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Leben in Angst~WaCa Ff

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1 Kapitel - 1.549 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 222 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallo und herzlich willkommen zu meiner (ersten?) richtigen Ff. Hierbei geht es um zwei Katzen in unterschiedlichen Clans, die unterschiedliche Leben führen. Ich glaube es wäre klug, euch die Hauptcharas erst einmal vorzustellen:
Obsidianpfote ist ein Schüler des KorallenClans und er hat das perfekte Leben. Er ist Anführersohn und bei allen sehr beliebt. Er hat viele Freunde und wird von den allermeisten Kätzinnen angehimmelt. Er ist zwar nicht perfekt, da er schummelt und betrügt, doch sein Vater glaubt, er wird einmal der größte Anführer des Clans werden. Obsidianpfote mag ein freundlicher Kater sein, mit dem man Spaß haben kann, je dich ist er auch ein Angeber, der andere Oftmals schikaniert.
Mandelpfote ist ebenfalls der Sohn eines Clananführers, doch sein Leben ist alles andere als perfekt. Sein Vater will, dass er in seine Fußstapfen tritt, denn Mandelpfote's jüngere Geschwister haben den Winter nicht überlebt und seine Mutter kam im Kampf um. Doch Mandelpfote ist zerbrechlich und schüchtern, außerdem kann er kaum kämpfen und jagen. Am liebsten wäre er Heiler geworden, doch sein strenger Vater versucht ihn mit der zickigen Rosenquarzpfote zu verkuppeln, die er schrecklich findet.
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Die beiden treffen durch einen Zufall aufeinander und lernen sich heimlich kennen. Sie helfen einander und Mandelpfote wird selbstbewusster, so verbessert sich seine schreckliche Lage.
Doch Obsidianpfote's Leben bröckelt nach und nach auseinander. Er kommt nicht mehr mit seinen Schummlereien durch und wird nach und nach unbeliebter. Und dann merkt er auch noch, dass sein Vater psychische Probleme hat und immer wieder mit Depressionen kämpft.
Obsidianpfote beschuldigt Mandelpfote für seine schlechte Lebenslage, doch schon bald merkt er, dass es mit einem Freund an seiner Seite so viel einfacher war...
Als wäre das nicht schon genug tritt eine Streunergruppe ins Leben der Clans und will ihnen das Leben schwer machen... dabei gerät Mandelpfote in ihre düsteren Pfoten und wendet sich gegen die Clans.
Wird alles ein gutes Ende nehmen oder steht der Tod bevor?
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    1
    Prolog

    Die Nacht war finster, und auch wenn es in der Blattfrische war legte sich eine klirrende Kälte über den kleinen Kiefernwald. Der Mond hing wie eine silberweiße, dünne Kralle in der Luft, nur ein feiner Streifen war zu sehen. Dieser Mond war auch den Klauen des zweiten Anführers Rotmilanschwinge nicht unähnlich, welche in jener Nacht und den Katzenpelz seines finsteren und blutrünstigen Gegners schlugen.
    "Verschwindet, ihr Drecksstreuner", schrie er wutentbrannt und von jeglichen Kräften verlassen. Sein Pelz stand ihm in alle Richtungen ab und war verfilzt, seine Pfoten voller blutiger Schnittwunden, seine Schulter seitlich aufgeschlitzt und sein Hinterbein fühlte sich merkwürdig verrenkt an, doch seine Augen funkelten vor Entschlossenheit. Wenn es nach ihm ginge hätte der Kampf ruhig noch weitergehen können, so erschöpft er auch war.
    "R-Rotmilanschwinge? I-ich glaube das s-so-so-solltest du s-sehen.." erklang die Stimme der Schülerin Nachthimmelpfote, vor Erschöpfung getrübt. "Was?", fauchte der Kater und bereute seine aggressive Reaktion sofort. Schließlich konnte die junge Schülerin nichts für den Kampf. Schreckhaft stolperte diese zurück. "Bernsteinglut...sie-" doch weiter kam die Kätzin nicht, denn der Kater war sofort losgehumpelt, als er den Namen seiner Gefährtin hörte.
    SternenClan, lass es ihr gut gehen! , dachte er panisch und sackte sogleich zusammen, da sein gebrochenes Bein hin nicht weiterlaufen ließ. Doch er hätte nicht weiter rennen müssen, denn seine Gefährtin lag ihm direkt zu Füßen.
    Es war ein Anblick des Grauens. Das rechte Auge fehlte und stattdessen fand der Kater nur ein blutiges Loch vor. Das linke Auge, welches sonst immer freudig gefunkelt hatte und ihn stets gewärmt hatte wie ein blitzblaues Feuer, schaute verschwommen und mit einem Blick der Ausdruckslosigkeit in die tiefe Nacht der Blattfrische. Die Flanke der Kätzin war komplett aufgerissen und gab einen Einblick in ihr Fleisch. Aus einer kleinen aber tiefen Wunde an der Kehle sickerte ein heißer Fluss aus Blut. Mehrere Krallen fehlten und ließen ihre Pfoten so löcherig und kraftverloren wirken. Ihr Schweif, welcher sich oft wie ein wärmendes Polster um den zweiten Anführer geschlungen hatte lag auf dem Gras wie ein besonders großes Beutetier, welches übel zugerichtet wurde und lauter blutige, klaffende Löcher hatte.
    "Bitte, sei nicht tot, Bernsteinglut, bitte sag was!" Der Kater rüttelte am Körper der Kätzin, doch dieser schwang mit seinen Bewegungen mit und verstärkte so den Eindruck der Leblosigkeit. Verzweifelt grub er seine Nase in das rasch erkaltende Fell der Kätzin. Auf einmal verschwamm die Welt um ihn herum und er war mit seinen Schmerzen vollkommen alleine.
    Bernstsinglut hatte darauf bestanden, mitzukämpfen. Sie hat gesagt sei wollte nicht sehen, wie ihr Clan untergeht, ohne etwas zu tun. Das hatte sie jetzt davon. Mandeljunges, schoss ihm der Name seines Sohnes durch den Kopf. Mandeljunges ist der einzige, den ich noch habe, seitdem Hibiskus- und Rostjunges dem Winter zu Opfer gefallen sind und die Gefährtin des zweiten Anführers im Kampf umkam.
    Die Streuner waren längst vertrieben, die letzten humpelten verletzt und verängstigt davon, die Leichen ihrer Gefährten mit sich tragend.
    Geschieht ihnen recht, dachte der Kater finster und in seiner Trauer versunken.
    "Wer?", keuchte er atemlos, "Wer hat meiner Gefährtin das hier angetan?". Seine Stimme verebbte in dem Kampfgeschrei. Hinter ihm meldete sich eine fiepende, ängstliche Stimme zu Wort: "Es war deren Anführer. Ich glaube, sie hat ihn umgebracht. Aber danach kam ein anderer Krieger von denen und Bernteinglut hat gekämpft bis zum bitteren Ende, jedoch war sie komplett erfolglos..." Rotmilanschwinge drehte sich um und blickte in die tiefen bernsteinaugen einer verängstigten Nachthimmelpfote. "Und warum", erwiederte er mit funkelnden Augen, "Warum hast du nichts dagegen getan? Hast du dich versteckt, du feige Schülerin!". "N-Nein", kam die zitternde Antwort aus dem Mund der Kätzin, "I-Ich habe gegen einen a-anderen Streuner gekämpft, R-Rotmilanschwinge.". Der zweite Anführer wollte gerade etwas erwiedern, doch da meldete sich eine dritte Stimme zu Wort, welche den Lippen eines Katers entsprang: "Rotmilanschwinge! Komm und sie dir das an!". Prompt sah sich Rotmilanschwinge dem jungen Krieger Obsidianträne gegenüber, welcher ihn aufgeregt anstarrte.
    Der Kater und die junge Schülerin Nachthimmelpfote liefen Obsidianträne nach. Nach einer Zeit gelangten sie zum Waldrand. Will der mich auf den Arm nehmen?, dachte sich Rotmilanschwinge etwas verärgert. Doch schon, ehe er sich versah, stand vor einigen seiner Clangefährten, welche im Kreis um etwas versammelt standen und dieses Etwas mit einer trauernden Miene anstarrten. Es fast alle der KristallClan-Katzen, welche am Kampf teilgenommen hatten. Plötzlich schoss dem Kater ein fürchterlicher Gedanke durch den Kopf. Er drängte sich durch den Kreis aus Katzen und starrte das Etwas in der Mitte an. Es war die Leiche des vorherigen Clananführers Abendstern. Seinen braun-grünen Augen wurde der letzte Ausdruck durch das Mondlicht verleiht, aber ansonsten schimmerten sie trüber denn je. Das Fell des Toten war zerzaust sowie blutverschmiert. Rotmilanschwinges übel zugerichteter Körper spiegelte sich in den Augen des ehemals so starken Anführers.
    Da fiel ihm ein, dass der gute alte Abendestern sein letztes Leben gelebt hatte. "Er hat sich für uns geopfert", flüsterte eine Kätzinnenstimme rechts von Rotmilanstern. Sie gehörte zu Abendsterns Tochter Regenbogenschatten, die zu ihrem Bruder sprach. Dieser, welcher den Namen Blitzfluch trägt, nickt ehrfürchtig und schaut mit seinen stumpfen, sonst so leuchtenden, blitzblauen Augen zu der Leiche hinab. "Du wirst ein guter Anführer werden, Rotmilanschwinge", fügt er plötzlich an Rotmilanschwinge gewandt an. Der ältere Kater zuckt zusammen und da erfüllt das Gefühl plötzlich seinen ganzen Körper:
    Er wird Anführer werden.
    Er wird den Clan leiten.
    Er wird neun Leben haben.
    Er, der unauffällige Krieger Rotmilanschwinge, trägt nun die Verantwortung für den gesamten Clan auf seinen Schultern.
    Die Gefühle in ihm trafen allesamt aufeinander: Die Trauer wegen Bernsteingluts Tod, die Wut auf Nachtpfote, das Mitgefühl für die Familie von Abendstern, das Entsetzen über seinen Tod und schließlich die Überraschung darüber, dass er nun Anführer ist. Es war alles zu viel für den sonst so Gefühlsarmen Rotmilanschwinge, aber plötzlich schwoll Stolz in der Brust des Katers an. Er war jetzt Clananführer. Er hatte viel zu tun.
    Sein Name ist nun Rotmilanstern.

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Kommentare (3)

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vor 78 Tagen
Richtig, richtig, richtig (u.s.w.) gut Bus jetzt!
vor 116 Tagen
Danke erstmal^^

Mein Prolog ist noch nicht fertig... ich hatte leider keine Zeit weiterzuschreiben... deshalb endet es erstmal in meiner -ähm- umfangreichen Beschreibung von der Leiche Bernsteingluts xD

Trotzdem danke, das du mir für so wenig Text jetzt schon einen Kommi schreibst ^^
vor 117 Tagen
Jul, ich würde Mal sagen seine Gefährtin isz eindeutig Tot ^^ Man kennt den Hauptchara kaum, aber kann sich trotzdem vorstellen wie er sich fühlt. Respekt, gut gemacht! Ich hätte nur noch vielleicht was erwartet wie:

"'Nein..." Rotmilanschwinge konnt es kaum fassen. 'nicht Bernsteinglut..."
Er nahm ihre Pfote zwischen seine. Sie war eiskalt. "Nein...", wiederholte er. Seine Augen glänzten tränenfeucht. Eine Träne nach der anderen bahnte sich seinen Weg über seine Wange auf den blutbekleckerten Lagerboden. Ein heftiger Schlag von hinten erwischte ihn. Mit dem Kopf nach vorne fiel er in den Dreck. Jemand lachte dreckig hinter ihm. In dem Moment riss die Erinnerung ab..."

Halt noch was mit seinen Emotionen.
 
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