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Vanna ... kill them all

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1 Kapitel - 3.365 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 367 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Lest hiermit das grausame 3. Kapitel meiner Creepypasta.

Ich beginne langsam, dieses Wesen selbst zu fürchten und gleichzeitig zu hassen!

    1
    Ich kann es kaum glauben. Thomas und ich sitzen angegurtet in einem schwarzen Van in zweiter Reihe und zwischen uns macht sich ein großer, grauer Tre

    Ich kann es kaum glauben. Thomas und ich sitzen angegurtet in einem schwarzen Van in zweiter Reihe und zwischen uns macht sich ein großer, grauer Tresor breit, welcher das Vatikanssiegel und and den äußeren Wänden jeweils ein aufgemaltes Kreuz trägt.
    Bischof Marx und sein Kollege aus Landshut, Pfarrer Wegener fahren Thomas und mich zurück zu Thomas drei Zimmer Wohnung, welche sich im Münchner Süden in einem Altbaugebäude im sechsten Stock befindet.
    Wir waren immer noch von den Ereignissen in der Frauenkirche geschockt. Still und ganz weiß im Gesicht saßen Thomas und ich im Van und dachten über das Geschehene nach.
    Der Pfarrer, der Vanna exorzieren wollte, ist tot. Die Feuerwehrmänner fanden seinen Körper unter Tonnen von Schutt und Geröll. Vanna zerstörte das Dach der Frauenkirche und zeigte Thomas und mir damit, wie mächtig diese einfache, schauderhaft aussehende Puppe doch war, beziehungsweise immer noch ist.

    Der Kardinal, ein paar Nonnen, als auch Bischof Marx sperrten Vanna im Münchner Bistum mit einer geweihten, uralten Kette in einen großen, heiligen Tresor.
    So versprach uns der Kardinal, dass Vanna uns über Nacht keinen Schaden mehr zufügen könne, solange wir den Spint nicht öffnen und Vanna von den Ketten mit dem heiligen Siegel Christi befreien... und das würden Thomas und ich ganz sicher nicht tun.

    ,, So, wir sind da. ", informiert uns Bischof Marx von der Fahrerseite aus.

    ,, Endlich! ", denke ich mir gerade und öffne die Schiebetür des Vans. Vor dem Haus stehen meine und Thomas Eltern, als auch meine zwei Jahre jüngere Schwester und Thomas 3 Jahre älterer Bruder. Ich kann mir die Freude und die Erleichterung darüber, meine Familie wieder zu sehen, einfach nicht verkneifen und falle meiner Mutter heulend in die Arme. Meinen Eltern und meiner Schwester geht es nicht anders. Sie sind erleichtert, mich wohlauf wieder zu sehen. Thomas und seine Familie reagieren gleichermaßen.

    ,, Wir haben uns solche Sorgen um euch gemacht. Als ich eure Namen in den Tagesthemen hörte, fielen mir sämtliche Teller aus der Hand. Wir sind so froh, dass ihr heil auf seit! ", offenbart meine Mutter unter Tränen. Zudem geht es mir ja nicht wirklich anders. Ich meine, beinahe hätte uns das Dach der Frauenkirche unter sich begraben!
    Ich bin einfach nur noch fix und fertig.

    ,, Lass uns nach Hause gehen. Dort können wir in Ruhe über alles reden und dann legst du dich erst einmal hin und erholst dich von dem Schock! ", hält mein Vater für das Beste.
    Hinter uns höre ich aber schon, wie der Landshuter Priester und Bischof Marx keuchend und nach Luft schnappend in unsere Richtung marschieren.
    Als Thomas und meine Eltern aus dem Augenwinkel erspähen, mit was die beiden Geistlichen uns entgegen kommen, schüttelt Thomas Vater Norbert nur den Kopf:,, Was wird denn das jetzt, wenn es fertig ist? "

    Der Priester und Bischof Marx stellen den Tresor kurz ab und stellen sich vor, ehe der Kardinal anfängt, unseren Eltern und Geschwistern die Situation zu erklären:,, Thomas und Florian werden die Nacht heute bei Thomas mit diesem Tresor verbringen. "
    Auf einmal bekommen Thomas und meine Mutter einen hochroten Kopf und stürmen auf die beiden Geistlichen zu:,, Sag Mal, habt ihr Sie noch alle? Wenn das drin ist, was wir denken, nehmt ihr es schön mit zu euch und lasst unsere Kinder aus dem Spiel! Ich glaube, die beiden Jungs haben heute schon mehr, als genug durch gemacht, oder? "

    ,, Bitte immer mit der Ruhe, die Damen! Sie haben allen Grund, sich aufzuregen, aber es muss nun einmal sein. Wir wissen aus Erfahrung, dass die Puppe noch relativ harmlos bleibt, wenn Sie sich in der Nähe ihres Besitzers befindet. Würden wir die Puppe im Bistum unterbringen, könnte es passieren, dass Sie heute Nacht ausbricht und in München frei herum stolziert. Bisher hat sich Vanna in Thomas Nähe relativ ruhig verhalten. Erst, als der Priester versuchte, Vanna in der Frauenkirche zu exorzieren und sich Thomas und Florian von ihr entfernten, wurde Vanna aggressiver und brachte das Dach zum Einsturz. Die katholische Kirche und der Vatikan hatten schon öfters mit Vanna zu tun und jedes Mal ist Sie verschwunden, weil wir die Puppe ihrem Besitzer entrissen haben. ", erklärt Kardinal Marx den aufgebrachten Müttern in Ruhe.

    ,, Super... ich glaube zwar nicht an Geister und Dämonen, aber ich glaube an den Verstand meines Sohnes und wenn er gesehen hat, dass diese Holzpuppe nicht normal ist, dann wird das schon seine Richtigkeit haben. Wie soll es denn jetzt weiter gehen? Sollen mein Sohn und Thomas die Nacht etwa allein mit diesem Ding verbringen? ", will meine Mutter wissen.

    Daraufhin meint der Kardinal:,, So ist es. Es wird jede volle Stunde eine Polizeistreife vorbei fahren und nach dem Rechten sehen. Der Tresor ist, sowie die Kette von uns geweiht worden. Es sollte also nichts passieren. Außerdem ist die Stahlwand des Tresors Dreißig Zentimeter breit. Nicht einmal Vanna würde es schaffen, aus dem Tresor auszubrechen. Wir werden mit Thomas Einverständnis zusätzlich noch Kameras anbringen, um zu sehen, was da vor sich geht. Es wäre übrigens nicht besonders klug, wenn die Familie anwesend wäre, denn die Puppe ist äußerst besitzergreifend und es könnte zu Komplikationen kommen. "

    ,, Also gut, glaubt ihr, ihr schafft es, diese Nacht heil zu überstehen? ", wollen unsere Eltern von Thomas und mir wissen. Zugegeben haben wir Beide ziemlichen Schiss vor dieser Nacht, aber ich glaube, wir können es schaffen.
    Wir versprechen unseren besorgten Eltern und Geschwistern, dass Sie uns morgen in der Früh heil auffinden werden. Unsere Mütter meinen noch panisch, dass wir Sie sofort anrufen sollen, wenn was passiert. Dann umarmen Sie uns noch einmal ganz fest und steigen besorgt in ihre Autos und fahren davon.

    Kurz darauf bringen der Kardinal und der Bischof mit uns vorausgehend den Tresor in Flos Wohnung. Freundlich und schnurrend werden Sie von Flos Hauskatzen Sam und Felix empfangen.

    Gerade, als ich mir die Schuhe ausziehe, während der Kardinal und der Bischof den Tresor im Esszimmer auf der Kühltruhe abstellen, kommt mir eine Frage in den Sinn:,, Was wäre eigentlich, wenn man Vanna die Birne weg pusten würde? Hätte der Spuck dann nicht endgültig ein Ende? "
    Der in Schweiß gebadete Bischof entgegnet:,, Leider nein. Soweit mir bekannt ist, wurde Vanna im Krieg von Kambodscha bereits einmal beschossen, weil Sie dort ein unheimliches Desaster anrichtete und unzählige amerikanische Soldaten und einheimische Frauen, Männer und sogar Kinder umbrachte. Auf den Killing Fields, wo viele Menschen wegen rassistischen Regeln der roten Khmer ihren Tod fanden, erschoss man eine Frau, namens Vanna, während ihre einjährige Tochter mit dem Kopf voran gegen den Baum geschlagen und somit ermordet wurde. Irgendwie gelang die dämonische Puppe von Europa zu den Killing Fields und saugte den bösen Geist von Vanna in sich auf. Vanna war seitdem fest entschlossen, die Mörder ihrer Tochter zu finden und zu töten. Der Dämon, der jedoch bereits vor dem zornigen Geist in der Puppe wohnte, kämpfte laut aussagen des Vatikans immer wieder gegen Vanna. Zum einen wolle der Dämon nur eine menschliche Hülle finden, zum anderen ernähre er sich nur von starken Seelen. Vanna hingegen tötete Jeden, der ihr in den Weg kam, wenn Sie für einen Moment in der Puppe die Oberhand gegen den Dämon gewann.
    Das führte dazu, dass eine Truppe amerikanischer Soldaten auf die Puppe schoss und die Puppe samt Augen dort liegen ließ. Danach führt die Spur eine Zeit lang ins Leere. Erst, als wir hörten, dass Ed und Lorraine Warren mit einer ähnlichen Puppe zutun gehabt haben sollten, hörten wir wieder etwas von Vanna, ehe sich die Spur nach dem Tod von deren Besitzern, einem französischen Ehepaar wieder verlor. Es heißt, Vanna wäre der einzige Fall, gegen den selbst die Warrens nichts ausrichten konnten und selbst unzählige Geistliche verloren durch Vanna ihr Leben! Ihr seht also, dass es nicht viel bringt, die Puppe zu zerstören. "

    Jetzt, wo ich diese Geschichte gehört habe, fürchte ich mich nur noch mehr vor dieser Horrorpuppe mit ihrem breiten Grinsen. Da wir aber relativ gut geschützt sind, hoffen Thomas und ich, das alles gut gehen wird.
    Nachdem Kardinal Marx und der Bischof jetzt die Kameras anbrachten und die Wohnung mit Weihrauch und Weihwasser weihten und, so kommt es Thomas und mir beinahe vor, uns ausräuchern wollen, verabschieden sich die Beiden von uns, wünschen uns eine ruhige Nacht und betreten das Treppenhaus. Gerade, als sie aber die Treppe nach unten nehmen wollen, kommt ihnen Thomas ältere Nachbarin Frau Huber entgegen:,, Huch, der Kardinal und der Bischof? Was verschafft uns denn die Ehre? " Um die ganze Situation nicht allzu peinlich wirken zu lassen, ruft Thomas von der Eingangstür aus:,, Hallo Frau Huber. Kardinal Marx und Bischof Wegener sind gute Freunde meines Onkels. Sie wissen ja, dass mein Onkel und ich manchmal angeln gehe und der Kardinal und der Bischof wollten von meinem Onkel und mir einen Einführungskurs haben, wenn Sie mit uns das nächste Mal angeln gehen. "
    ,, Ach, das wusste ich ja gar nicht, Thomas. Was für eine schöne Geste. Da merkt man, dass Nächstenliebe auf Florians Liste ganz oben steht, nicht wahr Thomas? ", lächelt Frau Huber ganz zufrieden.,, Ja Frau Huber. Immer doch. Ich helfe, wo ich nur kann!", entgegnet Thomas etwas halbherzig. In diesem Moment muss ich beinahe ein wenig schmunzeln, als ich dem Gespräch vom Wohnzimmer aus lausche. Dann fällt mir wieder der Tresor ein und mein Sinn für Humor ist erneut, wie weg geblasen.
    Nun erfahre ich, dass Frau Huber uns nur einige Muffins vorbei bringt, die Sie selbst gebacken hat. Scheinbar hat Frau Huber nicht mit bekommen, dass die Frauenkirche eingestürzt ist und wir sozusagen daran Schuld waren. Wie ich mit bekomme, nimmt Thomas den Teller voller Muffins freundlich entgegen und schließt hinter sich die Tür.

    Jetzt ist es also soweit. Es wird draußen dunkel und Thomas und ich sind komplett fertig mit der Welt. Thomas beschließt, die Tür zum Esszimmer zu zu machen und ein paar Muffins mit ins Wohnzimmer zu nehmen. Vor lauter Aufregung wegen Vanna, die neben uns im Tresor liegt, sind wir kaum in der Lage, einzuschlafen und beschließen, uns den letzten Transformers Film auf Netflix rein zu ziehen.

    Während des Films ist es dann aber doch soweit und uns Beiden fallen die Augen zu. Das letzte Geräusch, was ich noch höre, ist das ticken der Uhr und das tropfen des Wasserhahns im Schlafzimmer, als auch der Kampf im Film zwischen Bumblebee und Optimus Prime.
    Auch Thomas Katern Felix und Sam scheint der Tresor unheimlich zu sein, fauchen Sie doch ständig die Tür zum Esszimmer an.
    Dann schließe ich meine Augen und schlafe unter der Wolldecke mehr, oder weniger friedlich ein.

    Kaum bin ich eingeschlafen, höre ich ein kratzen. Abrupt wache ich wieder auf. Mein Herz schlägt immer schneller und ich bin ganz weiß im Gesicht. Als ich mit großen, geweiteten Pupillen auf mich herab starre, sehe ich, wie sich die Wolldecke mit Blut vollsaugt. Ich sehe mich panisch um und erkenne erst jetzt, dass meine Pulsadern der Länge nach aufgeschnitten sind. Mein Herz schlägt immer schneller, Angstschweiß bildet sich auf meiner Stirn. Ich versuche Thomas, der immer noch neben mir liegt, aufzuwecken, doch er rührt sich nicht! Ich greife nach einem Taschentuch, um meine Blutung zu stillen. Mir ist schon ganz schwindlig. Rasch packe ich Thomas Handgelenk und versuche, seinen Puls zu messen. Jedoch vergebens! Dann untersuche ich seinen Körper und merke, dass er ganz kalt ist. Ich hebe sein Kinn... ein langer, glatter Schnitt läuft an seiner Kehle entlang. Thomas ist tot. Schreiend will ich aufstehen, um der Kamera im Wohnzimmer ein Signal zu geben. In diesem Moment habt sich mit meiner Decke aber auch die, von Thomas. Mir wird ganz übel, denn unter der Decke finden sich sämtliche Innereien von Thomas Körper wieder. Sei es die Leber, die Nieren, der Darm, oder seine Genitalien. All das liegt nun auf dem Wohnzimmerteppich und stinkt, wie die Pest. Ich fang an, auf den Teppich zu kotzen und sehe nebenbei, dass die Kamera gar nicht blinkt, was Sie aber bei der Installation tat. Vanna hat sich befreit!
    Plötzlich höre ich erneut das kratzen, von dem ich wach geworden bin. Die Tür vom Wohnzimmer in den Gang steht offen. Hinter der Wohnzimmertür befindet sich allerdings, nun kaum mehr sichtbar der Kratzbaum der Katzen. Schritt für Schritt schleiche ich mit blutigen Unterarmen auf die Wohnzimmertür zu. Der Türgriff so nah, wie nie zuvor und dennoch wage ich es kaum, diesen auch nur anzurühren! Meine Hände zittern und das Blut gefriert in meinen Adern. Es fühlt sich wie die Erwachsenenversion von,, Mama, was bewegt sich da in meinem Kleiderschrank " an. Ich schlucke mehrmals und mein Adamsapfel geht hoch und runter. Meine Atemgeräusche werden immer lauter.
    Die Standleuchte auf der anderen Seite, des Wohnzimmers beginnt zu flackern.
    Ich fasse all meinen Mut zusammen und führe meine Hand zur Türklinke.
    Sofort geht das Licht aus. Ich stehe für drei Sekunden in absoluter Dunkelheit und höre, wie etwas um mich herum durch das Wohnzimmer huscht. Ein tiefes, fieses Lachen unterbricht die Stille.
    Nach wenigen Sekunden hört es wieder auf und das Licht geht wieder an. Mein Gesicht ist vor lauter Furcht in meinen Händen eingegraben. Ich bin so angespannt, wie noch nie. Tränen der Furcht laufen über meine knallroten Wangen. Ich höre nur noch das Summen des Lichts und das ticken der Uhr. Mit offenen Augen starre ich in die Ecke des Kratzbaums, doch kann dort Niemanden sehen.

    Beruhigt drehe ich mich um. Doch dann der nächste Schreck! Die Puppe des Grauens liegt mit Eingeweiden zugedeckt und mit einem Küchenmesser in der rechten Hand, das nach oben zeigt, neben Thomas und grinst mich höllisch an. Ich wage es kaum, an die Decke zu blicken, denn aus dem Augenwinkel erkenne ich, dass dort etwas ist. Mit feuchten Augen starre ich hoch. Mit den Knochen der ausgeweideten Katzen und mit Thomas Blut stand an der Decke:,, Ich hab dich lieb! Du bist der Nächste! " Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken und ich spüre, wie mit den offenen Pulsadern das Leben aus meinem Körper entschwindet. Ich werde ohnmächtig!

    Wie von Geisterhand höre ich auf einmal, wie Thomas Katzen anfangen, zu fauchen. Schweiß gebadet wachen Thomas und ich auf. Ich kontrolliere die Kamera im Wohnzimmer und merke, dass es nur ein Albtraum war, denn die Kamera scheint zu funktionieren und blinkt.
    Allerdings fauchen die Katzen auf einmal nicht mehr. Thomas und ich rennen in den Flur. Uns offenbart sich ein grausamer Anblick. Sam und Felix liegen am Bauch aufgeschlitzt vor der Wohnungstür, die zudem noch offen ist. Entsetzt rennt Thomas ins Esszimmer:,, Flo, der Tresor ist offen! " Sofort greife ich nach meinem Smartphone und wähle die Notrufnummer, als auch die Handynummer des Kardinals. Der Kardinal weiß jedoch schon Bescheid, denn er sah alles auf den Kameras.

    Einen Augenblick später höre ich, wie Frau Huber unter mir wie am Spieß schreit. Thomas und ich rennen mit Küchenmessern bewaffnet in die Wohnung unter uns.
    Die Tür zur Wohnung liegt im Flur. Draußen donnerte und blitzte es, was für uns die Situation nicht einfacher machte.

    Auf dem Flur zog sich eine Blutspur in Richtung Schlafzimmer. Mein Herz schlug, wie wild. Klinisch gesehen wäre ich jetzt wahrscheinlich schon längst tot, so aufgeregt bin ich. Im Schlafzimmer offenbarte sich dann das grausame Spektakel. Frau Huber hing wie Jesus Christus mit Nägeln in ihren Füßen und Händen an der Wand. Ihr Kopf liegt auf dem Bett unter ihr. Bei dem Geruch muss ich mich wirklich übergeben und renne zur Toilette.

    Von Vanna fehlt jede Spur. Plötzlich schreit Thomas:,, Flo, hilf mir! Bitte! "
    Ich will das Badezimmer verlassen, doch Jemand versperrt die Tür und ich komme nicht mehr raus. Währenddessen schreit Thomas, wie am Spieß weiter, bis er verstummt. Fünf Minuten lang weine ich um Thomas und befürchte das Schlimmste, ehe ich vom Hauseingang Geräusche höre und ein Nachbar ganz aufgebracht im Flur schreit:,, Schnell, hier entlang! " Mir öffnet eine ältere Frau die Tür. Von Bildern aus dem Internet weiß ich, wer Sie ist und rufe auf Englisch bei dem ganzen Trubel:,, Sie sind Lorraine Warren! " Lorraine antwortet entschlossen:,, Ja, das ist richtig. Wo ist die Puppe? Wo ist Vanna? "

    So schnell ich nur kann, renne ich in das Schlafzimmer von Frau Huber und breche zusammen:,, Neeeeeeiiiin! Das ist nicht wahr! Das ist einfach nicht wahr! " Geschockt, von Trauer zerfressen und erschöpft falle ich in Lorraines Arme, die mir hinterher ging. Von Notärzten, Feuerwehrmännern und Polizisten umzingelt muss ich dabei zusehen, wie die verbrannten Gebeine meines Freundes gelöscht werden. Frau Huber hatte Gasflaschen und ein Feuerzeug in ihrer Wohnung aufbewahrt. Das waren Vannas Waffen für den Mord an Thomas.

    Lorraine bringt mich aus der Wohnung. Im Hausflur kommen uns der Kardinal und der Bischof entgegen, die Lorraine Warren mit brachten.,, Wo sind Thomas und die Puppe? ", wollte der Bischof wissen.

    Ich kann nicht mehr reden. Der Schock über den Tod meines besten Freundes sitzt mir einfach zu tief in den Knochen.

    ,, Vanna ist fort und Thomas tot! ", gibt Lorraine mit einer gewissen Kälte von sich. Der Kardinal legt mir seine Hand auf meine Schulter. Ich aber will nichts mehr mit ihm zu tun haben, denn hätte der Kardinal uns nicht dazu gebracht, den Tresor aufzunehmen, wären Thomas, seine Katzen und Frau Huber nicht gestorben.

    Lorraine begleitet mich nach unten, wo ich von meinen Eltern empfangen werde. Auch Thomas Eltern und sein Bruder, sowie unzählige andere Menschen haben sich vor dem Wohnhaus versammelt. Zitternd beichte ich Thomas Eltern den Tod ihres Sohnes. Thomas Mutter bricht daraufhin zusammen und muss ins Krankenhaus. Ich hingegen stelle mich mit Lorraine Warren vor die Medien, die ebenfalls wieder vor Ort sind. Mit Lorraine an meiner Seite berichte ich:,, Ich weiß nicht, ob Sie an Geister, oder Dämonen glauben. Fakt ist, dass mein bester Freund und seine Nachbarin heute Abend durch einen Dämon umkamen und ich schwöre ihnen bei Gott! Ich werde nicht eher ruhen, ehe dieser Dämon nicht wieder in der Hölle ist! Nun aber weiß ich, dass es sowohl Gott, als auch das Böse gibt und mit Gottes Hilfe werde ich diesen Dämon fangen und vernichten! "

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Kommentare (1)

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vor 525 Tagen flag
Bohr echt spannent weiter so :3