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Eliza Malfoy - Eine Geschichte aus Hogwarts (11)

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1 Kapitel - 1.315 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 711 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Meine liebe Eliza,
    natürlich ist es in Ordnung, wenn du die Ferien in Hogwarts verbringst. Dein Dad und ich werden die Feiertage bei Tante Louise verbringen. Denk daran, dass du uns deinen Wunschzettel mit der nächsten Eule schickst, wir sind am Wochenende zum Weihnachtseinkauf in der Winkelgasse. Ansonsten wünsche ich dir weiterhin viel Spaß und Erfolg.
    Alles Liebe, Mum

    Ich ließ den Brief sinken. An meinen Wunschzettel hatte ich dieses Jahr noch keinen Gedanken verschwendet. In diesem Moment kreischte Morgenstern mir ins Gesicht und ich zuckte zusammen. Rasch schob ich ihm meine Pixie Puffs hin, an denen er sich reichlich bediente, bevor er mit den anderen Eulen davon flog. Ich sah hinüber zu Draco, der mit seinen Freunden an der gegenüberliegenden Seite des Tisches saß.
    "Hast du Mum und Dad schon deine Wunschliste geschickt?"
    Er schüttelte den Kopf.
    "Mach ich heute Abend, nach dem Quidditch-Training."
    Ah, Quidditch. Letzten Samstag hatten die Ravenclaws unser Team besiegt, und unsere Mannschaft musste unbedingt haushoch gegen Hufflepuff gewinnen, wenn sie noch einen der ersten beiden Plätze ergattern wollten. Ich wandte mich wieder zu Astoria.
    "Fährst du über Weihnachten nach Hause?"
    Sie nickte. "Ja. Du bleibst mit Draco hier, nicht wahr?"
    "Genau. Unsere Eltern fahren zu unserer Großtante. Sie ist schrecklich alt und kann zu viel Trubel schlecht aushalten."
    "Ihr seid höchstens zehn Leute in Slytherin. Das wird bestimmt gemütlich."
    Ich nickte, obwohl ich mir sicher war, dass ich den größten Teil der Ferien außerhalb des Gemeinschaftsraumes verbringen würde - mit Ginny.

    Ich dachte den ganzen Tag darüber nach, was ich mir wünschen könnte. Am Abend lag ich bäuchlings auf meinem Bett und schrieb meine Liste. Sie war nicht so voll wie in den bisherigen Jahren. Am Ende standen dort ein neuer Rennbesen (Nimbus 2000), ein Buch (Montrose Magpies-Der Mythos lebt) und Noten für das Cellokonzert von Dvorak, an das ich mich endlich wagen wollte.
    Kaum drei Wochen später war auch schon der Weihnachtsmorgen gekommen. Ich erwachte -allein- in meinem Schlafsaal und fand am Fußende meines Bettes einen riesigen Stapel Geschenke vor. Die ersten waren natürlich von meinen Eltern. Neben den Dingen, die auf meiner Liste gestanden hatten, waren da noch ein paar neue Kleider, etwas Schmuck und Plätzchen aus der Bäckerei in der Winkelgasse. Es waren Zimtsterne, meine Lieblingskekse. Da wir Erstklässler noch keine Besen besitzen durften, hatten Mum und Dad mir in der Weihnachtskarte geschrieben, dass der neue Nimbus 2001 Zuhause auf mich warten würde.
    Das nächste Paket war von Draco. Es enthielt eine Dose Öl für mein Cello.
    In Astorias Paket war eine Risenpackung Kürbispasteten.
    Ein letztes Päckchen enthielt ein paar dicke Socken, allem Anschein nach selbst gestrickt, sowie einen Zettel.

    Fröhliche Weihnachten, Liza! Ich hoffe, es ist nicht zu wenig. Deine Ginny

    Ich lächelte. Natürlich hatte ich ihr auch ein Geschenk zukommen lassen: ein silbernes Armband mit einem kleinen herzförmigen Anhänger und eine Schachtel Bertie Botts Bohnen.
    Der Rest des Tages und der Ferien verlief größtenteils ruhig. Während Draco mit Crabbe und Goyle im Gemeinschaftsraum herumhing, unternahmen Ginny und ich gemeinsame Spaziergänge durch den kniehohen Schnee oder tranken bei Hagrid Tee und aßen seine steinharten Plätzchen.
    Am letzten Ferientag war ich wieder mit ihr verabredet, diesmal in der Eingangshalle. Ich wartete dort, doch als sie nach einer halben Stunde noch nicht aufgetaucht war, begann ich, mir Gedanken zu machen. Ich entschloss mich schließlich, sie zu suchen. In den Gryffindor-Gemeinschaftsraum würde ich natürlich nicht hereinkommen. Aber wo sollte ich anfangen? Ich machte mich trotzdem auf den Weg zum Gryffindor-Turm. Als ich beim Porträt der fetten Dame ankam, traten gerade zwei Mädchen heraus. Beide musterten mich misstrauisch.
    "Was willst du hier?"
    Unsicher sah ich sie an.
    "Ich bin auf der Suche nach Ginny Weasley. Habt ihr sie gesehen?"
    Die beiden Mädchen sahen sich an.
    "Seit dem Frühstück nicht mehr.", sagte die eine.
    "Aber sie ist in letzter Zeit öfters beim alten Mädchenklo.", meinte die andere. "Du weißt schon, das, wo dieses Geistermädchen immer rumhängt."
    "Das Klo der Maulenden Myrte, stimmt!", pflichtete die erste ihr bei. "Dort könntest du suchen. Hauptsache, du verschwindest von hier."
    Ich bedankte mich bei den beiden, trotz ihrer Unhöflichkeit. Dann ging ich zum Klo der Maulenden Myrte.
    Sobald ich die Tür geöffnet hatte, hörte ich leises Schluchzen. Schnell ging ich hinein und steuerte auf die einzige verschlossene Kabinentür zu.
    "Ginny?"
    Ich rüttelte an der Holztür.
    "Ginny, was ist los?"
    Das Schluchzen verstummte und machte Ginnys erstickter Stimme Platz.
    "Geh weg, Liza. Bitte."
    Ich schüttelte den Kopf.
    "Nein. Du kommst jetzt da raus und erzählst mir, was los ist."
    Meine Worte schienen gewirkt zu haben, denn der Riegel wurde zurückgeschoben und Ginny trat mit aufgequollenen Augen heraus. Ich nahm sie erst einmal fest in die Arme. Dann setzten wir uns auf den Boden unter den Waschbecken. Ich strich ihr über den Rücken.
    "Was ist passiert?"
    Sie sah mich an.
    "Erinnerst du dich noch an diesen Taschenkalender? Von dem ich dir erzählt habe?"
    Ich nickte. "Das Ding, das mit dir gesprochen hat."
    "Ja. Weißt du, ich glaube, dass er irgendwas mit den ganzen Versteinerungen zu tun hat."
    Ich bemühte mich, ruhig zu bleiben.
    "Okay. Wir sollten zu Dumbledore gehen, er wird wissen, was zu tun ist."
    Sie riss die Augen auf. "Nein! Auf gar keinen Fall. Bitte nicht, Liza!"
    Ich atmete tief durch.
    "Schon gut. Aber wir werden das Teil los. Jetzt sofort."
    "Können wir es denn einfach zerstören?"
    "Keine Ahnung. Versuchen können wir es ja."
    Sie legte das Buch vor uns auf den Boden und ich zog meinen Zauberstab.
    "Reductio!"
    Der Zauberer wirkte nicht.
    "Okay, wenn das nicht funktioniert, dann weiß ich auch nicht weiter.", sagte Ginny. Ich überlegte.
    "Wir könnten es das Klo hinunterspülen."
    Ginny hob den Kopf. "Also gut."
    Gemeinsam liegen wir zur ersten Kabine. Plötzlich presste Ginny das Buch an ihre Brust.
    "Ich glaube, ich kann das nicht, Liza."
    "Doch, du kannst es."
    Sie atmete zweimal tief durch. Dann schleuderte sie das Buch von sich. Mit einem Platschen landete es im Klo. Ich trat vor und drückte die Spülung. Trudelnd verschwand der Kalender im Abfluss. Ich sah Ginny an.
    "Besser?"
    "Sehr viel besser." Sie wirkte schon viel entspannter.
    "Was machen wir jetzt?"
    "Ich würde sagen, wir genießen unseren letzten Ferientag."
    Ginny lächelte. "Eine hervorragende Idee."

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Kommentare (9)

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vor 411 Tagen flag
Diese Geschichte ist Sau spannend! Ich würde gerne mehr lesen!
vor 418 Tagen flag
Omg das muss ich lesen heisse Elisa aber halt mit s anstatt mit z, volm toll bestimmt
vor 419 Tagen flag
Voll Cool bitte schreibe weiter!!!!!!!!!
BITTE
vor 498 Tagen flag
Weiter schreiben weiter schreiben!!!!!!!!
vor 515 Tagen flag
Schreib bitte weiter, die Geschichte ist super. I Love it❤️
vor 516 Tagen flag
Bitte weiterschreiben
vor 700 Tagen flag
Die Geschichte ist echt cool, schreib bitte weiter
vor 702 Tagen flag
Schreib bitte weiter. Dein schreibstiel gefält mir.😃
vor 713 Tagen flag
Wieso hören die meisten FF's so abrupt auf ?
Schreib doch bitte weiter ! *Erwartungsvoll anschau*