Springe zu den Kommentaren

Der letzte Ausweg!

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 3.227 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 2.098 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 3 Personen gefällt es

Hallo... Ich bin es... Martin... ich werde dir nun meine Lebensgeschichte erzählen.

Nimm das Leben nicht so schwer, denn ich tat es!

    1
    Alles begann, als sich meine Eltern scheiden ließen und ich mit meiner Mutter in eine neue Stadt zog. Zwei Jahre dauerte es, bis meine Eltern geschie
    Alles begann, als sich meine Eltern scheiden ließen und ich mit meiner Mutter in eine neue Stadt zog. Zwei Jahre dauerte es, bis meine Eltern geschieden waren. Grund dafür war der von ihm sogenannte,, Ausrutscher ". Er betrog meine Mutter mit einer anderen Frau. Meine Eltern lebten zwar schon eine Weile voneinander getrennt, doch als ich mit meiner Mutter meinen Vater besuchte und wir dort im Schlafzimmer Klamotten einer anderen Frau und im Badezimmer fremde Kosmetik fanden, waren sowohl meine Mutter, als auch ich bestürzt und geschockt zugleich. Meine Mutter packte mich am Arm und zog mich aus dem Haus. Im Auto versuchte ich, Sie zu trösten, doch für einen vierzehn jährigen Jungen keine einfache Aufgabe. Meinen Vater trafen wir zum Glück nicht an und meine Mutter warf den Hausschlüssel in den Postkasten. Fünfzehn Minuten verweilten wir noch in der Einfahrt und meine Mutter lehnte sich an meine Schulter und weinte. Beide wollten Sie eine Woche zuvor noch eine Paartherapie machen, doch angesichts der neuen Umstände stellte meine Mutter die Therapie ein und meine Eltern ließen sich scheiden. Sagen wir doch, wie es ist. Mein Vater hat meine Mutter betrogen!
    Am Abend in unserer zwei Zimmer Wohnung angekommen weinte meine Mutter die ganze Nacht durch. Da wir Tür an Tür lebten, konnte ich kaum schlafen und legte mich zu ihr. Ich spürte ihren Zorn, ihre Wut und ihre Trauer. Ihr fragt euch nun sicher, wie es mir dabei erging. In mir fühlte ich nur noch ein großes, schwarzes Loch, das alle Glücksgefühle aus mir heraus sog. Ich lag bis um 22 Uhr mit meiner Mutter im Bett. Sie weinte und weinte:,, Wieso? Wieso hat dein Vater das nur getan? Wir wollten unserer Ehe doch noch einmal eine Chance geben! "

    Mama bemerkte, da Sie in ihrer Trauer versank, gar nicht, dass ich mich um 22 Uhr aus dem Bett schlich, nach dem Telefon griff, dass in unserem kleinen Gang auf einer Holzkommode stand und Papas Festnetznummer wählte. Als mein Vater ans Telefon ran ging, schrie ich ihn sofort an, warum er Mama betrogen hatte. Mein Vater schien außer Atem zu sein und ich ahnte ganz genau, was los war. Er hatte Sex! Die Truller, mit der er meine Mutter betrog, lag im noch gemeinsamen Ehebett meiner Eltern. Dann antwortete mein Vater extrem gefühlskalt:,, Ein Mann hat auch Bedürfnisse! Das wirst du schon noch lernen, Martin! Deine Mutter und du habt euch dazu entschieden, erst einmal auszuziehen. Du musst mich auch verstehen! Auch, wenn wir uns jedes Wochenende sehen, brauche ich Jemanden an meiner Seite, den ich liebe und ich liebe deine Mutter nicht mehr! "

    Plötzlich spüre ich, wie mir Mama das Telefon aus der Hand reißt und den Auflegeknopf betätigt. Mama packte mich an den Schultern und schrie mich mit ganz roten Augen an:,, Tu das nie mehr wieder! Ich möchte mit diesem Mann nichts mehr zu tun haben! Hör dir nicht diesen Unsinn an, den er von sich gibt! "

    Mama und ich weinten noch die ganze Nacht durch. Zum Glück war es die Nacht von Samstag auf Sonntag. So musste Mama am nächsten Tag nicht wieder in der Bäckerei arbeiten und ich musste nicht in die Schule.

    Die nächste Zeit war nicht einfach für meine Mutter und mich. Meine Mutter reichte die Scheidung ein und das Trennungsjahr begann. Mein Vater versuchte sein Vermögen zu vertuschen und überschrieb vorerst alles an seine neue Lebensgefährtin. So wirkte es, obwohl mein Vater erfolgreicher Meister in der Fertigungsabteilung von BMW war, dass er keinen Cent hätte und als armer Schlucker leben würde. Das stimmt natürlich nicht. Dennoch verweigerte mein Vater den Kindesunterhalt für mich und den Unterhalt für meine Mutter. Vor Gericht kam dann zwar vier Monate später heraus, dass mein Vater uns um den Unterhalt betrog, doch während dieser Zeit musste meine Mutter zusätzlich noch einen Job als Putzfrau annehmen. Meine Mutter schuftete beinahe den ganzen Tag durch, um uns Zwei über die Runden zu bringen. Durch die heftige Scheidung und die immer wiederkehrenden Versuche meines Vaters, Geld zu drücken, wo es nur ging wurden auch meine Noten in der Schule schlechter.

    Dann kam ich an meinem Dienstag von der Schule um 16 Uhr nach Hause und meine Mutter saß fix und fertig am Küchentisch. Ihren kalten ud emotionslosen Blick werde ich nie vergessen! Vor ihr lagen zwei Briefe. Ich umarmte meine Mutter sofort und fragte besorgt, was los war. Sie drückte mir die Briefe in die Hand. Ein Brief handelte von der Kündigung meiner Mutter als Putzfrau, da die Putzfirma Insolvenz anmeldete und der andere Brief stammte von der Rechtsanwältin meines Vaters. Dort stand drin, dass meine Mutter sowohl auf ihren, als auch auf den Kindesunterhalt verzichten solle, da sonst mit weiteren Schritten gedroht wird und man alles versuchen werde, damit mein Vater keinen Unterhalt zahlen müsse.

    Zudem brachte ich auch noch eine Fünf vom letzten Physiktest mit. Ich verheimlichte meiner Mutter aber erstmal meine schlechte Note, obwohl mein Lehrer verlangte, dass meine Mutter die Klausur unterschreiben sollte.

    An diesem Abend konnte ich extrem schlecht einschlafen, denn draußen regnete es auch noch und meine Mutter weinte wieder die halbe Nacht durch.
    Auf einmal hörte ich durch die dünne Wand, wie Sie mitten in der Nacht aufstand und wenige Minuten das Schloss der Haustür zu fiel. Kurz darauf stand ich auf. Mein Herz pochte und ich spürte, dass etwas nicht stimmte. Das Bett meiner Mutter war nicht gemacht und im Badezimmer brannte immer noch Licht. Ich war allein und Mama war weg. Ich war ganz durcheinander, wusste gar nicht, wie mir geschah. Mir kam in dem Moment gar nicht in den Sinn, die Polizei zu rufen. Ich war total gelähmt und starr. Ich machte das Licht im Esszimmer an und kauerte mich irgendwie ungewollt in die Ecke des Esszimmers und weinte verzweifelt vor mich hin. In der Früh um 5:30 Uhr klingelte es dann an der Tür und ich hoffte, es wäre Mama, die von ihrem nächtlichen Ausflug wieder zurück kehren würde. Stattdessen kamen 2 Beamte die Treppe hoch und fragten, ob wir in Ruhe miteinander reden könnten. Ein jüngerer Polizist saß sich neben mich, während sein älterer Kollege nach unserem Medizinschrank fragte. Ich deutete auf eine Schublade in der Küche. Zu meiner Verwunderung waren alle Tabletten verschwunden. Dann saß sich tief einatmend auch der andere Polizist neben mich und erklärten mir:,, Deine Mutter hat sich heute Nacht um 4 Uhr auf die Gleise gelegt. Ein Passant meinte, Sie wäre von Tabletten, oder Betäubungsmitteln berauscht gewesen. "

    Ich begann, am ganzen Körper zu zittern und rief panisch:,, Was? Ist meine Mutter noch am Leben? " Die beiden Polizisten sahen such kurz gegenseitig an und der Beamte neben mir nickte verneinend mit dem Kopf:,, Der Passant reagierte zu spät und der Zug fuhr bereits ein. Der Lokführer reagierte zu spät. Martin, deine Mutter ist heute Nacht leider verstorben. "

    Ich war am Boden zerstört. Ich konnte nicht einmal weinen. Der Schock saß mir einfach zu tief in den Knochen. Ich hatte gerade eben erfahren, dass ich meine engste Bezugsperson verloren habe. Meine Mutter! Man findet kaum Worte, um diesen unglaublichen Schmerz zu beschreiben. Es ist, als würde dir Jemand einen wichtigen Teil deines Lebens entreißen. Mein Herz war gebrochen. Als wäre dies aber nicht schon genug gewesen, kam es noch dicker und der Polizist fuhr fort:,, Da du noch minderjährig und schulpflichtig bist, haben wir deinen Vater gebeten, hier her zu kommen und dich bei ihm aufzunehmen. " Das war der Moment, der mich beinahe psychisch krank machte. Meine Emotionen kochten so hoch, dass ich innerlich brodelte, wie ein Vulkan und dieser dann wieder von meinen Tränen der Trauer gelöscht werden müsste. Immer und immer wieder durchlebte ich dieses Gefühlschaos innerhalb von wenigen Minuten. Meinem Vater gegenüber hatte ich nun richtige Mordgelüste. Ich hätte ihm erwürgen können. Auf der anderen Seite dachte ich daran, was meine Mutter zu mir gesagt hätte. Sie hätte mich sicher zurück gewiesen und wäre auch nicht stolz auf mich. Ich hatte sonst keine Familie mehr, bis auf meinen Vater und dessen zurück gebliebene Hinterwältlerfamilie, die allesamt Kinder nicht ausstehen können. Die Familie meiner Mutter hingegen war immer lieb und freundlich. Leider kam mein Onkel mütterlicher Seits vor einigen Jahren bei einem Autounfall ums Leben und meine Oma starb vor zwei Jahren an einer Infektion, die Sie sich bei einer Hüft Op im Krankenhaus zu zog.

    Die Polizisten warteten noch solange, bis mein Vater eintraf. Leider hatte er auch seine neue, von mir abgrundtief gehasste Freundin dabei. Die Stimmung blieb eiskalt und die Polizisten verabschiedeten sich. Mein Vater platzte durch das Schlafzimmer meiner Mutter in mein Zimmer, holte meinen Koffer vom Dach des Kleiderschranks runter und packte meine Klamotten ein. Ich konnte kaum glauben, was hier vor sich ging. Weder mein Vater, noch seine gleichaltrige Freundin sprachen mir gegenüber ihr Beileid aus. Stattdessen stapfte diese Sumpfkuh durch die Wohnung von meiner Mutter und mir und kritisierte:,, Also ich hätte an der Stelle deiner Mutter andere Gardinen für die Fenster gewählt. Ihr habt hier ja doch ziemlich düster gehaust. " Am liebsten hätte ich diesem eitlen Pfau die Fresse poliert! Meine Mutter und ich lebten zusammen in einer 60 Quadratmeter großen Stadtwohnung. Das da nicht immer zu jeder Tageszeit die Sonne rein schien, war uns schon klar, aber das war nun Mal so und meine Mutter und ich hatten uns damit arrangiert!
    Ich musste mich extrem zurück halten, auch nur irgendeinen blöden Kommentar von mir zu geben, denn ich hatte kaum noch die Kraft, auch noch mit meinem Vater und seiner neuen Freundin zu streiten.

    Im Auto ging es dann allerdings weiter und dieser hirnlose Seeigel von Freundin fing erneut an, während ich erschöpft im hinteren Bereich des Autos saß und nach draußen auf die Leitplanken der Autbahn blickte:,, Wie kann sich eine Mutter nur selbst umbringen? Das arme Kind! Ich verstehe das einfach nicht! Also ich habe auch Kinder und ich würde das ja nie machen. Ich bin für meine Kinder immer da, egal was ist! " Ich versuchte, weg zu hören und übte mich in Geduld, doch dann entgegnete mein Vater:,, Ja, Martins Mutter hatte schon immer mit Depressionen zu kämpfen und das hat mich all die Jahre auch an ihr gestört. Mir gingen ihre regelmäßigen Gänge zum Psychologen so auf den Zeiger! ",, Also ich muss ja zugeben Schatz, dass ich Depressionen für eine absoulut erfundene Krankheit halte! Eine Krankheit, die sich die Gesellschaft für faule Menschen ausgedacht hat, die keine Lust haben, zu arbeiten. " Allmählich kribbelte es schon in meinen Fingern. Ich hätte sowohl meinen Vater, als auch diesem Mannsweib so gern meine Meinung gegeigt und Sie währenddessen gern geschlagen. In meiner Fantasie sah ich die Freundin meines Vaters schon blutend auf dem Boden liegend.
    Zum Glück erzog mich meine Mutter zu einem Charakter, der nicht wirklich gewalttätig werden kann.

    Nach einer Stunde kamen wir endlich am Ziel an. Leider war es aber nicht mein früheres Elternhaus, sondern das Haus der Freundin meines Vaters. Ich dachte mir nur:,, Ist das euer Ernst? Ihr beschwert euch, dass es in der Wohnung von meiner Mutter und mir zu wenig Licht gab, wohnt aber selber am Berghang?... Beruhig dich Martin. Mama wäre jetzt stolz auf mich, wenn ich drüber stehe! "

    Die nächsten Monate waren nicht einfach für mich. Ich wechselte erneut die Schule und bekam sowohl von meinem gefühlskalten, egoistischen Vater, als auch von seiner dummen Freundin und deren 2 Töchter immer wieder an den Koof geworfen, welche Rabenmutter ich hatte und was für ein einziges Disaster ich sei. Als ich dann ebenfalls depressiv wurde und noch kaum Lust hatte, irgend etwas zu machen, schickte mich mein Vater zu einem Heilpraktiker in dem Dorf, in dem wir wohnten. Dieser verschrieb mir Bachblüten und Globoli. An Gesprächstherapien oder Antidepressiva dachte dort keiner.

    Die Einzigen, die mich in dieser Zeit verstanden, waren meine alten Freunde von meiner letzten Schule, wo ich noch mit meiner Mutter zusammen lebte. Der Kontakt brach jedoch allmählich ab, da ich eine Stunde weit weg wohnte und keinen Besuch mit nach Hause bringen durfte. Während der Weihnachtsferien vermisste ich meine Mutter ganz besonders. Sie und ich backten immer zusammen Plätzchen und schmückten den Weihnachtsbaum. Nun taten es die Freundin meines Vaters und ihre beiden Töchter. Als ich fragte, ob ich mit helfen dürfte, hieß es nur:,, Nein danke, wir sind Frauen, wir können das eh besser, als du! "

    Am heiligen Abend selbst lud mein Vater seine bukligen Eltern und meine blöden Onkels und Tanten ein. Das große Thema war natürlich der Tod meiner Mutter. Es wurde über Sie geschimpft, ich wurde bemitleidet und meine Oma väterlicher Seits sagte am Esstisch nur zu mir:,, Ich geb dir jetzt 200€, damit du dir auch Mal was schönes kaufen kannst. Deine Mutter konnte dir ja sicher nichts geben. Ich hoffe nur, dass du als Mensch nicht auch so eine Katastrophe wirst, wie Sie! Ich konnte Sie von Anfang an nicht leiden und als dein Vater auch noch meinte, Sie wäre Schwanger, haben wir vor Trauer fast geheult. ",, Mutter, jetzt ist es aber auch ok. ", konterte mein Vater gegenüber meiner Oma.,, Nein, Schatz! Deine Mutter hat schon Recht! Es war falsch, einen Sohn mit ihr in die Welt zu setzen. Du siehst es ja! Jetzt hat er auch Depressionen und schreibt nur schlechte Noten. Wenn das so weiter geht, landet er auf der Straße! "

    Jetzt platzte mir der Kragen und ich warf den Esstisch um. Geschockt starrten mich alle an. In der Eile des Gefechts rannte ich nur noch in die Küche und griff nach dem größten Messer, das ich dort finden konnte. Erst dachte ich mir, wie es wohl wäre, einen, nach dem anderen von diesen Missgeburten abzustechen. Doch dann dachte ich wieder an meine Zukunft und meine Mutter. Mit dem Messer in der Hand rannte ich in die verschneite Nacht hinaus und blickte kein einziges Mal zurück. Mein Vater eilte vor die Haustür und ich hörte nur noch:,, Martin, komm zurück! Wenn du jetzt weg läufst, bist du hier nicht mehr willkommen! " Mir war in dem Moment alles egal. Mein Adrenalinspiegel war so hoch, wie noch nie. Meine Seele war unruhig und mein Zorn brannte in mir lichterloh.

    Nach einigen Kilometern erreichte ich einen Bach und ich spürte, wie mein Handy in der Hosentasche vibrierte. Als ich die Hülle meines I Phones umklappte und sah, dass mir Jemand in Whatsapp schrieb, stockte mir der Atem. Es war eine, meiner verhassten Stiefschwestern, mit der ich folgenden Chatverlauf über Whatsapp schrieb:

    Sie: Wo läufst du denn jetzt hin? Viel Spaß beim finden einer neuen Unterkunft! 😂🤣

    Ich: Das kann dir doch egal sein. Ihr macht mich fix und fertig. Ich kann nicht mehr! Wieso seit ihr denn so gemein? Ich versteh das einfach nicht!

    Sie: Weil es für uns einfach unbegreiflich ist, wie man so leben kann! Für uns waren deine Mutter und du nicht mehr, als wertloser Abschaum 😜🤪👧😹

    Ich: Was konntem wir denn dafür, wenn mein Vater meine Mutter und mich im Stich ließen. Mein Vater hätte einfach zu meiner Mutter stehen sollen! Ich hasse ihn so sehr!

    Sie: Tja, wer so einen Psycho als Mutter hat, oder eher hatte 😂🤣🤗
    braucht auch keine Feinde mehr! Pech gehabt! Dein Vater hatte schon Recht, euch zu verlassen! 😜😊

    Ich: Wie kann man nur so gemein sein! Merkt ihr denn nicht, was ihr mit mir anstellt? Was ihr seelisch bei mir kaputt macht? 😣😔

    Sie: Alter, heul leise! Dich will eh keiner hier haben!

    Ich: Wisst ihr was, fickt euch doch alle! Ich kann nicht mehr!

    Sie: Was hast du vor?

    Ich: Ich habe das Küchenmesser nicht umsonst mit genommen! Ich bin am Ende! Für mich gibt es jetzt nur noch einen Ausweg! 💥🔪

    Sie: Na dann viel Spaß... wir werden dich nicht vermissen... was soll denn auf deinem Grabstein stehen? Rip: Genauso psychisch krank, wie seine erbärmliche Mutter? 😊👈

    Ich: Halt einfach dein Maul, du hässliches Stück Scheiße... ich hoffe, ihr kommt allesamt in die Hölle! Bye!

    Sie: Ja genau, als würdest du dich jetzt selbst umbringen... ich würde es zwar mega feiern, aber dafür hast du einfach nicht die Eier 😂

    Sie, zehn Minuten später: Martin? Bist du noch da?

    Sie, eine halbe Stunde später: Hör auf mit dem Scheiß und melde dich endlich! 😡

    Sie, vierzig Minuten später: Martin, es war nicht so gemeint! Jetzt geh wieder an dein blödes Handy! 😮😥

    Was meine Stiefschwester noch nicht wusste, war, dass ich bereits längst tot war. Ich schnitt mir mit der Klinge die Pulsadern auf und sprang in den eiskalten Fluss.

    Leute! Mobbing ist kein Witz! Wenn Menschen sterben, ist das das Schlimmste, was auf dieser Welt passieren kann. In Martins Geschichte steckt leider auch ein Fünkchen Wahrheit meiner eigenen, bisherigen Lebensgeschichte. Zum Glück ging es bei mir nicht so aus, wie bei Martin!
    Wir sind alle ein Teil dieser Welt und man sollte jeden so akzeptieren, wie er ist.
    Egal, ob dick, dünn, schwarz, braun, oder weiß, klein oder groß, arm oder reich.
    Wir alle haben es verdient, zu leben. Jeder Tod ist ein unersetzbarer Verlust, mit dem wir lernen müssen, zu leben.
    Irgendwann ereilt er uns alle, doch wenn der Zeitpunkt da ist, sollten wir glücklich und zufrieden sein!

    Wir sollten alle mehr auf unsere Umgangsweise achten, denn wie heißt es so schön: Behandle Andere genauso, wie du selbst behandelt werden willst!

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare autorenew