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Hogwarts in bösen Händen

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20 Kapitel - 4.878 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 654 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ihren Vater hat Kate nie getroffen doch plötzlich bekommt sie ihren Hogwarts Brief und ihr Leben wird auf den Kopf gestellt. Hogwarts wird von bösen Mächten regiert. Wird Kate mit Hilfe von ihren Freunden ihren Vater finden?

    1
    Das Leben in Bringley Kingdom
    Kapitel 1

    In Bringley Kingdom, ein kleiner Ort vor London, stand ein kleines Haus. Es hatte nur eine Etage und zwei Schlafzimmer. Im Gegensatz zu den andern Häusern in der Wallow Street war die Nummer 13 winzig. Nummer 13 hatte einen Vorgarten indem viel Grünzeug wuchs, außerdem hatte sie nur zwei Bewohner: Melissa Eddle und ihre Tochter Kate. Einen Vater hatte Kate, ja, jedoch hat er seine Frau noch bevor sie geboren war, verlassen. Weder Kate noch Melissa wussten warum oder wohin er gegangen war. Mit sechs fing Melissas Tochter an sie über ihren Vater auszufragen. Immer lautete die Antwort:,, Ich weiß es nicht". Und da Melissa nichts von ihrem Mann hielt nachdem er sie verlassen hatte, verbat sie Kate über ihn zu reden.
    Als Kate mit elf das Gymnasium in der Nachbarstadt besuchte, hatte sie nie mehr über ihren Vater nachgedacht. Während Kate eines Tages im stickigen Klassenzimmer saß, ließ sich zu Hause ein großer kastanienbrauner Waldkauz auf ihrem Fenstersims nieder ohne das sie davon wusste. Der Vogel war sehr geduldig und schaute auf Kates Zimmertür. Dort wartete er bis sie eintreten würde, jedoch kam zuerst Melissa in das kleine helle Zimmer. Mit Staubwedel und Lappen machte sie sich an die Arbeit und putzte den Raum. Doch Melissa erstarrte schlagartig als sie das Fenster reinigen wollte. Sie schaute dem Waldkauz genau in seine gelblichen Augen. Mit dem Staubwedel klopfte Melissa gegen die Scheibe, in der Hoffnung den Vogel verscheuchen zu können. Stattdessen flog er einfach in den Vorgarten auf einen Baum und wartete weiter, die Augen auf die Straße gerichtet.

    2
    Der Waldkauz
    Kapitel 2

    Wie immer schlurfte Kate die Wallow Street entlang. Ihre schulterlangen braunen Haare zu einem Zopf gebunden. Als sie ihr Haus erreichte, fiel ihr Blick auf den Waldkauz, der inzwischen über einer Stunde dort saß. Einige Sekunden starrten sich die beiden nur an, aber dann verschwand Kate im Haus.
    Nachdem sie ihre Hausaufgaben und das Mittagessen hinter sich hatte, blickte sie gespannt aus ihrem Zimmerfenster. Erschrocken und aufgeregt zugleich stellte sie fest, dass der Waldkauz immer noch dort auf dem Baum saß. Schnell machte Kate sich auf dem Weg in den Flur und zog sich grob ihre Sandalen an. Dann kam Melissa aus der Küche.,, Wo willst du denn hin"?, fragte sie. Kate entgegnete nur:,, Hast du den Vogel draußen gesehen? Der ist da seit ich zu Hause bin.!" Und damit war sie schon draußen. Der Waldkauz bemerkte sie. Kate ging langsam auf ihn zu. Vielleicht war er verletzt, dachte sie. Vorsichtig schlich sie näher, und musste feststellen, dass der Kauz nirgends auch nur einen Kratzer besaß.

    3
    Hogwarts
    Kapitel 3

    Einige Momente zögerte Kate. Sollte sie den Vogel berühren? Einige Momente lang geschah gar nichts. Dann ohne zu zögern streckte Kate ihre Hand zu der Eule. Sie wusste dass der Kauz nicht angreifen würde. Mit einem Ruck flog er plötzlich vom Baum in die Luft. Kate erschrak und schaute ihm nach. Doch kaum war der Vogel weg lief ihre Mutter aus dem Haus. Anscheinend hatte sie das ganze mitbeobachtet.,, KATE! ER HÄTTE DICH VERLETZEN KÖNNEN! WAS FÄ-", doch weiter kam sie nicht. Kate starrte auf einen dreckigen Briefumschlag den der Waldkau beim wegfliegen fallen gelassen hatte. Ein blutroter Stempel pragte auf ihm. Zitternd packte sie ihn und riss den Umschlag auf. Neugierig und ängstlich laß Kate den Brief aus Pergament. Einen Moment später hob sie erneut den zerissenen Umschlag auf und fand dadrin eine weitere Liste. Melissa war entsetzt. Was stand in dem Brief? Wo kam der Waldkauz her? Warum hatte er ihre Tochter nicht verletzt? Während Melissa nachdachte spurtete Kate mitsamt den beiden Pergamenten in ihr Zimmer. Unwissend hob sie den Umschlag auf und las. Mehr al ein eigenartiges Wappen und Kate Eddle
    Wallow Street 13
    3 Zimmer von links
    stand nicht drauf. Was hatte das zu bedeuten?

    4
    Der Streit Kapitel 4 Voller Eifer packte Kate ihren blau-weißen Koffer. Was sie alles brauchen würde stand in dem Brief. Morgen würde sie in die Wi
    Der Streit
    Kapitel 4

    Voller Eifer packte Kate ihren blau-weißen Koffer. Was sie alles brauchen würde stand in dem Brief. Morgen würde sie in die Winkelgasse fahren. London war immerhin nur eine Stunde von Bringley Kindom entfernt. Danach, in sechs Wochen, würde sie am Gleis 9 3/4 sein und nach Hogwarts fahren. Wer könnte sie jetzt noch hindern? Die Antwort war gerade vor ihrer Tür.,, Kate was stand in dem Brief?", fragte Melissa als sie in ihr Zimmer platzte.Misstrauisch schaute sie ihre Tochter an.,, Warum packst du deinen Koffer?",, Schatz was hast du vor?" Genervt von den vielen Fragen ihrer Mutter erklärte Kate ihr alles und verbarg dabei ihre Freude. Voller Erstaunen machte Melissa große Augen. Zu Kates Überraschung lächelte Melissa schließlich, jedoch ein wenig gezwungen.,, Kate, Kleines du wirst nicht auf Ho- Higwots oder wie auch immer diese Zauberschule heißt gehen.", klärte sie ihre Tochter auf. Sofort verschwand Kates Freude.,, Was meinst du damit! Ich will nicht hier bleiben! Ich- ich gehe nach Hogwarts!", schoss es ihr raus.
    ,, Das Leben hier ist langweilig. Mama ich bin eine... HEXE! MIR IST EGAL WAS DU SAGST ICH GEHE NACH HOGWARTS!", schrie Kate. Zorn kochte in ihr hoch. Warum verstand ihre Mutter nicht?,, Warum redest du so mit mir? Du bleibst hier!", entschied Melissa plötzlich. Ein schmerzender Stich in ihrem Bauch und Tränen krochen Kate in die Augen. Mit lauten Schritten ging Melissa zu Bett und sprach kein Wort an diesem Abend mehr mit Kate.

    5
    Gleis 9 3/4
    Kapitel 5

    Noch lange lag Kate in ihrem Bett und dachte über den Konflikt mit ihrer Mum nach. Ich werde alleine zur Winkelgasse reisen, dachte sie sich. Dann rufe ich ein Taxi und fahre nach King's Cross und weder Mum noch jemand anders kann mich aufhalten. Sie hatte ihren Koffer schon fertig gepackt. So leise wie sie nur konnte, kroch sie zu ihrem Schreibtisch und zog einen Ledetbeutel aus der dritten Schublade heraus. Wütend zählte sie ihr Geld. Eins, zwei....ja, sie besaß 19 Pfund. Kate packze es wieder sorgfältig in den Beutel und verstaute diesen in einen alten Rucksack. Übermorgen, dachte sie, dann reise ich nach London, egal ob Mama will oder nicht. Dann beschloss sie zu schlafen. Plötzlich dachte sie nach, was würde Dad jetzt sagen? Hätte er mich nach Hogwarts gelassen, oder war er wie Mum?
    Doch länger blieb sie nicht auf, denn ihre Augenlider vielen zu.

    6
    Die Reise
    Kapitel 6

    Der Morgen war kalt. Als Kate aufwachte, war ihr erster Gedanke die bevorstehende Reise nach London. Sie hatte Angst. Wie würde Mam reagieren? Doch dann packte Kate ihren Mut zusammen und stapfte in die Küche. Melissa war gerade an der Kaffemaschine die komische Geräusche von sich gab.,, Mama, hob Kate mit zitternder Stimme an, ich fahre morgen nach London." Mit einem Schlag war es mucksmäuschenstill in der Küche. Nichts passierte.,, Mach das.", brummte Melissa, als ob es ihr egal wäre. Kate schnappte sich zwei Äpfel und drei Brötchen und verschwand wieder in ihrem Zimmer. Die zwei Äpfel und zwei Brötchen stopfte sie in den Rucksack mit dem Geld und eines der Brötchen aß sie gleich. Der Rest des Tages verging wie im Flug und Melissa sprach nicht ein Wort mit ihrer Tochter.

    7
    Mach dich bereit
    Kapitel 7

    Um acht Uhr legte Kate sich ins Bett, um morgen fit zu sein.
    Der Morgen brach sonnig an, zu Kates Glück, denn 2 Kilometer im Regen zum Bahnhof zu laufen machte keinen Spaß. Mit mulmigem Gefühl im Bauch zog sie sich ein T-Shirt und eine Jacke an. Dann schulterte sie den ein wenig verdstaubten Rucksack und flüsterte:,, Ab nach London.", Leise tippte sie den Flur entlang zur Haustür um kein Wort mit Mutter sprechen zu müssen. Sie öffnete die Tür und lief los.,, Okay um zehn fährt der Zug, ich brauch ne halbe Stunde zum Bahnhof, also hab ich dann noch eine halbe Stunde um zum Gleis 3 zu kommen., rechnete sich Kate zusammen. Je länger sie ging, desto mehr Leute schauten auf sie. Einige flüsterten und Mütter mit Kindern gingen schnell weg. Um fünf vor halb zehn erreichte sie endlich den Bahnhof Hopting und fragte einen Wachmannnach Gleis 3. Kaum 15 Minuten später saß sie alleine auf der Parkbank und wartete. Dann holte Kate den Brief aus dem Koffer und las.
    ,, Zinnkessel Normgröße 2", murmelte sie. In Gedanken versunken, versuchte sie sich so viel wie möglich zu merken und glücklich stellte sie fest dass Schüler sogar ein Haustier mitbringen durften.

    8
    London
    Kapitel 8

    Als Kate die Liste mit den Materialien zum 6- mal durchlas, hörte sie ein fernes grollen. Der Zug kam! Schnell packte sie den Zettel wieder ein und machte sich bereit zum Einsteigen. Der Zug hielt genau vor Kate und einige Passanten stiegen aus. Kate lief schnell in den Zug. Eine nette rundliche Dame kam ihr entgegen und fragte:,, Brauchen sie ein Ticket?", Kate lächelte und gab ihr fünf Pfund. Dabei sagte sie:,, Einmal nach London, bitte."
    Die Dame drehte an dem Gerät, was ihr um den Hals hing und ein kleines Ticket kam zum Vorschein. Sie übergab es Kate und verschwand im nächsten Abteil. Schließlich setzte Kate sich. Die Fahrt verging wie im Flug. Ohne Zwischenstopp kamen sie am Londoner Hauptbahnhof an und mit zufriedener Miene hüpfte sie aus dem Zug. Wow, dachte Kate und ein Kribbeln überkam sie. Als Sie jedoch den Bahnhof verlassen hatte blieb sie abrupt stehen. Wie sollte Kate die Winkelgasse finden? Es gab keine andere Wahl, sie fragte die Leute ob sie wussten wo sie hin musste.
    Zuerst fragte sie einen großen Mann im Anzug.,,Äh der Winkelladen ist in der Brickel Street 8.", sagte er nur. Nein, ein Laden suchte sie nicht. Als nächstes bat sie einen bärtigen Mann um Hilfe. Jedoch antwortete er nur:,, Oh das weiß ich selbst nicht, tut mir leid."
    Verloren schlurfte Kate zu einer Bank und setzte sich. Was sollte sie jetzt nur machen?

    9
    Mitten in London
    Kapitel 9

    Traurig, und alle Hoffnung aufgegeben saß sie da. Alleine. In London. Verloren. Gerade als Kate überlegte einfach nach Hause zu fahren, sah sie eine kleine Frau mit langem Umhang und grünem Spitzhut. Das musste eine Hexe sein! Kate sprang auf. Sie kämpfte sich durch die Menge bis sie neben der Hexe stand.,, Entschuldigung, ah ich bin Kate Eddle und wollte zur Winkelgasse. Wissen sie zufällig wo das liegt?"fragte Kate. Ungläubig starrte die Frau Kate an. Dann flüsterte sie:,, Geh einfach die Straße runter und dann links, dort findest du drn Tropfenden Kessel. Frag nach einem Wirt und er wird dir alles zeigen." Überglücklich bedankte sie sich bei der Hexe und spazierte los.,, Dann links", murmelte sie und kaum war Kate abgebogen stand sie vor einem schäbigen unauffälligen Gebäude. Zögernd trat sie ein und fand etwas völlig unerwartetes vor. Antstatt einer gruseligen Hütte, war der Tropfende Kessel ein belebter Pub. Es war warm und roch stark nach Suppe ein Lappen wischte ganz von alleine Tische ab und ungewöhnliche Leute aßen noch ungewöhnlicheres Essen. Ein Pärchen schauten sich gemeinsam eine Zeitung an inder die Bilder sich bewegten. Ja sie bewegten sich! Ungläubig starrte Kate auf die Zeitung und erkannte einen großen schlaksigen Mann mit unzähligen Narben im Gesicht und blutunterlaufenen Augen. Es stand Blake Rizz in Hogwarts gesehen darüber. Komisch, wer war Blake Rizz? Und warum war es so schlimm das er in Hogwarts war? Doch draum kümmerte Kate sich nicht weiter, denn sie hatte eine Aufgabe. Kate ging mit neugierigen Blicken hinüber zu Bar. Dort stand ein Mann mit grauem Haar, er putzte gerade ein Glas.,, Wie kann ich ihnen helfen, Miss?", fragte der Wirt als er sie bemerkte. Ein wenig abgelenkt sagte Kate:,, Ich möchte zur Winkelgasse um für mein erstes Jahr in Hogwarts einzukaufen." Dann stellte der Wirt eine komische Frage:,, Muggel?"

    10
    Freie Sicht
    Kapitel 10

    ,, Oh, Sir, tut mit äh l-leid aber... was ist ein Muggel?", stammelte Kate unsicher. Einige Momente lang herrschte Stille zwischen ihnen, dann nahm der Wirt wieder den Faden auf und sagte:,, Ah ja. So ein Muggel ist ein Zauberer oder eine Hexe mit Eltern die eben kein magisches Blut haben. Nun, wenn sie mir bitte folgen würden." Ein wenig verwirrt folgte Kate dem Wirt sie gingen aus dem Pub hinaus in eine kleine Gasse. Dort stand eine dicke Backsteinmauer und ein paar Mülltonnen. Doch anscheinend wusste der Wirt was er tat. Er zog seinen Zauberstab aus der Tasche seines Umhangs. Mit den Augen folgte sie dem Stab. Der Zauberer klopfte auf bestimmte Steine in der Mauer. Erst passierte gar nichts. Doch der Wirt wurde nicht misstrauisch, im Gegensatz zu Kate. Plötzlich unterbrach ein kratzen die Stille. Die angetippten Steine gingen zurück und einige Sekunden später war die ganze Wand verschwunden. Sie gab freie Sicht auf eine Straße vollgestopft mit kleinen Läden und vielen Zauberern und Hexen. Die Sonne belichtete die Winkelgasse, und es sah so schön aus dass Kate nicht einmal die Augen abwenden konnte.,, Nun, viel Spaß in der Winkelgasse Miss.", verabschiedete sich der Wirt und ging wieder in den Tropfenden Kessel.

    11
    Der mysteriös Mann
    Kapitel 11

    Ohne auch nur einen Moment zu warten ging Michelle geradewegs in die Winkelgasse. Überall waren kleine Läden mit komischen Sachen. Einmal glaubte Kate sogar einen eingelegten Frosch zu sehen. Aber nun, wo sie hier war, wo sollte sie nur anfangen? Wieder beschloss Kate einen Passanten zu fragen. Als sie einen Mann traf der gerade an ihr vorbei ging räusperte sie sich:,, Entschuldigung! Ich bin Kate Eddle und bin ein äh Muggel. Ich wollte für mein erstes Jahr in Hogwarts einkaufen. Wissen Sie wo ich anfangen soll?", als Kate zuende sprach, ja erst dann drehte der Mann sich um. Er hatte schulterlange gelockte Haare. Genau wie Kate. Er hatte ein funkeln in seinen Augen. Genau wie Kate. Anscheinend schien er aus irgendeinem Grund den Tränen nahe. Doch dann, setzte er ein freches aber nettes Lächeln auf.,, Ich würde nach Gringotts gehen. Frag die Kobolde nach ein paar Galleonen. So nennt man das Geld hier.", dann zwinkerte er Kate zu und verschwandt in der Menge.
    Schon sehr komisch, dachte Kate, er verhält sich als ob wir gute Bekannte sind. Und so ging sie dann schließlich nach Gringotts.

    12
    Gringotts
    Kapitel 12

    Aufgeregt hielt Kate an. Vor ihr stand ein riesiges weißes Gebäude. Es hatte marmorne Stufen und Säulen. Einige Momente schaute sie es nur an. Dann jedoch ging Kate hinein. Auf der Eingangstür stand ein kleines Gedicht.Hm, vielleicht soll es eine Warnung für Einbrecher sein, dachte sie. Kate ging vorbei an den Wachen und betrat Gringotts. Eine wunderschöne goldene Halle mit unzähligen, hohen Tischen kam zum Vorschein und in der Mitte hing ein großer Kronleuchter. An den Schaltern saßen keine Menschen, nein, es waren Kobolde. Genau wie der Mann gesagt hat, dachte Kate. Sie ging an einen der Schalter. Ein kleiner Kobold mit einer spitzen Nase und einem Monokel saß dort. Als dieser nichts sagte, fing Kate an:,, Äh... Hallo ich bin äh Kate Eddle.... Ich-Also ein Ma-." Der Kobold starrte sie an.,, Folgen sie mir bitte Miss Eddle.", grunzte er geheimnisvoll. Er ging in eine kleine Eichentür hinter seinem Pult.,,Äh....", stammelte Kate. Dann aber folgte sie dem Kobold. Die Tür knarzte, und als Kate eintrat sah sie nichts. Plötzlich entflammte der Kobold eine Laterne. Wo waren sie?

    13
    Verlies 305
    Kapitel 13

    Als die Augen Kates sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, kam ein unterirdischer Gang zum Vorschein. Überall waren Felsen, Stalaktiten und Stalagmiten. Von der Decke tropfte es.,, Sind wir...unter London?", fragte Kate. Der Kobold nickte und winkte sie zu sich. Vor einem in der Luft schwebenden Gleis blieben sie stehen. Mit viel Geratter kam von links ein verrosteter Wagon und hielt geradewegs vor ihnen. Der Kobold stieg ein. Kate tat es ihm nach. Kaum war das passiert, sauste der Wagen los.,, AHHHH!", schrie Kate. Ihre Haare flatterten im Wind. Der Wagen stieß in eine scharfe Kurve. Kaum fünf Minuten später hielt er an. Als Kate sich wieder gesammelt hatte, und die beiden aus dem Wagon stiegen, stand ein eisernes Tor vor ihnen.,, Ihr Verlies Miss Eddle.", sagte der Kobold. Ent-Entschuldigung.., stammelte Kate,äh a- aber ich hab doch doch gar kein Zauberergeld."
    Der Kobold sagte:,, Was denken sie denn, hat ihr Vater nicht an sie gedacht?" Und dann öffnete er das Verlies 305. Mein Vater war ein Zauberer?, dachte Kate. Der Kobold bat sie hinein und Kate fand zwei Haufen voll Galleonen vor. Es war nicht viel, aber für heute würde es reichen. Dann zog der Kobold ein grünliches Papier aus seiner Jacke und gab ihr es.,, Das ist ihre Fahrkarte nach Hogwarts. Ein junger Mann bat mich darum, es ihnen mit diesem Spiegel zu geben.", und er gab ihr eine Scherbe eines Spiegels. Was hatte das zu bedeuten? Wer war der junge Mann? Überrascht nahm Kate die beiden Geschenke des Mannes und packte sie samt dem Zauberergeld in ihren Rucksack.

    14
    Ollivanders Laden
    Kapitel 14

    Als Kate Gringotts verließ, wunderte sie sich sehr. Jedoch verjagte sie den Mann aus ihrem Kopf. Dann beschloss sie, ihre Schulbücher zu kaufen. Als Kate im Schaufenster des Ladens Flourish and Blotts Bücher sah, trat sie ein. Es war ein warmer Laden. Unsicher trat sie an die Kasse und bestellte ihre Schulbücher bei einer netten Frau.,, So zehn Galleonen und neun Sickel. Kate bezahlte und ging mit den Büchern aus dem Laden. Als sie vor einem kleinen Laden namens Ollivanders stehen blieb, bemerkte Kate das es der berühmte Zauberstabladen war. Zögernd trat sie ein. Kaum tat Kate das überfiel sie ein Kribbeln und von dem Geschnatter der Leute draußen, war nichts mehr zu hören. Viele Regale mit kleinen Schachteln befüllten den Raum. Aus dem hinteren Teil des Ladens trat ein Mann mit mondgrauen Augen hervor.,, Ich wette bei meinem Besen, das sie hier sind um einen Zauberstab zu kaufen.", flüsterte Ollivander. Schüchtern nickte Kate.Er schnippte einmal mit den Fingern und ein Maßband kam aus dem nichts. Sofort fing es an Kate von Schulter zu Ellenbogen und von Finger zu Hand zu messen. Nach einiger Zeit sagte er:,, Ah ja. Der Zauberstab sucht sich den Zauberer aus, müssen sie wissen." Dann trat er zum Regal, zog eine rote Schachtel heraus und übergab sie Kate. Griff nach dem Zauberstab und Ollivander flüsterte:,, Zehn zoll Phönixfeder, biegsam. Na los, schwingen sie ihn." Kate tat wie geheißen und plötzlich kamen rote Funken aus der Spitze des Stabs und krachten gegen ein Regalbrett. Das Brett zerbrach. Kate:,, Oh nein das wollte ich nicht!" Ollivander aber packte den Stab wieder sorgfältig in die Box und stopfte ihn in das Regal zurück.

    15
    Drachenherzfaser, 9/4 Zoll
    Kapitel 15

    ,, Hmm...", sagte Ollivander. Erneut zog er eine Box aus dem Regal was Kate zum Einsturz gebracht hatte.Vorsichtig nahm Ollivander drn Zauberstab aus seiner Hülle. Er war sehr schön. Dann aber meinte er:,, Nein keine Phönixfeder." Und packte die Schatulle wieder weg. Während Ollivander weiter suchte fragte Kate:,, Hat jeder Zauberstab ein eigenes Holz und einen eigenen Kern?" Er war jetzt hinter seinem Pult.,, Ja, ja Miss. Hmm, vielleicht der." Ollivander gab ihr noch einen Stab. Wieder schwang sie ihn. Etwas tief in ihr, sagte Kate das dies der richtige Zauberstab ist. Anscheinend wusste Mr. Ollivander das auch, denn er packte den Stab in seine Hülle und gab ihn Kate. Er murmelte:,, Darchenherzfaser, 9/4 Zoll, steif. Ihr Vater hatte einen ähnlichen, gleiches Holz und ähnliches Aussehen. Auf Kates Stab waren Runen.,, Mein Vater war-.. war ein?", rief Kate.,, Oh ja und was für einer. Nur leider weiß ich nicht mehr wo ihr Vater ist. Am 9.9.1987 ist er verschwunden. Kate stockte der Atem.,, Am..9.9? Das Das ist 3 Tage vor meiner Geburt...", stotterte sie. Erschrocken über das was sie herausgefunden hatte und trotzdem froh dass ihr Vater noch lebte verließ sie den Laden und erledigte den Rest vom Einkauf. Um halb zwölf saß sie wieder am Bahnhof. In fünf Minuten würde der Zug kommen. Ich werde Mama fragen ob sie das wusste, sagte sich Kate. Als der Zug dann ankam kaufte sie sich wieder ein Ticket. Schnell verging die Fahrt. Kate war so traurig. Jetzt brauchte sie ihren Dad. Dann wenn keiner zu ihr hielt. Wo bist du, Dad? Dachte sie.

    16
    Ein weiterer Grund ihn zu hassen
    Kapitel 16

    Kate war auf dem Weg in die Wallow Street, als es anfing zu regnen.,, Oh schlimmer geht es nicht!", fluchte sie. Schnell lief Kate nach Hause.,, MAM!", donnerte sie kurz nachdem sie die Tür zugeschlagen hatte.,, DAD WAR AUCH EINER!", schrie sie. Melissa kam aus dem Wohnzimmer. Ihre schönen roten Locken waren seit dem Streit nicht mehr gepflegt worden. Sie trug ein durchlöchertes Shirt und war sehr sauer.,, MAMA WUSSTEST DU DAS!", schrie sie. Ein Anflug von Entsetzen flog über Melissas Gesicht.Schließlich flüsterte sie:,, Wie konnte ich so dumm sein und einen Zauberer heiraten. Ein dreckiges Schwein war er. Ein weiterer Grund ihn zu hassen." So wütend war Kate noch nie. Wie konnte sie es wagen?,, ER-WAR-KEIN SCHWEIN!", rief sie. Ohne ihrer Mutter einen Blick zu würdigen, stapfte sie in ihr Zimmer. Die Galleonen, die Fahrkarte und den Spiegel packte sie in den Koffer.

    17
    King's Cross
    Kapitel

    Die restlichen Wochen der Ferien vergingen schnell. Außer dem einen Mal stritten sich Melissa und ihre Tochter nie mehr. Dann am 1 September war es soweit. Um halb neun verließ Kate mit ihrem Koffer das Haus.,, Um neun kommt der Zug nach London. Dann brauche ich eine Stunde nach King's Cross und um elf kommt dann der Zug nach Hogwarts.", reimte sie sich wieder zusammen. Knapp eine halbe Stunde später saß Kate im Zug und frühstückte. Aufgeregt war sie. Als der Zug hielt lief Kate rasend schnell aus dem Bahnhof raus und suchte nach einem Stadtplan. Erst als sie einen fand, ihn sorgfältig studiert und eingeprägt hatte, machte sie sich auf den Weg nach King's Cross. Kaum war Kate losgegangen, fing es an zu nieseln. Na toll, dachte sie. Dann, klitschnass und müde, kam sie endlich an. Überglücklich über all das was sie, eine elfjährige, geschafft hatte ging sie zum Gleis 9.,, Und wo ist Gleis 9 3/4?", murmelte Kate. Sie sah sich ein wenig ängstlich um.,, Wissen sie wie ich zum Gleis 9 3/4 komme?", fragte sie eine junge Mutter mit einem Kind. Sie verneinte. Noch eine Viertelstunde hatte Kate Zeit, den Gleis zu finden. Wo sollte sie anfangen? Nochmal befragte sie einen Reisenden der sie fragend anstarrte und schließlich ging. Ohne eine Idee wie sie sich retten konnte, lehnte Kate sich an die Mauer des Gleises 10.

    18
    Der Hogwarts Express
    Kapitel 18

    Ganz plötzlich, genau in dem Moment als Kate sich gegen die Wand lehnte, genau dann fiel sie einfach durch die Wand durch. Erschrocken wie noch nie saß sie plötzlich auf der anderen Seite der Wand. Auf einem roten Schild stand: Gleis 9 3/4. Ungläubig stand Kate auf dem Gleis 9 3/4. So einfach war es also! Plötzlich merkte Kate dass sie nur noch fünf Minuten hatte. Schnell lief sie zu dem scharlachroten Zug, durch die Menge der winkenden Eltern. Kate verstaute hastig ihr Gepäck und stürmte los um noch ein freies Abteil zu finden. Als sie auf eines mit zwei Jungen, ein dicker mit schwarzen Haaren und ein großer mit braunen Haaren. Außerdem saß ein Mädchen mit blonden kurzen Haaren dort. Sie las ein Buch und die Jungen aßen Süßigkeiten.,, Hallo ist hier frei?", fragte Kate. Das blonde Mädchen sagte:,, Ja klar setzt dich. Jungs seit leise! Zischte sie plötzlich, als die Jungen sich lauthals über einen Witz lustig machten.,, Hi ich bin Larissa.", sagte das Mädchen. Auch die Jungs stellten sich vor. Der große war Alan und der dicke war Mick.

    19
    Die Falschen
    Kapitel 19

    So nett Larissa auch aussah, schnell bemerkte Kate dass sie die falschen Freunde waren. Als nämlich ein rothaariges dünnes Mädchen die Abteiltür öffnete, weil sie nach einer "Kira Jackson" suchte, fauchte Larissa:,, Zisch ab, wir kennen die nicht!" Alan und Mick waren ziemlich dämlich. Oft lachten sie über andere und beleidigten Leute, die ihnen nichts getan hatten. Eingeschüchtert kauerte Kate sich in die Ecke ihres Sitzes und verbrachte die ganze Fahrt leise. Allmählich wurde das Land grüner. Freudig zog Kate zusammen mit Larissa Mick und Alan ihren Umhang an. Bald bin ich in Hogwarts, dachte Kate. Aufgeregt tuschelten Mick und Alan als der Zug anhielt. Schwerfällig schleppte Kate ihren Koffer aus dem Zug. Tausende von Schülern tummelten über den Bahnhof.,, ERSTKLÄSSLER HIER HER!", brüllte eine tiefe Stimme. Eilig lief Kate der Stimme nach. Ein riesiger Mann, groß wie zwei Menschen, mit langen Haaren und dichtem Bart war der Urheber.,, ERSTKLÄSSLER BITTE FOLGT MIR!", rief er erneut. Zusammen mit vielen anderen Kindern gingen sie einen matschigen Pfad hinunter, bis sie einen großen See erreichten.,, ICH BIN HAGRID. DER WILDHÜTER VON HOGWARTS.JETZT SETZT EUCH ZU DRITT IN DIE BOOTE UND GENIEßT DIE FAHRT!", brüllte er.

    20
    Kelly und Charlie
    Kapitel 20

    Alle Schüler taten wie geheißen. Wer lenkt denn die Boote, dachte Kate. Dann jedoch bemerkte sie, dass sie durch eine Wand gefallen war, einen Kobold getroffen hatte und sich einen echten Zauberstab gekauft hatte. Wie sollten Kate jetzt noch allein fahrende Boote verschrecken? Also setzte sie sich mit einem kleinen Mädchen mit Brille und einem rothaarigen Jungen in ein Boot.,, Hi ich bin Kelly.", sagte das Mädchen. Auch Kate stellte sich vor.,, Ich bin Charlie", erwiderte er. Dann fing Kelly an zu reden:,, Oh ich hoffe ich komme nach Hufflepuff......VgddK ...Professor Snape....oh und der Sprechende Hut!"war das Einzige was Kate mitbekam. Sie war sich sicher das all ihre Fragen in Hogwarts geklärt werden würden. Dann erklärte Charlie etwas über die Abstammungen und meinte, er ist Muggel. Angespannt hörte Kate zu. Als ein plötzliches Geplansche ihn verstummen lies.,, Oh nur der Riesenkrake!", rief Larissa aus dem Boot nebenan. Nur wenige Minuten später kamen sie in Hogwarts an. Es glitzerte schön. Hagrid führte sie ins Schloss und alle Erstklässler warteten auf einer Treppe vor einer großen Tür. Als sie sich öffnete, erhaschte Kate einen Blick in den Raum hinter der Tür. Er war voll mit Schülern und wurde mit schwebenden Kerzen belichtet. Die Frau rief;,, Ich bin Professor McGonagall. Gleich werdet ihr in die große Halle gehen und den Sprechenden Hut nacheinander aufsetzten. Dieser ordnet euch in eure Häuser. Slytherin, Ravenclaw, Gryffindor und Hufflepuff. Euer Haus ist eure Familie. Ihr verdient Punkte aber könnt auch welche verlieren. Das Haus mit den meisten Punkten gewinnt am Ende den Hauspokal."

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Hogwarts in bösen Händen
Hogwarts in bösen Händen
Ihren Vater hat Kate nie getroffen doch plötzlich bekommt sie ihren Hogwarts Brief und ihr Leben wird auf den Kopf gestellt. Hogwarts wird von bösen Mächten regiert. Wird Kate mit Hilfe von ihren Freunden ihren Vater finden?
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2018-10-13
402D
Harry Potter

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