Fußmatte verschwinden. „So, auf gehts!“, kommandierte ich. Die beiden anderen grinsten sich wie immer an, wenn sie sich über mich lustig machten und amüsierten sich köstlich, weil ich mich über sie aufregte.

    -im Sushi Restaurant-

    Sofies Sicht:

    Das hier war mein absolutes Lieblingsrestaurant. Es hatte das beste Essen, das netteste Personal und lag neben bei auch noch direkt um die Ecke. Überall standen Aquarien mit bunten Fischen und wegen des gemütlichen Ambientes, fühlte man sich hier einfach wohl. Ich lies mich auf den weichen Sessel neben Namjoon fallen und studierte die Speisekarte.

    Erst jetzt viel mir auf, das Xenia ja noch gar nicht da war.
    Suga schein sie bereits nach ihr Ausschau zu halten, denn er irrte suchend bei der Eingangstür herum. „Hat sie dir nichts geschrieben!“, rief ich ihm zu und deutete auf mein Handy. E warf einen Blick auf seine neuen Nachrichten und schüttelte den Kopf. „Komm her“, forderte Namjoon ihn auf. „Ich bin mir sicher sie wird jeden Augenblick da sein.“ „Bis dahin können wir ja schon mal das Trinken bestellen!“

    Dieser Vorschlag schein Suga zu reichen, denn nun kam er zurück und setzte sich gegenüber von uns an den Tisch. „War sie mit ihrer Mutter heute im Spa?“, erkundigte ich mich bei Suga und brach währenddessen meine Stäbchen auseinander. „Ja“, nun grinste er glücklich. „Sie haben sich heute ein Mädchen-Verwöhnprogramm gegönnt und sind danach noch shoppen gegangen!“

    Ich freute mich für Xenia. Sie hatte so viel durchgemacht in den letzten Jahren und nun hatte sie alles, was ihr von klein auf gefehlt hat. Eine Mutter, die sich kümmert, einen Freund, der sie über alles liebt und ihre besten Freunde, die nebenbei auch noch ihre Familie waren. Ich musste lächeln. „Sie hatte es aber auch verdient dachte ich“, und studierte interessiert die Speisekarte.

    Plötzlich ging die Tür auf und Xenia kam herein. Und mit ihr auch noch ihre Mutter und mein Vater. „Nanu? Papa? Was macht ihr denn da?“ Also, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Xenia grinste über beide Ohren und fiel Suga überglücklich um den Hals. „Was ist den passiert?“, fragte er verdattert. „Das erfährst du gleich!“, schmunzelte sie und drückte ihm einen liebevollen Kuss auf die Lippen. „Komm setz dich erst mal!“

    „Wusstest du was davon?“, fragte ich Namjoon und zog ihm verwirrt am Ärmel. „Nein, keine Ahnung“, erwiderte er ebenso unwissend wie ich. Alle setzten sich erst mal und hängten ihre Jacken über ihre Sessel. „Jetzt klärt uns doch bitt endlich auf“, beschwerte ich mich und rutschte nervös auf meinem Sessel herum.

    „Also“, mein Vater grinste breit und zwinkerte Xenias Mutter vielsagend zu. „Carina (Xenias Mutter) und ich, wir haben euch was zu sagen!“

    Liebe Leser,
    Bin schon gespannt was ihr sagt, wie es weiter geht!:)
    Was denkt ihr, gibt es für Neuigkeiten?
    Wer ist eigentlich euer Bias und warum?
    Seid ich auch so Menschen, die nach einem Power Nap immer müder sind als zuvor? Also ich schon: DD
    LG Fleur0109

    18
    ((bold))-währenddessen im Einkaufscenter in Wien-((ebold)) ((unli))Vs Sicht: ((eunli)) Ich starrte beim Vorbeigehen, in die weihnachtlich geschmückt

    -währenddessen im Einkaufscenter in Wien-

    Vs Sicht:

    Ich starrte beim Vorbeigehen, in die weihnachtlich geschmückten Auslagen der Geschäfte und versuchte mich so, von meinen betrübten Gedanken abzulenken. „Merry Christmas, everyone“, rief ein dicker Weihnachtsmann neben einem zu groß geratenen Luftballon-Rentier und läutete eine große Glocke. „Pff“, schnaubte ich. Und wandte mich genervt ab.

    Eigentlich mochte ich diesen übertriebenen Weihnachtskitsch, aber dieses Jahr war das anders….

    „Riiiinnnnng, Riiinnnnggg!“ Mein Handy klingelte und vibrierte dabei laut in meiner Jackentasche. Genervt fischte ich es heraus und nahm ab. „Ja bitte?“

    „Aaaaaaahhhhh!“ Eine Mädchenstimmte kreischte übertrieben laut in den Lautsprecher und ich hielt das Handy instinktiv einen halben Meter von meinem Ohr weg. „Sofie, willst du das ich taub werde?“, fragte ich etwas unhöflicher, als es eigentlich klingen sollte. „Oh Gott, V. Ich muss dir als erstes die Neuigkeit erzählen!“ „Welche Neuigkeit?“ Nun wurde es interessant. Ich runzelte die Stirn und wartete daraus, das Sofie fortfuhr. Es kicherte am anderen Ende. „Wer ist da noch bei dir“, fragte ich und musste lächeln. Sofie lachen zu hören, lies mich meine Sorgen für einen Augenblick vergessen. Ich vermisste sie bereits.

    „Das ist Xenia“, gluckste sie glücklich. „Wir sind jetzt Schwestern, also eigentlich Halbschwestern, aber das ist ja egal!“ Ich verstand nur Bahnhof. „Sofie, hast du getrunken?“ Ich setzte einen besorgten Gesichtsausdruck auf. „Nein“, meinten beide im Chor und amüsierten sich köstlich über meine Frage. „Jetzt sagt schon“, drängte ich ungeduldig. „Was ist bei euch los? Was ist passiert?“ „Puh“, Sofie atmete aufgeregt durch. „OK, halt dich fest!.......Mein Vater und Xenias Mutter werden heiraten!“ Stille.

    Für einen Moment war ich sprachlos. Ich musste erst Mal meine Gedanken ordnen. Dann setzte ich ein breites Grinsen auf und jubelte auf. „Dein Ernst?“, lachte ich überglücklich. „Das ist ja der Wahnsinn!“ „Ja finden wir auch“, kam es vom anderen Ende. „Gratulation an das Brautpaar!“, meinte ich und sah mich nach Jimin um. „Warte Sofie, ich geb‘ dir Jimin. Der wird vor Freunde ausrasten!“

    Ich winkte Jimin her und reichte ihm das Handy mit funkelnden Augen. „Alles OK?“, fragte er verwirrt. „Deine Stimmungsschwankungen sind echt spooky, wenn du mich fragst!“ Ich lachte. „Sofie ist dran“, und zeigte auf das Handy. „Sprich mit ihr, dann verstehst du mich gleich!“
    Er sah mich unsicher an. Griff aber nach dem Handy und legte es ans Ohr. Ich sprang glücklich in die Luft und lief zu den anderen. Ich musste ihnen unbedingt erzählen was passiert war!

    Sofies Sicht:

    Ich ging mit Kai vor den anderen. Unser Ziel: ein neues Sushi Restaurant am anderen Ende des Einkaufscenters. Ich war einfach nur genervt und wollte so schnell wie möglich, dass dieser Tag vorbei war. Kai war mir so peinlich. Und dass er V verarscht hat, das ging ja mal gar nicht. Sobald wir zuhause waren, würde ich ihn darauf ansprechen und da konnte er was erleben.

    Was glaubte er überhaupt. Ich kam schließlich auch nicht einfach zu ihm in die Arbeit und mischte mich in seine Angelegenheiten ein. Es fühlte sich einfach ungut an und die Spannungen, die in der Luft lagen, sagten mir, dass die Jungs und Kai sich nicht ansatzweise leiden konnten.
    Alleine Jungkook und Vs Körpersprache hatte sich binnen Sekunden verändert und sie versteckten sich nun eingeschüchtert hinter Jin und Jimin.

    Apropos V. Ich musste das unbedingt klären. Das letzte was ich wollte, war ihn als Freund zu verlieren. Es hat doch alles so gut begonnen zwischen uns zwei und nun sprachen wir nicht einmal mehr miteinander.

    Wütend stapfte ich neben meinem Freund her. Was hatte ihn eigentlich wirklich dazu veranlasst heute mitzukommen? Welchen Grund könnte es geben, dass er sich plötzlich in meine Angelegenheiten einmischte? Ich musste es herausfinden!

    Ich bemühte mich einen freundlichen Gesichtsausdruck aufzusetzen und lächelte Kai dämlich an. „Kai, wie findest du die Jungs? Sie sind doch echt sympathisch, oder?“ Er sah zu mir herunter und grinste selbstgefällig. „Naja, sie sind wohl eher etwas weiblich angehaucht, meinst du nicht?“ Ich riss mich zusammen und sammelte alle meine Schauspielerskills, um mir nichts anmerken zu lassen. „Aber dein kleiner Freund da….wie hieß er noch einmal?....Ah, V. Ja der ist ja soll ja sehr beliebt sie in Korea. Also der beliebteste von BTS, meine ich.“

    Ich ballte eine Faust. „Woher weißt du das? Du hast sie doch erst vor einer halben Stunde kennengelernt?“ „Ach“, meinte er mit einem komischen Unterton. „Weißt du, ich war gestern zufällig in der Therme und da konnte ich ein paar außergewöhnliche Dinge beobachten!“ Mir stockte der Atem. Scheiße, hatte er uns etwa gesehen? „Warum warst du gestern in der Therme?“, fragte ich zaghaft und sah beschämt zu Boden. Wenn er V und mich gesehen hatte, dann wusste ich jetzt woher der Wind wehte.

    „Ich war mit einer Arbeitskollegin dort“, meinte er knapp. Ich zog die Stirn in Falten. „Eine Arbeitskollegin, also?“ „War es auch die Arbeitskollegin, mit der du letztens noch etwas Essen warst?“ Er sah mich etwas überrumpelt an. „Verdammt Emilia, lenk nicht vom Thema ab. Es geht hier um dich und nicht um mich.“ Ich schnaubte verächtlich auf. „Ach, wenn du uns angeblich gesehen hast, dann weißt du ja auch, dass nichts zwischen und war!“ Verärgert machte ich am Absatz kehrt und ging nach hinten zu Jimin, der gerade breit grinsend telefonierte. So ein Arschloch!

    -beim Mittagessen-

    Schmatzend saßen wir alle um einen Tisch und vertilgten unser Sushi. Das Essen war gut und den anderen schien es zu schmecken, aber mir war der Appetit eindeutig vergangen. Kai musste meine persönlichen Unterlagen durchsucht haben, nachdem er V und mich beobachtet hatte. Sonst könnte er nicht wissen, wer sie waren und dass ihre Band BTS heiß, denn ich hatte ihm das nie erzählt.

    V schien mittlerweile wieder bessere Laune zu haben. Das musste irgendwie mit den Neuigkeiten aus Korea zusammenhängen. Ich hatte nicht komplett verstanden worum es ging, als ich neben Jimin hergelaufen war. Aber irgendwas mit Hochzeit und Familie hatte ich verstanden. Ich schätze es war etwas Tolles, denn er lachte endlich wieder und seine Wut auf mich schien fast verschwunden zu sein.

    „V?“ Ich saß gegenüber von ihm und stieß ihn unterm Tisch mit meinem Fuß an. Er schob sich gerade ein Gurken Maki in den Mund uns sah mich überrascht an. „Hast du nachher Zeit das wir nachher reden?“, flüsterte ich und sah verstohlen zu Kai hinüber, der gerade ein weiteres Getränk orderte. „Wieso?“, mampfte er und ich merkte, dass er mir doch immer noch ein bisschen böser war. „Bitte V, gib mir eine Chance das alles zu erklären, ich halte diese Stille zwischen uns nicht mehr aus!“ Er legte die Stäbchen ab und stützte sich auf seine Ellbogen. „Aber nur, wenn der da nicht dabei ist!“, nuschelte er und musterte Kai mit einem vernichtenden Blick. „Der da…..!“, meinte ich und meine Augen wurden zu kleinen Schlitzen. „…der hat Scheiße gebaut und hat gerade größeren Ärger am Hals, als du dir vorstellen kannst!“

    Er überlegte kurz, dann nickte er. „OK, wo wollen wir uns treffen?“

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    ((unli))Vs Sicht:((eunli)) ((bold))-nach dem Mittagessen-((ebold)) Ich war verwundert, dass Emilia mich plötzlich sprechen wollte. Mir wäre nicht au

    Vs Sicht:

    -nach dem Mittagessen-

    Ich war verwundert, dass Emilia mich plötzlich sprechen wollte. Mir wäre nicht aufgefallen, dass es sie gestört hatte, dass wir uns in der letzten Zeit kaum gesprochen hatten. Eigentlich war ich ihr noch immer ein wenig böse…….. Jedoch hatte es die Neuigkeit aus Korea geschafft, mich etwas aufzumuntern. Ich konnte es immer noch nicht glauben. Ich freue mich so für Sofie und Xenia. Jetzt würden sie eine richtige kleine Familie werden.

    Als wir gezahlt hatten und das Restaurant verließen, warfen Emilia und ich uns vielsagende Blicke zu. „Und wo wollen wir als nächstes hin?“, erkundigte sich Jin und sah sich interessiert um. „Also ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich muss noch mal auf die Toilette!“, erklärte Emilia und versuchte dabei möglichst unschuldig zu wirken. „Ich auch“, log ich schnell. Die anderen, wie auch Kai verneinten. „Ok, dann warten wir hier auf euch!“

    Emilia und ich nickten und machten uns auf den Weg zu den Toiletten. Doch bevor wir uns von ihnen abwandten bemerkte ich den misstrauischen Blick, den Kai mir zuwarf. Hatte er uns etwa durschaut?

    -bei den Toiletten-

    Wir ließen uns auf die Sitzmöglichkeit vor den Klos fallen uns starrten uns für eine Weile an. Ich wurde ungeduldig und durchbrach die Stille. „Was gibt’s jetzt?“, fragte ich etwas forsch.

    Emilia sah etwas verlegen zur Seite und fixierte einen Punkt an der Wand hinter mir. „Also ich….ich wollte dir sagen, dass es mir leid tut!“ Ich ließ mir nichts anmerken und sah sie einfach weiterhin emotionslos an. Sie musste schon eine gute Erklärung haben, um mich davon zu überzeugen, dass ich etwas falsch verstanden hatte.

    „Ich wollte dich damals nicht verletzen!“, fuhr sie verzweifelt fort. „Wirklich nicht!“ Ihre Stimme wurde brüchiger und leiser. Und als ich sie so sah, tat sie irgendwie leid. „Und warum…..warum hast du mich dann damals bloß gestellt? Ich hätte gedacht du empfindest so für mich, wie ich für dich?“

    Als ich das gesagt hatte, japste Emilia nach Luft. Meine Worte schienen sie mehr als nur überrascht zu haben. In mir kochten die Gefühle hoch und meine Oberlippe begann zu beben. „Dachtest du wirklich, ich mag dich nur als Freundin?“ Ich ballte wütend die Faust. „Dachtest du wirklich ich würde nichts fühlen, als ich dich küssen wollte?“

    „Nein….ich…..ich….“, sie stockte und nun sah sie mir tief in die Augen. Sie schluckte und wischte sich eine Träne von der Wange. „Ich wollte dich doch küssen….aber…ich….ich konnte nicht!“ Mein Herz machte einen riesen Satz und pochte wie wild. „Du wolltest mich küssen? Du wolltest nicht nur mit mir spielen?“ Sie sah mich entsetzt an. „Was glaubst du von mir, ich bin doch kein Monster!“ „Ich wollte nur nicht meinen Freund betrügen!“ Sie senkte wieder ihren Blick. „Ich habe doch erst in der Therme bemerkt, wie stark meine Gefühle für dich geworden sind.“

    Mein Bauch kribbelte und ich wollte ihr vor Freude um den Hals fallen. „Das heißt du magst mich doch?“ Sie lachte traurig auf. „Ja, aber natürlich.“ Ich lächelte. „Und was ist mir Kai? Was hat er getan?“ Ihre Miene verfinsterte sich augenblicklich. „Er hat mich ausspioniert und hat uns damals in der Therme beobachtet. Abgesehen davon war er einfach gemein zu dir.“ „Er hat uns gesehen?“ Überrascht riss ich die Augen auf. „Ja, und jetzt folgt er mir überall hin und lässt mich nicht mehr alleine machen!“ „Eigentlich wollte ich früher immer, dass wir mehr gemeinsam unternehmen, weil er nie zuhause war, aber er hat sich so verändert…..“ Sie wirkte traurig. Und ich legte tröstend meine Hand auf ihre. „V?“ „Ja?“ Sie sah zu mir auf. Ihr Blick verwirrte meine Sinne und ich war plötzlich einfach glücklich. „V, ich möchte mit ihm Schluss machen! Ich kann so nicht mehr leben!

    Plötzlich stand Jimin neben uns. Wir erschraken und ich lies augenblicklich Emilias Hand los. „Wenn ihr noch länger braucht, wird Kai misstrauisch!“ „Oh, Gott Jimin, jag uns nicht so einen Schrecken ein!“ Beschämt lachten Emilia und ich auf. „Wir kommen ja schon!“

    Auf dem Weg zurück zu den andren zog mich Jimin zu sich und warf mir einen vielsagenden Blick zu. Er grinste breit. „Und? Wie ist es gelaufen?“ „Psssst, nicht so laut“, flüsterte ich und deutete auf Emilia die etwa zwei Meter vor uns ging. „Jetzt sag schon“, meinte Jimin und stieß mir in die Seite. Nun konnte auch ich mir das Grinsen nicht mehr verkneifen. „Sie wollte mich damals in der Therme auch küssen, aber hatte einfach ein schlechtes Gewissen wegen ihrem Freund“, verriet ich ihm steckte die Hände verlegen in die Hosentaschen. „Mann V, dass ist der ist der Wahnsinn!“ Jimin legte mir stolz den Arm um die Schulter und klatschte bei mir ab. „Na siehst du, ich hab dir doch gesagt, das wird wieder!“

    „Jaja“, grinste ich und beobachtete Emilia verliebt, als sie in kleinem Abstand vor uns herlief.

    10. Dezember

    Emilias Sicht:

    Mittlerweile waren fünf Tage vergangen.
    Zwischen V und mir war wieder alles gut, jedoch war da immer noch Kai zwischen uns. Er hörte nicht auf misstrauisch zu sein und folgte mir auf Schritt und Tritt. Seit Tagen versuchte ich mit ihm Schluss zu machen. Doch irgendwie fand ich nie den geeigneten Augenblick. Ganz nebenbei schaffte er es immer wieder mich davon zu überzeugen unserer Beziehung noch kein Ende zu setzen.

    An einem Tag kochte er für mich, an einem anderen brachte er mir Blumen ins Cafe. Doch auch wenn ich ihn längst nicht mehr liebte, konnte ich ihm in solchen Momenten nicht wehtun. Es war wirklich süß zu mir, wenn nicht sogar etwas zu süß für meinen Geschmack. Mein Herz aber, da war ich mir nun sicher, schlug mittlerweile für einen anderen und ich wollte ihm das so schnell wie möglich sagen. Doch ich hatte mir geschworen, mich erst mit V zu treffen, wenn ich mit Kai Schluss gemacht hatte. Ich hoffte nur V würde das verstehen.

    Heute waren die Jungs und ich im Zoo. Die Gehege waren noch immer völlig zugeschneit und bis auf ein paar Bären und Hirsche bekamen wir kaum Tiere zu Gesicht. Aber das war uns egal. Mir machten uns eine schöne Zeit und hatten viel Zeit zum Reden. Kai hatte heute ein wichtiges Geschäftsgespräch und so hatten wir endlich wieder richtig Spaß miteinander.

    -im Zoo-

    „Du bist mal von einem Welpen angefallen worden?“ Jin, Jimin, V, J-Hope und ich prusteten los. „Hey, das war nicht lustig! Da war ich 3 Jahre alt“, rechtfertigte sich Jungkook und setzte einen trotzigen Blick auf. „Ja, aber ein Welpe!“, lachte J-Hope und klatsche lachend auf Jins Rücken. „Ok, ok! Beruhigen wir uns wieder“, gluckste ich und warf Jungkook einen verständnisvollen Blick zu.

    Lachend hakte ich mich bei V und Jimin unter. „Wollten wir uns nicht die Pandabären ansehen? Ich glaube die sind gleich da drüben!“

    20
    ((bold))-am Abend des 10. Dezembers- ((ebold)) ((unli))Emilias Sicht: ((eunli)) „Puh, geschafft!“ Erschöpft überwand ich die letzte Stufe des Tr

    -am Abend des 10. Dezembers-

    Emilias Sicht:

    „Puh, geschafft!“ Erschöpft überwand ich die letzte Stufe des Treppenhauses und stand schließlich vor meiner Wohnung. Völlig erledigt kramte ich in meiner Tasche nach meinem Schlüssel und fand ihn schließlich zwischen einer angefangenen Packung Pfefferminzkaugummi und meiner Geldbörse.

    Ich klimperte etwas herum, bis ich den richtigen Schlüssel in der Hand hielt, dann stecke ich ihn in das Schloss.
    Aber, was war das? Es war bereits offen? Verdutzt gab ich der Tür einen kleinen Tritt und sie ging langsam auf. War Kai etwa schon zu Hause? Ich sah auf meine Armbanduhr. Mhmm, es war doch erst 17:00 Uhr. Die Jungs und ich trafen uns nachher in einer Karaoke Bar hier um die Ecke und da wollte ich mich vorher noch einmal umziehen. Aber, dass Kai schon so früh von der Arbeit zurück kam, war irgendwie seltsam. Ich dachte, er hätte heute ein Geschäftsgespräch mit der Chefin einer angesehenen Firma. Zumindest hat er mir das so erzählt. Aber doch nicht bei uns zuhause…

    Vorsichtig und darum bedacht keinen Mucks von mir zu geben schlich ich mich an der Garderobe vorbei ins Wohnzimmer. Wer weiß, vielleicht war auch eingebrochen worden. Zur Sicherheit schnappte ich mir einen Regenschirm, der zum Trocknen auf der Heizung lag, und setzt bewaffnet meinen Weg fort. Ich hörte etwas….nein, jemanden.

    Als ich vor unserem Schlafzimmer stand stolperte ich beinahe über ein paar Stöckelschuhe, das am Boden lag. Verärgert hob ich sie auf und wollte sie zur Seite legen, als ich stutze.
    Moment mal, das waren doch gar nicht meine!
    Schön langsam verstand ich was hier los war. Instinktiv griff ich nach der Türschnalle und riss die Tür mit einem Ruck auf. „WUMMS!“ Sie knallte gegen die Wand. Und was ich nun zu sehen bekam, lies mir Hören und Sehen vergehen. Eine junge Frau mit langen blonden Haaren, vielleicht ein, zwei Jahre älter als ich, schrie auf und wickelte ihren nackten Körper blitzschnell in die Bettdecke ein.

    Kai bewegte sich hingegen keinen Zentimeter. Er starrte mich entgeistert an und stammelte vor sich hin. „Emilia,….ähh…..es….es…..i…..ist...ni cht….so…..wie….äh….es….aussieht!“ Ich schluckte und mir war nicht klar, ob ich lachen, oder heulen sollte. Ich stolperte einige Schritte in das Zimmer hinein und sah mich perplex um. Ich lachte kurz auf. „Hast du wirklich….“ Ich hielt inne und starrte ihn nun wütend an. „….hast du wirklich mit einer Fremden Frau in meinem Bett geschlafen?“ Er räusperte sich, doch er fand keine Worte sich zu erklären.

    Ich war einfach sprachlos. Voller Entsetzten starrte ich die beiden an. Im nächsten Moment lachte noch einmal auf und raufte mir entsetzt die Haare. „Und weißt du was?“ Ich lies die Arme wieder sinken und atmete tief ein und aus. „Ich war wirklich so blöd und habe mich von dir täuschen lassen. Ich habe nicht mit jemand anderem rumgemacht, den ich liebe, nur weil ich dir loyal sein wollte, solange wir zusammen sind und du……du schläfst währenddessen einfach mit deiner Arbeitskollegin?“

    „Ich bin nicht seine Arbeitskollegin, ich bin seine Freundin!“, meinte die Blondine schnippisch, die halbnackt auf meinem Bett lag. Ich biss die Zähne zusammen. „Achja, und wie lange geht das jetzt schon so?“, erkundigte ich mich und kam ihr drohend etwas näher. „Zwei Jahre“, meinte sie knapp und schien dabei kein schlechtes Gewissen zu haben. „Zwei Jahre?“, widerholte ich und sah Kai entsetzt an. „Ohhh, du bist wirklich ein Arsch!“, murmelte ich schnaubend und ging mit schnellen Schritten auf ihn zu.

    Gerade hob ich meine Hand, um ihm eine gewaltige Ohrfeige zugeben, als ich es mir anders überlegte. „Nein, warte…….“ Ich wischte mir die salzigen Tränen von der Wage und zog die Nase hoch. „Eigentlich sollte ich dir danken!“ Kai sah mich fragend an, so als hätte ich jetzt komplett den Verstand verloren. „Das hier ist meine Wohnung, richtig?“ Er nickte langsam. „Und wenn ich jetzt mit dir Schluss mache und dich rauswerfe, kann ich alles machen, was ich möchte richtig?“ Er nickte erneut und verstand langsam was ich vorhatte. „Nein, Emilia. Nein, das wirst du nicht tun“, rief er nun mit einer kräftigen fast flehenden Stimme. „Oh, und wie ich das tun werde“, meinte ich forsch.

    Ich wollte mich gerade abwenden und aus dem Zimmer stürmen, als er mich grob am Arm packte und festhielt. „Wenn du das tutst….dann……dann……“ „Was dann?“, äffte ich. Ich musterte sie noch einmal mit einem durchdringenden Blick, dann riss ich mich von ihm los. „Und wenn ich am Abend wiederkomme, möchte ich das ihr verschwunden seid, alle beide!“ Ich deutete mir dem Finger auf Kai. „Und du, nimm deine Sachen gleich mit. Das wars, ich möchte dich nie wiedersehen!“

    Wutentbrannt knallte ich die Schlafzimmertür hinter mir zu. Ich hatte es wirklich getan, ich hatte mich von Kai getrennt. Ich war endlich frei.

    Schnell hastete ich aus der Wohnung und rannte die Stiegen hinunter. Das waren also seine Geschäftstermine all die Jahre gewesen. Er hatte sich mit IHR getroffen. Kein Wunder, dass er nie zu Hause war. Als er damals in der Therme war, war er mit ihr dort und hat mich gesehen. Vermutlich wollte er sich dann einen Spaß daraus machen, mir ein schlechtes Gewissen zu machen und nebenbei auch noch meine Beziehung zu V zerstören. Meine Gedanken überschlugen sich und als ich draußen an die frische Luft kam, versuchte ich mich zu beruhigen. Doch seltsamer Weise waren da noch andere Gefühle. Gefühle, die ich vorhin noch nicht wahrgenommen hatte. Gefühle wie Trauer und Eifersucht.

    Langsam kullerte mir eine dicke Träne nach der anderen die Wange hinunter. Bis ich schließlich bitterlich zu weinen begann. Erst jetzt löste sich der Knoten von Frust und Traurigkeit, der sich all die Jahre in unserer Beziehung in meiner Brust gesammelt hatte. Alle die Male kamen in mir hoch, als er mich versetzt hatte, mich alleine gelassen hatte und das nur wegen ihr.

    War sie etwa hübscher als ich? Intelligenter als ich? Erotischer als ich? Ich wusste es nicht. Verzweifelt lies ich mich auf den eiskalten Randstein fallen und vergrub mein Gesicht in den Händen. Langsam fielen dicke weiße Flocken herab. Es begann wieder zu schneien. Ich sah auf und beobachtete schniefend, wie die kleinen Eiskristalle mit dem Wind auf und ab tanzen, wie zu einer kleinen Melodie. Schließlich landete eine kleine Flocke auf meiner Hand. Kurz blieb sie liegen.
    Sie war wunderschön…….

    Dann tropfte eine meiner heißen Tränen darauf und sie verwandelte sich in eine kleine Wasserlacke.

    21
    ((bold))-Karaoke Bar-((ebold)) ((unli))Vs Sicht:((eunli)) Wir gingen in die kleine Karaokebar und stampften fröstelnd unsere vollgeschneiten Stiefel

    -Karaoke Bar-

    Vs Sicht:

    Wir gingen in die kleine Karaokebar und stampften fröstelnd unsere vollgeschneiten Stiefel auf der Matte ab. „Es ist arschkalt“, klapperte J-Hope mit den Zähnen und hängte seine Jacke auf der Garderobe auf. „Ja, aber dafür schneit es wieder“, argumentierte Jimin und zog sich die Haube vom Kopf. „Es gibt hier Kakao und Tee was wollt ihr?“ Ich studierte weiter die Speisekarte und wartete auf eine Antwort meiner Freunde. „Kakao“, meinten alle geleichzeitig und lachten los.

    „OK, bin gleich wieder da“, grinste ich und zischte zur Bar, um meine Bestellung aufzugeben. Als ich voll bepackt mit sechs Tassen dampfenden Kakao wiederkam, standen plötzlich alle auf und nahmen gierig die Tassen vom Tablet. Zufrieden ließen wir uns auf die Couch fallen und nippten an der süßen Flüssigkeit. „Wie hast du das eigentlich bestellt?“, wollte Jin wissen und kuschelte sich in eines der weichen Kissen, die neben ihm lagen. „Mit Händen und Füßen“, grinste ich. Die anderen lachen und machten ulkige Bewegungen nach, die mich wohl darstellen sollten, wie ich die Kakaos geordert hatte. „Zeit, dass Emilia kommt! Die Bedienungsanleitung für die Karaoke-Station können wir nämlich nicht entziffern“, stellte J-Hope fest und legte das kleine Heft enttäuscht zu Seite. „Sollte sie nicht schon längst da sein?“

    „Vielleicht, hat sie die U-Bahn verpasst?“, meinte Jin und sah auf seine Armbanduhr. „Ja, sie ist bestimmt gleich da“, lächelte Jungkook und legte seine Füße auf den Couchtisch. „Hey, Käsefüße runter vom Tisch“, schimpfte Jin. Jungkook aber, sah ihn nur frech an und streckte ihm die Zunge raus. „Hey, du!“ Jin versuchte über Jimin und mich hinweg nach Jungkook zu greifen, doch wir kitzelten ihn solange, bis er aufgab.

    Plötzlich sprang die Tür auf und ein verschneites, von Tränen triefendes Mädchen stand in der Tür. „Emilia?“ Entsetzt stellten alle ihre Tassen ab und eilten zu dem Häufchen Elend, um sie zu stützen. „Was ist passiert?“, fragte ich besorgt und wischte ihr die Tränen mit meinem Ärmel vom Gesicht. Sie schniefte und ging auf wackligen Knien zu Couch. „Ich…..schnief……ich……hab mit Kai Schluss gemacht!“ Wir warfen uns vielsagende Blicke zu und machten uns daran ihr wie ein eingespieltes Team, die Jacke, den Schal, die Haube und die Schuhe auszuziehen, wickelten sie in eine dicke Decke und drückten ihr eine Tasse Kakao in die Hand.

    „So, und jetzt mal ganz langsam!“, meinte ich und setzte mich neben sie auf die Couch. „Was ist passiert? Und warum weinst du? Ich dachte du wolltest ihn unbedingt loswerden.“ „Ich bin ja auch froh, dass ich ihn los bin“, wimmerte sie und schnäuzte sich in ein Taschentuch, das Jin ihr reichte. „Ja und wo ist da das Problem?“, grübelte Jimin und legte die Stirn in Falten. Ihr stiegen wieder die Tränen in die Augen und ich legte ihr schnell eine Hand auf den Rücken, was sie zumindest etwas beruhigte. „Als ich vorhin nach Hause kam hab ich ihn erwischt!“ „Wobei“, wollte J-Hope wissen. „Er hat mit einer anderen in meinem Bett geschlafen. Und ich bin genau in dem Moment hineingekommen!“

    Die anderen Jungs verzogen schmerzverzerrt ihr Gesicht und auch mir war das Entsetzen deutlich anzusehen. „Auuu, das tut weh“, murmelte Jin und legte mir tröstend eine Hand auf das Knie. „Und dann…..dann…..schnief….hat sich auch noch herausgestellt, das er bereits seit zwei Jahren was mit ihr hat!“
    Jetzt hätte man eine Stecknadel fallen hören können.

    Geschockte klappte Jin und J-Hope die Kinnlade herunter. Ich aber, ballte die Fäuste und in mich kochte die Wut hoch. „Wenn ich den erwische“, knurrte ich zähneknirschend und wollte gerade aus dem Zimmer stürmen, als sie mich am Handgelenk zurückhielt. „Lass es V, es hat doch keinen Sinn!“

    Sie sah mich flehend mit ihren großen braunen Reh-Augen an und ich setzte mich augenblicklich wieder. Nun aber lächelte sie. Aber wisst ihr was das Gute an der ganzen Sache ist?“, fragte sie und wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln. „Jetzt muss er ausziehen und wir haben endlich unsere Ruhe.“ Sie lächelte uns an und wartete auf unsere Reaktion.

    „Weißt du was“, meldete sich Jungkook plötzlich und legte Emilia tröstend eine Hand auf die Schulter. „Ich konnte den Typen von Anfang an nicht ausstehen!“ Als Emilias Mundwinkel zu zucken begannen, prusten wir alle los und heilten uns die Bäuche vor Lachen.

    Schließlich wechselte sie das Thema. „Hey, wer von euch hat eigentlich den Kakao bestellt?“ Alle zeigten auf mich und ich wurde augenblicklich rot. „Warum überrascht mich das nicht“, lächelte sie und sah mir verliebt in die Augen. Mein Herz begann wie wild zu pochen ich lehnte mich glücklich zurück. „Kannst du uns zeigen wie man die Karaoke-Station einstellt“, bat J-Hope und reichte ihr die Anleitung. Sie lachte auf. „Ach, das ist einfacher als es aussieht. Man muss einfach den Fernseher aufdrehen, den Rest haben schon die Mitarbeiter für dich eingestellt!“ Ein Raunen ging durch den Raum. Und Jungkook warf J-Hope einen Blick zu der wohl sagen sollte: „Man Hyung, da hättest du aber auch drauf kommen können!“ J-Hope zuckte nur mit den Achseln und ich musste grinsen.

    „Auf Koreanisch?“, erkundigte sich Emilia, als sie die Einstellungen festlegte. „Ja, bitte“, meinten wir im Chor. „Dabei würde euch ein bisschen Englisch Training gar nicht schaden“, ärgerte uns Emilia und legte ihre Füße auf den Couchtisch.
    Empört richtete sich Jungkook auf du rüttelte an Jins Arm. „Da, siehst du sie macht das auch. Warum darf sie das?“ „SIE, hab ich nicht aufgezogen und erzogen!“, meinte Jin knapp und bemühte sich sichtlich nicht laut loszulachen. Schmollend verkreuzte unser jüngster die Arme vor der Brust und zog die Unterlippe vor. „Manno, das ist so unfair!“

    Ich seufzte erleichtert und lehnte mich nach hinten in die weichen Polster der Couch. Emilia reichte Jimin die Fernbedienung. „Da, such dir was aus!“ Interessiert scrollte er durch die Songs und überlegte, was ihm bekannt war. Auch Emilia schien müde zu sein, denn sie gähnte und schnappte sich ein Kissen. Das legte sie auf meine Schulter und ihren Kopf darauf. „Ich hoffe das stört nicht“, meinte sie verlegen. „Nein, nein“, erwiderte schnell und wandte den Blick ab, sodass sie nicht sehen konnte, wie rot ich wurde.

    22
    ((unli))Emilias Sicht: ((eunli)) Mein Herz klopfte, als ich so an V gekuschelt da lag, doch ich war glücklich. Glücklich wie schon lange nicht mehr.

    Emilias Sicht:

    Mein Herz klopfte, als ich so an V gekuschelt da lag, doch ich war glücklich. Glücklich wie schon lange nicht mehr. Die bunten Lichter der Karaoke-Anlage tanzten entlang der weißen Wände und im Hintergrund dudelte eine melodische Ballade. Zufrieden nippte ich an meinem heißen Kakao und beobachtete Jimin und Jungkook, die gerade begonnen hatten das erste Lied zu singen.

    Es war ein Wunder wie sich ein so schrecklicher Tag zu so etwas schönem entwickeln konnte…..

    11. Dezember

    -An der Bus Station-

    „Und, waren Kais Sachen weg, als du gestern nach Hause gekommen bist?“ erkundigte sich Jimin als ich auf die Jungs traf, die bereits an der Bushaltestelle auf mich warten. Ich grinste. „Na drei Mal darfst du raten!“ Er grinste zurück und klatschte bei mir ein. „Du musst ihm aber ganz schön Feuer unter dem Hintern gemacht haben, dass der so schnell weg war!“ „Du hast mich auch noch nie wütend gesehen“, meinte ich mit einem gespielt grimmigen Gesicht und warf ihm einen finsteren Blick zu. „Oh Gott, zu Hilfe“, schauspielerte Jimin. „Der Teufel persönlich hat es auf mich abgesehen!“ Ich verdrehte kichernd die Augen und schubste ihn liebevoll zur Seite.

    Gestern war der schönste Abend, denn ich seit langer Zeit erlebt hatte. Wir haben den ganzen Abend gesungen, gelacht und getanzt. Als ich J-Hope schließlich dazu überreden konnte auch zu singen und nicht nur zu rappen, musste ich im Gegenzug einige Tanzschritte lernen und habe mich eher tollpatschig, als geschickt angestellt. Trotzdem machte es Spaß und ich war wirklich beeindruckt wie talentiert sie waren.
    Das Highlight des Abends war für mich trotzdem mein Lied mit V.

    Seine Stimme war einfach unfassbar schön. Die Art wie er sang, löste in mir ein so warmes, wohliges Gefühl aus, ich wünschte er würde nie aufhören zu singen. Schließlich brachten mich die fünf nach Hause und ich hatte mich in mein leeres Bett geschmissen, dass nun nur mir alleine gehörte. Irgendwie schmerzte der Gedanke immer noch ein wenig, dass Kai mich bereits vor 2 Jahren betrogen hatte, doch ich denke mit diesem Schmerz muss ich wohl auch noch in der nächsten Zeit auskommen. Und selbst wenn, es würde bestimmt von Tag zu Tag besser werden….

    „Habt ihr alles mit, was ihr für zwei Tage braucht?“, erinnerte ich die Jungs zur Sicherheit und deutete auf meinen Rucksack. „Sie ist wie Sofie“, flüsterte Jin zu Jungkook und verstummte augenblicklich, als ich mich zu ihnen drehte.
    Plötzlich bog unser Bus um die Ecke und parkte gekonnt in er kleinen Einfahrt des Hotels. „Auf geht’s“, jubelte J-Hope und streckte jubelnd die Faust in die Luft. „Ab zum Ski-Fahren“, freute sich auch Jungkook und stieg in den Bus ein. „Nach dir“, lächelte V und deutete mir an, vor ihm in den Bus einzusteigen. Ich lächelte ihn dankbar an und ergriff seine Hand, mit der er mir in den Bus half.

    Es war eine spontane Entscheidung gewesen, die wir gestern Abend getroffen hatten. Aber wir waren uns einig, dass alle Lust auf Schi fahren hatten. So buchte ich gestern noch ein Hotel für eine Nacht und lies mir online 6 Schi Pässe ausstellen. Ich freute mich total auf unseren Ausflug in die Berge und war schon gespannt was wir in den zwei Tagen alles erleben würden.

    -im Hotel angekommen-

    „So das hier sind die Zimmerschlüssel!“ Ich nahm die elektronischen Schlüsselkarten von der Frau an der Rezeption entgegen und bedankte mich herzlich. Doch als sie noch einmal etwas in ihrem Computer checkte sah sie mich entschuldigend an. „Es tut mir wirklich leid Frau Klee, aber wir haben leider kein Einzelzimmer mehr.“ Ich sah zu den Jungs rüber die mir fragende Blicke zuwarfen. „Was sagt sie“, fragte V und schulterte seinen Rucksack. „Ich habe ein Einzelzimmer für mich gebucht, aber das gibt es nicht mehr“, übersetzte ich schnell und wendete mich wieder an die freundliche Dame. „Aber ich kann sie zum Zimmer einer der jungen Herren dazu legen. Da schläft ja einer alleine in einem Zimmer für zwei Personen, wenn mich nicht alles täuscht!“ Sie wartete auf meine Antwort und ich überlegte kurz.

    „Ja, wenn das nicht anders geht, werden wir das wohl so machen müssen!“ Sie lächelte und tippte schnell etwas in ihren Computer. „Gut Frau Klee, dann wünsche ich Ihnen und ihren Freunden noch einen schönen Aufenthalt in unserem Hotel!“ Ich bedankte mich und ich ging zurück zu den Jungs.
    „Was hast du jetzt gemacht?“, wollte Jungkook wissen und steckte seine Hände in die Jackentaschen. „Ich muss mich leider zu einem von euch dazu legen. Alle Einzelzimmer sind ausgebucht!“ Ich sah fragend in die Runde. „Wer wäre denn alleine gelegen?“ „V, V wäre alleine gelegen“, meinte Jimin schnell und schubste ihn etwas nach vorne. „Äh..ja…ich?“, wiederholte V eher fragend als wissend und alle mussten lachen.

    -10 Minuten später auf Vs und meinem Zimmer-

    Nach vielem Hin und Her, haben schließlich alle ihr Zimmer gefunden und sich geeinigt, wer mit wem schläft. Jin lag also bei J-Hope und Jimin bei Jungkook. V und ich waren gerade dabei unsere Sachen aus unseren Rucksäcken auszuräumen und uns etwas einzurichten, als es wieder zu Schneien begann. „Ich hoffe es kommt kein Schneesturm heute Abend“, meinte V und lies sich auf das große Doppelbett fallen.

    Ich wusste immer noch nicht recht, was ich von der Tatsache halten sollte, dass wir heute Nacht im selben Bett schlafen würden, aber irgendwie gefiel mir die Idee auch. Aber, das durfte V auf keinen Fall wissen. Ich befand mich sowieso in einem Dauerzustand in dem mein Herz bei jedem Blick, den mir V zuwarf, in die Hose rutschte und ich an nichts anderes mehr als ihn denken konnte.
    So musste es sich wohl anfühlen wieder verliebt zu sein, oder?

    Vs Sicht:

    Ich konnte es nicht fassen! Ich würde heute Nacht gemeinsam mit Emilia in einem Bett schlafen. Allein bei dem Gedanken daran, verging mir Hören und Sehen und ich konnte nur noch an sie denken. Ich war so furchtbar aufgeregt und glücklich zur selben Zeit.

    Draußen legte sich der Neuschnee wie eine dünne Wolkendecke auf die frisch präparierten Pisten und aus den kleinen Hütten quoll der Rauch der winzigen Ziegelschornsteine. Dieser Ort war einfach wunderschön und ganz anders, als alles was ich aus Korea kannte. Verträumt starrte ich aus dem Fenster, als mich plötzlich ein Kissen von der Seite traf. „Hallo? Lebst du noch!“ Ich war völlig in Gedanken gewesen, sodass ich alles um mich herum vergessen hatte.

    Emilia lächelte mich an und setzte sich neben mich auf das Bett. „Ich bin froh, dass wir hier sind“, seufzte sie und lies sich zurück auf Bett plumpsen. Mein Bauch kribbelte und ich legte mich neben sie. „Ich auch!“ Als wir so nah aneinander lagen, hielten wir beide augenblicklich die Luft an. Nach ein paar Sekunden der Stille drehten wir die Köpfe zu einander. Als wir uns in die Augen sahen prusteten wir beide los und schlugen uns verlegen ein Kissen entgegen.

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2018-12-29
40HC
Bangtan Boys, BTS

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Kommentare (201)

autorenew

vor 19 Stunden
Voll cool . Und die Idee das du darauf überhaupt gekommen bist ist mega. Und dein schreib style ist auch einfach so cool .
vor 20 Stunden
@Lea
Klar, kann ich gerne wieder machen:)))

Ich bin so froh, dass du schreibst, ich hab mich schon gewundert:) Normalerweise schreiben alle gleich um 19:00. Jetzt hätte ich schon gedacht es ist irgendwas nicht ganz durchgekommen und ihr seht das Kapitel gar nicht!:)
LG
vor 20 Stunden
Also das mit Jimin's Sicht ist nur so ne Idee von mir 😅 würde es aber cool finden, weil er kennt ja v ziemlich gut und so 😅
vor 20 Stunden
Wow Mega Kapitel 😱😍 bin mal gespannt was die beiden dann so alles anstellen 😂
Wirst du in nächsten auch Jimin's Sicht einbauen? Schließlich hat er gesagt das v alleine ist 😅😂
vor 22 Stunden
Ohhhhhhhh mega cutes Kapitel was machen sie wohl dann im zimmer😂
Gestern
Uff wieder soo süß 😍😍😭😭

@Tae tae's aliensis

Ich hoffe auch dass sie das problem lösen kann 🙁👍

Fighting 💪🤛
Gestern
@Tae tae's alIensIs
Och, die Arme! Ich hoffe sie löst das Problem bald:)))
Gestern
Ich finde die FF MEGA wie die anderen und so ein Proplem wie Emilia hat gerade meine Freundin XD
Gestern
Kapitel 21 ist bisher mein Lieblings kapitel😂❤
Gestern
Süß ... zu süß ....... einfach nur süß und das Kai weg ist ist einfach so toll... sry wenn das jetzt total fies klingt
Gestern
UhhhhhhhhhhhhhhhXD V ist verlegen. freu mich schon aufs nächste Kapitel:)
vor 2 Tagen
Kommt heute noch ein kapitel?🤔
vor 2 Tagen
So cute 😂😂😂😂ich hab so ein lachkrapf bekommen als Emilia ihre Füße auf den Tisch gelegt hat und kookie so schmollt und Jin sagte:"SIE hab ich nicht erzogen😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
vor 2 Tagen
Lachflash bei Jungkook und Jin als Emilis die Füße auf den Tisch legt 😂😂😂 Love it 👍😂 schönes Kapitel 😄😍
vor 3 Tagen
@Fleur0109
Ja habe ich ca 2 Stunden
vor 3 Tagen
@HarukaSusuki

Nein, habe ich habe bis jetzt keine E-Mail von dir bekommen. Hast du die mir erst vor Kurzem geschrieben?:)
vor 3 Tagen
@Feyza
:)))
vor 3 Tagen
Hey ho, erstmal, deine FF's sind mega gut und ich liebe sie alle.
Zweitens, hasst du schon meine E-Mail an dich gesehen??
vor 3 Tagen
💗 Kai! 😲😠 endlich ist er weg 🤣 ich hab mich gerade so darüber gefreut 😂😂
vor 3 Tagen
Ich bin sooo stolz auf emilia 👍🙏
Und Kai dieser B...... ohhh ich könnte den jetzt umbringen 😡😤

Und natürlich bin ich auch stolz auf dich @Fleur0109 😙❤Mach weiter so 👍🙏