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Das Gemälde

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1 Kapitel - 616 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 531 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Könnt ihr es auf dem Bild erkennen? Falls ja, lauft!

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    Ich bin vor einem halben Jahr aus meinem Elternhaus ausgezogen. Damals war ich guter Dinge. Ich konnte mir nichts Besseres vorstellen, als allein zu l
    Ich bin vor einem halben Jahr aus meinem Elternhaus ausgezogen.
    Damals war ich guter Dinge. Ich konnte mir nichts Besseres vorstellen, als allein zu leben. Ich kann jetzt Partys schmeißen, wann ich will und ich kann so viele Leute einladen, wie ich will und ich kann vorallem bestimmen, wie ich meinen Haushalt führe.

    Ich muss auch zugeben, dass ich das alles am Anfang ganz toll fand. Inzwischen aber wünsche ich mir nichts sehnlicher, als wieder Zuhause zu leben und Jemanden um mich herum zu haben.
    Nicht etwa, weil ich nicht in der Lage bin, selbstständig zu sein, sondern viel mehr, weil ich Angst habe, mir bald etwas anzutun, oder ermordet zu werden.

    All das hängt mit einem Gemälde zusammen, welches ich im Keller fand. Der Vormieter musste es vergessen haben. Auf dem Bild sehe ich ein altes Kloster, welches mitten in einem Waldgebiet liegt und vor den Klippen des Klosters zeichnet sich ein großer See ab. Wunderschön und glasklar. Auf dem See ankert ein kleines Holzboot, in dem ein blasser, in seiner Robe verhüllter Mönch sitzt. Das Bild hängt in meinem Wohnzimmer. Seitdem ich dieses Bild besitze, bilde ich mir ein, dass jede Nacht Jemand an meiner Schlafzimmertür klopft. Gerade passiert es wieder. Jemand hämmert wie wild gegen meine Schlafzimmertür. Meine beiden Wohnungskatzen fauchen... Moment, Sie haben aufgehört. Mein Herz schlägt wie verrückt. Ich verkrieche mich gerade unter meiner Bettdecke und schreibe diesen Bericht für die Nachwelt, sollte ich bis dahin nicht mehr leben.

    Ich habe gestern meinen Nachbarn gefragt, ob ihm das Bild aufgefallen wäre. Er meinte, im Kellersbteil meines Vorgängers stand nie solch ein Bild... ein kalter Schauer läuft mir gerade den Rücken herunter.

    Nachdem ich bei meinem Nachbarn war und erfuhr, dass dieses Gemälde gar nicht existieren sollte, warf ich es in den Abfall. Als ich heute in der Früh allerdings aufwachte, hing das Gemälde mit dem unheimlichen Mönch erneut in meinem Wohnzimmer.
    Ich wollte es morgen in den Fluss werfen und davor verbrennen, doch ich denke, nun ist es zu spät.

    Ich habe gerade eine Whatsapp Nachricht erhalten, in der Folgendes steht:

    ,, Heute Nacht bist du mein! Ich werde dich quälen, ermorden und anschließend essen! Deinen Penis werde ich als Erstes abhacken und an meine Kinder verfüttern! Sei auf der Hut und bete! Eins aber kann ich dir sagen! Gott endet hier! HAHAHAHAHA! "

    Ich spüre, wie etwas unter meinem Bettlaken hervor kriecht. Es hält mich fest. Ich kann mich nicht mehr bewegen. Mein Bettlaken saugt sich mit Blut voll. Ich weiß nicht, ob es mein Blut ist, denn mein Adrenalinspiegel ist viel zu hoch, um noch irgendwelche Schmerzen zu verspüren. Noch nie in meinem Leben hatte ich eine solche Angst...

    Jetzt sitzt es auf meinem Schreibtischstuhl und schaut mich mit seinen leeren, großen Augen direkt an. Es grinst ziemlich fies. Ich schwitze vor lauter Aufregung.

    Was, was tut es da?...



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Kommentare (1)

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vor 511 Tagen flag
Wow.
Wow.
Wow.
Man is das ne gute Story!