Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

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Das freie Abteil im Hogwarts Express

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4 Kapitel - 2.536 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 617 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Teil 2 der Geschichte!

1
Verwandlung

Lucy wurde am nächsten Tag sehr früh wach. Es war noch stockdunkel draußen, aber Lucy war hellwach. Heute war ihr erster Schultag! Aus ihrem Koffer fischte sie die Papiere, die ihr zugeschickt worden waren. Da war auch ihr Stundenplan. Montag. Heute hatte sie in den ersten beiden Stunden Verwandlung mit den Ravenclaws bei Prof. McGonagall. Anschließend Zaubertränke mit den Slytherins bei Prof. Snape. Und zuletzt Kräuterkunde mit den Hufflepuffs bei Prof Sprout. Als nächstes fischte Lucy ihren Zaubererumhang aus dem Koffer. Er war neu und blitzblank. Über Nacht waren an den Fußenden der Betten Schals und Krawatten in den Farben der Gryffindors aufgetaucht. Lucy hing sich den rot-gelben Schal um den Hals. Sie verknotete ihre knallroten Haare zu einem festen Knoten und packte ihre Bücher, etwas Pergament und ihre Feder in einen Beutel. Dann griff sie ihren neuen Zauberstab. Er fühlte sich angenehm warm in ihrer Hand an. "Jetzt geht's los!" flüsterte sie ihm zu.

Aber es ging noch nicht los. Lucy war viel zu früh wach. Sie saß fertig angezogen unter ihrer Bettdecke und wartete. Und wartete. Und wartete immer weiter.
Endlich klingelte ein weiterer Wecker. Es war der von der dicklichen Maggie. Allerdings schrillte er so laut, dass alle anderen Mädchen auch wach wurden. Wo es eben noch still gewesen war, herrschte urplötzlich ein Höllenlärm, als die anderen Mädchen aufstanden, sich umzogen und ihre Sachen packten. "Zieht ihr die Krawatte oder den Schal an?" fragte das schlanke Mädchen, das Dorothea hieß. "Schal" nuschelte die dunkelhäutige Lea. Maggie färbte ihren Umhang aus Versehen grün, weil sie irgendwas komisches mit ihrem Zauberstab machte, aber zum Glück wurde er schnell wieder schwarz. Annes Ratte krabbelte in Dorotheas Socken und diese schrie auf, als sie ihr anziehen wollte. Es war ein Heidenlärm und ein pures Chaos. Aber schlussendlich waren sie alle fertig und machten sich auf den Weg zu ihrem Klassenraum.


Die Lehrerin war noch nicht da, als die Gryffindors ankamen. Aber die Ravenclaw-Schüler waren schon vollständig anwesend. "Streber" zischte Dorothea in Lucys Ohr. Aber Lucy suchte nach Milli. Und fand sie. Sie stand nicht bei den anderen, sondern saß alleine auf der Fensterbank und nestelte an irgendetwas herum, was aussah wie ein kupferfarbener Draht. Plötzlich spürte Lucy einen Windzug neben ihr. Die Lehrerin schritt eilenden Schrittes an ihr vorbei und ihr weiter Umhang hatte den Luftzug verursacht. "Setzen, bitte!" rief sie. Alle Gryffindor-Schüler setzten sich nebeneinander. Alle Ravenclaw-Schüler setzten sich nebeneinander. Zwei blieben stehen. Die eine war Milli, die sich sowieso allein war. Die andere war Lucy, die zu abgelenkt gewesen war, weil sie Milli beobachtet hatte. "Nun haben Sie sich nicht so, setzen Sie sich!" sagte die Prof McGonagall und deutete auf Milli und Lucy. Ärgerlich setzte sich Lucy neben Milli. Wollte sie nicht gar keinen Kontakt mehr mit ihr? Hatte sie sich nicht geschworen, die Zugfahrt zu streichen und neu anzufangen? Jetzt saß sie neben dieser Milli. Die zog jedoch nur die Augenbrauen hoch und richtete ihr normales Auge auf Lucy. "Morgen, Lucy" sagte sie. "Du kannst ja reden!" fuhr Lucy sie unfreundlich an. Daraufhin sagte Milli wieder nichts und Prof McGonagall begann mit dem Unterricht. "Habt ihr alle eure Bücher?" Zustimmendes Nicken und Murmeln. "Sehr gut. Nun, dann schlagt sie bitte auf und lest die Einleitung! Sie haben fünf Minuten Zeit!" Lucy schlug ihr Buch auf. Aus den Augenwinkeln beobachtete sie Milli, die es ebenfalls aufschlug, allerdings nicht auf der Einleitung, sondern ziemlich in der Mitte. Lucy zuckte die Schultern und bemühte sich, nicht darüber nachzudenken, warum Milli das Buch nicht richtig las. Doch als Prof McGonagall sich nach fünf Minuten räusperte und sagte: "Nun gut. Wer kann mir sagen, warum ich Sie das zuerst lesen lassen habe?", wurde Lucy bewusst, dass sie nur über Millis Verhalten nachgedacht hatte und nicht gelesen hatte. Na super.

Milli meldete sich hingegen sofort. Die Lehrerin deutete auf sie. "Um uns zu verdeutlichen, worum es in Verwandlung geht und wozu diese von Nutzen ist, Professor!" antwortete sie. "Sehr gut! 10 Punkte für Ravenclaw, Mrs Redders!". Sie wandte sich wieder an die Klasse "Und für was ist sie von Nutzen?" Millis Arm schoss wieder in die Höhe, aber auch ein paar andere hatten den Text gelesen und somit kam sie nicht dran. Als klar wurde, dass sie heute die Zauberstäbe noch nicht benutzen würden, wurde Lucy langweilig und sie sah aus dem Fenster.
Sie sah die Quidditch-Ringe in weiter Entfernung. Vielleicht könnte sie ja auch mal Quidditch spielen. Morgen hatten sie Besenflugstunden, dass wusste Lucy. Hoffentlich konnte sie gut fliegen. Sie hatte es noch nie probiert.


"Mrs Shoup?" drang es an Lucys Ohr. Lucy fuhr aus ihren Träumereien hoch. "Ja?" "Was ist der Vorteil einer Verwandlung von einem Lebewesen in ein Artefakt?" Lucy hatte keine Ahnung. "Ähm...vielleicht dass es dann nicht mehr lebt?" Die Klasse brach in Gelächter aus. "Das hatten wir dann geklärt" sagte Prof McGonagall mit spöttisch hochgezogenen Augenbrauen. Lucys Gesicht wurde heiß.
Wie peinlich! Gleich in der ersten Stunde war sie ins Fettnäpfchen getreten und alle hatten sie ausgelacht. Alle - bis auf eine. Milli hatte nicht gelacht, dass hatte Lucy genau gesehen...

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