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Träume 02

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1 Kapitel - 841 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 697 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier werde ich meine Träume fortsetzen...
Ich war der Schatten, das Wesen, das als Dieb wandelte, doch die Vergangenheit holte mich ein...

    1
    Der Schatten


    Ich lief mit in die Seitenstraße hinein, die ich als Abkürzung nahm. Der Markt war nicht weit. Mein Auftrag war klar, im reichen Viertel eine reiche Familie um das halbe Vermögen zu erleichtern. Ich war fast am Ende der Gasse, als jemand auf mich zu rannte. Ich blieb im Schatten des großen Hauses stehen. Der ca. 19 Jährige Junge mit schwarzen Haaren kam weiter und holte schließlich zum Schlag aus. Ich bekam mit meiner rechten Hand sein Handgelenk zu fassen, drehte mich mit meinem gesamten Körper nach links, schob mit der linken Hand und zog gleichzeitig mit der rechten seinen Körper gegen ein sehr altes verlassenes Haus. Die Holztür brach sofort und er viel mit dem Kopf voraus auf den Boden. Er blieb verdutzt liegen und es schien nicht so, als hätte es ihn stark verletzt, was ich ausnutzte und mich kurzerhand auf seinen Rücken setzte und über seinen Arm einen Hebel wirkte, dann brach sein Adrenalin aus und er fuchtelte wild umher, versuchte aufzustehen, mich runter zu schubsen,…, doch ich lehnte mich nur leicht nach vorn und er schrie auf, da sich seine rechte Hand zusammenpresste und sich so sein Schultergelenk heraushob. Ich stoppte und meinte:
    »wenn du noch eine Bewegung machst, dann breche ich dir dein Schultergelenk und das Handgelenk dazu!«
    Er schwieg, biss sich aber auf die Zuge, um ja kein Laut von sich zu geben.
    […Das Gespräch ist mir zum Teil Entfallen, das wichtige hatte ich noch in Erinnerung, die Namen sind erfunden…]
    »schön,…« meinte ich, lockerte den Griff und fragte »...wie heißt du?«
    »Lyen« presste er hervor »Lyen Elotrem«
    »Interessant,…was willst du?«
    »dich umbringen!« schrie er fast, woraufhin ich wieder etwas druck aufschob.
    »Ein Dieb bringt niemanden um, du Trottel!« schimpfte ich, »wofür gibt es die Gilde der Assassinen?«
    »ist mir doch egal!« schrie er und verzog sein ganzes Gesicht.
    »weißt du eigentlich wer ich bin?«
    »ja, der Schatten« versuchte er ruhig.
    »und wer schickt dich?«
    »Merton« meinte er wieder gelassener, sodass ich den Griff lockerte, da er jetzt wohl sein Adrenalin im Griff hatte.
    »dacht ich mir,…hat er denn nicht begriffen das ich nicht beitrete?«
    »Er will was anderes«
    »oh, was denn?«
    »eine Kugel«
    »und warum hast du dich nicht angeschlichen, sondern angegriffen?«
    »weil ich doch eh keine Chance hab!« schrie er wieder, darauf verzog er wieder das Gesicht und formte wieder eine Faust.
    »du hättest es versuchen können«
    »dann wäre ich gescheitert und würde nie mehr ein Dieb sein, da mich das Pech verfolgt! Und…könnte ich den Schatten beklauen!«
    […]
    Ich schlug die rechte geschlossene Hand vor sein Gesicht auf den Holzboden. Ich öffnete sie und darunter tauchte eine Daumengroße blau-weiße Kugel auf, die zudem leicht durchsichtig war.
    »was,…warum zeigt ihr sie mir?« fragte er verwirrt.
    »du wirst die Kugel bekommen, aber…«
    »warum?« Ich lehnte mich wieder nach vorn und wiederholte
    »…aber ich will, dass du morgen hier um 19:00 Uhr auftauchst! Und komm allein, sonst werde ich dir zuhause einen Besuch abstatten. Klar?«
    »ja «
    Ich lockerte es wieder und es schob sich zurück. Ich wollte ihm auch nicht schaden, schließlich bin ich auch keine Mörderin.
    »aber warum tut ihr das? Warum schließt ihr euch ihm nicht an? Und warum wollt ihr euch wieder mit mir Treffen? Und woher wisst ihr wo ich wohne?«
    »deinen Namen weiß ich schon, da du im Adrenalin warst, tust das was man dir sagt (mit der Wahrheit), weshalb ich mir da recht sicher sein kann. Ich schließe mich ihm nicht an, weil er meinen Bruder getötet hat, (der vor mir der Schatten war) er hatte einmal einen Schlechten Tag, war einmal zur falschen Zeit am Falschen Ort, wurde von ihm verraten,…aber danach hat niemand gefragt. Er kam ohne Beute und er hat ihm vor einigen anderen einfach die Kehle durchgeschnitten... Warum ich dir das gebe? Ganz einfach, ein Taschendieb schafft etwas, was schon die besten Meisterdiebe nicht schafften, was meinst du was er tun wird...«
    »Oha…«
    »...und man nennt mich den Schatten, da ich mich im Schatten fast unsichtbar machen kann«
    Ich streckte meine Hand in die Richtung der Wand, sodass er sah, wie meine Finger in der Dunkelheit kurzerhand verschwanden...

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