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BTS//Lovestory//Jungkook

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11 Kapitel - 7.405 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 3.970 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 5 Personen gefällt es

Es geht darum das Amy wieder nach Amerika zieht und dort bei einem Casting mitmacht. Kurz darauf verändert sich ihr Leben total und stellt sich auf den Kopf......

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    Ringrinring. Dies war das tägliche Weckerklingeln das mich aufspringen ließ. Heute wahr es so weit. Ich zog nach all den Jahren wieder zurück in die USA. Dorthin wo ich hingehörte. Deutschland war schon schön. Aber das hier ist nicht so meine Welt. Ich stand schnell auf und ging hinunter zum Frühstücken. Es gab wie gewöhnlich ein Amerikanischens Frühstück. Heute waren es Pancakes schön fluffig so wie ich sie liebe. Unsere Möbel waren schon mit dem Schiff auf den Weg nach Amerika gebracht worden und sie würden mit dem Laster in wenigen Tagen dort ankommen. Ich freute mich schon sehr darauf wieder meine Freunde die dort lebten real zu sehen und mit ihnen etwas machen zu können. Drei Stunden später standen wir am Flughafen und nach 40 Minuten saßen wir endlich im Flieger nach Charleston. Von dort wollten wir mit einem Mietwagen nach South Carolina fahren wo wir dann unser Haus besichtigen konnten. Die eigene Besichtigung hatte nämlich eine Freundin meiner Mom gemacht. Als wir endlich ankamen fiel mir auf das das Haus war riesig es war 1 ½ größer als unser altes Haus und der Garten war fast 3 mal so groß. Es war ein schönes frisch weiß gestrichenes Haus. Um den Garten schlängelte sich ein weiß gestrichener Holzzaun und hinten war ein großer geräumiger Wintergarten. Unsere Möbel würden wie erwartet erst in den nächsten Tagen kommen. Ich schnappte mir daher mein Handy und verließ das Haus. Ich wollte jetzt dringend zu meinen Freundinnen und dann zum nächsten Leistungsturnverein.

    Ich blieb vor dem Haus von Leyla stehen und klingelte. Schon nach wenigen Minuten öffnete sich die Tür und Leyla viel mir in die Arme. „Amy!“ Endlich bist du wieder da! Ich freue mich dich wieder zu sehen“, sagte sie während sie mich langsam losließ. „Ich freue mich auch:“ antwortete ich nur. „Übrigens ich habe vorhin ein Aufruf für ein Casting gesehen die suchen Sie suchen Backroundtänzer. Ich musste dabei direkt an dich denken. Du bist sportlich, kannst gut Turnen und tanzen kannst du auch gut“, überfiel sie mich gleich mit ihrer Gesprächigkeit. „Ich weiß nicht“, antwortete ich. Ich meine ich bin gerade erst hier und ich soll mich gleich bei einem Casting für ein neues Lied von irgend welchen Sängern bewerben?“ „Ja wieso nicht?.“ Bekam ich sofort eine Antwort, „komm schon du wärst perfekt für die Rolle.“ „Okey ich mache es, aber nur weil ich es liebe zu Turnen und zu tanzen“, meinte ich. „Du wirst es schaffen“, erwiderte sie mir zuversichtlich,“ aber davor essen wir einen riesigen Eisbecher.“ „auf dem Marktplatz bei Jasen “, ergänzte ich. Wir fielen beide in ein lautes Lachen. Ach wie gut wir uns immer noch nach all der langen Zeit kannten. Es war ein schönes Gefühl wieder so nah bei meiner alten besten Freundin zu wohnen. Ich vermisste zwar ein paar andere Leute aus Deutschland, aber da die meisten nächstes Jahr umziehen, hätten sich unsere Wege sowieso dann getrennt. Außerdem hatten wir ja immer noch Kontakt, konnten uns halt nur nicht mehr Real treffen. 20.min später saßen Leyla und ich in der Eisdiele. Ich fragte sie:“ turnst du eigentlich noch?“ „nur noch ein bisschen. Du machst ja noch so richtiges Leistungsturnen so wie ich dich kenne oder?“ Ich lachte.“ Jein, ich habe erst vor kurzer Zeit, nach meinem Unfall, wieder angefangen. Kennst du hier einen Verein?“ Fragte ich sie:“ Ich habe nämlich nicht vor mit dem Turnen aufzuhören.“ Sie grinste. „übrigens ich habe dich im Internet gesehen.“ „Wo hast du mich den gesehen? Achso“, ich wurde rot und starrte auf meinen Eisbecher, „ Lass mich raten bei der Meisterschaft? Ich habe gar nicht bemerkt das die im Internet veröffentlicht wurde. Egal jetzt zu dem Casting. Zeig mal her die schönen Papierbögchen.“ Plötzlich weiteten sich meine Augen als ich auf das Papier starrte. „Hallo noch jemand zu Hause?“ Fragte sie mich, „ was ist denn auf einmal los mit dir?“ „BTS!“ brachte ich nur heraus bevor ich anfing wie ein Wasserfall zu reden:“ Warum sagst du mir nicht gleich das BTS Backroundtänzer sucht? „Wusste ich das du ein A.R.M.Y bist? Wer ist dein Bias?“ fragte sie mich während sie grinste. „Jungkook“ brachte ich nur heraus.“ Ich schaute auf den Zettel und erstarrte. „Die nehmen ja nur ins gesamt 10 Personen und wollen eine eigene Kür sehen.“ „Ja und“, antwortete mir Leyla,“ du bist am besten im Improvisieren. Erinnere dich doch an die Meisterschaft.“ Die Meisterschaft. Ja, ich hatte mitten in meiner Kür die Kür vergessen. Das war echt peinlich, aber ich habe einfach weiter geturnt und mir nichts anmerken lassen. „ Mist das ist ja schon in 2 Stunden“, rief ich plötzlich. „Dann mal los.“ Leyla lächelte und winkte den Kellner her zum bezahlen.

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    (Zeitsprung 1. Stunde und 30min. später)

    Ich hatte die Anmeldeformulare schon ausgefüllt und hatte die Nummer 22 bekommen. Ich sah mich vorsichtig im Warteraum um. Es waren so um die 40 Leute, ich schätzte das sie so in meinem Alter waren. Plötzlich ertönte die Stimme:“ Nummer 22 bitte. Nummer 22.“ „Viel Glück wünschte Leyla mir bevor ich den Raum betrat. Der Manager von BTS und die Mitglieder von BTS saßen auf ihren Stühlen und schauten mich gespannt an. „Woher kommst du?“ Fragte mich der Manager. „ Also.. ich wurde in Amerika geboren und mit 7 nach Deutschland gezogen und heute sind wir wieder in Amerika angekommen. Ursprünglich stammt meine Familie aber aus Korea.“ Sagte ich in einem einigermaßen fließendem Koreanisch. „ Wie bist du dann so schnell hier hergekommen?“ Fragte mich J – Hope interessiert. „Naja meine Freundin die hier wohnt hatt den Aufruf im Internet gesehen.“ Antwortete ich und bemerkt das Tea mich die ganze Zeit mich anstarrte. Der Manager nickte: “gut das zeig mal was du drauf hast.“ Ich nickte und führte einen reibungslosen hip hop tanz aus. Danach verließ ich mit einem nicken und Schtüss den Raum. Draußen wurde ich schon von Leyla erwartet. “Und wie wars? Sind sie nett? Hatt alles geklappt?“ bestürmte sie mich mit Fragen. „Ganz gut, glaube schon und ja“, beantwortete ich ihre Fragen rasch und ging schnell auf die Toilette. Nachdem ich mich vergewissert hatte das niemand da war fing ich leise an das neue Lied von BTS zu singen und bemerkte gar nicht das Jungkook plötzlich in der Tür stand und mich anstarrte.

    Ich drehte mich um und erschreckte mich. „Oh hast du mich erschreckt“, sagte ich nur bevor ich mich an ihm vorbeidrückte und aus der Toilette latschte. Wenig später wurden auch schon die 10 Personen die gewonnen hatten bekannt gegeben. BTS und ihr Manager traten auf die Bühne.“ Also Nummer 1 ist Haden. Nummer 2 ist…. Nummer 10 ist Phoenix. Ich ließ traurig meine gedrückten Daumen sinken. Leyla legte mir eine Hand auf die Schulter und sagte:“ Kopf hoch, das nächste Mal klappt es.“ Ich nickte nur. Ich hatte mein Bestes gegeben. Ich sah nur aus den Augenwinkeln das BTS und ihr Manager auf mich zukamen. „Hallo Mary Kallens. Wir hätten sie gerne als Backroundsängerin für unser nächstes Lied.“, fing er an, „und nachdem was Tae und erzählt hatt würdest du uns gut ergänzen. Also hast du Lust morgen zu den Proben zu kommen und zu singen?“ Fragte mich der Manager. Aus den Augenwinkeln sah ich noch wie Teahyung mir zuzwinkerten. Ich merkte wie meine Knie ganz weich wurden.“ Natürlich antwortete ich schnell.“ Der Manager und ich tauschten Adressen und Nummern aus und er erklärte mir wo ich morgen hinkommen musste. Ich verabschiedete mich noch schnell von ihnen und machte mich mit Leyla auf den Heimweg.


    (Zeitsprung zu Hause)
    So richtig wahr wurde es mir als ich zu Hause in meinem Bett lag und den Tag in Gedanken durchging. Ich stellte mir meinen Wecker auf 6.15 Uhr, schloss meine Augen und schlief ein.

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    Am nächsten Morgen machte ich mich schnell fertig, nahm meine Tasche und machte mich aus dem Weg zum Studio. Es war nur 7 Straßen weiter. Wie Praktisch dachte ich mir. Ich betrat das Studio und wurde erst einmal mit von allen Mitglieder von BTS mit Fragen gelöchert. Ich war auch nicht die einzige Backroundsängerin fürs nächste Lied. Sahra war die zweite. Sie war klein, zierlich aber mir auf den ersten Blick sympathisch. “Also wer ist dein Bias?“ Fragte mich J – Hope.“Hmmm. eigentlich Jungkook.“ Antwortete ich leicht überrumpelt. „Welche Sprachen sprichst du eigentlich alles?“ „ Englisch, Deutsch, Koreanisch und in der Schule habe ich noch Französisch gelernt.“ Zählte ich wortlos auf. Jimin lachte:“ Dann müssen wir ja auf der Tournee keine Angst haben. Wir haben dann ja unsern Übersetzer bei uns“ Ich grinste. Super langweilen würde ich mich mit denen nicht. „Warum grinst du so?“ Fragt Jungkook der sich von hinten an mich heran geschlichen hatte. „Nichts nichts“, antwortete und schaute schnell ernst, was ihn zum Lachen veranlasste. Die anderen schauten uns an. “Dürfen wir mitlachen?“ In diesem Moment kam der Manager herein. „Gut. Hallo Amy. Kennst du Fake Love?“ fragte der Manager. Ich nickte. „Gut dann sing einmal“ Bat mich Jimin und holte ein Mikrofon. Ich stellte mich ruhig hin und begann zu singen. Ich stellte mir einfach vor das ich für mich in meinem Zimmer singe. Als ich fertig war starrten mich die 7 an. “Sie ist fantastisch. Sie muss einfach bei uns singen!“ Brachte Tae heraus. Der Manager nickte. „Gut „Er reichte mir einen Stapel Papierbögen. „Da du ja erst 17 wirst und während der Tournee erst 18 wirst müssen deine Eltern das endgültige Formular ausfüllen“. Ich nahm die Papiere und schaute sie kurz durch bevor ich sie einsteckte. „Die Jungs haben mich überredet dass ihr erstmal einen Tag frei bekommt um euch besser kennen zu lernen.“ Fügte er noch hinzu. „Also was gibt es hier so zu sehen?“ Fing mich an Jimin auszufragen. „Eine Eisdiele ein Fluss und eine superschöne High school“ Antwortete ich trocken: „Das eigentlich einzige ist die Eisdiele oder wir haben auch noch ein Schwimmbad oder eine Sporthalle“ Sugar schaute auf seinen Bauch und danach auf die Jungs. “Ich weiß nicht wies um euch steht, aber ich nehme die Eisdiele.“ „O.k einmal zu Eisdiele“ sagte Taehyung mit einer kleinen Verbeugen. „Stehts zu diensten . Wenn sie mir folge wollen.“ Antwortete ich worauf alle lachen mussten. Sahra hob den Blick sie hatte bisher noch gar nichts gesagt. “Ist es o.k wenn ich gehe. Ich habe noch einen Arzttermin.“ Sagte sie schnell. Die Jungs nickten ihr kurz zu. „Los geht’s“ rief ich mir, schnappte meine Jacke und Tasche und lief los. Tea holte mich auf schnell eingeholt. Unsere Hände berührten sich ein bisschen. „Also was machst du so in deiner Freizeit?“ fragte Sugar als die anderen uns beide auch irgendwann aufgeholt hatten. „Vor meine Unfall habe ich noch Leistungsturnen gemacht und will es eigentlich hier etwas weiter machen“ Jimin schaute mich an: “Was für ein Unfall?“ fragte er mich und ich erkannte etwas sorge in seiner Stimmer. „Nichts redenswertes“ sagte ich schnell. „Wir sind gleich da dort hinten ist es:“ Wir setzten und bestellten uns einen Eisbecher. „Also wohin geht ihr nach South Carolina?“ Du meinst wohl Wir“ sagte er mit funkeln in den Augen.“ Also erst nach Paris dann nach China, dann nach Korea und danach nach Deutschland.“ Ich nickte war aber mit den Gedanken noch bei seinem ersten Satz. Wir, heißt das etwas das ich mitdurfte? Nach dem Eis essen zogen wir noch etwas durch die Stadt, bevor ich mich auf den Heimweg machte und mir die Formulare durchließ.

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    Die Tournee beginnt schon am ersten Sommerferientag in zwei Wochen. Ich hörte wie jemand das Haus aufschloss und rief:“Schatz, wie war dein erster Tag?“ „super“, rief ich zurück, „kannst du mal kurz kommen und ein Formular durchlesen?“ „Komme gleich Schatz.“ Meine Mutter kam und lass sich das Formular durch. „Hmmm das geht ja länger als Ferien sind.“ „Aber Mama ich bin in einer Woche mit dem Abi fertig. Danach habe ich einmal Zeit mich auf einem College zu bewerben und in einem Jahr fange ich dann an zu Studieren.“ Bettelte ich,“ bitte. „ Na gut“ Seufzte meine Mutter und setzte rasch ihre Unterschrift auf das Papier, nachdem sie sich alles durchgelesen hatte. „danke Mama“ ich drückte ihr einen Kuss auf die Wange und lief nach oben in mein Zimmer. Ich packte schnell meine Sachen und ging ins Bett. Am nächsten Morgen klingelte mein Handywecker, ich stand auf, machte mich fertig und ging in die Schule. Der Vormittag zog sich endlos in die Länge. Nachdem Unterricht rannte ich nach Hause und schnappte mir meine Tasche und das Formular. Danach verließ ich das Haus und lief zum Studio. Die Probe lief wie geschmiert, wir lernten den ersten Teil des Liedes und sogar einen kleinen Teil der Choreo. Nach der Probe wollten wir alle gemeinsam in einen Park uns schlenderten ein wenig herum. Jungkook und ich ließen uns etwas zurückfallen und er tastete mit seiner Hand nach meiner. Plötzlich fing sich an alles um mich herum zu drehen, ich versuchte mich an seinem Arm festzukrallen, doch dann wurde es schwarz um mich. Ich merkte nur noch wie meine Hände seinen Arm losließen, er griff zwar nach mir, aber ich spürte wie ich mit meinem Rücken auf dem Steinboden aufprallte.
    „Amy Amy wach auf, bitte wach auf“ vernahm ich leises rufen. Ich schlug die Augen auf und starrte Jungkook an der meinen Kopf auf seinen Schoß gelegt hatte und mit seinen Händen meinen Kopf hielt. „Amy. Geht es dir gut? Warum bist du umgefallen. Machst du das öfters?“ Fragte er mich mit besorgter Stimme. Ich wollte mich aufrichten doch Jungkook drücke mich sanft wieder hinunter. „Schhhhh“ machte er beruhigend bevor er aufstand und mir langsam hoch half. Taehyung kam gerade mit einer Flasche Wasser an, die er mir entgegen hielt. “Hier trink etwas.“ „Danke“ ich nahm erleichtert die Flasche entgegen und nahm einen Schluck. Namjoon fragte mich: “geht es dir wirklich gut?“ ich nickte. Jungkook nahm mich in seine Arme. “Du musst mehr trinken“ meinte er währen er mir über den Rücken streichelte. Ich löste mich von ihm und meinte:“ Es geht mir wieder gut. War wohl nur ein Schwächeanfall. Wir können weiter.“ „Willst du noch mit in unser Hotel kommen?“ fragte Hoseok. Ich schüttelte den Kopf. „ich muss dann auch nach Hause“ sagte ich. “Ich begleite sie“ sagte Jungkook schnell, bevor ich etwas einwenden konnte. Er nickte dem Rest der Truppe zu, die darauf nachdem sie mich verabschiedet hatten, verschwanden. Jungkook und ich liefen schweigend zu meinem Haus. Bevor ich aufschloss drehte er mich zu sich um. “Bist du sicher das alles gut ist?“ fragte er mich. Täuschte ich mich oder lag in seiner Stimme Sorge? Ich nickte nur. Er trat einen Schritt näher und nahm mich in den Arm, dabei drückte er mich fest an sich. Ich atmete noch einmal kräftig ein, bevor ich mich von ihm verabschiedete und ins Haus ging.

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    Es war 4.15 Uhr als mein Wecker klingelte. Heute würde ich mit BTS auf Tournee gehen. Ich war schon sehr aufgeregt. Die letzten Wochen waren anstrengend gewesen und wir waren alle angespannt. Ich machte mich schnell fertig und war 1Stunde und 20Minuten später am Flughafen. Ich lief zum Schalter an dem die Jungs schon auf mich warteten. Wir begrüßen und schnell bevor wir ins Flugzeug bugsiert wurden. „Also was steht in den nächsten Tagen so an?“ fragte ich Yoongi der auf dem Platz vor mir saß. „Also heute fliegen wir hin und checken ein, später üben wir noch einmal, Morgenfrüh haben wir frei, Morgenmittag müssen wir üben, Morgenabend haben wir Auftritt, übermorgen Song aufnehmen, in drei Tagen immer noch Song aufnehmen, in fier Tagen chillen und in fünf Tagen dann nach Deutschland fliegen.“ Zählte er auf. Ich nickte nur kurz bevor ich mich an Jungkook legte und einschlief. “Sonnenstrahl aufstehen“ sagte Jungkook während er mich wachrüttelte,“ wir landen gleich“ Ich schreckte hoch und schaute aus dem Fenster. Unter uns konnte ich Paris und den Eifelturm erkennen. Ich war als Kind hier öfters gewesen da meine Tante hier gewohnt hatt und ich nach meinem Unfall erst einmal zu ihr gezogen war. Ich freute mich schon riesig darauf Paris nach so langer Zeit wieder zu sehen. Nach dem aussteigen holten wir unsere Koffer uns fuhren mit einem Taxi zu unserem Hotel. „Also Seojin, Hoseok, Namjoon und ich schlafen in Zimmer 203 und Teahyung, Jungkook, Jimin und Amy schlafen in Zimmer 204“ sagte Yoongi und gab uns unsere 2 Zimmerschlüssel. Wir stellten schnell unsere Sachen ab und machten uns auf den Weg um Paris zu erkunden. „Also wo lang?“ Fragte Namjoon. „Am besten in diese Richtung, dort sind die meisten Läden und so“ antwortete ich ihm schnell. „Woher weißt du das?“ Fragte mich Yoongi. „Ich habe hier einige Zeit lang gewohnt“ sagte ich und warf schnell ein, „das ist aber schon etwas her“. Wir gingen in die Richtung und suchten ein Café in dem wir eine Stärkung vor dem Training zu uns nehmen wollten. Wir fanden auch ein kleines schönes Cafe in einer Seitenstraße und gingen hinein. Jungkook setze sich neben mich und ich spürte wie meine Knie etwas weicher wurden als sie schon wahren. Wusste er überhaupt was er da mit mir anstellte? Irgendwann kam eine Bedienung und fragte uns: “Qu‘ est-ce que vous avez?“ „Was wollt ihr haben“ Übersetzte ich schnell, als ich die ratlosen Gesichter der Jungs sah. Wir bestellten schnell und unterhielten uns über das anstehende Konzert. Plötzlich tastete Jungkook unter dem Tisch nach meiner Hand. Meine Knie wurden weich und ich war froh das ich saß. Nachdem wir gegessen und bezahlt hatten standen wir auf um das Studio in dem wir Training hatten zu suchen. Jungkook hielt den ganzen Weg lang immer noch meine Hand und ich merkte wie Hoseok auf unsere Hände schielte. Auch Jungkook merkte dies und ließ meine Hand darauf hin los. Ich war etwas enttäuscht, ließ mir dies aber nicht anmerken. Wir liefen schweigen zum Studio. Das Training verlief ganz gut, hier und da gab es noch einen Patzer, aber insgesamt war es schon gut. Ich merkt wie Jungkook mich beobachtete und mich anlächelte. Ich lächelte zurück und er drehte sich schnell weg. Hatte er bemerkt das ich etwas für ihn empfinde?

    (Zeitsprung 3 Stunden)
    Nach dem Training gingen wir ins Hotel es war schon sehr spät und wir hatten uns auf dem Heimweg etwas zu Essen besorgt. Alle außer mir schliefen. Ich lag hellwach und konnte einfach nicht einschlafen. Ich schnappte mir schnell meine Jacke und meine Schuhe und ging vorsichtig aus dem Hotel. Neben dem Hotel wahr eine Parkanlage und ein kleiner Teich. Ich setzte mich auf eine Bank und schaute in den glänzenden Teich. „Es ist schön hier oder“ hörte ich plötzlich eine vertraute Stimme hinter mir sagen. Ich drehte mich um und sah in das Gesicht von Jungkook. „Darf ich mich setzen?“ fragte er vorsichtig und zeigte auf den Platz neben mir. Ich nickte. Er setzte sich vorsichtig neben mich und wir beide saßen eine Weile schweigend da und schauten auf den glänzenden Teich. Ich lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter und er legte seinen Arm um mich. „Wollen wir zurück gehen?“ fragte er mich nach einer Weile. „Ja“ flüsterte ich und wir beide standen auf. Er griff nach meiner Hand und wir beiden gingen zurück ins Hotel. Als ich in meinem Bett lag schloss ich schnell meine Augen und schlief ein.

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    Es war schon später Morgen als ich aufwachte. Alle außer Jungkook waren schon wach. „Wir gehen in 10 Minuten Frühstücken“ sagt Teahyung, „Mary weckst du mal Jungkook?“ „Ja o.k“ sagte ich nur müde. Nachdem wir alle gefrühstückt hatten, überlegten was wir heute machen wollen. „Also ich will zum Eifelturm“ sagte Yoongi. „Ich will aber zur Seine“ schmiss Teahyung in die Runde. „Aber ich will zum Louvre“ beschwerte sich Namjoon. „Mary hast du hier ja mal gelebt. Machst du uns eine Stadtführung?“ Fragte mich Jungkook. Ich antwortete: „ja gerne.“ 10Minuten später standen wir auf der Straße. Wir liefen los und ich führte sie zuerst zum Eifelturm, dann zum Louvre und zur Seine, auch die Brücke mit ihren ganzen Schlössern ließ ich nicht aus. (Habe gerade irgendwie den Namen vergessen) Danach liefen wir zu meinem Lieblingscafé. „Eine Frage wo hast du früher gelebt und warum bist du hier nicht geblieben?“ fragte mich Jungkook. „Das ist eine lange Geschichte“ antwortete ich schnell. „Erzähl sie und. Wir wissen eigentlich gar nichts über dich obwohl wir seit 2 Wochen fast den ganzen Tag miteinander verbringen.“ Forderte mich Heseok auf. „Naja es war nach meinem Unfall. Ich bin dann zu meiner Tante gezogen, da meine Eltern nicht viel Zeit für mich hatten und ich mit meinem Rollstuhl in dem ich für 2 Monate saß nicht mehr in mein Zimmer und zur Schule kommen konnte und meine Tante hatte ein ebenerdiges Haus. Dazu kommt noch das ich mich zur Hause nicht wirklich wohlgefühlt habe, da mein Unfall absichtlich beigeführt wurde und ich Angst hatte. Auf jeden Fall war sie an Leukämie erkrankt und starb 2 Jahre später. Das schlimmste war das wir es erst erfahren haben als sie starb.“ Erklärte ich leise, während mir vereinzelte Tränen über die Wange liefen. Jungkook nahm mich in den Arm und strich mir meine Tränen aus dem Gesicht. Die Jungd schauten etwas bedröppelt drein. „hätte ich gewusst, dass es etwas schlimmes ist, hätte ich nicht gefragt. Tut mir leid Amy“ sagte Hoseok. „Ihr konntet es ja nicht wissen“ erwiderte ich bevor ich mich aus Jungkooks Umarmung löste und mir noch einmal die Tränen aus meinem Gesicht wischte.
    Ich rief schnell den Kellner zu, das wir zahlen. Wenig später verließen wir das Café und machten uns auf den Weg in die Konzerthalle in der heute Abend das Konzert stattfinden würde. Auf dem Weg dorthin griff Jungkook wieder nach meiner Hand und flüsterte: „Das tut mir leid mit deiner Tante“ „Ist schon okey“ antwortete ich. Die Generalprobe lief ganz gut. Wir sangen noch einmal alle Lieder und gingen alle Tänze durch. Sahra war jetzt auch wieder dabei. Sie schlief nicht mit uns im Hotel da ihr Freund in der Nähe von Paris wohnte und sie deshalb bei ihm seien wollte, was ich auch verstehen konnte. Nach der Probe gingen wir noch einmal ins Hotel um uns vor unserem Auftritt noch einmal auszuruhen. Ich stellte mich ans Fenster und schaute auf die ganzen Regentropfen die vom Himmel fielen. Plötzlich konnte ich Jungkooks Atem in meinem Nacken spüren. Er legte seine Hände um meine Taille und drehte mich langsam zu ihm herum „Tut mir noch einmal leid wegen vorhin“ sagte er mir während er mir eine Strähne aus dem Gesicht strich. „Es ist ja nicht deine Schuld und du konntest es ja nicht wissen. Außerdem finde ich es nicht schlimm wenn ihr etwas über meine Vergangenheit erfahrt. Sie ist halt nicht ganz so das Happy Life.“ antwortete ich ihm. „Trotzdem!“ erwiderte ehr mir. Er nahm mich in den Arm und ich drückte mich an ihm. „Jungkook, Amy wo bleibt ihr?“ rief Jimin während er ins Zimmer platzte. Jungkook und ich fuhren wie gestochen auseinander. „Wir kommen ja schon“ nuschelte Jungkook etwas verlegen. „Dann beeilt euch“ meinte Jimin während er wieder aus dem Zimmer ging. Jungkook nahm meine Hand und wir beide gingen rüber zu den anderen. „Da seid ihr ja“ rief uns Namjoon entgegen. „Sry. Wir waren abgelenkt“ antwortete Jungkook. „Mit was denn?“ harkte Taehyung mit leichtem Funkeln in den Augen nach. Ich sah Jungkook an. Er antwortete: „Nichts Besonderes, wir haben uns nur unterhalten.“ „Ich glaube wir müssen los“ sagte Hoseok plötzlich in die Stille hinein die entstanden war. Wir machten uns schnell auf den Weg in die Konzerthalle wo wir geschminkt und fertig gemacht wurden. Ich war etwas hibbelig Im Gegensatz zu den Jungs, die ruhig auf ihren Plätzen saßen. Sie waren aber ja so etwas schon gewohnt. Für mich war das das erste Mal. Klar ich hatte schon auf Meisterschaften geturnt, aber das hier war was anderes.


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    Der Auftritt im ganzen war prima. Die Jungs waren locker und entspannt. Ich gab mein bestes und holte alles aus mir heraus.

    (Zeitsprung: nach dem Auftritt)
    „Du warst großartig!“ meinte Hoseok als wir in den Raum kamen, wo wir auch schon vor dem Auftritt waren (habe gerade den Namen vergessen) „Oh nein, ihr wart großartig“ wieder sprach ich ihm, während ich nach meiner Wasserflasche griff. Nach dem die 7 Autogramme gegeben und Fotos gemacht hatten, fuhren wir zu unserem Hotel. Da noch niemand Lust hatte schlafen zu gehen, entschieden wir uns dafür noch spiele zu spielen. Wir spielten menschärgere dich nicht, Sett und Wahrheit oder Pflicht. Um 3.30 Uhr entschieden wir uns doch dafür ins Bett zu gehen. Da ich nicht einschlafen konnte, stellte ich mich ans Fenstern und schaute in die klare Nacht. Etwas Heimweh überkam mich und ich wischte mir eine vereinzelte Träne aus dem Gesicht. „Du bist Traurig oder?“ fragte mich Jungkook, der sich mal wieder von hinten angeschlichen hatte. Ich nickte leicht. „Wenn du willst kannst du es mir erzählen. Meistens hilft es, wenn man mit jemanden darüber spricht.“ Sagte er leise und ich spürte seinen Atem in meinem Nacken. „Naja, du musst verstehen, Leyla ist meine beste Freundin. Da sehe ich sie nach 10 Jahren wieder und verschwinde gleich nach 2 Wochen wieder. Sie hatt sich zwar für mich gefreut, aber ich glaube sie war schon etwas enttäuscht.“ Flüsterte ich kaum hörbar um die anderen nicht zu wecken. Jungkook nahm mich in den Arm. „Das kann ich gut verstehen. Du weißt das du immer zu mir kommen kannst, wenn du etwas brauchst oder es dir nicht gut geht, oder?“ Fragte er mich. „Danke“ flüsterte ich immer noch leise. Es tat gut so etwas zu hören und zu wissen. Wir standen so noch eine Weile, bevor wir ins Bett gingen. Ich ließ mir noch einmal den vergangenen Tag durch den Kopf streifen, bevor ich meine Augen schloss und in einen tiefen schlaf fiel.

    Am nächsten Morgen wurde ich ruckartig geweckt. „Amy aufwachen“ rief Jungkook, während er mich durchrüttelte. Na super, das war das schönste aufwecken seit langen. „Ich will nicht!“ maulte ich, während ich mir die Decke über den Kopf zog. Er ließ nicht locker und fing an mich durch zu kitzeln, nachdem er mir die Decke weggenommen hatte. Ich protestierte lachen: „hahaha, aufhören, bitte!“ „Okey“ sagte er nur und grinste mich verschmitzt an. Ich stand auf und ging in die Küche, die die beiden Appartements verbindet. „Hey, du Langschläfer“ wurde ich von einem hellwachen Yoongi begrüßt. Ich grummelte nur und verpasste ihm einen leichten stoß in seine Seite. „Hey!“ beschwerte er sich und tat auf beleidigt, worauf alle lachen mussten. „Also Taehjung, Hoseok uns Seokjin wollen noch üben, Jimin, Yoongi und ich wollen noch Besorgungen machen, Amy und Jungkook! Ihr könnt machen was ihr wollt“ zählte Namjoon auf, nachdem wir alle aufgehört hatten zu lachen. Nachdem alle gegangen waren waren, fragte mich Jungkook: „und was machen wir zwei hübschen jetzt noch so?“ „Wir können shoppen gehen“ schlug ich vor. Er nickt, wir schnappten uns unsere Jacken und verließen das Hotel. „Also wo wollen wir jetzt lang?“ fragte ich ihn, als wir vor dem Hotel standen. Er zuckte nur mit den Schultern „vielleicht da lang“ meinte er uns zeigte auf eine kleine Gasse mit ein paar süßen Geschäften. Ich nickte „gute Wahl.“ Wir bummelten fast 2 Sunden durch die verschiedensten Läden. Am Ende hatte jeder zwei Outfits und wir liefen mit einem Eis auf der Hand durch eine kleine Gasse. Nach einer Zeit spürte ich wie er mit seiner Hand vorsichtig nach meiner griff. Ich schaute auf und sah in seine warmen Augen. „Amy warte mal“ sagte er leise. Ich drehte mich zu ihm um „ja?“ „Ich ich… glaube…ich…habe…“ fing er an, wurde aber von dem klingeln seines Handys unterbrochen. Er stöhnte leise und ging ran. Na super. Dachte ich mir nur. Wer hat diesen schönen Moment zerstört? Er redete etwas auf sein Handy ein und fluchte. Ich erkannte schnell das der Anrufer Hosoek war. Was der wohl von Jungkook will? Nachdem Jungkook aufgelegt hatte wendete er sich an mich und sagte: „wir sollen so schnell wie möglich ins Studio kommen, der Manager will etwas mit uns besprechen.“ Ich nickte und wir machten uns schweigend auf den Weg. „Da seit ihr ja!“ hörten wir Namjoon schon von weiten rufen, der vor dem Studio auf uns gewartet hatte. Als endlich alle im Büro waren, wollte der Manager gerade anfangen zu reden, als plötzlich mein Handy anfing zu klingeln. „Schuldige“ murmelte ich leise, bevor ich ranging. Ich wurde während dem Gespräch kreidebleich und musste mich setzen. Ich bekam keine ganzen Sätze mehr heraus und ein paar Tränen liefen mir über meine Wangen.

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    also, falls das hier jemand ließt, oder falls jemand überhaupt meine FF ließt. Es tut mir leid das ich es in den letzten 2 Wochen nicht geschafft habe ein Kapitel heraus zu bringen. Dafür werden diese Woche mehrere kommen. Danke schon einmal, an die Personen, die diese FF überhaupt lesen


    „Amy? Was ist passiert?“ fragten mich alle, nachdem das Telefonat beendet war. „Meine mum liegt nach einem schweren Unfall im Koma“ brachte ich nur heraus, bevor ich wieder einen Heulkrampf bekam. Jungkook nahm mich vorsichtig in den Arm und flüsterte: „Alles wird gut, ich bin bei dir.“ „Also ich kann verstehen wenn du jetzt die Tournee abbrechen willst“ sagte der Manager zu mir, nachdem ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte. Ich nickte nur, da ich noch keinen wirklichen Ton aus mir herausbekam. „Der nächste Flug geht in 2 Stunden. Ich würde dich dann zum Flughafen bringen.“ Sagte der Manager, nachdem er einen kurzen Blick auf seinen Laptop geworfen hatte. „Darf ich sie zum Flughafen begleiten?“ fragte Jungkook hoffnungsvoll. Der Manager nickte und wir fuhren gemeinsam alle zum Hotel. Nachdem ich alle Sachen gepackt hatte, verabschiedete ich mich von allen. Ich war traurig das unsere gemeinsame Zeit so früh und so beendet werden musste und den anderen ging es wohl nicht anders. Kurze Zeit später war auch schon der Manager da und Jungkook und ich stiegen ein. Nach einer Stunde waren wir auch schon am Flughafen und ich verabschiedete mich vom Manager. Jungkook nahm meine Hand und sagte: „Schreib mir bitte, wenn du da bist! Ich werde dich jeden Tag vermissen und ich glaube den anderen geht es anders. Ich wünschte du könntest noch bleiben, oder ich könnte mitkommen.“ „Jungkook! Ich finde es auch traurig, aber ich muss so schnell wie möglich zu meiner Mom. Sie ist die einzige aus meiner Familie die noch am Leben ist. Meine Großeltern, meine Tante, mein Vater, alle habe ich verloren. Ich kann jetzt nicht meine Mom verlieren. Mein Part ist auch nicht ganz so wichtig, aber deiner schon. Ich muss jetzt gehen.“ Sagte ich leise, bevor ich meinen Koffer nahm und durch die Schranke lief. Als ich mich noch einmal umdrehte konnte ich sehen das Jungkook mir mit traurigen Augen hinterher blickte. Schnell drehte ich mich um, der Anblick schmerzte einfach zu sehr. Ich stieg in den Flieger und schaute mit traurigen Augen aus dem kleinen Fenster. Das Flugzeug schoss über die Landebahn entlang und hob langsam ab. Vereinzelte Tränen rannten meine Backe hinunter. Ich hoffte das meine Mutter überlebt. Wo sollte ich sonst hin? Sie ist das einzige Familienmitglied das nicht durch einen Unfall oder einer Krankheit starb. Langsam denke ich schon, dass meine Familie verflucht ist. Jetzt liegt sie im Koma und niemand weiß wann und ob sie aufwachen wird.

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    Vom Flughafen aus fuhr ich direkt mit einem Taxi in das Krankenhaus. Angekommen stieg ich aus und hiefte meinen Koffer aus dem Taxi, bevor ch dies bezahlte und das Krankenhaus betrat. An der Rezeption wurde ich von einer freundlichen Dame begrüßt: "Guten Tag. Ihr Name?" Höflich antwortete ich: " Ich bin Amy Callens. Meine Mutter heißt Katherin Callens und liegt im Koma. Ich würde gerne zu ihr. " "einen Moment." bat sie mich, bevor sie den Hörer in die Hand nahm und mit einer mir unbekannten Person ein paar Worte wechselte. Ich nickte nur leicht und stand schon wenig später mit einem Arzt in einem Nebenraum, von dem aus man meine Mutter durch eine Glasscheibe sehen konnte. Ich betrachtete etwas abwesend meine Mutter, die an mehrere Geräte angeschlossen war und hörte noch mit einem halben Ohr wie der Arzt sagte: "Es tut mir so furchtbar leid, aber ihre Mutter ist Hirntot. Es ist beinahe unmöglich das sie noch aufwachen wird. Aber ob wir die Geräte ausschalten liegt an ihnen. Denken sie daran, was ihre Mutter gewollt hätte." Ich nickte nur und mir rannten wieder Tränen meine Backen hinunter. Was ist überhaupt passiert?" fragte ich den Arzt mit brüchiger Stimme. "Ihre Mutter hat sich selbst versucht umzubringen. Es tut mir echt leid für Sie und wenn ich es so sehe, hat es ihre Mutter wahrscheinlich geschafft." sagte dieser nur und sah mich mitfühlend an. Gab es denn wirklich kaum eine Chance das sie wieder aufwacht? Wieso hatte sie das getan? War ich ihr nichts wert? Warum hasste sie ihr Leben so das sie ihm ein Schlussstrich ziehen musste? Sie hatte das doch am wenigsten verdient! Eine Antwort konnte ich wohl nicht erwarten. Langsam nickte ich nur und flüsterte mit brüchiger Stimme. "Meine Mutter hätte nicht gewollt das die Geräte weiter laufen. Also werde ich das machen, was meine Mutter gemacht hätte. Ich werde sie nicht weiter leiden lassen." Der Arzt nickte nur. "Ich gebe ihnen dann noch Zeit sich von ihrer Mutter zu verabschieden." Wie in Trance ging ich zu meiner Mutter ans Bett, setzte mich, nahm ihre Hand in meine und fing an bitterlich zu heulen. "Wieso?" war das einzige, was ich herausbrachte. Wieso hatte meine Mutter dies nur getan. War ihr Leben so schrecklich geworden? Verdammt! Wäre ich doch nur bei ihr geblieben, hätte ich ihr helfen können, hätte ich ihr etwas der Last übernehmen können und sie hätte nicht alles alleine mit sich schleppen müssen.

    Zu Hause:

    Ich saß gefühlt 3 Stunden an ihrem Bett und hatte geheult und mich gefragt, wieso sie das getan hatte, bevor ich mich auf meinen Heimweg machte. Als ich wieder bei unserem, meinem Haus ankam, schloss ich langsam die Tür auf, bevor ich auf dem Sofa in Tränen ausbrach und schließlich voller Erschöpfung einschlief.

    10
    Am nächsten morgen wachte ich dank meines Weckers relativ früh auf. Ich hatte echt einen schlechten Traum. Ich hatte geträumt, das meine Mutter im Krankenhaus stirbt und versucht hat, Selbstmord zu begehen und es somit geschafft hatte. Langsam trottete ich ins Bad. Am Spiegel angekommen riss ich erschrocken meine Augen auf. Meine Haare waren komplett zerzaust, meine Augen vom weinen aufgequollen und ich hatte noch meine Klamotten vom Vortag aus. War der Traum doch Wirklichkeit? Nein! Langsam kamen mir wieder alle Erinnerungen von gestern wieder hoch. Meine Mutter im Krankenhaus, die ganzen Geräte, der Arzt und der Fakt, das meine Mutter Selbstmord begannen hatte. Langsam lief ich rückwärts, bis ich die Badezimmerwand in meinem Rücken spürte und mich daran hinuntergleiten lies. Ich versuchte meine Tränen erst gar nicht aufzuhalten und fing wieder an zu heulen. Ich hatte jetzt niemanden mehr. Meine Mutter und ich waren die letzten überlebenden in meiner Familie, da alle anderen schon an irgendeiner Krankheit oder einem Unfall starben. Wieso auch immer, war den Menschen aus meiner Familie kein langes Leben gegönnt. Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, stand ich vorsichtig auf und schlurfte langsam in die Küche. Das erste was mir auffiel war ein Brief, der auf dem Küchentisch lag und an mich Adressiert war. Mit zittrigen Fingern nahm ich ihn in die Hand und fing an zu lesen....



    Liebe Amy,
    es tut mir leid, dass du das jetzt so erfahren wirst.
    Du warst meine wundervolle Tochter, die mir Kraft schenkte und mich immer zum lächelt brachte.
    Dich bei mir zu haben, war das Beste, was ich in meinem Leben erleben durfte. Ich bin für die ganze Zeit, die ich mit dir verbringen durfte Dankbar.
    Wenn du wieder nach Hause kommst, wird dies für dich ein großer Shock sein, aber ich kann und will nicht so weiter Leben.
    Du musst verstehen, dass ich an Leukämie erkrankt bin und eigentlich nicht mehr so lange Leben dürfte. Auf dich kommen jetzt bestimmt sehr viele Fragen die du dir nicht beantworten kannst zu.
    Weißt du. Tiere merken es, wenn sie sterben, Menschen auch. Ich kann mit den Schmerzen nicht mehr weiter Leben und würde wahrscheinlich in den nächsten Tagen mit schmerzen sterben. Ich will die Schmerzen, die auch Tante Louise hatte, nicht erleben müssen, wenn ich sterbe.
    Ich will mit einem Lächelt meine Augen schließen können und wissen, dass du gut aufgehoben bist.
    Mein letzter Wunsch ist es, dass du mir nicht ewig hinterher weinst und egal was passiert stark bleibst.
    Auch wenn ich wahrscheinlich nicht mehr unter den Lebenden sein werde, wenn du das hier liest, werde ich immer bei dir sein. Im Herzen.
    Der Tod kann uns nicht trennen und eines Tages werden wir uns wieder in die Arme schließen.
    Ich bin so stolz auf dich. Mach weiter so und lass dich von nichts und niemand unterkriegen. Lebe deinen Traum. Ich werde stolz auf dich sein.
    In liebe deine Mom für immer.

    11
    Zittrig lehnte ich mich an die Wand hinter mir an und sank diese langsam hinunter. Wieso musste das alles nur passieren? Wieso ausgerechnet meine Familie? Und wie soll es jetzt vor allem weiter gehen? Ich hatte in diesem Moment echt keine Ahnung. Ich war einfach total fertig und am Boden zerstört. Langsam wurden auch meine Augen und Glieder schwer, aber ich war zu Kraftlos jetzt aufzustehen und mich aufs Bett oder zumindest aufs Sofa zu schleppen. Also lehnte ich einfach meinen Kopf auf meinen Armen ab und fiel in einen unruhigen Schlaf. Ich wusste zwar nicht, wie ich so einschlafen konnte, aber wahrscheinlich war es die Erschöpfung.

    Am nächstens Morgen wurde ich durch ein klingeln an der Tür wach. Total übermüdet schlurfte ich zu dieser um diese zu öffnen. „Ja?“ Vor mir stand eine mittelalte Frau und lächelte mich mit einem aufgesetzten Lächeln an. „Guten Tag. Sind sie Amy Callens?“ Fragte Sie und musterte mich von oben bis unten.“ „Äh…ja bin ich und wer sind Sie wenn ich fragen darf?“ brachte ich nur leicht überrumpelt heraus. „Natürlich Miss. Mein Name ist Frau Zanker, ich arbeite beim Jugendamt und bin jetzt hier, da sie erst 17 Jahre alt sind und soweit ich informiert bin kein Familienangehörigen der sich um sie kümmert haben. Dürfte ich bitte eintreten?“ Ich nickte nur und trat aus der Tür um ihr den Weg frei zu machen. „Möchten sie noch einen Kaffee?“ Fragte ich sie noch aus reiner Höflichkeit: „Nein danke, aber könnten wir uns zum reden in die Küche setzten?“ „Selbstverständlich. Folgen sie mir.“ Mit der Frau im Schlepptau ging ich in die Küche und wir setzten und gemeinsam an den mittelgroßen Esstisch. Ich saß nur stumm dar und fing an meine Hände zu kneten. „Also Sie sind doch Adoptiert oder wurde ich da falsch informiert worden?“ Fing sie dann nach einer kurzen Pause an mich zu fragen. Ich nickte. „Ja das bin ich“ „Und es gibt in ihrer Adoptivfamilie auch keine weiteren Angehörigen die sich um Sie kümmern könnten?“ Ich verneinte erneut und fragte: „Was passiert jetzt mit mir?“ „Also. Wenn wir in den nächsten 5Tagen niemanden aus deiner richtigen Familie finden konnten, musst du bis du volljährig bist in einem Heim wohnen. Ich werde mich aber schon gleich auf die Suche nach einem Angehörigen machen.“ Meinte Frau Zanker. „O.k und was ist, wenn mich die Leute nicht aufnehmen?“ Fragte ich. „Dann kommen sie auch in ein Heim oder in eine Pflegefamilie. Aber in den meisten Fällen, sind die Angehörigen ehr überglücklich ein früheres Familienmitglied wieder bei sich zu haben.“ Wir redeten noch eine Weile bis alles geklärt war und die Frau vom Jugendamt wieder gehen musste.“ Ich brachte sie auch noch bis zur Tür. Weinen konnte ich nicht mehr. Meine Augen waren schon total trocken und ich hatte keine Träne mehr übrig. Also beschloss ich um mich etwas abzulenken und nicht in Selbstmitleid und Trauer zu verfallen, etwas in den Park zu gehen. Ich schnappte mir eine Jacke und mein Handy, bevor ich, natürlich nicht ohne meine Haare zu kämmen und mir etwas besseres anzuziehen, das Haus verließ. Im Park angekommen ließ ich mich mit einem Seufzer auf eine verlassene Parkbank nieder. Es war ein ungewöhnlich kalter Tag und nach einer kurzen Zeit fing es an zu regnen. Das Wetter passte echt zu meiner Laune und wenn ich gekonnt hätte, hätte ich gleich wieder angefangen zu weinen. Irgendwann merkte ich wie sich jemand neben mir auf der Parkbank niederließ. Die Person war, wenn ich nicht eine total blöde Einschätzungskraft hatte, männlich und hatte wohl auch keinen guten Tag gehabt. Wir saßen einfach nur nebeneinander und taten nichts, als die vom Nebel umhüllten Bäume anzuschauen. Es hatte nach einer Zeit auch endlich aufgehört zu regnen und die Sonne verschwand hinter den Wolken. Nach gefühlten hundert Stunden stand ich auf und machte ich wieder auf den Weg nach Hause. Dort angekommen nahm ich erst einmal ein Entspannungsbad. Ich stieg gerade aus der Wanne, als ich die Haustürklingeln hörte. Schnell schlüpfte ich in meinen Bademantel und lief zur Haustür um diese zu öffnen.

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Kommentare (28)

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vor 33 Tagen flag
Ist diese ff nich aktiv🥺
vor 40 Tagen flag
Bitte schreib weiter
vor 55 Tagen flag
Es ist soooo spannend bitte schreib weiter!!❤😱😥😥😥
vor 130 Tagen flag
Schreibe bitte weiter !!
vor 237 Tagen flag
Bitte schreib weiter.Diese geschichten sind voll cool.ich bin schon gespannt was noch kommt <3
vor 246 Tagen flag
Wann geht's weiter??
vor 281 Tagen flag
Wann schreibst du den nächsten Kapitel es ist gerade so spannend !
vor 334 Tagen flag
Ich meine nicht Entspannung sonder ENTSCHULDIGUNG
vor 334 Tagen flag
Kannst du bitte weiter schreiben.....es ist so schön. Ich vermute es ist Junkook der hinter der Tür ist.....wenn ich gespoilert habe, Entspannung.Aber bitte schreib weiter,du machst das echt Klasse!!!Mach einfach so weiter!!!!!!!!
vor 344 Tagen flag
Schreib bitte weiter es ist so spannend
vor 404 Tagen flag
Bitte schreib weiter😢
vor 431 Tagen flag
Schreib bitte weiter!
vor 483 Tagen flag
tut mir leid, das dieses Kapitel so langweilig ist, aber ich finde gerade nicht den richtigen Anschluss. Also wie es weiter gehen soll
vor 489 Tagen flag
Bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte biiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiteschreib weiter
vor 493 Tagen flag
Schreib bitte weiter
vor 495 Tagen flag
Der brief ist so toll😢
vor 495 Tagen flag
Ich hoffe euch gefällt der Brief. Ich habe gerade eine kleine Schreibblockkade und komme hier nicht weiter. Ich komme gerade frisch aus dem Krankenhaus und schreibe noch gleichzeitig an 4 weiteren FFs. Vielleicht wird in den nächsten Tagen noch etwas kommen. Und bitte bitte beachtet ja meine Rechtschreibfehler nicht. Meine Muttersprache ist nicht Deutsch und ich spreche 4 Sprachen. Falls ihr Ideen habt wie es weiter gehen kann, könnt ihr sie mir gerne sagen.
vor 498 Tagen flag
Schreib bitte weiter
vor 500 Tagen flag
Schreib bitte weiter!!!!💕💕💕
ich will unbedingt wissen was in den Brief steht !!!!!*-*
wieder sehr nices Kapitel und ich war wieder an der Grenze zu flennen°-°

ganz liebe Grüße Kitana*-*♥
vor 504 Tagen flag
Freut mich, wenn dir die Fanfiction gefällt und du sie noch ließt