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Chroniken der Unterwelt- Die zweite Generation Teil 1

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2 Kapitel - 5.150 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 404 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In dieser Fanfiktion geht es um die Kinder der Hauptcharaktere aus "Chroniken der Unterwelt".
Die Geschichte handelt von zwei jungen Schattenjägerinnen, welche sich erneut den dunklen Mächten entgegen stellen müssen.

1
Die zweite Generation

Kapitel 1
Ein Sturm braute sich über Idris zusammen und Donnerschlägen ließen den Himmel erzittern. Die Bäume um das Herrenhaus der Fairchilds bogen sich im Wind und Blitze erhellten die Dunkelheit der Nacht. Doch Melody Lightwood bekam davon nichts mit. Alles was sie hörte, war das Klirren der Seraphklingen, mit denen sie schon über zwei Stunden lang trainierten. „Verlagere dein Gewicht mehr auf dein hinteres Standbein!“ hörte sie ihren Vater rufen, während sie mit einer schnellen Drehbewegung seine Deckung zu durchbrechen versuchte. Doch Jace Lightwood parierte und schickte Melody durch einen gezielten Schlag in die Magengrube zu Boden. Fluchend rappelte sie sich auf und wollte erneut angreifen. Doch als sie kaum wieder auf den Beinen stand, holte ihr Vater zum Schlag aus und Melody schaffte es nur mit Mühe diesen abzuwehren. Als die Klingen erneut aufeinandertrafen, zog solche eine Druckwelle ihren Arm hinauf, dass das Schwert ihr aus der tauben Hand rutschte. Mit einem Klirren fiel es zu Boden. „So, das reicht aber für heute.“ Melody drehte den Kopf und sah ihre Mutter im Türrahmen stehen. Geschickt fing sie die ihr zugeworfene Stele auf und aktivierte ihre Heilrune. Ein wohltuendes Prickeln schoss durch ihren Körper. „Danke, Mom.“ Sagte sie erschöpft und hob ihre Seraphklinge vom Boden auf. Clary Lightwood schaute ihre abgekämpfte Tochter kopfschüttelnd an. „Ihr müsst es auch immer mit dem Training übertreiben, oder?“ „Mom, mir geht es gut.“ Erwiderte Melody augenrollend und ihr Vater fügte hinzu: „Beim Kampf gegen Dämonen kann man gar nicht trainiert genug sein.“ „Außerdem macht es verdammt Spaß.“ Ergänzte Melody grinsend und verschwand nach oben, um sich eine heiße und ausgiebige Dusche zu gönnen.

Zur gleichen Zeit hatte Alexa Silverheart gerade ihre kleine Schwester ins Bett gebracht und lief ins Wohnzimmer um auf die Rückkehr ihrer Eltern zu warten. „Dan!“ rief sie vorwurfsvoll, als sie sah wie ihr kleiner Bruder mitten im Wohnzimmer stand und die Luft mit einer Seraphklinge zerschnitt. „Du weißt, dass du nur im Trainingsraum üben sollst. Du könntest etwas kaputtmachen.“ Daniel Silverheart legte das Schwert aufs Sofa und drehte sich zu seiner Schwester um. „Mach dir keine Sorgen, ich kann perfekt damit umgehen.“ Alexa verdrehte die Augen. „Natürlich. Sind Mom und Dad schon zurück?“ „Nö“ sagte Dan und warf sich aufs Sofa. „Immer noch auf dieser blöden Ratssitzung.“ „Vielleicht ist die gar nicht blöd.“ Erwiderte Alexa. „Es geht bestimmt um etwas sehr Wichtiges.“ Gedankenverloren holte sie ihre Wurfmesser aus dem Halfter an ihrem Bein und fing an, damit zu jonglieren. Als die Haustür aufging, vertrieb der heulende Wind die Stille im Herrenhaus und zwei nasse Gestalten stolperten in die Eingangshalle. „Mom, Dad!“ rief Dan und sprang auf. Andrew Silverheart trat ins Wohnzimmer und schob die Kapuze seines Capes zurück. „Da sind wir nur zwei Minuten draußen im Regen und schon klitschnass.“ sagte er kopfschüttelnd. Seine Frau Julie betrachte bekümmert ihre nassen, blonden Haare und nickte „Schade, dass das Portal uns nicht bis zur Haustür bringen konnte.“ Schnell lief Dan auf sie zu. „Was gab es denn so Dringendes beim Rat, dass ihr unbedingt hinmusstest?“ fragte er seine Eltern neugierig. „Ach nichts Wichtiges, Schatz.“ Antwortete seine Mutter und strich ihm liebevoll über das blonde Haar. „Nichts worüber du dir Sorgen machen müsstest.“ Misstrauisch beobachtete Alexa ihre Eltern. Sie gaben sich größte Mühe normal zu wirken, aber etwas in dem Tonfall ihrer Mutter verriet ihr, dass es höchste Zeit war, sich Sorgen zu machen.

Am nächsten Morgen stand Melody gerade mit einer Tasse Tee in der Hand in der Küche, als ihr kleiner Bruder hereingeschlurft kam. Seine blonden Haare waren zerzaust und mehrere Bücher klemmten unter seinem Arm. „Morgen“ sagte Melody grinsend. Nathan Lightwood sah sie an und schnitt eine Grimasse. Da erst sah Melody die tiefen Ringe unter seinen Augen „Warst du die ganze Nacht in der Bibliothek?“ fragte sie ungläubig. Nathan nickte und gähnte. „Hab versucht mir alle Runen aus dem grauen Buch einzuprägen.“ Melody lachte „Aber sowas geht doch nicht innerhalb einer Nacht.“ Ihr kleiner Bruder schaute sie bekümmert an: „Das weiß ich jetzt auch.“ Schmunzelnd stellte Melody ihre Teetasse ab und fing an, all ihre Schulbücher und Hefte zusammenzusuchen. Dann befestigte sie eine Seraphklinge an ihrem Waffengürtel, steckte noch einige Dolche und Messer hinzu, und ließ zu guter Letzt ihre Stele im Halfter an ihrem Bein verschwinden. Als sie leise die Eingangstür hinter sich zuzog, schlug ihr kalte Morgenluft entgegen. Melody atmete tief ein und streckte sich im Licht der aufgehenden Sonne. Sie liebte es früh draußen zu sein und genoss die Stille, die sie umgab. Dann ging sie hinüber zu den Ställen und sattelte ihr Pferd Saphira. Als sie kurze Zeit später vom Hof preschte, pfiff der Wind ihr um die Ohren und Melody wickelte ihr dunkelgrünes Cape fester um ihren Körper. Der Wald vor ihr lag verlassen da, feiner Tau bedeckte Sträucher und Büsche am Wegesrand.
An einer Kreuzung zügelte Melody ihr Pferd, doch sie musste nicht lange warten bis sie Hufschläge aus der Ferne hörte. Alexa Silverheart ritt heran. Ihre blonden Haare wehten im Wind und ihre blauen Augen blitzen auf, als sie Melody sah. Die zwei Mädchen kannten sich erst seit wenigen Monaten und waren trotzdem vom ersten Moment an unzertrennlich gewesen. Gemächlich ritten die beiden in Richtung Schattenjäger Akademie. Als sie am Lyn-See vorbeikamen, erschauerte Melody leicht. Wie so oft überkam sie ein ungutes Gefühl, wenn sie sich ihm näherte und seine glitzernde Oberfläche betrachtete. Der See hatte etwas Verlockendes, doch das Mädchen wusste genau, dass auch der Tod in ihm lauerte. Eine Weile ritten die beiden Freundinnen schweigend nebeneinander her. Dann erhob Alexa das Wort: „Oh, das habe ich ganz vergessen zu erzählen. Meine Eltern kamen gestern von einer Ratssitzung zurück und verhielten sich komisch. So besorgt. Ich frage mich was beim Rat los war.“ „Vielleicht nur ein neues Gesetz für Schattenweltler. Dass sie wieder nach Alicante dürfen oder so.“ erwiderte Melody, die nicht richtig bei der Sache war.Obwohl Schattenjäger und Schattenweltler sich nach dem gemeinsam bestrittenen Kampf gegen Valentine angenähert hatten, hatte es immer wieder Probleme und Anfeindungen gegeben. Als sich vor einem Jahr die Lage zuspitze, hob der Rat die Erlaubnis für Schattenweltler, Alicante zu betreten, auf. Doch dadurch verschlechterte sich die Situation nur weiter. Als die Freundinnen an einer Klippe vorbeiritten, konnten sie von dort aus Idris mit seinen immergrünen Wiesen und sanft abfallenden Hängen bewundern und sahen in der Ferne die Dämonentürme von Alicante im Sonnenlicht blitzen. Die Schattenjägerakademie lag unweit von der Stadt. Das Schloss, umgeben von Bäumen und Schutzzaubern, bot jungen Schattenjägern ein Zuhause und bereitete sie auf ihr zukünftiges Leben vor.
Rennend durchquerten Lexy und Melody die mit Runen verzierte Eingangshalle. Sie waren spät dran und ihre Mentoren verlangten absolute Pünktlichkeit. Doch letzteres verhinderte oft die Größe des Schlosses und die vielen Verzweigungen, die die Akademie zum reinsten Labyrinth machten. Als die große Glocke im Schlossturm den Beginn des Unterrichts ankündigte, stürzten die zwei Freundinnen ins Klassenzimmer und setzten sich hastig auf ihre Plätze. Nur wenige Sekunden später betrat ihr Mentor für Runenkunde, Logan Foxtree, den Raum und schaute seine Schüler durchdringend an. Er hielt nicht viel von Begrüßungsfloskeln, sondern stieg immer direkt mit dem Unterricht ein. „Letzte Woche haben wir über die Runen der Gedächtniskunst und Sprachbegabung gesprochen. Ich hoffe Sie erinnern sich.“ Die Klasse nickte. „Gut.“ Fuhr er fort.
„Denn heute werden wir uns mit der Rune der Seelenstärke befassen. Ms. Greenwater, erzählen Sie mir doch bitte alles, was sie darüber wissen.“ Grace Greenwater saß zwei Reihen vor Melody und ihre Stimme zitterte leicht während sie antwortete: „Jeder Schattenjäger trägt diese Rune auf seinem Körper. Sie schützt uns zum Beispiel vor seelischen dämonischen Angriffen.“ Der Mentor nickte. „Ganz richtig, Ms. Greenwater. Kommen Sie an die Tafel und zeichnen Sie uns diese Rune doch mal an.“ Zögernd stand Grace auf. Melody versuchte derweil unauffällig ihr schwarzes Trägertop zur Seite zu schieben, sodass sie die Rune auf ihrer Schulter sehen könnte. Als Grace vorne angekommen war, zog sie ihre Stele aus ihrem Gürtel hervor und zeichnete wacklig die Rune der Seelenstärke an die Tafel. „Gut gemacht, Ms. Greenwater.“ Lobte Mr. Foxtree sie und schickte Grace zurück auf ihren Platz im Klassenraum. „Obwohl Ms. Greenwater diese Rune nun erfreulicherweise zeichnen konnte, bin ich mir sicher, dass es viele von Ihnen nicht aus dem Kopf heraus gekonnt hätten. Denn obwohl Runen für Sie zum Alltag gehören, liegt Ihr Schwerpunkt auf Runen für den Kampf und das Überleben. Runen, welche sich bereits auf dem Körper eines Schattenjägers befinden, werden oft verdrängt oder als banal angesehen. Dabei sind sie genauso wichtig, wie solche, die zur Verbesserung der Sehstärke oder Schnelligkeit dienen.“ Bedrückt saß die Klasse da. Die meisten von ihnen hätten die Rune der Seelenstärke tatsächlich nicht einwandfrei zeichnen können. Alexa stütze den Kopf in ihre Hände und stöhnte. Wenn ihr Mentor erst einmal mit einer Predigt anfing, fand diese so schnell kein Ende. Und wirklich, bis der Gong das Ende der Stunde ankündigte, redete Mr. Foxtree über die Ernsthaftigkeit des Runenlernens und wie unzuverlässig die neue Generation doch sei. Als Alexa zusammen mit Melody aus dem Klassenzimmer trat, atmete sie erleichtert auf. Obwohl Mr. Foxtree früher ein beliebter und begnadeter Schattenjäger gewesen war, war er definitiv einer ihrer unangenehmsten Mentoren. „Ich kann nicht glauben, dass uns Foxtree wieder so viel aufgegeben hat.“ Schnaubte Melody wütend, während sie über den Hof zu ihrem nächsten Unterricht liefen. „30 Runen aus dem grauen Buch abzeichnen und dass schon bis morgen!“ Alexa nickte seufzend und ergänzte: „Es ist ja nicht so, als wäre Runenkunde das Einzige, was wir lernen müssen.“ „Außerdem kann es sein, dass wir heute Abend auf einen Einsatz müssen, dann haben wir sowieso keine Zeit für Hausaufgaben.“ Fügte Melody hinzu und band sich ihre lockigen, roten Haare zu einem Zopf im Nacken zusammen. Versteckt hinter dem großen Schloss in dem sich die Akademie befand, lag die große und eindrucksvolle Trainingshalle.
Als sie eintraten, wandten sie sich nach links und Alexa öffnete die Tür zur Mädchenumkleide. Noch waren keine anderen Schattenjägerinnen zu sehen und die Umkleide lag still und verlassen vor ihnen. Die Freundinnen warfen ihre Rucksäcke auf eine der steinernen Bänke und zogen die obligatorische Trainingskleidung an. Eine elastische, enganliegende Hose mit Waffengürtel und ein dünnes, schwarzes Top. Dann befestigten sie ihre Waffen an den Gürteln und betraten die Trainingshalle. Etwa fünf Meter über dem Boden führte ein schmaler Balken von der einen, zur anderen Hallenseite und dicke Seile baumelten von der Decke. „Sieht aus, als ob wir heute Höhentraining machen.“ Stellte Alexa fest und beäugte den Balken kritisch. Derweil ging Melody zu einem der an der Hallenseite angebrachten Boxsäcke hinüber und fing an sich aufzuwärmen. Sie begann mit lockeren, leichten Schlägen, welche mit der Zeit schneller und intensiver wurden. Alexa folgte ihrem Beispiel und während sie verschiedene Tritt- und Schlagtechniken, die ihnen ihre Eltern übers Wochenende gezeigt hatten, ausprobierten, füllte sich die Halle allmählich mit Schattenjägern. Als Ms. Swanlight, ihre Mentorin für die Ausbildung zum Kampf, in die Halle trat, wurde es schlagartig still. „Ich hoffe Sie haben fleißig trainiert übers Wochenende. Denn wenn nicht, werden Ihnen heute blaue Flecken und Prellungen nicht erspart bleiben.“ Mit einer Seraphklinge in der Hand zeigte sie zur Decke. „Hoch!“ rief sie und sofort rannten die Schattenjäger zu den Seilen und begannen daran hochzuklettern. Melody war die erste die oben war und sich auf das Deckengerüst der Halle schwang. Ohne Probleme balancierte sie über die schmalen Balken zu Alexa hinüber, welche gerade erst das Ende des Seils erreichte. „Wie schaffst du es immer, so schnell zu sein?“ fragte sie und zog sich leicht außer Atem zu Melody hinauf. Diese wusste selber nicht, woher ihr erstaunliches Talent kam, schneller als alle anderen Schattenjäger ihres Alters klettern zu können. Sie war auch begabter im Kampf, konnte höher springen und tiefer fallen, ohne sich zu verletzen. Alexa hatte sich schon oft darüber gewundert, und ihre beste Freundin sogar um diese Fähigkeiten beneidet. „Vielleicht hatten wir im New Yorker Institut einfach ein besseres Training.“ Erwiderte Melody grinsend und zuckte mit den Schultern. „Stellt euch in einer Reihe hintereinander auf.“ Hörten sie da plötzlich Ms. Swanlight vom Boden aus rufen. „Wie ihr bereits wisst, müssen Schattenjäger ohne Furcht springen und tief fallen können, ohne sich zu verletzen. Wir sind außerdem ein stolzes Volk, Eleganz ist uns ebenso wichtig wie unser Überleben. Deshalb möchte ich nun von jedem einen tadellosen Sprung mit mehreren Saltos sehen.“ Madison Ashwalker war die Erste, die das Sicherungsseil in ihrem Gürtel einklinkte und vortrat. Der Boden befand sich tief unter ihnen, und das Seil würde den Sturz erst kurz vor dem Aufprall abfangen. Doch ohne zu zögern drehte die junge Schattenjägerin sich um und ließ sich rückwärts vom Balken fallen. Die anderen konnten nicht sehen wie sie fiel, da das Deckengerüst ihnen die Sicht versperrte, aber von unten hörten sie, wie Ms. Swanlight Madisons Sprung kritisierte. Nun war Melody an der Reihe, stellte sich an den Rand des Balkens und befestigte das Sicherungsseil an ihrem Gürtel. Grinsend drehte sie sich zu Alexa um: „Wir sehen uns dann unten.“ Rief sie, breitete die Arme aus und sprang vom Balken. In der Luft rollte sie sich zu einer kleinen Kugel zusammen und nutze die Energie des Absprungs, um sich mehrmals um die eigene Achse zu drehen. Kurz bevor sie aufgefangen wurde, streckte sie ihren Körper wieder und landete sanft auf dem Boden. Während sie sich vom Seil befreite, hörte sie Ms. Swanlight leise klatschen. „Ich wusste ja, dass Sie begabt sind, Melody. Aber vier Saltos und eine so saubere Landung…das sieht man selten.“ Neben Ms. Swanlight stand die leicht säuerlich guckende Madison, offensichtlich verärgert, dass sie keinen Applaus von der Mentorin bekommen hatte. Stolz gesellte sich Melody zu ihr. Eine so positiv ausfallende Kritik bekam man selten von Ms. Swanlight, sie war eher für ihre Strenge und Kleinlichkeit bekannt. Gespannt schaute Melody nach oben. Alexa war die nächste, die springen sollte. Und als diese kurze Zeit später auf dem Boden aufkam, hatte sie zwar keine vier Saltos wie Melody geschafft, aber immerhin drei Stück und eine kerzengerade Landung hingelegt. Während die letzten aus der Gruppe noch ihre Sprünge ausführten, verteilte sich der Rest in der Halle und begann sich im Nahkampf zu üben. Heute wurde nicht mit Waffen, sondern nur mithilfe von Körpereinsatz und Fäusten gekämpft. Melody und Alexa stellten sich gegenüber von einander auf, verbeugten sich kurz, und nahmen dann Kampfhaltung an. Eine Weile bewegten sie sich lauernd im Kreis, keine wollte zuerst die Andere angreifen. Doch dann machte Alexa den ersten Schritt und verpasste Melody einen rechten Haken, den diese allerdings abblockte und nun ihrerseits angriff. Mit einer Reihe von schnellen, aber präzisen Schlägen versuchte sie Alexa in die Enge zu treiben. Diese wich den Schlägen erst aus und ließ sich dann auf den Boden fallen, um mit einer Drehbewegung Melody die Beine unter dem Körper wegzureißen. Aber Melody sprang zu schnell wieder auf und Alexas ausgeführter Schlag ging nicht in ihre Magengrube, sondern verfehlte knapp ihr Gesicht. Bevor Alexa ihren Arm zurückziehen konnte, schnappte Melody ihn sich und verdrehte ihn hinter dem Körper ihrer Freundin. Mit einem harten Tritt in die Kniekehle schickte sie Alexa zu Boden und die beiden kugelten eine Weile kämpfend herum.
Doch dann gewann Melody die Kontrolle wieder, klemmte beide Arme von Alexa unter ihren Knien ein und setzte sich auf sie drauf. „Ich würde ja auf den Boden klopfen, aber du hältst meine beiden Arme fest.“ Keuchte Alexa erschöpft und gab damit auf. Grinsend stieg Melody von ihr herunter und half ihrer Freundin hoch. „Das hat richtig Spaß gemacht!“ meinte sie glücklich, Alexa verdrehte jedoch nur die Augen. „Klar, du hast ja auch gewonnen.“ Erwiderte sie gespielt genervt, zog ihre Stele hervor und aktivierte ihre Heilrune.

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Kommentare (1)

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vor 68 Tagen
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