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Willkommen bei den Louds - Hausarrest für Luna

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1 Kapitel - 2.339 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 3.308 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 9 Personen gefällt es

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    Hey Leute, mögt ihr die Serie auch so gerne wie ich?
    Wen mögt ihr von den Kindern am Liebsten. Also mein Favorit ist Luna. Ich weiß auch nicht wieso, weil ich eigentlich null musikalisch bin.
    Aber egal. Und weil ich Luna so gerne mag, handelt auch diese Fanfiktion von ihr.
    Viel Spaß beim lesen, und sorry, ich kann nicht so gut Geschichten schreiben, ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht übel.
    Jetzt aber, viel Spaß ;)


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    So, hier ist meine Geschichte für euch!
    Die Idee kam mir schon vor Wochen:

    Luna stellt etwas an, wofür sie Hausarrest bekommt. Zwei Wochen. Wie blöd, dass in einer Woche ein Konzert stattfindet, welches sie natürlich nicht verpassen will.
    Wird sie die Strafe akzeptieren und nicht hingehen?
    PS: Luna mag ich von den Geschwistern am Liebsten, deswegen schreibe ich über sie.
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    Es war Samstag und ein ganz normaler Tag bei den Louds.
    Die 11 Geschwister taten das, was sie sonst auch taten.

    Lori redete ununterbrochen mit ihrem Freund Bobby, auch Leni war mit ihrem Handy beschäftigt, Luna erfüllte das ganze Haus mit ihrer Musik, zwischendrin erzählte Luan ihre neusten Witze. Lynn jagte wieder einmal ihrem Football hinterher, Lincoln spielte gerade etwas mit Lily, Lucy schrieb wie üblich Gedichte, Lana und Lola fuhren mit Lolas Auto durchs ganze Haus und Lisa arbeitete an ihren Experimenten.

    Eigentlich war alles wie immer, nur irgendwie hatte Luna die Lautstärke ihrer Lautsprecher wohl etwas zu hoch gedreht.
    Die restlichen Geschwister bemerkten es erst gar nicht. Sie waren so eine Lautstärke eigentlich gewöhnt. Erst als sie das Scheppern von zerbrechendem Glas hörten, wurden sie plötzlich ganz still. Sogar Lily.
    "Was war das denn?", fragte Lincoln. "Kinder? Alles okay?", hörten sie ihre Mutter von unten. Ihre Eltern hatten das Geräusch wohl bis runter gehört. "Ja Mom, alles bestens!", bestätigte Lana.
    Die Ursache befand sich im Zimmer von Luna und Luan. Durch die hohen Töne von Lunas Gitarre war die Fensterscheibe zu Bruch gegangen. Alle sahen sich geschockt an.
    "Oh Oh", meinte Lily. "So ein Mist!", fluchte Luna. "Wenn Mom und Dad das rausfinden, steckst du in Schwierigkeiten, Luna", sagte Lola.
    "Du sagst ihnen das nicht Lola!"
    "Was nicht sagen?" Plötzlich standen die Eltern im Zimmer.
    Als sie das kaputte Fenster sahen, fragten sie: "Wer war das?"
    Keines der Kinder wollte mit der Wahrheit rausrücken. Nur Lola, der aber von ihrer Zwillingsschwester der Mund zugehalten wurde.
    "Ihr wollt es nicht sagen? Dann habt ihr alle Hausarrest, bis es einer zugibt", entschied Rita. "Und wenn derjenige es zugibt?", fragte Luna leicht ängstlich.
    "Derjenige bekommt natürlich auch Hausarrest. Wie gesagt, ihr habt alle so lange Hausarrest, bis der Verursacher es zugibt."
    Damit gingen sie wieder nach unten.

    "Du musst es ihnen sagen! Früher oder später", sagte Lori. "Ich weiß. Ich sag es ihnen heute abend. Ich hoffe nur, der Hausarrest ist nicht so lang, nächste Woche Samstag findet ein Konzert statt."

    Am Abend:

    "Na los, jetzt geh endlich runter und sag ihnen, das du das mit dem Fenster warst. Sonst sag ich es", drängte Lola. Seit 5 Minuten lief das so. "Ja ich geh schon."

    Ihre Eltern saßen gerade auf dem Sofa und sahen fern. Luna stellte sich hinter sie. "Hey Mom, hey Dad...", fing sie nervös an. "Hallo Schatz, was möchtest du?" "Ich...muss euch was sagen... nämlich... dass... ich das... mit dem... Fenster in unserem Zimmer war. Ich wollte das echt nicht. Ich hab Gitarre gespielt und wahrscheinlich ein paar Töne zu hoch gespielt. Es tut mir echt total leid."

    Die restlichen Geschwister standen oben am Geländer neben der Treppe und lauschten. "Na endlich hat sie's rausgekriegt. Sonst hätte ich es ihnen erzählt", meinte Lola. "Schsch!", kam vom Rest zurück.

    "Wir freuen uns, dass du so ehrlich bist und gestehst, aber du weißt, dass wir dir trotzdem Hausarrest geben müssen. Für die nächsten zwei Wochen wirst du außer um in die Schule zu gehen das Haus nicht verlassen."
    "Was, zwei Wochen? Aber in einer Woche findet ein Konzert statt!"
    "Das wirst du wohl ausfallen lassen müssen. Tut mir leid Schatz." "Das ist nicht fair!" Luna wurde langsam wütend.
    "Das ist mein letztes Wort Luna. Jetzt geh bitte hoch und ins Bett, es ist schon spät. Schlaf schön."
    "Dein 'Schlaf schön' kannst du dir sparen...", murmelte sie während sie die Treppe hinauf ging.

    Ihre Geschwister hatten alles mit angehört. Als sie die Treppe hoch kam, ging sie wortlos an ihnen vorbei.
    "Tut uns echt leid, dass du jetzt das Konzert verpasst, Luna", sagte Lori.
    "Ist nicht so schlimm. Ich wäre jetzt übrigens gerne allein", antwortete die Drittälteste der Geschwister und ging in ihr Zimmer. Ein Glück, dass es draußen warm war, so blieb es auch im Zimmer warm.
    Alle wussten, das "nicht so schlimm" hatte sie nicht ernstgemeint. "Und wo soll ich hin?", fragte Luan. Schließlich teilte sie sich ein Zimmer mit Luna.
    "Geh einfach rein, sie wird dich schon nicht rauswerfen, ist schließlich auch dein Zimmer", meinte Lola.
    "Okay, dann, gute Nacht Leute." "Gute Nacht Luan. Sag Luna auch ne gute Nacht von uns." "Mach ich." Damit ging die Vierzehnjährige in ihr Zimmer. Und auch der Rest ging ins Bett.

    Am nächsten Tag hatte Luna nicht einmal Lust aufzustehen. Auch ihre Instrumente interessierten sie heute nicht.
    Luan versuchte sie aufzumuntern. Vergeblich. Auch die anderen 9 Geschwister, einschließlich Lily, hatten versucht, sie irgendwie aufzuheitern. Doch nicht einmal die Jüngste schaffte es.

    "Unsere letzte Möglichkeit wäre, Mom und Dad zu überzeugen, den Hausarrest zu verkürzen", sagte Lola. "Ich bin dafür, dass die Hälfte von uns Mom und Dad überredet. Der Rest versucht weiter, Luna aufzuheitern. Alles klar?" "Alles klar, Lincoln", kam von den anderen zurück.

    Wenig später versuchten Lori, Leni, Lucy, Lana und Lisa weiter, Luna aufzuheitern, während Luan, Lynn, Lincoln, Lola und Lily vor ihren Eltern standen.

    "Kommt schon, das ist für Luna total wichtig!" "Tut uns leid, aber anders lernt sie es nicht." "Habt ihr sie heute schon gesehen?" "Nein." "Das liegt daran, dass sie in ihrem Zimmer ist und nichts anderes tut, als auf ihrem Bett zu liegen. Nichts kann sie aufheitern." "Nicht mal meine Witze." "Die würden mich aber auch nicht aufheitern, Luan", murmelte Lola. "Hey, das hab ich gehört."
    "Hey, hier geht es um Luna! Bitte Mom. Sie macht noch nicht einmal Musik! Wollt ihr, dass sie die nächsten zwei Wochen nicht aus ihrem Zimmer kommt?", bettelte Lincoln weiter.
    "Es ist echt süß von euch, dass ihr eurer Schwester helfen wollt, aber meine Antwort lautet immer noch 'Nein'."
    Lola wollte noch etwas sagen, aber Luan zog sie am Arm hinter sich her. "Komm Lola, es hat keinen Sinn."

    Die restlichen fünf Schwestern bei Luna hatten auch keinen Erfolg. Als der Rest das Zimmer betrat, schauten sie hoffnungsvoll auf.
    "Und? Hat es geklappt?", fragte Lana. "Leider nicht. Sie ändern ihre Meinung nicht."
    "Immerhin hab ihrs versucht. Danke. Könnt ihr mich bitte noch ein bisschen allein lassen?" "Na klar, wenn du irgendwas brauchst, ruf uns, ja?" Luna nickte.

    In den nächsten Stunden versuchten die Geschwister eine Lösung zu finden. Irgendwann hatte Lana dann einen guten Vorschlag: "Wie wärs, wenn Luna sich am Samstag einfach aus dem Haus schleicht?" "Sie wird mächtig Ärger bekommen, wenn Mom und Dad das mitbekommen!", meinte Lola.
    "Sie werden es nicht mitbekommen. Luna nimmt einfach die Rutsche aus meinem Zimmer. Das bekommen Mom und Dad gar nicht mit. Und bis sie zurück kommt, bleiben wir eben wach, damit wir, falls was schiefläuft, reagieren können. Wie ist das?", schlug Lincoln vor.
    "Klasse, so machen wirs. Ich würde aber sagen, wir überraschen Luna am Samstag damit. Okay?" Alle stimmten zu.

    Am Samstag:

    Luna war die ganze Woche über nicht besonders gut gelaunt gewesen. Auch den ganzen Samstag über.

    In einer Stunde würde das Konzert beginnen und die Geschwister berieten gerade, wie sie es Luna sagen sollten, die tatsächlich noch nichts ahnte.
    "Also, wir gehen alle zu ihr und sagen es ihr, oder?" "Ich würde sagen, wir sagen, wir hätten eine Überraschung für sie in Lincolns Zimmer. Wenn sie dann da ist, erzählen wir es ihr."
    "Ja, das ist perfekt. Also los."

    Die Gechwister klopften an die Zimmertür. "Herein."
    "Hey Luna, was machst du so?", fragte Lincoln. "Nicht viel." "Noch nicht. Komm mal mit, wir haben was für dich." Luna schien verwirrt, stand aber auf und folgte ihren Geschwistern, während Lincoln sich Lunas Konzertkarte von ihrem Nachtschrank nahm. Dann ging er seinen Schwestern nach.

    In Lincolns Zimmer angekommen, erzählten sie Luna dann
    endlich von dem Plan. Luna war total begeistert. "Danke Leute! Das ist echt krass! Habt ihr Mom und Dad doch überzeugt?"
    "Nein. Du schleichst dich raus. Über diese Rutsche." Lynn deutete aufs Fenster. "Keine Sorge, wir bleiben wach, falls Mom und Dad dein Zurückkommen bemerken sollten, gehen wir alle nach unten und überlegen uns eine Notlüge, okay?"
    "Klar, danke Leute, das vergess ich euch nie." "Warte, die brauchst du auch noch." Lincoln streckte ihr die Karte entgegen. "Danke."
    Damit machte sie sich auf den Weg.

    Einige Stunden später:

    "Wie lange dauert es denn noch, bis Luna wiederkommt?", fragte Lana. Dann fügte sie hinzu: "Ich bin müde." "Sie meinte, das Konzert geht drei Stunden. Es müsste um zehn Uhr angefangen haben. Und jetzt ist es kurz nach eins. Sie müsste gleich wieder kommen."
    Da hörten sie auch schon ganz leise die Tür. "Das ist sie. Kommt", meinte Lincoln und gemeinsam gingen sie nach unten.
    "Kinder? Wer von euch ist hier unten?", hörten sie plötzlich ihre Mutter rufen. "Wir alle, weil... äh... Lana schlafgewandelt ist", versuchte es Lincoln mit einer Ausrede.

    Plötzlich ging das Licht im Wohnzimmer an. Alle stellten sich vor Luna, um zu verdecken, dass sie keine Schlaf-Klamotten trug.
    Rita sah ihre Kinder prüfend an. Da viel ihr etwas auf.
    "Luna. Komm mal vor." Luna und ihre Geschwister erstarrten. Der Plan hatte nicht funktioniert. Vorsichtig trat sie zwischen ihren Geschwistern hervor.
    "Kannst du mir mal erzählen, wo du um diese Zeit warst? Denn so wie du aussiehst, warst du nicht in deinem Zimmer."
    "Ich... äh... war..." Weiter kam sie nicht. Ihre Mutter hatte sie durchschaut. "Auf dem Konzert, das du eigentlich gar nicht besuchen durftest", beendete Rita den Satz.
    "Wo...Woher...", stotterte die Drittälteste der Geschwister. "Weil du nicht aussiehst als ob du schon geschlafen hast, und weil du keinen Schlafanzug an hast."
    "Mom, es war unsere Idee. Wenn du jemanden bestrafst, dann uns", verteidigte Lori. Luna nickte. "Stimmt, bis gestern wusste ich von dem Plan nichts."
    "Ich bin sehr enttäuscht von euch allen, das wisst ihr hoffentlich.
    Ich gebe euch allen, auch Luna, einen Monat Hausarrest. Und jetzt ab ins Bett mit euch. Wir reden morgen noch einmal darüber."

    Dieses Mal war Luna der Hausarrest egal. Sie wusste zu schätzen, was ihre Geschwister für sie getan hatten und war ihnen nicht böse, dass der Plan nicht geklappt hatte.

    Der nächste Monat wurde sicher nicht einfach. Nach der Schule hieß es direkt nach Hause kommen, und keine Freunde durften mitgebracht werden.
    Aber auch die blödeste Zeit irgendwann zu Ende.
    Die Geschwister hatten wieder etwas gelernt, nämlich dass ihre Mutter alles irgendwann rausbekam.

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    So, das wars mit der Geschichte, ich hoffe, sie hat euch gefallen.
    Wollt ihr, dass ich mehr solcher Stories hochlade? Wenn ja, ich hab noch ein paar Ideen im Kopf.
    LG eure Jenny14 ;)









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